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Fahrbetrieb
6Bei Lackierung bzw. Nachlackierung der
Stoßstange vorne wenden Sie sich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
an eine qualifizierte Fachwerkstatt. Bestimmte
Lackarten können die Funktionsweise des
Radars beeinträchtigen.
Fahrassistenz-KameraDiese Kamera und ihre zugehörigen
Funktionen können beeinträchtigt oder
funktionsunfähig werden, wenn die
Windschutzscheibe vor der Kamera verschmutzt,
beschlagen, vereist, zugeschneit, beschädigt
oder durch einen Aufkleber verdeckt ist.
Entfernen Sie bei feuchter und kalter
Witterung regelmäßig den Beschlag von der
Windschutzscheibe.
Schlechte Sicht (ungenügende
Straßenbeleuchtung, Starkregen, dichter Nebel,
Schneefall), Blendung (Scheinwerfer eines
entgegenkommenden Fahrzeugs, tief stehende
Sonne, Spiegelungen auf nassen Fahrbahnen,
Ausfahren aus einem Tunnel, Abwechseln
von Licht und Schatten) können ebenfalls die
Erkennungsfunktion beeinträchtigen.
Wenden Sie sich im Falle eines Austauschs
der Windschutzscheibe an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, um die Kamera
neu kalibrieren zu lassen. Andernfalls
kann die Funktion der damit verbundenen
Fahrassistenzsysteme beeinträchtigt werden.
Sonstige Kameras Die von der Kamera oder den Kameras
an den Touchscreen oder das Kombiinstrument
gelieferten Bilder können durch das Terrain
verformt werden.
Bei Vorhandensein von Schattenbereichen,
Sonneneinstrahlung oder unzureichender
Beleuchtung kann sich das Bild verdunkeln und
den Kontrast verringern.
Die Hindernisse können weiter entfernt
erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Sensoren Der Betrieb der Sensoren sowie der
damit verbundenen Funktionen kann durch
Störgeräusche z.
B. durch laute Fahrzeuge
und Maschinen (Lkw, Presslufthämmer), die
Ansammlung von Schnee oder Laub auf der
Fahrbahn oder beschädigte Stoßstangen und
Spiegel beeinträchtigt werden.
Wenn beim Einlegen des Rückwärtsgangs
ein akustisches Signal (langer Piepton) ertönt,
deutet dies darauf hin, dass die Sensoren
möglicherweise verschmutzt sind.
Ein Front- oder Heckaufprall des Fahrzeugs
kann zu Störungen der Sensoreinstellung
führen. Dies wird nicht immer vom System
erfasst: Entfernungsmessungen können dadurch
verfälscht werden.
Die Sensoren erkennen nicht systematisch
Hindernisse, die zu niedrig (Bordsteine,
Markierungsnägel usw.) oder zu schmal (Bäume,
Pfosten, Drahtzäune usw.) sind.
Bestimmte Hindernisse im toten Winkel der
Sensoren werden während des Manövers
möglicherweise nicht bzw. nicht mehr erfasst.
Bestimmte Materialien (Stoffe) absorbieren
Schallwellen: Fußgänger werden möglicherweise
nicht erfasst.
Wartung Reinigen Sie Stoßstangen und Rückspiegel
sowie das Objektiv der Kameras regelmäßig.
Halten Sie bei der Hochdruckreinigung Ihres
Fahrzeugs die Spritzdüse mindestens 30
cm von
den Radarsensoren und Kameras entfernt.
Fußmatten/Pedalauflagen Die Verwendung von Fußmatten oder
Pedalauflagen, die nicht von PEUGEOT
zugelassen sind, kann die Funktionsweise
des Geschwindigkeitsbegrenzers oder des
Geschwindigkeitsreglers behindern.
Um ein Blockieren der Pedale zu vermeiden:
–
vergewissern Sie sich, dass die Fußmatte
richtig befestigt ist,
–
legen Sie niemals mehrere Fußmatten
übereinander.
Maßeinheit der Geschwindigkeit Vergewissern Sie sich, dass die auf dem
Kombiinstrument angezeigte Maßeinheit für
Geschwindigkeit (km/h oder mph) der Maßeinheit
des Landes, in dem Sie unterwegs sind,
entspricht.
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Fahrbetrieb
Ist dies nicht der Fall, stellen Sie bei stehendem
Fahrzeug die Geschwindigkeitsanzeige auf die
Maßeinheit um, die in der jeweiligen Region
Gültigkeit hat.
