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Fahrhinweise
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Gefahr eines Überschlags reduzieren
Dieses Kombinationsfahrzeug für die
Personenbeförderung ist als SUV
(Sports Utility Vehicle) definiert. SUV-
Fahrzeuge haben eine größereBodenfreiheit und eine schmalere
Spurweite, damit sie in einem weiten
Einsatzbereich für Off Road-Fahrten
geeignet sind. Aus den besonderen
Konstruktionsmerkmalen resultiert, dass
der Schwerpunkt höher liegt als bei
gewöhnlichen Straßenfahrzeugen. Ein
Vorteil der größeren Bodenfreiheit ist der
bessere Blick auf die Straße, der es
Ihnen erlaubt, Probleme frühzeitiger zu
erkennen. SUV-Fahrzeuge sind nicht
dafür ausgelegt, Kurven mit derselben
Geschwindigkeit zu durchfahren, wie
konventionelle PKW, genauso wie tiefer
liegende Sportwagen nicht für zufrieden
stellende Fahrten in unbefestigtem
Gelände konzipiert sind. Wegen dieses Risikos wird dem Fahrer
und den Beifahrern dringend empfohlen,
die Sicherheitsgurte anzulegen. Bei
einem Fahrzeugüberschlag besteht für
eine nicht angeschnallte Person ein
wesentlich größeres Risiko tödlich
verletzt zu werden als für eine
angeschnallte Person. Es gibt Dinge, die
der Fahrer berücksichtigen kann, um die
Gefahr eines Überschlags zu
vermindern. Wenn es irgendwie möglich
ist, vermeiden Sie starke
Lenkbewegungen und Vollbremsungen,
beladen Sie den Dachgepäckträger nicht
mit schweren Gegenständen und
verändern Sie niemals Ihr Fahrzeug auf
irgendeine Art und Weise.
VORSICHT
- Überschlag
Wie auch bei anderen SUV-
Fahrzeugen kann eine
unangepasste Fahrweise mit
diesem Fahrzeug zu einem Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug, zueinem Unfall oder zu einem
Fahrzeugüberschlag führen.
Utility-Fahrzeuge haben eine deutlich höhere Überschlagsrate
als Fahrzeuge anderer Bauart.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
Aufgrund spezifischerKonstruktionsmerkmale (größere
Bodenfreiheit, geringere
Spurweite usw.) besitzt das
Fahrzeug einen höheren
Schwerpunkt als gewöhnliche
Straßenfahrzeuge.
Ein SUV-Fahrzeug ist nicht dafür ausgelegt, Kurven mit derselben
Geschwindigkeit zu durchfahren,
wie konventionelle Fahrzeuge.
Vermeiden Sie scharfe Kurvenfahrten und abrupte
Lenkbewegungen.
Bei einem Fahrzeugüberschlag besteht für eine nicht
angeschnallte Person ein deutlich
größeres Risiko tödlich verletzt zu
werden als für eine angeschnallte
Person. Stellen Sie sicher, dass
alle Fahrzeuginsassen ordnungs
-gemäß angeschnallt sind.
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Fahrhinweise
Fahrzeuge mit permanenten Allradantriebmüssen auf einem speziellen Allrad-
Rollenprüfstand geprüft werden.
✽✽ ANMERKUNG
Ziehen Sie nie die Feststellbremse an,
wenn Sie diese Tests durchführen.
Ein Fahrzeug mit permanentem 4WD- Antrieb kann nicht auf einem
Rollenprüfstand für 2WD-Fahrzeuge
geprüft werden. Wenn eine
Rollenprüfstand für Vorderachsantrieb
verwendet werden muss, gehen Sie
wie folgt vor: 1. Prüfen Sie die für Ihr Fahrzeug
empfohlenen Reifendrücke.
2. Platzieren Sie die Vorderräder für einen Geschwindigkeitstest wie in der
Abbildung auf dem Rollenprüfstand.
3. Lösen Sie die Feststellbremse.
4. Stellen Sie die Hinterräder auf provisorische Freilaufrollen wie in der
Abbildung.VORSICHT - Prüfung auf Rollenprüfstand
Vermeiden Sie den Aufenthalt vor
dem Fahrzeug, wenn das Fahrzeug
auf dem Rollenprüfstand getestet
wird. Der Aufenthalt vor dem
Fahrzeug ist sehr gefährlich, da das
Fahrzeug nach vorn springen und
schwere Verletzungen oder
tödliche Unfälle verursachen kann.
