Page 449 of 732

449
4
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
*: Falls vorhanden
Drücken Sie den Schalter “DAC”.
Die Kontrollleuchte für die elektronische Ber-
gabfahrkontrolle leuchtet daraufhin auf und
das System beginnt zu arbeiten.
Wenn das System arbeitet, blinkt die
Schlupf-Kontrollleuchte und die Bremsleuch-
ten/Zusatzbremsleuchten leuchten auf. Fer-
ner kann während des Betriebs ein
Geräusch zu hören sein. Dies ist kein Zei-
chen für eine Funktionsstörung.
Drücken Sie den Schalter “DAC”, wäh-
rend das System in Betrieb ist.
Die Kontrollleuchte für die elektronische Ber-
gabfahrkontrolle blinkt daraufhin, während
das System allmählich seinen Betrieb ein-
stellt. Sie erlischt, wenn das System ganz
ausgeschaltet ist.
Drücken Sie für einen Neustart des Systems
den Schalter “DAC”, während die Kontroll-
leuchte für die elektronische Bergabfahrkon-
trolle blinkt.
■Tipps zum Betrieb
Das System arbeitet, wenn sich der Schalt- /Wählhebel auf “D” oder in Bereich “1” des S-Modus (Fahrzeuge mit Automatikgetriebe)
bzw. des M-Modus (Fahrzeuge mit Multid- rive-Getriebe) oder auf “R” befindet.
■Wenn die Kontrollleuchte für die elek-tronische Bergabfahrkontrolle blinkt
●In den folgenden Situationen blinkt die Kontrollleuchte und das System greift nicht
ein: • Der Schalt-/Wählhebel befindet sich nicht auf “D” oder in Bereich “1” des S-Modus
(Fahrzeuge mit Automatikgetriebe) bzw. des M-Modus (Fahrzeuge mit Multidrive-Getriebe) oder auf “R”.
• Das Gas- oder das Bremspedal wird getre- ten.• Die Geschwindigkeit überschreitet ca.
25 km/h. • Das Bremssystem ist zu heiß.
●In der folgenden Situation blinkt die Kon-
System zur elektronischen
Bergabfahrkontrolle*
Das System zur elektronischen
Bergabfahrkontrolle hilft, zu hohe
Geschwindigkeiten bei steilen
Bergabfahrten zu vermeiden.
Das System schaltet sich ein,
wenn das Fahrzeug mit einer
Geschwindigkeit von weniger als
25 km/h fährt und weder das Gas-
pedal noch das Bremspedal betä-
tigt wird.
WARNUNG
■Bei Verwendung des Systems zur
elektronischen Bergabfahrkontrolle
Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf das System zur elektronischen Bergabfahrkon-trolle. Diese Funktion erweitert nicht die
Leistungsgrenzen des Fahrzeugs. Prüfen Sie immer gründlich die Straßenverhält-nisse und Fahrbahnbeschaffenheit und
fahren Sie vorsichtig.
Systembetrieb
Ausschalten des Systems
Page 450 of 732

4504-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
trollleuchte, um den Fahrer zu warnen; das System ist jedoch weiterhin betriebsbereit:• Der Schalter DAC wird ausgeschaltet,
während das System in Betrieb ist.
Das System stellt allmählich den Betrieb ein. Die Kontrollleuchte blinkt, während das Sys-tem noch in Betrieb ist, und erlischt dann,
wenn das System vollständig ausgeschaltet ist.
■Wenn das System zur elektronischen Bergabfahrkontrolle ununterbrochen
verwendet wird
Dies kann zu einer Überhitzung des Brem- saktuators führen. Tritt dieser Fall ein, wird das System zur elektronischen Bergabfahr-
kontrolle deaktiviert, ein Warnsummer ertönt und die Kontrollleuchte für die elektronische Bergabfahrkontrolle beginnt zu blinken. Ver-
wenden Sie das System erst wieder, wenn die Kontrollleuchte für die elektronische Ber-gabfahrkontrolle dauerhaft leuchtet und die
Meldung verschwindet. (Das Fahrzeug kann währenddessen normal gefahren werden.)
■Vom System zur elektronischen Ber-gabfahrkontrolle verursachte Geräu-
sche und Vibrationen
●Beim Starten des Motors oder direkt nach
dem Anfahren kann ein Geräusch aus dem Motorraum zu hören sein. Dieses Geräusch deutet nicht auf eine Störung
des Systems zur elektronischen Bergab- fahrkontrolle hin.
