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Pannenhilfe
STARTHILFE
Klemmen Sie die Klammern der
Starthilfekabel in der numerischen
Reihenfolge an und nehmen Sie die
Kabelklammern in der umgekehrten
Reihenfolge ab.
Motor mit Starthilfekabeln anlas-
sen
Das Anlassen eines Motors mit Hilfe von
Starthilfekabeln kann gefährlich sein,
wenn die Starthilfe unsachgemäß
durchgeführt wird. Um Personenschäden
und Beschädigungen Ihres Fahrzeugs
und der Fahrzeugbatterie zu vermeiden,
folgen Sie den Hinweisen zur Starthilfe.
Lassen Sie sich Starthilfe von einem
qualifizierten Techniker oder Pannen-
hilfs-xdienst geben, wenn Sie sich bzgl.
der Vorgehensweise nicht sicher sind.
1VQA4001
EntladeneBatterie
Starthilfekabel
Stromabgebende
Batterie
ACHTUNG
Benutzen Sie ausschließlich eine12V-Batterie bzw. ein 12V-Starthilfesystem. Bei Verwendung einer 24V-Spannungsquelle (zwei inReihe geschaltete Batterien oderein 24V-Generator) kann das elektrische System Ihres Fahrzeugsinkl. Anlasser, Zündanlage und anderer Bauteile irreparabelbeschädigt werden.
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Vorgehensweise beim Fremdstart
1. Vergewissern Sie sich, dass diestromabgebende Batterie eine 12V-
Batterie ist und dass ihr Minuskabel an
der Fahrzeugmasse befestigt ist.
2. Wenn sich die stromabgebende Batterie in einem anderen Fahrzeug
befindet, dürfen sich die Fahrzeuge
nicht berühren.
3. Schalten Sie alle nicht benötigten elektrischen Verbraucher ab.
4. Schließen Sie die Starthilfekabel exakt in der im Bild gezeigten Reihenfolge
an. Schließen Sie zuerst eine Klammer
des Plus-Kabels (rot) an den Pluspol
der entladenen Batterie an (1).
Schließen Sie danach die andere
Klammer des Plus-Kabels (rot) an den
Pluspol der stromabgebenden Batterie
an (2).VORSICHT - Batterie
Versuchen Sie niemals, die
spezifische Dichte der Batteriesäure
zu prüfen. Die Batterie könnte
platzen oder explodieren und
schwere Verletzung verursachen.
(Fortsetzung)
Tragen Sie bei der Durchführung
einer Starthilfe eine Schutzbrille
und achten Sie darauf, dass
Säure weder mit Ihnen, noch mit
Ihrer Kleidung und auch nicht mit
dem Fahrzeug in Kontakt gerät.
• Versuchen Sie niemals, den Motor mit Starthilfekabeln
anzulassen, wenn die entladene
Batterie eingefroren oder der
Säurestand zu gering ist. Die
Batterie könnte platzen oder
explodieren.
VORSICHT - Radwechsel
• Halten Sie Feuer und Funken vonder Batterie fern. Eine Batterie
produziert wasserstoffhaltige
Gase, die von Feuer und Funken
zur Explosion gebracht werden
können.
Wenn diese Anweisungen nicht
exakt befolgt werden, kann dies
zu schweren Verletzungen und
zur Beschädigung des Fahrzeugs
führen! Wenn Sie sich nicht
sicher sind ob Sie die Schritte
dieses Verfahrens befolgen
können, rufen Sie qualifizierte
Hilfe hinzu. Autobatterien
enthalten Schwefelsäure. Diese
ist giftig und äußerst aggressiv.
(Fortsetzung)
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Schließen Sie nun eine Klammer des
Minus-Kabels (schwarz) an den
Minuspol der stromabgebenden
Batterie an (3). Die andere Klammer
des Minus-Kabels schließen Sie an ein
solides festes Metallteil (z. B. Lasche
zum Anheben des Motors) im
Motorraum des zu startenden
Fahrzeugs in einiger Entfernung von
der Batterie an (4). Befestigen Sie die
Klammer nicht an oder neben einem
Bauteil, welches sich beim Anlassen
bewegt.
Achten Sie darauf, dass die
Kabelklammern keine anderen Teile
als die beschriebenen Batteriepole
oder den beschriebenen Massepunkt
am Motor berühren. Bücken Sie sich
nicht über die Batterie, während Sie
die Klammern an den Batteriepolen
befestigen.5. Starten Sie den Motor des
stromabgebenden Fahrzeugs und
lassen Sie ihn mit einer Drehzahl von
ca. 2000 1/min laufen. Lassen Sie
danach den Motor des Fahrzeugs mit
der entladenen Batterie an.
Für den Fall, dass sich die Ursache fürdie Batterieentladung nicht auf Anhiebermitteln lässt, empfehlen wir, dasSystem in einer HYUNDAIVertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Fahrzeug anschieben
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
können nicht angeschoben werden.
