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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
WARNUNG
■Das ABS arbeitet in den folgenden
Fällen nicht effizient
●Die Grenzen des Reifen-Kraftschlusses wurden überschritten (beispielsweise bei zu stark abgenutzten Reifen auf
schneebedeckter Fahrbahn).
●Es kommt bei hoher Geschwindigkeit auf nasser oder rutschiger Fahrbahn zu
Aquaplaning.
■Der Bremsweg unter Einsatz des ABS kann länger sein als der Brems-
weg unter normalen Bedingungen
Das ABS ist nicht dafür ausgelegt, den Bremsweg des Fahrzeugs zu verkürzen. Halten Sie insbesondere in folgenden
Situationen immer einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein:
●Beim Fahren auf schmutz-, schotter-
oder schneebedeckten Straßen
●Bei Verwendung von Schneeketten
●Beim Fahren über Unebenheiten
●Auf Fahrbahnen mit Schlaglöchern oder auf unebenen Fahrbahnen
■In den folgenden Fällen arbeiten das TRC- und das VSC-System mögli-cherweise nicht effizient
Auf rutschigen Fahrbahnen kann die
Beherrschung von Richtung und Leistung des Fahrzeugs möglicherweise selbst bei eingreifendem TRC-/VSC-System nicht
erreicht werden. Fahren Sie vorsichtig, wenn Bedingungen vorliegen, unter denen Stabilität und Lei-
stung eingebüßt werden können.
■In den folgenden Fällen arbeitet der aktive Kurvenassistent nicht effizient
●Verlassen Sie sich nicht ausschließlich
auf den aktiven Kurvenassistenten. Der aktive Kurvenassistent arbeitet mögli-cherweise nicht effizient, wenn Sie bei
einer Bergabfahrt beschleunigen oder auf einer rutschigen Fahrbahn fahren.
●Wenn der aktive Kurvenassistent häufig eingreift, stellt er möglicherweise vor-
übergehend den Betrieb ein, um die ordnungsgemäße Funktion der Brem-sen, des TRC-Systems und des VSC-
Systems sicherzustellen.
■In den folgenden Fällen arbeitet die Berganfahrkontrolle nicht effizient
●Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf die
Berganfahrkontrolle. Die Berganfahr- kontrolle funktioniert an steilen Hängen oder auf vereister Fahrbahn eventuell
nicht effizient.
●Im Gegensatz zur Feststellbremse ist die Berganfahrkontrolle nicht dafür
gedacht, das Fahrzeug längere Zeit an einer Stelle zu halten. Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug mithilfe der Bergan-
fahrkontrolle an einer Steigung zu hal- ten, da dies zu Unfällen führen kann.
■Wenn die Systeme TRC/VSC/Anhän-
gerstabilisierung eingreifen
Die Schlupf-Kontrollleuchte blinkt. Fahren Sie stets vorsichtig. Eine riskante Fahr-weise kann zu einem Unfall führen. Seien
Sie besonders vorsichtig, wenn die Kon- trollleuchte blinkt.
■Wenn die Systeme TRC/VSC/Anhän-
gerstabilisierung ausgeschaltet sind
Seien Sie besonders vorsichtig und fahren Sie mit einer den Straßenverhältnissen angemessenen Geschwindigkeit. Schalten
Sie die Systeme TRC/VSC/Anhängersta- bilisierung nur aus, we nn es wirklich erfor- derlich ist, da diese Systeme dazu
beitragen, die Stabilität und Antriebskraft des Fahrzeugs zu gewährleisten.
Die Anhängerstabilisierung ist ein Teil des VSC-Systems und funktioniert daher nicht,
wenn das VSC ausgeschaltet ist oder eine Funktionsstörung aufweist.
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4584-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
■Folgekollision-Bremssystem
Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf das
Folgekollision-Bremssystem. Das System wurde entwickelt, um dazu beizutragen, die Wahrscheinlichkeit weiterer Schäden
aufgrund einer zweiten Kollision zu verrin- gern; seine Wirksamkeit wird jedoch von verschiedenen Umständen beeinflusst.
Blindes Vertrauen in das System kann zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen.
