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Sicherheit
5zu. Auf diese Weise hält das Fahrzeug auch in
kritischen Situationen sicher seine Spur.
Fahrassistent bei Gefälle
Fahrhilfssystem für Straßen mit geringer
Bodenhaftung (Schlamm, Geröll, ...) oder starkem
Gefälle.
Dieses System reduziert die Rutsch- oder
Ausbruchsgefahr des Fahrzeugs beim Herabfahren
von Straßen mit starkem Gefälle.
Dieses System hält das Fahrzeug beim bergabwärts
Fahren bei gleichbleibender Geschwindigkeit, indem
es autonom und differenziert auf die Bremsen wirkt.
Aktivierung / Deaktivierung
Beim Starten des Fahrzeugs wird das System
deaktiviert.
► Drücken Sie bei einer Geschwindigkeit von unter
30 km/h diese Taste, um das System zu aktivieren;
die Kontrollleuchte der Taste leuchtet auf.
Sobald das Fahrzeug bergab zu fahren beginnt,
können Sie das Gas- und Bremspedal loslassen; die
Kontrollleuchte der Taste blinkt.
Die Bremsleuchten leuchten automatisch auf, wenn
die Funktion aktiviert wird.
Wenn eine Fahrzeuggeschwindigkeit von 30 km/h
überschritten wird, wird das System automatisch
deaktiviert, die Kontrollleuchte der Taste bleibt aber
weiterhin erleuchtet.
Das System wird bei einer Geschwindigkeit von
unter 30 km/h automatisch reaktiviert.
Sie können Brems- oder Gaspedal jederzeit betätigen.
Das System ist nur bei einem Gefälle von mehr als 8 % aktivierbar.
Das System kann nicht mit dem Getriebe im
Leerlauf verwendet werden.
Legen Sie einen der Geschwindigkeit
entsprechenden Gang ein, damit der Motor nicht
abstirbt.
►
Drücken Sie zum Deaktivieren des Systems
diese Taste; die Kontrollleuchte erlischt.
Bei einer Überhitzung der Bremsen steht die Funktion womöglich nicht zur Verfügung.
Lassen Sie die Bremsen einige Minuten
abkühlen, bevor Sie es erneut versuchen.
Funktionsstörung
Im Fall einer Funktionsstörung der Funktion Fahrassistent bei Gefälle leuchtet diese
Kontrollleuchte auf. Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Sicherheitsgurte
Gurtaufroller
Die Sicherheitsgurte haben einen automatischen
Gurtaufroller, mit dem die Gurtlänge automatisch
an den Körper angepasst wird. Der Gurt wird
automatisch eingezogen, wenn er nicht benutzt wird.
Die Gurtaufroller sind mit einer automatischen
Blockiervorrichtung ausgerüstet, die bei einem
Aufprall, einer Notbremsung oder einem Überschlag
des Fahrzeugs wirksam wird. Sie können gelöst
werden, indem Sie fest am Gurt ziehen und ihn
wieder loslassen, damit er sich wieder leicht einrollt.
Pyrotechnischer Gurtstraffer
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden die Gurte
durch die pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, sodass sie fest am Körper der Insassen
anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Gurtkraftbegrenzer
Dieses System verringert den Druck des Gurtes auf
den Brustkorb der Insassen und bietet ihnen auf
diese Weise besseren Schutz.
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Sicherheit
Bei einem AufprallJe nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische System vor den Airbags
und unabhängig davon ausgelöst werden. Beim
Auslösen der Gurtstraffer kommt es zu einer
leichten, unschädlichen Rauchentwicklung und
die Aktivierung der Pyropatrone im System
verursacht einen Knall.
In allen Fällen leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte
auf.
Lassen Sie nach einem Aufprall das Gurtsystem
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen und gegebenenfalls
austauschen.
Sicherheitsgurte vorn
Der Fahrersitz ist mit einem pyrotechnischen
Gurtstraffer und einem Gurtkraftbegrenzer
ausgestattet.
Bei Ausstattungen mit Beifahrer-Front-Airbag ist der
Beifahrersitz ebenfalls mit einem pyrotechnischen
Gurtstraffer und einem Gurtkraftbegrenzer
ausgestattet.
