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Die folgende Tabelle zeigt anhand der EU-Vorgaben ECE 129 die Möglichkeit der Installierung der i-Size-Kindersitze.
I-SIZE-POSITIONEN IM FAHRZEUG
Gerät Beifahrer Passagier hinten rechts Passagier hinten links
i-Size-KindersitzeISO/R2X i-U(*) X
ISO/F2X i-U(*) X
X Nicht für die Montage von universalen i-Size-Kindersitzen geeignet.
i-U(*) Die Installation ist nur möglich, wenn der entsprechende Vordersitz nach vorn geschoben wird. In dieser Konfiguration darf der Sitz nicht besetzt werden.
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FÜR IHR FAHRZEUG VON FIAT EMPFOHLENE KINDERSITZE
Lineaccessori MOPAR
®bietet eine umfassende Auswahl an Kindersitzen, die mit dem Dreipunktsicherheitsgurt oder an den
ISOFIX-Verankerungen befestigt werden können.
HINWEIS FCA empfiehlt die Installation des Kindersitzes gemäß der diesem zwingend beiliegenden Anleitung.
Gewichtsgruppe Kindersitz Kindersitztypologie Installierung des Kindersitzes
Gruppe 0+:
von der Geburt bis
zu 13 kg
Von40cmbis80
cm
BeSafe iZi Go Modular
Fiat-Bestellnummer: 71808564
Universeller/i-Size Kindersitz.
Die Installierung erfolgt entgegen der
Fahrtrichtung mit den
Sicherheitsgurten des Fahrzeugs oder
mit der (separat zu kaufenden) i-Size-
Basis und den ISOFIX-Verankerungen
des Fahrzeugs.
Für die Installierung auf den hinteren
Fensterplätzen. ++
BeSafe iZi Modular i-Size
Base
Fiat-Bestellnummer: 71808566
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SICHERHEIT
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Gewichtsgruppe Kindersitz Kindersitztypologie Installierung des Kindersitzes
Gruppe 0+/1:
9 bis zu 18 kg
Von 67 cm bis 105
cm
BeSafe iZi Modular iSize
Fiat-Bestellnummer: 71808565
Zugelassener i-Size-Kindersitz.
Ermuss in Kombination mit der iZi
Modular i-Size Base-Grundplatte
(separat erhältlich) installiert
werden. Er kann sowohl in
Vorwärts- als auch in
Rückwärtsrichtung eingebaut
werden (siehe Handbuch des
Kindersitzes). ++
BeSafe iZi Modular i-Size
Base
Fiat-Bestellnummer: 71808566
Gruppe 2:
15 bis zu 25 kg
Von 95 cm bis 135
cm
Britax Römer KidFix XP
(für Versionen / Märkte, wo
vorgesehen)
Fiat-Bestellnummer: 71807984Installierung nur in Fahrtrichtung mit
dem Dreipunktesicherheitsgurt und
den eventuell vorhandenen ISOFIX-
Verankerungen des Fahrzeugs
möglich.Fiat empfiehlt die Montage
mithilfe der ISOFIX-Verankerungen
des Fahrzeugs.
Für die Installierung auf den hinteren
Fensterplätzen.
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Gewichtsgruppe Kindersitz Kindersitztypologie Installierung des Kindersitzes
Gruppe 3:
von 22 bis 36 kg
Von 136 cm bis 150
cm
Britax Römer KidFix XP
(für Versionen / Märkte, wo
vorgesehen)
Fiat-Bestellnummer: 71807984Installierung nur in Fahrtrichtung mit
dem Dreipunktesicherheitsgurt und
den eventuell vorhandenen ISOFIX-
Verankerungen des Fahrzeugs
möglich.Fiat empfiehlt die Montage
mithilfe der ISOFIX-Verankerungen
des Fahrzeugs.
Für die Installierung auf den hinteren
Fensterplätzen.
Safety 1st Manga
E13 045072Installierung nur in Fahrtrichtung mit
dem Dreipunktesicherheitsgurt möglich
98
SICHERHEIT
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Wichtige Hinweise für den sicheren
Transport von Kindern:
Die empfohlene Position für die
Installierung der Kindersitze ist auf dem
Rücksitz, da dies der sicherste Platz
bei einem Unfall ist.