Folgen Sie den Hinweisen in diesem
Abschnitt, um den Motor mit
Starthilfekabeln anzulassen.ACHTUNG- Starthilfekabel
Schließen Sie das Starthilfekabelvom Minuspol der stromabgebendenBatterie nicht direkt an den Minuspolder entladenen Batterie an. Dieentladene Batterie kann überhitzen, reißen und Batteriesäure kannauslaufen.
VORSICHT
Versuchen Sie niemals, ein
Fahrzeug anzuschleppen. Wenn der
Motor plötzlich anspringt, besteht
die Gefahr, dass Sie auf das
ziehende Fahrzeug auffahren.
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WENN DER MOTOR ZU HEIß WIRD
Wenn die Kühlmitteltemperaturanzeige
eine Überhitzung anzeigt, wenn
Leistungsverlust feststellbar ist oder
wenn laute Klopf- oder Klingelgeräusche
hörbar sind, ist der Motor wahrscheinlich
überhitzt. Wenn dieser Fall auftritt,
verhalten Sie sich bitte wie folgt:
1. Halten Sie das Fahrzeug an dernächsten sicheren Stelle abseits der
Straße an.
2. Bringen Sie den Wählhebel in die Stellung "P" (Parken) und betätigen
Sie die Feststellbremse. Wenn die
Klimaanlage eingeschaltet ist, schalten
Sie sie ab.
3. Stellen Sie den Motor ab, wenn Kühlmittel ausläuft oder Dampf unter
der Motorhaube austritt. Öffnen Sie die
Motorhaube erst, wenn kein Kühlmittel
und kein Dampf mehr austritt. Wenn
kein sichtbarer Kühlmittelverlust
feststellbar ist und kein Dampf austritt,
lassen Sie den Motor laufen und
prüfen Sie, ob der Kühlerlüfter läuft.
Wenn der Lüfter nicht läuft, stellen Sie
den Motor ab. 4. Prüfen Sie, ob der Antriebsriemen der
Kühlmittelpumpe fehlt. Wenn der
Antriebsriemen noch vorhanden ist,
prüfen Sie, ob er ausreichend
gespannt ist. Wenn der Antriebsriemen
ausreichend gespannt zu sein scheint,
prüfen Sie, ob Kühlmittel aus dem
Kühler oder den Kühlmittelschläuchen
ausläuft oder von der Fahrzeugun-
terseite tropft. (Wenn die Klimaanlage
in Betrieb war, ist es normal, dass
beim Anhalten kaltes Wasser aus der
Klimaanlage läuft.) 5. Wenn der Antriebsriemen der
Kühlmittelpumpe gerissen ist oder
Kühlmittel ausläuft, stellen Sie den
Motor sofort ab. Ferner empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden.
VORSICHT
Halten Sie bei laufendem Motor Ihre
Haare, Hände und Ihre Kleidung
fern von sich bewegenden Teilen
wie Lüfter und Antriebsriemen, um
Verletzungen zu vermeiden.
VORSICHT
Schrauben Sie den Kühlerdeckel
nicht ab, solange der Motor noch
heiß ist. Kochend heißes Kühlmittel
können unter Druck austreten und
es besteht die Gefahr von
Verbrühungen.
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6. Wenn Sie keine Ursache für dieÜberhitzung feststellen können, warten
Sie zunächst, bis der Motor wieder auf
eine normale Temperatur abgekühlt ist.
Danach füllen Sie bei Bedarf vorsichtig
soviel Kühlmittel in den Ausgleichs-
behälter nach, bis der Kühlmittelstand
in der Mitte zwischen der MIN- und
MAX-Markierung liegt.
7. Fahren Sie vorsichtig weiter und achten Sie ständig auf erneute Anzeichen
einer Überhitzung. Für den Fall, dass
es zu einer erneuten Überhitzung
kommt, empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.ACHTUNG
Ein erheblicher Kühlmittelverlust
weist auf eine Undichtigkeit imKühlsystem hin. Wir empfehlen, dasSystem in einer HYUNDAIVertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
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REIFENLUFTDRUCK-ÜBERWACHUNGSSYSTEM (TPMS) - AUSFÜHRUNG A
(AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
(1) Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck / TPMS-
Störungsleuchte
(2) Positionsanzeige für Reifen mit zu geringem Luftdruck
(Anzeige auf dem LCD-Display) Prüfen Sie monatlich in kaltem
Zustand an alle Reifen einschließlich
Ersatzrad (wenn vorhanden), ob der
Luftdruck den vom
Fahrzeughersteller vorgegebenen
Angaben auf dem am Fahrzeug
angebrachten Schild oder Aufkleber
mit Reifenluftdrücken entspricht.
(Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit
Sonderrädern ausstatten, die nicht
auf dem angebrachten Schild oder
Aufkleber für die Reifenluftdrücke
aufgeführt sind, müssen Sie die
entsprechenden Reifenluftdrücke für
diese Räder nachfragen und
einhalten.)
Als zusätzliche Komponente der
Sicherheitsausstattung ist Ihr
Fahrzeug mit einem Reifenluftdruck
-
Überwachungssystem (TPMS)
ausgerüstet. Das System schaltet
eine Warnleuchte ein, wenn der
Reifenluftdruck eines oder mehrerer
Reifen deutlich zu gering ist.
