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Sicherheit
5weitere Dienste in Ihrem persönlichen Bereich über
die Internetseite Ihres Landes.
Weitere Informationen über Not- und
Pannenhilferuf finden Sie in den allgemeinen
Nutzungsbedingungen dieser Dienste.
Notruf oder Pannenhilferuf
(Typ 2)
PEUGEOT Connect SOS
(PE112)
► Drücken Sie Taste 1 im Notfall länger als 2
Sekunden.
Durch Leuchten der Kontrollleuchte und eine Ansage
wird bestätigt, dass die Notrufzentrale angewählt
wurde.*.
* Entsprechend den a llgemeinen Nutzungsbedingungen und der Verfügbarkeit des Dienstes in der Verkaufsstelle und unter Vorbehalt der technologischen und technischen
Möglichkeiten.
**
In den Erfassungsb
ereichen von ‚PEUGEOT Connect SOS‘ und ‚PEUGEOT Connect Assistance ‘
Die Liste der erfassten Länder und der Telematikdienste ist bei den Vertretern des Händlernetzes erhältlich oder auf der Website Ihres Landes zu finden.
‚PEUGEOT Connect SOS‘ lokalisiert umgehend Ihr
Fahrzeug und verbindet Sie mit den zuständigen
Rettungsdiensten.**.
►
Durch sofortiges erneutes Drücken wird der
Anruf
storniert.
Die Kontrollleuchte blinkt, wenn die Fahrzeugdaten
gesendet wurden und leuchtet dann ununterbrochen
auf, wenn die Verbindung hergestellt ist.
Wenn die Airbag-Steuereinheit einen Aufprall
registriert, wird auch unabhängig von einem
Auslösen des Airbags automatisch ein Notruf
abgesetzt.
‚PEUGEOT Connect SOS‘ ist ein Dienst, der
Ihnen kostenfrei zur Verfügung steht.
Funktionsweise des Systems
– Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Kontrollleuchte zunächst rot und dann grün auf
und erlischt schließlich: Das System funktioniert
ordnungsgemäß.
–
W
enn die Kontrollleuchte ununterbrochen rot
aufleuchtet, liegt eine Funktionsstörung im System
vor.
–
W
enn die Kontrollleuchte ununterbrochen rot blinkt,
muss die Backup-Batterie ersetzt werden.
In den letzten beiden Fällen kann es sein, dass der
Notruf und der Pannenhilferuf nicht funktionieren.
W
enden Sie sich schnellstmöglich an einen Vertreter
des Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Die Fehlfunktion des Systems verhindert das
Fahren des Fahrzeugs nicht.
Datenverarbeitung
Jede Verarbeitung personenbezogener Daten
über das „PEUGEOT Connect SOS“-System
(PE112) muss den Vorschriften über den Schutz
personenbezogener Daten gemäß der Verordnung
2016/679 (DSGVO) und der Richtlinie 2002/58/
EG des Europäischen Parlaments und des Rates
entsprechen und muss insbesondere auf der
Notwendigkeit der Wahrung lebenswichtiger
Interessen der betroffenen Person nach Artikel 6.1,
Absatz d) der Richtlinie 2016/679 beruhen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten
beschränkt sich ausschließlich auf die Verwaltung
des „PEUGEOT Connect SOS“-Systems und
die Verwendung der einheitlichen europäischen
Notrufnummer „112“.
Das „PEUGEOT Connect SOS“-System erhebt und
verarbeitet ausschließlich folgende Daten, die sich
auf das Fahrzeug beziehen: Fahrgestellnummer,
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Sicherheit
Assistance-Pakets nutzen, verfügen Sie über
weitere Dienste in Ihrem persönlichen Bereich über
die Internetseite Ihres Landes.
Weitere Informationen über Not- und
Pannenhilferuf finden Sie in den allgemeinen
Nutzungsbedingungen dieser Dienste.
Hupe
► Drücken Sie auf den mittleren Bereich des
Lenkrads.
Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Das elektronische Stabilitätsprogramm, bestehend
aus den folgenden Systemen:
– Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
– Bremsassistent (BA)
Fahrzeugtyp (PKW oder leichtes Nutzfahrzeug),
Kraftstoffart oder Energiequelle, die letzten drei
Standorte und die Fahrtrichtung sowie eine
Protokolldatei der automatischen Aktivierung des
Systems und deren Zeitstempel.
