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2-16 wodurch die Bremswirkung vermindert wird und ernste Folgen entstehen können.
o Immer auf die Reifen achten. Sie müssen
immer den vorgeschriebenen Reifen- luftdruck aufweisen. Ein zu hoher oder zu niedriger Reifenluftdruck führt zu unnötigem Reifenverschleiß. Den Reifenluftdruck mindestens einmal monatlich überprüfen.
o Sicherstellen, daß die Räder richtig
eingestellt sind. Durch das Überfahren von Bordsteinkanten oder zu schnelles Fahren über unregelmäßigen Boden kann die Radausrichtung beeinträchtigt werden. Eine schlechte Radausrichtung führt zu schnellerer Abnutzung der Reifen und sonstigen Problemen sowie zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch.
o Das Fahrzeug in gutem Zustand halten. Aus
Gründen eines geringeren Kraftstoff-verbrauchs und verringerter Wartungs- kosten das Fahrzeug entsprechend dem in Kapitel 5 aufgeführten Wartungs-schema warten. Wird das Fahrzeug extremen Fahrbedingungen ausgesetzt, ist eine häufigere Wartung erforderlich. (Genauere Informationen siehe Kapitel 5.)
o Das Fahrzeug sauberhalten. Zur Gewähr- leistung einer maximalen Lebensdauer muß der Hyundai sauber und frei von korrosiven Stoffen gehalten werden. Dazu ist es besonders von Bedeutung, daß Schlamm, Schmutz, Eis, usw. sich nicht auf dem Fahrzeugunterboden ansammeln können. Das zusätzliche Gewicht kann zu einem
zusätzlich am Rollen zu hindern. Ist kein Bordstein vorhanden, oder ist es aufgrund von anderen Bedingungen erforderlich, das Fahrzeug am Rollen zu hindern, die Räder blockieren.
o Unter bestimmten Bedingungen kann die Handbremse in der angezogenen Stellung einfrieren. Dies ist besonders dann möglich, wenn sich um die Hinterradbremse Schnee oder Eis ansammelt, oder wenn die Bremsen naß sind. Besteht die Möglichkeit, daß die Bremsen einfrieren können, die Bremsen nur zeitweilig anziehen, um den Wähl-/ Schalthebel in die Parkstellung "P" (Automatikgetriebe) oder in den 1. oder Rückwärtsgang (Schaltgetriebe) zu schieben, und die Hinterräder zu blockieren, so daß das Fahrzeug nicht wegrollen kann. Dann die Handbremse lösen.
o Das Fahrzeug nicht mit Kupplung und Gaspedal an einem Hang halten. Dadurch kann das Getriebe überhitzen. Stattdessen stets die Hand- oder Fußbremse benutzen. C140A01A-AST WIRTSCHAFTLICH FAHRENWerden die nachfolgenden Empfehlungen beachtet, kann Kraftstoff gespart und eine längere Fahrleistung gewährleistet werden:
o Gleichmäßig fahren und moderat be-
schleunigen. Keine Kavalierstarts veran- stalten oder bei Vollgas schalten und eine gleichmäßige Fahrgeschwindigkeit beibehalten. Zwischen Verkehrsampeln nicht rasen. Die Geschwindigkeit möglichst dem Verkehr anpassen, so daß keine unnötigen Schaltvorgänge erforderlich sind. Soweit wie möglich dichten Verkehr vermeiden. Zu den anderen Fahrzeugen immer einen Sicherheitsabstand einhalten, so daß ein unnötiges Bremsen verhindert werden kann. Auf diese Weise wird darüber hinaus die Bremsabnutzung verringert.
o Mit einer vernünftigen Geschwindigkeit fahren. Je schneller gefahren wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Das Fahren bei einer gemäßigten Geschwindigkeit ist besonders auf Autobahnen eine der effektivsten Möglichkeiten, den Kraftstoffverbrauch zu senken.
o Das Brems- oder Kupplungspedal nicht
übermäßig beanspruchen. Dies würde den Kraftstoffverbrauch erhöhen und auch zu einem größeren Verschleiß der Teile führen. Verbleibt der Fuß beim Fahren auf dem Bremspedal, kann es darüber hinaus zu einer Überhitzung der Bremsen kommen,
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erhöhten Kraftstoffverbrauch führen, und die Verschmutzung trägt darüber hinaus zur Korrosion bei.
o Das Fahrzeug bei Reisen leicht beladen.
