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Anheben des Vorderrades: Abb. 116.
Anheben des Hinterrades: Abb. 117.
Die korrekte Positionierung des
Wagenhebers sicherstellen Abb. 118.
Eventuell anwesende Personen über
das Anheben des Fahrzeugs
unterrichten, damit sie sich aus seiner
Nähe entfernen und das Fahrzeug
solange nicht berühren, bis es wieder
heruntergelassen wird;
Die Handkurbel des Wagenhebers
einführen und das Fahrzeug
hochkurbeln, bis das Rad einige
Zentimeter über dem Boden schwebt.
Beim Drehen der Kurbel darauf achten,
dass dies ungehindert und ohne
Gefahren von Abschürfungen an der
Hand durch Berührungen mit dem
Boden erfolgen kann. Auch die sich
bewegenden Teile des Wagenhebers
(Schraube und Gelenke) können
Verletzungen verursachen. Bei einem
Kontakt mit Schmierfett sind die
betroffenen Körperstellen gründlich zu
reinigen.
die Befestigungsbolzen gänzlich
ausdrehen und das beschädigte Rad
abnehmen.
Vergewissern Sie sich, ob die
Auflageflächen des Ersatzrades sauber
und schmutzfrei sind, da eventuelle
Verunreinigungen später zu einer
Lockerung der Befestigungsschrauben
führen können.
Beim Anbringen des Ersatzrades
darauf achten, dass die Zentrierstifte
der Nabe mit einer der beiden
Bohrungen am Rad übereinstimmt.
Schrauben Sie die 4
Befestigungsbolzen ein.
Mit der Handkurbel des
Wagenhebers das Fahrzeug
herunterlassen und den Wagenheber
herausziehen.
Die Radbolzen gleichmäßig über
Kreuz festziehen.
ERNEUTER EINBAU DES
NORMALEN RADES
54)
Unter Befolgung der zuvor
beschriebenen Vorgehensweise das
Fahrzeug aufbocken und das Ersatzrad
abmontieren.
116F0S0630
117F0S0631
118F0S0653
143
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Ausführungen mit Stahlfelgen
Vorgehensweise:
Sicherstellen, dass die
Kontaktflächen des Normalrads mit der
Radnabe sauber und schmutzfrei
sind, da eventuelle Verunreinigungen
später das Lockern der
Befestigungsbolzen verursachen
könnten.
Montieren Sie das Normalrad durch
Einsetzen der 4 Bolzen in die
Bohrungen;
Unter Benutzung des mitgelieferten
Schlüssels die Radbolzen
einschrauben;
Das Fahrzeug herunterlassen und
den Wagenheber ausziehen.
Die Radbolzen mit dem
mitgelieferten Schlüssel gleichmäßig
über Kreuz festziehen.
Die Radkappe eindrücken und
darauf achten, dass die entsprechende
Nut mit dem Reifenventil übereinstimmt.
den Innenteil der Kappe auf die
Radfelge legen;
die Radkappe einrasten und an den
in Abb. 119 gezeigten Punkten eine
axiale Kraft ausüben, um eine korrekte
Verbindung von Rad und Kappe zu
ermöglichen.Fahrzeuge mit 15“ Stahlfelgen mit
Radzierkappen:
163)
nach der Montage des Normalrads
die Radkappe eindrücken und darauf
achten, dass die entsprechende Nut
mit dem Reifenventil übereinstimmt;
den Innenteil der Kappe auf die
Radfelge legen;
die Radkappe einrasten und an den
in Abb. 120 gezeigten Punkten eine
axiale Kraft ausüben, um eine korrekte
Verbindung von Rad und Kappe zu
ermöglichen.
Ausführungen mit
Leichtmetallfelgen
Vorgehensweise:
Das Rad auf die Nabe setzen, und
mit dem mitgelieferten Schlüssel die
Bolzen einschrauben;
Das Fahrzeug herunterlassen und
den Wagenheber ausziehen.
Unter Benutzung des mitgelieferten
Schlüssels die Radbolzen in
abwechselnder Reihenfolge festziehen;
die aufgedrückte
Radnabenabdeckung wieder anbringen
und prüfen, ob die entsprechende
Bohrung am Rad mit der Nabe an der
Radkappe übereinstimmt.
ZUR BEACHTUNG Eine falsche
Montage kann zu einem Ablösen der
Radnabenabdeckung führen, wenn sich
das Fahrzeug bewegt.
