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Praktische Tipps
7Lassen Sie Lackausbesserungen vorzugsweise
von einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt vornehmen.
Innen
Verwenden Sie zum Reinigen des Fahrzeuginnenraums niemals einen
Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.
In Bechern oder anderen offenen Behältern
transportierte Flüssigkeiten können leicht
verschüttet werden und können die
Bedienungseinheit und die Bedienelemente auf
der Mittelkonsole beschädigen. Seien Sie also
vorsichtig!
Um die Kombiinstrumente, Touchscreens oder
andere Anzeigen zu reinigen, wischen Sie
diese mit einem weichen, trockenen Tuch ab.
Verwenden Sie keine Produkte (z.
B. Alkohol,
Desinfektionsmittel) oder Seifenwasser direkt auf
diesen Oberflächen. Es besteht die Gefahr, diese
zu beschädigen!
Karosserie
Hochglanzlack
Verwenden Sie zum Reinigen der Karosserie weder Scheuermittel oder
Lösungsmittel noch Benzin oder Öl.
Verwenden Sie bei hartnäckigem Schmutz
keinen Scheuerschwamm, dieser kann die
Lackierung beschädigen.
Tragen Sie Politur nicht bei starker
Sonneneinstrahlung oder auf Kunststoff- oder
Gummiteilen auf.
Verwenden Sie ein weiches Tuch und Seifenwasser oder ein pH-neutrales
Produkt.
Wischen Sie die Karosserie, ohne heftig zu
reiben, mit einem sauberen Mikrofasertuch
trocken.
Tragen Sie Politur auf dem sauberen und
trockenen Fahrzeug auf.
Beachten Sie die auf dem Produkt angegebene
Gebrauchsanweisung.
Aufkleber
(Je nach Ausführung)
Verwenden Sie zum Reinigen des Fahrzeugs keinen Hochdruckreiniger. Es
besteht die Gefahr, dass die Aufkleber
beschädigt oder abgelöst werden!
Verwenden Sie einen breiten Wasserstrahl (mit einer Temperatur zwischen 25 °C und
40
°C).
Stellen Sie den Wasserstrahl senkrecht zur
Oberfläche der Aufkleber.
Spülen Sie das Fahrzeug mit demineralisiertem
Wasser.
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Bei einer Panne
Leer gefahrener Tank
(Diesel)
Bei Dieselmotoren muss die Kraftstoffanlage
entlüftet werden, wenn der Tank komplett leer
gefahren wurde.
Bevor Sie mit dem Entlüften der Kraftstoffanlage
beginnen, müssen mindestens 5 Liter
Dieselkraftstoff in den Kraftstofftank eingefüllt
werden.
Für weitere Informationen zum Tanken und zur Sicherung gegen Falschtanken
(Diesel) siehe entsprechende Rubrik.
Bei Nicht-BlueHDi-Versionen befinden sich die
Komponenten der Kraftstoffanlage im Motorraum;
dies kann unter einer abnehmbaren Abdeckung
erfolgen.
Für weitere Informationen zum Motorraum, insbesondere zur Einbaulage dieser
Komponenten unter der Motorhaube, siehe
entsprechende Rubrik.
Mit 1,6 Liter BlueHDi (Euro 6.1)
► Schalten Sie die Zündung ein (ohne den Motor
zu starten).
►
W
arten Sie ca. 6 Sekunden und schalten Sie die
Zündung aus.
►
Wiederholen Sie den V
organg 10 Mal.
►
Betätigen Sie den
Anlasser, um den Motor
einzuschalten. Wenn der Motor nicht sofort anspringt, unternehmen
Sie keine weiteren Startversuche, sondern beginnen
Sie noch einmal von vorne.
Mit 1,5 Liter BlueHDi (Euro 6.2/6.3)
► Schalten Sie die Zündung ein (ohne den Motor
zu starten).
►
W
arten Sie ca. 1 Minute und schalten Sie die
Zündung aus.
►
Betätigen Sie den
Anlasser, um den Motor
einzuschalten.
Wenn der Motor nicht sofort anspringt, unternehmen
Sie keine weiteren Startversuche, sondern beginnen
Sie noch einmal von vorne.
Nicht-BlueHDi-Motoren
► Öffnen Sie die Motorhaube und lösen Sie ggf.
die Abdeckung, um an die Entlüftungspumpe zu
gelangen.
