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Fahrbetrieb
6– Die Fahrzeuggeschwindigkeit überschreitet 3 km/h.
– Bestimmten Bedingungen (Bremsassistent,
Einstellung der Klimaanlage usw
.).
In diesen Fällen blinkt diese Kontrollleuchte für
einige Sekunden und erlischt dann.
Funktionsstörungen
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs:Im Fall einer Funktionsstörung des Systems
blinkt diese Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument.
Blinkt die Kontrollleuchte dieser Taste und
erscheint eine Meldung in Verbindung mit
einem akustischen Signal.
Lassen Sie das Fahrzeug von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Das Fahrzeug ist im „STOP“-Modus.
Bei Auftreten eines Fehlers leuchten alle
Kontrollleuchten des Kombiinstruments auf.
Je nach Ausführung kann auch eine Warnmeldung
angezeigt werden, um Sie aufzufordern, den
Gangwählhebel auf die Position N zu stellen und das
Bremspedal zu betätigen.
►
Schalten Sie die Zündung aus und dann den Motor
mit dem Schlüssel oder über die
Taste „START/STOP“
erneut ein.
Das STOP & START-System erfordert eine 12
V-Batterie mit spezieller Technologie und
Eigenschaften.
Alle Arbeiten im Zusammenhang mit dieser
Batterie müssen von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer
qualifizierten Fachwerkstatt vorgenommen werden.
Reifendrucküberwachung
Dieses System überwacht automatisch den
Reifendruck während der Fahrt.
Es vergleicht die von den Raddrehzahlsensoren
gelieferten Informationen mit den Referenzwerten,
die nach jeder Neueinstellung des Reifendrucks
oder nach einem Radwechsel neu initialisiert
werden müssen.
Das System löst einen Alarm aus, sobald es einen
Reifendruckabfall an einem oder mehrerer Reifen
erkennt.
Die Reifendruckerkennung ersetzt nicht die
Wachsamkeit des Fahrers.
Das System ist kein Ersatz für die regelmäßige
Prüfung des Reifendrucks (einschl. des
Reifendrucks des Reserverads), insbesondere vor
einer langen Fahrstrecke.
Fahren bei niedrigem Reifendruck, insbesondere
bei erschwerten Fahrbedingungen (schwere
Beladung, erhöhte Geschwindigkeit, lange
Strecke):
–
verschlechtert das Fahrverhalten.
–
verlängert die Bremswege.
–
bewirkt eine vorzeitige
Abnutzung der Reifen.
–
erhöht den Energieverbrauch.
Die für das Fahrzeug festgelegten
Reifendruckwerte stehen auf dem
Reifendruck-Aufkleber.
Zusätzliche Informationen zum Thema Kenndaten
finden Sie im entsprechenden Abschnitt.
Kontrolle des Reifendrucks
Der Reifendruck muss bei "kalten" Reifen
kontrolliert werden (Fahrzeug unbenutzt seit 1 Std.
oder nach einer Strecke von weniger als 10
km,
gefahren mit gemäßigter Geschwindigkeit).
Andernfalls 0,3 bar zu den auf dem Aufkleber
genannten Werten addieren.
Schneeketten
Das System muss nach der Montage oder
Demontage von Schneeketten nicht reinitialisiert
werden.
Warnung niedriger Reifendruck
Dies wird durch das ununterbrochene
Leuchten der Warnleuchte angezeigt, in
Verbindung mit einem akustischen Signal und, je nach
Ausstattung, der Anzeige einer Meldung.
►
Reduzieren Sie sofort die Geschwindigkeit,
vermeiden Sie Lenkmanöver und abruptes Bremsen.
►
Halten Sie sofort an, sofern es die
V
erkehrsbedingungen erlauben.
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Fahrbetrieb
Der erkannte Reifendruckverlust führt nicht
immer zu einer sichtbaren Verformung des
Reifens.