VORSICHT - Aufgebocktes
Fahrzeug
Schalten Sie niemals den Motor ein
und lassen Sie nie die Reifen
drehen, wenn ein Fahrzeug mitpermanenten Allradantrieb
aufgebockt ist.
Es besteht die Gefahr, dass durch
die Bodenberührung der Reifen das
aufgebockte Fahrzeug
herunterrutscht und nach vornspringt.VORSICHT
Die Bereifung Ihres Fahrzeugs
wurde im Hinblick auf
Fahrsicherheit und gute
Fahreigenschaften konzipiert.
Verwenden Sie keine Reifen-
/Felgengrößen und Bauarten, die
von den ursprünglich am Fahrzeug
montierten abweichen. Sie können
Sicherheit, Funktion und
Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
beeinträchtigen, was zu einem
Überschlag und zu schweren
Verletzungen führen könnte.
Achten Sie beim Ersetzen der
Reifen darauf, dass an allen vier
Rädern Reifen und Felgen gleicher
Größe und gleicher Bauart montiert
werden. Dies gilt auch für Profil,
Fabrikat und Tragfähigkeit. Wenn
Sie Ihr Fahrzeug dennoch mit Rad-
und Reifenkombinationen
verwenden, die von HYUNDAI nicht
für Geländeeinsatz empfohlen
wurden, sollten Sie diese Reifen
nicht bei Autobahnfahrtenverwenden.
OCM051044L
Rollenprüfstand (Geschwind.-Messung)Frei drehende Zusatzrollen
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Fahrhinweise
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Bremsanlage mit
Bremskraftverstärker
Die Bremsanlage Ihres Fahrzeugs verfügt
über einen Bremskraftverstärker und sie
wird bei normaler Benutzung automatischnachgestellt. In den Fällen, in denen die
Bremskraftunterstützung nicht zur
Verfügung steht, wie z. B. bei abgestelltemMotor oder in anderen Situationen, können
Sie die Bremse weiterhin verwenden,jedoch müssen Sie das Bremspedal
kräftiger treten. Auch ist mit einem verlän
-gerten Bremsweg zu rechnen. Bei abgestelltem Motor nimmt die
gespeicherte Bremskraftunterstützung mit
jedem Treten des Bremspedals ab. Treten
Sie deshalb nicht mehrfach das
Bremspedal, wenn die Servounterstützungunterbrochen ist.
Treten Sie das Bremspedal nur dann
mehrfach hintereinander, wenn es
notwendig ist, das Fahrzeug auf rutschigem
Untergrund unter Kontrolle zu halten.
Im Fall eines Bremsversagens
Wenn die Fußbremse während der Fahrt
ausfallen sollte, können Sie mit der
Feststellbremse eine Notbremsung
durchführen. Allerdings wird der
Bremsweg in diesem Fall wesentlich
länger sein als bei einer normalenBremsung mit der Fußbremse
BREMSANLAGE
VORSICHT -
Bremsen
Lassen Sie Ihren Fuß während der Fahrt nicht auf dem Bremspedal
ruhen. Dies würde dazu führen,
dass die Bremsen überhitzen,
übermäßig verschleißen und dass
sich der Bremsweg verlängert.
Schalten Sie in einen kleineren Gang zurück, wenn Sie längere
Zeit bergab fahren oder ein
starkes Gefälle befahren, undvermeiden Sie dauerhaftes
Bremsen. Wenn die Bremsen
über einen längeren Zeitraum
dauerhaft betätigt werden, führtdies zu einer Überhitzung der
Bremsen, woraus ein zeitweiliger
Verlust der Bremsleistung
resultieren könnte.
Nasse Bremsen können dazu führen, dass sich der Bremsweg
verlängert und dass das Fahrzeug
beim Bremsen zur Seite zieht. Ein
leichtes Probebremsen zeigt Ihnen
an, ob die Bremsanlage nass
geworden ist. Testen Sie Ihre
Bremsen immer auf diese Weise,
nachdem Sie durch tiefe
Wasseransammlungen gefahrensind.
(Fortsetzung)
VORSICHT - Feststellbremse
Wenn die Feststellbremse während
der Fahrt (bei üblichen
Fahrgeschwindigkeiten) angezogen
wird, kann dies zu einem plötzlichen
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug führen. Wenn Sie die
Feststellbremse betätigen müssen,
um das Fahrzeug zum Stehen zu
bringen, seien Sie dabei besonders
vorsichtig.
(Fortsetzung) Um die Bremsanlage zu trocknen,
treten Sie unter sicheren
Fahrbedingungen leicht das
Bremspedal, bis die reguläre
Bremsleistung wiederhergestellt ist.