Kein unnötiges Gewicht im Fahrzeug transportieren. Hohes Gewicht erfordert einen höheren Kraftstoffverbrauch.
o Den Motor nicht länger als notwendig im
Leerlauf drehen lassen. Zum Warten (nicht im Verkehr) den Motor ausschalten und erst dann wieder anlassen, wenn weitergefahren werden soll.
o Ihr Hyundai benötigt keine zusätzliche Warmlaufzeit. Sobald der Motor ruhig läuft, kann angefahren werden. Bei extrem kalten Witterungsbedingungen geben Sie Ihrem Fahrzeug einige Sekunden mehr Zeit, um ein besseres Ansprechverhalten beim Beschleunigen zu erreichen.
o Den Motor nicht zu untertourig oder zu hochtourig fahren. Untertourig bedeutet, daß bei einem zu hohen Gang zu langsam gefahren wird, wodurch es zum Bocken des Motors kommt. lst dies der Fall, in einen niedrigeren Gang schalten. Hochtourig bedeutet, den Motor über den sicheren Grenzwert hinaus hochzufahren. Dies kann vermieden werden, wenn bei den empfohlenen Geschwindigkeiten geschaltet wird.
o Mit der Klimaanlage sparsam umgehen. Die
eingeschaltete Klimaanlage "verbraucht" 5 - 10% der Motorleistung, so daß beim Einsatz der Klimaanlage der Kraftstoffverbrauch erhöht wird. C150A01A-AST GLEICHMÄSSIGE KURVENFAHRT
In Kurven, besonders auf nassen Straßen, sollte nicht gebremst oder geschaltet werden. Im ldealfall müssen Kurven bei leichter Beschleunigung genommen werden. Werden diese Hinweise befolgt, läßt sich die Reifenabnutzung auf ein Minimum reduzieren.
C160A01A-AST FAHREN IM WINTER
Die härteren Witterungsbedingungen des Win- ters führen zu einer größeren Abnutzung sowie zu anderen Problemen. Um diese Probleme zu minimieren, müssen die folgenden Fahrhinweise beachtet werden.
C160B01A-GST Schnee oder Eis
Zum Fahren in tiefem Schnee kann es erforderlich sein, Winterreifen zu verwenden oder Schneeketten auf die Reifen aufzuziehen. Sind Winterreifen erforderlich, müssen diese der Größe und dem Typ der Reifen der Originalausrüstung entsprechen. Wird darauf nicht geachtet, kann die Fahrsicherheit sowie die Handhabung des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Darüber hinaus sind rasche Beschleunigung, plötzliches Bremsen und scharfe Kurvenfahrt bei Eis und Schnee sehr riskant. Beim Abbremsen die Bremswirkung des Mo- tors voll ausnutzen. Durch plötzliches Bremsen auf schnee- oder eisbedeckten Straßen kann das Fahrzeug ins Schleudern geraten. Zumvorausfahrenden Fahrzeug ist ein ausreichender Abstand zu halten. Darüber hinaus die Bremse sanft betätigen. Es ist darauf zu achten, daß der Einsatz von Schneeketten zwar eine größere Fahrkraft gewährleistet, allerdings nicht gegen seitliches Schleudern schützt. HINWEIS: Schneeketten sind nicht überall zugelassen. Vor dem Aufziehen der Schneeketten die örtlichen Bestimmungen beachten.
C160C01A-AST Verwendung von qualitativ hochwer-
tigem Äthylen-Glykol-Kühlmittel Bei Neuwagen befindet sich im Kühlsystem ein qualitativ hochwertiges Äthylen-Glykol- Kühlmittel. Dies ist das einzige Kühlmittel, das eingesetzt werden darf, da es dem Korrosionsschutz im Kühlsystem, zur Schmierung der Wasserpumpe und zur Verhinderung des Gefrierens dient. Sicher- stellen, daß das Kühlmittel entsprechend dem in Kapitel 5 aufgeführten Wartungsschema ausgewechselt oder aufgefüllt wird. Vor dem Winter muß das Kühlmittel darauf überprüft werden, ob sein Gefrierpunkt für die voraussichtlich im Winter zu erwartenden Temperaturen ausreicht.
