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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Wenn Sie das Gaspedal zu stark treten
■Wenn sich das Fahrzeug nicht in die geplante Richtung bewegt, da Sie die
falsche Fahrstufe gewählt haben
S.411
SensortypenWARNUNG
■So stellen Sie die ordnungsgemäße
Funktion der Parkunterstützungs- bremse sicher
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß- regeln in Bezug auf die Sensoren
( S.411). Anderenfalls funktioniert ein Sensor möglicherweise nicht ordnungsge-mäß und es kann zu einem Unfall kom-
men.
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4264-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
●Verändern, zerlegen und lackieren Sie
die Sensoren nicht.
●Tauschen Sie die Sensoren nicht gegen andere als Originalteile aus.
●Setzen Sie die Sensoren und angren-zenden Bereiche keinem starken Stoß aus.
●Beschädigen Sie die Sensoren nicht und halten Sie sie stets sauber.
●Wenn der Bereich rund um einen
Radarsensor einem Stoß ausgesetzt wurde, funktioniert das System auf-grund einer Sensorfunktionsstörung
möglicherweise nicht mehr ordnungsge- mäß. Lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
■Handhabung der Radaufhängung
Verändern Sie nicht die Radaufhängung, da Änderungen der Höhe oder Fahr-zeugneigung dazu führen können, dass
die Sensoren Objekte nicht mehr ord- nungsgemäß erfassen oder das System
nicht oder fälschlicherweise eingreift.
■Bei einem fälschlichen Eingreifen der Parkunterstützungsbremsfunktion
(für statische Objekte), wie etwa an einem Bahnübergang
Falls die Parkunterstützungsbremsfunk- tion (für statische Objekte) irrtümlich ein-
greift, wie etwa an einem Bahnübergang, wird die Bremssteuerung nach ca. 2 Sekunden beendet, sodass Sie weiter-
fahren und den Bereich verlassen können; alternativ können Sie die Bremssteuerung auch abbrechen, indem Sie das Bremspe-
dal treten. Wenn Sie nach dem Abbruch der Bremssteuerung das Gaspedal wieder treten, können Sie die Fahrt fortsetzen und
den Bereich verlassen.
■Hinweise zum Waschen des Fahr- zeugs
Setzen Sie den Sensorbereich keinem
starken Wasserstrahl oder Dampf aus.
Anderenfalls kann es zu einer Funktions- störung des Sensors kommen.
●Richten Sie den Wasserstrahl beim
Waschen des Fahrzeugs mit einem Hochdruckreiniger nicht direkt auf die Sensoren, da es anderenfalls zu einer
Funktionsstörung eines Sensors kom- men kann.
●Wenn Sie das Fahrzeug mit Dampf rei-
nigen, verwenden Sie den Dampf nicht zu dicht an den Sensoren, da es ande-renfalls zu einer Funktionsstörung eines
Sensors kommen kann.
■Situationen, in denen die Parkunter- stützungsbremse deaktiviert werden
muss
Deaktivieren Sie in den folgenden Situatio- nen die Parkunterstützungsbremse, da das System eingreifen könnte, obwohl
keine Kollisionsgefahr besteht.
●Bei einer Inspektion des Fahrzeugs auf einem Rollenprüfstand, Fahrleistungs-
prüfstand oder einer Laufrolle
●Wenn das Fahrzeug auf ein Schiff, einen LKW oder ein anderes Transport-
mittel geladen wird
●Wenn die Radaufhängung verändert wurde oder Reifen mit einer anderen als
der vorgeschriebenen Größe montiert sind
●Wenn die Fahrzeugfront aufgrund der
Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
●Wenn am Fahrzeug eine Ausstattung
angebracht wird, die einen Sensor ver- decken kann, wie eine Not-abschleppöse, ein Stoßfängerschutz
(ein zusätzlicher Verkleidungsstreifen usw.), ein Fahrradträger oder ein Schneepflug
●Bei Nutzung einer automatischen Waschanlage
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4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Voraussetzungen für den Betrieb der
Parkunterstützungsbremsfunktion (für
statische Objekte)
Die Funktion greift ein, wenn die PKSB OFF-
Kontrollleuchte nicht leuchtet oder blinkt
(S.120, 121) und alle folgenden Bedingun-
gen erfüllt sind:
●Steuerung der Motorleistungsbeschrän-
kung
• Die Parkunterstützungsbremse ist aktiviert.
• Die Geschwindigkeit beträgt maximal
15 km/h.
• Es befindet sich ein statisches Objekt in
der Fahrtrichtung des Fahrzeugs, das 2 bis
4 m entfernt ist.