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Fahrhinweise
Verschleißmelder,Scheibenbremsbeläge
Wenn der Bremsbelagverschleiß soweit
fortgeschritten ist, dass die Bremsbeläge
ersetzt werden sollten, hören Sie ein
hochfrequentes Geräusch von den Vorder-
oder Hinterrädern (ausstattungsabhängig).
Dieses Geräusch kann zeitweise oder
auch nur beim Treten des Bremspedalshörbar sein.
Unter bestimmten Fahrbedingungen oder unter bestimmten klimatischenBedingungen kann es sein, dass nach
einer Standzeit bei leichtem Bremsenoder beim erstmaligen Bremsen einquietschendes Bremsgeräusch hörbar
ist. Dies ist ein normaler Vorgang, der
nicht ein Problem an der Bremsanlage
anzeigt. Feststellbremse
Feststellbremse betätigen
■■
mit Fußpedal
Um die Feststellbremse zu betätigen, treten Sie zuerst die Fußbremse und
danach das Pedal der Feststellbremse
so weit wie möglich nieder.
ACHTUNG
Fahren Sie nicht mit verschlissenen Bremsbelägen, dadies kostspielige Reparaturenverursachen kann.
Lassen Sie die vorderen und hinteren Bremsbeläge immersatzweise ersetzen.
VORSICHT
- Bremsenverschleiß
Das Geräusch des Verschleißmelders
zeigt an, dass Ihr Fahrzeug gewartet
werden muss. Wenn Sie das
Geräusch missachten, könnte dies
zu einer Verschlechterung derBremsleistung und somit zu einem
schweren Unfall führen.
OCM050015
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Fahrhinweise
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5
■■
mit Handhebel
Um die Feststellbremse zu betätigen, treten Sie zuerst die Fußbremse undziehen Sie danach den Hebel der
Feststellbremse, ohne den
Entriegelungsknopf zu drücken, soweitwie möglich nach oben. Beim Abstellen eines Fahrzeugs auf
Gefällstrecken sollten Sie bei
Fahrzeugen mit Schaltgetriebezusätzlich einen entsprechenden kleinen
Gang einlegen und bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe den Wählhebel in die
Parkstufe (P) schalten.Feststellbremse lösen
■■
mit Fußpedal
Um die Feststellbremse zu lösen, halten
Sie das Pedal der Fußbremse getreten
und treten Sie dabei das Pedal der
Feststellbremse nieder. Das Pedal der
Feststellbremse kehrt danach
automatisch in seine vollständig gelöste
Stellung zurück.
ACHTUNG
Das Fahren mit betätigter Feststellbremse führt zu einemübermäßigen Verschleiß der
Bremsbeläge und derBremsscheiben.
OCM050019OCM050016
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Fahrhinweise
■■mit Handhebel
Um die Feststellbremse zu lösen, treten
Sie erst auf das Pedal der Fußbremseund ziehen Sie den Hebel der
Feststellbremse leicht an. Drücken Sie
nun auf den Entriegelungsknopf (1) und
halten Sie ihn gedrückt, während Sie den
Hebel (2) der Feststellbremse nach
unten herablassen. Wenn sich die Feststellbremse nicht löst
oder sich nicht vollständig löst, lassen
Sie das System von einem autorisierten
HYUNDAI-Händler prüfen.
(Fortsetzung)
Beim Abstellen eines Fahrzeugs
sollten Sie immer die Feststell
-bremse vollständig betätigen, um
zu vermeiden, dass sich das
Fahrzeug ungewollt in Bewegungsetzt und dass Insassen oder
Fußgänger verletzt werden.
VORSICHT
Um zu gewährleisten, dass sich ein stehendes oder abgestelltes
Fahrzeug nicht unbeabsichtigt in
Bewegung setzt, stellen Sie nicht
den Wählhebel als Ersatz für die
Feststellbremse in eine Schal
-tstufe. Betätigen Sie die Feststellbremse UND stellen Sie
sicher, dass bei Fahrzeugen mit
Schaltgetriebe der erste Gang oder
der Rückwärtsgang eingelegt ist
bzw. bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe die Schaltstufe
(P) eingelegt ist.
Erlauben Sie Personen, die mit der Bedienung Ihres Fahrzeugs nicht
vertraut sind als auch Kindern
nicht, den Hebel der Feststell
-bremse anzufassen. Wenn die
Feststellbremse unbeabsichtigt
gelöst wird, kann dies zu schweren
Verletzungen führen.
