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1-2. Kindersicherheit
Sicherheitsinformationen
3 Stellen Sie fest, wo sich die speziel-
len Befestigungsstangen befinden,
und befestigen Sie den Kindersitz
auf dem Sitz.
Die Stangen befinden sich im Spalt zwischen
Sitzkissen und Rückenlehne.
4 Überprüfen Sie nach dem Anbrin-
gen des Kindersitzes, ob er sicher
befestigt ist, indem Sie ihn vor- und
zurückbewegen. ( S.64)
■Verankerungen für den oberen
Haltegurt
Die äußeren Rücksitze verfügen über
Verankerungen für den oberen Halte-
gurt.
Verwenden Sie die Verankerungen für
den oberen Haltegurt zur Befestigung
des oberen Haltegurts.
Verankerungen für den oberen Hal-
tegurt
Oberer Haltegurt
■Befestigen des oberen Haltegurts
an der Verankerung für den obe-
ren Haltegurt
Bringen Sie den Kindersitz entspre-
chend den Anweisungen in der Bedie-
nungsanleitung des Kindersitzes an.
1 Schieben Sie die Kopfstütze in die
höchste Stellung.
Wenn die Kopfstütze den Einbau des Kin- dersitzes oder das Befestigen des oberen Haltegurts behindert und entfernt werden
WARNUNG
■Beim Anbringen eines Kindersitzes
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
regeln. Anderenfalls kann es zu tödlichen oder schweren Verletzungen kommen.
●Stellen Sie nach dem Befestigen des Kindersitzes den Sitz niemals neu ein.
●Stellen Sie bei Verwendung der unteren
Verankerungen sicher, dass sich keine Fremdkörper in der Nähe der Veranke-rungen befinden und dass der Sicher-
heitsgurt nicht hinter dem Kindersitz eingeklemmt wird.
●Befolgen Sie alle Einbauanweisungen
des Kindersitzherstellers.
Verwendung einer Verankerung
für den oberen Haltegurt
A
B
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661-2. Kindersicherheit
kann, entfernen Sie sie. ( S.268)
2Lassen Sie den Haken in der Veran-
kerung für den oberen Haltegurt
einrasten und ziehen Sie den obe-
ren Haltegurt fest.
Stellen Sie sicher, dass der obere Haltegurt fest eingehakt ist. ( S.64)
Wenn Sie den Kindersitz bei ausgefahrener Kopfstütze einbauen, stellen Sie sicher, dass der obere Haltegurt unterhalb der Kopf-
stütze verläuft.
Haken
Oberer Haltegurt
WARNUNG
■Beim Anbringen eines Kindersitzes
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
regeln. Anderenfalls kann es zu tödlichen oder schweren Verletzungen kommen.
●Befestigen Sie den oberen Haltegurt ordnungsgemäß und achten Sie dar-auf, dass der Gurt nicht verdreht ist.
A
B
●Befestigen Sie den oberen Haltegurt ausschließlich an einer Verankerung für
den oberen Haltegurt.
●Stellen Sie nach dem Befestigen des Kindersitzes den Sitz niemals neu ein.
●Befolgen Sie alle Einbauanweisungen des Kindersitzherstellers.
●Wenn Sie den Kindersitz bei ausgefah-
rener Kopfstütze einbauen, senken Sie die Kopfstütze nach der Befestigung der Verankerung für den oberen Haltegurt
nicht wieder ab.
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1-3. Notfallhilfe
Sicherheitsinformationen
1-3.Notfallhilfe
*1: Falls vorhanden
*2: Funktioniert innerhalb des eCall-Abdec-
kungsbereichs. Welchen Namen das
System trägt, hängt vom Land ab.
Ty p A
Ta s t e “ S O S ”*
Kontrollleuchten
Mikrofon
Lautsprecher
*: Diese Taste dient zum Kommunizieren mit
dem eCall-System-Telefonisten.
Andere SOS-Tasten, die in anderen
Systemen von Kraftfahrzeugen vorhan-
den sein können, stehen in keiner Verbin-
dung zu dem Gerät und dienen nicht zum
Kommunizieren mit dem eCall-System-
Telefonisten.
