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7-4
MOTOR
SPEZIFIKATIONEN DER DÜSENNADEL
BEISPIELE FÜR VERGASEREINSTELLUNG IN ABHÄNGIGKEIT VOM SYMPTOMDüsennadelschaft-Durchmesser
FettMager
NPQRS TU
Fett 1 fetter NFLN-4 NFLP-4 NFLQ-4 NFLR-4 NFLS-4 NFLT-4 NFLU-4
0.5 fetter NFPN-3 NFPP-3 NFPQ-3 NFPR-3 NFPS-3 NFPT-3 NFPU-3
STD NFLN-3 NFLP-3 NFLQ-3 NFLR-3 NFLS-3 NFLT-3 NFLU-3
0.5 ärmer NFPN-2 NFPP-2 NFPQ-2 NFPR-2 NFPS-2 NFPT-2 NFPU-2
Mager 1 ärmer NFLN-2 NFLP-2 NFLQ-2 NFLR-2 NFLS-2 NFLT-2 NFLU-2
Symptom Einstellung Kontrolle
Bei völlig geöffneter Dros-
selklappe
Schweres Saugen
Schergeräusch
Weißliches Zündkerzenge-
sicht
↓
Mageres GemischHauptdüsen-Nr. erhöhen (schrittweise) Verfärbung der Zündkerze
→Falls reh-
braun, in Ordnung.
Falls nicht korrigierbar:
Schwimmer-Ventilsitz verstopft
Kraftstoffschlauch verstopft
Kraftstoffhahn verstopft
Sicherstellen, dass die Beschleunigung-
spumpe einwandfrei funktioniert.
Bei völlig geöffneter Dros-
selklappe
Beschleunigung unterbro-
chen
Beschleunigung zögernd
Motor spricht zögernd an
Zündkerze verrußt
↓
Fettes GemischHauptdüsen-Nr. reduzieren (schrittweise) Verfärbung der Zündkerze
→Falls reh-
braun, in Ordnung.
Falls nicht korrigierbar:
Luftfilter verstopft
Kraftstoffüberlauf vom Vergaser
Mageres Gemisch Düsennadel-Clipposition senken. (1 Nut
nach unten)
Die Düsennadel-Clipposition entspricht der
Nut, in der der Clip sitzt.
Die Nummerierung beginnt von oben.
Sicherstellen, dass die Beschleunigung-
spumpe einwandfrei funktioniert. (Aus-
nahme: fettes Gemisch) Fettes Gemisch Düsennadel-Clipposition anheben. (1 Nut
nach oben)
Bei 1/4-3/4 geöffneter Dros-
selklappe
Schweres Saugen
Drehzahl niedrigDüsennadel-Clipposition senken. (1 Nut
nach unten)
Bei 1/4-1/2 geöffneter Dros-
selklappe
Beschleunigung zögernd
Beschleunigung unzure-
ichendDüsennadel-Clipposition anheben. (1 Nut
nach oben)
Bei geschlossener bis 1/4
geöffneter Drosselklappe
Schweres Saugen
Drehzahl fälltDüsennadel mit schmalerem Schaftdurch-
messer verwenden.Niedrigdrehzahl-Vergaserkanäle
Verstopft
→Reinigen.
Kraftstoffüberlauf vom Vergaser
Bei geschlossener bis 1/4
geöffneter Drosselklappe
Beschleunigung unzure-
ichendDüsennadel mit größerem Schaftdurch-
messer verwenden.
Düsennadel-Clipposition anheben. (1 Nut
nach oben)
Motor spricht im unteren und
mittleren Drehzahlbereich
schlecht anDüsennadel-Clipposition anheben.
Falls wirkungslos, Düsennadel-Clipposition
senken.
Clip
Nut 7 Nut 6
Nut 5
Nut 4
Nut 3
Nut 2
Nut 1 ..
Armer
(Standard)
Reicher
Dusennadel..