●Folgende zwei Phänomene können beim Betrieb des Systems zur elektronischen Bergabfahrkontrolle auftreten. Keines
davon weist auf eine Funktionsstörung hin. • Es können Vibrationen durch Karosserie und Lenkung spürbar sein.
• Nach dem Anhalten des Fahrzeugs kann ein Betriebsgeräusch zu hören sein.
■Störung des Systems
Lassen Sie Ihr Fahrzeug in den folgenden Fällen von einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt über-prüfen.
●Die Kontrollleuchte für die elektronische Bergabfahrkontrolle leuchtet nicht auf,
wenn der Motorschalter auf ON geschaltet
wird.
●Die Kontrollleuchte für die elektronische
Bergabfahrkontrolle leuchtet nicht auf, wenn der Schalter “DAC” gedrückt wird.
●Die Schlupf-Kontrollleuchte leuchtet auf.
WARNUNG
■Beim Fahren auf den folgenden Untergründen arbeitet das System
möglicherweise nicht, wodurch es zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen kommen
kann
●Rutschige Untergründe wie nasse oder schlammige Straßen
●Vereiste Untergründe
●Unbefestigte Straßen
Page 451 of 732

451
4
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
*: Falls vorhanden
■ABS (Antiblockiersystem)
Hilft ein Blockieren der Räder zu ver-
meiden, wenn die Bremsen plötzlich
oder auf rutschiger Fahrbahn betätigt
werden.
■Bremsassistent
Erzeugt beim Treten des Bremspedals
eine höhere Bremskraft, wenn das Sys-
tem eine Notbremsung erkennt.
■VSC (elektronisches Stabilitäts-
programm)
Hilft dem Fahrer, bei plötzlichen Aus-
weichmanövern oder scharfen Kurven
auf rutschiger Fahrbahn das Fahrzeug
unter Kontrolle zu halten.
■VSC+ (elektronisches Stabilitäts-
programm+)
Kombiniert das Eingreifen der Systeme
ABS, TRC, VSC und EPS.
Hilft, die Richtungsstabilität bei Aus-
weichmanövern auf rutschiger Fahr-
bahn durch Kontrolle der Lenkbarkeit
aufrechtzuerhalten.
Abgasfiltersystem*
Das Abgasfiltersystem dient zur
Rückhaltung von Partikeln in den
Abgasen mithilfe eines in den
Auspuffrohren installierten Abgas-
filters.
HINWEIS
■So vermeiden Sie Störungen des
Abgasfiltersystems
●Verwenden Sie ausschließlich den vor- geschriebenen Kraftstofftyp
●Verändern Sie nicht die Auspuffrohre
Fahrerassistenzsysteme
Die folgenden Systeme arbeiten
automatisch als Reaktion auf ver-
schiedene Fahrsituationen, um so
zur Aufrechterhaltung der Fahrsi-
cherheit und Leistungsfähigkeit
beizutragen. Bedenken Sie jedoch,
dass es sich um Zusatzsysteme
handelt, auf die Sie sich während
der Fahrt nicht zu sehr verlassen
sollten.
Zusammenfassung der Funk-
tionen der Fahrerassistenzsy-
steme
Page 452 of 732

4524-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Anhängerstabilisierung (falls vor-
handen)
Hilft dem Fahrer, ein Schlingern des
Anhängers unter Kontrolle zu bekom-
men, indem bei einer Erfassung von
Pendelbewegungen bestimmte Räder
gezielt abgebremst werden und das
Antriebsmoment reduziert wird.
■Folgekollision-Bremssystem (falls
vorhanden)
Wenn der Airbagsensor eine Kollision
erfasst, erfolgt eine automatische
Steuerung der Bremsen und Brems-
leuchten, um die Fahrzeuggeschwin-
digkeit zu verringern, was dazu
beiträgt, die Wahrscheinlichkeit weite-
rer Schäden aufgrund einer zweiten
Kollision zu verringern.
■TRC (Antriebsschlupfregelung)
Hilft, die Antriebsleistung aufrechtzuer-
halten und das Durchdrehen der
Antriebsräder zu verhindern, wenn auf
rutschiger Fahrbahn angefahren oder
beschleunigt wird.