• Die Parkunterstützungsbremse stellt fest,
dass die Bremse zur Vermeidung einer
Kollision kräftiger als üblich betätigt wer-
den muss.
●Bremssteuerung
• Die Steuerung der Motorleistungsbe-
schränkung greift ein
• Die Parkunterstützungsbremse stellt fest,
dass die Bremse zur Vermeidung einer
Kollision sofort betätigt werden muss.
■Voraussetzungen für die Einstellung
des Betriebs der Parkunterstützungs-
bremsfunktion (für statische Objekte)
Die Funktion stellt den Betrieb ein, wenn eine
der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
●Steuerung der Motorleistungsbeschrän-
kung
• Die Parkunterstützungsbremse wird deak-
tiviert.
• Das System stellt fest, dass die Kollision
inzwischen mit einer normalen Bremsung
vermieden werden kann.
• Das statische Objekt ist nicht mehr 2 bis
4 m vom Fahrzeug entfernt bzw. es befin-
det sich nicht mehr in der Fahrtrichtung
des Fahrzeugs.
●Bremssteuerung
• Die Parkunterstützungsbremse wird deak-
tiviert.
• Es sind ca. 2 Sekunden vergangen, seit
das Fahrzeug durch die Bremssteuerung
angehalten wurde.
• Das Bremspedal wird getreten, nachdem
das Fahrzeug durch die Bremssteuerung angehalten wurde.
• Das statische Objekt ist nicht mehr 2 bis
4 m vom Fahrzeug entfernt bzw. es befin-
det sich nicht mehr in der Fahrtrichtung
des Fahrzeugs.
■Erfassungsbereich der Parkunterstüt-
zungsbremsfunktion (für statische
Objekte)
Der Erfassungsbereich der Parkunterstüt-
zungsbremsfunktion (für statische Objekte)
deckt sich nicht mit dem Erfassungsbereich
des Toyota-Einparkhilfesensors. (S.415)
Deshalb kann es vorkommen, dass die Par-
kunterstützungsbremsfunktion (für statische
Objekte) nicht eingreift, obwohl der Toyota-
Einparkhilfesensor ein Objekt erfasst und
eine Warnung ausgibt.
■Objekte, die von der Parkunterstüt-
zungsbremsfunktion (für statische
Objekte) möglicherweise nicht erfasst
werden
Die Sensoren können u. U. bestimmte
Objekte, wie etwa die folgenden, nicht erfas-
sen:
●Fußgänger
●Baumwolle, Schnee und andere Materi-
alien, die Schallwellen nur schlecht zurück-
werfen
●Objekte, die sich nicht senkrecht zum
Boden oder im rechten Winkel zur Fahr-
trichtung befinden, ungleichmäßige
Objekte oder sich hin und her bewegende
Objekte
●Niedrige Objekte
●Dünne Objekte wie Drähte, Zäune, Seile
und Wegweiser
●Objekte, die sich sehr nah am Stoßfänger
befinden
●Spitze Gegenstände
●Hohe Objekte, deren oberer Bereich in
Richtung Ihres Fahrzeugs ragt
■Warnsummer des Toyota-Einparkhilfe-
sensors
Unabhängig davon, ob der Toyota-Einparkhil-
fesensor aktiviert ist oder nicht (S.412),
ertönt der Warnsummer des Toyota-Einpark-
hilfesensors, um den Fahrer über den
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4284-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
geschätzten Abstand zum Objekt zu informie-
ren, wenn die Parkunterstützungsbremsfunk-
tion (für statische Objekte) aktiviert ist
(S.420), die vorderen oder hinteren Senso-
ren ein Objekt erfassen und die Bremssteue-
rung und die Steuerung der
Motorleistungsbeschränkung eingreifen.
■Situationen, in denen die Parkunterstüt-
zungsbremsfunktion (für statische
Objekte) möglicherweise eingreift,
obwohl keine Kollisionsgefahr besteht
In einigen Situationen, wie beispielsweise
den folgenden, greift die Parkunterstützungs-
bremsfunktion (für statische Objekte) mögli-
cherweise ein, obwohl keine Kollisionsgefahr
besteht.