Die vordere Sitzbank ist mit zwei Sicherheitsgurten
ausgestattet.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit einer Sitzbank vorne nachrüsten, muss diese unbedingt
über zugelassene Sicherheitsgurte verfügen.
Warnleuchte für nicht angelegte Gurte
Beim Starten des Fahrzeugs leuchtet diese Warnleuchte in Verbindung mit einem
zunehmenden akustischen Signal auf, wenn der
Fahrer und/oder der Beifahrer vorn seinen Gurt nicht
angelegt hat.
Diese Warnung funktioniert sowohl bei
Ausführungen mit einem einzelnen Beifahrersitz
vorn als auch bei Ausführungen mit Sitzbank mit
zwei Plätzen vorn.
Höhenverstellung
► Drücken Sie das Gleitstück mit der
Gurtumlenkung auf der Fahrersitz- bzw. seitlichen
Beifahrersitzseite zusammen, verschieben Sie
die Einheit und lassen Sie sie dann los, um sie zu
blockieren.
Der zum mittleren Sitz gehörige Gurt ist nicht in der
Höhe verstellbar.
Wenn der Sicherheitsgurt des Fahrers abgelegt wird, kann der START-Modus von
Stop & Start nicht ausgelöst werden. Der
Neustart des Fahrzeugs ist dann nur mit dem
Zündschlüssel möglich.
Sicherheitsgurte hinten
Die hinteren Sitze/Sitzbänke sind mit Dreipunkt-
Sicherheitsgurten mit Aufrollmechanismus
ausgestattet.
Am mittleren Platz befinden sich eine an der
Rückenlehne angebrachte Führung und ein
Aufrollmechanismus.
An jedem seitlichen Sitzplatz kann das Gurtschloss
bei Nichtbenutzung an einer Halterung befestigt
werden.
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Sicherheit
5Anzeige der Kontrollleuchten für die Sicherheitsgurte
Beim Starten des Fahrzeugs leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte auf, wenn
einer der Insassen hinten den Gurt nicht angelegt
hat.
Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 20
km/h
leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte auf und
es ertönt ein akustisches Signal für ca. 2 Minuten,
wenn einer der Insassen hinten den Sicherheitsgurt
gelöst hat. Nach Ablauf der 2 Minuten leuchtet
die Kontrollleuchte solange, bis der Gurt wieder
angelegt wurde.
Verriegelung
► Ziehen Sie den Gurt zu sich heran und stecken
Sie die Gurtzunge ins Gurtschloss.
►
Überprüfen Sie, ob der Gurt eingerastet ist,
indem Sie daran ziehen.
Entriegelung
► Drücken Sie auf den roten Knopf am
Gurtschloss.
►
Führen Sie den Gurt mit der Hand zurück.
Hinweise
Der Fahrer muss sich vor der Fahrt vergewissern, dass die Insassen die
Sicherheitsgurte richtig benutzen und alle
ordnungsgemäß angeschnallt sind.
Egal wo Sie im Fahrzeug sitzen, Sie müssen den
Sicherheitsgurt immer anlegen, auch für kurze
Strecken.
Vertauschen Sie die Gurtschlösser nicht, sie
würden in diesem Fall ihre Schutzfunktion nicht
voll erfüllen.
Um die ordnungsgemäße Funktion der
Gurtschlösser sicherzustellen, stellen Sie vor
dem Anlegen sicher, dass keine Fremdkörper
(wie z.
B. eine Münze) vorhanden sind.
Vergewissern Sie sich vor und nach dem
Gebrauch, dass der Gurt richtig aufgerollt ist.
Vergewissern Sie sich nach dem Umklappen
oder Verschieben eines Sitzes oder einer
Rückbank, dass der Sicherheitsgurt richtig
positioniert und aufgerollt ist.
Anlegen des Sicherheitsgurts Der Beckengurt muss so tief wie möglich
am Becken anliegen.
Der Schultergurt muss über die Schulter
verlaufen, und zwar so, dass er nicht am Hals
anliegt.
Vorne kann die Anpassung der Sitzhöhe
möglicherweise notwendig sein, um die
Einstellung der Position des Sicherheitsgurts
vorzunehmen.