► Betätigen Sie die Entlüftungspumpe, bis
ein Widerstand zu spüren ist (die Pumpe
kann beim ersten Druck schwergängig sein).
►
Betätigen Sie den
Anlasser, um den Motor zu
starten (sollte der Motor beim ersten Versuch nicht
anspringen, warten Sie etwa 15 Sekunden und
starten Sie dann erneut).
►
Betätigen Sie nach mehreren erfolglosen
Versuchen die Entlüftungspumpe erneut und
versuchen Sie anschließend, den Motor zu starten.
►
Setzen Sie die
Abdeckung wieder auf, lassen
Sie sie einrasten und schließen Sie dann die
Motorhaube.
Bordwerkzeug
► Zwecks bequemerem Zugang, schieben Sie die
Sitze nach vorne.
Zugang zum Werkzeug
Fahrzeug mit Elektromotor
Mit provisorischem Reifenpannenset
Die Werkzeuge befinden sich im Fußraum auf der
Beifahrerseite.
Mit Reserverad
Die Werkzeuge befinden sich unter dem rechten
Vordersitz.
Zugang zum Werkzeug:
–
Bei
einem nicht verstellbaren Vordersitz heben Sie
die Sitzfläche an, indem Sie Ihre Hand zwischen die
Sitzfläche und die Rückenlehne führen.
–
Bei einem verstellbaren V
ordersitz schieben Sie
den Sitz so weit wie möglich nach vorne.
Der Wagenheber befindet sich im Fußraum auf der
Beifahrerseite.
Fahrzeug mit Benzinmotor- oder
Diesel-Motor:
Mit provisorischem Reifenpannenset
Das Set befindet sich unter dem rechten Vordersitz.
Mit Reserverad
Der Wagenheber befindet sich unter dem rechten
Vordersitz.
Die Werkzeuge befinden sich unter dem linken
Vordersitz.
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Bei einer Panne
8Werkzeugliste
1.Unterlegkeil zum Blockieren des Fahrzeugs
2. Abnehmbare Abschleppöse
3. Torx-Schlüssel
Ermöglicht das Ausbauen der Heckleuchten, um
eine Glühlampe auszutauschen.
Mit provisorischem Reifenpannenset
4.12 V-Kompressor mit einer Patrone
mit Reifendichtmittel und einem
Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
Zur provisorischen Reparatur eines Reifens und
zum Anpassen des Reifendrucks.
Verstauen des Werkzeugs (Fahrzeug mit Elektromotor)
Verstauen Sie den 12 V-Kompressor und die
Dichtmittelpatrone 4 wie abgebildet im Beutel.
Der Fußraum auf der Beifahrerseite ist knapp
bemessen. Um die Abdeckung schließen
zu können, verstauen Sie die Werkzeuge
an ihrem ursprünglichen Aufbewahrungsort:
den Unterlegkeil 1 außerhalb der Tasche, die
abnehmbare Abschleppöse 2 nach außen
gerichtet auf der Tasche, den Torx-Schlüssel 3
auf der Tasche und den 12
V-Kompressor mit der
Dichtmittelpatrone 4 in der Tasche.
Weitere Informationen zum provisorischen
Reifenpannenset finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Mit Reserverad
5. Radschlüssel
Zum Ausbau der Befestigungsschrauben
des Rads und zum Anheben/Absenken des
Wagenhebers
6. Wagenheber
Zum Anheben des Fahrzeugs
7. Ausbauwerkzeug für Radkappen/Zierkappen (je
nach Ausrüstung)
Wenn das Fahrzeug damit ausgestattet ist,
ermöglicht es den Ausbau der Radkappen
bei Aluminiumrädern oder der Zierkappe bei
Stahlrädern.
8. Steckschlüsseleinsatz für
Diebstahlschutzschrauben
Zum Anpassen des Radschlüssels an spezielle
Diebstahlschutzmuttern.
Für weitere Informationen zum Reserverad
siehe entsprechenden Abschnitt.
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218
Bei einer Panne
All diese Werkzeuge sind speziell auf Ihr Fahrzeug abgestimmt und können je nach
Ausstattung variieren.
Verwenden Sie sie nicht für andere Zwecke.
Der Wagenheber darf nur bei einer Reifenpanne zum Radwechsel verwendet
werden.
Der Wagenheber bedarf keiner Wartung.
