Page 105 of 324

103
Sicherheit
5Beim konstanten Leuchten dieser Kontrollleuchte liegt eine Störung im
Antiblockiersystem ABS vor.
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher
Bremswirkung. Fahren Sie vorsichtig und mit
gemäßigter Geschwindigkeit.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Beim Aufleuchten dieser an die STOP- und ABS-Kontrollleuchte gekoppelten
Kontrollleuchte in Verbindung mit einem Warnton
und einer Meldung auf dem Bildschirm liegt eine
Funktionsstörung im elektronischen
Bremskraftverteiler (EBV) vor.
Unbedingt anhalten!.
Stellen Sie das Fahrzeug ab, sobald dies gefahrlos
möglich ist und schalten Sie die Zündung aus.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeugs zugelassen sind.
Nach einem Aufprall Lassen Sie es von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Bremsassistent (BA)
System, mit dem sich bei Notbremsungen der
optimale Bremsdruck schneller erzielen und damit
der Bremsweg verkürzen lässt.
Es wird je nach der Geschwindigkeit, mit der man
auf das Bremspedal tritt, aktiviert. Dies macht sich
durch einen verringerten Pedalwiderstand und eine
erhöhte Bremswirkung bemerkbar.
Antriebsschlupfregelung (ASR) / Dynamische
Stabilitätskontrolle (DSC)
Die Antriebsschlupfregelung (oder
Traktionskontrolle) sorgt für optimalen Antrieb
durch Verwendung der Motorbremse und durch
Einwirken auf die Bremsen der Antriebsräder,
um ein Durchdrehen eines oder mehrerer Räder
zu verhindern. Darüber hinaus sorgt sie für eine
bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs.
Bei einer Abweichung zwischen der vom Fahrzeug
verfolgten und der vom Fahrer gewünschten Spur
verwendet die dynamische Stabilitätskontrolle
automatisch die Motorbremse und wirkt auf die
Bremse eines oder mehrerer Räder, um das
Fahrzeug innerhalb der Grenzen der physikalischen
Gesetze wieder in die gewünschte Spur zu lenken.
Diese Systeme werden automatisch bei jedem
Fahrzeugstart aktiviert.
Sie treten bei Problemen mit der
Bodenhaftung oder dem Halten der Spur in
Aktion (durch das Blinken dieser Kontrollleuchte auf
dem Kombiinstrument bestätigt).
Deaktivierung / Reaktivierung
Unter außergewöhnlichen Bedingungen (Starten
des Fahrzeugs, wenn es im Morast, Schnee, auf
beweglichem Untergrund usw. festgefahren ist) kann
es sich als zweckmäßig erweisen, die Systeme
DSC und ASR zu deaktivieren, damit die Räder
durchdrehen und wieder Bodenhaftung finden
können.
Es wird jedoch empfohlen, das System sobald wie
möglich wieder zu aktivieren.
Diese Systeme werden nach jedem Ausschalten der
Zündung oder ab 50
km/h automatisch reaktiviert.
Unterhalb von 50
km/h können die Systeme manuell
reaktiviert werden.
Drücken Sie diese Taste oder drehen Sie den Drehregler in diese Position.
Die Kontrollleuchte der Taste oder des Drehreglers
leuchtet auf: das DSC/ASR-System hat keinen
Einfluss mehr auf den Antrieb.
Um das System zu reaktivieren:
Drücken Sie auf diese Taste.
Oder
Drehen Sie den Drehregler auf diese Position.
Page 106 of 324

104
Sicherheit
Die Kontrollleuchte der Taste bzw. des Drehreglers
erlischt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung und
einem akustischen Signal auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
ASR / DSC Diese Systeme bieten zusätzliche Sicherheit
bei normaler Fahrweise, sollten jedoch den
Fahrer nicht dazu verleiten, riskanter oder zu
schnell zu fahren.
Unter bestimmten Umständen (Regen, Schnee,
Eis) besteht das Risiko, die Traktion zu verlieren.
Für Ihre Sicherheit ist es daher wichtig, diese
Systeme unter allen Bedingungen aktiviert
zu lassen, besonders bei sehr schwierigen
Bedingungen.