Typ B
Ta s t e “ S O S ”*
Kontrollleuchten
Mikrofon
Lautsprecher
*: Diese Taste dient zum Kommunizieren mit
dem eCall-System-Telefonisten.
Andere SOS-Tasten, die in anderen
Systemen von Kraftfahrzeugen vorhan-
den sein können, stehen in keiner Verbin-
dung zu dem Gerät und dienen nicht zum
Kommunizieren mit dem eCall-System-
Telefonisten.
eCall*1, 2
eCall ist ein Telematik-Dienst, der
Daten des globalen Navigations-
satellitensystems GNSS (Global
Navigation Satellite System) und
eine integrierte Mobilfunktechno-
logie nutzt, um folgende Notrufe
zu ermöglichen: Automatische
Notrufe (automatische Unfallmel-
dung) und manuelle Notrufe
(durch Drücken der Taste “SOS”).
Das Vorhandensein dieses Dien-
stes ist aufgrund einschlägiger
Verordnungen der Europäischen
Union vorgeschrieben.
Komponenten des Systems
A
B
C
D
A
B
C
D
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681-3. Notfallhilfe
■Automatische Notrufe
Bei einer Airbag-Auslösung alarmiert
das System automatisch die eCall-Leit-
stelle.* Der dortige Telefonist empfängt
die Daten zur Fahrzeugposition und
zum Zeitpunkt des Vorfalls sowie die
Fahrzeug-Identifizierungsnummer und
versucht, mit den Fahrzeuginsassen zu
sprechen, um die Lage zu beurteilen.
Wenn die Insassen nicht antworten
können, wird der Anruf automatisch als
Notfall betrachtet und der Telefonist
verständigt die nächstgelegenen Ret-
tungsdienste (112-System usw.), schil-
dert die Situation und fordert die
Entsendung von Einsatzkräften an.
*: In einigen Fällen kann der Notruf nicht
ausgelöst werden. ( S.69)
■Manuelle Notrufe
Drücken Sie in einem Notfall die Taste
“SOS”, um die eCall-Leitstelle zu kon-
taktieren.* Der dortige Telefonist ermit-
telt die Position Ihres Fahrzeugs,
beurteilt die Lage und veranlasst erfor-
derliche Rettungseinsätze.
Öffnen Sie vor dem Drücken der Taste
“SOS” unbedingt die Abdeckung.
Sollten Sie versehentlich die Taste “SOS”
drücken, teilen Sie dem Telefonisten der
Notrufzentrale mit, dass kein Notfall vorliegt.
*: In einigen Fällen kann der Notruf nicht
ausgelöst werden. ( S.69)
Wenn der Start-Schalter auf ON
geschaltet wird, leuchtet für
10 Sekunden die rote Kontrollleuchte
und anschließend die grüne Kontroll-
leuchte, wodurch angezeigt wird, dass
das System aktiviert ist. Die Kontroll-
leuchten zeigen Folgendes an:
Wenn die grüne Kontrollleuchte dau-
erhaft leuchtet, ist das System akti-
viert.
Wenn die grüne Kontrollleuchte
zweimal pro Sekunde blinkt, wird
gerade ein automatischer oder
manueller Notruf abgesetzt.
Wenn keine der Kontrollleuchten
leuchtet, ist das System nicht akti-
viert.
Wenn die rote Kontrollleuchte zu
einem anderen Zeitpunkt als unmit-
telbar nach dem Schalten des Start-
Schalters auf ON aufleuchtet, liegt
möglicherweise eine Funktionsstö-
rung des Systems vor oder die Puf-
ferbatterie ist entladen.
Wenn die rote Kontrollleuchte wäh-
rend eines Notrufs ca. 30 Sekunden
lang blinkt, zeigt dies an, dass der
Notruf abgebrochen wurde oder
dass das Mobilfunknetz-Signal
schwach ist.
Die Lebensdauer der Pufferbatterie beträgt
maximal 3 Jahre.