Die Empfänger von Daten, die über das System
verarbeitet werden, sind die einschlägigen
Notrufabfragestellen, die von den betreffenden
Behörden des Landes, auf dessen Hoheitsgebiet
sie sich befinden, dazu bestimmt werden, Anrufe
an die einheitliche europäische Notrufnummer
„112“ als Erste anzunehmen und zu bearbeiten.
Datenspeicherung
Die im Systemspeicher enthaltenen Daten
sind außerhalb des Systems vor Auslösen eines
Anrufs nicht zugänglich. Das System ist so
gestaltet, dass sichergestellt wird, dass es nicht
rückverfolgbar ist und im Normalbetrieb keine
dauerhafte Verfolgung erfolgt.
Das System ist so gestaltet, dass sichergestellt
wird, dass die Daten im internen Speicher des
Systems automatisch und kontinuierlich gelöscht
werden. Es werden ausschließlich die letzten drei
Standorte des Fahrzeugs gespeichert.
Das Datenprotokoll wird auf keinen Fall mehr als
13 Stunden nach dem Zeitpunkt, an dem ein Notruf
ausgelöst wurde, gespeichert.
* Je nach Erfassungsbereich von ‚PEUGEOT Connect SOS‘, ‚PEUGEOT Connect Assistance ‘ und der offiziellen Landessprache, die der Besitzer des Fahrzeuges
ausgewählt hat.
Die Liste der erfassten Länder und der Telematikdienste ist bei den Vertretern des Händlernetzes erhältlich oder auf der Website Ihres Landes zu finden.
Zugang zu Daten
Sie haben das Recht auf Zugang zu
den Daten und können gegebenenfalls die
Berichtigung, Löschung oder Sperrung von
Daten verlangen, die Sie betreffen und deren
Verarbeitung nicht den Vorschriften der Richtlinie
2016/679 (DSGVO) entspricht. Jede gemäß dieser
Richtlinie vorgenommene Berichtigung, Löschung
oder Sperrung muss den Dritten, denen die Daten
übermittelt wurden, mitgeteilt werden, sofern
sich dies nicht als unmöglich erweist und kein
unverhältnismäßiger Aufwand damit verbunden ist.
Sie haben außerdem das Recht, sich bei der
zuständigen Datenschutzbehörde zu beschweren.
PEUGEOT Connect Assistance
► Drücken Sie Taste 2 länger als 2 Sekunden,
um Hilfe anzufordern, wenn Sie mit dem Fahrzeug
liegengeblieben sind (eine Ansage bestätigt, dass die
Nummer angewählt wurde.*).
►
Durch sofortiges erneutes Drücken wird der
Anruf
storniert.
Mithilfe des Datenschutzmodus können Sie
verwalten, welche Daten (Nutzungsdaten
und/oder Standort) zwischen Ihrem Fahrzeug und
der Marke PEUGEOT ausgetauscht werden.
Diese Funktion kann über das Menü
Einstellungen auf dem Touchscreen konfiguriert
werden.
Je nach Ausstattung können Sie die Ortung
standardmäßig deaktivieren/reaktivieren, indem
Sie die zwei Tasten gleichzeitig drücken und
anschließend die Taste „PEUGEOT Connect
Assistance “ zur Bestätigung drücken.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
gekauft haben, sollten Sie die Konfiguration dieser
Dienste von Vertreter des Händlernetzes
überprüfen und von diesem ggf. abändern lassen.
In mehrsprachigen Ländern ist die Konfiguration
auch in einer Landessprache Ihrer Wahl möglich.
Aus technischen Gründen, insbesondere für die Bereitstellung bestmöglicher
„Telematikdienste“ zugunsten des Kunden, behält
sich der Hersteller das Recht vor, jederzeit eine
Aktualisierung des im Fahrzeug verbauten
Telematiksystems durchzuführen.
Wenn Sie das Angebot Peugeot Connect
Packs einschließlich des SOS- und
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Sicherheit
5Assistance-Pakets nutzen, verfügen Sie über
weitere Dienste in Ihrem persönlichen Bereich über
die Internetseite Ihres Landes.
Weitere Informationen über Not- und
Pannenhilferuf finden Sie in den allgemeinen
Nutzungsbedingungen dieser Dienste.
Hupe
► Drücken Sie auf den mittleren Bereich des
Lenkrads.
Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Das elektronische Stabilitätsprogramm, bestehend
aus den folgenden Systemen:
–
Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
–
Bremsassistent (BA) –
Antriebsschlupfregelung (ASR)
–
Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC)
–
Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Antiblockiersystem
(ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Diese Systeme sorgen für erhöhte Stabilität und
Manövrierfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim Bremsen
und stellen eine bessere Kurvensteuerung sicher,
besonders auf schlechter oder rutschiger Fahrbahn.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder bei
einer Notbremsung.
Das Bremssystem EBV steuert den Bremsdruck auf
den einzelnen Rädern.
Bei konstantem Leuchten dieser
Kontrollleuchte liegt eine Funktionsstörung im
Antiblockiersystem ABS vor.
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher Bremswirkung.
Fahren Sie vorsichtig und mit gemäßigter
Geschwindigkeit.
Wenden Sie sich schnellstmöglich an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Beim Aufleuchten dieser an die ABS-
Kontrollleuchte gekoppelten Kontrollleuchte in
Verbindung mit einem Warnton und einer Meldung auf
dem Bildschirm liegt eine Funktionsstörung im
elektronischen Bremskraftverteiler (EBV) vor.
Halten Sie unbedingt an, sobald dies gefahrlos
möglich ist.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Das ABS-System kann sich bei normaler
Funktionsweise durch leichte Vibrationen im
Bremspedal bemerkbar machen.
Bremsen Sie im Falle einer Notbremsung
mit voller Kraft, und zwar konstant, ohne
den Pedaldruck zu verringern.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeugs zugelassen sind.
Lassen Sie die Systeme nach einem Aufprall
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Bremsassistent (BA)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich bei
Notbremsungen der optimale Bremsdruck schneller
erzielen und damit der Bremsweg verkürzen.
Er wird je nach der Geschwindigkeit, mit der man
auf das Bremspedal tritt, aktiviert, und macht sich
in einem verringerten Pedalwiderstand und einer
erhöhten Bremswirkung bemerkbar.
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Sicherheit
Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht dieses
System die Reduzierung der Ausbruchsgefahr des
Fahrzeugs und des Anhängers.
Funktionsweise
Das System wird beim Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert.
Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) darf
keine Funktionsstörung aufweisen.
Wenn das System bei einer Fahrgeschwindigkeit
zwischen 60 km/h und 160 km/h
Schwingungsbewegungen des Anhängers erfasst,
betätigt es die Bremsen, um den Anhänger zu
stabilisieren, und reduziert ggf. die Motorleistung, um
das Fahrzeug zu verlangsamen.
Die Korrektur wird durch Blinken dieser
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
sowie durch Aufleuchten der Bremsleuchten
signalisiert.
Weitere Informationen zu Gewichten und
Anhängelasten finden Sie in der Rubrik Motordaten
und Anhängelasten oder im Fahrzeugschein Ihres
Fahrzeugs.
Um während der Fahrt mit einer Anhängerkupplung
volle Sicherheit zu gewährleisten, siehe
entsprechenden Abschnitt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Antriebsschlupfregelung (ASR) / Dynamische
Stabilitätskontrolle (DSC)
Die Antriebsschlupfregelung (ASR) sorgt für optimalen
Antrieb und beschränkt ein Durchdrehen der Räder,
indem es auf die Bremsen der Antriebsräder und
den Motor einwirkt. Darüber hinaus sorgt es für eine
bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs beim
Beschleunigen.
Bei einer Abweichung zwischen der vom Fahrzeug
verfolgten und der vom Fahrer gewünschten Spur
überprüft die dynamische Stabilitätskontrolle Rad für
Rad und wirkt automatisch auf die Bremse eines oder
mehrerer Räder und den Motor ein, um das Fahrzeug
innerhalb der Grenzen der physikalischen Gesetze in
die gewünschte Spur zu lenken.
Diese Systeme werden automatisch bei jedem
Fahrzeugstart aktiviert.
Sie treten bei Problemen mit der Bodenhaftung oder
dem Halten der Spur in Aktion.
Dies wird durch das Blinken dieser
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
angezeigt.
Deaktivierung/Reaktivierung
Unter außergewöhnlichen Bedingungen (z. B. beim
Starten des Fahrzeugs, wenn es im Morast, Schnee,
auf weichem Untergrund usw
. festgefahren ist) kann
es sich als zweckmäßig erweisen, diese Systeme zu
deaktivieren, damit die Räder frei drehen und wieder
Bodenhaftung bekommen.