Begnügen Sie sich nicht nur mit einer
Sichtprüfung.
►
W
enn Sie einen Kompressor verwenden, z. B. den
aus dem provisorischen Reifenpannenset, führen Sie
eine Prüfung an den vier kalten Reifen durch.
►
W
enn es nicht möglich ist, diese Kontrolle sofort
durchzuführen, fahren Sie vorsichtig mit verringerter
Geschwindigkeit.
►
Bei einer Reifenpanne verwenden Sie das
provisorische Reifenpannenset oder das Ersatzrad (je
nach Ausstattung).
Die Warnung bleibt bis zur Reinitialisierung
des Systems bestehen.
Reinitialisieren
Nach jeder Anpassung des Reifendrucks an
einem oder an mehreren Reifen sowie nach jedem
Radwechsel muss das System reinitialisiert werden.
Bevor Sie das System neu initialisieren,
stellen Sie sicher, dass der Druck aller vier
Reifen den Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs
angepasst ist und den auf dem Reifendruck-
Aufkleber angegebenen Werten entspricht.
Kontrollieren Sie den Druck der vier Reifen, bevor
Sie die Reinitialisierung vornehmen.
Das System weist zum Zeitpunkt der
Reinitialisierung nicht auf einen falschen
Reifendruck hin.
Das System wird bei stehendem Fahrzeug
über das Menü Fahrbeleuchtung/Fahrzeug
auf dem Touchscreen reinitialisiert.
Ein akustisches Signal und die Anzeige einer Meldung
bestätigen die Reinitialisierung.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchten
diese Kontrollleuchten auf.
Eine Meldung erscheint in Verbindung mit einem
akustischen Signal.
In diesem Fall erfolgt keine Überwachung des
Reifendrucks mehr..
Lassen Sie das System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Fahrassistenzsysteme und
Einparkhilfen – Allgemeine
Hinweise
Fahrassistenzsysteme und Einparkhilfen
entbinden den Fahrer in keinem Fall von
seiner Aufmerksamkeitspflicht.
Der Fahrer muss die Straßenverkehrsordnung
einhalten und unter allen Umständen das
Fahrzeug beherrschen. Er muss in der Lage
sein, jederzeit wieder die Kontrolle über das
Fahrzeug zu übernehmen. Der Fahrer muss die
Geschwindigkeit an Witterungsbedingungen,
Verkehrsdichte und Zustand der Straße anpassen.
Es obliegt dem Fahrer, die anderen Fahrzeuge
ständig zu beobachten und dabei die relativen
Geschwindigkeiten und Abstände einzuschätzen,
bevor der Blinker gesetzt und die Spur gewechselt
wird.
Die Systeme können die Grenzen der
physikalischen Gesetze nicht außer Kraft setzen.
Fahrassistenzsysteme
Sie sollten beide Hände am Lenkrad haben,
stets Innen- und Außenspiegel benutzen, die Füße
stets in der Nähe der Pedale ruhen lassen und alle
zwei Stunden eine Pause einlegen.
Einparkhilfen
Der Fahrer muss vor und während des
gesamten Manövers stets die Umgebung des
Fahrzeugs kontrollieren und dabei insbesondere
die Spiegel benutzen.
Radar
Der Betrieb des Radars und der
damit verbundenen Funktionen kann durch
Verschmutzung (Schlamm, Reif usw.) oder bei
bestimmten widrigen Witterungsverhältnissen
(Starkregen, Schnee usw.) wie auch bei
Beschädigungen der Stoßstange beeinträchtigt
sein.
Bei Lackierung bzw. Nachlackierung der
Stoßstange vorne wenden Sie sich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
an eine qualifizierte Fachwerkstatt. Bestimmte
Lackarten können die Funktionsweise des Radars
beeinträchtigen.
Fahrassistenz-Kamera
Diese Kamera und ihre zugehörigen
Funktionen können beeinträchtigt oder
funktionsunfähig werden, wenn die
Windschutzscheibe vor der Kamera verschmutzt,
beschlagen, vereist, zugeschneit, beschädigt oder
durch einen Aufkleber verdeckt ist.
