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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
• Wenn sich ein erkennbares Objekt in der Nähe einer Wand, eines Zauns, einer Leit-planke, eines Kanaldeckels, eines Fahr-
zeugs, einer Stahlplatte auf der Straße usw. befindet• Wenn sich ein erkennbares Objekt unter
einer baulichen Struktur befindet • Wenn ein Teil eines erkennbaren Objekts durch ein anderes Objekt, z.B. große
Gepäckstücke, ein Regenschirm oder eine Leitplanke, verdeckt ist• Wenn in der näheren Umgebung Objekte
vorhanden sind, die die Funkwellen des Radars reflektieren können (Tunnel, Fach-werkbrücken, Schotterstraßen, schneebe-
deckte Straßen mit Spuren usw.) • Wenn die Funkwellen von einem Radar eines anderen Fahrzeugs beeinträchtigt
werden • Wenn sich mehrere erkennbare Objekte nahe beieinander befinden
• Wenn die Sonne oder anderes Licht direkt auf ein erkennbares Objekt trifft• Wenn ein erkennbares Objekt einen wei-
ßen Farbton hat und extrem hell ist • Wenn ein erkennbares Objekt nahezu die-selbe Farbe oder Helligkeit wie seine
Umgebung hat • Wenn ein erkennbares Objekt vor Ihrem Fahrzeug einschert oder plötzlich auf-
taucht • Wenn die Front Ihres Fahrzeugs von Was-ser, Schnee, Staub usw. getroffen wird
• Wenn vor Ihnen eine sehr helle Licht- quelle, wie z. B. die Sonne oder die Scheinwerfer des Gegenverkehrs, direkt
auf die Frontkamera trifft • Wenn Sie sich der Seite oder Front eines vorausfahrenden Fahrzeugs nähern
• Wenn es sich bei einem vorausfahrenden Fahrzeug um ein Motorrad oder Fahrrad handelt (für Region C)
• Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug sehr schmal ist, wie z.B. ein PMV (Personal
Mobility Vehicle) • Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug einen kleinen Heckbereich hat, wie z. B.
ein unbeladener Lkw • Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug einen niedrigen Heckbereich hat, wie z. B.
ein Tieflader
• Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug eine
extrem große Bodenfreiheit hat
• Wenn die Ladung eines vorausfahrenden
Fahrzeugs über den Heckstoßfänger hin- ausragt• Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug eine
ungewöhnliche Form hat, wie z. B. ein Traktor oder ein Seitenwagen• Für Region A und B: Wenn ein vorausfah-
rendes Fahrzeug ein Kinderfahrrad, ein mit großen Gegenständen beladenes Fahrrad, ein Fahrrad, das von mehr als einer Per-
son gefahren wird, oder ein Fahrrad mit einer speziellen Form (Fahrrad mit Kinder-sitz, Tandem usw.) ist
• Für Region A und B: Wenn ein Fußgänger oder ein Radfahrer inklusive Fahrrad eine Höhe von weniger als ca. 1 m oder mehr
als ca. 2 m hat • Für Region A und B: Wenn ein Fußgän-ger/Radfahrer übergroße Bekleidung (z. B.
