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PRAKTISCHE TIPPS
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Reifendrucküberwachung
Das Ersatzrad hat keinen Sen-
sor. Das defekte Rad muss
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder von einer qualifi -
zierten Werkstatt repariert werden.
Rad verstauen
)
Verstauen Sie die Werkzeuge an ih-
rem Platz im Kasten und schließen
Sie den Deckel.
)
Stellen Sie den Kasten auf den
Boden und zentrieren Sie das
Ersatzrad darüber.
)
Bringen Sie den Haken mit dem
Verbindungsstück im Rad an, da-
nach wie auf der Abbildung gezeigt
den Kasten.
)
Befestigen Sie Rad und Kasten zu-
sammen unter dem Fahrzeug, indem
Sie die Befestigungsmutter der Winde
mit dem Radschlüssel 1
und der
Verlängerung 7
abschrauben.
)
Ziehen Sie die Mutter fest und prü-
fen Sie, ob das Rad waagerecht am
Boden anliegt.
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PRAKTISCHE TIPPS
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Fahrzeug abstellen
Stellen Sie das Fahrzeug so ab,
dass es den Verkehr nicht behin-
dert: auf einem waagerechten, festen,
nicht rutschigen Untergrund.
Ziehen Sie die Feststellbremse an, sofern
diese nicht auf Automatikmodus gestellt
ist, schalten Sie die Zündung aus und le-
gen Sie den ersten Gang * ein, sodass die
Räder blockiert sind.
Stellen Sie sicher, dass die Bremskontroll-
leuchte und die Kontrollleuchte P
an der
Betätigung der Feststellbremse leuchten.
Setzen Sie bei Bedarf einen Keil unter
das Rad, das dem auszuwechselnden
Rad schräg gegenüber liegt.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass die
Insassen ausgestiegen sind und sich in
einem sicheren Bereich aufhalten.
Arbeiten Sie niemals unter einem Fahr-
zeug, das nur durch einen Wagenheber
abgestützt wird; verwenden Sie einen
Stützbock.
Rad abmontieren
Vorgehensweise
)
Ziehen Sie die Zierkappe auf den
Radmuttern mit dem Werkzeug 3
ab
(je nach Ausstattung).
)
Falls Ihr Fahrzeug mit einem Steck-
schlüsseleinsatz 5
ausgestattet ist,
setzen Sie diesen auf den Radschlüs-
sel 1
, um die Diebstahlschutzmutter zu
lösen.
)
Lösen Sie die übrigen Radmuttern
nur mit dem Radschlüssel 1
.
)
Setzen Sie den Wagenheber 2
an einer
der beiden an der Karosserieunterseite
dafür vorgesehenen Stellen vorn ( A
)
oder hinten ( B
) an, die dem zu wech-
selnden Rad am nächsten liegt.
)
Kurbeln Sie den Wagenheber 2
aus-
einander, bis er mit der Sohle auf
dem Boden aufl iegt. Vergewissern
Sie sich, dass der Wagenheber mit
seiner Sohle senkrecht unter der
betreffenden Ansatzstelle A
oder B
steht.
)
Heben Sie das Fahrzeug so weit
an, dass genügend Platz zwischen
Rad und Boden bleibt, um später
das (nicht defekte) Ersatzrad leicht
montieren zu können.
)
Entfernen Sie die Muttern und be-
wahren Sie sie an einem sauberen
Platz auf.
)
Nehmen Sie das Rad ab.
*
Schalthebelstellung R
beim auto-
matisierten Schaltgetriebe, P
beim
Automatikgetriebe
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PRAKTISCHE TIPPS
193
Nach einem Radwechsel
Entfernen Sie zunächst die mittlere Abdeckung, um
das defekte Rad im Koffer verstauen zu können.
Bei Verwendung des Notrads darf die Geschwin-
digkeit von 80 km/h nicht überschritten werden.
Lassen Sie so schnell wie möglich von einem
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
von einer qualifi zierten Werkstatt überprüfen,
ob die Radmuttern richtig festgezogen sind und
das Ersatzrad den richtigen Reifendruck hat
Lassen Sie das defekte Rad reparieren und brin-
gen Sie es gleich danach wieder am Fahrzeug an.