■Allradantrieb mit dynamischer Drehmomentverteilung (Modelle mit Allradantrieb)
Der neu entwickelte Allradantrieb zeichnet
sich durch ein besseres Kurvenverhalten aus. Verlassen Sie sich jedoch nicht zu sehr auf dieses System und fahren Sie
vorsichtig.
■Reifenwechsel
Stellen Sie sicher, dass alle Reifen hin- sichtlich Größe, Marke, Laufflächenmuster
und Gesamt-Tragfähigkeit den Vorgaben entsprechen. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Reifen auf den empfohlenen Rei-
fendruck aufgepumpt sind. Die Systeme ABS, TRC und VSC/Anhän-
gerstabilisierung funktionieren nicht ord- nungsgemäß, wenn unterschiedliche Reifen am Fahrzeug montiert sind.
Setzen Sie sich für weitere Informationen zum Austausch von Reifen oder Rädern mit einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Ver-bindung.
■Verwendung von Reifen und Radauf-hängung
Die Verwendung fehlerhafter Reifen oder Veränderungen an der Radaufhängung
beeinträchtigen die Fahrerassistenzsy- steme und können zu Funktionsstörungen eines Systems führen.
■Vorsichtsmaßregeln bezüglich der Anhängerstabilisierung
Das Anhängerstabilisierungssystem kann
nicht in allen Situationen ein Schlingern des Anhängers reduzie ren. In Abhängig- keit von vielen Faktoren, wie beispiels-
weise dem Zustand des Fahrzeugs, des Anhängers, der Fahrbahnoberfläche und der Umgebung, arbeitet das Anhängersta-
bilisierungssystem unter Umständen nicht effizient. Lesen Sie bitte die Informationen zum ordnungsgemäßen Anhängerbetrieb
in der Betriebsanleitung Ihres Anhängers.
■Wenn der Anhänger ins Schlingern gerät
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
regeln. Anderenfalls kann es zu tödlichen oder schweren Verletzungen kommen.
●Halten Sie das Lenkrad gut fest. Lenken
Sie geradeaus. Versuchen Sie nicht, das Schlingern des Anhängers durch Lenkbewegungen unter Kontrolle zu
bringen.
●Gehen Sie sofort dazu über, zur Geschwindigkeitsreduzierung das Gas-
pedal nach und nach loszulassen. Erhöhen Sie nicht die Geschwindigkeit. Betätigen Sie nicht das Bremspedal
oder die Feststellbremse.
Wenn Sie keine extremen Korrekturmaß-
nahmen mit dem Lenkrad oder den Brem-
sen vornehmen, sollte es zur
Stabilisierung von Fahrzeug und Anhänger
kommen. ( S.273)
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4-6. Fahrhinweise
Fahren
4-6.Fahrhinweise
Verwenden Sie den Außentempera-
turen angemessene Flüssigkeiten.
• Motoröl
• Motorkühlmittel
• Waschflüssigkeit
Lassen Sie den Zustand der Batterie
von einem Service-Mechaniker
überprüfen.
Lassen Sie das Fahrzeug mit vier
Winterreifen ausrüsten oder kaufen
Sie einen Satz Schneeketten für die
Vorderreifen.*
Stellen Sie sicher, dass alle Reifen hinsicht-
lich Größe und Marke identisch sind und
dass die Ketten der Reifengröße entspre-
chen.
*: Bei Fahrzeugen mit 235/55R19 101V-Rei-
fen dürfen keine Schneeketten aufgezo-
gen werden.
Hinweise für den Winterbe-
trieb
Führen Sie vor Fahrtantritt im Win-
ter die erforderlichen Vorbereitun-
gen und Überprüfungen durch.
Passen Sie Ihre Fahrweise immer
den Witterungsbedingungen an.
Vorbereitungen vor Winteran-
bruch
WARNUNG
■Fahren mit Winterreifen
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß- regeln, um die Unfallgefahr zu minimieren.
Bei Nichtbeachtung könnten Sie die Kon- trolle über das Fahrzeug verlieren, was zu tödlichen oder schweren Verletzungen
führen kann.