einen Regenmantel, ein langes Kleid usw.) trägt, wodurch sich seine Silhouette nicht klar und deutlich abzeichnet
• Für Region A und B: Wenn sich ein Fuß- gänger nach vorn beugt oder in die Hocke
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
geht oder wenn sich ein Radfahrer nach vorn beugt• Für Region A und B: Wenn sich ein Fuß-
gänger/Radfahrer schnell fortbewegt • Für Region A und B: Wenn ein Fußgänger einen Kinderwagen, einen Rollstuhl, ein
Fahrrad oder ein anderes Fahrzeug schiebt• Beim Fahren bei schlechten Wetterbedin-
gungen, z. B. bei starken Regenfällen, dichtem Nebel, Schneefall oder Sandstür-men
• Beim Fahren durch Dampf oder Rauch • Beim Fahren bei dunklen Umgebungsbe-dingungen, wie z. B. in der Morgen- oder
Abenddämmerung oder bei Nacht oder in einem Tunnel, wodurch ein erkennbares Objekt nahezu dieselbe Farbe wie seine
Umgebung hat • Beim Fahren in einem Bereich, in dem sich die Umgebungshelligkeit plötzlich ändert,
wie z. B. am Anfang und Ende eines Tun- nels• Nach dem Start des Hybridsystems wird
das Fahrzeug eine gewisse Zeit lang nicht gefahren• Wenn innerhalb weniger Sekunden nach
einem Rechts-/Linksabbiegevorgang erneut rechts/links abgebogen wird• Beim Durchfahren einer Kurve und wenige
Sekunden nach dem Durchfahren einer Kurve• Wenn Ihr Fahrzeug ins Schlingern gerät
• Wenn die Fahrzeugfront angehoben oder abgesenkt wird
• Wenn die Räder falsch ausgerichtet sind • Wenn ein Wischerblatt die Frontkamera blockiert
• Das Fahrzeug wird mit extrem hohen Geschwindigkeiten bewegt• Beim Befahren einer Gefällestrecke
• Wenn der Radarsensor oder die Frontka- mera falsch justiert ist
• Für Region A: Wenn beim Fahren in einer Spur, die durch mehr als eine Spur getrennt ist, entgegenkommende Fahr-
zeuge fahren und dabei nach rechts/links abbiegen• Für Region A: Wenn beim Abbiegen nach
rechts/links das auf der gegenüberliegen- den Fahrbahn entgegenkommende Fahr-zeug außerhalb des Sensor-
Erkennungsbereichs ist
• Für Region A: Beim Abbiegen nach
rechts/links, wenn ein Fußgänger sich Ihrem Fahrzeug von hinten oder von der Seite nähert
●Für Region A: Neben den oben genannten Punkten ist die Notlenkungsunterstützung
in manchen Situationen, wie z.B. in den folgenden Fällen, nicht aktiv.• Für Region A: Wenn die weißen (gelben)
Spurlinien schwer zu erkennen sind, weil sie z.B. verblasst sind, auseinander oder ineinander laufen oder weil ein Schatten
auf ihnen liegt • Für Region A: Wenn die Spur breiter oder schmaler als im Normalfall ist
• Für Region A: Wenn ein helles oder dunk- les Muster auf der Straßenoberfläche vor-handen ist, wie z.B. aufgrund von
Straßenreparaturen • Für Region A: Wenn ein Fußgänger in der Nähe der Mittellinie des Fahrzeugs erkannt
wird • Für Region A: Wenn das Ziel zu nah ist
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
• Für Region A: Wenn nicht genügend siche- rer oder freier Platz vorhanden ist, in den das Fahrzeug gelenkt werden kann
• Für Region A: Wenn ein Fahrzeug entge- genkommt• Für Region A: Wenn die VSC-Funktion
aktiv ist
●In manchen Situationen, wie z.B. in den
folgenden Fällen, kann nicht genügend Bremskraft oder Lenkkraft (für Region A) erreicht werden, wodurch das System
nicht ordnungsgemäß funktionieren kann: • Wenn die Bremswirkung nicht im vollen Umfang vorhanden ist, wie z. B. bei extrem
kalten, heißen oder feuchten Bremsbelä- gen• Wenn das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß
gewartet wird (stark abgenutzte Bremsen oder Reifen, falscher Reifendruck usw.)• Wenn das Fahrzeug auf Schotterpisten
oder anderen rutschigen Untergründen bewegt wird• Wenn die Straßenoberfläche tiefe Radspu-
ren aufweist • Beim Befahren einer Gefällestrecke• Beim Fahren auf einer Straße, die links
und rechts abfällt
■Wenn das VSC deaktiviert ist
●Wenn das VSC deaktiviert ist ( S.341),
sind der Pre-Collision-Bremsassistent und die Pre-Collision-Bremsfunktion ebenfalls deaktiviert.
●Die PCS-Warnleuchte leuchtet auf und in der Multi-Informationsanzeige wird “VSC
ausgeschaltet. PCS-Bremse nicht verfüg- bar.” angezeigt.
*: Je nach Ausstattung
Beim Fahren auf einer Straße mit deut-
lich erkennbaren weißen (gelben) Spur-
linien warnt das LTA-System den
Fahrer, wenn das Fahrzeug möglicher-
weise von der aktuellen Spur* a b w e i c h t .