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Verhindern, daß sich Eis und Schnee am Unterboden ansammeln Unter bestimmten Witterungsbedingungen können sich unter den Kotflügeln Schnee und Eis bilden, wodurch die Lenkung beeinträchtigt wird. Ist dies beim Fahren unter schweren Winterbedingungen möglich, muß die Unterseite des Fahrzeugs in regelmäßigen Abständen überprüft werden, um sicherzustellen, daß die Bewegung der Vorderräder und der Lenkungselemente nicht behindert werden.
C160G01A-GST Einfrieren der Schlösser verhindern
Um ein Einfrieren der Schlösser zu verhindern, eine handelsübliche Enteisungsflüssigkeit oder Glyzerin auf das Schlüsselloch aufsprühen. Ist ein Schloß mit Eis bedeckt, eine handelsübliche Enteisungsflüssigkeit daraufsprühen, um das Eis zu entfernen.
C160H01A-AST Verwendung eines handelsüblichen Frostschutzmittels in der Scheiben- waschanlage Um das Wasser in der Scheibenwaschanlage am Einfrieren zu hindern, entsprechend denAnweisungen auf der Packung eine anerkannte Frostschutzlösung beigeben. Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage sind beim Hyun- dai-Händler erhältlich. Kein Motorkühlmittel oder andere Frostschutzmittel verwenden, da sie den Lack beschädigen können. C160I01A-AST Verhindern, daß die Handbremse
einfriert Unter bestimmten Witterungsbedingungen kann die Handbremse in der angezogenen Position einfrieren. Dies ist besonders dann möglich, wenn sich in der Nähe der Hinterradbremsen Schnee oder Eis angesammelt hat, oder wenn die Bremsen naß sind. Ist ein Einfrieren der Handbremse abzusehen, die Handbremse nur zwischenzeitlich anziehen, um den Wählhebel in die Parkstellung "P" (Automatikgetriebe) oder in den 1. oder Rückgang (Schaltgetriebe) zu schalten und die Hinterräder zu blockieren, um das Fahrzeug am Rollen zu hindern. Dann die Handbremse lösen.
C160D01A-AST Überprüfen von Batterie und KabelnDer Winter stellt zusätzliche Ansprüche an das Batteriesystem. Die Batterie und die Kabel, wie in Kapitel 6 beschrieben, überprüfen. Der Ladezustand der Batterie kann vom Hyundai- Händler überprüft werden. C160E01A-AST Falls erforderlich, auf "Winteröl" umsteigen In manchen Bereichen empfiehlt sich bei kaltem Wetter die Verwendung von "Winteröl" mit geringerer Viskosität. Empfehlungen dazu sind Kapitel 9 zu entnehmen. Bezüglich der Wahl des Öls steht der Hyundai-Händler gern mit Ratschlägen zur Seite. C160F01A-AST Überprüfen von Zündkerzen und Zündsystem Die Zündkerzen entsprechend der Be- schreibung in Kapitel 6 überprüfen und, falls erforderlich, austauschen. Darüber hinaus alle Kabel und- bauelemente auf Risse, Verschleiß oder Beschädigung überprüfen.
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C180A01A-AST
VERWENDUNG DER BELEUCHTUNG Die Leuchten regelmäßig auf korrekten Betrieb überprüfen und säubern. Bei Tagfahrten mit schlechter Sicht ist es nützlich, mit eingeschaltetem Abblendlicht zu fahren. Dies ermöglicht es nicht nur, gesehen zu werden, sondern auch besser zu sehen.
C190A01A-GSTANHÄNGER- ODER FAHRZEUG- SCHLEPPBETRIEB Wenn Sie mit lhrem Fahrzeug einen Anhänger oder ein Fahrzeug ziehen wollen, beachten Sie die geltenden gesetzlichen Regelungen. Da die gesetzlichen Regelungen für das Ziehen von Anhängern, anderen Fahrzeugen oder Geräten von Land zu Land unterschiedlich sind, müssen eventuell unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden. Fragen Sie lhren Hyundai-Händler, bevor Sie ein Gespann lenken. VORSICHT: Benutzen Sie lhren Hyundai in den ersten 2000 km nicht als Zugfahrzeug, damit der Motor richtig eingefahren werden kann. Wenn Sie diese Vorschrift nicht beachten, kann ein Motor- oder Getriebeschaden die Folge sein.
C170A01A-AST FAHREN BEI HOHER GESCHWIN- DIGKEIT Überprüfungen vor dem Fahrantritt
1. Reifen: Vor dem Fahren auf Autobahnen den Reifenluftdruck kontrollieren. Ein zu niedriger Reifenluftdruck führt zu Überhitzung und möglichen Schäden des Reifens. Keine verschlissenen oder beschädigten Reifen verwenden, da dies zu einer Verringerung des Haftvermögens oder zu einer Reifenpanne führt. HINWEIS: Den auf den Reifen angegebenen maximalenReifendruck nicht überschreiten.