■Aktiver Kurvenassistent (ACA)
Hilft, zu vermeiden, dass das Fahrzeug
nach außen driftet, indem die kurvenin-
neren Räder abgebremst werden,
wenn der Fahrer versucht, in einer
Kurve zu beschleunigen
■Berganfahrkontrolle
Hilft, die Rückwärtsbewegung des
Fahrzeugs beim Anfahren an einer
Steigung zu reduzieren.
■EPS (elektrische Servolenkung)
Verringert mithilfe eines Elektromotors
den zum Einschlagen des Lenkrads
benötigten Kraftaufwand.
■Allradantrieb mit dynamischer
Drehmomentsteuerung (Modelle
mit Allradantrieb)
Schaltet entsprechend den Fahrbedin-
gungen automatisch von Vorderradan-
trieb auf Allradantrieb (AWD), wodurch
zuverlässiges Fahrverhalten und Stabi-
lität gewährleistet werden. Zu den
Situationen, unter denen das System
auf Allradantrieb umschaltet, gehören
beispielsweise das Kurvenfahren,
Bergauffahren, Anfahren oder
Beschleunigen sowie das Fahren auf
rutschigen Fahrbahnen bei Schnee,
Regen usw.
■Allradantrieb mit dynamischer
Drehmomentverteilung (Modelle
mit Allradantrieb)
Schaltet entsprechend den Fahrbedin-
gungen automatisch von Vorderradan-
trieb auf Allradantrieb, wodurch
zuverlässiges Fahrverhalten und Stabi-
lität gewährleistet werden. Zu den
Situationen, unter denen das System
auf Allradantrieb umschaltet, gehören
beispielsweise das Kurvenfahren,
Bergauffahren, Anfahren oder
Beschleunigen sowie das Fahren auf
rutschigen Fahrbahnen bei Schnee,
Regen usw.
Ferner erfolgt bei Kurvenfahrten eine
präzise Steuerung der Verteilung des
Antriebsmoments zwischen den Vor-
der- und Hinterrädern sowie zwischen
dem linken und rechten Hinterrad, um
das Fahrverhalten und die Fahrzeug-
stabilität zu verbessern.
■Dynamisches Bremslicht
Wenn die Bremsen plötzlich betätigt
werden, beginnt die Warnblinkanlage
automatisch zu blinken, um das nach-
folgende Fahrzeug zu warnen.
Page 453 of 732

453
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Wenn die Systeme TRC/VSC/Anhän-
gerstabilisierung eingreifen
Die Schlupf-Kontrollleuchte blinkt, während
die Systeme TRC/VSC/Anhängerstabilisie-
rung eingreifen.
■Deaktivieren des TRC-Systems
Wenn das Fahrzeug in Schlamm, Schmutz
oder Schnee stecken bleibt, kann das TRC-
System die vom Motor auf die Räder übertra-
gene Antriebskraft reduzieren.
Wenn Sie das System durch Drücken von
ausschalten, können Sie das Fahrzeug
durch ruckweises Vor- und Zurücksetzen
möglicherweise besser freifahren.
Um das TRC-System auszuschalten, drüc-
ken Sie einmal kurz .
Daraufhin wird “TRC AUSGESCHALTET” auf
dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.
Drücken Sie erneut, um das System wie-
der einzuschalten.
■Gleichzeitiges Ausschalten der
Systeme TRC/VSC/Anhängerstabilisie-
rung
Zum Ausschalten der Systeme
TRC/VSC/Anhängerstabilisierung halten Sie
bei stehendem Fahrzeug länger als
3 Sekunden gedrückt.
Die Kontrollleuchte VSC OFF leuchtet dar-aufhin auf und auf dem Multi-Informationsdis-
play wird “TRC AUSGESCHALTET”
angezeigt.
*
Drücken Sie erneut, um die Systeme
wieder einzuschalten.
*: Bei Fahrzeugen mit PCS (Pre-Collision
System) wird auch das PCS deaktiviert
(nur die Pre-Collision Warnfunktion ist
dann verfügbar). Die PCS-Warnleuchte
leuchtet auf und eine Meldung wird auf
dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.
(S.343)
■Wenn auf dem Multi-Informationsdis-
play die Meldung angezeigt wird, dass
das TRC-System deaktiviert wurde,
obwohl nicht gedrückt wurde
Das TRC-System ist vorübergehend deakti-
viert. Wenn die Meldung weiterhin angezeigt
wird, setzen Sie sich mit einem Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen zuverlässigen
Werkstatt in Verbindung.