Das System kann außerdem mit einem
sanften Lenkradeingriff dabei helfen,
ein Abweichen von der Spur* zu verhin-
dern. Wenn darüber hinaus die dynami-
sche Radar-Geschwindigkeitsregelung
mit maximalem Drehzahlbereich in
Betrieb ist, betätigt das System das
Lenkrad, um die Position des Fahr-
zeugs innerhalb der Spur zu halten.
Das LTA-System erkennt weiße (gelbe)
Spurlinien* anhand der Frontkamera.
Darüber hinaus erkennt es vorausfah-
rende Fahrzeuge mit der Frontkamera
und per Radar.
*: Erkennt unter Umständen die Abgrenzung
zwischen dem Asphalt und der Seite der
Straße, z.B. Gras, Erde oder Randstein,
als Fahrspur.
LTA (Spurhalteassistent)*
Funktionsübersicht
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
■Vor der Verwendung des LTA-
Systems
●Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das LTA-System. Das LTA-System fährt das Fahrzeug nicht automatisch
und bewirkt auch nicht, dass der Fahrer dem Bereich vor dem Fahrzeug weniger Aufmerksamkeit schenken muss. Der
Fahrer trägt jederzeit die volle Verant- wortung für die Gewährleistung der Fahrsicherheit, indem er aufmerksam
auf die Umgebungsbedingungen achtet und bei Bedarf das Lenkrad so betätigt, dass der Pfad des Fahrzeugs korrigiert
wird. Der Fahrer muss außerdem bei Ermüdungserscheinungen, wie z. B. bei langen Fahrten, Pausen einlegen.
●Wenn die entsprechenden Fahrmanö-ver nicht durchgeführt werden oder nicht die nötige Aufmerksamkeit aufge-
bracht wird, können Unfälle mit lebens- gefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen die Folge sein.
■Für das LTA-System ungeeignete Situationen
Schalten Sie in den folgenden Situationen
das System mit dem LTA-Schalter aus. Andernfalls können Unfälle mit lebensge-fährlichen bzw. tödlichen Verletzungen die
Folge sein.
●Das Fahrzeug wird auf einer Straßen- oberfläche gefahren, die wegen Regen,
Schnee, Eis usw. rutschig ist.
●Das Fahrzeug wird auf einer verschnei- ten Straße gefahren.
●Weiße (gelbe) Linien sind aufgrund von Regen, Schnee, Nebel, Staub usw. schwer erkennbar.
●Das Fahrzeug wird aufgrund von Bauar-beiten in einer temporären Spur oder einer beschränkten Spur gefahren.
●Das Fahrzeug wird in einem Baustellen-bereich gefahren.
●Ein Ersatzrad, Schneeketten usw.
wurde(n) montiert.
●Wenn die Reifen stark verschlissen sind oder wenn der Reifendruck niedrig ist.
●Wenn sich das Fahrzeug im Anhänger-betrieb befindet oder abgeschleppt wird.
■Vermeiden von Fehlfunktionen des
LTA-Systems und von versehentli- chen Bedienvorgängen
●Modifizieren Sie nicht die Scheinwerfer und bringen Sie keine Aufkleber usw. an
den Lampen an.
●Modifizieren Sie nicht die Aufhängung usw. Wenn die Aufhängung usw.
gewechselt werden muss, wenden Sie sich an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder
einen anderen kompetenten Fachbe- trieb.
●Montieren oder platzieren Sie keine
Teile oder Gegenstände auf der Motor- haube oder am Grill. Bauen Sie außer-dem keinen Kühlergrill-Schutz
(Rammschutzbügel gegen Stiere, Kän- gurus usw.) an.
●Wenn Ihre Frontscheibe repariert wer-
den muss, wenden Sie sich an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder einen
anderen kompetenten Fachbetrieb.
■Bedingungen, unter denen Funktio- nen unter Umständen nicht ord-
nungsgemäß arbeiten
In den folgenden Situationen werden die Funktionen unter Umständen nicht ord-nungsgemäß ausgeführt, wodurch Ihr
Fahrzeug von der Spur abweichen kann. Fahren Sie immer vorsichtig unter Beach-tung Ihrer Umgebung und betätigen Sie
das Lenkrad, um den Kurs Ihres Fahr- zeugs zu korrigieren, ohne sich aus-schließlich auf die Funktionen zu
verlassen.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
WARNUNG
●Wenn die Abstandsregelungsanzeige
angezeigt wird ( S.255) und das vor- ausfahrende Fahrzeug die Spur wech-selt. (Ihr Fahrzeug folgt möglicherweise
dem vorausfahrenden Fahrzeug und wechselt ebenfalls die Spur.)