Wenden Sie sich bei Unklarheiten darüber an
einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Erkennung von
Geschwindigkeitsbegren-
zungsschildern
Weitere Informationen finden Sie in den allgemeinen Hinweisen zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen.
Mithilfe einer Kamera oben an der
Windschutzscheibe erkennt dieses System die
folgenden Straßenschilder und Anzeigen und
zeigt die entsprechenden Informationen auf dem
Kombiinstrument an:
–
die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit,
–
ein Überholverbot,
–
die
Aufhebung der vorherigen Begrenzungen/
Beschränkungen.
Das System erkennt Schilder auf der linken
und rechten Seite, oben und unten sowie
übereinanderliegende Schilder.
Das System erkennt ausschließlich kreisförmige
Schilder.
Die Einheit für die Geschwindigkeitsbegrenzung (km/h oder
mph) ist abhängig von dem Land, in dem Sie
fahren.
Dies muss bei der Einhaltung der erlaubten
Höchstgeschwindigkeit berücksichtigt werden.
Damit das System richtig funktioniert,
muss, wenn Sie das Land wechseln,
die Geschwindigkeitseinheit auf dem
Kombiinstrument derjenigen des Landes, in dem
Sie sich befinden, entsprechen.
Die automatische Erkennung von Verkehrsschildern ist eine Fahrhilfe; die
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nicht
immer korrekt angezeigt.
Die auf den Verkehrsschildern angegebenen
Geschwindigkeiten haben grundsätzlich Vorrang
vor den Anzeigen des Systems.
Es ist möglich, dass das System keine
Geschwindigkeitsbegrenzung erkennt, wenn
es das Schild nicht in einer vorbestimmten Zeit
erkennt.
Das System wurde so entwickelt, dass es
Verkehrsschilder erkennt, die dem Wiener
Übereinkommen über den Straßenverkehr
entsprechen.
Es wird dringend empfohlen, beim Austausch
der Glühlampen der Scheinwerfer ausschließlich
Original-Ersatzteile zu verwenden.
Die Verwendung anderer Glühlampen könnte die
Systemleistung verringern.
Allgemeine Hinweise
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Fahrbetrieb
6Mithilfe der Kamera oben an der
Windschutzscheibe erkennt dieses System
Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote
und Straßenschilder mit Angaben über die
Aufhebung dieser Grenzen und liest diese.
Das Schild wird von der Kamera gelesen und beim
Passieren des Fahrzeugs (auf seinem Niveau) im
Kombiinstrument angezeigt.
Anzeige auf dem Touchscreen und dann auf dem
Kombiinstrument
Die Anzeige der Verkehrsschilder erfolgt in zwei
Phasen:
–
Alle neu erkannten V
erkehrsschilder werden in
Form einer Popup-Meldung für die Dauer von 40
Sekunden auf dem Touchscreen angezeigt.
–
Anschließend werden diese V
erkehrsschilder auf
dem Kombiinstrument angezeigt.
Das System kann in den zwei dafür vorgesehenen
Bereichen auf dem Kombiinstrument
zwei verschiedene Verkehrsschilder
(Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbot/
Ende des Überholverbots) gleichzeitig anzeigen.
Wird ein weiteres Verkehrsschild erkannt, wie etwa
eines für Geschwindigkeitsbegrenzung bei nasser
Fahrbahn, so wird dies in einem leeren Fenster
unterhalb des entsprechenden Verkehrsschilds
angezeigt.
Weitere Verkehrsschilder werden folgendermaßen
gefiltert:
– Schilder mit Bezug auf Schnee oder Eis werden
nur dann angezeigt, wenn die Außentemperatur
unter 3
°C liegt.
–
Schilder mit Bezug auf Schnee, Regen
oder Nebel werden nur dann angezeigt, wenn
die Scheibenwischer aktiviert sind und die
Außentemperatur unter 3
°C liegt.
–
Schilder mit Bezug auf LKW werden nur dann
angezeigt, wenn sie für Fahrzeuge gelten, die
weniger als 4 Tonnen wiegen.
–
Schilder mit Bezug auf landwirtschaftliche
Fahrzeuge werden nicht angezeigt.
Schilder wie Überholverbot verschwinden nach ca.
40 Sekunden aus dem Kombiinstrument.
Aktivierung/Deaktivierung
Über die Taste MODE einstellbare Funktion: Wählen Sie im Menü „Traffic Sign“ „ON“ oder
„OFF“ aus.