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7-5
MOTOR
* Dies gilt lediglich als Beispiel. Die Vergasereinstellung muss gemeinsam mit einer Betriebsüberwachung des Motors ein-
hergehen.
Motor spricht schlecht auf ra-
sches Gasgeben anGesamte Einstellung kontrollieren.
Hauptdüsen-Nr. reduzieren.
Düsennadel-Clipposition anheben. (1 Nut
nach oben)
Falls wirkungslos, Hauptdüsen-Nr. er-
höhen und Düsennadel-Clipposition sen-
ken.Luftfilter-Zustand kontrollieren.
Sicherstellen, dass die Beschleunigung-
spumpe einwandfrei funktioniert. Symptom Einstellung Kontrolle
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7-6
FAHRWERK
FAHRWERK
SEKUNDÄRÜBERSETZUNG
(KETTENRAD) AUSWÄHLEN
Sekundärübersetzung>
• Im allgemeinen wird für einen
schnellen Kurs mit langen Geraden
eine kleinere Sekundärübersetzung
gewählt und für einen kurvenre-
ichen Kurs eine grosere
Sekundärübersetzung gewählt. Vor
dem Rennen sollte die Strecke al-
lerdings stets testgefahren werden,
um die Maschine auf die geltenden
Gesamtbedingungen abzustim-
men.
• Es ist selten moglich, eine Einstel-
lung zu erzielen, die optimal auf den
gesamten Kurs ausgelegt ist. Die
Einstellung sollte sich deshalb auf
den wichtigsten Bereich der
Strecke konzentrieren. Bei der Ein-
stellung der Sekundärübersetzung
sollte jeweils die gesamte Strecke
abgefahren und die Rundenzeiten
notiert werden.
• Enthält der Kurs eine lange Gerade,
auf der die Hochstgeschwindigkeit
erreichbar ist, sollte die Uberset-
zung so gewählt werden, dass die
Maschine gegen Ende der Geraden
die Hochstgeschwindigkeit ohne
Uberdrehen des Motors erreicht.
Die Leistung einer Maschine hängt
sowohl von der Maschine als auch
vom Fahrer ab. Es ist daher wesentli-
ch sinnvoller, seine eigenen Einstel-
lungen zu erarbeiten als diejenigen
anderer Fahrer zu übernehmen.
ANTRIEBSRITZEL- UND
KETTENRAD-EINSTELLTEILE
REIFENLUFTDRUCK
Der Reifenluftdruck ist der Fahrbahn-
beschaffenheit des Kurses anzupas-
sen.
• Auf nasser, schlammiger, sandiger
oder rutschiger Bahn den Reifen-
luftdruck vermindern, um die Reif-
enlaufflache zu vergrosern.
• Auf steiniger oder harter Fahrbahn
den Reifenluftdruck erhohen, um
Reifenpannen zu vermeiden.TELESKOPGABEL-EINSTELLUNG
Die Teleskopgabel-Einstellung ist
eine Sache des persönlichen Gefühls
und der Kursbedingungen.
Die Teleskopgabel-Einstellung um-
fasst die folgenden drei Faktoren:
1. Luftfederung
• Die Gabelölmenge ändern.
2. Federvorspannung
• Die Feder austauschen.
3. Dämpfungskraft
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft
ändern.
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft
ändern.
Die Federung nimmt Einfluss auf
die Belastung, die Dämpfung auf
die Bewegung.
ÄNDERUNG VON GABELÖL-
MENGE UND -EIGENSCHAFTEN
Die Dämpfungs-Charakteristik am
Ende des Federwegs lässt sich durch
Ändern der Ölmenge beeinflussen.