●Fahrzeugumgebung
• Beim Fahren auf einer engen Fahrbahn
• Beim Fahren auf einer Schotterstraße oder
in einem Bereich mit hohem Gras
• Wenn das Fahrzeug auf ein Banner, eine
Fahne, einen tief hängenden Ast oder eine
Schranke (wie jene, die an Bahnübergän-
gen, Mautstationen und Parkplätzen ver-
wendet werden) zu fährt
• Wenn sich am Straßenrand Strukturen
befinden (z. B. beim Fahren durch einen
engen Tunnel oder auf einer schmalen
Brücke oder engen Straße)
• Beim parallelen Einparken
• Wenn es Löcher oder Spurrillen in der
Fahrbahnoberfläche gibt• Beim Fahren über eine Metallabdeckung
(Gitterrost), z. B. über Entwässerungsgrä-
ben
• Beim Fahren an einem steilen Hang
• Wenn eine große Menge Wasser auf einen
Sensor trifft, wie etwa beim Fahren auf
einer überfluteten Straße
• Wenn das Fahrzeug auf ein Schiff oder
einen LKW verladen wird
• Portalwaschanlage
• Parkhaus mit Aufzug oder mehrstöckiges
Parkhaus
• Tiefgarage
• Strukturen auf dem Boden (Bremsschwel-
len, Reflektoren usw.)
• Höhenunterschiede
• Beim Geradeausfahren oder Rechtsabbie-
gen
• Rohre eines Schneeschmelzsystems
• Geräte zur Erfassung von Fahrzeugen
(wie Ampeln), Geräte zur Erfassung von
Verkehrsstaus oder Geräte zur Erfassung
von freien Plätzen auf Parkflächen
• Eisenbahnschienen
• H-förmige Stahlprofile
• Wenn sich auf beiden Seiten Fahrzeuge
befinden oder wenn es ein Fahrzeug gibt,
dass diesem Fahrzeug ähnelt
●Wetter
• Wenn ein Sensor mit Eis, Schnee,
Schmutz usw. bedeckt ist (das System
kehrt nach der Reinigung in den Normalzu-
stand zurück)
• Wenn Starkregen oder Wasser auf einen
Sensor trifft
• Beim Fahren bei schlechten Witterungs-
verhältnissen, wie Nebel, Schneefall oder
einem Sandsturm
• Bei starkem Wind
●Andere Schallquellen
• Wenn sich Fahrzeughupen, Fahrzeugde-
tektoren, Motorradmotoren, Druckluftbrem-
sen großer Fahrzeuge, das Abstandssonar
anderer Fahrzeuge oder andere Geräte,
die Ultraschallwellen erzeugen, in der
Nähe des Fahrzeugs befinden
• Wenn ein Aufkleber oder ein elektroni-
sches Bauteil (wie etwa ein beleuchtetes
Kennzeichen [insbesondere selbstleuch-
tende Typen], Nebelleuchten, ein Kotflü-
gelstab oder eine Funkantenne) in der
Nähe eines Sensors angebracht wurde
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4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
●Änderungen der Straßenlage des Fahr-
zeugs
• Wenn das Fahrzeug stark geneigt auf der
Fahrbahn liegt
• Wenn die Fahrzeugfront aufgrund der
Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
• Wenn sich die Ausrichtung eines Sensors
aufgrund einer Kollision oder eines ande-
ren Aufpralls geändert hat
■Situationen, in denen die Parkunterstüt-
zungsbremsfunktion (für statische
Objekte) möglicherweise nicht ord-
nungsgemäß funktioniert
In einigen Situationen, wie beispielsweise
den folgenden, funktioniert diese Funktion
möglicherweise nicht ordnungsgemäß.
●Wetter
• Wenn ein Sensor oder der Bereich rund
um einen Sensor extrem heiß oder kalt ist
• Bei starkem Wind
• Wenn ein Sensor mit Eis, Schnee,
Schmutz usw. bedeckt ist (das System
kehrt nach der Reinigung in den Normalzu-
stand zurück)
• Wenn Starkregen oder Wasser auf einen
Sensor trifft
• Beim Fahren bei schlechten Witterungs-
verhältnissen, wie Nebel, Schneefall oder
einem Sandsturm
• Ein Sensor ist eingefroren. (Tauen Sie den
Bereich auf, um dieses Problem zu behe-
ben.)
●Fahrzeugumgebung
• Wenn sich ein Objekt, das nicht erfasst
werden kann, zwischen dem Fahrzeug und
einem erfassten Objekt befindet
• Wenn ein Objekt, wie ein Fahrzeug, Motor-
rad oder Fahrrad, oder ein Fußgänger die
Spur Ihres Fahrzeugs schneidet oder
plötzlich von der Seite erscheint
• Das Fahrzeug nähert sich einem hohen
oder stark gekrümmten Bordstein.
• Auf einer äußerst unebenen Straße, an
einem Hang, auf Schotter oder auf Gras.