Bei GTi-Version
► Drücken Sie auf diese Taste, um das
DSC- und ASR-System zu deaktivieren.
Außer GTi-Version
► Wählen Si e „Antischlupfregelung “ im
Menü Schnellzugriffe auf dem Touchscreen,
um das ASR-System zu deaktivieren.
Die Deaktivierung wird durch die Anzeige
dieser Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument in Verbindung mit einer Meldung und
je nach Ausführung dem Aufleuchten der
Kontrollleuchte in der Taste bestätigt.
Reaktivieren Sie das/die System/e, wenn die normale
Bodenhaftung wieder hergestellt ist.
Diese/s System/e wird/werden nach jedem
Ausschalten der Zündung oder ab 50
km/h
automatisch reaktiviert (außer GTi-Version).
Unterhalb von 50
km/h erfolgt die Reaktivierung
manuell.
Bei GTi-Version
► Drücken Sie erneu t auf diese Taste, um
das DSC- und ASR-System zu reaktivieren.
Außer GTi-Version
► Wählen Sie Antischlupfregelung im Menü
Schnellzugriffe auf dem Touchscreen, um
das ASR-System zu reaktivieren.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung dieser Systeme
leuchtet diese Kontrollleuchte in Verbindung
mit der Anzeige einer Meldung und einem akustischen
Signal auf.
Lassen Sie die Systeme von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
ASR / DSC
Diese Systeme bieten zusätzliche Sicherheit
bei normaler Fahrweise, sollten jedoch den Fahrer
nicht dazu verleiten, riskanter oder zu schnell zu
fahren.
Unter bestimmten Umständen (Regen, Schnee,
Eis) besteht das Risiko, die Traktion zu verlieren.
Für Ihre Sicherheit ist es daher wichtig, diese
Systeme unter allen Bedingungen aktiviert
zu lassen, besonders bei sehr schwierigen
Bedingungen.
Die Systeme funktionieren nur zuverlässig
unter der Voraussetzung, dass die Vorschriften
des Herstellers sowohl bezüglich der Räder
(Bereifung und Felgen), der Bremsanlage, der
elektronischen Bauteile als auch der Montage- und
Reparaturverfahren der Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes eingehalten werden.
Es wird empfohlen, mit Winterreifen zu fahren, um
die Vorteile dieser Systeme in der kalten Jahreszeit
nutzen zu können. Auf alle vier Räder müssen
Reifen aufgezogen werden, die für das Fahrzeug
zugelassen sind.
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Sicherheit
5Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht dieses
System die Reduzierung der Ausbruchsgefahr des
Fahrzeugs und des Anhängers.
Funktionsweise
Das System wird beim Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert.
Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) darf
keine Funktionsstörung aufweisen.
Wenn das System bei einer Fahrgeschwindigkeit
zwischen 60
km/h und 160 km/h
Schwingungsbewegungen des Anhängers erfasst,
betätigt es die Bremsen, um den Anhänger zu
stabilisieren, und reduziert ggf. die Motorleistung, um
das Fahrzeug zu verlangsamen.
Die Korrektur wird durch Blinken dieser
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
sowie durch Aufleuchten der Bremsleuchten
signalisiert.
Weitere Informationen zu Gewichten und
Anhängelasten finden Sie in der Rubrik Motordaten
und Anhängelasten oder im Fahrzeugschein Ihres
Fahrzeugs.
Um während der Fahrt mit einer Anhängerkupplung
volle Sicherheit zu gewährleisten, siehe
entsprechenden Abschnitt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit einer Meldung und einem akustischen
Signal.
Wenn Sie weiterhin einen Anhänger ziehen möchten,
verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig!
Wenden Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt, um das System überprüfen zu lassen.
Das System „Anhänger-Stabilitätskontrolle“
bietet unter normalen Fahrbedingungen mehr
Sicherheit, vorausgesetzt die
Nutzungsempfehlungen bezüglich des Anhängers
sowie die geltende Gesetzgebung Ihres Landes
werden eingehalten. Das System darf den Fahrer
nicht dazu verleiten, zusätzliche Risiken
einzugehen, wie beispielsweise unter ungünstigen
Bedingungen einen Anhänger zu nutzen
(Überladung, Nichteinhalten der Stützlast,
abgenutzte Reifen oder zu niedriger Reifendruck,
defekte Bremsanlage usw.) oder mit zu hoher
Geschwindigkeit zu fahren.