Die Systeme funktionieren nur zuverlässig
unter der Voraussetzung, dass die Vorschriften
des Herstellers sowohl bezüglich der Räder
(Bereifung und Felgen), der Bremsanlage, der
elektronischen Bauteile als auch der Montage-
und Reparaturverfahren der Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes eingehalten werden.
Es wird empfohlen, mit Winter- oder
Ganzjahresreifen zu fahren, um die Vorteile
dieser Technik in der kalten Jahreszeit nutzen
zu können. Auf alle vier Räder müssen Reifen
aufgezogen werden, die für das Fahrzeug
zugelassen sind.
Die Reifenspezifikationen sind auf dem Reifen-
und Farbcodeaufkleber angegeben. Zusätzliche
Informationen zum Thema Kenndaten finden Sie
im entsprechenden Abschnitt.
Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht dieses
System die Reduzierung der Ausbruchsgefahr des
Fahrzeugs und des Anhängers.
Funktionsweise
Das System wird beim Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert.
Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) darf
keine Funktionsstörung aufweisen.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit muss zwischen 60
und 160
km/h liegen.
Wenn das System Schwingungsbewegungen des Anhängers erfasst, betätigt es die
Bremsen, um den Anhänger zu stabilisieren, und
reduziert ggf. die Motorleistung, um das Fahrzeug
zu verlangsamen. (Die Korrektur wird durch das
Blinken dieser Kontrollleuchte im Kombiinstrument
sowie durch das Aktivieren der Bremsleuchten
signalisiert).
Weitere Informationen zu Gewichten und
Anhängelasten finden Sie in der Rubrik Motordaten
und Anhängelasten oder im Fahrzeugschein Ihres
Fahrzeugs.
Um während der Fahrt mit einer
Anhängerkupplung volle Sicherheit zu
gewährleisten, siehe entsprechenden Abschnitt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit einer Meldung und einem
akustischen Signal auf.
Wenn Sie weiterhin einen Anhänger ziehen,
verringern Sie Ihre Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig!
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Das System „Anhänger-Stabilitätskontrolle“ bietet unter normalen Fahrbedingungen
mehr Sicherheit, vorausgesetzt die
Nutzungsempfehlungen bezüglich des
Anhängers sowie die geltende Gesetzgebung
Ihres Landes werden eingehalten. Das System
darf den Fahrer nicht dazu verleiten, zusätzliche
Risiken einzugehen, wie beispielsweise unter
schlechten Funktionsbedingungen einen
Anhänger zu nutzen (Überladung, Nichteinhalten
der Stützlast, abgenutzte oder nicht richtig
aufgepumpte Reifen, defekte Bremsanlage) oder
mit zu hoher Geschwindigkeit zu fahren.
Unter bestimmten Umständen kann
es vorkommen, dass das System die
Page 107 of 324

105
Sicherheit
5Schwingungsbewegungen des Anhängers
nicht erkennt, beispielsweise bei einem leichten
Anhänger.
Beim Fahren auf glatter oder schlechter
Fahrbahn kann es passieren, dass das System
ein plötzliches Schlingern des Anhängers nicht
verhindern kann.
Advanced Grip Control
(Je nach Ausführung)
Ein spezielles patentiertes Antriebsschlupfsystem,
das das Fahrverhalten auf Schnee, Schlamm und
Sand verbessert.
Dieses System, dessen Funktionsweise für jede
Fahrsituation optimiert wurde, hilft Ihnen in den
meisten Fällen bei geringer Bodenhaftung (bei
Verwendung als PKW).
In Verbindung mit Allwetterreifen M+S (Matsch und
Schnee) bietet dieses System einen Kompromiss
zwischen Sicherheit, Bodenhaftung und
Fahrverhalten.
In Verbindung mit geeigneten Reifen bietet dieses
System einen Kompromiss zwischen Sicherheit,
Bodenhaftung und Fahrverhalten.
Das Gaspedal muss ausreichend fest getreten
werden, damit das System die Motorleistung
nutzen kann. Dabei können vorübergehend hohe
Motordrehzahlen auftreten.
Mit einem Drehknopf mit fünf Positionen können Sie
einen den Fahrbedingungen entsprechenden Modus
wählen.