Ein Sicherheitsgurt kann nur wirksamen Schutz
bieten, wenn:
–
er so fest wie möglich am Körper anliegt,
–
Sie ihn in einer gleichmäßigen Bewegung
vorziehen und darauf achten, dass er sich nicht
verdreht,
–
nur eine einzige Person damit angeschnallt ist,
–
er keine Schnittspuren aufweist und nicht
ausgefranst ist,
–
er nicht ausgetauscht, umgebaut
oder verändert wurde, wodurch seine
Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird.
Empfehlungen für die Beförderung von Kindern
Benutzen Sie einen geeigneten Kindersitz für
Kinder unter 12 Jahren
oder einer Körpergröße
unter 1,50 m.
Schnallen Sie niemals mehrere Kinder mit einem
einzigen Gurt an.
Halten Sie während der Fahrt kein Kind auf dem
Schoß.
Für weitere Informationen zu den Kindersitzen
siehe entsprechende Rubrik.
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Sicherheit
InspektionWenden Sie sich aufgrund der geltenden
Sicherheitsvorschriften für alle Arbeiten an
den Sicherheitsgurten Ihres Fahrzeugs an
eine qualifizierte Fachwerkstatt, die über die
Kompetenz und das geeignete Material verfügt
– dies ist bei einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes sichergestellt.
Lassen Sie die Sicherheitsgurte in regelmäßigen
Abständen durch einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder eine qualifizierte
Fachwerkstatt überprüfen, vor allem wenn sie
Beschädigungsspuren aufweisen.
Reinigen Sie die Gurte mit Seifenwasser oder
einem bei einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes erhältlichen Textilreiniger.
Airbags
Die Airbags dienen dazu, die Fahrzeuginsassen
bei einem starken Aufprall optimal zu schützen.
Sie ergänzen die Wirkung der Sicherheitsgurte mit
Gurtkraftbegrenzer.
Bei einem Aufprall registrieren die elektronischen
Sensoren die plötzliche Verzögerung des
Fahrzeugs:
–
Bei einem starken
Aufprall entfalten sich die
Airbags sofort, um die Fahrzeuginsassen besser zu
schützen. Unmittelbar nach dem Aufprall entweicht
das Gas schnell aus den Airbags, damit die Sicht
nicht beeinträchtigt wird oder die Insassen das
Fahrzeug verlassen können.
–
Bei einem schwächeren
Aufprall, einem
Zusammenstoß im Heckbereich und, unter
bestimmten Bedingungen, beim Überschlagen des
Fahrzeugs entfalten sich die Airbags nicht. In diesen
Fällen bietet nur der Sicherheitsgurt Schutz.
Die Airbags funktionieren nicht bei ausgeschaltetem Motor.
Ein Airbag entfaltet sich nur ein einziges Mal.
Sollte es zu einem zweiten Aufprall kommen (im
Zuge desselben oder eines weiteren Unfalls),
wird der Airbag nicht mehr ausgelöst.
Das Auslösen des oder der Airbags wird von Rauchentwicklung und einem Geräusch
begleitet, das durch die Aktivierung des
pyrotechnischen Mechanismus verursacht wird.
Der auftretende Rauch ist nicht giftig, kann
jedoch bei empfindlichen Personen leichte
Reizungen hervorrufen.
Der Detonationsknall kann vorübergehend zu
leichten Einschränkungen des Hörvermögens
führen.
Front-Airbags
System, das bei einem starken Frontalaufprall
Fahrer und Beifahrer schützt und die
Verletzungsgefahr im Kopf- und Brustbereich
vermindert.
Auf der Fahrerseite ist der Airbag im Lenkrad
eingebaut, auf der Beifahrerseite in der
Instrumententafel oberhalb des Handschuhfachs.
Seiten-Airbags und
Kopf-Airbags
Wenn Ihr Fahrzeug mit Seiten-Airbags ausgerüstet
ist, sind diese türseitig in die Vordersitzlehnen
eingelassen.
Kopf-Airbags sind in die Türholme und den oberen
Teil der Fahrgastzelle in die Decke über den
vorderen Plätzen des Führerhauses eingelassen.
Sie schieben sich zwischen Insassen und verglaste
Fläche.