2. Kraftstoff, Kühlmittel und Motoröl: Bei hoher Geschwindigkeit wird 1,5mal mehr Kraftstoff verbraucht als im Stadtverkehr. Nicht vergessen, sowohl Motorkühlmittel als auch Motoröl zu überprüfen.
C160K01A-AST NotausrüstungJe nach Witterungsbedingungen empfiehlt es sich eine Notausrüstung mitzuführen. Diese umfaßt u.a. Schneeketten, Abschleppseil, Taschenlampe, Lichtsignal, Sand, Schaufel, Starterkabel, Fensterkratzer, Handschuhe, Zeltbahn und Arbeitsanzug.
3. Ventilatorriemen: Ein lockerer oder beschädigter Riemen kann zu einer Überhitzung des Motors führen.
C190B01S-AST
Anhängerkupplung Achten Sie auf die richtige Anhängerkupplung und darauf, daß sie passend zum Anhänger oder zum gezogenen Fahrzeug angebracht ist. Verwenden Sie ausschließlich Qualitäts- kupplungen ohne Niveauausgleich, die die Stützlast gleichmäßig auf das Fahrgestell verteilen. Die Kupplung muß von einem qualifizierten Mechaniker angebracht und fest mit dem Fahrzeug verschraubt werden. BENUTZEN SIE KEINESFALLS ANHÄNGERKUPP-LUNGEN, DIE NICHT FEST MIT DEM FAHRZEUG VERBUNDEN ODER NUR AM STOSSFÄNGER BEFESTIGT SIND.
C190C01A-GST
Bremsanlage des Anhängers Wenn lhr Anhänger mit einer Bremsanlage ausgerüstet ist, stellen Sie sicher, daß sie den gesetzlichen Vorschriften entspricht, richtig eingestellt und funktionsfähig ist.
HINWEIS:
Wenn Sie lhr Fahrzeug im Gespannbetriebeinsetzen, benötigt es durch die erhöhte Belastung kürzere Wartungsintervalle. Siehe "Wartung unter verschiedenen Einsatzbedingungen" auf Seite 5-5.
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2-20 5. Max. zulässiger Überhang des
kupplungspunktes 1230 mm.
der Fracht, der Anhängerkupplung, der Stützlast des Anhängers und eventueller zusätzlicher Ausrüstung.
3. Die vordere und hintere Achslast dürfen die zulässige Achslast, die auf dem Typenschild angegeben ist (siehe Seite 8-1), nicht überschreiten. Es ist möglich, daß das Fahrzeug zwar nicht das zulässige Gesamtgewicht, wohl aber die zulässige Achslast überschreitet. Unsachgemäße Beladung des An- hängers und/oder zuviel Gepäck im Kofferraum kann die Hinterachse überlasten. In diesem Fall die Last anders verteilen und die Achslast erneut prüfen.
4. Die max. zulässige statische Senkrechtbelastung der Anhängerkupplung beträgt 115kg
Bruttoachslast SSA2200DBruttofahrzeuggewicht
C190E02HP-EST Zulässlges Anhängergewicht
Stützlast
AnhängelastSSA2200B
Die Stützlast kann durch andere Verteilung der Last im Anhänger erhöht oder verringert werden. Zur Kontrolle dient die Feststellung des Gesamtgewichts des Anhängers und der Stützlast. HINWEIS:
1. Beladen Sie den hinteren Teil des Anhängers niemals stärker als den vorderen Teil. Etwa 60% der Last sollten sich im vorderen und die übrigen 40% im hinteren Teil des Anhängers befinden.
2. Das tatsächliche Gesamtgewicht das Fahrzeugs darf das zulässige Gesamt- gewicht, das auf dem Typenschild angegeben ist (siehe Seite 8-1), nicht überschreiten. Das tatsächliche Ge- samtgewicht ist das Gewicht des Zugfahrzeugs plus dem Gewicht des Fahrers, der Passagiere, des Gepäcks,
C190D01A-GST SicherungskettenWenn sich beim Gespannbetrieb die Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger löst, können das Fahrzeug oder der Anhänger ohne Kontrolle auf andere Fahrspuren gelangen und schließlich von der straße abkommen. ln den meisten Ländern sind daher Sicherungsketten zwischen Fahrzeug und Anhänger vorgeschrieben, um diese Gefahr zu vermeiden.