Für weitere Informationen zum Fahrzeugkonfigurationssystem (MODE)
siehe entsprechende Rubrik.
Funktionsgrenzen
Unter bestimmten Umständen berücksichtigt das
System die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht,
insbesondere in folgenden Fällen:
–
Unwetter (Regen, Schnee),
–
Luftverschmutzung,
–
Abschleppen,
–
Fahren mit Notrad oder Schneeketten,
– Versionen mit nicht standardmäßiger Aufhängung,
– Reparatur eines Reifens mit dem provisorischen
Reifenpannenset,
–
junge Fahrer
.
Es ist möglich, dass das System keine
Geschwindigkeitsbegrenzung erkennt, wenn es das
Schild nicht in einer vorbestimmten Zeit erkennt,
sowie in folgenden Situationen:
–
V
erkehrsschilder, die verdeckt, normabweichend,
beschädigt oder verformt sind,
–
fehlerhafte oder überholte Karten,
–
Schräglage, wodurch das Schild außerhalb
des Sichtfeldes der Kamera liegt (z. B. bei einem
Gefälle),
–
Änderung der Fahrzeugbeladung, was eine
deutliche Neigung der Kamera zur Folge hat (das
System wird möglicherweise vorübergehend
unterbrochen, sodass die Kamera eine Kalibrierung
durchführen kann).
Geschwindigkeitsbegrenzer
Weitere Informationen finden Sie in den allgemeinen Hinweisen zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen.
Dieses System verhindert eine Überschreitung der vom Fahrer
einprogrammierten Fahrzeuggeschwindigkeit.
Die Einstellung der Geschwindigkeit erfolgt bei
stehendem Fahrzeug mit laufendem Motor oder
während der Fahrt, wobei mindestens der 2. Gang
eingelegt sein muss.
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Fahrbetrieb
Die geringste programmierbare Geschwindigkeit
beträgt 30 km/h.
Treten Sie zum Überschreiten der programmierten
Geschwindigkeit das Gaspedal ganz durch. Damit
der Geschwindigkeitsbegrenzer seine Funktion
wieder aufnimmt, genügt es, das Gaspedal
langsam loszulassen und das Tempo unter die
vorprogrammierte Geschwindigkeit abfallen zu
lassen.
1. Auswahl der Funktion
„Geschwindigkeitsbegrenzer“
2. Aktivierung/Deaktivierung der Funktion
3. Geschwindigkeit programmieren
Der Auswahlstatus der Funktion und die
programmierte Geschwindigkeit erscheinen auf dem
Anzeigefeld des Kombiinstruments.
Funktion anwählen
► Drehen Sie den Ring 1 ganz nach unten. Der
Geschwindigkeitsbegrenzer ist angewählt, aber
noch nicht aktiviert.
In der Anzeige werden OFF und die zuletzt
programmierte Geschwindigkeit angezeigt.
Geschwindigkeit
programmieren
Die Geschwindigkeit kann programmiert werden,
ohne den Geschwindigkeitsbegrenzer zu aktivieren,
jedoch bei laufendem Motor.
Um eine höhere als die vorhergehende
Geschwindigkeit zu speichern:
►
Drücken Sie den Schalter nach oben (+).
Bei
Antippen erhöht sich die Geschwindigkeit um 1
km/h.
Bei anhaltendem Druck erhöht sie sich in Schritten
von 5 km/h.
Um eine niedrigere als die vorhergehende
Geschwindigkeit zu speichern:
►
Drücken Sie den Schalter nach unten (-).
Bei
Antippen verringert sich die Geschwindigkeit um
1 km/h.
Bei anhaltendem Druck verringert sie sich in
Schritten von 5 km/h.
Aktivierung/Deaktivierung
► Drücken Sie Taste 2 um den
Geschwindigkeitsbegrenzer zu aktivieren.
In der Anzeige wird OFF ausgeblendet, und eine
Meldung bestätigt die Aktivierung.
Durch erneuten Druck der Taste wird er wieder
deaktiviert. In der Anzeige wird OFF wieder
angezeigt, und eine Meldung bestätigt die
Deaktivierung.
Überschreiten der
programmierte
Geschwindigkeit
► Treten Sie zum Überschreiten der
programmierten Geschwindigkeit das Gaspedal
ganz durch.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird vorübergehend
deaktiviert und die programmierte Geschwindigkeit
blinkt.