Sie werden jeweils auf der Seite ausgelöst, auf der
der Aufprall erfolgt.
Funktionsstörung
Beim Aufleuchten dieser Warnleuchte suchen Sie bitte einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes auf, um das System
überprüfen zu lassen.
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Sicherheit
5Empfehlungen
Um die volle Schutzwirkung der Airbags zu gewährleisten, halten Sie bitte
nachfolgende Sicherheitsvorschriften ein.
Sitzen Sie normal und gerade.
Legen Sie den Sicherheitsgurt an und stellen Sie
sicher, dass er richtig angelegt und gespannt ist.
Achten Sie darauf, dass sich nichts zwischen
den Insassen und den Airbags befindet (ein
Kind, Haustier, Gegenstände usw.), kleben
oder befestigen Sie nichts auf bzw. in der Nähe
der Airbag-Austrittsstelle; dies könnte bei der
Auslösung Verletzungen verursachen.
Nehmen Sie niemals Änderungen an der
Originalausstattung Ihres Fahrzeugs vor,
insbesondere nicht in der direkten Umgebung der
Airbags.
Lassen Sie die Airbag-Systeme nach einem
Unfall oder bei Diebstahl des Fahrzeugs stets
überprüfen.
Arbeiten an den Airbag-Systemen sind
ausschließlich einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt vorbehalten.
Selbst bei Einhaltung aller genannten
Vorsichtsmaßnahmen kann die Gefahr von
Verletzungen bzw. leichten Verbrennungen an
Kopf, Oberkörper oder Armen beim Auslösen
eines Airbags nicht ausgeschlossen werden. Der
Airbag füllt sich nahezu augenblicklich (innerhalb
einiger Millisekunden) und entleert sich daraufhin
ebenso schnell wieder, wobei die warmen Gase
durch dafür vorgesehene Öffnungen entweichen.
Front-Airbags Halten Sie das Lenkrad beim Fahren nicht
an den Speichen und legen Sie die Hände nicht
auf das Mittelteil des Lenkrads.
Legen Sie auf der Beifahrerseite die Füße nicht
auf das Armaturenbrett.
Rauchen Sie nicht, da beim Entfalten der Airbags
durch die Zigarette oder Pfeife Verbrennungen
oder Verletzungen verursacht werden können.
Ferner sollten Sie das Lenkrad niemals
ausbauen, durchbohren oder heftigen Stößen
aussetzen.
Befestigen oder kleben Sie nichts weder auf
das Lenkrad noch auf das Armaturenbrett. Dies
könnte beim Entfalten des Airbags Verletzungen
verursachen.
Seiten-Airbags Ziehen Sie nur zugelassene Bezüge über
die Sitze, die das Entfalten der Seiten-Airbags
nicht beeinträchtigen. Für weitere Informationen
zu den für Ihr Fahrzeug geeigneten Sitzbezügen
wenden Sie sich bitte an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes.
Befestigen Sie nichts an den Sitzrückenlehnen
oder hängen dort etwas auf (Kleidung usw.),
da dies beim Entfalten des Seiten-Airbags zu
Verletzungen am Brustkorb oder den Armen
führen kann.
Rücken Sie mit dem Oberkörper nicht näher an
die Tür als nötig.
Kopf-Airbags Bringen Sie nichts am Dachhimmel an bzw.
hängen Sie nichts am Dachhimmel auf, da dies
beim Entfalten des Airbags zu Kopfverletzungen
führen könnte.
Bauen Sie die am Dachhimmel montierten
Haltegriffe nicht aus. Sie sind Teil der Befestigung
der Kopf-Airbags.
Kindersitze
Die Gesetzgebung für den Transport von Kindern ist in jedem Land unterschiedlich.
Bitte beachten Sie die Gesetzgebung Ihres
Landes.
Um so sicher wie möglich mit Ihren Kindern zu
reisen, sollten Sie folgende Vorschriften beachten:
–
Gemäß den europäischen Bestimmungen
müssen alle Kinder unter 12 Jahren oder mit
einer Körpergröße unter 1,5
m in zugelassenen,
für ihr Gewicht geeigneten Kindersitzen auf
mit Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Halterungen
ausgerüsteten Plätzen befördert werden.