●Verwenden Sie Reifen der vorgeschrie- benen Größe.
●Sorgen Sie für die Einhaltung des emp-fohlenen Luftdrucks.
●Überschreiten Sie weder die allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung noch die Geschwindigkeitsbegrenzung für die
verwendeten Winterreifen.
●Ziehen Sie auf alle Räder Winterreifen auf und nicht nur auf einige Räder.
■Fahren mit Schneeketten (außer Fahrzeuge mit 235/55R19 101V-Rei-fen)
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
regeln, um die Unfallgefahr zu minimieren. Bei Nichtbeachtung kann das Fahrzeug möglicherweise nicht sicher gefahren wer-
den, was zu tödlichen oder schweren Ver- letzungen führen kann.
●Überschreiten Sie nicht die für die
Schneeketten vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung oder 50 km/h, je nachdem, was niedriger ist.
●Vermeiden Sie holprige Fahrbahnen und Schlaglöcher.
●Vermeiden Sie plötzliches Beschleuni-
gen, abrupte Lenkmanöver, plötzliches Bremsen und Schaltvorgänge, die eine plötzliche Motorbremswirkung hervorru-
fen.
●Setzen Sie die Geschwindigkeit ent- sprechend herab, ehe Sie in eine Kurve
einfahren, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.
●Verwenden Sie nicht das LTA-System
(Spurfolge-Assistent) (falls vorhanden).
●Verwenden Sie nicht das LDA-System (Spurwechselwarnung mit Steuerung
der Lenkung) (falls vorhanden).
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4604-6. Fahrhinweise
Gehen Sie gemäß den Fahrbedingun-
gen wie folgt vor:
Versuchen Sie nicht, ein angefrore-
nes Fenster gewaltsam zu öffnen
oder einen angefrorenen Scheiben-
wischer zu bewegen. Gießen Sie
warmes Wasser über den gefrore-
nen Bereich, um das Eis zu schmel-
zen. Wischen Sie das Wasser sofort
ab, um ein Anfrieren zu verhindern.
Um die ordnungsgemäße Funktion
des Gebläses der Klimaanlage zu
gewährleisten, entfernen Sie jegli-
chen Schnee, der sich auf den
Lufteinlässen vor der Windschutz-
scheibe angesammelt hat.
Prüfen Sie, ob sich Eis oder Schnee
auf den Außenleuchten, dem Fahr-
zeugdach, dem Fahrwerk, rund um
die Reifen oder an den Bremsen
angesammelt hat, und entfernen Sie
eventuelle Ansammlungen.
Entfernen Sie jeglichen Schnee oder
Schlamm von Ihren Schuhsohlen,
bevor Sie ins Fahrzeug einsteigen.
Beschleunigen Sie langsam, halten Sie
einen Sicherheitsabstand zum Fahr-
zeug vor Ihnen ein und fahren Sie mit
verminderter, den Fahrbahnbedingun-
gen angepasster Geschwindigkeit.
Parken Sie das Fahrzeug und stel-
len Sie den Schalt-/Wählhebel auf
“P” (Automatik- oder Multidrive-
Getriebe) bzw. auf “1” oder “R”
(Schaltgetriebe), ohne die Feststell-
bremse zu betätigen. Die Feststell-
bremse kann festfrieren und dann
nicht mehr zu lösen sein. Wenn Sie
das Fahrzeug parken, ohne die
Feststellbremse zu betätigen, müs-
sen Sie die Räder mit Unterlegkeilen
blockieren.
Anderenfalls kann es zu Gefahrensi-
tuationen kommen, da das Fahrzeug
unerwartet wegrollen und möglicher-
weise einen Unfall verursachen
kann.
Fahrzeuge mit Automatik- oder Mul-
tidrive-Getriebe: Wenn sich die Fest-
stellbremse im Automatik-Modus
befindet, lösen Sie die Feststell-
bremse, nachdem Sie den Schalt-
/Wählhebel auf “P” geschaltet
haben. ( S.302)
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe:
Schalten Sie den Automatik-Modus
der Feststellbremse aus, bevor Sie
den Motor ausschalten. ( S.302)
Wenn das Fahrzeug bei niedrigen
Temperaturen mit feuchten Bremsen
geparkt wird, können die Bremsen
einfrieren.