■Betriebsbedingungen für die Bergan-
fahrkontrolle
Die Berganfahrkontrolle wird aktiviert, wenn
die folgenden vier Bedingungen erfüllt sind:
●Fahrzeuge mit Automatik- oder Multidrive-
Getriebe: Der Schalt-/Wählhebel befindet
sich in einer anderen Position als “P” oder
“N” (wenn vorwärts oder rückwärts an
einer Steigung angefahren wird).
●Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Der Schalt-
/Wählhebel befindet sich in einer anderen
Position als “R”, wenn vorwärts an einer
Steigung angefahren wird, bzw. der Schalt-
/Wählhebel befindet sich in Position “R”,
wenn rückwärts an einer Steigung ange-
fahren wird.
●Das Fahrzeug steht.
●Das Gaspedal wird nicht getreten.
●Die Feststellbremse ist gelöst.
■Automatischer Abbruch der Bergan-
fahrkontrolle
Die Berganfahrkontrolle wird in den folgen-
Page 454 of 732

4544-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
den Situationen ausgeschaltet:
●Fahrzeuge mit Automatik- oder Multidrive-
Getriebe: Der Schalt-/Wählhebel wird auf
“P” oder “N” geschaltet.
●Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Der Schalt-
/Wählhebel wird auf “R” geschaltet, wenn
vorwärts an einer Steigung angefahren
wird, bzw. der Schalt-/Wählhebel wird in
eine andere Stellung als “R” geschaltet,
wenn rückwärts an einer Steigung ange-
fahren wird.
●Das Gaspedal wird getreten.
●Die Feststellbremse wird betätigt.
●Seit dem Loslassen des Bremspedals sind
nicht mehr als 2 Sekunden vergangen.
■Von ABS, Bremsassistent, VSC, Anhän-
gerstabilisierung, TRC und Berganfahr-
kontrolle verursachte Geräusche und
Vibrationen
●Beim Starten des Motors oder direkt nach
dem Anfahren kann bei wiederholtem Tre-
ten des Bremspedals ein Geräusch aus
dem Motorraum zu hören sein. Dieses
Geräusch deutet nicht auf eine Störung
eines dieser Systeme hin.
●Die folgenden Situationen können eintre-
ten, wenn die oben genannten Systeme
eingreifen. Sie sind jedoch kein Zeichen für
eine Funktionsstörung.
• Es können Vibrationen durch Karosserie
und Lenkung spürbar sein.
• Nach dem Anhalten des Fahrzeugs kann
außerdem ein Motorgeräusch zu hören
sein.
• Das Bremspedal kann nach Aktivierung
des ABS leicht pulsieren.
• Das Bremspedal kann sich nach Aktivie-
rung des ABS leicht abwärts bewegen.
■Automatische Reaktivierung der
Systeme TRC, Anhängerstabilisierung
und VSC
Nach dem Ausschalten der Systeme TRC,
Anhängerstabilisierung und VSC werden
diese Systeme in den folgenden Situationen
automatisch reaktiviert:
●Wenn der Motorschalter ausgeschaltet
wird.
●Falls nur das TRC-System ausgeschaltet wurde, schaltet es sich wieder ein, wenn
die Geschwindigkeit zunimmt.
Wurden sowohl das TRC- als auch das
VSC-System ausgeschaltet, werden diese
Systeme auch bei zunehmender
Geschwindigkeit nicht automatisch reakti-
viert.
■Vom aktiven Kurvenassistenten verur-
sachte Geräusche und Vibrationen
Wenn der aktive Kurvenassistent in Betrieb
ist, kann das Bremssystem Betriebsgeräu-
sche und Vibrationen erzeugen, was jedoch
keine Funktionsstörung darstellt.
■Betriebsgeräusche und Vibrationen des
Allradantriebs beim Umschalten zwi-
schen Allradantrieb und Vorderradan-
trieb
Wenn das Fahrzeug zwischen Allradantrieb
und Vorderradantrieb umschaltet, kann es zu
Betriebsgeräuschen und Vibrationen kom-
men, was jedoch keine Funktionsstörung
darstellt.
■EPS-Betriebsgeräusch
Beim Drehen des Lenkrads kann ein
Betriebsgeräusch (Summen) zu hören sein.