Bei Versionen, die nur über eine Kamera verfügen,
gibt diese Meldung an, dass die Kamera verdeckt
ist: „Fahrhilfekamera: Sicht begrenzt, siehe
Anleitung “.
Entfernen Sie bei feuchter und kalter
Witterung regelmäßig den Beschlag von der
Windschutzscheibe.
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Fahrbetrieb
6Fahrzeugs kontrollieren und dabei insbesondere
die Spiegel benutzen.
Radar
Der Betrieb des Radars und der
damit verbundenen Funktionen kann durch
Verschmutzung (Schlamm, Reif usw.) oder bei
bestimmten widrigen Witterungsverhältnissen
(Starkregen, Schnee usw.) wie auch bei
Beschädigungen der Stoßstange beeinträchtigt
sein.
Bei Lackierung bzw. Nachlackierung der
Stoßstange vorne wenden Sie sich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
an eine qualifizierte Fachwerkstatt. Bestimmte
Lackarten können die Funktionsweise des Radars
beeinträchtigen.
Fahrassistenz-Kamera
Diese Kamera und ihre zugehörigen
Funktionen können beeinträchtigt oder
funktionsunfähig werden, wenn die
Windschutzscheibe vor der Kamera verschmutzt,
beschlagen, vereist, zugeschneit, beschädigt oder
durch einen Aufkleber verdeckt ist.
Bei Versionen, die nur über eine Kamera verfügen,
gibt diese Meldung an, dass die Kamera verdeckt
ist: „Fahrhilfekamera: Sicht begrenzt, siehe
Anleitung “.
Entfernen Sie bei feuchter und kalter
Witterung regelmäßig den Beschlag von der
Windschutzscheibe.
Schlechte Sicht (ungenügende
Straßenbeleuchtung, Starkregen, dichter Nebel,
Schneefall), Blendung (Scheinwerfer eines
entgegenkommenden Fahrzeugs, tief stehende
Sonne, Spiegelungen auf nassen Fahrbahnen,
Ausfahren aus einem Tunnel, Abwechseln
von Licht und Schatten) können ebenfalls die
Erkennungsfunktion beeinträchtigen.
Wenden Sie sich im Falle eines Austauschs
der Windschutzscheibe an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, um die Kamera
neu kalibrieren zu lassen. Andernfalls
kann die Funktion der damit verbundenen
Fahrassistenzsysteme beeinträchtigt werden.
Sonstige Kameras
Die von der Kamera oder den Kameras
an den Touchscreen oder das Kombiinstrument
gelieferten Bilder können durch das Relief verformt
werden.
Bei Vorhandensein von Schattenbereichen,
Sonneneinstrahlung oder unzureichender
Beleuchtung kann sich das Bild verdunkeln und
den Kontrast verringern.
Die Hindernisse können weiter entfernt erscheinen
als sie tatsächlich sind.
Sensoren
Der Betrieb der Sensoren sowie der
damit verbundenen Funktionen kann durch
Störgeräusche z. B. durch laute Fahrzeuge
und Maschinen (Lkw, Presslufthämmer), die
Ansammlung von Schnee oder Laub auf der
Fahrbahn oder beschädigte Stoßstangen und
Spiegel beeinträchtigt werden.
Wenn beim Einlegen des Rückwärtsgangs ein
akustisches Signal (langer Piepton) ertönt, deutet
dies darauf hin, dass die Sensoren möglicherweise
verschmutzt sind.
Ein Front- oder Heckaufprall des Fahrzeugs
kann zu Störungen der Sensoreinstellung führen.
Dies wird nicht immer vom System erfasst:
Entfernungsmessungen können dadurch verfälscht
werden.