Der Wagenheber entspricht der europäischen
Gesetzgebung, wie in der Maschinen-Richtlinie
2006/42/EG definiert.
Teile des Wagenhebers, wie Schrauben oder Gelenke können Verletzungen
verursachen. Vermeiden Sie den Kontakt.
Bei Verschmutzung mit Schmierfett sorgfältig
reinigen.
Provisorisches
Reifenpannenset
Scannen Sie den QR-Code auf Seite 3 ein,
um die Anleitungsvideos aufzurufen.
Es besteht aus einem Kompressor und einer
Dichtmittelpatrone und kann zur provisorischen
Reparatur eines Reifens verwendet werden, um zur
nächstgelegenen Fachwerkstatt zu fahren.
Es wurde entwickelt, um die meisten Reifenpannen
zu reparieren.
Der Stromkreis des Fahrzeugs ermöglicht den Anschluss des Kompressors an die
12-V-Stromversorgung für die notwendige Dauer
der Reparatur nach einer Reifenpanne.
Nur der 12 V-Anschluss vorne im Fahrzeug darf für den Anschluss des Kompressors
verwendet werden.
Für weitere Informationen zum Werkzeugsatz siehe entsprechende Rubrik.
Reparaturanleitung
Entfernen Sie keinen Fremdkörper, der in den Reifen eingedrungen ist (z. B. Nagel,
Schraube).
►
Parken Sie das Fahrzeug, ohne dabei
den Verkehr zu behindern, und ziehen Sie die
Feststellbremse an.
►
Befolgen Sie die Sicherheitsanweisungen
(Warnblinker, Warndreieck, Tragen einer Warnweste
usw.) gemäß den Vorschriften des Landes, in dem
Sie fahren.
►
Schalten Sie die Zündung aus.
►
Entfernen Sie die V
entilkappe des zu
reparierenden Reifens und bewahren Sie sie an
einem sauberen Ort auf.
► Schließen Sie den Schlauch der
Dichtmittelflasche an das Ventil des defekten
Reifens an und ziehen Sie ihn fest an.
►
V
erbinden Sie den Schlauch des Kompressors
mit der Dichtmittelflasche.
►
Achten Sie darauf, dass sich der Schalter des
Kompressors in Position „O “ befindet.
►
Rollen Sie das unter dem Kompressor verstaute
elektrische Kabel vollständig ab.
►
Schließen Sie den Elektroanschluss des
Kompressors an den 12
V-Anschluss des Fahrzeugs
an.
► Bringen Sie den
Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
an.
Der Höchstgeschwindigkeitsaufkleber muss im Inneren des Fahrzeugs, im Bereich des
Fahrers angebracht werden, um ihn daran zu
erinnern, dass ein Rad nur vorübergehend
benutzt werden darf.
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Bei einer Panne
8► Schalten Sie die Zündung ein.
► Schalten Sie den Kompressor ein, indem Sie
den Schalter auf „I “ stellen, und zwar so lange, bis
der Reifendruck 2,0 bar beträgt. Das Dichtmittel wird
unter Druck in den Reifen gespritzt; klemmen Sie
den Ventilschlauch während dieses Vorgangs nicht
ab (Gefahr von Spritzern).
Sollten Sie nach ca. 7 Minuten den Reifendruck von 2,0 bar nicht erreichen, so
ist der Reifen nicht reparabel. Wenden Sie sich in
diesem Fall an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt, um Ihre Reifenpanne beheben zu
lassen.
►
Stellen Sie den Schalter auf „
O“.
►
T
rennen Sie den Elektroanschluss des
Kompressors vom 12
V-Anschluss des Fahrzeugs.
►
Entfernen Sie das Pannenset.
►
Bringen Sie die Kappe auf dem V
entil wieder an.
►
Entfernen Sie die Dichtmittelflasche und
verstauen Sie sie.
Das Dichtmittel ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken und führt zu
Augenreizungen.
Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von
Kindern auf.
Das Haltbarkeitsdatum der Flüssigkeit steht auf
der Flasche.
Entsorgen Sie die Flasche nach Verwendung
nicht in der freien Natur, sondern bringen
Sie sie zu einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder zu einer dafür zuständigen
Entsorgungsstelle.
Vergessen Sie nicht, sich eine neue Flasche mit
Dichtmittel zu besorgen; Sie erhalten diese bei
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder in einer qualifizierten Fachwerkstatt.
