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ANLASSEN UND FAHREN215
Bei Fahrt auf überfluteten Straßen
Fahren Sie nie auf nach heftigen Regenfällen
überfluteten Straßen, da dies zu ernsthaften
Schäden an Ihrem Fahrzeug führen könnte.
HINWEIS
Fahren auf überfluteten Straßen kann
zum Absterben des Motors und zu
schwerwiegenden Fahrzeugstörungen
wie zum Beispiel Kurzschlüssen in elek-
trischen Bauteilen oder Motorschäden
durch Wassereinbruch führen. Sollten
Sie doch auf überfluteten Straßen fahren
und Ihr Fahrzeug dadurch überfluten,
lassen Sie auf jeden Fall die Bremsfunk-
tion, den Ölstand und die Ölqualität, das
Getriebeöl bzw. den Schmierungszu-
stand der Träger−und Aufhängungsdich-
tungen (wenn eben möglich) und deren
Einsatzfähigkeit durch ihren Toyota−Ver-
tragshändler überprüfen.
Hinweise für den Winterbetrieb
Vergewissern Sie sich, dass das Kühlmit-
tel ordnungsgemäß gegen Frost geschützt
ist.
Verwenden Sie ausschließlich “Toyota Super
Long Life Coolant” (Toyota−Langzeitkühlmittel)
oder ein gleichermaßen hochwertiges, äthy-
lenglykolhaltiges Kühlmittel ohne Silikat−,
Amin−,Nitrit−und Boratverbindung, basiert
auf langlebigen, hybriden, organischen Säu-
ren. (Kühlmittel, die auf langlebigen, hybriden,
organischen Säuren basiert sind, bestehen
aus einer Kombination aus niedrigen Phos-
phaten und organischen Säuren.)
Einzelheiten zur Wahl des Kühlmittels finden
Sie in unter “Kühlmittelstand kontrollieren” auf
Seite 267 in Abschnitt 7−2.
“Toyota Super Long Life Coolant” (Toyota−
Langzeitkühlmittel) ist eine Mischung aus
50% Kühlmittel und 50% destilliertem Wasser.
Dieses Kühlmittel bietet Schutz bis zu−35_C.
HINWEIS
Keinesfalls nur reines Wasser verwen-
den.
Zustand von Batterie und Kabel überprü-
fen.
Niedrige Temperaturen vermindern die Lei-
stung jeder Batterie. Darum muss sie im
Bestzustand sein, damit ausreichend Leistung
für das Anlassen im Winter zur Verfügung
steht. In Abschnitt 7−3 steht, wie Sie eine
Sichtprüfung der Batterie durchführen. Sie
können den Ladezustand von jedem Toyota−
Vertragshändler bzw. jeder Vertragswerkstatt
oder einer anderen qualifizierten und ausge-
rüsteten Fachwerkstatt überprüfen lassen.
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216ANLASSEN UND FAHREN
Überzeugen Sie sich, dass die Viskosität
des Motoröls der kalten Witterung ange-
paßt ist.
Siehe Seite 264 in Abschnitt 7−2 für empfoh-
lene Viskosität. Dickflüssiges Sommeröl, das
während der Wintermonate im Fahrzeug ge-
lassen wird, kann das Anlassen erschweren.
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Öl Sie
verwenden dürfen, wenden Sie sich an einen
To y o t a−Vertragshändler bzw. eine Vertrags-
werkstatt oder eine andere qualifizierte und
ausgerüstete Fachwerkstatt. Dort wird Ihnen
gern geholfen.
Gefrierschutz für Türschlösser.
Um ein Einfrieren zu vermeiden, Türschloß−
Enteiser oder Glyzerin in die Schlösser sprü-
hen.
Frostschutzmittel in die Waschanlage ge-
ben.
Dieses Produkt ist bei Ihrem Toyota−Vertrags-
händler, Ihrer Vertragswerkstatt oder einer
anderen qualifizierten Fachwerkstatt und in
den meisten Kfz−Zubehörgeschäften erhält-
lich. Die Herstellerangaben für das Mi-
schungsverhältnis mit Wasser beachten.
