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BEIM PARKENDen Motor abstellen und die Handbremse anziehen. Den Gang
einlegen (den 1
.Gang bei ansteigender und den Rückwärtsgang bei
abschüssiger Straße) und die Räder eingeschlagen lassen.
Wurde das Fahrzeug an einem starken Gefälle abgestellt, wird
empfohlen, die Räder zudem mit einem Keil oder Stein zu blockieren.
Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, wenn Sie aus dem Fahrzeug
aussteigen.
Lassen Sie Kinder nie alleine und unbeaufsichtigt im
Fahrzeug; wenn Sie das Fahrzeug verlassen, ziehen Sie
den Schlüssel ab und nehmen Sie ihn mit.
HANDBREMSEZiehen Sie dazu den Hebel A Abb. 118 nach oben, bis die
Blockierung des Fahrzeuges garantiert ist. Zum Lösen muss der Hebel
A leicht emporgehoben werden, die Taste B drücken und gedrückt
halten und den Hebel senken.
ZUR BEACHTUNG Führen Sie diese Manöver bei gedrücktem
Bremspedal durch.
ZUR BEACHTUNG Heben Sie bei den Fahrzeugen mit Armlehne vorne
diese so an, dass sie kein Hindernis bei der Betätigung der
Handbremse darstellen kann.
Das Fahrzeug muss nach einigen Malen des Einrastens
des Handbremshebels blockiert sein: Sollte dies nicht
der Fall sein, wenden Sie sich bitte an das Alfa Romeo
Kundendienstnetz, um die Einstellung vornehmen zu lassen.
Abb. 118
A0K0073
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BEDIENUNG DES GETRIEBESBeim Einlegen der Gänge das Kupplungspedal vollständig durchtreten
und den Schalthebel in die gewünschte Stellung bringen (das
Gangschema befindet sich auf dem Schalthebelknauf Abb. 119).
Zum Einlegen des 6. Gangs den Hebel unter leichter Druckausübung
nach rechts schieben, um zu verhindern, dass irrtümlicherweise der 4.
Gang eingelegt wird. Analog für den Wechsel vom 6. in den 5. Gang
vorgehen.
Um den Rückwärtsgang (R) aus der Leerlaufposition einzulegen, heben
Sie den Ring A Abb. 119 an und schieben Sie gleichzeitig den Hebel
nach links und dann nach vorne.
ZUR BEACHTUNG Der Rückwärtsgang kann nur bei vollständig
stillstehendem Fahrzeug eingelegt werden.
Um die Gänge richtig zu wechseln, muss das
Kupplungspedal ganz durchgetreten werden. Aus
diesem Grunde darf sich auf dem Boden unter der
Pedalgruppe kein Hindernis befinden: Eventuelle Fußmatten
müssen glatt liegen, damit sie den Pedalweg nicht
beeinträchtigen.Lassen Sie während der Fahrt nicht die Hand auf dem
Schalthebel, die dadurch ausgeübte Kraft kann auf die
Dauer, obwohl sie gering ist, die inneren
Gangschaltungselemente abnutzen.
Abb. 119
A0K0082
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KRAFTSTOFFEINSPARUNGEs folgen einige nützliche Ratschläge für die Reduzierung der
Unterhaltskosten und der Umweltbelastung.ALLGEMEINE HINWEISEFahrzeugwartung
Die Wartung des Fahrzeuges ist wichtig, und die Durchführung der
Kontrollen und Einstellungen nach dem “Plan der programmierten
Wartung” (siehe Kapitel "Wartung und Pflege") lohnt sich.
Reifen
Der Luftdruck der Reifen ist in regelmäßigen Abständen nicht über 4
Wochen zu kontrollieren: Ist der Druck zu niedrig, erhöht sich der
Verbrauch auf Grund des größeren Rollwiderstandes.
Überschüssige Last
Fahren Sie nicht mit überladenem Kofferraum. Das Gewicht des
Fahrzeuges und seine Lage beeinflussen stark den Verbrauch und die
Stabilität.
