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491-1. Sicherer Betrieb
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Sicherheitshinweise
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Kinderrückhaltesysteme werden nach der Euro-Norm ECE No.44 in die fol-
genden 5 Gruppen unterteilt:
Gruppe 0: Bis 10 kg (0 bis 9 Monate)
Gruppe 0+: Bis 13 kg (0 bis 2 Jahre)
Gruppe I: 9 bis 18 kg (9 Monate bis 4 Jahre)
Gruppe II: 15 bis 25 kg (4 Jahre bis 7 Jahre)
Gruppe III: 22 bis 36 kg (6 Jahre bis 12 Jahre)
Diese Betriebsanleitung beschreibt di e drei folgenden, herkömmlichen Arten
von Kinderrückhaltesystemen, die mit Sicherheitsgurten befestigt werden
können:
Arten von Kinderrückhaltesystemen
SäuglingssitzKleinkindersitz
Entsprechend Gruppe 0 und 0+ nach
ECE No.44
Entsprechend Gruppe 0+ und I nach
ECE No.44
Juniorsitz
Entsprechend Gruppe II und III nach
ECE No.44
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Die in der Tabelle enthaltenen Informationen zeigen die Verwendbarkeit Ihres
Kinderrückhaltesystems für verschiedene Sitzpositionen.
Beifahrersitz
Eignung von Kinderrückhaltesystemen für die verschiedenen Sitzposi-
tionen
Manueller Airbag-Ein/
Aus-SchalterEmpfohlene
KinderrückhaltesystemeEINAUS
0
Bis 10 kg
(0 bis 9 Monate)
XU*1“TOYOTA G 0+,
BABYSAFE PLUS”,
“TOYOTA MINI”
0+
Bis 13 kg
(0 bis 2 Jahre)
XU*1“TOYOTA G 0+,
BABYSAFE PLUS”,
“TOYOTA MINI”
I
9 bis 18 kg
(9 Monate bis 4 Jahre)
Nach hinten
gerichtet —
X U*1“TOYOTA DUO+”Nach vorne
gerichtet —
UF*1
II, III
15 bis 36 kg
(4 bis 12 Jahre)
UF*1U*1“TOYOTA KID”,
“TOYOTA KIDFIX”
Gewichts-/
Altersgruppen
Sitzposition
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Sicherheitshinweise
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Rücksitz
AußenEmpfohlene
Kinderrückhaltesysteme
0
Bis 10 kg
(0 bis 9 Monate)
U
“TOYOTA G 0+,
BABYSAFE PLUS”,
“TOYOTA MINI”
0+
Bis 13 kg
(0 bis 2 Jahre)
U
“TOYOTA G 0+,
BABYSAFE PLUS”,
“TOYOTA MINI”
I
9 bis 18 kg
(9 Monate bis 4 Jahre)
U*2“TOYOTA DUO+”
II, III
15 bis 36 kg
(4 bis 12 Jahre)
U*2
“TOYOTA KID”,
“TOYOTA KIDFIX”
(Kann an der ISOFIX-Halterung
des Fahrzeugs befestigt werden.)
Gewichts-/ Altersgruppen
Sitzposition
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In obiger Tabelle enthaltene Abkürzungen:
U: Geeignet für Kinderrückhaltesysteme der Kategorie “universal”, die für
diese Gewichts- bzw. Altersgruppe zugelassen sind.
UF: Geeignet für nach vorne gerichtete Kinderrückhaltesysteme der Katego-
rie “universal”, die für diese Ge wichts- bzw. Altersgruppe zugelassen
sind.
X: Keine geeignete Sitzposition für Kinder dieser Gewichts-/Altersgruppe.
*1: Stellen Sie die Lehne des Vordersitzes in die aufrechte Position.
Wenn der Beifahrersitz mit einer Höhenverstellung ausgestattet ist,
muss diese in die höchste Position gebracht werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
• Einbau eines Säuglingssitzes mit Trägerelement
Wenn beim Einsetzen des Säuglingssitzes in das Trägerelement die
Rückenlehne im Weg ist, stellen Sie die Rückenlehne so weit nach
hinten, dass der Einbau des Sitzes nicht behindert wird.
• Einbau eines nach vorn gerichteten Kindersitzes
Wenn der Kindersitz nicht an der Rückenlehne anliegt, verstellen Sie
die Rückenlehne so weit, dass ein Kontakt zum Kindersitz besteht.
Wenn die Schulterverankerung des Sicherheitsgurts über die Gurt-
führung des Kindersitzes hinausragt, verschieben Sie das Sitzkissen
nach vorn.
• Einbau eines Juniorsitzes
Wenn sich das Kind im Kinderrückhal tesystem in einer extrem auf-
rechten Position befindet, stel len Sie die Rückenlehne auf eine
bequemere Position ein.