Die Sensoren erkennen nicht systematisch
Hindernisse, die zu niedrig (Bordsteine,
Markierungsnägel usw.) oder zu schmal (Bäume,
Pfosten, Drahtzäune usw.) sind.
Bestimmte Hindernisse im toten Winkel der
Sensoren werden während des Manövers
möglicherweise nicht bzw. nicht mehr erfasst.
Bestimmte Materialien (Stoffe) absorbieren
Schallwellen: Fußgänger werden möglicherweise
nicht erfasst.
Wartung
Reinigen Sie Stoßstangen und Rückspiegel
sowie das Sichtfeld der Kameras regelmäßig.
Halten Sie bei der Hochdruckreinigung Ihres
Fahrzeugs die Spritzdüse mindestens 30
cm von
den Radarsensoren und Kameras entfernt.
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Fahrbetrieb
Fußmatten
Die Verwendung einer von PEUGEOT nicht
zugelassenen Fußmatte kann die Funktionsweise
des Geschwindigkeitsbegrenzers oder des
Geschwindigkeitsreglers behindern.
Um jedes Blockieren des Pedalwerks zu
vermeiden:
►
vergewissern Sie sich, dass die Fußmatte
richtig befestigt ist,
►
legen Sie niemals mehrere Fußmatten
übereinander
.
Maßeinheit der Geschwindigkeit
Vergewissern Sie sich, dass die auf dem
Kombiinstrument angezeigte Maßeinheit für
Geschwindigkeit (km/h oder mph) der Maßeinheit
des Landes, in dem Sie unterwegs sind, entspricht.
Ist dies nicht der Fall, stellen Sie bei stehendem
Fahrzeug die Geschwindigkeitsanzeige auf die
Maßeinheit um, die in der jeweiligen Region
Gültigkeit hat.
Wenden Sie sich bei Unklarheiten darüber an
einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
an eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Erkennung von
Verkehrsschildern
Schlagen Sie in den allgemeinen Hinweisen zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen nach.
Unter Berücksichtigung der
Geschwindigkeitsbegrenzungen des jeweiligen
Landes, in dem Sie gerade unterwegs sind,
kann mit diesem System die erkannte, erlaubte
Höchstgeschwindigkeit auf dem Kombiinstrument
angezeigt werden. Dies erfolgt durch:
–
die von der Kamera erkannten V
erkehrsschilder mit
Geschwindigkeitsbegrenzung,
–
Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen
aus den Karten des Navigationssystems.
Um aktuelle Informationen über die
Geschwindigkeitsbegrenzung aus dem
Navigationssystem zu erhalten, müssen die Karten
des Navigationssystems regelmäßig aktualisiert
werden.
Die Einheit für die
Geschwindigkeitsbegrenzung (km/h oder
mph) ist abhängig von dem Land, in dem Sie
fahren.
Sie muss bei der Einhaltung der erlaubten
Höchstgeschwindigkeit berücksichtigt werden.
Damit das System richtig funktioniert,
muss, wenn Sie das Land wechseln, die
Geschwindigkeitseinheit auf dem Kombiinstrument
derjenigen des Landes, in dem Sie sich befinden,
entsprechen.
Das automatische Lesen der Verkehrsschilder
ist eine Fahrhilfe; die
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nicht
immer korrekt angezeigt.
Die auf den Verkehrsschildern angegebenen
Geschwindigkeiten haben grundsätzlich Vorrang
vor den Anzeigen des Systems.
Das System wurde so entwickelt, dass es
Verkehrsschilder erkennt, die dem Wiener
Übereinkommen über den Straßenverkehr
entsprechen.
Spezielle Geschwindigkeitsbegrenzungen,
wie zum Beispiel solche für LKW, werden
nicht angezeigt.
Die Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzung
auf dem Kombiinstrument wird aktualisiert, sobald
Sie an einem Geschwindigkeitsbegrenzungs-
Verkehrsschild für Autos (Personenkraftwagen)
vorbeifahren.