In Verbindung mit jeder Betriebsart leuchtet eine
Kontrollleuchte auf und es wird eine Meldung
angezeigt, um Ihre Auswahl zu bestätigen.
Betriebsmodi
Standard (ESP)
Dieser Modus ist auf geringen Schlupf bei verschiedenen, auf normaler Fahrbahn
gewöhnlich auftretenden
Bodenhaftungsbedingungen abgestimmt.
Nach jedem Ausschalten der Zündung wird das System automatisch wieder in diesen
Modus zurückgesetzt.
Schnee
Dieser Modus passt sich an die Bodenhaftungsbedingungen für jedes
einzelne der beiden Vorderräder beim Anfahren an.
(Modus bis 80 km/h aktiv)
Gelände (Schlamm, feuchtes Gras usw.)
Dieser Modus lässt beim Anfahren für das Rad mit weniger Bodenhaftung viel Schlupf
zu, damit das Rad den Schlamm entfernt und wieder
Grip bekommen kann. Parallel dazu wird das Rad
mit mehr Bodenhaftung so gesteuert, dass möglichst
viel Drehmoment übertragen wird.
Das System verringert beim Anfahren den Schlupf
und passt sich damit optimal an die Bedürfnisse des
Fahrers an.
(Modus bis 50
km/h aktiv)
Sand
Dieser Modus lässt simultan für beide Antriebsräder wenig Schlupf zu, damit sich
das Fahrzeug fortbewegt und nicht stecken bleibt.
(Modus bis 120
km/h aktiv)
Verwenden Sie auf Sand keinen anderen Modus, damit das Fahrzeug nicht stecken
bleibt.
Deaktivierung
Sie können das ASR- und das DSC-System deaktivieren, indem Sie das Einstellrad auf
„ OFF“ drehen.
Page 108 of 324

106
Sicherheit
Bei einem Verlassen der Fahrspur haben das ASR- und das DSC-System keinen
Einfluss mehr auf den Antrieb oder die Bremsen.
Diese Systeme werden ab einer Geschwindigkeit
von 50
km/h oder bei jedem Einschalten der
Zündung erneut aktiviert.
Empfehlungen Ihr Fahrzeug ist vor allem für das Befahren
von asphaltierten Straßen ausgelegt. Sie können
jedoch gelegentlich auch andere, weniger
befahrbare Wege nutzen.
Nicht möglich sind dagegen Fahrten im offenen
Gelände, wie zum Beispiel:
–
das Überqueren und Befahren von Gelände,
bei dem der Unterboden beschädigt oder
Teile (Kraftstoffleitung, Kraftstoffkühler ...)
durch Hindernisse oder insbesondere Steine
abgerissen werden könnten,
–
das Fahren in Gelände mit starken Steigungen
und geringer Bodenhaftung,
–
das Überqueren eines W
asserlaufs.
Hill Assist Descent Control
Bergabfahrassistent für mittlere bis starke
Gefälle, auf asphaltierten Straßen oder anderen
Straßenbelägen (z. B. Schotter, Schlamm).
Das System reduziert die Rutsch- oder
Ausbruchsgefahr des Fahrzeugs beim Befahren
von Straßen mit starkem Gefälle im Vorwärts- oder
Rückwärtsgang.
Auf einer Gefällstrecke unterstützt das System den
Fahrer, indem es je nach eingelegtem Gang eine
konstante Geschwindigkeit aufrechterhält und dabei
gleichzeitig nach und nach die Bremsen löst.
Das System ist nur bei einem Gefälle von mehr als 5 % aktivierbar.
Das System kann mit dem Getriebe im Leerlauf
verwendet werden.
Legen Sie alternativ einen der Geschwindigkeit
entsprechenden Gang ein, damit der Motor nicht
ausgeht.
Bei Modellen mit Automatikgetriebe kann das
System mit der Gangwahl in den Positionen N , D
oder R verwendet werden.
Wenn das System mit der Regulierung
beginnt, wird das System Active Safety
Brake automatisch deaktiviert.
