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FAHREN MIT DEM HYUNDAI
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C190F01A-GST Tips für den Anhängerbetrieb
1. Bevor Sie losfahren, überprüfen Sie die korrekte Verbindung von Anhängerkupplung undSicherungskette und die Funktionsfähigkeit von Rück-, Brems- und Blinkleuchten desAnhängers.
2. Halten Sie beim Fahren immer eine angemessene Geschwindigkeit und die gesetzlichen Bestimmungen ein.
3. Anhängerbetrieb erhöht den Kraftstoffverbrauch.
4. Um die Motorbremse und die Ladekapazität des Drehstromgen-erators gut auszunutzen, vermeiden Sie Fahren im 5. Gang (beiSchaltgetriebe) bzw. im Overdrive (Automatikgetriebe). WARNUNG:
Falsche Beladung lhres Fahrzeugs
oder des Anhängers beeinträchtigendie Lenkbarkeit und Bremswirkung erheblich; ein Unfall mit schwerenVerletzungen kann die Folge sein.
!
5. Max. zulässiger Überhang des kupplungspunktes : 1092 mm.
VORSICHT:
Die folgenden Werte stellen
Empfehlungen für den Gespannbetrieb dar. Wenn der beladene Anhänger die Werte in der untenstehenden Tabelleüberschreitet, ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet.
HSM411
Kupplungspunkt
! Stützlast
80 92 28
Motor
2,4(4WD) 2,4(2WD)
Diesel (2WD) 2,7(4WD) 2,4(4WD) 2,4(2WD)
Diesel (4WD)Diesel (2WD) 2,7(4WD)
Maximales
Anhängergesamtgewicht in kg
Gebremst
Ungebremst Anhänger
1650 2000 1870 2000 2200 2300
700
/MIT ABS:
750
kg
Diesel (4WD) W.G.T
V.G.T
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14. Wenn Sie bergab fahren, schaltenSie in einen niedrigen Gang und nutzen Sie die Motorbremswirkung.Wenn Sie eine lange Steigungherauffahren, verringern Sie dieGeschwindigkelt und schalten Sie in einen niedrigeren Gang, um den Motor nicht zu überlasten bzw. zuüberhitzen.
15.Wenn Sie an einer Steigung anhalten müssen, verhindern Sie das Zurückrollen des Gespanns nicht mit dem Gaspedal; dadurchkann das Automatikgetriebe überhitzen. Benutzen Sie die Bremse oder die Handbremse.
HINWEIS: Prüfen Sie bei Gespannbetrieb öfter das Getriebeöl.
5. Sichem Sie immer alle
Gegenstände im Anhänger, damitdie Last bei der Fahrt nicht verrutschen kann.
6. Prüfen Sie Zustand und Luftdruck aller Reifen am Fahrzeug und amAnhänger. Zu niedriger Luftdruck kann die Fahreigenschaftenentscheidend verschlechtern. Vergessen Sie nicht den Reservereifen.
7. Ein Gespann ist empfindlicher
gegen Seitenwind und Turbulenzen.Wenn Sie von einem großen Fahrzeug überholt werden, behalten Sie konstante Geschwindigkeit beiund steuern Sie geradeaus. Sollten die Turbulenzen zu groß werden, versuchen Sie, langsamer zuwerden, um aus den Turbulenzen des anderen Fahrzeugs herauszukommen.
8. Wenn Sie lhr Gespann parken, beachten Sie die üblichenSicherheitsregeln, besonders, wennSie am Hang parken. Schlagen Sie die Lenkung zum Randstein hin ein, ziehen Sie die Handbremsefest an und legen Sie den ersten Gang oder den Rückwärtsgang ein (Schaltgetriebe) bzw. stellen Sie den Wählhebel in Parkposition(Automatikgetriebe). Sichem Sie die Räder das Anhängers zusätzlich mit Unterlegkeilen.
9. Wenn der Anhänger elektrisch betriebene Bremsen hat, lassen Siedas Gespann etwas rollen undbetätigen Sie dann den Bremsschalter des Anhängers von Hand. So können Sie sicher sein,daß die Bremsen funktionieren, und gleichzeitig die korrekten elektrischen Verbindungen prüfen.
10. Kontrollieren Sie auf lhrer Fahrt gelegentlich, ob die Ladung desAnhängers gesichert ist und die Beleuchtungsanlage einwandfrei funktioniert.
11.Vermeiden Sie ruckartiges Anfahren, plötzliche Besch-leunigung und abruptes Bremsen.
12. Vermeiden Sie scharfes Wenden und abrupten Spurwechsel.
13. Vermeiden Sie zu langes und zu häufiges Bremsen. Dadurchkönnten die Bremsen überhitzenund in der Wirkung nachlassen.
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VORSICHT:
Bei Überhitzung während des Gespannbetriebs (Zeiger derTemperaturanzeige reicht zum roten Bereich) folgende Maßnahmen ergreifen, um das Problemauszuschalten oder zu vermindern:
1. Klimaanlage abschalten.
2. Geschwindigkeit verringern.
3. An Steigungen in niedrigeren Gang schalten.
4. Beim Halt im Stop-and-Go- Verkehr Schalthebel in Neutral- oder Parkposition stellen undStandgas erhöhen.
!