Gepäckträger/Skihalter
Gepäckträger oder Skihalter nach dem Gebrauch vom Wagendach
entfernen. Dieses Zubehör verringert die Aerodynamik des Fahrzeugs,
was sich negativ auf den Verbrauch auswirkt. Für den Transport von
sehr großen Gegenständen benutzen Sie am Besten einen Anhänger.Elektrische Verbraucher
Elektrische Vorrichtungen nur für die erforderliche Zeit verwenden. Die
Heckscheibenheizung, die Zusatzscheinwerfer, die Scheibenwischer
und das Gebläse der Heizung haben einen sehr hohen
Stromverbrauch und bei erhöhtem Stromverbrauch erhöht sich auch
der Kraftstoffverbrauch (bis zu +25% im Stadtverkehr).
Klimaanlage
Die Benutzung der Klimaanlage verursacht einen höheren
Kraftstoffverbrauch: Wenn die Außentemperatur es zulässt, sollte sie
deaktiviert werden.
Aerodynamische Anbauteile
Die Benutzung von nicht zweckentsprechenden aerodynamischen
Anbauteilen kann die Aerodynamik und den Verbrauch verschlechtern.
FAHRSTILAnlassen
Den Motor nicht bei stehendem Fahrzeug und weder mit niedriger,
noch mit hoher Drehzahl warm laufen lassen: Unter diesen
Bedingungen erwärmt sich der Motor sehr viel langsamer, wodurch
der Verbrauch und die Abgasemissionen ansteigen. Es ist ratsam,
sofort und langsam loszufahren, wobei hohe Drehzahlen vermieden
werden müssen: so erwärmt sich der Motor schneller.
Unnötige Manöver
Vermeiden Sie das Gasgeben bei Haltepausen an der Ampel oder vor
dem Abstellen des Motors. Dieser Vorgang, wie auch das
"Doppelkuppeln" sind unnötig und bewirken eine Zunahme des
Verbrauchs und der Verschmutzung.
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Wahl der Gänge
Sobald es der Verkehr und der Zustand der Straße erlauben, einen
höheren Gang einlegen. Die Benutzung von niedrigen Gängen für die
Erzielung einer besseren Beschleunigung erhöht den Verbrauch. In
gleicher Weise erhöht auch die unangemessene Benutzung der hohen
Gänge den Verbrauch, die Emissionen und den Verschleiß des
Motors.
Höchstgeschwindigkeit
Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich bei zunehmender Geschwindigkeit
deutlich. Halten Sie die Geschwindigkeit so gleichmäßig wie möglich,
vermeiden Sie Bremsungen und überflüssiges Anfahren, die zu einem
starken Kraftstoffverbrauch und einer Zunahme der Emissionen führen.
Beschleunigen
Heftiges Beschleunigen steigert den Kraftstoffverbrauch und die
Emissionen beträchtlich: Beschleunigen Sie daher nach und nach, ohne
das maximale Drehmoment zu überschreiten.
EINSATZBEDINGUNGENKaltstart
Bei sehr kurzen Fahrstrecken und wiederholten Kaltstarts erreicht der
Motor nicht die optimale Betriebstemperatur. Daraus ergibt sich eine
beträchtliche Erhöhung sowohl des Verbrauchs (von +15 bis zu +30%
im Stadtverkehr) als auch der Schadstoffemissionen.
Verkehrssituationen und Straßenbedingungen
Ein relativ hoher Verbrauch ist durch dichten Verkehr bedingt, wie zum
Beispiel wenn im Stau mit häufiger Benutzung der unteren
Übersetzungsverhältnisse des Getriebes oder in großen Städten mit
zahlreichen Ampeln gefahren wird. Auch kurvenreiche Strecken,
Bergstraßen und Fahrt auf unebenem Grund beeinflussen den
Verbrauch negativ.
Haltepausen im Verkehr
Bei längerem Warten (z. B. an Bahnübergängen) wird empfohlen, den
Motor abzustellen.
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ZIEHEN VON ANHÄNGERNHINWEISE
Zum Ziehen von Anhängern muss das Fahrzeug über einen
zugelassenen Abschlepphaken und eine angemessene Elektroanlage
verfügen. Die Installation muss von Fachpersonal durchgeführt werden.
Eventuelle spezifische Rückspiegel und/oder zusätzliche Spiegel
müssen unter Beachtung der geltenden Normen der
Straßenverkehrsordnung angebaut werden.