Die Ölmenge in Schritten von 5 cm 3 (0.2 Imp oz, 0.2 US oz) erhöhen
oder verringern. Eine zu kleine Öl-
menge führt bei vollem Rückstoß
zu einem durch die Teleskopgabel
produzierten Geräusch, oder dazu,
dass der Fahrer an seinen Händen
oder an seinem Körper einen
Druck wahrnimmt. Im Gegensatz
dazu führt eine zu große Ölmenge
dazu, dass die Luftfeder dazu
neigt, steifer zu werden, was zu
einer Beeinträchtigung der Leis-
tung und Eigenschaften führt. Da-
her darauf achten, dass die
Teleskopgabel vorschriftsmäßig
eingestellt wird.
Sekundärübersetzung = Anzahl
Kettenrad-Zähne/Anzahl
Antriebsritzel-Zähne
Standard-
Sekundärüberset-
zung49/13
(3.769)
Bauteil Grö
ßeTeilenummer
Antriebsrit-
zel "1"
(STD) 13T 9383B-13233
Kettenrad
"2"
47T 1C3-25447-00
48T 1C3-25448-00
(STD) 49T 1C3-25449-00
50T 1C3-25450-00
51T 1C3-25451-00
52T 1C3-25452-00
Standard-Reifenluft-
druck:
100 kPa (1.0 kgf/cm
2,
15 psi)
Einstellbereich:
60–80 kPa (0.6–0.8 kgf/
cm
2, 9.0–12 psi)
Einstellbereich:
100-120 kPa (1.0-1.2
kgf/cm
2, 15-18 psi)
Standard-Ölmenge:
350 cm3 (12.3 Imp oz,
11.8 US oz)
Einstellbereich:
300–375 cm
3(10.6–13.2
Imp oz, 10.1–12.7 US
oz)
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7-7
FAHRWERK
A. Luftfederungs-Charakteristik
in Abhangigkeit der Olmenge
B. Belastung
C. Federweg
1. Max. Olmenge
2. Standard-Olmenge
3. Min. Olmenge
FEDER NACH AUSWECHSLUNG
EINSTELLEN
Da die Einstellung der Hinterrad-
federung sich auch auf die Vorder-
radfederung auswirkt, muss beim
Einstellen der Teleskopgabel darauf
geachtet werden, dass beide aufein-
ander abgestimmt sind.
1. Weiche Feder
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft
ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen
heräusdrehen.
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft
ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen hi-
neindrehen.
Eine weiche Feder ergibt normaler-
weise ein weiches Fahrgefühl. Die
Zugstufen-Dämpfungskraft ist höher,
und die Gabel taucht mehrmals tief
ein.
2. Harte Feder
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft
ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen hi-
neindrehen.
• Die Druckstufen-Dämpfungskraft
ändern.
Um 1 oder 2 Raststellungen her-
ausdrehen.
Eine harte Feder ergibt normaler-
weise ein hartes Fahrgefühl. Die Zug-
stufen-Dämpfungskraft ist geringer,
der Bodenkontakt scheint zu schwin-
den und der Lenker vibriert.
TELESKOPGABEL-
EINSTELLTEILE
• Gabelfeder "1"
Die Kennzeichnung "a" ist am Feder-
ende eingekerbt.
EINSTELLUNG FEDERUNG
HINTEN
Die Einstellung der Hinterradaufhän-
gung ist eine Sache des persönlichen
Gefühls und der Kursbedingungen.
Die Einstellung der Hinterradaufhän-
gung umfasst die folgenden zwei
Faktoren:
1. Federvorspannung
• Die Einbaulänge der Feder
ändern.
• Die Feder austauschen.
2. Dämpfungskraft
• Die Zugstufen-Dämpfungskraft
ändern.• Die Druckstufen-Dämpfungskraft
ändern.
EINBAULÄNGE WÄHLEN
1. Das Motorrad so am Motor aufb-
ocken, dass das Hinterrad frei in
der Luft schwebt und dann den
Abstand "a" zwischen der Mitte
der Hinterachse und der Hinter-
radabdekkungs-Schraube mes-
sen.