Rad montieren
Vorgehensweise
)
Setzen Sie das Rad mit Hilfe des
Zentrierstifts 4
auf die Nabe.
)
Drehen Sie die Muttern von Hand
bis zum Anschlag ein.
)
Ziehen Sie die Diebstahlschutz-
mutter mit dem Radschlüssel 1
an.
Verwenden Sie hierzu den Steck-
schlüsseleinsatz 5
( falls Ihr Fahr-
zeug damit ausgestattet ist).
)
Ziehen Sie die übrigen Radmuttern
nur mit dem Radschlüssel 1
an.
)
Lassen Sie das Fahrzeug wieder
auf den Boden herunter.
)
Kurbeln Sie den Wagenheber 2
zu-
sammen und entfernen Sie ihn.
)
Ziehen Sie die Diebstahlschutzmut-
ter mit dem Radschlüssel 1
fest.
Verwenden Sie hierzu den Steck-
schlüsseleinsatz 5
( falls Ihr Fahr-
zeug damit ausgestattet ist).
)
Ziehen Sie die übrigen Radmuttern
nur mit dem Radschlüssel 1
fest.
)
Setzen Sie die Zierkappen auf die
Radmuttern (je nach Ausstattung).
)
Verstauen Sie das Werkzeug im
Werkzeugbehälter.
Befestigung des
Stahlnotrads
Wenn Ihr Fahrzeug mit Alumini-
umrädern ausgerüstet ist, werden Sie
beim Festziehen der Schrauben feststel-
len, dass die Unterlegscheiben keinen
Kontakt mit dem Stahlnotrad haben. Dies
ist normal. Der sichere Halt des Notrads
wird durch die konische Aufl agefl äche
der einzelnen Schrauben gewährleistet.
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PRAKTISCHE TIPPS
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Stromschlaggefahr
Xenon-Lampen (D1S-35W)
müssen von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder
von einer qualifi zierten Werkstatt
ausgetauscht werden.
AUSTAUSCH DER GLÜHLAMPEN
Ausführung mit Halogen-Leuchten
1.
Blinkleuchten
(HP24 bernsteingelb-24W)
2.
Abblendlicht (H7-55W)
3.
Fernlicht (H7-55W)
4.
Taglicht (HP24-24W)
5.
Nebelscheinwerfer (PS24-24W)
6.
Standlicht (W5-5W)
1.
Blinkleuchten
(HP24 bernsteingelb-24W)
2.
Abblend-/Fern-/Kurvenlicht
(D1S-35W)
3.
Taglicht/Standlicht
(P21/5W)
4.
Nebelscheinwerfer
(PS24-24W)
Ausführung mit Xenon-Leuchten
und adaptivem Kurvenlicht
Die Streuscheiben der Scheinwer-
fer bestehen aus Polykarbonat mit
einer Schutzlackbeschichtung:
)
Verwenden Sie zum Säubern kein
trockenes Tuch oder Scheuertuch
und auch keine Reinigungs- oder
Lösungsmittel,
)
verwenden Sie einen Schwamm
und Seifenwasser,
)
wenn Sie hartnäckige Verschmut-
zungen mit Hochdruck reinigen, halten
Sie die Spritzdüse nicht für längere
Zeit auf die Scheinwerfer, Leuchten
und deren Ränder, um eine Beschä-
digung der Lackschicht und der Dich-
tungsgummis zu vermeiden.
Frontleuchten
)
Berühren Sie die Lampe nicht mit
bloßen Fingern, verwenden Sie ein
faserfreies Tuch zum Anfassen.
Vor dem Austauschen von Glühlampen
müssen die Scheinwerfer einige Minu-
ten lang ausgeschaltet sein (Gefahr
schwerer Verbrennungen).
Damit die Scheinwerfer nicht zerstört
werden, dürfen nur Glühlampen mit
UV-Filter verwendet werden.
Ersetzen Sie eine defekte Glühlampe
stets durch eine neue Lampe mit den
gleichen Angaben und Eigenschaften.
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