119F0S0632120F0S0669
144
IM NOTFALL
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ZUR BEACHTUNG
154)Das Ersatzrad (für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen) ist spezifisch für das
Fahrzeug. es kann nicht auf anderen
Fahrzeugen oder Modellen verwendet
werden, noch können Ersatzräder anderer
Modelle am eigenen Fahrzeug verwendet
werden. Das Notrad darf nur im Notfall
verwendet werden. Die Benutzung ist auf
das notwendige Minimum zu beschränken
und 80 km/h sollten nicht überschritten
werden.
155)Am Ersatzrad ist ein orangefarbener
Aufkleber angebracht, auf dem die
wichtigsten Hinweise für den Gebrauch
des Ersatzrads aufgeführt sind bzw. die
entsprechenden Verbote. Der Aufkleber
darf auf keinen Fall entfernt oder abgedeckt
werden. Der Aufkleber enthält die
folgenden Angaben in vier Sprachen:
„Achtung! Nur für den kurzzeitigen
Gebrauch! Max 80 km/h! So bald als
möglich durch ein Standard-Rad ersetzen.
Diesen Hinweis nicht überdecken”. Am
Notrad darf keinesfalls eine Radkappe
angebracht werden.
156)Der eventuelle Austausch der
verwendeten Räder (Leichtmetallfelgen
anstatt Stahlfelgen und umgekehrt)
erfordert auch, dass die komplette
Ausstattung der Bolzen durch andere
geeigneter Länge ersetzt wird.157)Ein stehendes Fahrzeuges muss nach
den geltenden Vorschriften signalisiert
werden: Warnblinker, Warndreieck usw. Die
Insassen müssen vor allem bei schwer
beladenem Fahrzeug aussteigen und
entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs warten, bis der
Radwechsel durchgeführt ist. Auf
abschüssiger Straße oder bei
ungleichmäßigem Boden Keile oder andere
zum Blockieren des Fahrzeuges geeignete
Gegenstände vor bzw. hinter die Räder
legen.
158)Mit montiertem Ersatzrad ändern sich
die Fahreigenschaften des Fahrzeuges.
Schnelle Beschleunigungen und
Bremsungen, abrupte Lenkmanöver und
schnelle Kurven vermeiden. Die Laufzeit
des Ersatzrades beträgt insgesamt etwa
3000 km: nach dieser Strecke muss der
Reifen durch einen anderen, gleichen Typs
ersetzt werden. Niemals einen
herkömmlichen Reifen auf eine
Ersatzradfelge montieren. Das ersetzte Rad
so schnell wie möglich reparieren lassen
und wieder montieren. Der gleichzeitige
Einsatz von zwei oder mehreren
Ersatzrädern ist nicht zulässig. Die Gewinde
der Radbolzen dürfen vor dem Einbau
nicht geschmiert werden. sie könnten sich
von selbst lösen.159)Der Wagenheber wurde nur für den
Ersatz bei einer Reifenpanne des
Fahrzeugs gebaut und kann nur für den
Reifenwechsel des Fahrzeugs, zu dem er
gehört, oder für Fahrzeuge des gleichen
Modells benutzt werden. Es ist strikt
untersagt, den Heber für andere Zwecke
einzusetzen, wie zum Beispiel das Heben
von Fahrzeugen anderer Modelle oder
anderer Gegenstände. Auf keinen Fall darf
der Wagenheber für Wartungsarbeiten
unter dem Fahrzeug oder für den Wechsel
Winter-/Sommerreifen verwendet werden.
Arbeiten Sie in keiner Weise unter dem
angehobenen Fahrzeug. Wenden Sie sich
für Arbeiten unter einem angehobenen
Fahrzeug an das Fiat-Servicenetz. Das
falsche Ansetzen des Wagenhebers kann
zum Absturz des angehobenen Fahrzeugs
führen: benutzen Sie die angegebenen
Anschlagpunkte. Den Wagenheber nicht
für größere Lasten als die auf dem daran
angebrachten Schild angegebenen
verwenden. Auf keinen Fall bei
angehobenem Fahrzeug den Motor
anlassen. Das Fahrzeug nur soweit
erforderlich anheben. In dem Maße, in dem
es höher angehoben wird, wird es
unstabiler und erhöht sich das Kipprisiko.
Aus diesem Grund sollte das Fahrzeug nur
so weit angehoben werden, bis der
Zugang zum Notrad/Ersatzrad möglich ist.