2. Den Montageständer entfernen
und mit aufsitzendem Fahrer er-
neut den Abstand "b" zwischen
der Mitte der Hinterachse und der
Hinterradabdeckungs- Schraube
messen.
3. Kontrollieren, ob die Differenz
zwischen den gemessenen Ab-
standen "a" und "b" dem Stan-
dardwert entspricht und ggf.
einstellen; dazu den Sicherung-
sring "1" lokkern und den Feder-
vorspannring "2" entsprechend
verstellen.
• Bei neuen sowie eingefahrenen
Maschinen kann die Einbaulänge
sich verändern, wenn die Feder all-
mählich ermüdet. Daher
regelmäßig nachprüfen.
• Wenn der Standardwert für die Ein-
baulänge der Feder nicht mehr
durch Einstellung erreichbar ist,
muss die Feder erneuert werden.
AU
SF
ÜH
RU
NGFED-
ER-
RATE
FED-
ERFEDER TEILE-
NUMMERKE
NN
ZE-
ICH
NU
NG
(KE
RB
EN)
WE
ICH0.398 1C3-23141-A1 |
0.408 1C3-23141-B1 ||
0.418 1C3-23141-C1 |||
0.428 1C3-23141-D1 ||||
0.438 1C3-23141-E1 |||||
0.449 1C3-23141-F1 |-|
0.459 1C3-23141-G1 |-||
ST
D0.469 2S2-23141-L1 —
HA
RT0.479 1C3-23141-J1 |-||||
Standardwert:
90–100 mm (3.5–3.9 in)
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7-8
FAHRWERK
FEDER NACH AUSWECHSLUNG
EINSTELLEN
Nach dem Austauschen der Feder
kontrollieren, ob die Einbaulänge 90–
100 mm (3.5–3.9 in) beträgt und ggf.
einstellen.
1. Weiche Feder
• Zum Kompensieren der geringer-
en Federvorspannung einer we-
ichen Feder kann die Zugstufen-
Dampfungskraft verringert wer-
den. Die Zugstufen- Dämpfungsk-
raft um ein oder zwei
Raststellungen weicher einstellen
und nach einer Probefahrt ggf.
nachstellen.
2. Harte Feder
• Zum Kompensieren der groseren
Federvorspannung einer harten
Feder kann die Zugstufen-Dämp-
fungskraft vergrosert werden. Die
Zugstufen- Dämpfungskraft um
ein oder zwei Raststellungen
härter einstellen und nach einer
Probefahrt ggf. nachstellen.
Nach einer Veränderung der Zug-
stufen-Dämpfungskraft muss ge-
wohnlich auch die Druckstufen-
Dämpfungskraft entsprechend
eingestellt werden. Dazu die untere
Druckstufen-Dämpfungskraft weicher
einstellen.
Beim Austauschen des Feder-
beins darauf achten, dass dessen
Gesamtlänge "a" das Standard-
maß nicht überschreitet, um Leis-
tungseinbußen zu vermeiden. Die
Standardlänge unter keinen Um-
ständen überschreiten.
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER-
EINSTELLTEILE
• Hintere Stosdampferfeder "1"
[Titanfeder mit gleichmäßiger Stei-
gung]
[Stahlfeder mit gleichmäßiger Stei-
gung][Stahlfeder mit ungleichmäßiger Stei-
gung]
Den Federsitz 2 an die Titanfeder
montieren.
• Die Feder mit ungleichmasiger
Steigung ist am Anfang des Feder-
wegs weicher als die Feder mit gle-
ichmasiger Steigung und schlagt
bei voller Kompression nicht leicht
durch.
• Die Kennmarkierung "a" ist am Fe-
derende angebracht.
• Die unterschiedliche Federleistung
ist durch Farbe und Anzahl der
Kennmarkierungen gekennzeich-
net.