Fahrzeuge mit Automatik- oder Mul-
HINWEIS
■Reparieren oder Wechseln von Win-
terreifen (Fahrzeuge mit Reifendruck- kontrollsystem)
Lassen Sie die Reparatur oder den Wech- sel von Winterreifen von einem Toyota-
Vertragshändler bzw. einer Toyota-Ver- tragswerkstatt oder einer anderen zuver-lässigen Werkstatt bzw. einem
Reifenfachhändler durchführen. Das ist deshalb erfor derlich, weil Demon- tage und Montage von Winterreifen die
Funktion der Ventile und Sender des Rei- fendruckkontrollsystems beeinflussen.
Vor Fahrtantritt
Während der Fahrt
Beim Parken des Fahrzeugs
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4-6. Fahrhinweise
Fahren
tidrive-Getriebe: Wenn Sie das Fahr-
zeug ohne betätigte Feststellbremse
parken, stellen Sie sicher, dass der
Schalt-/Wählhebel nicht aus Position
“P” bewegt werden kann.*
*: Der Schalt-/Wählhebel wird gesperrt,
wenn versucht wird, ohne getretenes
Bremspedal von Position “P” in eine
andere Fahrstufe zu schalten. Falls der
Schalt-/Wählhebel aus Position “P”
bewegt werden kann, liegt möglicher-
weise eine Störung der Schaltsperre vor.
Lassen Sie das Fahrzeug sofort von
einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-
ren zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
Fahrzeuge ohne 235/55R19 101V-
Reifen
Verwenden Sie Schneeketten der kor-
rekten Größe. Für jede Reifengröße
gibt es passende Schneeketten.
Seitliche Kette:
Durchmesser 3 mm
Breite 10 mm
Länge 30 mm
Laufflächenkette:
Durchmesser 4 mm
Breite 14 mm
Länge 25 mm
Fahrzeuge mit 235/55R19 101V-Rei-
fen
Es dürfen keine Schneeketten aufgezo-
gen werden.
Verwenden Sie stattdessen Winterrei-
fen.
Die Vorschriften für die Verwendung
von Schneeketten können je nach Land
und Straßenart unterschiedlich sein.
Machen Sie sich daher immer mit den
jeweiligen örtlichen Vorschriften ver-
traut, bevor Sie Schneeketten aufzie-
hen.
■Aufziehen von Schneeketten
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßre- geln beim Aufziehen und Abnehmen von Schneeketten:
●Führen Sie das Aufziehen und Abnehmen der Schneeketten an einem sicheren Ort
durch.
●Bringen Sie Schneeketten nur an den Vor-
derreifen an. Ziehen Sie keine Schneeket- ten auf die Hinterreifen auf.
WARNUNG
■Beim Parken des Fahrzeugs
Wenn Sie das Fahrzeug parken, ohne die
Feststellbremse zu betätigen, müssen Sie die Räder mit Unterlegkeilen blockieren. Wenn Sie die Räder nicht mit Unterlegkei-
len blockieren, kann sich das Fahrzeug unerwartet bewegen, was zu einem Unfall
führen kann.
Auswählen der Schneeketten
Vorschriften zur Verwendung
von Schneeketten (außer Fahr-
zeuge mit 235/55R19 101V-Rei-
fen)
A
B
C
D
E
F
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4624-6. Fahrhinweise
●Ziehen Sie die Schneeketten so fest wie möglich auf die Vorderreifen auf. Spannen Sie die Ketten nach einer Strecke von 0,5
bis 1,0 km nach.
●Bringen Sie die Schneeketten gemäß der
mit den Ketten gelieferten Anleitung an.
Die spezifischen Konstruktionsmerk-
male dieser Fahrzeuge ergeben
einen höheren Schwerpunkt als bei
normalen PKW. Dies ist auch der
Grund dafür, dass dieser Fahrzeug-
typ anfälliger für Überschlagen ist.