Den Kindersitz so lange wie möglich
in der Position entgegen der
Fahrtrichtung positioniert lassen, am
besten bis zum 3. oder 4. Lebensjahr
des Kindes.
Bei Deaktivierung des Beifahrer-
Frontairbags immer überprüfen, dass
die entsprechende Kontrollleuchte
auf der Instrumententafel dauerhaft
leuchtet und so die erfolgte
Deaktivierung anzeigt.
Die mit dem Kindersitz gelieferten
Anleitungen strengstens beachten.
Diese sind im Fahrzeug zusammen mit
den Dokumenten und dieser Anleitung
aufzubewahren. Keine gebrauchten
Kindersitze ohne Gebrauchsanweisung
verwenden.
Jedes Rückhaltesystem hat nur
einen Sitz, auf dem nie zwei Kinder
gleichzeitig transportiert werden dürfen.
Prüfen Sie stets, dass der
Sicherheitsgurt nicht am Hals des
Kindes anliegt.
Die erfolgte Einrastung der
Sicherheitsgurte durch Ziehen am
Sicherheitsgurt überprüfen.
Dem Kind nicht erlauben, während
der Fahrt ungewöhnliche Stellungen
einzunehmen oder den Sicherheitsgurt
abzulegen.
Immer darauf achten, dass der
diagonale Gurtteil nicht unter die Arme
oder hinter den Rücken des Kindes
liegt.
Keine Kinder, d. h. auch keine
Neugeborenen, auf dem Arm
transportieren. Niemand ist in der Lage,
sie bei einem Aufprall festzuhalten.
Wenn das Fahrzeug in einen
Verkehrsunfall verwickelt wurde, den
Kindersitz durch einen neuen ersetzen.
Je nach Art des installierten
Kindersitzes sollten zusätzlich die
Isofix-Verankerungen oder der
Sicherheitsgurt, der zum Festschnallen
des Kindersitzes verwendet wurde,
ausgetauscht werden.
Im Falle der Notwendigkeit ist der
Ausbau der hinteren Kopfstützen
möglich, um die Installation eines
Kindersitzes zu vereinfachen. Die
Kopfstütze muss immer im Fahrzeug
verbleiben und montiert werden, sollte
ein Erwachsener den Sitz einnehmen,
oder ein Kind auf einem Kindersitz ohne
Rückenlehne Platz nehmen wollen.
ZUR BEACHTUNG
89)GROSSE GEFAHR: Die entgegen der
Verkehrsrichtung installierten Kindersitze
dürfen nicht auf dem Beifahrersitz installiert
werden, wenn der Airbag für diesen Sitz
aktiv ist. Das Auslösen des Airbags bei
einem Aufprall könnte, unabhängig von der
Schwere des Aufpralls, tödliche
Verletzungen für das mitreisende Baby
verursachen. Es empfiehlt sich daher
immer, Kleinkinder im eigenen Kindersitz
auf dem Rücksitz zu transportieren, da dies
die am besten geschützte Position bei
einem Aufprall ist.
90)Dass der Airbag deaktiviert werden
muss, wenn ein Kindersitz entgegen der
Fahrtrichtung installiert wird. steht mit
Symbolen auf dem Etikett der
Sonnenblende. Immer die Angaben an der
Sonnenblende auf der Beifahrerseite
befolgen (siehe Abschnitt „Zusätzliches
Schutzsystem (SRS) - Airbags” im Kapitel
„Sicherheit”).
91)Wenn ein Kleinkind in einem Kindersitz
entgegen der Fahrtrichtung auf dem
Beifahrersitz transportiert werden muss,
müssen Frontalairbag und Seitenairbag
(Sidebag) auf der Beifahrerseite über das
Hauptmenü im Display deaktiviert und das
erfolgte Deaktivieren direkt anhand der
aufleuchtenden Kontrollleuchte
auf der
mittleren Schaltblende kontrolliert werden.
