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C300B01O-SST TCS-EIN-Modus Bei eingeschalteter Traktionskontrolle
blinkt die TCS-Anzeigeleuchte im Instrumentenblock.
HINWEIS:
1) Der TCS-Modus wird nach dem Ausschalten und einem darauf folgenden Neustart des Motors automatisch wieder eingeschaltet.
2) Wenn die Traktionskontrolle korrekt funktioniert, ist ein leichtes Pulsieren des Fahrzeugsspürbar. Hierbei handelt es sich nur um einen Effekt der Bremssteuerung, der keineStörung darstellt.
3) Beim Starten des Motors ist ein
Klickgeräusch aus demMotorraum zu hören; dieses Geräusch entsteht bei der Überprüfung der Traktions-kontrolle.
4) Wenn auf schlammigem Untergrund oder frisch gefallenem Schnee angefahren wird, erhöht sich dieMotordrehzahl beim Niedertreten des Gaspedals eventuell aufgrund
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C300A01O-GST BREMSENANTISCHLUPFREG- ELUNG (BTCS) (Falls vorhanden) Auf rutschigen Straßenbelägen kann die Traktionskontrolle (TCS) den Schlupf der Antriebsräder so weit begrenzen, daß das Fahrzeugbeschleunigt werden kann. Darüber hinaus sorgt es für ausreichende Lenkkräfte und Antriebskraft, wenndas Fahrzeug um eine Kurve fährt. SLIP Control Begrenzt den Schlupf der Antriebsräder beim Anfahren oderBeschleunigen im Kurven auf rutschigen Straßenbelägen, um zu verhindern, daß die Antriebsräder dieTraktion verlieren. Driving hints Die TCS betätigt die Bremsen nicht automatisch. Sicherstellen, daß die Geschwindigkeit vor dem Einfahren in eine Kurve entsprechend angepaßtwird. WARNUNG:
Die Traktionskontrolle ist eine Fahrhilfe; alle Sicherheitshinweise bezüglich des Fahrens beischlechtem Wetter und auf rutschigen Straßenbelägen müssen beachtet werden. VORSICHT:
Wenn die TCS-Anzeige blinkt, wurde
die Traktionskontrolle aktiviert. Das bedeutet, daß der Straßenbelag rutschig ist oder das Fahrzeug zustark beschleunigt. In dieser Situa- tion Gas wegnehmen und eine moderate Geschwindigkeiteinhalten.
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C300D02O-GST Anzeige-und Warnleuchte Die Anzeige muß beim Drehen des
Zündschlüssels auf „ON" oder „start" aufleuchten, erlischt dann aber nach 3 Sekunden.
Wenn die Anzeigeleuchte nach drei
Sekunden weder aufleuchtet nocherlischt, das System in einer Vertragswerkstatt überprüfen lassen.
Sollte eine Störung im System
vorliegen, leuchtet die Anzeige in der Instrumententafel als Warnung auf.
Wenn die TCS-Anzeige währende der
Fahrt aufleuchtet, an einer sicheren Stelle an den Straßenrand fahren undden Motor abstellen.
Dann den Motor wieder starten und
überprüfen, ob die TCS-Anzeigeerlischt. C350A02O-SST PERMANENTER ALLRADANTRIEB(Falls vorhanden) Zur Gewährleistung einer maximalen
Leistung kann die Motorleistung auf alle Vorder- und Hinterräder übertragen werden. Der kontinuierlicheAllradantrieb ist dann nützlich, wenn eine gute Traktion gefordert ist, wie dies z.B. beim Fahren auf rutschigen,nassen oder schneebedeckten Straßen sowie beim Herausfahren aus Schlamm der Fall ist. DieseFahrzeuge sind allerdings nicht für den Einsatz in schwierigem Gelände ausgelegt. Fahrzeuge mit kontinuierlichem Allradantrieb sind in erster Linie dafür ausgelegt, die Traktion und dieFahrleistung auf asphaltierten Straßen und Autobahnen bei nassen und rutschigen Bedingungen zuverbessern. Der gelegentliche Einsatz im Gelände z. B. auf eingefahrenen, nicht asphaltierten Straßen und Wegenist allerdings zulässig. Beim Fahren im Gelände ist es stets wichtig, daß der Fahrer die Geschwindigkeitvorsichtig soweit drosselt, daß die sichere Fahrgeschwindigkeit für die jeweiligen Bedingungen nichtüberschritten wird. Im allgemeinen ist die Traktion und das Bremsverhalten im Gelände schlechter als aufStraßen. Diese Faktoren müssen beim Fahren im Gelände stets berücksichtigt werden. ZurGewährleistung der eigenen Sicherheit sowie der Sicherheit möglicher Beifahrer ist der Fahrer stets dafürverantwortlich, daß das Fahrzeug unter solchen Bedingungen stets Kontakt mit dem Untergrund behält und er dasFahrzeug unter Kontrolle behält.