Dies ist kein Zeichen für eine Funktionsstö-
rung.
■Verringerte Wirkung des EPS-Systems
Zum Schutz vor einer Überhitzung des
Systems wird die Wirkung des EPS-Systems
verringert, wenn es über längere Zeit zu häu-
figen Lenkbewegungen kommt. Als Ergebnis
kann sich das Lenkrad schwergängig anfüh-
len. Vermeiden Sie in diesem Fall übermä-
ßige Lenkbewegungen oder halten Sie das
Fahrzeug an und schalten Sie den Motor
aus. Innerhalb von 10 Minuten sollte das
EPS-System wieder in den Normalzustand
zurückkehren.
■Betriebsbedingungen für das Folgekol-
lision-Bremssystem
Die Geschwindigkeit beträgt mindestens ca.
10 km/h und vom Airbagsensor wird eine Kol-
lision erfasst. (Das Folgekollision-Bremssy-
stem wird nicht aktiviert, wenn die
Geschwindigkeit weniger als ca. 10 km/h
beträgt.)
Page 455 of 732

455
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Automatische Deaktivierung des Folge-
kollision-Bremssystems
In den folgenden Situationen wird das Folge-
kollision-Bremssystem automatisch deakti-
viert:
●Die Geschwindigkeit fällt unter ca. 10 km/h
●Das System war eine bestimmte Zeit lang
in Betrieb
●Das Gaspedal wird kräftig getreten
■Betriebsbedingungen für den aktiven
Kurvenassistenten
Das System funktioniert in den folgenden
Situationen.
●TRC/VSC ist betriebsbereit
●Das System stellt fest, dass das Fahrzeug
nach außen driftet, während der Fahrer
versucht, in einer Kurve zu beschleunigen
●Das Bremspedal wird losgelassen
■Betriebsbedingungen für das dynami-
sche Bremslicht
Das dynamische Bremslicht wird aktiviert,
wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
●Die Warnblinkanlage ist ausgeschaltet.
●Die tatsächliche Geschwindigkeit beträgt
mehr als 55 km/h.
●Das System stellt anhand der Fahrzeug-
verzögerung fest, dass eine Notbremsung
stattfindet.
■Automatische Deaktivierung des dyna-
mischen Bremslichts
Das dynamische Bremslicht wird in den fol-
genden Situationen deaktiviert:
●Die Warnblinkanlage wird eingeschaltet.
●Das System stellt anhand der Fahrzeug-
verzögerung fest, dass keine Notbremsung
mehr stattfindet.
Page 456 of 732

4564-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Wenn auf dem Multi-Informationsdisplay eine Meldung zum Allradantrieb angezeigt
wird (Modelle mit Allradantrieb)
Führen Sie folgende Maßnahmen durch.
*: Nur Fahrzeuge mit Allradantrieb mit dynamischer Drehmomentsteuerung. Schalten Sie den
Motor nach dem Anhalten erst aus, wenn die angezeigte Meldung erloschen ist.
MeldungEinzelheiten/Maßnahmen
“AWD-System überhitzt
Umschaltung auf 2WD-
Modus”
Es ist zu einer Überhitzung des Allradantriebs gekommen.
Führen Sie folgende Maßnahmen durch.
• Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, bis die Meldung ver-
schwindet.
• Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an und
lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen.
*
Sobald die auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigte Mel-
dung erlischt, können Sie die Fahrt problemlos fortsetzen.
Wenn die Meldung nicht erlischt, lassen Sie das Fahrzeug
sofort von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt
überprüfen.
“AWD-System überhitzt 2WD-
Modus aktiviert”
Aufgrund von Überhitzung hat das Fahrzeug von Allradantrieb
(AWD) auf Vorderradantrieb umgeschaltet.
Führen Sie folgende Maßnahmen durch.
• Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, bis die Meldung ver-
schwindet.
• Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an und
lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen.
*
Sobald die auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigte Mel-
dung erlischt, funktioniert der Allradantrieb wieder normal.
Wenn die Meldung nicht erlischt, lassen Sie das Fahrzeug
sofort von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt
überprüfen.
“Fehlfunktion des AWD-
Systems. 2WD-Modus akti-
viert. Bitte Händler kontaktie-
ren.”Es ist eine Funktionsstörung des Allradantriebs aufgetreten.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug sofort von einem Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.