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8. Führen Sie die Wagenheberkurbelin den Wagenheber und drehen
Sie die Kurbel so lange im
Uhrzeigersinn, bis das Rad den
Boden nicht mehr berührt bzw.
sich ca. 30 mm über dem Boden
befindet. Vergewissern Sie sich
vor dem Abschrauben der
Radmut-tern, dass das Fahrzeug
stabil auf dem Wagenheber steht
und dass es nicht in Bewegung
geraten kann. 9. Lockern Sie die Radmuttern und
drehen Sie sie mit der Hand von
den Radbolzen. Ziehen Sie das
Rad von den Radbolzen und
legen Sie das Rad flach hin, damit
es nicht wegrollen kann. Um das
Ersatzrad an das Fahrzeug
anzubauen, nehmen Sie das
Ersatzrad und halten Sie es so,
dass die Bohrungen in der Felge
mit den Radbolzen fluchten und
schieben Sie das Rad auf die
Radbolzen. Wenn dabei Schwie-
rigkeiten auftreten, kippen Sie das
Rad leicht und schieben Sie es
zunächst auf den oben stehenden
Radbolzen. Kippen Sie das Rad
danach leicht hin und her, bis das
Rad auf die restlichen Radbolzen
geschoben werden kann.
VORSICHT
Räder können scharfkantig sein.
Fassen Sie sie vorsichtig an, um
schwere Verletzungen zu
vermeiden. Vergewissern Sie
sich vor dem Anbau des Rades,
dass sich keine Fremdkörper (z.
B. Schlamm, Teer, kleine Steine
usw.) auf der Radnabe und der
Felge befinden. Solche
Fremdkörper können verhindern,
dass die Felge vollständig an der
Radnabe anliegen kann.
Beseitigen Sie eventuell
anhaftende Fremdkörper. Wenn
die Felge nicht vollständig an
der Anlagefläche der Radnabe
anliegt, könnten sich die
Radmuttern und damit das Rad
vom Fahrzeug lösen. Der
Verlust eines Rades kann dazu
führen, dass Sie die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren.
Dies könnte zu schweren
Verletzungen oder zum Tod
führen.
ONCDEM2012
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10. Um das Rad anzubauen,
schieben Sie das Rad auf die
Radbolzen und schrauben Sie
die Radmuttern zunächst
handfest an. Rütteln Sie am Rad,
damit sich das Rad vollständig
setzen kann. Ziehen Sie danach
die Radmuttern so fest wie
möglich mit der Hand an.
11. Lassen Sie das Fahrzeug ab, indem Sie die Wagenheberkurbel
entgegen dem Uhrzeigersinn
drehen. Ziehen Sie nun die Radmuttern mit
dem Radmutternschlüssel in der in
der Abbildung gezeigten Reihenfolge
fest. Stellen Sie sicher, dass der
Radmutternschlüssel bis zum
Anschlag auf die Radmutter
aufgeschoben ist. Stellen Sie sich
nicht auf den Griff des
Radmutternschlüssel und
verwenden Sie kein Rohr, um den
Radmutternschlüssel zu verlängern.
Ziehen Sie alle Radmuttern ringsum
fest. Prüfen Sie anschließend
nochmals alle Radmuttern auf festen
Sitz. Wir empfehlen, das System
nach dem Radwechsel in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.Anzugsdrehmoment
für Radmuttern:
Stahl- und Leichtmetallfelge:
88 - 107 Nm (9 -11 kgm)
Wenn Sie einen Reifenluftdruck-
prüfer zur Hand haben, drehen Sie
die Ventilkappe ab und prüfen Sie
den Reifenluftdruck. Wenn der
Luftdruck geringer ist als der
vorgeschriebene Wert, fahren Sie
langsam zur nächsten Tankstelle/-
Werkstatt und korrigieren Sie den
Reifenluftdruck. Wenn der Luftdruck
zu hoch ist, lassen Sie soviel Luft ab,
bis der korrekte Wert erreicht ist.
Drehen Sie immer die Ventilkappen
wieder auf, nachdem Sie den
Luftdruck geprüft bzw. korrigiert
haben. Wenn die Ventilkappe nicht
wieder aufgeschraubt wird, könnte
Luft aus den Reifen entweichen.
Wenn eine Ventilkappe verloren
gegangen ist, kaufen Sie eine neue
und schrauben Sie diese so bald als
möglich auf.
ODM062011
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Befestigen Sie nach einem
Radwechsel das defekte Rad an der
vorgesehenen Stelle und verstauen
Sie den Wagenheber und das
Werkzeug ordnungsgemäß in den
entsprechenden Staufächern.Verstauen Sie Wagenheber,
Wagenheberkurbel, Radmuttern-
schlüssel und Ersatzrad sorgfältig,
um Klappergeräusche während der
Fahrt zu vermeiden.