–
Laut Statistik sind die hinteren Plätze die
sichersten für die Beförderung von Kindern.
–
Kinder unter 9
kg müssen sowohl vorne
als auch hinten grundsätzlich „entgegen der
Fahrtrichtung“ befördert werden.
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Sicherheit
Es wird empfohlen, Kinder auf den Rücksitzen des Fahrzeuges zu befördern:
–
„entgegen der Fahrtrichtung“
bis 3 Jahre,
–
„in Fahrtrichtung“
ab 3 Jahre.
Stellen Sie sicher, dass der Sicherheitsgurt korrekt angelegt und festgezogen ist.
Ist der Kindersitz mit einem Stützfuß
ausgestattet, muss dieser fest auf dem Boden
stehen.
Ein falsch eingebauter Kindersitz beeinträchtigt den Schutz des Kindes bei
einem Unfall.
Achten Sie darauf, dass sich kein Sicherheitsgurt
oder Gurtschloss unter dem Kindersitz befindet,
dies könnte ihn destabilisieren.
Schnallen Sie den Sicherheitsgurt bzw. die Gurte
des Kindersitzes so fest, dass möglichst wenig
Spielraum zwischen dem Körper des Kindes und
dem Gurt besteht, und zwar auch auf kurzen
Strecken.
Achten Sie beim Einbau des Kindersitzes
mit dem Sicherheitsgurt darauf, dass dieser
richtig über dem Kindersitz gespannt ist
und der Kindersitz durch den Gurt fest auf
dem Fahrzeugsitz gehalten wird. Wenn der
Beifahrersitz einstellbar ist, schieben Sie ihn, falls
erforderlich, nach vorne.
Entfernen Sie die Kopfstütze, bevor Sie
einen Kindersitz mit Rückenlehne auf dem
Beifahrersitz installieren.
Achten Sie darauf, dass die Kopfstütze sicher
verstaut oder befestigt ist, damit sie bei einem
heftigen Bremsmanöver nicht zu einem
gefährlichen Geschoss wird. Bringen Sie die
Kopfstütze wieder an, sobald Sie den Kindersitz
entfernt haben.
Einbau einer Sitzerhöhung Der Schultergurt muss über die Schulter des
Kindes verlaufen, ohne den Hals zu berühren.
Vergewissern Sie sich, dass der Bauchgurt des
Sicherheitsgurtes über die Schenkel des Kindes
verläuft.
Benutzen Sie eine Sitzerhöhung mit Lehne,
die mit einer Gurtführung in Schulterhöhe
ausgestattet ist.
Zusätzlicher Schutz Um einem versehentlichen Öffnen der
hinteren Türen und Fenster vorzubeugen,
benutzen Sie bitte die Kindersicherung.
Achten Sie ferner darauf, dass die hinteren
Seitenfenster nie mehr als ein Drittel offen
stehen.
Rüsten Sie die hinteren Seitenfenster mit Rollos
aus, um Ihre Kleinkinder vor der Sonne zu
schützen.
Lassen Sie sicherheitshalber:
–
niemals ein Kind allein und unbeaufsichtigt in
einem Fahrzeug zurück,
– Kinder oder Tiere nie bei geschlossenen
Fenstern in einem Fahrzeug zurück, das in der
Sonne steht,
–
die Schlüssel nie in Reichweite von im
Fahrzeug befindlichen Kindern.
Kindersitz hinten
„In Fahrtrichtung“ oder „entgegen der
Fahrtrichtung“
► Schieben Sie den Vordersitz des Fahrzeugs nach
vorne, und richten Sie die Rückenlehne auf, sodass
die Beine des Kindes im Kindersitz „in Fahrtrichtung“
oder der Kindersitz „entgegen der Fahrtrichtung“
nicht den Vordersitz des Fahrzeugs berühren.
►
V
ergewissern Sie sich, dass sich die
Rückenlehne des „in Fahrtrichtung“ befindlichen
Kindersitzes möglichst nahe an der Rückenlehne
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Sicherheit
5des Rücksitzes befindet und diesen möglichst
berührt.
Kindersitze vorne
► Stellen Sie den Beifahrersitz vorne in die
höchste und mittlere Längspositionmit aufrecht
gestellter Rückenlehne.