ODM062002■Ausführung A
ODMEEM2004/ODMEEM2004GE
ODMEEM2005/ODMEEM2005GE
■Ausführung B
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Stoppen Sie deshalb Ihr Fahrzeug
sobald als möglich, wenn die
Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck aufleuchtet, prüfen
Sie Ihre Reifen und korrigieren Sie
die Reifenluftdrücke auf die
vorgegebenen Werte. Das Fahren
mit einem Reifen, in dem der
Luftdruck erheblich zu gering ist,
führt zu einer Überhitzung des
Reifens, was zu einem
Reifenschaden führen kann.
Ein zu geringer Reifenluftdruck erhöht
auch den Kraftstoffverbrauch und den
Reifenverschleiß und kann das Fahr-
und Bremsverhalten negativ
beeinflussen.
Bitte beachten Sie, dass das TPMS-
System kein Ersatz für eine
ordnungsgemäße Reifenpflege ist
und es liegt in der Verantwortung des
Fahrers, den korrekten
Reifenluftdruck einzuhalten, auch
wenn der Reifenluftdruck noch nicht
auf das Niveau abgefallen ist, bei dem
die TPMS-Warnleuchte für geringen
Reifenluftdruck eingeschaltet wird.Ihr Fahrzeug ist auch mit einer TPMS-
Störungsleuchte ausgestattet, die
aufleuchtet, wenn die Systemfunktion
nicht ordnungsgemäß ist. Die TPMS-
Störungsleuchte ist mit der
Warnleuchte für geringen
Reifenluftdruck kombiniert. Wenn das
System eine Störung erkennt, blinkt
die Warnleuchte für ca. eine Minute
und bleibt danach dauerhaft
erleuchtet.
Dieser Ablauf setzt sich bei
nachfolgenden Fahrzeugstarts
solange fort, wie die Störung besteht.
Wenn die Störungsleuchte
eingeschaltet ist, kann das System
einen zu geringen Reifenluftdruck
evtl. nicht so erkennen oder anzeigen,
wie es eigentlich vorgesehen ist. Eine
Fehlfunktion des TPMS-Systems
kann aus verschiedenen Gründen
auftreten, einschließlich dem
Austausch oder Wechseln von Reifen
oder Felgen, die für das TPMS-
System nicht geeignet sind und
deshalb die Funktion des Systems
beeinträchtigen.
Überprüfen Sie immer, ob die TPMS-
Störungsleuchte aufleuchtet,
nachdem Sie einen oder mehrere
Reifen bzw. Räder an Ihrem Fahrzeug
gewechselt haben, um
sicherzustellen, dass die TPMS-
Funktion auch mit den angebauten
Reifen oder Rädern ordnungsgemäß
ist.
✽ANMERKUNG
In den folgenden Fällen empfehlen
wir, das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen:
1. Die Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck / TPMS-
Störungsleuchte leuchtet nach
dem Einschalten der Zündung
(Stellung ON) oder bei laufendem
Motor nicht drei Sekunden lang
auf.
2. Die TPMS-Störungsleuchte blinkt etwa eine Minute lang und
leuchtet dann dauerhaft weiter.
3. Die Positionsanzeige "Reifendruck zu niedrig" erlischt
nicht.
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Geringer Reifenluftdruck-
Warnleuchte
Geringer Reifenluftdruck-
Positionsanzeige Wenn die Warnleuchten des
Reifenluftdruck-Überwachungs
-
systems aufleuchten, ist der
Reifenluftdruck in einem oder in
mehreren Reifen Ihres Fahrzeugs
erheblich zu gering. Die
Positionsanzeigeleuchte für Reifen mit
geringem Luftdruck zeigt an, in
welchem Reifen der Luftdruck
erheblich zu gering ist. Dazu wird die
Position des Reifens durch eine
Kontrollleuchte signalisiert.
Wenn eine der Warnleuchten
aufleuchtet, reduzieren Sie
unverzüglich Ihre Geschwindigkeit,
vermeiden Sie schnelle Kurvenfahrten
und berücksichtigen Sie, dass sich die
Bremswege verlängern können.
Stoppen Sie und prüfen Sie Ihre
Reifen sobald als möglich.
Korrigieren Sie die Reifenluftdrücke
auf die vorgeschriebenen Werte
entsprechend den Angaben auf dem
Schild oder dem Aufkleber mit den
Reifenluftdrücken.Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa zehn Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als 25
km/h gefahren sind, passiert
Folgendes:
• Die TPMS-Störungsanzeige blinkt
etwa eine Minute lang und leuchtet
dann permanent weiter, da kein TPMS-
Sensor am Reserverad montiert ist
(ersetztes Rad mit Sensor befindet
sich nicht im Fahrzeug).
• Beim Fahren leuchtet permanent die TPMS-Störungsanzeige, da kein
TPMS-Sensor am Reserverad
montiert ist (ersetztes Rad mit Sensor
befindet sich im Fahrzeug).
■Ausführung A
■Ausführung B
ODMEEM2005/ODMEEM2005GE
ODMEEM2004/ODMEEM2004GE