■Informationen zu Freier/Open-Source- Software
Dieses Produkt enthält Freie/Open-Source- Software (FOSS).
Die Lizenzinformationen und/oder den Quell-
Notrufdienste
Kontrollleuchten
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1-3. Notfallhilfe
Sicherheitsinformationen
code dieser FOSS finden Sie unter folgender URL.
https://www.denso.com/global/en/opensource/dcm/toyota/
WARNUNG
■Wenn der Notruf nicht ausgelöst wer- den kann
●In den folgenden Situationen ist das Auslösen eines Notrufs unter Umstän-
den nicht möglich. Verständigen Sie die Rettungsdienste (112-System usw.) in diesen Fällen auf andere Weise, z. B.
über ein öffentliches Telefon in der Nähe.
• Auch wenn sich das Fahrzeug im Mobil- funk-Netzbereich befindet, kann es bei
geringer Empfangsstärke oder einer besetzten Leitung schwierig sein, eine Verbindung mit der eCall-Leitstelle her-
zustellen. Obwohl das System versucht, eine Verbindung mit der eCall-Leitstelle herzustellen, können Sie in diesen Fäl-
len möglicherweise keine Verbindung mit der eCall-Leitstelle herstellen, um einen Notruf abzusetzen und die Ret-
tungsdienste zu kontaktieren.
• Wenn sich das Fahrzeug außerhalb des
Mobilfunk-Netzbereichs befindet, kann kein Notruf ausgelöst werden.
• Wenn die zugehörige Ausrüstung (z. B.
das Tastenfeld “SOS”, die Kontrollleuch- ten, das Mikrofon, der Lautsprecher, das DCM, die Antenne oder die Leitungen
zwischen den Geräten) eine Funktions- störung aufweist oder beschädigt ist, kann kein Notruf ausgelöst werden.
• Während eines Notrufs versucht das System mehrmals, eine Verbindung mit
der eCall-Leitstelle herzustellen. Falls jedoch aufgrund von schlechtem Funk-signalempfang keine Verbindung mit der
eCall-Leitstelle hergestellt werden kann, kann sich das System möglicherweise nicht mit dem Mobilfunknetz verbinden
und der Anruf wird möglicherweise beendet, ohne dass eine Verbindung hergestellt wurde. Die rote Kontroll-
leuchte blinkt dann ca. 30 Sekunden lang, um diesen Abbruch der Verbin-dungsherstellung anzuzeigen.
●Wenn die Spannung der 12-V-Batterie sinkt oder eine Leitungsunterbrechung vorliegt, kann das System möglicher-
weise keine Verbindung mit der eCall- Leitstelle herstellen.
■Wenn das Notrufsystem ausge-
tauscht wird
Das Notrufsystem muss registriert werden. Setzen Sie sich mit einem Toyota-Ver-tragshändler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.
■Zu Ihrer eigenen Sicherheit
●Fahren Sie bitte umsichtig.
Das System dient dazu, Sie bei Unfällen wie Verkehrsunfällen oder plötzlichen medizinischen Notfällen beim Auslösen
eines Notrufs zu unterstützen, es bietet aber keinerlei Schutz für den Fahrer und die Mitfahrer. Fahren Sie umsichtig und
legen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit stets Ihre Sicherheitsgurte an.
●Geben Sie in einem Notfall stets den
Menschenleben die oberste Priorität.
●Wenn Sie einen Brandgeruch oder andere ungewöhnliche Gerüche wahr-
nehmen, verlassen Sie das Fahrzeug und begeben Sie sich unverzüglich an einen sicheren Ort.
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701-3. Notfallhilfe
WARNUNG
●Wenn die Airbags ausgelöst werden
und das System normal funktioniert, löst es einen Notruf aus. Das System löst ebenfalls einen Notruf aus, wenn das
Fahrzeug von hinten angestoßen wird oder sich überschlägt, selbst wenn die Airbags nicht ausgelöst werden.