Lange "a" des Standard-
Federbeins
490 mm (19.29 in)
A
U
S
F
Ü
H
R
U
N
GFED-
ER-
RAT
E
FED-
ERFEDER
TEILE-
NUM-
M E R
(-22212-)KEN-
NMARK
IERUNGUN-
GES
PAN
NTE
FED
ER-
LÄN
GE
(ca.)
W
EI
C
H4.5 1C3-00 Grün 265
4.7 1C3-10 Rot 265
4.9 1C3-20Schwar
z265
5.1 1C3-30 Blau 265
5.3 1C3-40 Gelb 275
S
T
D5.51C3-50
(1C3-B0)Rosa 275
H
A
R
T
5.7 1C3-60 Weiß 275
A
U
S
F
Ü
H
R
U
N
GFED-
ER-
RAT
E
FED-
ERFEDER
TEILE-
NUM-
M E R
(-22212-)KEN-
NMARK
IERUNG
/
MENGEUN-
GES
PAN
NTE
LÄN
GE
4.3 5UN-00 Braun/1 260
A
U
S
F
Ü
H
R
U
N
GFED-
ER-
RAT
E
(ca.)FEDER
TEILE-
NUM-
M E R
(-22212-)KEN-
NMARK
IERUNG
/
MENGEUN-
GES
PAN
NTE
LÄN
GE
W
EI
C
H4.5 5UN-A0 Grün/2 275
4.7 5UN-B0 Rot/2 275
4.9 5UN-C0Schwar
z/2275
5.1 5UN-D0 Blau/2 275
5.3 5UN-E0 Gelb/2 275
5.5 5UN-F0 Rosa/2 275
H
A
R
T5.7 5UN-G0 Weiß/2 275
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7-9
FAHRWERK
• Einstellbereich (Federlange)
[Titanfeder]
[Stahlfeder]UNG-
ESPAN-
NTE
LÄNGEEINSTELLBERE-
ICH "b"
Circa 265
mm (10.43
in)Eine Kennmarki-
erung
245.5–263.5 mm
(9.67–10.37 in)
Zwei Kennmarki-
erungen
251.5–269.5 mm
(9.90–10.61 in)
Drei Kennmarki-
erungen
243.0–261.0 mm
(9.57–10.28 in)
Circa 275
mm (10.83
in)Eine Kennmarki-
erung
255.5–273.5 mm
(10.06–10.77 in)
Zwei Kennmarki-
erungen
261.5–279.5 mm
(10.30–11.00 in)
Drei Kennmarki-
erungen
253.0–271.0 mm
(9.96–10.67 in)
UNG-
ESPAN-
NTE
LÄNGEEINSTELLBERE-
ICH "b"
260 mm
(10.24 in)240.5–258.5 mm
(9.47–10.18 in)
275 mm
(10.83 in)255.5–273.5 mm
(10.06–10.77 in)
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7-10
FAHRWERK
FEDERUNGSEINSTELLUNG (TELESKOPGABEL)
• Treten bei der Standardeinstellung die in folgender Tabelle aufgefuhrten Symptome auf, die entsprechenden Einstellun-
gen ausfuhren.
• Vor der Einstellung sicherstellen, dass die Einbaulange der Federbein-Feder 90–100 mm (3.5–3.9 in) betragt.
SymptomAbschnitt
Kontrollieren Einstellen
Spru
ngGroß
er
Ab-
standMit-
tlerer
Ab-
standKlein-
er
Ab-
stand
Hart im gesamten
Bereich
○○○
Druckstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Ölmenge Die Ölmenge in 5–10 cm
3 (0.2–0.4 Imp oz, 0.2–
0.3 US oz) Schritten verringern.
Feder Weichere Feder einbauen.
Raue Bewegung im
gesamten Bereich
○○○○
Standrohr Auf Verbiegung, Dellen und andere sichtbare
Schäden kontrollieren.
Gleitrohr
Gleitbuchse Für den Langzeitbetrieb erneuern.
Kolbenbuchse Für den Langzeitbetrieb erneuern.
Anzugsmoment, untere
GabelbrückeVorschriftsmäßig festziehen.