Das System ist nicht länger verfügbar, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs:
–
mehr als 70
km/h beträgt,
–
vom
Adaptiver Geschwindigkeitsregler geregelt
wird, je nach Getriebetyp,
Einschalten
Standardmäßig ist das System ausgeschaltet.
Der Status der Funktion wird beim Ausschalten der
Zündung nicht gespeichert.
► Um das System auszuwählen, drücken
Sie bei einer Geschwindigkeit von unter
50
km/h diese Taste, bis die zugehörige Leuchte
aufleuchtet. Diese Kontrollleuchte erscheint auf dem
Kombiinstrument grün.
Das System wird bei einer Geschwindigkeit von
unter 30
km/h aktiviert.
►
Sobald das Fahrzeug bergabwärts zu fahren
beginnt, kann der Fahrer Gas- und Bremspedal
loslassen. Die Geschwindigkeit wird vom System
geregelt.
– Wenn der 1. oder 2. Gang eingelegt ist, verringert sich die Geschwindigkeit und die
Kontrollleuchte blinkt schnell.
–
W
enn sich das Getriebe im Leerlauf befindet oder
wenn das Kupplungspedal getreten wird, verringert
sich die Geschwindigkeit und die Kontrollleuchte
blinkt langsam. In diesem Fall ist die beim
Herunterfahren aufrecht erhaltene Geschwindigkeit
geringer.
Wenn der Fahrer beim Anfahren aus dem Stand auf
einer Gefällstrecke Gas- und Bremspedal loslässt,
löst das System die Bremsen, um das Fahrzeug
langsam in Bewegung zu setzen.
Page 109 of 324

107
Sicherheit
5Wenn das System in Betrieb ist, leuchten die
Bremsleuchten automatisch auf.
Wenn die Geschwindigkeit 30 km/h überschreitet,
geht die Regulierung automatisch in den
Pausenmodus über. Die Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument erscheint wieder grau, aber die
grüne Kontrollleuchte der Taste leuchtet weiterhin
auf.
Sobald die Geschwindigkeit wieder unter 30
km/h
absinkt und sofern die Voraussetzungen für den
Systembetrieb erfüllt sind (Gefällstrecke, Pedale
freigegeben), nimmt das System die Regulierung
wieder auf.
Sie können Brems- oder Gaspedal jederzeit
betätigen.
Ausschalten
► Drücken Sie auf diese Taste, bis die zugehörige
Kontrollleuchte erlischt; die Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument erlischt.
Bei Geschwindigkeiten von mehr als 70
km/h
wird das System automatisch deaktiviert; die
Kontrollleuchte der Taste erlischt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung grün auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte vorne
Die vorderen Sicherheitsgurte sind
mit pyrotechnischen Gurtstraffern und
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit auf den vorderen
Plätzen. Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden
die Sicherheitsgurte durch die pyrotechnischen
Gurtstraffer schlagartig gespannt, sodass sie fest am
Körper der Insassen anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Der Gurtkraftbegrenzer verringert den Druck des
Sicherheitsgurtes auf den Brustkorb der Insassen
und bietet ihnen auf diese Weise besseren Schutz.
Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit einem
einfachen pyrotechnischen Gurtstraffersystem
(oder einem doppelten auf der Fahrerseite, je
nach Ausstattung) und einem Gurtkraftbegrenzern
(oder progressivem Gurtkraftbegrenzer auf der
Fahrerseite, je nach Ausrüstung) ausgestattet.
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit auf den vorderen
Plätzen. Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden
die Sicherheitsgurte durch den einfachen
pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig gespannt,
sodass sie fest am Körper der Insassen anliegen.
Das doppelte pyrotechnische Gurtstraffersystem
arbeitet ebenso, allerdings werden hierbei anstelle
von einem, zwei Verankerungspunkte eingesetzt,
um die Effizienz zu verstärken.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Der Gurtkraftbegrenzer verringert den Druck des
Sicherheitsgurtes auf den Brustkorb der Insassen
und bietet ihnen auf diese Weise besseren Schutz.
Der progressive Gurtkraftbegrenzer arbeitet
ebenso, allerdings wird die Körperform des Fahrers
in Betracht gezogen, wodurch die Verringerung des
Drucks des Sicherheitsgurts gegen die Brust des
Fahrers nach einem Aufprall optimiert wird.