Wenn die Anzeige auch nach dem
Anspringen des Motor weiter leuchtet,das Fahrzeug in einer Hyundai-Vertragswerkstatt überprüfen lassen.
HINWEIS: Wenn die TCS-Anzeige aufleuchtet,
wird die Traktionskontrolle aus Sicherheitsgründen automatischabgeschaltet.
der eingeschalteten Traktions- kontrolle nicht.
5) Das TCS betätigt die Bremsen nicht automatisch. Sicherstellen, daß die Geschwindigkeit vor demEinfahren in eine Kurve entsprechend angepaßt wird.
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!WARNUNG:
Aufgrund der unterschiedlichen Untergründe ist bei Fahrten abseits der Straße ein angepasster Fahrstilnotwendig, um nicht die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Insbesondere sind übermässigeGeschwindigkeit, scharfe Kurvenfahrten und das Anfahren von Hindernissen zu vermeiden.Ansonsten riskieren sie eine Beschädigung der Radaufhängung und / oder des Unterbodens, unterungünstigen Vorraussetzungen besteht auch die Gefahr eines Überschlages, der zu erheblichenbis lebensbedrohenden Verletz- ungen führen kann. Sicheres Fahren mit
Allradantrieb
(1)Stets den Sicherheitsgurt anlegen.
(2)Nicht in schwierigem Gelände oder in solchen Bereichen fahren, für die das Fahrzeug nicht ausgelegtwurde, oder für die der Fahrer nicht die entsprechende Erfahrung aufweist.
(3)Bei starken Seitenwinden mit niedrigeren Geschwindigkeitenfahren. Aufgrund des hohenFahrzeugschwerpunktes wird die Stabilität des Fahrzeugs bei Seitenwind beeinträchtigt. NiedrigereGeschwindigkeiten gewährleisten eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug.
(4)Nach Fahrten unter nassen oder
schlammigen Einsatzbedingungenden Zustand der Bremsen überprüfen. Bei langsamer Fahrt das Bremspedal mehrmalsbetätigen, bis Sie spüren, daß die normale Bremskraft zurückkehrt.
(5)Mit dem Fahrzeug nicht durch Wasser (d. h. Bäche, Flüsse, Seenusw.) fahren. (6)Der Bremsweg des Fahrzeugs mit
permanentem Allradantrieb unterscheidet sich nur sehr wenigvon dem des Fahrzeugs mit Zweiradantrieb. Bei Fahrten auf einer schneebedeckten Straße oder einem rutschigen, schlammigenUntergrund sicherstellen, daß zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug vor Ihnen einausreichender Sicherheitsabstand ist.
(7)Da das Antriebsmoment stets auf die vier Räder übertragen wird, wirddie Leistung des Fahrzeugs mit permanentem Allradantrieb starkvon dem Zustand der Reifen beeinflußt. Daher muß das Fahrzeug mit vier Reifen dergleichen Größe und des gleichen Typs ausgestattet sein.
o Wenn einer der Reifen bzw. einesder Scheibenräder ausgewechselt werden muß, stets alle Reifenbzw. Scheibenräder auswechseln.
o In regelmäßigen Abständen die Reifen umsetzen und denReifendruck überprüfen.
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(8) Das Fahrzeug mit permanentem
Allradantrieb kann nicht von einem normalen Schlepp-fahrzeug abgeschleppt werden. Sicherstellen, daß keines der vier Räder den Boden berührt, wenndas Fahrzeug abgeschleppt wird.
o Wenn das Fahrzeug mit nur zwei angehobenen Rädern abgeschleppt wird, könnte das Allradantriebssystem beschädigtwerden.
o Läßt es sich nicht vermeiden,
daß das Fahrzeug abgeschlepptwird, wenn alle vier Räder den Boden berühren, darf es nur in Vorwärtsrichtung mit einem Seilabgeschleppt werden.
o Beim Abschleppen die folgenden Punkte prüfen.
1. Den Zündschalter auf "ACC" oder "ON" drehen.
2. Den Schalthebel in die
Leerlaufstellung bringen (beiAutomatikgetriebe den Hebel in die Stellung "N" bringen).
3. Die Feststellbremse lösen. HINWEIS: Um eine schwerwiegende
Beschädigung Ihres Fahrzeugs mit Allradantrieb zu vermeiden, STETSmit max. 15 km/h und höchstens über eine Strecke von 1,5 km abschleppen. VORSICHT:
Bei der Durchführung dieser Testsdarf die Feststellbremse nichtangezogen werden.