Unter bestimmten Umständen kann
es vorkommen, dass das System die
Schwingungsbewegungen des Anhängers nicht
erkennt, beispielsweise bei einem leichten
Anhänger.
Beim Fahren auf glatter oder schlechter
Fahrbahn kann es passieren, dass das System
ein plötzliches Schlingern des Anhängers nicht
verhindern kann.
Sicherheitsgurte
Gurtaufroller
Die Sicherheitsgurte haben einen automatischen
Gurtaufroller, mit dem die Gurtlänge automatisch an
den Körper angepasst wird. Der Gurt wird automatisch
eingezogen, wenn er nicht benutzt wird.
Die Gurtaufroller sind mit einer automatischen
Blockiervorrichtung ausgerüstet, die bei einem
Aufprall, einer Notbremsung oder einem Überschlag
des Fahrzeugs wirksam wird. Sie können gelöst
werden, indem Sie fest am Gurt ziehen und ihn wieder
loslassen, damit er sich wieder leicht einrollt.
Pyrotechnische Gurtstraffer
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden die Gurte
durch die pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, sodass sie fest am Körper der Insassen
anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind funktionsbereit,
wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Gurtkraftbegrenzer
Dieses System verringert den Druck des Gurtes auf
den Brustkorb der Insassen und bietet ihnen auf diese
Weise besseren Schutz.
Bei einem Aufprall
Je nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische Gurtstraffersystem vor
den Airbags und unabhängig davon ausgelöst
werden. Beim Auslösen der Gurtstraffer kommt es
zu einer leichten, unschädlichen Rauchentwicklung
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Sicherheit
Kontrollleuchte (3 bis 5) ungefähr 30 Sekunden
lang auf.
Ab einer Geschwindigkeit von ca. 20 km/h und für
eine Dauer von 2 Minuten blinkt die entsprechende
Kontrollleuchte wenn der Sicherheitsgurt eines
belegten Sitzes nicht angelegt wurde, während
gleichzeitig ein akustisches Signal ertönt. Nach Ablauf
der 2 Minuten bleibt die entsprechende Kontrollleuchte
eingeschaltet, bis der Fahrer oder Beifahrer bzw. der/
die Mitfahrer seinen/ihren Sicherheitsgurt angelegt
hat/haben.
Hinweise
Der Fahrer muss sich vor der Fahrt
vergewissern, dass die Insassen die
Sicherheitsgurte richtig benutzen und alle
ordnungsgemäß angeschnallt sind.
Egal wo Sie im Fahrzeug sitzen, Sie müssen den
Sicherheitsgurt immer anlegen, auch für kurze
Strecken.
Vertauschen Sie die Gurtschlösser nicht, sie
würden in diesem Fall ihre Schutzfunktion nicht
voll erfüllen.
Vergewissern Sie sich vor und nach dem
Gebrauch, dass der Gurt richtig aufgerollt ist.
Vergewissern Sie sich nach dem Umklappen oder
Verschieben eines Sitzes oder einer Rückbank,
dass der Sicherheitsgurt richtig positioniert und
aufgerollt ist.
und die Aktivierung der Pyropatrone im System
verursacht einen Knall.
In allen Fällen leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte
auf.
Lassen Sie nach einem Aufprall das Gurtsystem
von einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
und gegebenenfalls austauschen.
Sicherheitsgurte vorne
Die vorderen Sicherheitsgurte sind
mit pyrotechnischen Gurtstraffern und
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Sicherheitsgurte hinten
Jeder Rücksitz verfügt über einen 3-Punkt-Gurt mit
Aufroller.
Die äußeren Sitzplätze sind mit Gurtkraftbegrenzern
ausgestattet.
Verriegelung
► Ziehen Sie den Gurt zu sich heran und stecken Sie
die Gurtzunge ins Gurtschloss.
► Überprüfen Sie, ob der Gurt eingerastet ist, indem
Sie daran ziehen.
Entriegelung
► Drücken Sie auf den roten Knopf am Gurtschloss.
► Führen Sie den Gurt mit der Hand zurück.