Sicherheitsgurt anlegen
Page 110 of 324

108
Sicherheit
► Legen Sie den Gurt an und lassen Sie den
Riegel im Gurtschloss einrasten.
►
Überprüfen Sie, ob der Sicherheitsgurt
eingerastet ist, indem Sie daran ziehen.
Sicherheitsgurt lösen
► Drücken Sie auf den roten Knopf am
Gurtschloss.
►
Führen Sie den Gurt mit der Hand zurück.
Sitzbank vorne mit zwei Plätzen
Wenn das Fahrzeug vorne mit einer Sitzbank
ausgestattet ist, achten Sie darauf, dass der richtige
Sicherheitsgurt mit dem richtigen Gurtschloss
verwendet wird.
Verwechseln Sie nicht den Sicherheitsgurt oder das
Gurtschloss des Fahrers mit dem Gurtschloss oder
dem Sicherheitsgurt des mittleren Platzes.
Sicherheitsgurte hinten
Die Rücksitze verfügen jeweils über einen
Sicherheitsgurt ohne pyrotechnischen Gurtstraffer
und ohne Gurtkraftbegrenzer.
Verankern Sie unbedingt den korrekten
Sicherheitsgurt im korrekten Gurtschloss.
Der Sicherheitsgurt bzw. das Gurtschloss der
Seitenplätze darf nicht mit dem Gurtschloss
oder dem Sicherheitsgurt des mittleren Platzes
verwechselt werden.
Sicherheitsgurte hinten (2.
Sitzreihe)
Seitenplätze
Je nach Ausstattung können sie mit einem einfachen
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer ausgestattet
sein.
Verankern Sie unbedingt den korrekten Gurt im
korrekten Gurtschloss.
Der Gurt bzw. das Gurtschloss der Seitenplätze
darf nicht mit dem Gurtschloss oder dem Gurt des
mittleren Platzes verwechselt werden.
Mittelplatz
Der Sicherheitsgurt verfügt nicht über ein
Gurtstraffersystem oder über Gurtkraftbegrenzer.
Page 111 of 324

109
Sicherheit
5Einbau
► Ziehen Sie den Gurt zu sich heran und stecken
Sie die Gurtzunge A ins rechte Gurtschloss (welches
sich links von Ihnen befindet, wenn Sie im Fahrzeug
sitzen).
►
Stecken Sie die Gurtzunge
B ins linke
Gurtschloss (welches sich rechts von Ihnen befindet,
wenn Sie im Fahrzeug sitzen).
►
Überprüfen Sie, ob der Gurt eingerastet ist,
indem Sie daran ziehen.
Öffnen und Verstauen des Sicherheitsgurts
► Drücken Sie auf den roten Knopf am Gurtschloss
B und dann auf den Knopf am Gurtschloss A .
►
Lassen Sie den Gurt aufrollen und befestigen
Sie zuerst Zunge B und dann Zunge A an dem
Magneten am Verankerungspunkt im Dach.
Stellen Sie sicher, dass die seitlichen Sicherheitsgurte ordnungsgemäß gespannt
sind, um Beschädigungen der Gurte zu
vermeiden, wenn Veränderungen an den
Rücksitzen vorgenommen werden. Der mittlere
Gurt muss vollständig aufgerollt sein.
Sicherheitsgurte hinten (3.
Sitzreihe)
Diese Sicherheitsgurte sind nicht mit
pyrotechnischen Gurtstraffern oder
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Kontrollleuchten für den/die
Sicherheitsgurt(e)
1. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt
2. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt vorne links (oder Sicherheitsgurt
des Fahrers, je nach Vertriebsland)
3. Kontrollleuchte für nicht angelegten/
gelösten Sicherheitsgurt vorne rechts
(oder Sicherheitsgurt des Fahrers, je nach
Vertriebsland)
4. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt mittlerer Sitz vorne (Reihe 1)
5. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt linker Rücksitz (Reihe 2)
6. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt mittlerer Rücksitz (Reihe 2)
7. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt rechter Rücksitz (Reihe 2)
Page 112 of 324

11 0
Sicherheit
Gurt vorne nicht angelegt
Beim Einschalten der Zündung leuchtet
Kontrollleuchte 1 auf dem Kombiinstrument (je nach
Ausführung) und die entsprechende Kontrollleuchte
( 2 , 3 oder 4 (je nach Ausführung)), wenn Fahrer und/
oder Beifahrer den Gurt nicht angelegt haben.
Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 20
km/h
blinken die Kontrollleuchten und es ertönt ein
ansteigendes akustisches Signal für zwei Minuten.
Nach 2 Minuten leuchten diese Warnleuchten weiter,
solange die Gurte vorne nicht angelegt wurden.
Gurt hinten nicht angelegt
Bei eingeschalteter Zündung, bei laufendem Motor
oder bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h leuchten
die Kontrollleuchte 1 (je nach Ausführung) und die
entsprechenden Kontrollleuchten (5 bis 7) etwa 60
Sekunden lang auf, wenn einer der Rücksitzgurte
(Reihe 2) nicht angelegt wurde.
Für Reihe 3 gibt es keine Kontrollleuchten für die Sicherheitsgurte
Gurt gelöst
Nach dem Einschalten der Zündung leuchten die
Kontrollleuchte 1 (je nach Ausführung) und die
entsprechenden Kontrollleuchten, wenn der Fahrer
und/oder einer der Passagiere den Sicherheitsgurt
lösen.
Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 20
km/h
blinken die Kontrollleuchten und es ertönt ein
akustisches Signal für zwei Minuten. Danach
leuchten diese Warnleuchten weiter, solange die
Gurte nicht wieder angelegt wurden.
Hinweise
Der Fahrer muss sich vor der Fahrt vergewissern, dass die Insassen die
Sicherheitsgurte richtig benutzen und alle
ordnungsgemäß angeschnallt sind.
Egal wo Sie im Fahrzeug sitzen, Sie müssen den
Sicherheitsgurt immer anlegen, auch für kurze
Strecken.
Vertauschen Sie die Gurtschlösser nicht, sie
würden in diesem Fall ihre Schutzfunktion nicht
voll erfüllen.
Um die ordnungsgemäße Funktion der
Gurtschlösser sicherzustellen, stellen Sie vor
dem Anlegen sicher, dass keine Fremdkörper
(wie z.
B. eine Münze) vorhanden sind.
Vergewissern Sie sich vor und nach dem
Gebrauch, dass der Gurt richtig aufgerollt ist.
Vergewissern Sie sich nach dem Umklappen
oder Verschieben eines Sitzes oder einer
Rückbank, dass der Sicherheitsgurt richtig
positioniert und aufgerollt ist.
Anlegen des Sicherheitsgurts Der Beckengurt muss so tief wie möglich
am Becken anliegen.
Der Schultergurt muss über die Schulter
verlaufen, und zwar so, dass er nicht am Hals
anliegt.
Vorne kann die Anpassung der Sitzhöhe
möglicherweise notwendig sein, um die
Einstellung der Position des Sicherheitsgurts
vorzunehmen.
Ein Sicherheitsgurt kann nur wirksamen Schutz
bieten, wenn:
–
er so fest wie möglich am Körper anliegt,
–
Sie ihn in einer gleichmäßigen Bewegung
vorziehen und darauf achten, dass er sich nicht
verdreht,
–
nur eine einzige Person damit angeschnallt ist,
–
er keine Schnittspuren aufweist und nicht
ausgefranst ist,
–
er nicht ausgetauscht, umgebaut
oder verändert wurde, wodurch seine
Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird.
Empfehlungen für die Beförderung von Kindern
Benutzen Sie einen geeigneten Kindersitz für
Kinder unter 12 Jahren
oder einer Körpergröße
unter 1,50 m.
Schnallen Sie niemals mehrere Kinder mit einem
einzigen Gurt an.
Halten Sie während der Fahrt kein Kind auf dem
Schoß.
Für weitere Informationen zu den Kindersitzen
siehe entsprechende Rubrik.
Inspektion Wenden Sie sich aufgrund der geltenden
Sicherheitsvorschriften für alle Arbeiten an