Aktivierung/Deaktivierung
Standardmäßig wird das System bei jedem Start
automatisch aktiviert.
Wird über das Touchscreen-Menü
Fahrbeleuchtung / Fahrzeug eingestellt.
Anzeigen auf dem
Kombiinstrument
1. Anzeige der erfassten
Geschwindigkeitsbegrenzung
oder
2. Ende der Anzeige der
Geschwindigkeitsbegrenzung
Das System ist aktiv, erkennt aber keine Informationen
zu Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Bei Erkennung einer Information zu
Geschwindigkeitsbegrenzungen zeigt das System den
Wert an.
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Fahrbetrieb
6Anzeigen auf dem Kombiinstrument
1. Anzeige der erfassten
Geschwindigkeitsbegrenzung
oder
2. Ende der Anzeige der
Geschwindigkeitsbegrenzung
Das System ist aktiv, erkennt aber keine Informationen
zu Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Bei Erkennung einer Information zu
Geschwindigkeitsbegrenzungen zeigt das System den
Wert an.
Bei einer vorgeschlagenen Höchstgeschwindigkeit
blinkt bei der ersten Überschreitung um über 5
km/h
(z.
B. 95 km/h) die Geschwindigkeit auf der Anzeige
10
Sekunden lang (je nach Ausführung).
Funktionsgrenzen
Unter bestimmten Umständen berücksichtigt das
System die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht,
insbesondere in folgenden Fällen:
–
Unwetter (Regen, Schnee),
–
Luftverschmutzung,
–
Abschleppen,
–
Fahren mit Notrad oder Schneeketten,
–
Reparatur eines Reifens mit dem provisorischen
Reifenpannenset,
–
junge Fahrer
.
Es ist möglich, dass das System keine
Geschwindigkeitsbegrenzung erkennt, wenn es das
Schild nicht in einer vorbestimmten Zeit erkennt,
sowie in folgenden Situationen:
–
V
erkehrsschilder, die verdeckt, normabweichend,
beschädigt oder verformt sind,
–
fehlerhafte oder überholte Karten,
Empfehlung
Zusätzlich zu Erkennung von Verkehrsschildern
kann der Fahrer die angezeigte Geschwindigkeit
als Geschwindigkeitseinstellung für den
Geschwindigkeitsbegrenzer oder den
Geschwindigkeitsregler auswählen, indem er die
Speichertaste des Geschwindigkeitsbegrenzers bzw.
des Geschwindigkeitsreglers benutzt.
Weitere Informationen zu
Geschwindigkeitsbegrenzer,
Geschwindigkeitsregler oder adaptivem
Geschwindigkeitsregler finden Sie im
entsprechenden Abschnitt.
Bedienelemente am Lenkrad
1. Auswahl des Geschwindigkeitsbegrenzers/
Geschwindigkeitsreglers
2. Speicherung der Geschwindigkeitseinstellung
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Fahrbetrieb
Auf dem Kombiinstrument angezeigte Informationen
3. Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzung
4. Empfehlung für die Speicherung der
Geschwindigkeitswerte
5. Aktuelle Geschwindigkeitseinstellung
Speichern der eingestellten
Geschwindigkeit
► Schalten Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer/-
regler ein.
Die
Anzeige der Informationen im Zusammenhang mit
dem Geschwindigkeitsbegrenzer/-regler erscheint.
Bei Erkennung eines Schildes zur
Geschwindigkeitsbegrenzung zeigt das System
den Wert an, die Anzeige „ MEM“ blinkt für einige
Sekunden und eine Meldung schlägt vor, diese als
neue Sollgeschwindigkeit zu speichern.
Beträgt die Differenz zwischen der
Geschwindigkeitseinstellung und der durch
das Erkennung von Verkehrsschildern angezeigten
Geschwindigkeit weniger als 9
km/h, wird das
„MEM“-Symbol nicht angezeigt. ►
Drücken Sie
ein Mal
die Taste
2, um die
vorgeschlagene Geschwindigkeit zu speichern.
