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FAHREN MIT DEM HYUNDAI
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C160J01A-AST Verhindern, daß sich Eis und Schnee am Unterbodenansammeln Unter bestimmten Witterungsbeding- ungen können sich unter den Kotflügeln Schnee und Eis bilden, wodurch dieLenkung beeinträchtigt wird. Ist dies beim Fahren unter schweren Winterbedingungen möglich, muß dieUnterseite des Fahrzeugs in regelmäßigen Abständen überprüft werden, um sicherzustellen, daß dieBewegung der Vorderräder und der Lenkungselemente nicht behindert werden.
C160I01A-AST Verhindern, daß die Handbremse einfriert Unter bestimmten Witterungsbeding- ungen kann die Handbremse in derangezogenen Position einfrieren. Dies ist besonders dann möglich, wenn sich in der Nähe der HinterradbremsenSchnee oder Eis angesammelt hat, oder wenn die Bremsen naß sind. Ist ein Einfrieren der Handbremseabzusehen, die Handbremse nur zwischenzeitlich anziehen, um den Wählhebel in die Parkstellung "P"(Automatikgetriebe) oder in den 1. oder Rückgang (Schaltgetriebe) zu schalten und die Hinterräder zu blockieren, umdas Fahrzeug am Rollen zu hindern. Dann die Handbremse lösen.
C160K01A-AST Notausrüstung Je nach Witterungsbedingungen muß beim Fahren eine Notausrüstungmitgeführt werden. Diese umfaßt u.a. Schneeketten, Abschleppseil, Taschenlampe, Lichtsignal, Sand,Schaufel, Starterkabel, Fensterkratzer, Handschuhe, Zeltbahn und Arbeitsanzug.C170A01A-AST FAHREN BEI HOHER GESCHWINDIGKEITÜberprüfungen vor demFahrantritt
1. Reifen: Vor dem Fahren auf Autobahnen den Reifenluftdruck kontrollieren. Ein zuniedriger Reifenluftdruck führt zu Überhitzung und möglichen Schäden des Reifens. Keine verschlissenen oderbeschädigten Reifen verwenden, da dies zu einer Verringerung des Haftvermögens oder zu einerReifenpanne führt. HINWEIS: Den auf den Reifen angegebenen maximalen Reifendruck nichtüberschreiten.
2. Kraftstoff, Kühlmittel und Motoröl: Bei hoher Geschwindigkeit wird 1,5mal mehr Kraftstoff verbraucht als im Stadtverkehr. Nicht vergessen, sowohlMotorkühlmittel als auch Motoröl zu überprüfen.
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C190B01S-AST Anhängerkupplung Achten Sie auf die richtige Anhängerkupplung und darauf, daßsie passend zum Anhänger oder zum gezogenen Fahrzeug angebracht ist. Verwenden Sie ausschließlichQualitätskupplungen ohne Niveauausgleich, die die Stützlast gleichmäßig auf das Fahrgestellverteilen. Die Kupplung muß von einem qualifizierten Mechaniker angebracht und fest mit dem Fahrzeug verschraubt werden. BENUTZEN SIE KEINES-FALLS ANHÄNGERKUPPLUNGEN, DIE NICHT FEST MIT DEM FAHRZEUG VERBUNDEN ODERNUR AM STOSSFÄNGER BEFESTIGT SIND.ANHÄNGER-ODER FAHRZEUG SCHLEPPBETRIEB
C180A01A-AST VERWENDUNG DER BELEUCHTUNG Die Leuchten regelmäßig auf korrekten Betrieb überprüfen und säubern. BeiTagfahrten mit schlechter Sicht ist es nützlich, mit eingeschaltetem Abblendlicht zu fahren. Dies ermöglichtes nicht nur, gesehen zu werden, sondern auch besser zu sehen.
3. Ventilatorriemen: Ein lockerer oder beschädigter Riemenkann zu einer Überhitzung des Motors führen.
C190A01A-GST Wenn Sie mit lhrem Fahrzeug einen Anhänger oder ein Fahrzeug ziehen wollen, beachten Sie die geltenden gesetzlichen Regelungen.Da die gesetzlichen Regelungen für das Ziehen von Anhängern, anderen Fahrzeugen oder Geräten von Landzu Land unterschiedlich sind, müssen eventuell unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden. FragenSie lhren Hyundai-Händler, bevor Sie ein Gespann lenken.
VORSICHT:
Benutzen Sie lhren Hyundai in den ersten 2000 km nicht alsZugfahrzeug, damit der Motor richtig eingefahren werden kann. Wenn Sie diese Vorschrift nichtbeachten, kann ein Motor- oder Getriebeschaden die Folge sein.