„In Fahrtrichtung“
Sie müssen den Beifahrer-Front-Airbag aktiviert lassen.
„Entgegen der Fahrtrichtung“
Der Beifahrer-Front-Airbag muss deaktiviert werden, bevor ein Kindersitz entgegen der
Fahrtrichtung eingebaut wird. Andernfalls könnte
das Kind beim Entfalten des Airbags schwere
oder sogar tödliche Verletzungen erleiden.
Warnhinweis - Beifahrer-Front-Airbag
Befolgen Sie die folgenden Anweisungen, die
auch auf dem Warnhinweis auf beiden Seiten der
Beifahrersonnenblende zu finden sind:
Montieren Sie auf einem Sitz mit AKTIVIERTEM Front-Airbag NIEMALS einen Kindersitz oder
eine Babyschale entgegen der Fahrtrichtung,
das Kind könnte schwere oder sogar tödliche Verletzungen erleiden.
Deaktivieren des
Beifahrer-Front-Airbags
Beifahrer-Airbag OFF (DEAKTIVIERT)
Um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten, MUSS der Beifahrer-Front-
Airbag deaktiviert werden, wenn ein Kindersitz
„entgegen der Fahrtrichtung“ auf dem
Beifahrersitz vorne eingebaut wird. Andernfalls
könnte das Kind beim Entfalten des Airbags
schwere oder sogar tödliche Verletzungen
erleiden.
Fahrzeuge ohne Deaktivierungs-/ Reaktivierungsschalter
Der Einbau eines Kindersitzes „entgegen der
Fahrtrichtung“ auf dem Beifahrersitz bzw. der
Sitzbank ist ausdrücklich verboten. Bei Entfalten
des Airbags
besteht die Gefahr von schweren
oder sogar tödlichen Verletzungen!
Deaktivierung / Reaktivierung des
Beifahrer-Front-Airbags
► Drücken Sie auf diese Taste und wählen
Sie im Menü „Beifahrer-Airbag“ die Option
„OFF“ aus, um den Airbag zu deaktivieren.
►
Um den
Airbag wieder zu reaktivieren, wählen
Sie „ON“.
Bei eingeschalteter Zündung leuchtet diese Kontrollleuchte in Verbindung mit einer
Meldung auf dem Anzeigefeld auf, um die
Deaktivierung anzuzeigen.
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Sicherheit
Für weitere Informationen zum Fahrzeugkonfigurationssystem (MODE)
siehe entsprechende Rubrik. Je nach Version kann die Deaktivierung
/ Reaktivierung auch über die Audio- und
Telematikanlage auf dem Touchscreen erfolgen.
Einbau von Kindersitzen, die mit dem Sicherheitsgurt befestigt werden
Gemäß den europäischen Vorschriften gibt Ihnen diese Tabelle Auskunft über die Möglichkeiten zum Einbau von Kindersitzen, die sich mit einem Sicherheitsgurt
befestigen lassen und als Universalsitze für das jeweilige Gewicht des Kindes und den jeweiligen Platz im Fahrzeug zugelassen sind.
Sitz
Gewicht des Kindes und Richtalter
Unter 13 kg
(Gruppen 0 (a ) und
0+)
Bis ca. 1 Jahr 9 bis 18 kg
(Gruppe 1)
1 bis ca. 3 Jahre
15 bis 25 kg
(Gruppe 2)
3 bis ca. 6 Jahre 22 bis 36 kg
(Gruppe 3)
6 bis ca. 10 Jahre
Beifahrersitz (b) U
Beifahrersitzbank mit mittlerem und seitlichem Platz
(b)
Mittlere und seitliche Sitze in der 2. und 3. Reihe
(a) Gruppe 0: von der Geburt bis 10 kg.
(b) Erkundigen Sie sich nach der geltenden Gesetzgebung, bevor Sie Ihr Kind auf diesen Platz setzen.
U Geeigneter Platz für den Einbau eines als Universalsitz zugelassenen Kindersitzes „entgegen der Fahrtrichtung“ und/oder „in Fahrtrichtung“, der sich mit einem
Sicherheitsgurt befestigen lässt.