Um den Geschwindigkeitsbegrenzer wieder zu
aktivieren, verlangsamen Sie die Fahrt unter die
programmierte Geschwindigkeit.
Bei starkem Gefälle oder starkem Beschleunigen kann der
Geschwindigkeitsbegrenzer nicht verhindern,
dass die programmierte Geschwindigkeit
überschritten wird.
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Fahrbetrieb
6Funktion ausschalten
► Drehen Sie den Ring auf die Mittelstellung O
oder schalten Sie die Zündung aus, um das System
auszuschalten.
Die zuletzt programmierte Geschwindigkeit bleibt
gespeichert.
Funktionsstörung
Die gespeicherte Geschwindigkeit ist gelöscht, die
drei Striche auf der Anzeige blinken.
Lassen Sie das System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Geschwindigkeitsbegrenzer
mit fest eingestelltem
Tempolimit
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem solchen
Geschwindigkeitsbegrenzer ausgerüstet ist, kann die
Geschwindigkeit auf ein festes Tempolimit eingestellt
werden.
Auf einem Aufkleber im Fahrzeuginnenraum ist
diese Höchstgeschwindigkeit angegeben.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer mit
festem Tempolimit funktioniert nicht wie ein
Geschwindigkeitsregler. Er kann während der Fahrt
nicht vom Fahrer aktiviert oder deaktiviert werden.
Die Höchstgeschwindigkeit wird werksseitig entsprechend den im Vertriebsland
geltenden Vorschriften eingestellt.
Diese Höchstgeschwindigkeit kann durch den
Fahrer nicht geändert werden.
Wenden Sie sich für eine Anpassung dieser
Höchstgeschwindigkeit an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes.
Geschwindigkeitsregler -
Spezielle Empfehlungen
Der Geschwindigkeitsregler kann die Einhaltung der maximal zulässigen
Geschwindigkeit und des Sicherheitsabstands
zwischen Fahrzeugen nicht garantieren. Der
Fahrer bleibt für sein Fahren verantwortlich.
Aktivieren Sie den Geschwindigkeitsregler zur
Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer nur dann,
wenn die Verkehrsbedingungen Ihnen das
Fahren bei gleichbleibender Geschwindigkeit
sowie das Einhalten eines ausreichenden
Sicherheitsabstandes erlauben.
Bleiben Sie aufmerksam, wenn der
Geschwindigkeitsregler aktiviert ist.
Wenn Sie eine der Tasten zur Änderung der
Geschwindigkeit gedrückt halten, kann sich die
Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs abrupt ändern.
Bei starkem Gefälle kann der
Geschwindigkeitsregler nicht verhindern, dass
das Fahrzeug die eingestellte Geschwindigkeit
überschreitet. Bremsen Sie, sofern dies zur
Regelung der Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs
erforderlich ist.
Bei starker Steigung oder im Abschleppbetrieb
kann die eingestellte Geschwindigkeit nicht
erreicht bzw. gehalten werden.
Überschreitung der programmierten Fahrzeuggeschwindigkeit
Durch Treten des Gaspedals ist es möglich, die
eingestellte Geschwindigkeit vorübergehend zu
überschreiten (die Anzeige der programmierten
Geschwindigkeit blinkt).
Um zur eingestellten Geschwindigkeit
zurückzukehren, nehmen Sie den Fuß vom
Gaspedal (wenn diese erreicht ist, hört die
Geschwindigkeitsanzeige auf zu blinken).
Funktionsgrenzen In folgenden Situationen darf die Funktion
keinesfalls verwendet werden:
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Fahrbetrieb
– im Stadtgebiet, wo Fußgänger die Straße
überqueren können,
–
bei starkem V
erkehr,
–
auf kurvigen oder steilen Straßen,
–
auf rutschiger oder überfluteter Fahrbahn,
–
bei ungünstigen W
etterbedingungen,
–
bei schlechten Sichtverhältnissen für den
Fahrer,
–
beim Fahren auf einer Rennstrecke,
–
bei Fahrten auf einem Prüfstand,
–
bei einem „Notrad“ als Reserverad,
–
bei V
erwendung von Schneeketten,
Antirutschdecken oder Reifen mit Spikes.
Geschwindigkeitsregler
Für weitere Informationen siehe Allgemeine Hinweise zu Fahrassistenzsystemen und
Einparkhilfen und Spezielle Empfehlungen
zum Geschwindigkeitsregler.