• Die Objekte befinden sich zu dicht am
Sensor.
●Andere Schallquellen
• Wenn sich Fahrzeughupen, Fahrzeugde-
tektoren, Motorradmotoren, Druckluftbrem-
sen großer Fahrzeuge, das Abstandssonar
anderer Fahrzeuge oder andere Geräte,
die Ultraschallwellen erzeugen, in der
Nähe des Fahrzeugs befinden
• Wenn ein Aufkleber oder ein elektroni-
sches Bauteil (wie etwa ein beleuchtetes
Kennzeichen [insbesondere selbstleuch-
tende Typen], Nebelleuchten, ein Kotflü-
gelstab oder eine Funkantenne) in der
Nähe eines Sensors angebracht wurde
●Änderungen des Fahrzeugzustands
• Wenn das Fahrzeug stark geneigt auf der
Fahrbahn liegt
• Wenn die Fahrzeugfront aufgrund der
Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
• Wenn sich die Ausrichtung eines Sensors
aufgrund einer Kollision oder eines ande-
ren Aufpralls geändert hat
• Wenn am Fahrzeug eine Ausstattung
angebracht wird, die einen Sensor verdec-
ken kann, wie eine Notabschleppöse, ein
Stoßfängerschutz (ein zusätzlicher Verklei-
dungsstreifen usw.), ein Fahrradträger
oder ein Schneepflug
• Wenn die Radaufhängung verändert
wurde oder Reifen mit einer anderen als
der vorgeschriebenen Größe montiert sind
• Wenn Farbe oder ein Aufkleber am Sensor
angebracht wird
• Bei Schalt-/Wählhebelstellung “N”
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4304-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
*: Falls vorhanden
Diese Funktion greift in Situationen, wie beispielsweise den folgenden, ein, wenn
ein Fahrzeug in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs erfasst wird.
■Wenn sich beim Zurücksetzen ein Fahrzeug nähert und Sie das Bremspe-
dal nicht oder erst spät treten
S.404
Parkunterstützungsbremsfunktion (für quer von hinten her-
annahende Fahrzeuge)*
Wenn ein Heckradarsensor ein Fahrzeug erfasst, das sich hinter Ihrem Fahr-
zeug von rechts oder links nähert, und das System feststellt, dass eine hohe
Kollisionsgefahr besteht, steuert diese Funktion die Bremsen so, dass die
Wahrscheinlichkeit für einen Zusammenstoß mit dem herannahenden Fahr-
zeug verringert wird.
Beispiele für die Funktionsweise der Funktion
SensortypenWARNUNG
■So stellen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Parkunterstützungs-
bremse (für quer von hinten heranna- hende Fahrzeuge) sicher
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß- regeln in Bezug auf die Heckradarsenso-
ren ( S.404). Anderenfalls funktioniert ein Sensor möglicherweise nicht ordnungsge-mäß und es kann zu einem Unfall kom-
men.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Voraussetzungen für den Betrieb der
Parkunterstützungsbremsfunktion (für quer von hinten herannahende Fahr-zeuge)
Die Funktion greift ein, wenn die PKSB OFF-
Kontrollleuchte nicht leuchtet oder blinkt ( S.120, 121) und alle folgenden Bedingun- gen erfüllt sind:
●Steuerung der Motorleistungsbeschrän-kung
• Die Parkunterstützungsbremse ist aktiviert. • Die Geschwindigkeit beträgt maximal 15 km/h.
• Fahrzeuge nähern sich hinter Ihrem Fahr- zeug von rechts oder links mit einer Geschwindigkeit von weniger als ca.
8km/h • Der Schalt-/Wählhebel steht auf “R”.• Die Parkunterstützungsbremse stellt fest,
dass die Bremse zur Vermeidung einer Kollision mit einem herannahenden Fahr-zeug kräftiger als üblich betätigt werden
muss.
●Bremssteuerung
• Die Steuerung der Motorleistungsbe- schränkung greift ein• Die Parkunterstützungsbremse stellt fest,
dass zur Vermeidung einer Kollision mit einem herannahenden Fahrzeug eine Not-bremsung erforderlich ist.
■Voraussetzungen für die Einstellung
des Betriebs der Parkunterstützungs- bremsfunktion (für quer von hinten her-annahende Fahrzeuge)
Die Funktion stellt den Betrieb ein, wenn eine
der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
●Steuerung der Motorleistungsbeschrän-
kung • Die Parkunterstütz ungsbremse wird deak- tiviert.
• Die Kollision kann inzwischen mithilfe einer normalen Bremsung vermieden werden.• Es nähert sich kein Fahrzeug mehr von
hinten rechts oder hinten links.