Wenn die Schulterverankerung des Sicherheitsgurts über die Gurt-
führung des Kindersitzes hinausragt, verschieben Sie das Sitzkissen
nach vorn.
*2: Wenn die Kopfstütze den Einbau und die Verwendung des Kinderrück-
haltesystems behindert und demontiert werden kann, entfernen Sie sie.
● Stellen Sie den Beifahrersitz so ein, dass genügend Platz für das Kind und
das Kinderrückhaltesystem vorhanden ist.
● Die in der Tabelle genannten Kinderrückhaltesysteme sind möglicherweise
außerhalb der EU nicht erhältlich.
● Auch andere Kinderrückhaltesysteme, die sich von den in der Tabelle
genannten Kinderrückhaltesystemen unterscheiden, sind verwendbar. Die
Eignung dieser Systeme muss jedoch durch den Hersteller und den Händ-
ler des Kinderrückhaltesystems bestätigt werden.
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Sicherheitshinweise
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Die in der Tabelle enthaltenen Informationen zeigen die Verwendbarkeit Ihres
Kinderrückhaltesystems für verschiedene Sitzpositionen.
Eignung von Kinderrückhaltesystemen für die verschiedenen Sitzposi-
tionen (mit starrer ISOFIX-Verankerung)
Gewichts-/
Altersgruppen
Größen-
klasse
Befesti-
gung
ISOFIX-
Positionen
im FahrzeugEmpfohlene
Kinderrückhaltesys-
temeHinten
außen
Kinderwagenaufsatz FISO/L1X—
GISO/L2X—
0
Bis 10 kg
(0 bis 9 Monate)
EISO/R1IL*1“TOYOTA MINI”,
“TOYOTA MIDI”
0+
Bis 13 kg
(0 bis 2 Jahre)
EISO/R1IL*1
“TOYOTA MINI”,
“TOYOTA MIDI” DISO/R2IL*1
CISO/R3IL*2, 3
I
9 bis 18 kg
(9 Monate bis 4 Jahre)
DISO/R2IL*1—
CISO/R3IL*2, 3—
BISO/F2IUF*3
IL*3“TOYOTA MIDI”
B1ISO/F2XIUF*3 “TOYOTA DUO+”
IL*3“TOYOTA MIDI”
AISO/F3IUF*3
IL*3“TOYOTA MIDI”
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In obiger Tabelle enthaltene Abkürzungen:
IUF: Geeignet für nach vorne gerichtete Universal-ISOFIX-Kinderrückhal-
tesysteme, die für diese Gewichts-/Altersgruppe zugelassen sind.
IL: Geeignet für ISOFIX-Kinderrückhaltesysteme der Kategorien “specific
vehicles”, “restricted” oder “semi-universal”, die für diese Gewichts-/
Altersgruppe zugelassen sind.
X: ISOFIX-Position in dieser Gewichts-/Altersgruppe bzw. Größenklasse
nicht für ISOFIX-Kinderrückhaltesysteme geeignet.
*1: Stellen Sie beim Einbau des ISOFIX-Kinderrückhaltesystems auf dem
Rücksitz den Vordersitz auf die 9. Feststellposition ausgehend von der
vordersten Position.
*2: Stellen Sie beim Einbau des ISOFIX-Kinderrückhaltesystems auf dem
Rücksitz den Vordersitz auf die 4. Feststellposition ausgehend von der
vordersten Position.
*3: Wenn die Kopfstütze den Einbau und die Verwendung des Kinderrück-
haltesystems behindert und demontiert werden kann, entfernen Sie sie.
Stellen Sie bei Verwendung eines “TOYOTA MINI” oder “TOYOTA MIDI” die
Stütze und die ISOFIX-Rastarme wie folgt ein:
Arretieren Sie die ISOFIX-
Rastarme so, dass die Ziffern 3, 4
und 5 sichtbar sind.
Arretieren Sie die Stütze in der
Position, in der das 6. Loch sicht-
bar ist.
Bei Verwendung des “TOYOTA MINI” kann der Vordersitz von der vordersten
Position bis zur 12. Feststellposition verstellt werden.
Wenn Sie einen “TOYOTA DUO+” verwenden, stellen Sie ihn auf die am wei-
testen zurückgelehnte Position ein.
● Stellen Sie den Beifahrersitz so ein, dass genügend Platz für das Kind und
das Kinderrückhaltesystem vorhanden ist.
● Die in der Tabelle genannten Kinderrückhaltesysteme sind möglicherweise
außerhalb der EU nicht erhältlich.
● Auch andere Kinderrückhaltesysteme, die sich von den in der Tabelle
genannten Kinderrückhaltesystemen unterscheiden, sind verwendbar. Die
Eignung dieser Systeme muss jedoch durch den Hersteller und den Händ-
ler des Kinderrückhaltesystems bestätigt werden.