Zudem ist bei Geländewagen die
Wahrscheinlichkeit des Überschla-
gens erheblich höher als bei ande-
ren Fahrzeugtypen.
Ein Vorteil der höheren Bodenfreiheit
ist eine bessere Übersicht über die
Fahrbahn, sodass Sie in der Lage
sind, mögliche Probleme vorauszu-
sehen.
Andererseits sind Geländewagen
nicht darauf ausgelegt, Kurven mit
derselben Geschwindigkeit wie her-
kömmliche PKW zu durchfahren -
ebenso wie tiefliegende Sportwagen
nicht für den Geländeeinsatz konzi-
piert sind. Daher besteht beim
Durchfahren enger Kurven mit über-
höhter Geschwindigkeit stets die
Gefahr, dass das Fahrzeug umkippt
oder sich überschlägt.
HINWEIS
■Aufziehen von Schneeketten (Fahr- zeuge mit Reifendruckkontrollsy-
stem)
Die Ventile und Sender des Reifendruck- kontrollsystems funktionieren eventuell nicht einwandfrei, wenn Schneeketten auf-
gezogen sind.
Vorsichtsmaßregeln für
Geländewagen
Dieses Fahrzeug gehört zur
Klasse der Geländewagen, die für
den Einsatz im Gelände eine
höhere Bodenfreiheit und eine im
Verhältnis zur Höhe ihres Schwer-
punktes kleinere Spurweite bieten.
Dies ermöglicht Fahrten in unter-
schiedlichsten Geländen.
Merkmale von Geländewagen
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4-6. Fahrhinweise
Fahren
Beachten Sie beim Fahren im Gelände
die folgenden Vorsichtsmaßregeln, um
die Freude am Fahren sicherzustellen
und die Sperrung von Gebieten für
geländegängige Fahrzeuge zu vermei-
den:
Fahren Sie nur in Gebieten, in denen
Geländefahrzeuge zugelassen sind.
Respektieren Sie Privatgrund. Bit-
ten Sie den Eigentümer um Erlaub-
nis, bevor Sie Privatgrund befahren.
Befahren Sie keine Sperrgebiete.
Respektieren Sie Tore, Schranken
und Schilder, die die Durchfahrt
beschränken.
Bleiben Sie auf offiziellen Straßen.
Bei feuchter Witterung sollten Sie
ihre Fahrtechnik anpassen oder die
Fahrt verschieben, um Straßenbe-
schädigungen zu vermeiden.
WARNUNG
■Vorsichtsmaßregeln für Geländewa-
gen
Beachten Sie stets die nachfolgenden Vor- sichtsmaßregeln, um das Risiko tödlicher oder schwerer Verletzungen zu minimie-
ren und Schäden an Ihrem Fahrzeug zu vermeiden:
●Bei einem Unfall mit Überschlag besteht für nichtangeschnallte Personen ein
sehr viel höheres Risiko, tödliche Verlet- zungen davonzutragen, als für ange-schnallte Personen. Aus diesem Grund
sollten der Fahrer und alle Insassen stets die Sicherheitsgurte anlegen.
●Vermeiden Sie nach Möglichkeit scharfe
Kurvenfahrten und plötzliche Lenkma- növer.Eine unangemessene Fahrweise kann
zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug oder zum Überschlagen des Fahrzeugs und in der Folge zu tödlichen
oder schweren Verletzungen führen.
●Durch Beladen des Dachgepäckträgers (falls vorhanden) erhöht sich der Fahr-
zeugschwerpunkt. Vermeiden Sie hohe Geschwindigkeiten, abruptes Anfahren,
scharfes Abbiegen, plötzliches Bremsen und abrupte Lenkmanöver, da sonst eine unsachgemäße Handhabung des
Fahrzeugs zum Verlust der Fahrzeug- beherrschung und zum Überschlagen des Fahrzeugs führen kann.
●Verringern Sie bei böigen Seitenwinden immer die Geschwindigkeit. Aufgrund des höheren Aufbaus und des höheren
Schwerpunkts ist das Fahrzeug anfälli- ger für Seitenwind als ein herkömmli-cher PKW. Fahren Sie deshalb
langsamer, um eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug haben.