Warnung bei nicht angelegtem/
gelöstem Sicherheitsgurt
1. Kontrollleuchte für Gurt vorne links
2. Kontrollleuchte für Gurt vorne rechts
3. Kontrollleuchte für Gurt hinten links
4. Kontrollleuchte für Gurt hinten Mitte
5. Kontrollleuchte für Gurt hinten rechts
Wenn beim Einschalten der Zündung der
entsprechende Gurt nicht angelegt bzw.
abgelegt wurde, leuchtet die Kontrollleuchte für
Sicherheitsgurte auf dem Kombiinstrument auf,
während die betreffende Kontrollleuchte ( 1 bis 5) in
der Anzeige für Sicherheitsgurte und Beifahrer-Airbag
rot aufleuchtet.
Wenn ein Sicherheitsgurt hinten nicht
angelegt ist, leuchtet die entsprechende
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Sicherheit
5Kontrollleuchte (3 bis 5) ungefähr 30 Sekunden
lang auf.
Ab einer Geschwindigkeit von ca. 20 km/h und für
eine Dauer von 2 Minuten blinkt die entsprechende
Kontrollleuchte wenn der Sicherheitsgurt eines
belegten Sitzes nicht angelegt wurde, während
gleichzeitig ein akustisches Signal ertönt. Nach Ablauf
der 2 Minuten bleibt die entsprechende Kontrollleuchte
eingeschaltet, bis der Fahrer oder Beifahrer bzw. der/
die Mitfahrer seinen/ihren Sicherheitsgurt angelegt
hat/haben.
Hinweise
Der Fahrer muss sich vor der Fahrt
vergewissern, dass die Insassen die
Sicherheitsgurte richtig benutzen und alle
ordnungsgemäß angeschnallt sind.
Egal wo Sie im Fahrzeug sitzen, Sie müssen den
Sicherheitsgurt immer anlegen, auch für kurze
Strecken.
Vertauschen Sie die Gurtschlösser nicht, sie
würden in diesem Fall ihre Schutzfunktion nicht
voll erfüllen.
Vergewissern Sie sich vor und nach dem
Gebrauch, dass der Gurt richtig aufgerollt ist.
Vergewissern Sie sich nach dem Umklappen oder
Verschieben eines Sitzes oder einer Rückbank,
dass der Sicherheitsgurt richtig positioniert und
aufgerollt ist.
Anlegen des Sicherheitsgurts
Der Beckengurt muss so tief wie möglich am
Becken anliegen.
Der Schultergurt muss über die Schulter verlaufen,
und zwar so, dass er nicht am Hals anliegt.
Ein Sicherheitsgurt kann nur wirksamen Schutz
bieten, wenn:
–
er so fest wie möglich am Körper anliegt;
–
Sie ihn in einer gleichmäßigen Bewegung
vorziehen und darauf achten, dass er sich nicht
verdreht;
–
nur eine einzige Person damit angeschnallt ist;
–
er keine Schnittspuren aufweist und nicht
ausgefranst ist;
–
er nicht verändert und dadurch seine
Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird.
Empfehlungen für die Beförderung von
Kindern
Benutzen Sie einen geeigneten Kindersitz für
Kinder unter 12 Jahren und unter 1,50 m.
Schnallen Sie niemals mehrere Kinder mit einem
einzigen Gurt an.
Halten Sie während der Fahrt kein Kind auf dem
Schoß.
Für weitere Informationen zu den Kindersitzen
siehe entsprechende Rubrik.
Inspektion
Wenden Sie sich aufgrund der geltenden
Sicherheitsvorschriften für alle Arbeiten an den
Sicherheitsgurten Ihres Fahrzeugs an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, die über die Kompetenz
und das geeignete Material verfügt – dies ist bei
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
sichergestellt.
Lassen Sie die Sicherheitsgurte in regelmäßigen
Abständen durch einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder eine qualifizierte
Fachwerkstatt überprüfen, vor allem wenn sie
Beschädigungsspuren aufweisen.
Reinigen Sie die Gurte mit Seifenwasser oder
einem bei einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes erhältlichen Textilreiniger.
Airbags
Allgemeines
Das System dient dazu, die Fahrzeuginsassen auf
den Vordersitzen und den Seitensitzen hinten bei
einem starken Aufprall zu schützen. Die Airbags
ergänzen die Wirkung der Sicherheitsgurte, die mit
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet sind.