System, das die Fahrzeuggeschwindigkeit automatisch auf dem vom Fahrer
einprogrammierten Einstellwert hält, ohne dass das
Gaspedal betätigt wird.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit kann erst ab 30 km/h
und ab dem 2. Gang programmiert bzw. aktiviert
werden.
1. Auswahl der Funktion „Geschwindigkeitsregler“
2. Aktivierung/Deaktivierung der Funktion
3. Geschwindigkeit programmieren
Der Status des Geschwindigkeitsreglers wird
durch eine Kontrollleuchte im Drehzahlmesser und
Meldungen in der Anzeige des Kombiinstruments
dargestellt.
Funktion ausgewählt (grün)/deaktiviert (grau)
Funktion anwählen
► Drehen Sie den Ring 1 ganz nach oben. Der
Geschwindigkeitsregler ist angewählt, aber noch
nicht aktiviert und es ist noch keine Geschwindigkeit
programmiert.
Die Kontrollleuchte leuchtet auf dem Kombiinstrument auf.
Erste Aktivierung/
Geschwindigkeit
programmieren
► Treten Sie das Gaspedal bis zum Erreichen der
gewünschten Geschwindigkeit. ►
Drücken Sie zum Speichern der Geschwindigkeit
den Schalter nach oben (+) oder nach unten (-). Das
Einschalten wird durch eine entsprechende Meldung
in der Anzeige des Kombiinstruments bestätigt.
Die gespeicherte Geschwindigkeit wird im
Kombiinstrument angezeigt.
Die Sollgeschwindigkeit wird somit vom Fahrzeug
beibehalten.
Ausschalten (off)
► Drücken Sie Taste 2.
oder
►
Betätigen Sie das Brems- oder Kupplungspedal.
Das Ausschalten wird durch eine entsprechende
Meldung in der Anzeige des Kombiinstruments
bestätigt.
Reaktivieren
► Drücken Sie nach dem Deaktivieren des
Geschwindigkeitsreglers auf Taste 2. Die
Reaktivierung wird durch eine entsprechende
Meldung in der Anzeige des Kombiinstruments
bestätigt.
Das Fahrzeug nimmt die zuletzt programmierte
Geschwindigkeit wieder auf.
Sie können auch so vorgehen wie bei der oben
beschriebenen „ersten Aktivierung“.
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Fahrbetrieb
6Programmierte
Sollgeschwindigkeit ändern
Um eine höhere als die vorhergehende
Geschwindigkeit zu speichern, haben Sie zwei
Möglichkeiten:
Ohne Betätigung des Gaspedals:
►
Drücken Sie den Schalter nach oben (+).
Bei
Antippen erhöht sich die Geschwindigkeit um 1
km/h.
Bei anhaltendem Druck erhöht sie sich in Schritten
von 5 km/h.
Mit Betätigung des Gaspedals:
►
Überschreiten Sie die gespeicherte
Geschwindigkeit, bis Sie die gewünschte
Geschwindigkeit erreicht haben.
►
Drücken Sie den Schalter nach oben (+) oder
nach unten (-).
Um eine niedrigere als die vorhergehende
Geschwindigkeit zu speichern:
►
Drücken Sie den Schalter nach unten (-).
Bei
Antippen verringert sich die Geschwindigkeit um
1 km/h.
Bei anhaltendem Druck verringert sie sich in
Schritten von 5 km/h.
Funktion ausschalten
► Drehen Sie den Ring auf die Mittelstellung O
oder schalten Sie die Zündung aus, um das System
auszuschalten.
Wurde das Fahrzeug angehalten, nachdem die
Zündung ausgeschaltet wurde, speichert das
System keine Geschwindigkeiten mehr.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung schaltet sich der Regler aus, und die Kontrollleuchte erlischt.
Lassen Sie das System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
AFIL-Spurassistent
Weitere Informationen finden Sie in den allgemeinen Hinweisen zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen.
System, das das unbeabsichtigte Überfahren
einer Längsmarkierung auf der Fahrbahn erkennt
(durchgezogene oder unterbrochene Linie).
Eine oben mittig an der Windschutzscheibe
angebrachte Kamera überwacht die Fahrbahn
und erkennt Fahrbahnmarkierungen sowie die
Position des Fahrzeugs im Verhältnis zu diesen
Markierungen. Bei einer Spurabweichung des Fahrzeugs wird bei
über 60 km/h ein Alarm ausgelöst.
