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2574-1. Vor Fahrtantritt
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Fahren
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■Reifen-Hinweise
●Erhöhen Sie bei Anhängerbetrieb den Reifendruck um 20,0 kPa (0,2 kgf/cm2 oder
bar) gegenüber dem empfohlenen Wert. (S. 684)
●Erhöhen Sie den Luftdruck der Anhängerreifen entsprechend dem Anhängergesamt-
gewicht und in Übereinstimmung mit den Werten, die vom Hersteller Ihres Anhän-
gers empfohlen werden.
■Anhängerbeleuchtung
Prüfen Sie bei jedem Ankoppeln des Anhängers die korrekte Funktion der Blinkleuch-
ten und Bremsleuchten. Eine direkte Verkabelung mit Ihrem Fahrzeug kann das elekt-
rische System beschädigen und die korrekte Funktion der Leuchten beeinträchtigen.
■Einfahrhinweise
Toyota empfiehlt, dass Fahrzeuge mit neuen Antriebsstrangteilen während der ersten
800 km nicht für den Anhängerbetrieb verwendet werden.
■Sicherheitsprüfungen vor dem Anhängerbetrieb
●Stellen Sie sicher, dass die maximale Belastungsgrenze für Anhängerkupplung/Rah-
men der Anhängerkupplung und Kugelkopf nicht überschritten wird. Bedenken Sie,
dass die Stützlast des Anhängers zu dem auf dem Fahrzeug lastenden Gewicht
addiert werden muss. Stellen Sie außerdem sicher, dass das gesamte auf dem Fahr-
zeug lastende Gewicht nicht die Gewichtsgrenzen übersteigt. (S. 255)
●Stellen Sie sicher, dass die Anhängerzuladung gesichert ist.
●Zusätzliche Außenspiegel sollten angebracht werden, wenn der nachfolgende Ver-
kehr mit den Standardspiegeln nicht ausreichend überblickt werden kann. Stellen Sie
die Ausfahrarme dieser Spiegel auf beiden Seiten des Fahrzeugs immer so ein, dass
sie eine optimale Sicht auf die Straße hinter dem Fahrzeug bieten.
■Fahrzeugwartung
●Wenn das Fahrzeug für den Anhängerbetrieb verwendet wird, muss die Fahrzeug-
wartung häufiger durchgeführt werden, da im Gegensatz zum normalen Fahrbetrieb
eine größere Gewichtslast auf das Fahrzeug einwirkt.
●Ziehen Sie nach ca. 1000 km Anhängerbetrieb alle Schrauben nach, mit denen der
Kugelkopf und der Rahmen der Anhängerkupplung befestigt sind.
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2584-1. Vor Fahrtantritt
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■ Wenn der Anhänger ins Schlingern gerät
Einer oder mehrere Faktoren (wie Seitenwinde, überholende Fahrzeuge, schlechte
Straßen usw.) können die Handhabung des Fahrzeugs und des Anhängers beein-
trächtigen und zu Instabilität führen.
● Wenn der Anhänger ins Schlingern gerät:
• Halten Sie das Lenkrad gut fest. Lenken Sie geradeaus.
Versuchen Sie nicht, das Schlingern des Anhängers durch Lenkbewegungen
unter Kontrolle zu bringen.
• Gehen Sie sofort dazu über, zur Geschwindigkeitsreduzierung das Gaspedal
nach und nach loszulassen.
Erhöhen Sie nicht die Geschwindigkeit. Betätigen Sie nicht das Bremspedal oder
die Feststellbremse.
Wenn Sie keine extremen Korrekturmaßnahmen mit dem Lenkrad oder den Brem-
sen vornehmen, sollte es zur Stabilisierung von Fahrzeug und Anhänger kommen.
(Die Anhängerstabilisierung kann, sofern sie aktiviert ist, ebenfalls zu einer Stabili-
sierung des Fahrzeugs und des Anhängers beitragen.)
● Nachdem das Schlingern des Anhängers aufgehört hat:
• Halten Sie an einem sicheren Ort an. Lassen Sie alle Insassen aussteigen.
• Überprüfen Sie die Reifen des Fahrzeugs und des Anhängers.
• Überprüfen Sie die Beladung des Anhängers.
Stellen Sie sicher, dass sich die Ladung nicht verschoben hat.