VORSICHT:
o Verbinden Sie die Bremsanlage des
Anhängers niemals direkt mit derBremsanlage des Zugfahrzeugs.
o Wenn Sie mit einem Anhänger auf steilen
Steigungen oder Gefällstrecken (über 12%) unterwegs sind, achten Sie genau auf die Kühlwassertemperaturanzeige, um sicherzustellen, daß der Motor nicht überhitzt wird. Sollte sich die Nadel der Kühlwassertemperaturanzeige zum Bereich "H" (HOT) hin bewegen, fahren Sie, sobald dies gefahrlos möglich ist, an den Fahrbahnrand und halten an, und lassen Sie den Motor so lange im Leerlauf laufen, bis er sich abgekühlt hat. Setzen Sie lhre Fahrt erst dann fort, wenn der Motor ausreichend abgekühlt ist.
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WARNUNG:
o Falsche Beladung lhres Fahrzeugs oder des Anhängers beeinträchtigen dieLenkbarkeit und Bremswirkung erheblich; ein Unfall mit schweren Verletzungen kann die Folge sein.
VORSICHT: Die folgenden Werte stellen Empfehlungen für den Gespannbetrieb dar. Wenn der beladene Anhänger die Werte in der untenstehenden Tabelle überschreitet, ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet.
C190F01A-GST
Tips für den Anhängerbetrieb
1. Bevor Sie losfahren, überprüfen Sie die korrekte Verbindung von Anhängerkupplung und Sicherungskette und die Funktionsfähigkeit von Rück-, Brems- und Blinkleuchten des Anhängers.
2. Halten Sie beim Fahren immer eine
angemessene Geschwindigkeit und die gesetzlichen Bestimmungen ein.
3. Anhängerbetrieb erhöht den Kraftstoff- verbrauch.
4. Um die Motorbremse und die Ladekapazität des Drehstromgenerators gut auszunutzen, vermeiden Sie Fahren im 5. Gang (bei Schaltgetriebe) bzw. im Overdrive (Automatikgetriebe).
5. Sichem Sie immer alle Gegenstände im
Anhänger, damit die Last bei der Fahrt nicht verrutschen kann.
6. Prüfen Sie Zustand und Luftdruck aller Reifen am Fahrzeug und am Anhänger. Zu niedriger Luftdruck kann die Fahreigenschaften entscheidend verschlechtern. Vergessen Sie nicht den Reservereifen.
7. Ein Gespann ist empfindlicher gegen
Seitenwind und Turbulenzen. Wenn Sie von einem großen Fahrzeug überholt werden, behalten Sie konstante Geschwindigkeit bei und steuern Sie geradeaus. Sollten die
Maximales
Anhängergesamtgewicht
Gebremst
Ungebremst Anhänger
2800700 Stützlast
11528
C190E01HP
Reservereifen
Kupplungspunkt
kg Turbulenzen zu groß werden, versuchen Sie, langsamer zu werden, um aus den Turbulenzen des anderen Fahrzeugs herauszukommen.
8. Wenn Sie lhr Gespann parken, beachten
Sie die üblichen Sicherheitsregeln, besonders, wenn Sie am Hang parken. Schlagen Sie die Lenkung zum Randstein hin ein, ziehen Sie die Handbremse fest an und legen Sie den ersten Gang oder den Rückwärtsgang ein (Schaltgetriebe) bzw. stellen Sie den Wählhebel in Parkposition (Automatikgetriebe). Sichem Sie die Räder das Anhängers zusätzlich mit Unterlegkeilen.
9. Wenn der Anhänger elektrisch betriebene
Bremsen hat, lassen Sie das Gespann etwas rollen und betätigen Sie dann den Bremsschalter des Anhängers von Hand. So können Sie sicher sein, daß die Bremsen funktionieren, und gleichzeitig die korrekten elektrischen Verbindungen prüfen.
10.Kontrollieren Sie auf lhrer Fahrt gelegentlich, ob die Ladung des Anhängers gesichert ist und die Beleuchtungsanlage einwandfrei funktioniert.
11.Vermeiden Sie ruckartiges Anfahren, plötzliche Beschleunigung und abruptes Bremsen.
12.Vermeiden Sie scharfes Wenden und
abrupten Spurwechsel.