ACHTUNG
Die Radbolzen und Radmuttern
Ihres Fahrzeugs besitzenmetrisches Gewinde. Verge-wissern Sie sich bei derRadmonta
ge, dass dieselben
Radmuttern aufgeschraubt werden, die vorher abgeschraubtwurden - oder, dass beim Erset -
zen der Radmuttern Muttern mit metrisc
hem Gewinde und
derselben Bauart verwendet werden. Wenn Muttern mit nicht-metrischem Gewinde aufmetrische Bolzen (oder umge-kehrt) geschraubt werden, wirddas Rad nic
ht ausreichend sicher
befestigt und die Gewinde der Radbolzen werden zerstört, sodass die Radbolzen ersetztwerden müssen.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)Beachten Sie bitte, dass diemeisten Radmuttern keinmetrisches Gewinde besitzen.Stellen Sie unbedingt sicher,dass Radmuttern, die Sie alsZubehör erwerben, metrischesGewinde haben und der Bauartder Original-Muttern entsprech -
en, bevor Sie diese Radmuttern ansc hrauben.
Wir empfehlen,
sich im Zweifelsfall an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt zuwenden.
VORSICHT - Radbolzen
Wenn Radbolzen beschädigt
sind, besteht die Gefahr, dass
die Räder nicht sicher befestigt
werden können. Räder könnten
sich während der Fahrt lösen
und dies könnte zu einem Unfall
mit schweren Verletzungen
führen.
VORSICHT - Falscher
Reifenluftdruck im Ersatzrad
Nachdem Sie das Ersatzrad
montiert haben, prüfen Sie den
Luftdruck und korrigieren Sie
ihn so bald als möglich auf den
spezifizierten Wert. Siehe
Abschnitt "Räder und Reifen"
im Kapitel 8.
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Wichtig - Verwendung des Notrads
(ausstattungsabhängig)
Ihr Fahrzeug ist mit einem Notrad
ausgestattet. Dieses Notrad benötigt
weniger Lagerraum als ein
vollwertiges Ersatzrad. Der Notrad-
Reifen ist kleiner als ein
serienmäßiger Reifen und er ist nur
für eine vorübergehende Verwendung
vorgesehen. Das Notrad muss mit einem
Reifenluftdruck von 4,2 bar (420 kPa)
befüllt werden.
✽ANMERKUNG
Prüfen Sie den Reifenluftdruck,
nachdem Sie das Notrad an das
Fahrzeug angebaut haben.
Korrigieren Sie den Reifenluftdruck
bei Bedarf auf den spezifizierten
Wert.
ACHTUNG
• Fahren Sie besonders
vorsichtig, wenn das Notradmontiert ist. Lassen Sie einmontiertes Notrad bei dernächsten Gelegenheit gegenein vollwertiges Rad mitserienmäßiger Felge undserienmäßigem Reifen aus-tauschen.
•
Das Fahrzeug darf nichtgleichzeitig mit mehr alseinem montierten Notradgefahren werden.
VORSICHT
Das Notrad ist nur für die
Verwendung in einem Notfall
vorgesehen. Fahren Sie mit
angebautem Notrad nicht mit
Geschwindigkeiten über 80
km/h. Das Originalrad muss
sobald als möglich repariert
oder ersetzt werden, um einen
Schaden des Notrads zu
vermeiden, der möglicherweise
zu Personenschäden oder zum
Tod führen könnte.
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Beachten Sie bei der Verwendung
eines Notrads folgende Vorsichts-
maßnahmen:
• Fahren Sie unter keinen Umständenschneller als 80 km/h (50 mph), da
eine höhere Geschwindigkeit den
Notrad-Reifen beschädigen könnte.
• Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen an, um
sämtliche Gefahren und Risiken
auszuschließen. Schlaglöcher und
auf der Fahrbahn liegende
Gegenstände könnten einen
Notrad-Reifen schwer beschädigen.
• Dauerhaftes Fahren mit montiertem Notrad könnte zu einer Fehlfunktion
des Reifens, zu einem Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und
daraus resultierenden Personen-
schäden führen.
• Überschreiten Sie weder die maximal zulässige Zuladung Ihres
Fahrzeugs noch die maximal
zulässige Belastung des Notrads.
Die maximal zulässige Reifenbe-
lastung ist auf der Reifenflanke des
Notrads angegeben. • Vermeiden Sie es, Hindernisse zu
überfahren. Der Durchmesser eines
Notrads ist kleiner als der
Durchmesser eines serienmäßigen
Rads, so dass sich die Bodenfreiheit
Ihres Fahrzeugs um ca. 25 mm
reduziert. Beim Überfahren von
Hindernissen könnte das Fahrzeug
deshalb beschädigt werden.
• Fahren Sie mit montiertem Notrad nicht in eine automatische
Waschanlage.
• Ziehen Sie keine Schneekette auf ein Notrad. Da ein Notrad-Reifen
kleiner ist als ein serienmäßiger
Reifen, würde die Schneekette nicht
ordnungsgemäß passen. Das
Fahrzeug könnte dadurch
beschädigt werden und die
Schneekette könnte sich vom
Reifen lösen.