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VORSICHT:
o Verbinden Sie die Bremsanlage des Anhängers niemals direkt mit der Bremsanlage des Zug- fahrzeugs.
o Wenn Sie mit einem Anhänger auf steilen Steigungen oderGefällstrecken (über 12%)unterwegs sind, achten Sie genau auf die Kühlwassertempera- turanzeige, um sicherzustellen,daß der Motor nicht überhitzt wird. Sollte sich die Nadel derKühlwassertemperaturanzeige zum Bereich "H" (HOT) hin bewegen, fahren Sie, sobald diesgefahrlos möglich ist, an den Fahrbahnrand und halten an, und lassen Sie den Motor so lange imLeerlauf laufen, bis er sich abgekühlt hat. Setzen Sie lhre Fahrt erst dann fort, wenn derMotor ausreichend abgekühlt ist.
C190C03S-GST Bremsanlage des Anhängers Wenn lhr Anhänger mit einer Bremsanlage ausgerüstet ist, stellenSie sicher, daß sie den gesetzlichen Vorschriften entspricht, richtig eingestellt und funktionsfähig ist. HINWEIS: Wenn Sie lhr Fahrzeug im Gespannbetrieb einsetzen, benötigtes durch die erhöhte Belastung kürzere Wartungs-intervalle. Siehe "Wartung unter verschiedenenEinsatzbedingungen" auf Seite 5- 6.
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C190D01A-GST Sicherungsketten Wenn sich beim Gespannbetrieb die Verbindung zwischen Fahrzeug undAnhänger löst, können das Fahrzeug oder der Anhänger ohne Kontrolle auf andere Fahrspuren gelangen undschließlich von der Straße abkommen. ln den meisten Ländern sind daher Sicherungsketten zwischen Fahrzeugund Anhänger vorgeschrieben, um diese Gefahr zu vermeiden.
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C190E02L
Bruttoachslast
Bruttofahrzeuggewicht
65 kg 60 kg
4 Türer5 Türer
3. Die vordere und hintere Achslast
dürfen die zulässige Achslast, die auf dem Typenschild angegeben ist (siehe Seite 8-2), nicht überschreiten. Es istmöglich, daß das Fahrzeug zwar nicht das zulässige Gesamt- gewicht, wohl aber die zulässigeAchslast überschreitet. Unsachgemäße Beladung des Anhängers und/oder zuvielGepäck im Kofferraum kann die Hinterachse überlasten. In diesem Fall die Last andersverteilen und die Achslast erneut prüfen.
4. Die max. zulässige statische Senkrechtbelastung derAnhängerkupplung beträgt :
2. Das tatsächliche Gesamtgewicht das Fahrzeugs darf das zulässige Gesamtgewicht, das auf dem Typenschild angegeben ist (siehe Seite 8-2), nicht überschreiten.Das tatsächliche Gesamtgewicht ist das Gewicht des Zugfahrzeugs plus dem Gewicht des Fahrers,der Passagiere, des Gepäcks, der Fracht, der Anhängerkupplung, der Stützlast des Anhängers undeventueller zusätzlicher Aus- rüstung.
C190E02E-GST Zulässiges Anhängergewicht
Stützlast Anhängelast C190E01L
Die Stützlast kann durch andere Verteilung der Last im Anhänger erhöht oder verringert werden.Zur Kontrolle dient die Feststellung des Gesamtgewichts des Anhängers und der Stützlast. HINWEIS:
1. Beladen Sie den hinteren Teil des Anhängers niemals stärker als den vorderen Teil. Etwa 60% derLast sollten sich im vorderen und die übrigen 40% im hinteren Teil des Anhängers befinden.
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Anhänger
550 kg
VORSICHT:
Die folgenden Werte stellen Empfehlungen für den Gespann- betrieb dar.Wenn der beladene Anhänger die Werte in der untenstehenden Tabelle überschreitet, ist dieSicherheit nicht mehr gewährleistet.
! Kupplungspunkt
C190E03E WARNUNG:
Falsche Beladung lhres Fahrzeugs oder des Anhängers beein- trächtigen die Lenkbarkeit und Bremswirkung erheblich; ein Unfallmit schweren Verletzungen kann die Folge sein.
Stützlast
4-Türer :65 5-Türer :60
Gebremst Ungebremst Maximales
Anhängergesamtgewicht
1,6 L 2,0 L 1.2001.400 C190F01E-GST Tips für den Anhängerbetrieb
1. Bevor Sie losfahren, überprüfen Sie
die korrekte Verbindung von Anhängerkupplung und Sicherungskette und die Funktionsfähigkeit von Rück-,Brems- und Blinkleuchten des Anhängers.
2. Halten Sie beim Fahren immer eine angemessene Geschwindigkeit unddie gesetzlichen Bestimmungen ein.
3. Anhängerbetrieb erhöht den Kraftstoffverbrauch.
4. Um die Motorbremse und die
Ladekapazität des Drehstromgene- rators gut auszunutzen, vermeiden Sie Fahren im 5. Gang (bei Schaltgetriebe) bzw. im Overdrive(Automatikgetriebe).
5. Sichem Sie immer alle Gegenstände
im Anhänger, damit die Last bei derFahrt nicht verrutschen kann.
6. Prüfen Sie Zustand und Luftdruck
aller Reifen am Fahrzeug und amAnhänger. Zu niedriger Luftdruck kann die Fahreigenschaften entscheidend verschlechtern.Vergessen Sie nicht den Reservereifen.