Weiterhin ist der Beifahrersitz, um die
Berührung des Kindersitzes mit dem
Armaturenbrett zu vermeiden, auf die
entfernteste Sitzposition einzustellen.
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92)Den Vorder- oder die Rücksitze nie
verstellen, wenn ein Kind darauf sitzt oder
ein entsprechender Kindersitz vorhanden
ist.
93)Kindersitze mit Isofix-Verankerungen
ermöglichen eine stabile Befestigung
am Sitz, ohne dass hierzu die
Sicherheitsgurte des Autos erforderlich
sind. Für diese Kindersitze gelten die
Angaben im Abschnitt „Vorrüstung für
Einbau eines Sitzes Typ Isofix” in diesem
Kapitel.
94)Eine falsche Befestigung des
Kindersitzes stellt die Schutzwirkung in
Frage. Im Falle eines Unfalls könnte sich
der Kindersitz lockern und das Kind schwer
oder sogar tödlich verletzt werden. Halten
Sie sich bei der Befestigung eines
Schutzsystems für Neugeborene oder
Kinder stets streng an die
Montageanleitung des Herstellers.
95)Wenn das Kinderschutzsystem nicht
verwendet wird, entweder mit dem
Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Verankerungen
fixieren oder ganz aus dem Fahrzeug
herausnehmen. Unbefestigte Kindersitze
nie in der Fahrgastzelle mittransportieren.
So wird vermieden, dass die
Fahrzeuginsassen im Falle eines abrupten
Bremsvorganges oder Unfalls
möglicherweise verletzt werden.
96)Nachdem ein Kindersitz installiert
wurde, darf der Sitz nicht mehr verstellt
werden. Vor den Verstellungen der
Sitzposition immer den Sitz ausbauen.97)Ist ein universaler Isofix-Kindersitz nicht
korrekt mit allen drei Verankerungen
befestigt, ist kein korrekter Schutz des
Kindes gewährleistet. Im Falle eines
Aufpralls besteht für das Kind das Risiko
von schweren und auch tödlichen
Verletzungen.
98)Den Kindersitz nur bei stehendem
Fahrzeug montieren. Der Sitz ist richtig in
den Haltern verankert, wenn ein hörbares
Einrasten wahrgenommen wird. In jedem
Fall die Hinweise zu Montage, Demontage
und Positionierung berücksichtigen, die
in der mitgelieferten Anleitung des
Herstellers des Kindersitzes beschrieben
sind.
99)Immer darauf achten, dass das Kind
den diagonalen Teil des Sicherheitsgurtes
nicht unter die Arme oder hinter den
Rücken legt. Bei Unfällen ist der
Sicherheitsgurt nicht für das Halten des
Kindes geeignet und kann unter
Umständen auch tödliche Verletzungen
verursachen. Kinder müssen somit immer
mit den eigenen Sicherheitsgurten sicher
angeschnallt werden.
100)Niemals eine untere Verankerung für
die Befestigung mehrerer
Rückhaltesysteme für Kinder verwenden.
101)Den Kindersitz gemäß der Anleitung
montieren, die dem Kindersitz beiliegen
muss.ZUSÄTZLICHES
SCHUTZSYSTEM
(SRS) - AIRBAG
Das Fahrzeug kann folgendermaßen
ausgestattet sein:
Frontairbag für den Fahrer;
Frontairbag für den Beifahrer;
Knieairbag Fahrerseite;
Vordere Sidebags auf der Fahrer-
und Beifahrerseite für den Schutz des
Beckens, Ober- und Unterkörpers
(Sidebags);
Seitenairbag für den Kopfschutz der
vorderen und hinteren Sitzplätze
(Window Bag).
FRONTAIRBAGS
102)
Die Front-Airbags (Fahrer/Beifahrer) und
das Knie-Airbag auf der Fahrerseite
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
schützen die Insassen der Vordersitze
im Fall eines mittelschweren frontalen
Aufpralls durch das Aufblasen eines
Luftkissens zwischen der Person und
dem Lenkrad bzw. dem
Armaturenbrett.