145
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160)Am Ersatzrad können keine
Schneeketten montiert werden. Wenn ein
Vorderreifen platzt (Antriebsrad) und
Schneeketten benutzt werden müssen,
sollte von der Hinterachse ein normales
Rad abmontiert und das kleine Ersatzrad
an dessen Stelle montiert werden. Auf
diese Weise sind vorn zwei normale Räder
montiert, und es dürfen Schneeketten
verwendet werden, wodurch das Problem
gelöst wurde.
161)Eine falsche Montage des Radkappe
kann dazu führen, dass sich diese während
der Fahrt löst. Auf gar keinen Fall Eingriffe
am Reifenfüllventil vornehmen. Keinerlei
Werkzeuge zwischen Felge und Reifen
einführen. Prüfen Sie regelmäßig den Druck
der Reifen und des Ersatzrads gemäß der
im Kapitel “Technische Daten” aufgeführten
Werte.
162)Es ist sehr gefährlich, ein Rad auf der
zur Fahrspur gerichteten Fahrzeugseite
auszutauschen: vergewissern Sie sich,
dass sich das Fahrzeug in einem
ausreichenden Abstand von der Straße
befindet, um Unfällen vorzubeugen.
163)Während der Montage/Demontage
der Radkappe ist, aufgrund der Nähe
zur Bremsscheibe, besonders umsichtig
vorzugehen. Es empfiehlt sich die
Verwendung von Hitzeschutzhandschuhen.
ZUR BEACHTUNG
53)Beim Drehen der Kurbel darauf achten,
dass dies ungehindert und ohne Gefahren
von Abschürfungen an der Hand durch
Berührungen mit dem Boden erfolgen
kann. Auch die sich bewegenden Teile des
Wagenhebers (Schrauben und Gelenke)
können Verletzungen verursachen: den
Kontakt wenn möglich vermeiden. Bei
Verschmutzung mit Schmierfett gründlich
reinigen.
54)In diesem Fall so schnell wie möglich
das Fiat-Servicenetz für eine Kontrolle
der Anzugsmomente der
Radbefestigungsbolzen kontaktieren.
Kit Fix&Go
(wo vorgesehen)
164) 165)
55)
BESCHREIBUNG
Das Schnellreparatur-Kit Fix&Go Abb.
121 befindet sich im Kofferraum in
einem geeigneten Behälter und
umfasst:
Eine Kartusche 1 mit
Dichtflüssigkeit, durchsichtiger
Füllschlauch für Dichtflüssigkeit 4 und
Aufkleber 3 mit der Aufschrift „max.
80 km/h”, der gut sichtbar angebracht
werden muss (z.B. am Armaturenbrett),
nachdem der Reifen repariert wurde;
ein Kompressor 2:
Faltprospekt für den korrekten
Einsatz des Kits;
ein Paar Schutzhandschuhe in der
Schlauchaufnahme der Kartusche 4.
REPARATURVERFAHREN
Vorgehensweise:
Das Fahrzeug in einer Position
anhalten, die keine Gefahr für
den Verkehr darstellt und die sichere
Durchführung der Prozedur ermöglicht.
Der Boden muss möglichst eben und
ausreichend kompakt sein;
146
IM NOTFALL
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Den Motor abstellen, die
Warnblinkanlage einschalten und die
Feststellbremse anziehen.
Vor dem Aussteigen aus dem
Fahrzeug die Warnweste anziehen (auf
jeden Fall die Straßenverkehrsordnung
des Landes, in dem man sich gerade
aufhält, beachten).
Die Kartusche 1 mit dem
Dichtungsmittel in den entsprechenden
Sitz am Kompressor 2 einführen, indem
man sie fest nach unten drückt Abb.
121. Den Geschwindigkeitsaufkleber 3
abziehen und an einer gut sichtbaren
Stelle anbringen Abb. 122.
Handschuhe tragen;
Die Ventilkappe des beschädigten
Reifens abnehmen und den
transparenten Dichtmittelschlauch 4
Abb. 121 am Ventil aufschrauben. Bei
einer Kartusche mit 250 ml verfügt
das Gehäuse des transparenten
Schlauchs über eine abnehmbare
Nutmutter, die den Ausbau erleichtert.
Sicherstellen, dass sich die ON-/OFF-
Taste 5 Abb. 123 in Stellung AUS
befindet (Taste nicht gedrückt).
Den elektrischen Steckverbinder 3
Abb. 124 in die 12
V-Fahrzeugsteckdose einstecken,
Fahrzeugmotor anlassen.