Dieses System ist vor allem für den Einsatz auf
Autobahnen und Schnellstraßen geeignet.
Wenden Sie sich bei einer Beschädigung der
Windschutzscheibe für einen Austausch oder
die Kalibrierung der Kamera unbedingt an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Betätigung
Das System wird automatisch beim Starten des
Fahrzeugs ausgelöst.
Die Erkennung der
Betriebsbedingungen der Funktion
startet: diese beiden Kontrollleuchten leuchten im
Kombiinstrument auf.
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, erlöschen die
beiden Kontrollleuchten. Das System ist aktiviert.
Wenn die Betriebsbedingungen nicht erfüllt sind, ist
das System zwar aktiv, aber nicht länger effizient.
Dies wird durch das ununterbrochene Aufleuchten
dieser beiden Warnleuchten im Kombiinstrument
signalisiert.
Betriebsbedingungen der Funktion
Sobald das System ausgelöst ist, ist es nur aktiv,
wenn diese Betriebsbedingungen der Funktion erfüllt
sind:
–
Das Fahrzeug bewegt sich vorwärts.
–
Es wurde keine Funktionsstörung des Fahrzeugs
erkannt.
–
Das Fahrzeug fährt 60
km/h oder mehr.
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Fahrbetrieb
– Die Längsmarkierungen der Fahrbahnen sind gut
sichtbar.
–
Die Sichtbedingungen sind normal.
–
Das Fahrzeug fährt geradeaus (oder in einer
Kurve mit einem großen Radius).
–
Das Sichtfeld ist frei genug (der
Sicherheitsabstand zum Vorderfahrzeug wird
eingehalten).
–
Im Fall des Spurwechsels (während des
Verlassens einer Spur beispielsweise) wurde
der Fahrtrichtungsanzeiger der entsprechenden
Richtung (rechts oder links) nicht betätigt.
–
Die Fahrtrichtung des Fahrzeugs entspricht der
Linienführung der Fahrspur.
Deaktivierung / Reaktivierung
► Drücken Sie diese Taste, um die Funktion zu
deaktivieren / reaktivieren.
Die Deaktivierung wird durch das Aufleuchten der
Kontrollleuchte in der Taste angezeigt.
Bei Reaktivierung leuchten die beiden
Kontrollleuchten auf dem Kombiinstrument weiterhin
ununterbrochen, bis eine Geschwindigkeit von 60
km/h erreicht wird.
Der Systemzustand bleibt beim Ausschalten der
Zündung gespeichert.
Erkennung
Wenn eine Richtungsabweichung auf der linken oder rechten Seite erkannt wird, blinkt
die Kontrollleuchte auf der entsprechenden Seite auf
dem Kombiinstrument in Verbindung mit einem
akustischen Signal.
Beim Betätigen des Blinkers und noch etwa
20
Sekunden nach dem Ausschalten des Blinkers
wird kein Alarm ausgelöst.
Es kann Alarm ausgelöst werden, wenn eine
Richtungsmarkierung (Pfeil) oder eine von der Norm
abweichende Markierung (Graffiti) überfahren wird.
Die Erkennung kann behindert werden: – wenn die Fahrbahnmarkierungen
abgenutzt sind,
–
wenn Fahrbahnmarkierung und Straßenbelag
nur wenig kontrastieren.
Das System wird automatisch deaktiviert, wenn die Funktion Stop & Start aktiviert ist.
Das System startet erneut und prüft dabei erneut
die Betriebsbedingungen, sobald das Fahrzeug
anfährt.
Das System kann gestört sein oder nicht richtig funktionieren:
–
wenn das Fahrzeug eine schwere Ladung
transportiert (insbesondere dann, wenn die
Ladung nicht richtig verteilt ist);
– bei schlechten Sichtverhältnissen (Regen,
Nebel, Schnee usw.);
–
bei schlechten Lichtverhältnissen (gleißendes
Sonnenlicht, Dunkelheit usw.);
–
wenn die Windschutzscheibe auf Höhe der
Kamera verschmutzt oder beschädigt ist;
–
wenn die
ABS-, DSC- und ASR-Systeme oder
die intelligente Antriebskontrolle außer Betrieb
sind.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte, ein akustisches Signal ertönt
und eine Meldung am Bildschirm bestätigt die
Störung.
Lassen Sie das System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.