●Wenn die Abstandsregelungsanzeige angezeigt wird ( S.255) und das vor- ausfahrende Fahrzeug ins Schlingern
gerät. (Ihr Fahrzeug gerät dadurch mög- licherweise ebenfalls ins Schlingern und weicht von der Spur ab.)
●Wenn die Abstandsregelungsanzeige angezeigt wird ( S.255) und das vor- ausfahrende Fahrzeug von seiner Spur
abweicht. (Ihr Fahrzeug folgt möglicher- weise dem vorausfahrenden Fahrzeug und weicht von der Spur ab.)
●Wenn die Abstandsregelungsanzeige angezeigt wird ( S.255) und das vor-
ausfahrende Fahrzeug extrem nah an der linken/rechten Spurbegrenzungsli- nie fährt. (Ihr Fahrzeug folgt möglicher-
weise dem vorausfahrenden Fahrzeug und weicht von der Spur ab.)
●Das Fahrzeug wird durch eine scharfe
Kurve gefahren.
●Objekte oder Muster, die versehentlich als weiße (gelbe) Linien interpretiert
werden können, sind am Straßenrand (Leitplanken, reflektierende Leitpfosten usw.) vorhanden.
●Das Fahrzeug wird in Bereichen gefah-ren, in denen sich die Straße verzweigt
oder in denen mehrere Straßen aufein- andertreffen usw.
●Asphaltreparaturmarkierungen, weiße (gelbe) Linien usw. sind aufgrund von Straßenreparaturen vorhanden.
●Auf der Straße sind Schatten vorhan-den, die parallel zu den weißen (gelben)
Linien verlaufen oder diese verdecken.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Spurwechselwarnungsfunktion
Wenn das System feststellt, dass das
Fahrzeug möglicherweise von seiner
Spur* abweicht, wird eine Warnung in
der Multi-Informationsanzeige ange-
zeigt und es ertönt entweder ein
Warnsummer oder das Lenkrad vibriert,
WARNUNG
●Das Fahrzeug wird in einem Bereich
ohne weiße (gelbe) Linien gefahren, wie z. B. vor einer Mautstelle oder einem Grenzübergang oder an einer Kreuzung
usw.
●Die weißen (gelben) Linien sind beschä- digt, Markierungsnägel oder Steine sind
vorhanden.
●Die weißen (gelben) Linien können auf- grund von Sand usw. nicht oder nur
schwer gesehen werden.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahr- bahnoberfläche gefahren, die z. B.
durch Regen, Pfützen usw. nass ist.
●Die Verkehrsleitlinien sind gelb (die unter Umständen viel schwerer als
weiße Linien erkannt werden können).
●Die weißen (gelben) Linien verlaufen über einen Randstein usw.
●Das Fahrzeug wird auf einer hellen Oberfläche gefahren, wie z. B. auf Beton.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahr-bahnoberfläche gefahren, die durch
reflektierendes Licht usw. erhellt wird.
●Das Fahrzeug wird in einem Bereich gefahren, in dem sich die Helligkeit
plötzlich ändert, wie z. B. an Ein- und Ausfahrten eines Tunnels usw.
●Licht von den Scheinwerfern eines ent-
gegenkommenden Fahrzeugs, der Sonne usw. trifft auf die Kamera.
●Das Fahrzeug wird an einem Hang
gefahren.
●Das Fahrzeug wird auf einer Straße, die sich nach links oder rechts neigt, oder
auf einer kurvigen Straße gefahren.
●Das Fahrzeug wird auf einer unbefestig- ten oder rauen Straße gefahren.
●Die Fahrspur ist übermäßig schmal oder breit.
●Das Fahrzeug neigt sich aufgrund einer schweren Beladung oder eines falschen
Reifendrucks extrem stark.
●Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist extrem gering.
●Das Fahrzeug bewegt sich während der Fahrt aufgrund der Straßenbedingun-gen (schlechte Straßen oder Dehnungs-
fugen) stark auf und ab.