13.Vermeiden Sie zu langes und zu häufiges
Bremsen. Dadurch könnten die Bremsen überhitzen und in der Wirkung nachlassen.
o Bei Verwendung eines Anhängers ist die
Fahrgeschwindigkeit auf max. 100 km/hbegrenzt.
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14.Wenn Sie bergab fahren, schalten Sie in
einen niedrigen Gang und nutzen Sie die Motorbremswirkung. Wenn Sie eine lange Steigung herauf-fahren, verringern Sie die Geschwindigkelt und schalten Sie in einen niedrigeren Gang, um den Motor nicht zu überlasten bzw. zu überhitzen.
15.Wenn Sie an einer Steigung anhalten
müssen, verhindern Sie das Zurückrollen des Gespanns nicht mit dem Gaspedal; dadurch kann das Automatikgetriebe überhitzen. Benutzen Sie die Bremse oder die Handbremse.
HINWEIS:Prüfen Sie bei Gespannbetrieb öfter das Getriebeöl. VORSICHT: Bei Überhitzung während des Gespannbetriebs (Zeiger der Temperaturanzeige reicht zum roten Bereich) folgende Maßnahmen ergreifen, um das Problem auszuschalten oder zu vermindern:
1. Klimaanlage abschalten.
2. Geschwindigkeit verringern.
3. An Steigungen in niedrigeren Gang schalten.
4. Beim Halt im Stop-and-Go-Verkehr Schalthebel in Neutral- oder Parkpositionstellen und Standgas erhöhen.
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IM NOTFALL
3. IM NOTFALL
D010B01A-AST Der Motor dreht sich nicht oder nur langsam
D010A01A-ASTDER MOTOR SPRINGT NICHT ANWARNUNG:
Springt der Motor nicht an, zum Starten das Fahrzeug nicht schieben oder ziehen.Dadurch könnte es zu Kollisionen oderanderen Beschädigungen kommen. Darüber hinaus kann der Katalysator zu brennen anfangen, wenn das Fahrzeugzum Starten geschoben oder gezogenwird. 1. Verfügt das Fahrzeug über ein Automatik-
getriebe, sicherstellen, daß sich der Wählhebel in der Neutralstellung "N" oder in der Parkstellung "P" befindet, und daßdie Handbremse angezogen ist.
2. Die Batterieanschlüsse darauf über-
prüfen, ob sie sauber sind und fest sitzen.
3. Die Innenraumbeleuchtung einschalten. Verdunkelt sich die Lampe beim Betätigen des Anlassers oder geht sie aus, ist die Batterie entladen.
4. Die Anlasseranschlüsse auf festen Sitz überprüfen.
5. Zum Starten das Fahrzeug nicht schieben oder ziehen. Siehe die Anweisungen zum"Überbrückungsstart" auf den folgendenSeiten.
D010C02A-GST
Wenn der Motor normal durchkurbelt, aber nicht anspringt
1. Kraftstoffstand prüfen.
2. Alle Anschlüsse an der Zündspule und Zündkerzen (bei Benzinmotor) bzw. alleAnschlüsse an der Glühkerze und dem Glühkerzenrelais (bei Dieselmotor) prüfen. Lose oder abgetrennte Anschlüsse wieder festziehen.
3. Kraftstoffleitung im Motorraum kontrollieren.
4. Wenn der Motor immer noch nicht anspringt, eine Hyundai-Vertragswerkstatt aufsuchen oder einen anderen qualifizierten Werkstattservice aufsuchen. D010D01A-AST
Motor geht während der Fahrt aus
1. Verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie weiter geradeaus. Verlassen Sie vorsichtig die Fahrbahn und halten Sie an einem sicheren Platz.
2. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
3. Versuchen Sie, den Motor wieder zu starten. Springt der Motor nicht an, lesen Sie Abschnitt "Motor springt nicht an".
D020A02A-AST ÜBERBRÜCKUNGSSTART
Startbatterie
Die "Minus"-Klemme an den Motor, nicht an die Batterie "Plus"-Klemme an"Plus"-Klemme
c d
e
f
AX30030A
Entladene Batterie
WARNUNG: Ein Überbrückungsstart kann gefährlichsein! Werden diese Anweisungen nichtgenau befolgt, können schwere Verlet- zungen von Personen und Beschädi- gungen des Fahrzeugs die Folge sein!Bestehen noch Unklarheiten über den
D010B01HP
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