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Der Motor Springt nicht an ........................................... 3-2 Überbrückungsstart..................................................... 3-3
Überhitzung des Motors .............................................. 3-4 Ersatzreifen ................................................................. 3-6
Bei einer Reifenpanne .................................................. 3-7
Auswechseln eines Defekten Reifens ......................... 3-8Abschleppen des Fahrzeugs...................................... 3-13
Abschleppen im Notfall ............................................... 3-16
Wenn Sie Ihre Schlüssel Verlieren .............................3-17
IM NOTFALL
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3IM NOTFALL
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!
DER MOTOR SPRINGT NICHT AN
D010A01A-AST D010B01A-AST Der Motor dreht sich nicht oder nur langsam
1. Verfügt das Fahrzeug über ein Automatikgetriebe, sicherstellen, daß sich der Wählhebel in der Neutralstellung "N" oder in der Parkstellung "P" befindet, und daßdie Handbremse angezogen ist.
2. Die Batterieanschlüsse darauf über- prüfen, ob sie sauber sind und festsitzen.
3. Die Innenraumbeleuchtung einschalten. Verdunkelt sich die Lampe beim Betätigen des Anlassers oder geht sie aus, istdie Batterie entladen.
4. Die Anlasseranschlüsse auf festen
Sitz überprüfen. D010C02A-AST Der Motor dreht sich normal,
springt aber nicht an
1. Den Kraftstoffstand überprüfen. 2. Alle Anschlüsse an der Zündspule und Zündkerzen (bei Benzinmotor) bzw. alle Anschlüsse an der Glühkerze und dem Glühkerzenrelais (bei Dieselmotor)prüfen. Lose oder abgetrennte Anschlüsse wieder festziehen.
3. Die Kraftstoffleitung im Motorraum überprüfen.
4. Springt der Motor immer noch nicht an, einen Hyundai-Händleraufsuchen.
WARNUNG:
Springt der Motor nicht an, zum Starten das Fahrzeug nichtschieben oder ziehen. Dadurch könnte es zu Kollisionen oder anderen Beschädigungen kommen.Darüber hinaus kann der Katalysator zu brennen anfangen, wenn das Fahrzeug zum Starten geschobenoder gezogen wird.
D010B01O5. Zum Starten das Fahrzeug nicht
schieben oder ziehen. Siehe dieAnweisungen zum "Überbrückung- sstart" auf den folgenden Seiten.
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IM NOTFALL
3ÜBERBRÜCKUNGSSTART
D020A01O
D010D01A-AST Motor geht während der Fahrt
aus
1. Verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie weiter geradeaus. Verlassen Sie vorsichtig die Fahrbahn und halten Sie an einemsicheren Platz.
2. Schalten Sie die Warnblinkanlage
ein.
3. Versuchen Sie, den Motor wieder
zu starten. Springt der Motor nichtan, lesen Sie Abschnitt "Motor springt nicht an". D020A02A-AST
WARNUNG:
Ein Überbrückungsstart kann gefährlich sein! Werden diese Anweisungen nicht genau befolgt, können schwere Verletzungen vonPersonen und Beschädigungen des Fahrzeugs die Folge sein! Bestehen noch Unklarheiten über denÜberbrückungsstart, qualifizierte Hilfe in Anspruch nehmen. Fahrzeugbatterien enthaltenSchwefelsäure. Diese ist giftig und hochkorrosiv. Beim Überbrückungs- start eine Schutzbrille tragen und darauf achten, daß keine Säure auf Personen, Kleidung oder Fahrzeug gelangt.
!
o Sollte versehentlich Säure auf die
Haut oder in die Augen gelangen, sofort verunreinigte Kleidung entfernen und den betroffenenBereich mit klarem Wasser mindestens 15 Min. abspülen. Dann sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.Muß eine Person zu einer Notaufnahme transportiert werden, während der Fahrt auf die betroffeneStelle weiterhin mit einem Schwamm oder einem Tuch Wasser auftragen.
o Das während eines
Überbrückungsstarts von derBatterie abgegebene Gas ist hochexplosiv. Im Gefahrenbereich nicht rauchen und Funkenbildungund offene Flammen vermeiden.
o Die für den Überbrückungsstart
verwendete Batterie muß eine
Spannung von 12 V aufweisen. Läßt sich nicht bestimmen, ob es sich um eine 12V-Batterie handelt, mitdieser Batterie keinen Überbrückungsstart versuchen.Entladene Batterie
Startbatterie
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3IM NOTFALL
4ÜBERHITZUNG DES MOTORS
gewissen Abstand zur Batterie anschließen. Das Kabel nicht anein umlaufendes Teil anschließen.
4. Den Motor des Fahrzeugs mit der
Startbatterie anlassen und einigeMinuten lang laufen lassen. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß sich die Startbatterie auflädt.Während des Überbrückungsstarts den Motor in diesem Fahrzeug mit einer Drehzahl von ca. 2000 min -1
laufen lassen.