• Das Notrad darf nicht an der Vorderachse montiert werden, wenn
das Fahrzeug auf Schnee oder Eis
gefahren werden muss.
• Montieren Sie das Notrad niemals an ein einem anderen Fahrzeug, da
das Rad speziell für Ihr Fahrzeug
ausgelegt ist. • Die Lebensdauer des Notrad-
Reifenprofils ist kürzer als die
eines serienmäßigen Reifens.
Prüfen Sie Ihr Notrad deshalb
regelmäßig und ersetzen Sie einen
verschlissenen Notrad-Reifen
durch einen Reifen gleicher Größe
und Bauart, der auf dieselbe Felge
montieren wird.
• Ein Notrad-Reifen darf nicht auf eine andere Felge montiert werden
und die standardmäßigen Reifen,
Winterreifen oder Radkappen
dürfen nicht auf die Notradfelge
aufgezogen bzw. angebracht
werden. Wenn dies trotzdem
versucht wird, können die
genannten Gegenstände sowie
Fahrzeugbauteile beschädigt
werden.
• Verwenden Sie nie gleichzeitig mehr als ein Notrad.
• Solange ein Notrad angebaut ist, darf kein Anhänger gezogen
werden.
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Aufkleber Wagenheber1. Modellbezeichnung
2. Maximal zulässige Last
3. Ziehen Sie die Feststellbremsean, wenn Sie den Wagenheber
benutzen.
4. Schalten Sie den Motor aus, wenn Sie den Wagenheber benutzen.
5. Begeben Sie sich nicht unter ein Fahrzeug, dass auf einem
Wagenheber ruht.
6. Für den Wagenheber vorgesehene Ansatzpunkte
7. Beim Anheben des Fahrzeugs muss der Wagenheber senkrecht
stehen.
8. Legen Sie den Rückwärtsgang ein (Fahrzeuge mit Schaltgetriebe)
oder bringen Sie den Wählhebel in
die Stellung P (Fahrzeuge mit
Automatikgetriebe).
9. Benutzen Sie den Wagenheber nur auf festem und ebenem
Untergrund.
10. Hersteller Wagenheber
11. Herstellungsdatum Wagenheber
12. Firma und Adresse des Vertreters
❈
Der tatsächlich im Fahrzeug angebrachte Wagenheber-Aufkleber kann von der
Abbildung abweichen. Nähere Angaben finden Sie auf dem Aufkleber am
Wagenheber.
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Pannenhilfe
OTQ044219
OHYK064002
• Ausführung A■ Beispiel
• Ausführung B
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EG-Konformitätserklärung für Wagenheber
JACKDOC14S
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ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen lassen
Wenn ein Fahrzeug abgeschleppt
werden muss, empfehlen wir, es von
einem autorisierten HYUNDAI
Vertragswerkstatt oder einem
kommerziellen Abschleppunternehmen
abschleppen zu lassen. Um Schäden am
Fahrzeug zu vermeiden, müssen
geeignete und fachgerechte
Abschleppverfahren angewendet
werden. Es wird empfohlen, Nachläufer
oder einen Plateauwagen zu verwenden.
Hinweise und Informationen zum Fahrenmit Anhänger entnehmen Sie demAbschnitt "Fahren mit Anhänger" imKapitel 5.
Bei Allradfahrzeugen muss das Fahrzeug
auf einem Pritschenfahrzeug oder mit
Nachläufern abgeschleppt werden, so
dass keines der Räder den Boden
berührt.
Es ist möglich, ein Fahrzeug mit
Vorderachsantrieb auf mitrollenden
Hinterrädern (ohne Nachläufer)
abzuschleppen, wenn die Vorderräder
angehoben sind.
Wenn ein Hinterrad oder die
Radaufhängung beschädigt ist oder
wenn das Fahrzeug mit angehobenen
Hinterrädern abgeschleppt werden
muss, setzen Sie die Vorderräder auf
Nachläufer. Wenn das Fahrzeug von einem
Abschleppwagen ohne Nachläufer
abgeschleppt wird, müssen immer die
Vorderräder angehoben werden, nicht
die Hinterräder.
OXM069028
Nachläufer
Nachläufer
ACHTUNG
Allradfahrzeuge sollten niemals auf
den Rädern abgeschleppt werden.Dies kann schwere Schäden amAutomatikgetriebe oder an demAllradantrieb verursachen.
VORSICHT -wenn mit
Überschlagsensor
ausgestattet
Wenn Ihr Fahrzeug mit Seiten- und
Kopfairbags ausgestattet ist,
bringen Sie den Zündschalter in die
Stellung OFF oder ACC, wenn das
Fahrzeug geschleppt wird.
Die Seiten- und Kopfairbags
können bei eingeschalteter
Zündung ausgelöst werden, und
der Überschlagsensor erkennt eine
Situation als einen Überschlag.
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