HINWEIS
Weder Frostschutzmittel für Motor-Kühl-
mittel noch andere Ersatzmittel benut-
zen, weil sie die Lackierung Ihres Fahr-
zeugs angreifen können.
Die Handbremse nicht anziehen, wenn Ein-
friergefahr besteht.
Schalten Sie beim Parken das Getriebe auf
“M(1)”, “E(1)” oder “R” (Multimodus−Schaltge-
triebe) oder in den ersten Gang oder den
Rückwärtsgang (Schaltgetriebe) und blockier-
en Sie die Hinterräder. Auf keinen Fall die
Feststellbremse anziehen, da diese durch
Schnee−oder Wasseransammlungen im oder
am Feststellbremsmechanismus einfrieren
kann.Vermeiden Sie es, dass sich Schnee und
Eis unter den Kotflügeln ansammelt.
Eine übermäßige Ansammlung von Schnee
und Eis unter den Kotflügeln könnte die Len-
kung Ihres Fahrzeugs stark beeinträchtigen.
Wenn Sie im Winter lange Strecken unter
schlechten Wetterverhältnissen fahren müs-
sen, ist es ratsam, von Zeit zu Zeit unter die
Kotflügel zu sehen und Schnee bzw. Eisklum-
pen zu entfernen.
Je nachdem, wohin Sie fahren, sollten Sie
für Notfälle gerüstet sein.
Einige der Dinge, die Sie in den Gepäckraum
legen könnten, sind Schneeketten, Eiskratzer
für die Scheiben, ein Säckchen Sand oder
Salz, Fackeln, eine kleine Schaufel, Starthil-
fe-Kabel usw.
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ANLASSEN UND FAHREN217
Anhängerbetrieb
MS31001
Toyota rät vom Betrieb mit Anhänger ab,
da Ihr Toyota nicht auf eine solche Ver-
wendung ausgelegt ist.Es ist sehr leicht, den Kraftstoffverbrauch zu
senken und gleichzeitig die Lebensdauer Ih-
res Fahrzeugs zu verlängern: Fahren Sie ent-
spannt und umsichtig! Nachstehend geben
wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Kraftstoff−
und Reparaturkosten senken können:
DDen vorgeschriebenen Reifendruck ein-
halten.Niedriger Druck führt zu übermäßi-
gem Reifenverschleiß und erhöhtem Kraft-
stoffverbrauch. Anweisungen finden Sie in
Abschnitt 7−2 auf Seite 269.
DKein unnötiges Gewicht in Ihrem Fahr-
zeug mitführen.Übermäßiges Gewicht
belastet den Motor und erhöht den Kraft-
stoffverbrauch.
DLängeres Warmlaufen im Stand vermei-
den.Fahren Sie ab, sobald der Motor
rund läuft - aber fahren Sie zurückhaltend.
Denken Sie daran, dass es an kalten Win-
tertagen etwas länger dauert, bis der Mo-
tor seine Betriebstemperatur erreicht hat.
DLangsam und gleichmäßig beschleuni-
gen.Vermeiden Sie “Kavalierstarts” und
schalten Sie so früh wie möglich in den
nächsthöheren Gang.
DDen Motor nicht übermäßig lange im
Leerlauf drehen lassen.Müssen Sie an
irgendeiner Stelle längere Zeit warten, ist
es besser, den Motor abzuschalten und
später erneut zu starten.
DZu starke Belastung des Motors und zu
hohe Drehzahlen vermeiden.Benutzen
Sie den Gang, der für die jeweilige Ver-
kehrssituation am besten geeignet ist.
DVermeiden Sie ständiges Beschleunigen
und Verlangsamen,da durch diese Fahr-
weise Kraftstoff vergeudet wird.