Eine Meldung zur Bestätigung der Anfrage erscheint.
► Drücken Sie erneut die Taste 2, um den neuen
Sollwert zu bestätigen und zu speichern.
Die Anzeige kehrt dann in den vorherigen Zustand
zurück.
Geschwindigkeitsbegrenzer
Schlagen Sie in den allgemeinen Hinweisen zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen nach.
Dieses System verhindert eine Überschreitung
der vom Fahrer einprogrammierten
Fahrzeuggeschwindigkeit.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird manuell
eingeschaltet.
Die geringste programmierbare Geschwindigkeit
beträgt 30
km/h.
Die Geschwindigkeitseinstellung bleibt beim
Ausschalten der Zündung gespeichert.
Bedienelement am Lenkrad
1. ON (Position LIMIT) / OFF (Position 0)
2. Reduzieren der eingestellten Geschwindigkeit
3. Erhöhen der eingestellten Geschwindigkeit
4. Aussetzen / Fortsetzen des
Geschwindigkeitsbegrenzers mit der zuvor
gespeicherten Einstellung
5. Je nach Ausführung:
Anzeige der mit der Speicherung der
Geschwindigkeiten aufgezeichneten
Geschwindigkeitsgrenzwerte
oder
Berücksichtigung der von der Erkennung
von Verkehrsschildern (Anzeige von MEM)
vorgeschlagenen Geschwindigkeit
6. Anzeige und Einstellung des programmierten
Fahrzeugabstands
Für weitere Informationen zur Speicherung von
Geschwindigkeiten oder zur Erkennung von
Verkehrsschildern siehe entsprechenden Abschnitt.
Anzeigen auf dem Kombiinstrument
6. Anzeige für Ein / Pause der Begrenzungsfunktion
7. Anzeige für Auswahl des Begrenzermodus
8. Programmierter Geschwindigkeitswert
9. Von der Geschwindigkeitserkennung/-empfehlung
vorgeschlagene Geschwindigkeit (je nach Version)
Aktivierung/Pause
► Drehen Sie den Schalter 1 für die Auswahl des
Modus Geschwindigkeitsbegrenzer auf „ LIMIT“; die
Funktion ist im Modus Pause.
► Wenn Ihnen der Geschwindigkeitsgrenzwert
zusagt (letzte programmierte Geschwindigkeit im
System), drücken Sie die Taste 4, um den Begrenzer
einzuschalten.
► Ein erneutes Drücken der Taste 4 ermöglicht, die
Funktion kurzfristig zu unterbrechen (Pause).
Wenn die eingestellte Geschwindigkeit für
längere Zeit unterhalb der
Fahrzeuggeschwindigkeit verbleibt, ertönt ein
Signal.
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Fahrbetrieb
6Anzeigen auf dem Kombiinstrument
6. Anzeige für Ein / Pause der Begrenzungsfunktion
7. Anzeige für Auswahl des Begrenzermodus
8. Programmierter Geschwindigkeitswert
9. Von der Geschwindigkeitserkennung/-empfehlung
vorgeschlagene Geschwindigkeit (je nach Version)
Aktivierung/Pause
► Drehen Sie den Schalter 1 für die Auswahl des
Modus Geschwindigkeitsbegrenzer auf „ LIMIT“; die
Funktion ist im Modus Pause.
►
W
enn Ihnen der Geschwindigkeitsgrenzwert
zusagt (letzte programmierte Geschwindigkeit im
System), drücken Sie die Taste 4, um den Begrenzer
einzuschalten.
►
Ein erneutes Drücken der
Taste 4 ermöglicht, die
Funktion kurzfristig zu unterbrechen (Pause).
Wenn die eingestellte Geschwindigkeit für
längere Zeit unterhalb der
Fahrzeuggeschwindigkeit verbleibt, ertönt ein
Signal.