5. Max. zulässiger Überhang des
Kupplungspunktes: 1.095 mm.
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VORSICHT:
Bei Überhitzung während des Gespannbetriebs (Zeiger der Temperaturanzeige reicht zum roten Bereich) folgende Maßnahmenergreifen, um das Problem auszuschalten oder zu vermindern:
1. Klimaanlage abschalten.
2. Geschwindigkeit verringern.
3. An Steigungen in niedrigerenGang schalten.
4. Beim Halt im Stop-and-Go-
Verkehr Schalthebel in Neu-tral- oder Parkposition stellen und Standgas erhöhen.
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15.Wenn Sie an einer Steigung
anhalten müssen, verhindern Sie das Zurückrollen des Gespanns nicht mit dem Gaspedal; dadurch kann das Automatikgetriebeüberhitzen. Benutzen Sie die Bremse oder die Handbremse.
HINWEIS: Prüfen Sie bei Gespannbetrieb öfter das Getriebeöl.
7. Ein Gespann ist empfindlicher gegen
Seitenwind und Turbulenzen. WennSie von einem großen Fahrzeug überholt werden, behalten Sie konstante Geschwindigkeit bei undsteuern Sie geradeaus. Sollten die Turbulenzen zu groß werden, versuchen Sie, langsamer zuwerden, um aus den Turbulenzen des anderen Fahrzeugs herauszukommen.
8. Wenn Sie lhr Gespann parken, beachten Sie die üblichenSicherheitsregeln, besonders, wennSie am Hang parken. Schlagen Sie die Lenkung zum Randstein hin ein, ziehen Sie die Handbremse fest anund legen Sie den ersten Gang oder den Rückwärtsgang ein (Schaltgetriebe) bzw. stellen Sie denWählhebel in Parkposition (Automatikgetriebe). Sichem Sie die Räder das Anhängers zusätzlich mitUnterlegkeilen.
9. Wenn der Anhänger elektrisch
betriebene Bremsen hat, lassen Siedas Gespann etwas rollen und betätigen Sie dann den Bremsschalter des Anhängers vonHand. So können Sie sicher sein, daß die Bremsen funktionieren, undgleichzeitig die korrektenelektrischen Verbindungen prüfen.
10.Kontrollieren Sie auf lhrer Fahrt
gelegentlich, ob die Ladung desAnhängers gesichert ist und die Beleuchtungsanlage einwandfrei funktioniert.
11.Vermeiden Sie ruckartiges Anfah- ren, plötzliche Beschleunigung undabruptes Bremsen.
12.Vermeiden Sie scharfes Wenden und abrupten Spurwechsel.
13.Vermeiden Sie zu langes und zu häufiges Bremsen. Dadurch könnten die Bremsen überhitzen und in der Wirkung nachlassen.
14.Wenn Sie bergab fahren, schalten Sie in einen niedrigen Gang undnutzen Sie die Motorbremswirkung.Wenn Sie eine lange Steigung herauffahren, verringern Sie die Geschwindigkelt und schalten Siein einen niedrigeren Gang, um den Motor nicht zu überlasten bzw. zu überhitzen.
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Der Motor Springt nicht an .......................................... 3-2 Überbrückungsstart..................................................... 3-3
Überhitzung des Motors .............................................. 3-5Ersatzreifen ................................................................. 3-6
Bei einer Reifenpanne ................................................ 3-7
Auswechseln eines Defekten Reifens ........................ 3-8
Abschleppen des Fahrzeugs .................................... 3-12
Abschleppen im Notfall ............................................. 3-15
Wenn Sie Ihre Schlüssel Verlieren ........................... 3-15
IM NOTFALL
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3IM NOTFALL
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DER MOTOR SPRINGT NICHT AN
D010A01A-AST D010B01A-AST
Der Motor dreht sich nicht oder nur langsam
1. Verfügt das Fahrzeug über ein Automatik-getriebe, sicherstellen, daß sich der Wählhebel in derNeutralstellung "N" oder in der Parkstellung "P" befindet, und daß die Handbremse angezogen ist.
2. Die Batterieanschlüsse darauf überprüfen, ob sie sauber sind undfest sitzen.
WARNUNG:
Springt der Motor nicht an, zum Starten das Fahrzeug nicht schieben oder ziehen. Dadurchkönnte es zu Kollisionen oder anderen Beschädigungen kommen. Darüber hinaus kann derKatalysator zu brennen anfangen, wenn das Fahrzeug zum Starten geschoben oder gezogen wird. 3. Die Innenraumbeleuchtung
einschalten. Verdunkelt sich dieLampe beim Betätigen des Anlassers oder geht sie aus, ist die Batterie entladen.
4. Die Anlasseranschlüsse auf festen Sitz überprüfen.
5. Zum Starten das Fahrzeug nicht schieben oder ziehen. Siehe die Anweisungen zum "Überbrüc- kungsstart" auf den folgendenSeiten.
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