Das Nichtansprechen bei anderen
Aufprallarten (seitlich, hinten,
Überschlagen usw.) ist daher nicht als
Systemstörung auszulegen.
100
SICHERHEIT
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Wenn notwendig, löst eine
elektronische Steuerung bei einem
frontalen Aufprall das Aufblasen des
Kissens aus.
Das Luftkissen füllt sich sofort und
schützt somit die Körper der vorderen
Passagiere vor einem Aufprall auf
Fahrzeugteile, die eventuell
Verletzungen verursachen könnten;
sofort danach entleert sich das Kissen.
Die frontalen Airbags ersetzen die
Sicherheitsgurte nicht, sondern
ergänzen ihre Wirksamkeit. Es wird
daher empfohlen, die Sicherheitsgurte
immer anzulegen, was auch in Europa
und den meisten außereuropäischen
Ländern gesetzlich vorgeschrieben ist.
Bei einem Aufprall bewegt sich eine
Person, die keinen Sicherheitsgurt
trägt, weiter vorwärts und kann mit
dem sich noch öffnenden Kissen in
Kontakt kommen. In dieser Lage ist der
vom Kissen gewährte Schutz
herabgesetzt.
Die Frontairbags können in folgenden
Fällen nicht auslösen: Beim Aufprall
gegen stark verformbare Gegenstände,
wenn die Frontfläche des Fahrzeugs
nicht betroffen ist (zum Beispiel Aufprall
der Stoßfänger gegen die Leitplanke)
der im Falle eines Verkeilens des
Fahrzeugs unter anderen Fahrzeugen
oder Schutzsperren (zum Beispiel unter
Lastwagen oder Leitplanken).Die Airbags aktivieren sich unter den
oben genannten Bedingungen nicht, da
sie keinen zusätzlichen Schutz zu den
Sicherheitsgurten bieten würden und
somit ihre Aktivierung unnötig wäre. Die
nicht erfolgende Aktivierung in diesen
Fällen ist deshalb kein Anzeichen für
eine Funktionsstörung des Systems.
Die Frontairbags auf der Fahrer- und
Beifahrerseite sowie der Knie-Airbag
des Fahrers wurden zum besten Schutz
der angeschnallten Passagiere auf den
vorderen Sitzplätzen entwickelt und
eingestellt. Ihr Volumen ist bei
maximaler Entfaltung derart groß, dass
der Großteil des Raumes zwischen
Lenkrad und Fahrer, zwischen der
unteren Lenksäulenverkleidung und den
Knien auf der Fahrerseite sowie
zwischen dem Armaturenbrett und dem
Beifahrer ausgefüllt wird.
Bei einem Frontaufprall niedriger
Intensität (für die die von den
Sicherheitsgurten ausgeübte
Rückhaltefunktion ausreichend ist),
sprechen die Airbags nicht an. Gerade
in diesem Fall ist die Benutzung des
Sicherheitsgurtes immer notwendig, der
bei einem Frontaufprall die korrekte
Sitzposition des Fahrers sicherstellt.Fahrer-Frontairbag
103)
Er besteht aus einem sich sofort
entfaltenden Luftkissen und ist in einem
Fach A in der Mitte des Lenkrads
Abb. 67 untergebracht.
Beifahrer-Frontairbag
Er besteht aus einem sich sofort
aufblasenden Luftkissen in einem dafür
vorgesehenen Fach in der
Instrumententafel Abb. 67 und hat ein
größeres Luftkissen als der Airbag
auf der Fahrerseite.
66F0S0586
101
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Frontairbag auf der Beifahrerseite
und Kindersitze:
104) 105)
Entgegen der Fahrtrichtung zu
montierende KindersitzeNIEauf dem
Vordersitz montieren, ohne den Airbag
des Beifahrersitzes zu deaktivieren,
da der auslösende Airbag im Falle eines
Aufpralls tödliche Verletzungen des
transportierten Kindes verursachen
könnte.
IMMERdie auf dem Schild an beiden
Seiten der Sonnenblende (Abb. 68)
angebrachten Anweisungen beachten.
67F0S059668F0S0502
102
SICHERHEIT