●Bremssteuerung
• Die Parkunterstütz ungsbremse wird deak- tiviert.• Es sind ca. 2 Sekunden vergangen, seit
das Fahrzeug durch die Bremssteuerung angehalten wurde.• Das Bremspedal wird getreten, nachdem
das Fahrzeug durch die Bremssteuerung angehalten wurde.• Es nähert sich kein Fahrzeug mehr von
hinten rechts oder hinten links.
■Erfassungsbereich der Parkunterstüt- zungsbremsfunktion (für quer von hin-ten herannahende Fahrzeuge)
Der Erfassungsbereich der Parkunterstüt-
zungsbremsfunktion (für quer von hinten her- annahende Fahrzeuge) deckt sich nicht mit dem Erfassungsbereich der RCTA-Funktion
( S.408). Deshalb kann es vorkommen, dass die Parkunterstützungsbremsfunktion (für quer von hinten herannahende Fahr-
zeuge) nicht eingreift, obwohl die RCTA- Funktion ein Fahrzeug erfasst hat und eine Warnung ausgibt.
■Bedingungen, unter denen die Parkun-
terstützungsbremsfunktion (für quer von hinten herannahende Fahrzeuge) ein Fahrzeug nicht erfasst
Die Parkunterstützungs bremsfunktion (für
quer von hinten herannahende Fahrzeuge)
WARNUNG
●Verändern, zerlegen und lackieren Sie
die Sensoren nicht.
●Tauschen Sie die Heckradarsensoren nicht gegen andere als Originalteile aus.
●Beschädigen Sie die Heckradarsenso-ren nicht und halten Sie die Radarsen-soren und die umgebenden Bereiche
auf dem Stoßfänger stets sauber.
●Wenn der Bereich rund um einen Heck- radarsensor einem Stoß ausgesetzt
wurde, funktioniert das System auf- grund einer Sensorfunktionsstörung möglicherweise nicht mehr ordnungsge-
mäß. Lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
●Beachten Sie die Vorsichtsmaßregeln in
Bezug auf den Umgang mit den Heckra- darsensoren. ( S.404)
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4324-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
ist nicht dafür ausgelegt, folgende Fahrzeug-
typen und/oder Objekte zu erfassen:
●Fahrzeuge, die sich direkt von hinten
nähern
●Fahrzeuge, die aus einem Parkplatz neben
Ihrem Fahrzeug zurücksetzen
●Fahrzeuge, die von den Sensoren auf-
grund von Hindernissen nicht erfasst wer-
den können
●Fahrzeuge, die in der Nähe Ihres Fahr-
zeugs plötzlich beschleunigen oder
abbremsen
●Schutzplanken, Mauern, Schilder,
geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbe-
wegliche Gegenstände
*
●Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger
usw.*
●Fahrzeuge, die sich von Ihrem Fahrzeug
entfernen
●Fahrzeuge, die sich aus einem Parkplatz
neben Ihrem Fahrzeug nähern*
●Objekte, die sich extrem nah an einem
Radarsensor befinden*
●Fahrzeuge, die sich hinter Ihrem Fahrzeug
von rechts oder links nähern und mit einer
Geschwindigkeit von weniger als ca.
8 km/h fahren
●Fahrzeuge, die sich hinter Ihrem Fahrzeug
von rechts oder links nähern und mit einer
Geschwindigkeit von mehr als ca. 28 km/h
fahren
*: Abhängig von den jeweiligen Bedingungen
kann jedoch eine Erfassung des Fahr-
zeugs und/oder Objekts stattfinden.
■Situationen, in denen das System mög-
licherweise eingreift, obwohl keine Kol-
lisionsgefahr besteht
In einigen Situationen, wie beispielsweise
den folgenden, greift die Parkunterstützungs-
bremsfunktion (für quer von hinten heranna-
hende Fahrzeuge) möglicherweise ein,
obwohl keine Kollisionsgefahr besteht.
●Wenn die Parklücke zu einer befahrenen
Straße weist
●Wenn ein erfasstes Fahrzeug eine Kurve
fährt, während es sich Ihrem Fahrzeug
nähert
●Wenn ein Fahrzeug seitlich an Ihrem Fahr-
zeug vorbeifährt
●Bei einem geringen Abstand zwischen
Ihrem Fahrzeug und Metallobjekten (wie
Schutzplanken, Wänden, Schildern oder
geparkten Fahrzeugen), die elektrische
Wellen in Richtung des Fahrzeughecks
reflektieren können