Einstellung der
Geschwindigkeitsgrenze
(Sollwert)
Zur Einstellung der Geschwindigkeit muss der
Geschwindigkeitsbegrenzer nicht eingeschaltet sein.
Um den Geschwindigkeitsgrenzwert ausgehend von
der aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit aus zu ändern:
►
Drücken Sie die
Taste 2 oder 3, um in Schritten
von + oder - 1 km/h eine Änderung herbeizuführen.
►
Halten Sie die
Taste 2 oder 3 gedrückt, um
in Schritten von + oder - 5 km/h eine Änderung
herbeizuführen.
Um den Wert der Geschwindigkeitsgrenze mit Hilfe
der eingespeicherten Geschwindigkeitsstufen und
dem Touchscreen zu verändern:
►
drücken Sie auf die
Taste 5, um die
eingespeicherten Geschwindigkeitsstufen anzuzeigen,
►
drücken Sie auf die
Taste, die der ausgewählten
Geschwindigkeitsstufe entspricht.
Der Auswahlbildschirm wird nach einigen Sekunden
geschlossen.
Diese Stufe wird zur neuen Geschwindigkeitsgrenze.
Um den Wert der Fahrgeschwindigkeit ausgehend
von der von der Erkennung von Verkehrsschildern
vorgeschlagenen Geschwindigkeit auf dem
Kombiinstrument zu ändern:
►
Drücken Sie einmal auf die
Taste 5; eine Meldung
erscheint, um die Speicheranfrage zu bestätigen.
►
Drücken Sie ein zweites Mal auf 5
, um die
vorgeschlagene Geschwindigkeit zu speichern.
Der Wert wird unverzüglich als neuer Sollwert auf dem
Kombiinstrument angezeigt.
Kurzzeitiges Überschreiten
der programmierten
Geschwindigkeit
► Treten Sie das Gaspedal ganz durch.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird vorübergehend
deaktiviert, und die angezeigte Geschwindigkeit blinkt.
►
Durch Loslassen des Gaspedals kehren Sie
wieder zu einem W
ert unterhalb der programmierten
Geschwindigkeit zurück.
Wenn die Überschreitung nicht auf den Eingriff des
Fahrers zurückzuführen ist (z. B. bei einem starken
Gefälle), wird sofort ein akustisches Signal ausgelöst.
Bei starkem Gefälle oder starkem
Beschleunigen kann der
Geschwindigkeitsbegrenzer nicht verhindern, dass
die eingestellte Geschwindigkeit überschritten wird.
Bremsen Sie, sofern dies zur Regelung der
Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs erforderlich ist.
Sobald die Fahrzeuggeschwindigkeit sich wieder
auf dem Niveau der gespeicherten Geschwindigkeit
befindet, funktioniert der Geschwindigkeitsbegrenzer
wieder. Die Anzeige der eingestellten Geschwindigkeit
wird wieder dauerhaft.
Ausschalten
► Drehen Sie den Schalter 1 auf "0": Die
Informationen zum Geschwindigkeitsbegrenzer
werden ausgeblendet.
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Fahrbetrieb
Funktionsstörung
Das Anzeigen von Strichen (erst blinkend, dann
ununterbrochen) weist auf eine Funktionsstörung des
Geschwindigkeitsbegrenzers hin.
Lassen Sie das System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Spezielle Empfehlungen zum
Geschwindigkeitsregler
Aktivieren Sie den Geschwindigkeitsregler zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer nur dann,
wenn die Verkehrsbedingungen Ihnen das Fahren
bei gleichbleibender Geschwindigkeit über einen
gewissen Zeitraum sowie das Einhalten eines
ausreichenden Sicherheitsabstandes erlauben.
Bleiben Sie aufmerksam wenn der
Geschwindigkeitsregler aktiviert ist. Wenn Sie
eine der Tasten zum Ändern der Geschwindigkeit
gedrückt halten, kann sich die Geschwindigkeit
Ihres Fahrzeugs abrupt ändern.