DUnnötiges Anhalten und Bremsen ver-
meiden.Eine gleichbleibende Geschwin-
digkeit beibehalten. Versuchen Sie, Ihre
Fahrweise auf den Schaltzyklus der Ver-
kehrsampeln so abzustimmen, dass Sie
möglichst selten anhalten müssen; oder
benutzen Sie Schnellstraßen, um Ver-
kehrsampeln zu umgehen. Bei ausreichen-
dem Sicherheitsabstand vermeiden Sie
weitgehend plötzliches Abbremsen. Außer-
dem ist der Bremsverschleiß geringer.
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Wie Sie Kraftstoff sparen und
gleichzeitig die Lebensdauer
Ihres Fahrzeugs verlängern
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218ANLASSEN UND FAHREN
DStarkes Verkehrsaufkommen oder Staus
möglichst umgehen.
DDen Fuß nicht auf dem Kupplungs-
bzw. Bremspedal abstützen.Dies verur-
sacht vorzeitiigen Verschleiß, Überhitzen
des Motors und hohen Kraftstoffverbrauch.
DAuf Autobahnen mit mäßiger Geschwin-
digkeit fahren.Je schneller Sie fahren,
desto höher ist der Kraftstoffverbrauch.
Durch Senkung der Geschwindigkeit ver-
ringern Sie auch den Kraftstoffverbrauch.
DAuf vorschriftsmäßige Vorderradeinstel-
lung achten.Vermeiden Sie das Anrollen
gegen Bordsteinkanten und fahren Sie auf
schlechten Straßen langsam. Unkorrekte
Achsgeometrie verursacht nicht nur früh-
zeitigen Verschleiß der Reifen, sondern
fordert auch zusätzliche Motorleistung und
hat somit höheren Kraftstoffverbrauch zur
Folge.
DDie Unterseite Ihres Fahrzeugs von Ver-
unreinigungen usw. freihalten.Dies führt
nicht nur zu einer Gewichtsverringerung,
sondert verringert auch die Korrosionsge-
fahr.
DIhr Fahrzeug so pflegen, dass sämtliche
Richtwerte beachtet werden und der
Bestzustand erreicht wird.Verschmutzter
Luftfiltereinsatz,unvorschriftsmäßigesVen-
tilspiel, verschmutzte Zündkerzen, verun-
reinigte Schmiermittel, mangelhaft einge-
stellte Bremsen usw. - all dies verringert
die Motorleistung und führt zu hohem
Kraftstoffverbrauch. Um eine längere Le-
bensdauer aller Teile bei möglichst niedri-
gen Betriebskosten zu erhalten, sollten
Sie die Anweisungen dieser Betriebsanlei-
tung zur regelmäßigen Wartung befolgen.
Wenn Sie oft unter erschwerten Fahrbe-
dingungen unterwegs sind, dafür sorgen,
dass Ihr Fahrzeug häufiger gewartet wird.
ACHTUNG
Niemals den Motor abstellen, um Gefälle
hinunterzurollen.DieServounterstützung
der Lenkung und der Bremskraftverstär-
ker wirken nicht, wenn der Motor nicht
läuft. Außerdem arbeitet die Abgasent-
giftung nur bei laufendem Motor ein-
wandfrei.
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL219
Abschnitt 4
BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
DWenn der Motor nicht anspringen will 220.....................
DWenn der Motor während der Fahrt stehen bleibt 224...........
DWenn Motor zu niedrig dreht 225............................
DWenn der Motor zu heiß wird 225.............................
DWenn Sie eine Reifenpanne haben 226.......................
DFalls Ihr Fahrzeug stecken bleibt 236.........................
DWenn Ihr Fahrzeug abgeschleppt werden muss 236............
DWenn sich das Multimodus−Schaltgetriebe nicht mit
dem Wählhebel schalten lässt 242..........................
DBei Schlüsselverlust 243...................................
DWenn Ihr Fahrzeug in einem Notfall angehalten
werden muss 244..........................................