► Fahren Sie sofort etwa 5 Kilometer mit
reduzierter Geschwindigkeit (zwischen 20 und
60
km/h), um das Loch zu verschließen.
►
Halten Sie an, um die Reparatur
und den Druck
mithilfe des Reifenpannensets zu kontrollieren.
Fahren Sie mit einem Reifen, der mithilfe des Pannensets repariert wurde, nicht
schneller als 80
km/h und nicht weiter als 80 km.
Wenden Sie sich unbedingt an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, um die Reparatur zu
prüfen und den Reifen gegebenenfalls wechseln
zu lassen.
Reifendruck kontrollieren/
anpassen
Mithilfe des Kompressors kann ohne Verwendung
des Dichtmittels der Reifendruck kontrolliert und
ggf. angepasst werden.
►
Entfernen Sie die V
entilkappe des Reifens und
bewahren Sie sie an einem sauberen Ort auf.
►
Rollen
Sie den unter dem Kompressor verstauten
Schlauch ganz aus.
►
Schrauben Sie den Schlauch auf das V
entil und
ziehen Sie fest an.
►
Achten Sie darauf, dass sich der Schalter des
Kompressors in Position „O “ befindet.
►
Rollen Sie das unter dem Kompressor verstaute
elektrische Kabel vollständig ab.
►
Schließen Sie den Elektroanschluss des
Kompressors an den 12
V-Anschluss des Fahrzeugs
an.
►
Schalten Sie die Zündung ein.
►
Schalten Sie den Kompressor ein, indem Sie
den Schalter auf die Position „I “ stellen, und passen
Sie den Druck entsprechend den Angaben auf
dem Reifendruckaufkleber des Fahrzeugs an. Zum
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Bei einer Panne
Luftauslassen drücken Sie auf den schwarzen Knopf
auf dem Schlauch des Kompressors, der sich auf
Höhe des Ventilanschlusses befindet.
Sollten Sie nach 7 Minuten den Reifendruck von 2,0 bar nicht erreichen, so ist der Reifen
defekt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt, um Ihre
Reifenpanne beheben zu lassen.
►
Ist der gewünschte Reifendruck erreicht, stellen
Sie den Schalter in die Position „O “.
►
Entfernen Sie das Pannenset und verstauen Sie
es.
►
Bringen Sie die Kappe auf dem V
entil wieder an.
Wird der Druck eines Reifens bzw. mehrerer Reifen geändert, muss das
Reifendrucküberwachungssystem neu initialisiert
werden.
Weitere Informationen zur
Reifendrucküberwachungfinden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Ersatzrad
Scannen Sie den QR-Code auf Seite 3 ein,
um die Anleitungsvideos aufzurufen.
Für weitere Informationen zum Werkzeugsatz siehe entsprechende Rubrik. ►
Parken Sie das Fahrzeug, ohne dabei
den Verkehr zu behindern, und ziehen Sie die
Feststellbremse an.
►
Befolgen Sie die Sicherheitsanweisungen
(Warnblinker, Warndreieck, Tragen einer Warnweste
usw.) gemäß den Vorschriften des Landes, in dem
Sie fahren.
►
Schalten Sie die Zündung aus.
Zugriff auf das Reserverad
► An das Reserverad gelangen Sie vom
Kofferraum aus.
► Wenn das Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung
ausgestattet ist, heben Sie das Heck des Fahrzeugs
mithilfe des Wagenhebers an (unbedingt an Punkt
B ), um ausreichend Platz zu lassen, um das
Reserverad herauszuholen.
Das Reserverad aus der Halterung
entfernen
► Öffnen Sie je nach Ausführung die Heckklappe
oder die Flügeltüren.
► Greifen Sie auf die Schraube des Korbs zu, die
sich auf der Schwelle der Hecktür befindet.
► Lösen Sie die Schraube mit dem Radschlüssel,
bis der Korb ausreichend abgesenkt ist, um den
Haken des Korbs lösen zu können.
► Lösen Sie die Halterung vom Haken und legen
Sie das Reserverad neben dem auszuwechselnden
Rad ab.
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Bei einer Panne
8Das Reserverad wieder in der Halterung
einsetzen
► Platzieren Sie das Rad gegenüber dem Korb.
► Bringen Sie das Rad nach und nach durch
Wechselbewegung (von links nach rechts) an, bis
Sie den Befestigungsbereich des Hakens freilegen
können.