●Lösen Sie aus Sicherheitsgründen kei-nen Notruf während der Fahrt aus.Wenn Sie während der Fahrt Anrufe
tätigen, können Sie die Kontrolle über das Lenkrad verlieren, wodurch es zu unerwarteten Unfällen kommen kann.
Halten Sie das Fahrzeug an und verge- wissern Sie sich, dass die Umgebung sicher ist, bevor Sie den Notruf auslö-
sen.
●Verwenden Sie beim Austauschen von Sicherungen bitte die vorgeschriebe-
nen Sicherungen. Wenn Sie andere Sicherungen verwenden, kann es zu einer Entzündung oder Rauchentwick-
lung im Stromkreis und möglicherweise zu einem Brand kommen.
●Wenn Sie das System verwenden, wäh-
rend Rauch oder ein ungewöhnlicher Geruch auftritt, kann es zu einem Brand
kommen. Beenden Sie sofort die Ver- wendung des Systems und setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werk-statt in Verbindung.
HINWEIS
■So vermeiden Sie Schäden
Schütten Sie keine Flüssigkeiten auf das
Tastenfeld “SOS” usw. und setzen Sie es keinen Stößen aus.
■Falls das Tastenfeld “SOS”, der Laut-sprecher oder das Mikrofon während
eines Notrufs oder der manuellen Wartungsprüfung eine Funktionsstö-rung aufweist
Unter Umständen ist das Auslösen eines
Notrufs, das Überprüfen des Systemstatus oder das Kommunizieren mit dem eCall-Leitstellen-Telefonisten nicht möglich.
Falls eines der oben genannten Teile der Ausrüstung beschädigt ist, setzen Sie sich bitte mit einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.
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1-3. Notfallhilfe
Sicherheitsinformationen
■Datenverarbeitungsablauf
Server
Speicherung
Verarbeitung
DCM
1 Der Kunde aktiviert den Dienst auf dem Toyota-Kundenportal und akzeptiert die
Nutzungsbedingungen gemäß DSGVO.
2 Der Server aktiviert den Dienst im DCM und legt fest, welche Fahrzeugdaten
erfasst werden.
3 Die festgelegten Fahrzeugdaten werden vom DCM erfasst.
4 Die Daten werden zum Server übertragen.
5 Die Daten werden auf dem Server gespeichert.
6 Die Daten werden zur Erbringung des Dienstes vom Server verarbeitet.
7 Die verarbeiteten Daten werden dem Kunden vorgelegt.
Eine Liste der verfügbaren Dienste finden Sie auf dem Toyota-Kundenportal.
Systemübersicht des Zusatzdienstes
A
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721-3. Notfallhilfe
Durchführungsverordnung
Durchführungsverordnung, Anhang 1 TEIL 3, BenutzerinformationenKonformität
1. BESCHREIBUNG DES BORDEIGENEN ECALL-SYSTEMS
1.1.
Übersicht über das auf dem 112-Notruf basierende
bordeigene eCall-System, seinen Betrieb und seine
Funktionen
O
1.2.
Der auf dem 112-Notruf basierende eCall-Dienst ist ein
öffentlicher Dienst von allgemeinem Interesse und wird
kostenlos zur Verfügung gestellt.
O
1.3.
Im Falle eines schweren Unfalls wird das auf dem 112-
Notruf basierende bordeigene eCall-System über
bordeigene Sensoren standardmäßig automatisch akti-
viert. Darüber hinaus wird es automatisch ausgelöst,
wenn das Fahrzeug mit einem TPS-System ausgerü-
stet ist, das im Falle eines schweren Unfalls nicht funk-
tioniert.
O
1.4.
Das auf dem 112-Notruf basierende bordeigene eCall-
System kann im Bedarfsfall auch manuell ausgelöst
werden. Anleitungen für die manuelle Aktivierung des
Systems
O
1.5.
Im Falle eines kritischen Systemversagens, durch das
das auf dem 112-Notruf basierende bordeigene eCall-
System außer Betrieb gesetzt würde, erhalten die
Fahrzeuginsassen folgende Warnung
O