Bedenken Sie, dass sich beim Ziehen eines Anhängers abhängig von
dessen Gesamtgewicht die maximale Steigfähigkeit reduziert und
die Bremswege und die Dauer eines Überholvorganges zunehmen.
An Gefällen einen kleineren Gang einlegen, anstatt ständig die Bremse
zu benutzen.
Das Gewicht des Anhängers vermindert die Ladekapazität des
Fahrzeuges um den selben Wert. Um sicher zu sein, nicht das
abschleppbare Höchstgewicht zu überschreiten (auf dem
Fahrzeugbrief angegeben) muss das Gewicht des voll beladenen
Anhängers einschließlich Zubehör und persönlichem Gepäck
berücksichtigt werden.
Die jeweiligen Geschwindigkeitsgrenzen des entsprechenden Landes
für Fahrzeuge mit Anhängern einhalten. Auf keinen Fall dürfen 100
Km/h überschritten werden.
INSTALLATION DES ABSCHLEPPHAKENSWenden Sie sich für die Installation des Abschlepphakens bitte an das
Alfa Romeo-Kundendienstnetz.
Das ABS, mit dem das Fahrzeug ausgerüstet ist, steuert
nicht das Bremssystem des Anhängers. Daher muss
auf rutschigem Untergrund besonders vorsichtig
gefahren werden.Ändern Sie auf keinen Fall die Bremsanlage des
Fahrzeugs für die Steuerung der Anhängerbremse. Die
Bremsanlage des Anhängers muss vollständig
unabhängig von der hydraulischen Anlage des Fahrzeugs sein.
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WINTERREIFENBenutzen Sie Winterreifen mit denselben Abmessungen wie die
serienmäßigen Reifen: Das Alfa Romeo Kundendienstnetz kann Sie bei
der Wahl der für Sie am besten geeigneten Reifen beraten.
Benutzen Sie diese Reifen nur auf vereisten oder verschneiten Straßen.
Bei der Wahl der Reifenart, für den Fülldruck sowie für die
entsprechenden Merkmale der Winterreifen halten Sie sich bitte
unbedingt an die Angaben im Abschnitt "Räder" im Kapitel
"Technische Daten".
Die winterbedingten Eigenschaften dieser Reifen verringern sich
deutlich, wenn die Stärke des Reifenprofils unter 4 mm sinkt. Sie sollten
daher erneuert werden.
Die besonderen Eigenschaften der Winterreifen sorgen dafür, dass ihre
Leistungen unter normalen Umgebungsbedingungen oder auf langen
Autobahnstrecken geringer als bei normalen Reifen sind. Die
Winterreifen sind daher nur für den vorgesehenen Verwendungszweck
zu benutzen.
Im Interesse einer größeren Sicherheit bei der Fahrt und beim Bremsen
und einer sicheren Spurhaltung und Lenkfähigkeit sind an allen vier
Rädern gleiche Reifen (Fabrikat und Profilausführung) zu montieren.
Man sollte die Drehrichtung der Reifen nicht vertauschen.
Die Höchstgeschwindigkeit für Winterreifen mit
Angabe "Q" beträgt 160 km/h. Die
Höchstgeschwindigkeit für Winterreifen mit Angabe "T"
beträgt 190 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit für Winterreifen
mit Angabe "H" beträgt 210 km/h. Maßgebend sind in dieser
Hinsicht auf jeden Fall die geltenden Straßenverkehrsvorschriften.
SCHNEEKETTENDie Verwendung von Schneeketten unterliegt den geltenden
Vorschriften der einzelnen Länder. Die Schneeketten dürfen nur auf die
Reifen der Vorderräder (Antriebsräder) aufgezogen werden.
Die Spannung der Schneeketten nach einigen Metern Fahrt
überprüfen.
Schneeketten mit vermindertem Platzbedarf benutzen: Bei allen
Versionen müssen für Reifen 195/55 R16", 205/55 R16" und
225/45 R17" Schneeketten mit vermindertem Platzbedarf mit einem
maximalen Überstand über das Reifenprofil von 9 mm benutzt werden.
