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6338-2. Vorgehen im Notfall
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Wenn Störungen auftreten
Entfernen Sie Schmutz und
Fremdkörper von der Kontaktflä-
che der Felge.
Wenn sich Fremdkörper auf der Fel-
genkontaktfläche befinden, können
sich die Radmuttern während der Fahrt
lockern und das Rad kann sich lösen.
Bringen Sie das Rad an und ziehen Sie alle Radmuttern von Hand locker
und gleichmäßig an.
Wenn Sie ein Rad mit Stahlfelge
durch ein Rad mit Stahlfelge erset-
zen, ziehen Sie die Radmuttern an,
bis der abgeschrägte Bereich
lockeren Kontakt mit der Aufnahme
in der Felge hat.
Wenn Sie ein Rad mit Leichtmetall-
felge durch ein Rad mit Stahlfelge
ersetzen, ziehen Sie die Radmut-
tern an, bis der abgeschrägte
Bereich lockeren Kontakt mit der
Aufnahme in der Felge hat.
Wenn Sie ein Rad mit Leichtmetall-
felge durch ein Rad mit Leichtme-
tallfelge ersetzen, ziehen Sie die
Radmuttern an, bis die Unterleg-
scheiben Kontakt mit der Auf-
nahme in der Felge haben.
Montieren des Reserverads
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Aufnahme
in der Felge
Abgeschrägter Bereich
Aufnahme
in der Felge
Abgeschrägter Bereich
RadmutterUnterlegscheibe
Felge
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6348-2. Vorgehen im Notfall
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Senken Sie das Fahrzeug ab.
Ziehen Sie alle Radmuttern zwei-
oder dreimal in der gezeigten Rei-
henfolge fest an.
Anzugsmoment:
105 N•m (10,7 kp•m)
Fahrzeuge mit einem Reserverad, das denselben Reifentyp hat wie die
montierten Räder: Bringen Sie die Radzierkappe wieder an.
Typ A
Fluchten Sie die Aussparung der
Radzierkappe wie in der Abbildung
gezeigt mit dem Reifenventil.
Typ B
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6358-2. Vorgehen im Notfall
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Wenn Störungen auftreten
Typ C
Legen Sie das Rad mit dem Rei-
fenventil nach oben ab und und
bringen Sie die Halterung an,
indem Sie die Klaue in das Rad-
mutterloch einsetzen. Drehen Sie
zum Spannen der Kette die Kurbel-
verlängerungsstange im Uhrzei-
gersinn.
Stellen Sie anschließend sicher, dass
sich die Klaue im Radmutterloch befin-
det und die Halterung mittig in der Rad-
nabe sitzt.
Halterung
Klaue
WARNUNG
■ Verstauen des Rads mit dem platten Reifen
Die Nichtbeachtung der unter “Verstauen des Rads mit dem platten Reifen” aufge-
führten Schritte kann zur Beschädigung des Reserveradträgers und zum Verlust des
Rads führen, was zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann.
Verstauen von Rad mit plattem Reifen, Wagenheber und Werkzeugen
Falsch
Richtig
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6368-2. Vorgehen im Notfall
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Heben Sie das Rad an.
Sichern Sie das Rad beim Anheben,
indem Sie darauf achten, dass das Rad
gerade nach oben geht, ohne sich in
umliegenden Teilen zu verfangen,
damit es nicht während einer Kollision
oder bei einem plötzlichen Bremsma-
növer herausfliegt.
Wenn das Rad halb oben ist, prüfen
Sie, ob die Kette für eine optimale
Lagerung durch das Loch in der Rei-
fenmitte geführt werden kann.
Anzugsmoment:
37,0 N•m (3,8 kp•m)
Stellen Sie sicher, dass das Rad
nach dem Anziehen fest sitzt:
Drücken Sie gegen das Rad und
ziehen Sie daran
Versuchen Sie es zu drehen
Führen Sie eine Sichtprüfung durch,
um sicherzustellen, dass das Rad nicht
an umliegenden Teilen hängt.
Sitzt es nicht fest oder ist die Montage fehlerhaft, wiederholen Sie Schritt und
Schritt .
Wiederholen Sie Schritt immer, wenn sich das Rad absenkt oder ver-
schiebt.