►
Befestigen Sie den Korb mit dem Haken
und schrauben Sie dann die Schraube mit dem
Radschlüssel wieder an, bis die Schraube blockiert.
Rad abmontieren
Fahrzeug abstellen Stellen Sie das Fahrzeug auf einem
waagerechten, festen, nicht rutschigen
Untergrund ab, ohne dass es dabei den Verkehr
behindert.
Bei einem Schaltgetriebe legen Sie den 1. Gang
ein, um die Räder zu blockieren, betätigen
Sie die Feststellbremse (sofern sie nicht auf
Automatikmodus gestellt ist) und schalten Sie die
Zündung aus.
Bei einem Automatikgetriebe
wählen Sie die
Position P, um die Räder zu blockieren, betätigen
Sie die Feststellbremse (sofern sie nicht auf
Automatikmodus gestellt ist) und schalten Sie die
Zündung aus.
Stellen Sie sicher, dass die Kontrollleuchten
der Feststellbremse auf dem Kombiinstrument
ununterbrochen leuchten.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass die Insassen
ausgestiegen sind und sich in einem sicheren
Bereich aufhalten.
Setzen Sie bei Bedarf einen Keil unter das
Rad, das dem auszuwechselnden Rad schräg
gegenüber liegt.
Arbeiten Sie niemals unter einem Fahrzeug, das
nur durch einen Wagenheber abgestützt wird;
verwenden Sie einen Stützbock.
Rad mit Radkappe
Ziehen Sie beim Abmontieren des Rades
vorher die Radkappe mithilfe des Radschlüssels
am Ventildurchgang ab.
Setzen Sie beim Montieren des Rades die
Radkappe beginnend am Ventildurchgang wieder
auf und drücken Sie sie rundum mit der flachen
Hand fest.
► Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Stahlnotrad
ausgestattet ist, entfernen Sie die Zierkappe mit dem
Werkzeug 7.
►
W
enn Ihr Fahrzeug mit einem Reserverad
ausgestattet ist, entfernen Sie mit dem Werkzeug 7
die Kappen auf allen Schrauben.
►
W
enn Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist,
bringen Sie den Steckschlüsseleinsatz für die
Diebstahlschutzmuttern 8 auf dem Radschlüssel 5
an, um die Diebstahlschutzmutter zu lösen.
►
Lösen
Sie die anderen Schrauben, ohne Sie zu
entfernen mit dem Radschlüssel 5 .
Rad mit Radkappe
Ziehen Sie beim Abmontieren des
Rades vorher die Radzierblende mithilfe des
Radschlüssels am Ventildurchgang ab.
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Bei einer Panne
► Stellen Sie den Fuß des Wagenhebers auf den
Boden und vergewissern Sie sich, dass dieser
an der Karosserieunterseite senkrecht unter der
vorgesehenen Ansatzstelle A oder B steht, die dem
zu wechselnden Rad am nächsten liegt.
► Fahren Sie den W agenheber 6 aus, bis sein
Kopf an dem jeweiligen Ansatzpunkt A bzw. B
anliegt; die Auflagefläche A bzw. B des Fahrzeugs
muss ordnungsgemäß in den mittleren Teil des
Wagenheberkopfes eingeführt werden.
►
Heben Sie das Fahrzeug so weit an, dass
genügend Platz zwischen Rad und Boden bleibt, um
später das (intakte) Reserverad leicht montieren zu
können.
Verletzungsgefahr! Achten Sie darauf, dass der Wagenheber
stabil steht. Wenn der Boden rutschig oder
unbefestigt ist, kann es passieren, dass der
Wagenheber wegrutscht oder einsinkt.
Achten Sie darauf, dass der Wagenheber nur an
dem Ansatzpunkt A oder B unter dem Fahrzeug
angesetzt wird und vergewissern Sie sich, dass
die Ansatzstelle des Fahrzeugs sich korrekt in die
Mitte des Wagenheberkopfes einfügt. Ansonsten
kann das Fahrzeug beschädigt werden und/oder
der Wagenheber einsinken.
► Entfernen Sie die Schrauben und bewahren Sie
sie an einem sauberen Platz auf.
►
Nehmen Sie das Rad ab.
Rad montieren
► Bringen Sie das Rad auf der Nabe an.
► Drehen Sie die Muttern von Hand bis zum
Anschlag ein.