HSM281Rollenprüfgerät (Tachometer) Vorübergehend freie Rolle
(9)Für die Tachometerprüfung oder für das Inspektions-/Wartungsprog- ramm (I/M) bei Fahrzeugen mitpermanentem Allradantrieb einen Leistungsprüfstand für ein Fahrwerk mit vier Rädern verwenden. o In seltenen Fällen, wenn es sich
nicht vermeiden läßt, einFahrzeug mit Allradantriebhinsichtlich der Tachometerprüfung auf dem Rollenprüfgerät für Fahrzeuge mitZweiradantrieb zu prüfen, sind die im nachfolgenden beschriebenen Vorgehensweisen strengstenseinzuhalten.
1. Die für Ihr Fahrzeug
empfohlenen Reifendrücke prüfen.
2. Die Vorderräder für die Tachometerprüfung auf dasRollenprüfgerät setzen, wie in der Abbildung dargestellt.
3. Die Feststellbremse lösen.
4. Die Hinterräder auf die vorübergehend freie Rolle setzen, wie in der Abbildung dargestellt.
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!WARNUNG:
Während der Prüfung nicht in die Nähe der Fahrzeugvorderseite kommen. Dies ist äußerst gefährlich, da das Fahrzeug einenSatz nach vorne machen und schwerwiegende Verletzungen, eventuell mit Todesfolge,verursachen kann.
(10) Wenn Schneeketten verwendet werden, sind diese stets an den Vorderrädern anzubringen.
(11) Wenn die Vorder- oder Hinterräder im Schlamm steckenbleiben,dürfen sie nicht rücksichtslos durchgedreht werden. Andernfalls könnte das Allradantriebssystembeschädigt werden.!!VORSICHT:
o Wenn das Fahrzeug mit permanentem Allradantrieb auf einem Wagenheber angehoben wird, weder den Motor anlassen noch die Reifen drehen lassen. Es besteht die Gefahr, daß das Fahrzeug vom Wagenheber herunterrollt oder einen Satz nachvorne macht, wenn drehende Reifen den Boden berühren.
o Wenn eines der Vorder- oder Hinterräder in Schlamm, Schnee usw. zu drehen beginnt, läßt sichdas Fahrzeug manchmal herausfahren, indem das Gaspedal weiter durchgetretenwird; den Motor jedoch nicht kontinuierlich mit einer hohen Drehzahl laufen lassen, daandernfalls das Allradantriebs- system beschädigt wird. WARNUNG:
o Hohe Kurvengeschwindigkeiten vermeiden.
o Keine schnellen Lenkradbewe- gungen machen, wie z. B. bei schnellen Spurwechseln oderschnellen, scharfen Drehungen.
o Die Überschlaggefahr erhöht sich stark, wenn Sie bei Autobahng- eschwindigkeiten die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren.
o Bei einem Zusammenstoß ist das Sterberisiko einer nicht ange-schnallten Person deutlich höherals das einer Person, die einen Sicherheitsgurt angelegt hat.
o Es kommt häufig zu einem Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug, wenn zwei oder mehrRäder von der Straße abkommen und der Fahrer übersteuert, um wieder auf die Straße zukommen.
o Wenn Ihr Fahrzeug von der
Straße abkommt, nicht scharfgegenlenken. Statt dessen abbremsen, bevor wieder auf die Fahrbahn gefahren wird.
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D190A01O-GST SPERRDIFFERENTIAL (Falls vorhanden) Ein Sperrdifferential, falls vorhanden, ist nur für das Hinterraddifferential. Die Merkmale dieses Sperrdifferentials werden im folgenden beschrieben:Genau wie bei einem herkömmlichenDifferential darf bei Kurvenfahren dasRad auf der einen Seite mit einer anderen Drehzahl drehen als das Rad auf der anderen Seite. Der Unterschiedzwischen dem Sperrdifferential und einem herkömmlichen Differential besteht darin, daß, wenn das Rad aufder einen Seite an Zugkraft verliert, ein größeres Drehmoment auf das Hinterrad auf der anderen Seiteübertragen wird, um die Zugkraft zu verbessern. C130A01A-ASTBREMSHINWEISE
WARNUNG:
Auf der Kofferraumabdeckung
hinter dem Rücksitz darf nichts gelagert werden. Im Falle eines Unfalls oder eines plötzlichen Halts könnten solche Gegenstände nachvorn geschleudert werden und das Fahrzeug beschädigen oder Insassen verletzen.
o Nach dem Parken überprüfen, ob die Handbremse gelöst ist, und vor dem Fahren sicherstellen, daß die Handbrems-Kontrolleuchteerloschen ist.
o Beim Durchfahren von Wasser können die Bremsen feucht werden.Auch beim Waschen des Fahrzeugs kann dies passieren. Das Bremsen kann gefährlich sein!Ist dies der Fall, läßt sich das Fahrzeug nicht so schnell zum Halten bringen, und es kann nacheiner Seite ausscheren. Zum Trocknen der Bremsen die Bremsen nur leicht betätigen, bis dieBremswirkung wieder normal ist.