Den Kompressor durch Bewegen
der ON-/OFF-Taste 5 in die Position
Abb. 123 einschalten. Wenn das
Manometer 7 den im Abschnitt „Route”
des Kapitels „Technische Daten” der
Betriebsanleitung oder einem
entsprechenden Etikett vorgegebenen
Druck anzeigt, den Kompressor
ausschalten, indem man die ON-/OFF-
Taste 5 erneut drückt;
Die Kartusche 1 vom Kompressor
trennen, indem man die Auslösetaste 8
drückt und die Kartusche 1 nach oben
schiebt Abb. 125.
121P2000158122P2000162
123P2000160
124P2000159
147
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Wenn das Manometer 7 Abb. 123
innerhalb 15 Minuten ab Einschalten
des Kompressors einen Druck anzeigt,
der niedriger als 1.8 bar / 26 psi ist,
Kompressor ausschalten, den
Dichtmittelschlauch 4 vom Reifenventil
trennen, und die Kartusche 1 vom
Kompressor Abb. 121 entfernen. Das
Fahrzeug ca. 10 Meter weit bewegen,
damit sich die Dichtflüssigkeit verteilen
kann. Das Fahrzeug sicher anhalten,
die Feststellbremse ziehen und den
Druck mit dem schwarzen Luftschlauch
9 Abb. 126 wieder auf den
vorgegebenen Wert bringen. Wenn
auch in diesem Fall innerhalb von 15
Minuten nach Einschaltung nicht der
Druck von mindestens 1.8 bar (26 psi)
erreicht werden kann, nicht
weiterfahren, sondern das Fiat-
Servicenetz aufsuchen.Nach einer Fahrdistanz von ca. 8
Kilometern / 5 Meilen das Fahrzeug
erneut an einer sicheren Stelle abstellen
und die Handbremse einlegen. Den
Kompressor herausnehmen und den
Druck mit dem schwarzen Luftschlauch
9 Abb. 126 wieder herstellen.
Liegt der angegebene Druck über 1.8
bar / 26 psi, den Druck wieder
herstellen und vorsichtig bis zur
nächsten Werkstatt des Fiat-
Servicenetzes fahren.
Wird dagegen ein Druck unter 1.8 bar
(26 psi) erreicht, nicht weiterfahren,
sondern das Fiat-Servicenetz
kontaktieren.PROZEDUR FÜR DIE
WIEDERHERSTELLUNG
DES DRUCKS
Vorgehensweise:
Das Fahrzeug gemäß obiger
Vorgabe an einer sicheren Stelle
anhalten und die Feststellbremse
betätigen;
Den schwarzen Luftschlauch 9 Abb.
126 herausziehen und am Reifenventil
festschrauben. Anweisungen in Abb.
124 und Abb. 126 befolgen.
Um einen eventuellen Überdruck des
Reifens einzustellen, den
Luftablassknopf 10 Abb. 123 betätigen.
AUSTAUSCH DER
KARTUSCHE
Vorgehensweise:
Nur originale Fix&Go-Kartuschen
benutzen, die über das Fiat-Servicenetz
bezogen werden können.
Zur Entfernung der Kartusche 1
Abb. 125 Entriegelungstaste 8 drücken
und Kartusche entfernen.
125P2000161126P2000163
148
IM NOTFALL
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ZUR BEACHTUNG
164)Angaben entsprechend den
geltenden Vorschriften befinden sich auf
der Kartuschenetikette des Fix&Go-Sets.
Die Etikette der Kartusche vor Gebrauch
sorgfältig durchlesen, unsachgemäße
Anwendung vermeiden. Das Reparaturset
darf nur von Erwachsenen verwendet
werden und soll auf keinen Fall
Minderjährigen zum Gebrauch überlassen
werden.
165)ACHTUNG: Nicht schneller als 80
km/h fahren. Abrupte Beschleunigungen
oder Bremsmanöver vermeiden. Das
Kit dient nur zur vorübergehenden
Reparatur des Reifens. Deshalb muss
dieser so schnell wie möglich von einem
Fachmann kontrolliert und repariert
werden. Vor dem Einsatz des Kits
sicherstellen, dass der Reifen nicht all zu
stark beschädigt ist und sich die Felge
noch in einem guten Zustand befindet.
Andernfalls Pannenhilfe rufen. Keine
Fremdkörper aus dem Reifen herausziehen.
Den Kompressor nicht länger als 20
Minuten ununterbrochen laufen lassen, da
sonst die Gefahr einer Überhitzung besteht.