Stellen Sie nach Möglichkeit sicher, dass die Stützlast eingehalten wird.
• Überprüfen Sie die Beladung des Fahrzeugs.
Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug nicht überladen ist, nachdem die Insassen
eingestiegen sind.
Falls Sie keine Probleme feststellen können, war die Geschwindigkeit, bei der der
Anhänger ins Schlingern geriet, für Ihr Fahrzeug-Anhänger-Gespann zu hoch.
Fahren Sie zur Vermeidung einer weiteren Instabilität langsamer. Denken Sie daran,
dass das Schlingern des Gespanns mit steigender Geschwindigkeit zunimmt.
HINWEIS
■ Wenn die Verstärkung des Heckstoßfängers aus Aluminium ist
Stellen Sie sicher, dass die Stahlhalterung nicht direkt mit diesem Bereich in Kontakt
kommt.
Wenn sich Stahl und Aluminium berühren, kommt es zu einer korrosionsähnlichen
Reaktion, durch die der betroffene Bereich geschwächt wird und wodurch es zu
Beschädigungen kommen kann. Tragen Sie Rostschutzmittel auf die Teile auf, die
beim Befestigen einer Stahlhalterung miteinander in Kontakt kommen.
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2594-1. Vor Fahrtantritt
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Fahren
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Anhängergesamtgewicht und zulässige Stützlast
Anhängergesamtgewicht
Das Gewicht des Anhängers selbst
plus die Anhängerzuladung dürfen
die maximale Anhängelast nicht
überschreiten. Überhöhtes Gewicht
ist eine Gefahrenquelle. (S. 660)
Verwenden Sie für den Anhänger-
betrieb eine Antischlingerkupplung
oder einen Stabilisator (Schlinger-
dämpfer).
Bei einem Anhängergesamtgewicht von mehr als 2000 kg muss ein Stabilisator
(Schlingerdämpfer) verwendet werden.
Zulässige Stützlast
Verteilen Sie die Anhängerzuladung so, dass die Stützlast größer als 25 kg oder
4 % der Anhängelast ist. Die Stützlast darf das angegebene Gewicht nicht über-
schreiten. (S. 660)
Wichtige Punkte zur Anhängerbeladung (Modelle mit Allradantrieb und
Einzelkabine, Modelle mit Allradantrieb und Langkabine ohne Rücksitz-
polster und Modell GUN125L-CNFSHW3
*)
*: Der Modellcode befindet sich auf dem Herstellerschild/-aufkleber. (S. 662)
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2604-1. Vor Fahrtantritt
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■Hinweisetikett (Herstelleraufkleber)
Zulässige Gesamtmasse
Die Summe aus Fahrer- und Insassengewicht, Gewicht des Gepäcks,
Gewicht der Anhängerkupplung, Leergewicht und Stützlast darf die
zulässige Gesamtmasse nicht um mehr als 100 kg übersteigen. Ein
Überschreiten dieser Gewichtsgrenze ist gefährlich.
Zulässige maximale Hinterachslast
Das auf der Hinterachse lastende Gewicht darf die zulässige maximale
Hinterachslast nicht um 15 % oder mehr übersteigen. Ein Überschreiten
dieser Gewichtsgrenze ist gefährlich.
Die Werte für die Anhängelast wurden durch Tests auf Meereshöhe
gewonnen. Beachten Sie, dass Motorleistung und Anhängelast in gro-
ßen Höhen abnehmen.
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Ty p ATyp B
WARNUNG
■ Wenn das Anhängergesamtgewicht 3200 kg überschreitet
Überschreiten Sie nicht die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung für
Anhängerbetrieb oder 90 km/h, je nachdem, was niedriger ist.
Ein Missachten dieser Vorsichtsmaßregel kann einen Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen zur Folge haben.
■ Wenn die zulässige Gesamtmasse oder die zulässige maximale Achslast über-
schritten wird
Ein Missachten dieser Vorsichtsmaßregel kann einen Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen zur Folge haben.
● Erhöhen Sie den Reifendruck um 20,0 kPa (0,2 kgf/cm2 oder bar) gegenüber dem
empfohlenen Wert. ( S. 684)
● Überschreiten Sie nicht die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung für
Anhängerbetrieb in geschlossenen Ortschaften oder 100 km/h, je nachdem, was
niedriger ist.