Drücken Sie die Nase der Wagen-
heberkurbel nach unten und tren-
nen Sie Wagenheberkurbelende,
Kurbelverlängerungen und Rad-
mutternschlüssel voneinander.
Verstauen Sie die Werkzeuge und den Wagenheber ordnungsgemäß.
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Wenn Störungen auftreten
■Zertifizierung für den Wagenheber
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6388-2. Vorgehen im Notfall
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WARNUNG
■Nach Verwendung von Werkzeugen und Wagenheber
Kontrollieren Sie vor der Weiterfahrt, ob die Werkzeuge und der Wagenheber an den
dafür vorgesehenen Stellen sicher verstaut sind, um das Verletzungsrisiko bei einer
Kollision oder einer Notbremsung zu verringern.
HINWEIS
■ Beim Verstauen des Rads mit dem platten Reifen
Stellen Sie sicher, dass keine Gegenstände zwischen Reifen und Fahrzeugunterbo-
den eingeklemmt sind.
■ Beim Zusammensetzen der Wagenheberkurbelverlängerung
Führen Sie den Vierkantkopf ordnungsgemäß so weit ein, bis ein Klicken zu hören
ist. Anderenfalls könnte sich die Verlängerung lösen und den Lack oder die Karosse-
rie beschädigen.
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Wenn Störungen auftreten
Wenn der Motor nicht startet
Folgende Ursachen sind möglich:
● Im Kraftstofftank befindet sich möglicherweise nicht genug Kraftstoff.
Ottomotor: Tanken Sie das Fahrzeug auf.
Dieselmotor: S. 653
● Der Motor ist möglicherweise abgesoffen. (Ottomotor)
Versuchen Sie, den Motor unter Durchführung des korrekten Anlassvor-
gangs erneut zu starten. ( S. 263, 266)
● Es kann eine Funktionsstörung der Wegfahrsperre vorliegen.
(falls vorhanden: S. 95)
Folgende Ursachen sind möglich:
● Möglicherweise ist die Batterie entladen. (S. 644)
● Die Batteriepolanschlüsse können locker oder korrodiert sein.
Im Anlassersystem kann durch eine elektrische Störung, z. B. eine Unterbre-
chung oder eine durchgebrannte Sicherung, ein Defekt vorliegen. Es besteht
jedoch eine Übergangslösung, um den Motor zu starten. ( S. 640)
Falls der Motor nicht startet, obwohl Sie die korrekten Startverfahren
durchgeführt haben ( S. 263, 266), prüfen Sie, ob einer der folgenden
Punkte zutreffen kann:
Der Motor startet nicht, obwohl der Anlasser normal funktioniert.
Der Anlasser dreht langsam, Innenraumleuchten und Scheinwerfer
leuchten nur schwach oder die Hupe ertönt nicht oder nur leise.
Der Anlasser dreht nicht (Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und
Startsystem).
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6408-2. Vorgehen im Notfall
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Folgende Ursachen sind möglich:
● Eine oder beide Batterieklemmen haben sich gelöst.
● Möglicherweise ist die Batterie entladen. (S. 644)
● Es liegt eine Störung im Lenkradschloss-System vor. (Fahrzeuge mit intel-
ligentem Zugangs- und Startsystem)
Setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung, wenn Sie bei der
Behebung des Problems Hilfe benötigen.
Wenn der Motor nicht startet, können die folgenden Schritte als Übergangslö-
sung zum Starten des Motors genutzt werden, falls der Motorschalter normal
funktioniert.
Betätigen Sie die Feststellbremse.
Schalten Sie den Schalt-/Wählhebel auf “P” (Automatikgetriebe) bzw. “N”
(Schaltgetriebe).
Schalten Sie den Motorschalter in den Modus ACCESSORY.
Halten Sie den Motorschalter etwa 15 Sekunden lang gedrückt, während
Sie das Bremspedal und das Kupplungs pedal (Schaltgetriebe) fest durch-
treten.
Auch wenn der Motor mit dem oben beschriebenen Verfahren gestartet wer-
den kann, liegt eventuell eine Funktionsstörung des Systems vor. Lassen Sie
das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
Der Anlasser dreht nicht, Innenrau mleuchten und Scheinwerfer leuch-
ten nicht oder die Hupe ertönt nicht.
Notstartfunktion (Fahrzeuge mit in telligentem Zugangs- und Startsys-
tem)
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