ZUR BEACHTUNG
55)Die Dichtflüssigkeit ist bei
Temperaturen zwischen -40°C und +55°C
wirksam und hat ein Verfallsdatum. Es
können Reifen repariert werden, deren
Lauffläche bis zu einem Durchmesser von
6 mm beschädigt wurde. Die Patrone
und das Etikett dem Personal übergeben,
das den mit dem Reifen-Schnellreparaturkit
behandelten Reifen handhaben muss.
NOTSTART
Bei entladenen Batterien kann ein
Notstart mit Batteriekabeln und einer
Fremdbatterie bzw. einer Zusatzbatterie
erfolgen. In allen Fällen muss die
benutzte Batterie eine gleiche oder
leicht darüber liegende Leistung wie die
entladene haben.
Der Notanlassvorgang kann gefährlich
sein, wenn er nicht vorschriftsmäßig
durchgeführt wird: Die im Folgenden
beschriebenen Prozeduren strengsten
beachten.
HINWEISE
Bevor die elektrische Versorgung zur
Batterie unterbrochen wird, immer
mindestens eine Minute warten, bevor
die Startvorrichtung auf STOP gebracht
und die Tür auf der Fahrerseite
geschlossen wird.
Keine Zusatzbatterie oder andere
äußeren Versorgungsquellen mit einer
Spannung von mehr als 12V benutzen:
Dies könnte zu Schäden der Batterie,
des Anlassermotors, des Generators
oder der elektrischen Fahrzeuganlage
führen.
Keinen Notstart durchführen, wenn die
Batterie gefroren ist. Die Batterie könnte
beschädigt werden oder explodieren!
149
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ANLASSEN MIT
HILFSBATTERIE
166) 167) 168)
56) 57) 58)
Bei entladener Batterie kann der Motor
mit einer Fremdbatterie Abb. 127mit
gleicher bzw. leicht höherer Kapazität
gegenüber der entladenen Batterie
angelassen werden.
Für das Anlassen des Motors
folgendermaßen vorgehen:
Die beiden Plusklemmen (Zeichen +
in der Nähe der Klemme) der beiden
Batterien mit dem betreffenden Kabel
verbinden.
Mit einem zweiten Kabel die
Minusklemme – der Fremdbatterie mit
einem Massepunkt
am Motor oder
am Getriebe des zu startenden
Fahrzeugs verbinden;
den Motor anlassen;
nach dem Motorstart können die
Kabel entfernt werden, und zwar in
umgekehrter Reihenfolge.
Für Versionen mit Start&Stop-
System
Bei einem Anlassen im Notfall mit einer
Hilfsbatterie NIEMALS das
Minuspolkabel – der Hilfsbatterie an
den Minuspol (–) der Batterie dieses
Fahrzeugs, sondern nur an einem
Massepunkt am Motor/Getriebe
anschließen.
Wenn der Motor nach einigen
Versuchen nicht anspringt, bitte keine
weiteren Versuche unternehmen,
sondern gleich das Fiat-Servicenetz
kontaktieren.
ZUR BEACHTUNG Die beiden
Minuspole der beiden Batterien nicht
direkt anschließen: Eventuelle Funken
können eventuell aus der Batterie
austretende Gase entzünden. Ist die
Fremdbatterie in einem anderen
Fahrzeug installiert, muss vermieden
werden, dass sich die Metallteile der
beiden Fahrzeuge berühren.ANLASSEN DURCH
ABSCHLEPPEN,
ANSCHIEBEN
Das Anlassen durch Anschieben,
Anschleppen oder die Nutzung von
Abfahrten ist unbedingt zu vermeiden.
Diese Vorgänge können zu einem
Anstau von Kraftstoff im Katalysator
führen und diesen irreparabel
beschädigen.
ZUR BEACHTUNG Die Servobremse
und die elektrische Servolenkung (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
funktionieren erst nach dem Motorstart.
Es muss deshalb auf Bremspedal und
Lenkrad bedeutend mehr Kraft als
üblich ausgeübt werden.
ZUR BEACHTUNG
166)Dieser Startvorgang muss durch
Fachpersonal ausgeführt werden, da eine
falsche Vorgehensweise zu elektrischen
Entladungen von großer Stärke führen
können. Außerdem ist die in der Batterie
enthaltene Flüssigkeit giftig und korrosiv.
Deshalb den Kontakt mit Haut und Augen
vermeiden. Sich der Batterie nicht mit
offenen Flammen oder brennenden
Zigaretten nähern und keine Funken
erzeugen.127F0S0093
150
IM NOTFALL