Elektronische Sensoren registrieren und analysieren
die frontalen oder seitlichen Aufprallkräfte in den
Aufprallerfassungsbereichen:
–
Bei einem starken
Aufprall entfalten sich die
Airbags sofort, um die Fahrzeuginsassen besser zu
schützen. Unmittelbar nach dem Aufprall entweicht
das Gas schnell aus den Airbags, damit die Sicht nicht
beeinträchtigt wird oder die Insassen das Fahrzeug
verlassen können.
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Sicherheit
Jeder Seiten-Airbag ist in das Sitzlehnengestell an der
Türseite integriert.
Auslösung
Bei einem starken Seitenaufprall, der auf den
gesamten Seitenaufprallbereich B oder einen Teil
desselben wirkt, werden sie einseitig ausgelöst.
Der Seiten-Airbag entfaltet sich zwischen Hüfte
und Schulter des Insassen und dem betreffenden
Türinnenblech.
Kopf-Airbags
System, das Fahrer und Insassen (außer auf
dem hinteren Mittelsitz) bei einem starken
seitlichen Aufprall besseren Schutz bietet und
die Verletzungsgefahr auf die Seite des Kopfes
beschränken soll.
Jeder Kopf-Airbag ist in die Streben und den oberen
Teil des Fahrgastraums eingelassen.
Auslösung
Bei einem starken Seitenaufprall, der auf den
gesamten Seitenaufprallbereich B oder einen Teil
desselben wirkt, wird der Airbag gleichzeitig mit dem
entsprechenden Seiten-Airbag ausgelöst.
Der Kopf-Airbag entfaltet sich zwischen dem
vorderen oder hinteren Insassen und den jeweiligen
Seitenscheiben.
Funktionsstörung
Wenn diese Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument aufleuchtet, müssen Sie das
System von einem Vertreter des
– Es ist möglich, dass die Airbags bei einem leichten
Aufprall, einem Heckaufprall sowie bei bestimmten
Überschlagunfällen nicht ausgelöst werden. In diesen
Fällen sind die Insassen des Fahrzeugs durch die
Sicherheitsgurte geschützt.
Die Heftigkeit des Aufpralls ist von der Art des
Hindernisses und der Fahrzeuggeschwindigkeit zum
Zeitpunkt des Aufpralls abhängig.
Die Airbags funktionieren nicht bei
ausgeschalteter Zündung.
Dieses System wird nur ein Mal ausgelöst. Sollte
es zu einem zweiten Aufprall kommen (im Laufe
desselben oder eines weiteren Unfalls), wird der
Airbag nicht mehr ausgelöst.
Aufprallerfassungsbereiche
A. Frontalaufprallbereich
B. Seitenaufprallbereich
Beim Auslösen eines bzw. der Airbags kann
es durch die Aktivierung der Pyropatrone im
* Weitere Informationen zur Deaktivierung des Beifahrer-Front-Airbags finden Sie im entsprechenden Abschnitt.
System zu einem Knall und zu leichter
Rauchentwicklung kommen.
Der auftretende Rauch ist nicht giftig, kann
jedoch bei empfindlichen Personen Reizungen
hervorrufen.
Der Knall beim Auslösen eines oder mehrerer
Airbags kann für einen kurzen Zeitraum zu einer
leichten Beeinträchtigung des Hörvermögens
führen.
Front-Airbags
System, das bei einem starken Frontalaufprall Fahrer
und Beifahrer schützt und die Verletzungsgefahr im
Kopf- und Brustbereich vermindert.
Auf der Fahrerseite ist der Airbag in der Mitte des
Lenkrads eingebaut, auf der Beifahrerseite im
Armaturenbrett oberhalb des Handschuhfachs.
Auslösung
Mit Ausnahme des Beifahrer-Front-Airbags,
wenn dieser deaktiviert ist*, werden die Airbags
bei einem starken Frontalaufprall, der auf den
Frontalaufprallbereich A insgesamt oder teilweise
wirkt, ausgelöst.
Der Front-Airbag entfaltet sich zwischen Brust- und
Kopfbereich des vorderen Fahrzeuginsassen und
dem Lenkrad auf der Fahrerseite und zwischen Kopf-
und Brustbereich und dem Armaturenbrett auf der
Beifahrerseite, um die Schleuderbewegung nach vorn
abzuschwächen.
Seiten-Airbags
Dieses System bietet Fahrer und Beifahrer bei
einem starken Seitenaufprall Schutz und soll die
Verletzungsgefahr im Brustbereich sowie zwischen
Hüfte und Schulter einschränken.