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220BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
Vor diesen Überprüfungen sicherstellen, dass
Sie die auf Seite 210 im Abschnitt 3 unter
“Wie man den Motor anlässt” gegebenen
Ratschläge zum Anlassen befolgt haben und
dass genug Kraftstoff im Tank ist. Da Ihr
Fahrzeug mit einer Wegfahrsperre
ausgestattet ist, sollten Sie auch prüfen, ob
der Motor mit einem anderen Schlüssel
angelassen werden kann. Falls andere
Schlüssel funktionieren, ist Ihr Schlüssel
möglicherweise defekt. Lassen Sie den
Schlüssel von einem Toyota−Vertragshändler
bzw. einer Vertragswerkstatt oder einer
anderen qualifizierten und entsprechend
ausgerüsteten Fachwerkstatt überprüfen. Falls
keiner der Schlüssel funktioniert, kann eine
Funktionsstörung der Wegfahrsperre
vorliegen. Setzen Sie sich mit einem
To y o t a−Vertragshändler bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen
qualifizierten und entsprechend ausgerüsteten
Fachwerkstatt in Verbindung. (Siehe
“Schlüssel” auf Seite 10 im Abschnitt 1−2).
Wenn der Motor nicht oder zu langsam
dreht—
1. Die Anschlüsse an den Batteriepolen auf
festen Sitz und Sauberkeit prüfen.
2. Wenn die Batterieklemmen in Ordnung
sind, die Innenleuchte einschalten.
3. Falls die Innenraumleuchte beim Betätigen
des Anlassers nicht oder nur schwach
leuchtet bzw. erlischt, ist die Batterie leer.
Sie können die Batterie eines anderen
Wagens als Starthilfe verwenden. Siehe
“(c) Anlassen über Starthilfekabel” auf Sei-
te 221 für weitere Hinweise.
Wenn das Licht in Ordnung ist, der Motor
aber trotzdem nicht anspringt, muss er neu
eingestellt oder in Stand gesetzt werden. Set-
zen Sie sich mit einem Toyota−Vertragshänd-
ler bzw. einer Vertragswerkstatt oder einer
anderen qualifizierten und ausgerüsteten
Fachwerkstatt in Verbindung.
HINWEIS
Schaltgetriebe:
Das Fahrzeug zum Starten weder ab-
schleppen noch anschieben. Das Fahr-
zeug könnte beschädigt werden oder
beim Anspringen des Motors einen Un-
fall verursachen. Darüber hinaus könnte
der Dreiwege−Katalysator überhitzen und
einen Brand verursachen.
Wenn der Motor beim Anlassen mit norma-
ler Drehzahl dreht, aber nicht anspringen
will—
1. Den Motorschalter auf “ACC” oder “LOCK”
drehen und erneut versuchen, den Motor
zu starten.
2. Springt der Motor nicht an, könnte durch
die wiederholten Anlassversuche zuviel
Kraftstoff in die Zylinder gelangt sein.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte
Abschnitt “(b) Motor anlassen, wenn er
zuviel Kraftstoff bekommen hat” auf Seite
221.
3. Wenn der Motor immer noch nicht an-
springt, muss er eingestellt oder in Stand
gesetzt werden. Setzen Sie sich mit ei-
nem Toyota−Vertragshändler bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen qua-
lifizierten und ausgerüsteten Fachwerkstatt
in Verbindung.
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Wenn der Motor nicht
anspringen will
(a) Einfache Kontrollen
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL221
Springt der Motor nicht an, könnte durch
die wiederholten Anlaßversuche zuviel
Kraftstoff in die Zylinder gelangt sein.
Drehen Sie den Motorschalter in diesem Fall
bei vollständig durchgetretenem Gaspedal auf
“START”. Halten Sie den Schlüssel und das
Gaspedal 15 Sekunden in dieser Stellung
und lassen Sie dann los. Versuchen Sie
dann, den Motor ohne Betätigung des Gaspe-
dals anzulassen.
Wenn der Motor innerhalb 15 Sekunden An-
lasserbetätigung nicht anspringt, den Zünd-
schlüssel loslassen, einige Minuten warten
und erneut versuchen.
Wenn der Motor immer noch nicht anspringt,
muss er eingestellt oder repariert werden.