Bewegung am An-
fang schwierig.
○
Zugstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Dichtring Dichtringwandung mit Schmierfett bestreichen.
Weich im gesamten
Bereich, schlägt
durch
○○
Druckstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. eine Raststellung) im
Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
erhöhen.
Ölmenge Die Ölmenge in 5–10 cm
3 (0.2–0.4 Imp oz, 0.2–
0.3 US oz) Schritten erhöhen.
Feder Härtere Feder einbauen.
Hart am Ende
○ÖlmengeDie Ölmenge in 5 cm3 (0.2 Imp oz, 0.2 US oz)
Schritten verringern.
Weich am Ende,
schlägt durch
○ÖlmengeDie Ölmenge in 5 cm3 (0.2 Imp oz, 0.2 US oz)
Schritten erhöhen.
Steif am Anfang
○○○○Druckstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Front niedrig, neigt
nach vorn
○○
Druckstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. eine Raststellung) im
Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
erhöhen.
Zugstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Ausgleich mit Heck Bei einem Passagier (rittlings), die Einbaulänge
auf 95–100 mm (3.7–3.9 in) einstellen, um das
Motorrad nach hinten zu neigen.
Ölmenge Die Ölmenge in 5 cm
3 (0.2 Imp oz, 0.2 US oz)
Schritten erhöhen.
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7-11
FAHRWERK
FEDERUNGSEINSTELLUNG (HINTERRAD-STOSSDÄMPFER)
• Treten bei der Standardeinstellung die in folgender Tabelle aufgefuhrten Symptome auf, die entsprechenden Einstellun-
gen ausfuhren.
• Die Zugstufen-Dampfungskraft um je 2 Raststellungen verstellen.
• Die untere Druckstufen-Dampfungskraft um je eine Raststellung verstellen.
• Die obere Druckstufen-Dampfungskraft um je 1/6 Umdrehung verstellen.
Front hoch, neigt
nach hinten○○
Druckstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Ausgleich mit Heck Die Einbaulänge auf 90–95 mm (3.5–3.7 in) ein-
stellen, um das Motorrad nach vorn zu neigen.
Feder Weichere Feder einbauen.
Ölmenge Die Ölmenge in 5–10 cm
3 (0.2–0.4 Imp oz, 0.2–
0.3 US oz) Schritten verringern. SymptomAbschnitt
Kontrollieren Einstellen
Spru
ngGroß
er
Ab-
standMit-
tlerer
Ab-
standKlein-
er
Ab-
stand
SymptomAbschnitt
Kontrollieren Einstellen
Spru
ngGroß
er
Ab-
standMit-
tlerer
Ab-
standKlein-
er
Ab-
stand
Steif, sinkt leicht ein
○○
Zugstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Feder-Einbaulänge Die Einbaulänge auf 90–100 mm (3.5–3.9 in) ein-
stellen.
Schwammig, unsta-
bil
○○
Zugstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. eine Raststellung) im
Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
erhöhen.
Untere Druckstufen-
DämpfungskraftDen Einsteller (ca. eine Raststellung) im
Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
erhöhen.
Feder Härtere Feder einbauen.
Schwer und
zögernd
○○
Zugstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Feder Weichere Feder einbauen.
Schlechte Boden-
haftung
○
Zugstufen-Dämpfung-
skraftDen Einsteller (ca. 2 Raststellungen) im Gegenu-
hrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
verringern.
Untere Druckstufen-
DämpfungskraftDen Einsteller (ca. eine Raststellung) im
Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
erhöhen.
Obere Druckstufen-
DämpfungskraftDen Einsteller (ca. 1/6 Umdrehung) im
Uhrzeigersinn drehen, um die Dämpfungskraft zu
erhöhen.
Feder-Einbaulänge Die Einbaulänge auf 90–100 mm (3.5–3.9 in) ein-
stellen.
Feder Weichere Feder einbauen.