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2614-1. Vor Fahrtantritt
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Fahren
HILUX_OM_OM71271M_(EM)
■Reifen-Hinweise
●Erhöhen Sie bei Anhängerbetrieb den Reifendruck um 20,0 kPa (0,2 kgf/cm2 oder
bar) gegenüber dem empfohlenen Wert. (S. 684)
●Erhöhen Sie den Luftdruck der Anhängerreifen entsprechend dem Anhängergesamt-
gewicht und in Übereinstimmung mit den Werten, die vom Hersteller Ihres Anhän-
gers empfohlen werden.
■Anhängerbeleuchtung
Prüfen Sie bei jedem Ankoppeln des Anhängers die korrekte Funktion der Blinkleuch-
ten und Bremsleuchten. Eine direkte Verkabelung mit Ihrem Fahrzeug kann das elekt-
rische System beschädigen und die korrekte Funktion der Leuchten beeinträchtigen.
■Einfahrhinweise
Toyota empfiehlt, Fahrzeuge mit neuen Antriebsstrangteilen während der ersten 800
km nicht für den Anhängerbetrieb zu verwenden.
■Sicherheitsprüfungen vor dem Anhängerbetrieb
●Stellen Sie sicher, dass die maximale Belastungsgrenze für Anhängerkupplung/Rah-
men der Anhängerkupplung und Kugelkopf nicht überschritten wird. Bedenken Sie,
dass die Stützlast des Anhängers zu dem auf dem Fahrzeug lastenden Gewicht
addiert werden muss. Stellen Sie sicher, dass das gesamte auf dem Fahrzeug las-
tende Gewicht nicht die Gewichtsgrenzen übersteigt. (S. 259)
●Stellen Sie sicher, dass die Anhängerzuladung gesichert ist.
●Zusätzliche Außenspiegel sollten angebracht werden, wenn der nachfolgende Ver-
kehr mit den Standardspiegeln nicht ausreichend überblickt werden kann. Stellen Sie
die Verlängerungsarme dieser Spiegel auf beiden Seiten des Fahrzeugs immer so
ein, dass sie eine optimale Sicht auf die Straße hinter dem Fahrzeug bieten.
■Wartung
●Wenn das Fahrzeug für den Anhängerbetrieb verwendet wird, muss die Fahrzeug-
wartung häufiger durchgeführt werden, da im Gegensatz zum normalen Fahrbetrieb
eine größere Gewichtslast auf das Fahrzeug einwirkt.
●Ziehen Sie nach ca. 1000 km Anhängerbetrieb alle Schrauben nach, mit denen der
Kugelkopf und der Rahmen der Anhängerkupplung befestigt sind.
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2624-1. Vor Fahrtantritt
HILUX_OM_OM71271M_(EM)
■ Wenn der Anhänger ins Schlingern gerät
Verschiedene Faktoren (wie Seitenwinde, überholende Fahrzeuge, schlechte Straßen
usw.) können die Handhabung des Fahrzeugs und des Anhängers beeinträchtigen
und zu Instabilität führen.
● Wenn der Anhänger ins Schlingern gerät:
• Halten Sie das Lenkrad gut fest. Lenken Sie geradeaus.
Versuchen Sie nicht, das Schlingern des Anhängers durch Lenkbewegungen
unter Kontrolle zu bringen.
• Beginnen Sie sofort damit, das Gaspedal nach und nach loszulassen, um die
Geschwindigkeit allmählich zu verringern.
Erhöhen Sie nicht die Geschwindigkeit. Betätigen Sie nicht das Bremspedal oder
die Feststellbremse.
Wenn Sie keine extremen Korrekturmaßnahmen mit dem Lenkrad oder den Brem-
sen vornehmen, sollte es zur Stabilisierung von Fahrzeug und Anhänger kommen
(die Anhängerstabilisierung kann, sofern sie aktiviert ist, ebenfalls zu einer Stabili-
sierung des Fahrzeugs und des Anhängers beitragen).
● Nachdem das Schlingern des Anhängers aufgehört hat:
• Halten Sie an einem sicheren Ort an. Lassen Sie alle Insassen aussteigen.
• Überprüfen Sie die Reifen des Fahrzeugs und des Anhängers.
• Überprüfen Sie die Beladung des Anhängers.
Stellen Sie sicher, dass sich die Ladung nicht verschoben hat.