ZUR BEACHTUNG Am Ersatzrad können keine Schneeketten montiert
werden. Bei einer Reifenpanne eines Vorderrades (Antriebsrad) und
der Notwendigkeit, Schneeketten zu benutzen, müssen Sie ein
normales Rad von der Hinterachse nehmen und das Ersatzrad dort
einbauen. Da man somit zwei normale Antriebsräder hat, können
darauf dann die Schneeketten montiert werden.
Halten Sie bei montierten Ketten eine mäßige
Geschwindigkeit ein. Überschreiten Sie nicht 50 km/h.
Vermeiden Sie Löcher, fahren Sie nicht auf Stufen oder
Fußwege und fahren Sie keine langen Strecken auf schneefreien
Straßen, um das Fahrzeug und den Fahrbahnbelag nicht zu
beschädigen.
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LANGER STILLSTAND DES
FAHRZEUGESWird das Fahrzeug länger als einen Monat stillgelegt, sind folgende
Maßnahmen zu beachten:
❒Stellen Sie das Fahrzeug in einem geschlossenen, trockenen und
möglichst belüfteten Raum ab; legen Sie einen Gang ein und
kontrollieren Sie, dass die Handbremse angezogen ist.
❒Klemmen Sie die Minusklemme vom Minuspol der Batterie ab und
überprüfen Sie den Ladezustand der Batterie. Diese Kontrolle alle
vier Monate wiederholen, solange das Fahrzeug stillgelegt ist.
❒Wenn Sie die Batterie von der elektrischen Anlage nicht abklemmen,
muss der Ladezustand der Batterie alle 30 Tage kontrolliert werden.
❒Lackflächen sind zu säubern und mit Schutzwachs zu bestreichen.
❒Die glänzenden Metallteile mit einem handelsüblichen Schutzmittel
behandeln.❒Die Windschutz- und Heckscheiben-Wischergummis mit Talkum
behandeln und sie von der Scheibe abheben.
❒Die Fenster ein wenig öffnen.
❒Decken Sie das Fahrzeug mit einer Plane aus Gewebe oder
perforiertem Kunststoff ab. Verwenden Sie keine kompakten
Kunststoffplanen, die das Verdampfen der auf der Oberfläche des
Fahrzeugs vorhandenen Feuchtigkeit verhindern.
❒Den vorgeschriebenen Reifenfülldruck um 0,5 bar erhöhen und
regelmäßig überprüfen.
❒Die Motorkühlanlage nicht entleeren.
ZUR BEACHTUNG Bevor die elektrische Versorgung zur Batterie
unterbrochen wird, immer mindestens 1 minute warten, bevor der
Zündschlüssel auf STOP gebracht wird.
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IM NOTFALL
Bei einem Notfall wird empfohlen, sich telefonisch an die gebührenfreie Nummer zu wenden, die in der
Garantieurkunde angegeben ist. Außerdem können Sie auf der Internetseite www.alfaromeo.com den
nächstliegenden Alfa Romeo Kundendienst finden.MOTOR ANLASSENWenn die Kontrollleuchte
auf der Instrumententafel weiter
aufleuchtet, wenden Sie sich bitte sofort an den Alfa Romeo
Kundendienst.
ANLASSEN MIT HILFSBATTERIEBei entladener Batterie kann der Motor mit einer Hilfsbatterie mit
gleicher bzw. leicht größerer Kapazität gegenüber der entladenen
Batterie angelassen werden.
Für den Motorstart folgendermaßen vorgehen:
❒Die Pluspolklemme (+) Abb. 120 der Zusatzbatterie darf
ausschließlich an der entsprechend markierten Stelle an der Batterie
angeschlossen werden (Aufschrift OK). Keine anderen Stellen sind
gestattet.
❒Mit einem zweiten Kabel die Minusklemme (-) der Fremdbatterie mit
einem Erdungspunkt
am Motor oder am Getriebe des zu
startenden Fahrzeugs verbinden.
❒Den Motor starten. Nach dem Motorstart können die Kabel entfernt
werden, und zwar in umgekehrter Reihenfolge wie zuvor.
Bei den Versionen mit Start&Stop-System sind für den Anlassvorgang
mit Zusatzbatterie die im Kapitel "Kenntnis des Fahrzeuges" im
Abschnitt "Start&Stop-System" enthaltenen Angaben zu
berücksichtigen.
Abb. 120
A0K0247
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