5. Den Motor des Fahrzeugs mit der
entladenen Batterie normal anlassen. Nach dem Anspringen des Motors die Starterkabelangeschlossen lassen und den Motor bei schnellem Leerlauf oder bei einer Drehzahl von ca. 2000min -1
einige Minuten lang laufen
lassen.
6. Entfernen Sie die Überbrückungskabel vorsichtig in umgekehrter Reihenfolge des Anschließens.
Ist die Ursache für eine entladeneBatterie nicht bekannt (z.B. weil die Lampen eingeschaltet blieben usw.), muß das Ladesystem vom Hyundai-Händler überprüft werden.
o Für den Überbrückungsstart eines
Fahrzeugs mit einer entladenenBatterie muß genau entsprechend der folgenden Schritte vorgegangen werden.
1. Befindet sich die Startbatterie in einem anderen Fahrzeug, sicherstellen, daß sich die zwei Fahrzeuge nicht berühren.
2. Alle unnötigen Leuchten und das Zubehör beider Fahrzeugeausschalten.
3. Die Klemmen des Starterkabels
genau entsprechend der auf derVorseite aufgeführten Reihenfolge anschließen, d.h. zuerst eine Klemme des Starterkabels an den"Plus-"Pol (+) oder das "Plus"-Kabel (+) der entladenen Batterie anschließen. Dann das andere Endedesselben Kabels an die "Plus"- Klemme der Startbatterie anschließen. Danach die eineKlemme des zweiten Kabels an den "Minus"-Pol der Startbatterie anschließen. Zum Schluß das andere Ende dieses Kabels an ein starres Metallteil des Motors in einem D030A02TB-AST Wird von der Temperaturanzeige eine Überhitzung angezeigt, ist ein Leistungs-schwund zu spüren oder einlautes Klingel- oder Klopfgeräusch zu hören, so ist der Motor wahrscheinlich zu heiß. In diesem Fall, wie folgtvorgehen:
1. Das Fahrzeug von der Fahrbahn lenken und so schnell, wie diessicher erscheint, anhalten.
2. Den Wähl-/Schalthebel in die Parkstellung "P" (Automatik-getriebe) oder in die Leerlaufstellung(Schaltgetriebe) schalten und die Handbremse abstellen. Die Klima- anlage ausschalten.
3. Läuft unter dem Fahrzeug Kühlmittel
aus, oder steigt aus dem MotorraumDampf auf, den Motor anhalten. Die Motorhaube nicht öffnen, solange noch Kühlmittel ausläuftbzw. Dampf aufsteigt. Ist kein Kühlmittelverlust und kein Dampf sichtbar, den Motor laufen lassenund überprüfen, ob das Motorkühlgebläse funktioniert. Läuft das Gebläse nicht, den Motorabstellen.
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IM NOTFALL
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WARNUNG (nur bei Diesel):
Niemals bei laufendem Motor oder
innerhalb von 30 Sekunden nach dem Abstellen des Motors an der Zündanlage arbeiten.
Hochdruckpumpe, Verteiler, Ein-
spritzdüsen und Hochdruck- leitungen stehen auch nach demAbstellen des Motors noch unter hohem Druck. Durch Undichtigkeiten herausspritzenderKraftstoff kann bei Kontakt mit der Haut schwere Verletzungen verursachen. Personen mitHerzschrittmacher dürfen der ECU oder dem Kabelbaum bei laufendem Motor nicht näher als 30 cmkommen, da der hohe Strom im Common Rail-System starke Magnetfelder erzeugt.
WARNUNG:
Bei laufendem Motor nicht mit Händen und Kleidung in die Nähe von umlaufenden Teilen wie z.B.Gebläse und Keilriemen kommen, um ein Verletzungsrisiko auszuschalten.
5. Ist der Wasserpumpenkeilriemengerissen oder läuft Kühlmittel aus,den Motor sofort abstellen, undden nächsten Hyundai-Händler um Hilfe bitten.!
4. Überprüfen, ob der
Wasserpumpenkeil- riemen fehlt. Ist er vorhanden, seine Spannung überprüfen. Scheint der Keilriemen in Ordnung, den Kühler, dieSchläuche und den Fahrzeugunterboden auf Kühlmittellecks überprüfen. (Wardie Klimaanlage eingeschaltet, ist es normal, daß kaltes Wasser beim Anhalten vom Unterboden abtropft.)
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6. Ist die Ursache für die Überhitzungnicht festzustellen, warten, bis sich der Motor wieder auf die normale Temperatur abgekühlt hat. IstKühlmittel ausgelaufen, Kühlmittel vorsichtig bis zur mittleren Markierung im Behälter (Seite 6-14) auffüllen.
7. Vorsichtig vorgehen und auf weitere Anzeichen für Überhitzung achten. Sollte es erneut zu einem Überhitzen kommen, einen Hyundai-Händler um Hilfe bitten.
!WARNUNG:
Bei heißem Motor nicht den Kühlerdeckel abschrauben. Kühlmittel könnte aus der Öffnungherausspritzen und schwere Verbrennungen verursachen.