Stellen Sie nach Möglichkeit sicher, dass die Stützlast eingehalten wird.
• Überprüfen Sie die Beladung des Fahrzeugs.
Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug nicht überladen ist, nachdem die Insassen
eingestiegen sind.
Falls Sie keine Probleme feststellen können, war die Geschwindigkeit, bei der der
Anhänger ins Schlingern geriet, für Ihr Fahrzeug-Anhänger-Gespann zu hoch.
Fahren Sie zur Vermeidung einer weiteren Instabilität langsamer. Denken Sie daran,
dass das Schlingern des Gespanns mit steigender Geschwindigkeit zunimmt.
HINWEIS
■ Wenn die Verstärkung des Heckstoßfängers aus Aluminium ist
Stellen Sie sicher, dass die Stahlhalterung nicht direkt mit diesem Bereich in Kontakt
kommt.
Wenn sich Stahl und Aluminium berühren, kommt es zu einer korrosionsähnlichen
Reaktion, durch die der betroffene Bereich geschwächt wird und wodurch es zu
Beschädigungen kommen kann. Tragen Sie Rostschutzmittel auf die Teile auf, die
beim Befestigen einer Stahlhalterung miteinander in Kontakt kommen.
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4-2. Fahrvorgänge
Fahren
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Motorschalter (Zündschalter) (Fahrzeuge ohne
intelligentes Zugangs- und Startsystem)
Automatikgetriebe (Ottomotor)
Stellen Sie sicher, dass die Feststellbremse betätigt ist.
Stellen Sie sicher, dass sich der Schalt-/Wählhebel in Stellung “P” befindet.
Treten Sie fest das Bremspedal.
Schalten Sie den Motorschalter in Stellung “START”, um den Motor zu
starten.
Automatikgetriebe (Dieselmotor)
Stellen Sie sicher, dass die Feststellbremse betätigt ist.
Stellen Sie sicher, dass sich der Schalt-/Wählhebel in Stellung “P” befindet.
Treten Sie fest das Bremspedal.
Schalten Sie den Motorschalter in Stellung “ON”.
Die -Kontrollleuchte leuchtet auf.
Wenn die -Kontrollleuchte nicht mehr leuchtet, schalten Sie den
Motorschalter in Stellung “START”, um den Motor zu starten.
Schaltgetriebe (Ottomotor)
Stellen Sie sicher, dass die Feststellbremse betätigt ist.
Stellen Sie sicher, dass sich der Schalt-/Wählhebel in Stellung “N” (Leer-
lauf) befindet.
Treten Sie fest das Kupplungspedal.
Schalten Sie den Motorschalter in Stellung “START”, um den Motor zu
starten.
Schaltgetriebe (Dieselmotor)
Stellen Sie sicher, dass die Feststellbremse betätigt ist.
Stellen Sie sicher, dass sich der Schalt-/Wählhebel in Stellung “N” (Leer-
lauf) befindet.
Treten Sie fest das Kupplungspedal.
Schalten Sie den Motorschalter in Stellung “ON”.
Die -Kontrollleuchte leuchtet auf.
Wenn die -Kontrollleuchte nicht mehr leuchtet, schalten Sie den
Motorschalter in Stellung “START”, um den Motor zu starten.
Starten des Motors
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2644-2. Fahrvorgänge
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“LOCK”
Das Lenkrad ist verriegelt und der
Schlüssel kann abgezogen werden.
(Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Der
Schlüssel kann nur abgezogen wer-
den, wenn sich der Schalt-/Wählhebel
in der Stellung “P” befindet.)
“ACC”
Einige der elektrischen Bauteile, wie z.
B. das Audiosystem, können verwen-
det werden.
“ON”
Alle elektrischen Bauteile können verwendet werden.
“START”
Zum Starten des Motors.
■Stellen des Schlüssels von “ACC” auf “LOCK”
Schalten Sie den Schalt-/Wählhebel auf “P” (Automatikgetriebe) bzw. “N” (Schaltge-
triebe). (S. 274, 281)
■Wenn der Motor nicht anspringt (Fahrzeuge mit Wegfahrsperre)
Möglicherweise wurde die Wegfahrsperre nicht deaktiviert. (S. 95)
Setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt
oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.
Ändern der Motorschalterstellungen
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Drücken Sie den Schlüssel hinein und dre-
hen Sie ihn in auf “LOCK”.
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