(Fortsetzung)
OCM050020
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Fahrhinweise
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5
Prüfen Sie die Funktion der
Bremsenwarnleuchte, indem Sie dieZündung einschalten (Motor nicht
anlassen). Die Leuchte wird
eingeschaltet, wenn der Zündschlüssel
bei betätigter Feststellbremse in die
Stellung ON oder START gedreht wird.
Stellen Sie vor Fahrtantritt sicher, dass
die Feststellbremse vollständig gelöst
und die Bremsenwarnleuchte erloschenist.
Wenn die Bremsenwarnleuchte nach
dem Lösen der Feststellbremse bei
laufendem Motor nicht erlischt, könnte
eine Störung im Bremssystem vorliegen.
Es ist notwendig, dass Ihr Fahrzeug in
diesem Fall umgehend geprüft wird. Wenn es möglich ist, fahren Sie das
Fahrzeug in diesem Fall nicht weiter.
Wenn dies nicht möglich ist, fahren Sie
mit äußerster Vorsicht und nur soweit, bis
Sie einen sicheren Parkplatz oder eine
Werkstatt erreichen.
ABS-Bremssystem(ausstattungsabhängig)
VORSICHT
ABS (oder ESP) kann Unfälle
infolge unangemessener Fahrweise
oder riskanter Fahrmanöver nicht
verhindern. Auch wenn das
Fahrzeug bei einer Notbremsung
besser kontrollierbar ist, halten Sie
immer einen ausreichenden
Sicherheitsabstand ein. Reduzieren
Sie bei schlechten Straßenzuständen
die Geschwindigkeit.
Bei Fahrzeugen, die mit ABS (oder
ESP) ausgestattet sind, kann sich der
Bremsweg bei den nachfolgend
beschriebenen Straßenverhältnissen
gegenüber Fahrzeugen ohne diese
Ausstattung unter Umständen
verlängern.
Unter den folgenden Bedingungen
sollte die Fahrgeschwindigkeit
reduziert werden:
Auf unebener Fahrbahn, auf Kies oder auf schneebedeckten Straßen.
Wenn Schneeketten aufgezogen sind.
(Fortsetzung)
W-75
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Fahrhinweise
Das ABS-System prüft kontinuierlich die
Drehzahlen der Räder. Kurz bevor Räder
beim Bremsen blockieren, regelt das ABS-
System den Bremsdruck der betroffenen
Räder, indem es den Druck abwechselnd
verringert und erhöht.
Wenn Sie das Bremspedal unter
Bedingungen treten, welche die Räder
zum Blockieren bringen könnten, ist es
möglich, dass Sie ein tickerndesArbeitsgeräusch der Bremsen hören oder
ein Pulsieren des Bremspedals feststellen.
Dies ist ein normaler Vorgang, der belegt, dass das ABS-System aktiv ist.
Um in einem Notfall den größten Nutzen durch das ABS-System zu erhalten,
versuchen Sie nicht, selbst den
Bremsdruck zu regeln, indem Sie dasBremspedal pumpen.
Treten Sie das Bremspedal so kräftig wie möglich (oder der Situation entsprechend)und lassen Sie das ABS-System den
hydraulischen Bremsdruck der einzelnenRäder automatisch regeln.✽✽ANMERKUNG
Wenn sich das Fahrzeug nach dem
Anlassen des Motors erstmalig in
Bewegung setzt, könnte ein klickendes
Geräusch aus dem Motorraum hörbar
sein. Dies ist normal und zeigt an, dass
das ABS-System ordnungsgemäß
funktioniert.
Auch wenn Ihr Fahrzeug mit ABS- System ausgestattet ist, benötigen Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand
für den Bremsweg. Halten Sie immereinen ausreichenden Sicherheitsabstand
zu vor Ihnen fahrenden Fahrzeugen.
Reduzieren Sie immer vor Kurvenfahrten die Geschwindigkeit. Das ABS-System
ist nicht in der Lage, Unfälle durch
überhöhte Geschwindigkeiten zu
verhindern.
Auf unbefestigten und unebenen Untergründen kann der Einsatz des ABS-
Systems den Bremsweg im Vergleich zu
einem Fahrzeug ohne ABS-System
verlängern.
(Fortsetzung)
Auf Straßen mit Schlaglöchernoder unterschiedlich hohen
Fahrbahnbelägen.
Die Funktion des ABS- (oder ESP-)
Systems sollte nicht bei hohen
Geschwindigkeiten oder bei
Kurvenfahrten getestet werden.
Damit könnten Sie sich und andere
gefährden.