●Fahren Sie nicht quer über steile
Hänge. Fahren Sie stattdessen gerade hinauf und hinunter. Ihr Fahrzeug (oder jedes ähnliche Geländefahrzeug) kann
viel leichter über die Längsachse als über die Querachse umkippen.
Fahren im Gelände
WARNUNG
■Vorsichtsmaßregeln für das Fahren im Gelände
Beachten Sie stets die nachfolgenden Vor-
sichtsmaßregeln, um das Risiko tödlicher oder schwerer Verletzungen zu minimie-ren und Schäden an Ihrem Fahrzeug zu
vermeiden:
●Fahren Sie im Gelände stets vorsichtig. Gehen Sie kein unnötiges Risiko durch das Fahren an gefährlichen Orten ein.
●Halten Sie das Lenkrad bei Gelände-fahrten nicht an den Lenkradspeichen. Durch eine starke Bodenwelle könnte
sich das Lenkrad ruckartig bewegen und Ihre Hände verletzen. Halten Sie beide Hände und besonders Ihre Dau-
men auf der Außenseite des Lenkrad- kranzes.
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4644-6. Fahrhinweise
WARNUNG
●Kontrollieren Sie nach Fahrten durch
Sand, Schlamm, Wasser oder Schnee immer, ob die Bremsen noch einwand-frei funktionieren.
●Überprüfen Sie nach einer Fahrt durch hohes Gras, Schlamm, felsiges Gelände, Sand, Flüsse usw., ob am
Unterboden Gras, Gestrüpp, Papier, Lappen, Steine, Sand usw. anhaften. Entfernen Sie solche Fremdkörper vom
Unterboden. Wenn Sie weiterfahren, obwohl solche Fremdkörper einge-klemmt sind oder am Unterboden haf-
ten, kann es zu einer Panne oder einem Brand kommen.
●Fahren Sie bei Fahrten im Gelände oder
auf unebenem Untergrund nicht mit hohen Geschwindigkeiten, machen Sie keine Sprünge, fahren Sie keine engen
Kurven, streifen Sie keine Gegenstände usw. Anderenfalls könnten Sie die Kon-trolle über das Fahrzeug verlieren oder
das Fahrzeug könnte sich überschla- gen, was tödliche oder schwere Verlet-zungen zur Folge haben kann.
Außerdem riskieren Sie kostspielige Schäden an der Radaufhängung und
am Fahrwerk Ihres Fahrzeugs.
HINWEIS
■Vermeidung von Wasserschäden
Treffen Sie alle erforderlichen Sicherheits- vorkehrungen, um Schäden durch Was-ser am Motor und sonstigen
Fahrzeugteilen zu vermeiden.
●In den Lufteinlass des Motors eindrin- gendes Wasser verursacht schwere Motorschäden.
●In das Automatikgetriebe eindringen-des Wasser führt zu einer Beeinträchti-gung der Schaltqualität, zum Blockieren
des Getriebes begleitet von Vibrationen und schließlich zu einem Getriebescha-den.
●Wasser kann das Fett von den Radla-gern lösen und dadurch Rost sowie vor-
zeitigen Verschleiß verursachen; außerdem kann es in die Differenziale, in das Getriebe und in das Verteilerge-
triebe (Modelle mit Allradantrieb) ein- dringen und dadurch die Schmierfähigkeit des Getriebeöls ver-
mindern.
■Durchfahren von Wasser
Vor dem Durchfahren von Wasser, z. B. von flachen Flüssen, ermitteln Sie
zunächst die Wassertiefe und Festigkeit des Untergrunds. Fahren Sie langsam und vermeiden Sie tiefes Wasser.
■Inspektion nach Geländefahrten
●Sand und Schlamm an den Brems-scheiben kann die Bremsleistung beein-trächtigen und Bauteile des
Bremssystems beschädigen.
●Führen Sie nach jeder Geländefahrt, die durch unwegsames Gelände, Sand,
Schlamm oder Wasser geführt hat, immer eine Wartungsinspektion durch.