●Beim Fahren durch einen Tunnel oder bei Nacht mit ausgeschalteten Schein-
werfern oder wenn ein Scheinwerfer nur matt leuchtet, weil das Glas ver-schmutzt ist oder der Scheinwerfer
falsch eingestellt ist.
●Das Fahrzeug wird von Seitenwind erfasst.
●Das Fahrzeug wird vom Fahrtwind eines Fahrzeugs erfasst, dass in einer benachbarten Spur fährt.
●Das Fahrzeug hat gerade die Spur gewechselt oder eine Kreuzung über-quert.
●Reifen mit unterschiedlicher Struktur, von verschiedenen Herstellern oder Marken oder mit unterschiedlichem Pro-
fil werden verwendet.
●Wenn Reifen mit einer von den Spezifi- kationen abweichenden Größe montiert
sind.
●Winterreifen usw. sind montiert.
●Das Fahrzeug wird mit extrem hohen
Geschwindigkeiten bewegt.
Funktionen des LTA-Systems
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
um den Fahrer zu warnen.
Wenn der Warnsummer ertönt oder das
Lenkrad vibriert, überprüfen Sie den Bereich
um Ihr Fahrzeug und betätigen Sie das
Lenkrad vorsichtig, um das Fahrzeug wieder
in die Mitte der Spur zu bringen.
Fahrzeug mit BSM: Wenn das System
erkennt, dass Ihr Fahrzeug möglicherweise
seine Spur verlässt und die Wahrscheinlich-
keit einer Kollision mit einem auf dem
benachbarten Fahrstreifen überholenden
Fahrzeug hoch ist, arbeitet die Spurwechsel-
warnung auch bei betätigten Fahrtrichtungs-
anzeigern.
*: Erkennt unter Umständen die Abgrenzung
zwischen dem Asphalt und der Seite der
Straße, z.B. Gras, Erde oder Randstein,
als Fahrspur.
■Lenkungsunterstützungsfunktion
Wenn das System feststellt, dass das
Fahrzeug möglicherweise von seiner
Spur* abweicht, greift das System kurz-
zeitig unterstützend in die Bewegung
des Lenkrads ein, um das Fahrzeug in
der Spur zu halten.
Fahrzeug mit BSM: Wenn das System
erkennt, dass Ihr Fahrzeug möglicherweise
seine Spur verlässt und die Wahrscheinlich-
keit einer Kollision mit einem auf dem
benachbarten Fahrstreifen überholenden
Fahrzeug hoch ist, a rbeitet die Lenkungsun-
terstützungsfunktion auch bei betätigten
Fahrtrichtungsanzeigern.
*: Erkennt unter Umständen die Abgrenzung
zwischen dem Asphalt und der Seite der
Straße, z.B. Gras, Erde oder Randstein,
als Fahrspur.
■Fahrzeugschlingerwarnung
Wenn das Fahrzeug innerhalb einer
Spur ins Schlingern gerät, ertönt der
Warnsummer und es wird eine Nach-
richt in der Multi-Informationsanzeige
angezeigt, um den Fahrer zu warnen.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Spurzentrierungsfunktion
Diese Funktion ist mit der dynamischen
Radar-Geschwindigkeitsregelung mit
maximalem Drehzahlbereich verknüpft
und bietet die benötigte Lenkunterstüt-
zung, um das Fahrzeug in der aktuellen
Spur zu halten.
Wenn die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung mit maximalem Drehzahlbe-
reich nicht aktiv ist, kann die
Spurzentrierungsfunktion nicht verwendet
werden.
In Situationen, in denen die weißen (gelben)
Spurmarkierungen nur schwer oder gar nicht
erkannt werden können, wie z.B. in einem
Stau, bietet diese Funktion Unterstützung
beim Hinterherfahren hinter dem vorausfah-
renden Fahrzeug, indem die Position des
vorausfahrenden Fahrzeugs überwacht
wird.
■Ein-/Ausschalten der Spurzentrie-
rungsfunktion
Drücken Sie den LTA-Schalter.
Die Spurzentrierungsfunktion wird mit jedem
Druck auf den Schalter ein- oder ausge-
schaltet.
Die aktuelle Einstellung wird in der Multi-
Informationsanzeige angezeigt.
Spurzentrierungsfunktion EIN
“LTA Lenkunterstützung aktiv Spur-
mittenhaltung aktiv”
Einstellung des LTA-Systems