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Sicherheitshinweise
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■Einbau eines Kinderrückhaltesystems auf dem vorderen Beifahrersitz
Wenn sich auf dem vorderen Beifahrersitz ein Kinderrückhaltesystem befindet, muss
Folgendes eingestellt werden:
Wenn das Kinderrückhaltesystem nicht ordnungsgemäß eingebaut werden kann,
weil beispielsweise Teile des Fahrzeuginneren im Weg sind, passen Sie die Position
des Vordersitzes und die Neigung der Rückenlehne entsprechend an.
■ Auswahl eines geeigneten Kinderrückhaltesystems
● Verwenden Sie ein geeignetes Kinderrückhaltesystem, bis das Kind groß genug ist,
die regulären Sicherheitsgurte des Fahrzeugs anzulegen.
● Ist ein Kind für ein Kinderrückhaltesystem zu groß, sollte es auf dem Rücksitz mit
dem vorhandenen Sicherheitsgurt angeschnallt werden. ( S. 30)
● Sitzlehne in (völlig) aufrechte Stellung
Wenn beim Einsetzen des Kinderrückhal-
tesystems in das Trägerelement die Rücken-
lehne im Weg ist, stellen Sie die
Rückenlehne so weit nach hinten, dass der
Einbau des Sitzes nicht behindert wird.
● Verschieben Sie den Sitz zur hintersten Posi-
tion.
Wenn die Schulterverankerung des Sicher-
heitsgurts über die Gurtführung des Kinder-
sitzes hinausragt, verschieben Sie das
Sitzkissen nach vorn.
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WARNUNG
■Verwendung eines Kinderrückhaltesystems
Bei Verwendung von Kinderrückhaltesystemen, die für dieses Fahrzeug nicht geeig-
net sind, ist der Säugling oder das Kind nicht ausreichend geschützt. Dadurch kann
es bei scharfem Bremsen oder einem Unfall zu lebensgefährlichen Verletzungen
kommen.
■ Vorsichtsmaßnahmen bei Verwendung von Kinderrückhaltesystemen
● Für einen wirksamen Schutz bei Unfällen oder scharfem Bremsen müssen Kinder
mit einem für das Alter und die Größe des Kindes geeigneten Sicherheitsgurt oder
Kinderrückhaltesystem im Fahrzeug gesichert werden. Das Halten von Kindern in
den Armen kann ein Kinderrückhaltesystem keinesfalls ersetzen. Selbst wenn Sie
angeschnallt sind und das Kind auf den Schoß nehmen, kann es bei einem Unfall
gegen die Frontscheibe oder andere Fahrzeugteile geschleudert werden.
● Toyota empfiehlt die Verwendung eines den gesetzlichen Normen sowie dem Alter
und Gewicht des Kindes entsprechenden Kinderrückhaltesystems, das auf dem
Rücksitz montiert wird. Unfallstatistiken belegen, dass auf den Rücksitzen ord-
nungsgemäß gesicherte Kinder sicherer sind als auf den Vordersitzen.
● Verwenden Sie nie ein nach hinten gerichtetes Kinderrückhaltesystem auf dem
Beifahrersitz, wenn der manuelle Airbag-Ein/Aus-Schalter eingeschaltet ist.
( S. 45)
Bei einem Unfall kann der sich schlagartig aufblasende vordere Beifahrer-Airbag
das Kind lebensgefährlich verletzen, wenn das nach hinten gerichtete Kinderrück-
haltesystem auf dem Beifahrersitz montiert ist.
● Ein nach vorn gerichtetes Kinderrückhaltesystem sollte aus Sicherheitsgründen
nur in absoluten Ausnahmefällen auf dem Beifahrersitz montiert werden. Ein Kin-
derrückhaltesystem, das einen oberen Befestigungsriemen erfordert, darf nicht auf
dem Beifahrersitz eingesetzt werden, da für den Beifahrersitz kein Anker für einen
Obergurt vorhanden ist. Stellen Sie die Rückenlehne so aufrecht wie möglich und
verschieben Sie den Sitz soweit wie möglich nach hinten, da der Beifahrerairbag
mit erheblicher Geschwindigkeit und Kraft aufgeblasen werden kann. Andernfalls
kann das Kind lebensgefährlich verletzt werden.
● Fahrzeuge ohne SRS-Kopf-Seiten-Airbags: Lassen Sie niemals zu, dass ein Kind
den Kopf oder ein anderes Körperteil gegen die Vordertür oder den Bereich des
Sitzes lehnt, aus dem sich die Seiten-Airbags entfalten, selbst wenn das Kind im
Kinderrückhaltesystem untergebracht ist. Andernfalls kann der sich entfaltende
Seiten-Airbag dem Kind lebensgefährliche Verletzungen zufügen.