Bei starkem Gefälle kann der
Geschwindigkeitsregler nicht verhindern, dass
das Fahrzeug die eingestellte Geschwindigkeit
überschreitet. Bremsen Sie, sofern dies zur
Regelung der Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs
erforderlich ist.
Bei starker Steigung oder im Abschleppbetrieb
kann die eingestellte Geschwindigkeit nicht erreicht
bzw. gehalten werden.
Überschreitung der programmierten
Fahrzeuggeschwindigkeit
Die eingestellte Geschwindigkeit kann
vorübergehend durch kräftiges Durchdrücken
des Gaspedals über den Widerstand hinaus
überschritten werden (die eingestellte
Geschwindigkeit blinkt).
Um zur eingestellten Geschwindigkeit
zurückzukehren, nehmen Sie den Fuß vom
Gaspedal (wenn diese erreicht ist, hört die
Geschwindigkeitsanzeige auf zu blinken).
Funktionsgrenzen
In folgenden Situationen darf die Funktion
keinesfalls verwendet werden:
–
im Stadtgebiet, wo Fußgänger die Straße
überqueren können
–
bei starkem V
erkehr (außer Versionen mit
Stopp-&-Go-Funktion)
–
auf kurvigen oder steilen Straßen
–
auf rutschiger oder überfluteter Fahrbahn
–
bei ungünstigen W
etterbedingungen
–
beim Fahren auf einer Rennstrecke
–
bei Fahrten auf einem Rollenprüfstand
–
bei V
erwendung von Schneeketten,
Antirutschdecken oder Reifen mit Spikes
Geschwindigkeitsregler
Siehe Allgemeine Hinweise zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen
und Spezielle Empfehlungen zum
Geschwindigkeitsregler.
Dieses System behält automatisch die
Fahrzeuggeschwindigkeit auf dem vom Fahrer
einprogrammierten Einstellwert, ohne dass das
Gaspedal betätigt wird.
Das Einschalten des Geschwindigkeitsreglers erfolgt
manuell.
Es wird eine Mindestgeschwindigkeit des Fahrzeugs
von 30
km/h benötigt.
Bei einem Schaltgetriebe muss mindestens der 3.
Gang eingelegt sein.
Bei einem Automatikgetriebe muss der Modus
D
oder
mindestens der 2. Gang in Modus
M
eingelegt sein.
Je nach Motor wird der
Geschwindigkeitsregler manuell (Taste 4)
oder durch Betätigung des Brems- oder
Kupplungspedals oder aus Sicherheitsgründen
auch beim Auslösen des elektronischen
Stabilitätsprogramms (ESP) ausgesetzt.
Je nach Motor bleibt bei einem Schaltgetriebe
und STOP & START-System der
Geschwindigkeitsregler nach einem Gangwechsel
aktiv.
Die Geschwindigkeit wird beim Ausschalten
der Zündung gelöscht.
Bedienelement am Lenkrad
1. ON (Position CRUISE) / OFF (Position 0)
2. Aktivieren der aktuellen Geschwindigkeitsregelung
/ Verringern der Geschwindigkeit
3. Aktivieren der aktuellen Geschwindigkeitsregelung
/ Erhöhen der Geschwindigkeit
4. Pause / Wiederaufnahme der
Geschwindigkeitsregelung mit der zuvor
gespeicherten Sollgeschwindigkeit
5. Je nach Ausführung:
Anzeige der mit der Speicherung der
Geschwindigkeiten aufgezeichneten
Geschwindigkeitsgrenzwerte
oder
Berücksichtigung der von der Erkennung
von Verkehrsschildern (Anzeige von MEM)
vorgeschlagenen Geschwindigkeit
Für weitere Informationen zur Speicherung von
Geschwindigkeiten oder zur Erkennung von
Verkehrsschildern siehe entsprechenden Abschnitt.