Setzen Sie sich mit einem Toyota−Vertrags-
händler bzw. einer Vertragswerkstatt oder ei-
ner anderen qualifizierten und entsprechend
ausgerüsteten Fachwerkstatt in Verbindung.
HINWEIS
Den Anlasser nicht länger als 30 Sekun-
den ununterbrochen betätigen. Dadurch
können Anlasser und Verkabelung über-
hitzen.
Um Körperverletzungen und Beschädigun-
gen Ihres Fahrzeugs durch Explodieren
der Batterie, Verätzungen, Verbrennungen
durch Strom oder Beschädigungen der
elektrischen Anlage zu vermeiden, müssen
die folgenden Hinweise genauestens be-
folgt werden.
Fahrzeuge mit Multimodus−Schaltgetriebe—
Der Motor kann nicht durch Anschieben an-
gelassen werden.
Wenn Sie sich dennoch nicht sicher fühlen,
diesen Vorgang durchzuführen, empfehlen wir
Ihnen nachdrücklich, die Hilfe eines qualifi-
zierten Mechanikers oder eines Abschlepp-
dienstes in Anspruch zu nehmen.
ACHTUNG
DBatterien enthalten Schwefelsäure, die
giftig und ätzend ist. Tragen Sie eine
Schutzbrille, wenn sie an der Batterie
arbeiten, und vermeiden Sie Säure
spritzer auf Haut, Kleidung und Fahr-
zeug.
DKleidungsstücke, die mit Batteriesäure
in Berührung gekommen sind, sofort
ausziehen. Sollten Ihre Augen oder
Haut mit Batteriesäure in Berührung
gekommen sein, die betroffene Stelle
schnellstens mit Wasser gründlich
spülen. Suchen Sie umgehend einen
Arzt auf. Wenn möglich, auf dem Weg
zum Arzt weiterhin die betreffende
Stelle mit einem angefeuchteten
Schwamm oder Lappen benetzen.
DDas von der Batterie erzeugte Gas ist
explosiv. Rauchen Sie daher nicht und
halten Sie offenes Feuer von der Bat-
terie fern, wenn Sie mit Starthilfekabel
starten.
HINWEIS
Die stromabgebende Batterie muss eine
Spannung von12 V haben. Überprüfen
Sie ihre Voltstärke, bevor Sie sie an Ihr
Fahrzeug anschließen.
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(b) Motor anlassen, wenn er
zuviel Kraftstoff bekommen
hat(c) Anlassen über
Starthilfekabel
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222BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
STARTHILFEVERFAHREN
1. Wenn die stromabgebende Batterie in ein
anderes Fahrzeug eingebaut ist, sichers-
tellen, dass sich die beiden Fahrzeuge
nicht berühren. Den Motorschalter in Stel-
lung “LOCK” drehen.
Bei der Starthilfe eine Batterie gleicher
oder höherer Qualität verwenden. Mit ei-
ner anderen Batterie können Schwierigkei-
ten beim Anlassen über das Starthilfeka-
bel auftreten.
Falls Schwierigkeiten auftreten, die Batte-
rie einige Minuten lang laden.
2. Den Motor des stromabgebenden Fahr-
zeugs starten - wenn er nicht schon läuft
- und einige Minuten laufen lassen. Wäh-
rend Starthilfe gegeben wird, den Motor
bei leicht gedrücktem Gaspedal mit unge-
fähr 2000 rpm (min
−1) laufen lassen.
US41022
Entladene
Batterie
Starthilfe
batterie
Starthilfekabel
Pluspol
(Markierung “+”)
Pluspol
(Markierung “+”)
3. Die Kabel in der Reihenfolge a, b, c, d
anschließen.
a. Die Klemme des Plus-Starthilfekabels
(rot) an den Pluspol (+) der entladenen
Batterie anschließen.
b. Die andere Klemme des Plus-Starthilfe-
kabels (rot) an den Pluspol (+) der Start-
hilfebatterie anschließen.
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