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Dabei muß beachtet werden, daß das Fahrzeug unter Kontrolle bleibt. Kehrt die Bremswirkung nicht zumNormalzustand zurück, so schnell, wie dies die Sicherheit zuläßt, anhalten und den Hyundai-Händlerum Hilfe bitten.
o Nicht ohne eingelegten Gang auf Abhängen fahren. Dies kann gefährlich sein. Grundsätzlich einen Gang eingelegt lassen und dieBremsen zum Abbremsen verwenden, dann in einen niedrigeren Gang schalten, so daßdurch die Motorbremswirkung eine sichere Geschwindigkeit beibehalten wird.
o Das Bremspedal nicht übermäßig beanspruchen. Verbleibt der Fußwährend des Fahrens auf demBremspedal, kann dies gefährlich sein. Dies könnte dazu führen, daß die Bremsen überhitzen, und daßdie Bremswirkung verlorengeht. Darüber hinaus wird die Abnutzung der Bremselemente erhöht.
o Bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe das Fahrzeugnicht vorwärts kriechen lassen. Um dies zu verhindern, das Bremspedal niedertreten, wenn das Fahrzeugsteht.
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o Bei einer Reifenpanne während des
Fahrens die Bremsen sanft betätigen und das Fahrzeug beimAbbremsen geradeaus fahren. Ist eine ausreichend niedrige Geschwindigkeit erreicht und läßtdies die Sicherheit zu, das Fahrzeug von der Fahrbahn bewegen und an einer sicheren Stelle anhalten.
o Bei Parken an einem Hang Vorsicht
walten lassen. Die Handbremseanziehen und den Wählhebel in die Parkstellung "P" (automatisches Getriebe) oder in den 1. oderRückwärtsgang (mechanisches Getriebe) schalten. Ist das Fahrzeug bergabwärts gerichtet, dieVorderräder zum Bordstein einschlagen, um ein Rollen des Fahrzeugs zu verhindern. Ist dasFahrzeug bergaufwärts gerichtet, die Vorderräder zur Straße hin einschlagen, um das Fahrzeugzusätzlich am Rollen zu hindern. Ist kein Bordstein vorhanden, oder ist es aufgrund von anderenBedingungen erforderlich, das Fahrzeug am Rollen zu hindern, die Räder blockieren. o Unter bestimmten Bedingungen
kann die Handbremse in derangezogenen Stellung einfrieren.Dies ist besonders dann möglich, wenn sich um die Hinterradbremse Schnee oder Eis ansammelt, oderwenn die Bremsen naß sind. Besteht die Möglichkeit, daß die Bremsen einfrieren können, dieBremsen nur zeitweilig anziehen, um den Wähl-/Schalthebel in die Parkstellung "P" (Automatik-getriebe) oder in den 1. oder Rückwärtsgang (Schaltgetriebe) zu schieben, und die Hinterräder zublockieren, so daß das Fahrzeug nicht wegrollen kann. Dann die Handbremse lösen.
o Das Fahrzeug nicht mit Kupplung und Gaspedal an einem Hanghalten. Dadurch kann das Getriebe überhitzen. Stattdessen stets die Hand- oder Fußbremse benutzen. C140A01A-AST WIRTSCHAFTLICH FAHREN Werden die nachfolgenden
Empfehlungen beachtet, kann Kraftstoff gespart und eine längere Fahrleistung gewährleistet werden:
o Gleichmäßig fahren und moderat beschleunigen. Keine Kavalierstarts veranstalten oder bei Vollgas schalten und eine gleichmäßigeFahrgeschwindigkeit beibehalten. Zwischen Verkehrsampeln nicht rasen. Die Geschwindigkeitmöglichst dem Verkehr anpassen, so daß keine unnötigen Schaltvorgänge erforderlich sind.Soweit wie möglich dichten Verkehrvermeiden. Zu den anderenFahrzeugen immer einen Sicherheitsabstand einhalten, so daß ein unnötiges Bremsenverhindert werden kann. Auf diese Weise wird darüber hinaus die Bremsabnutzung verringert.
o Mit einer vernünftigen Geschwindigkeit fahren. Jeschneller gefahren wird, desto höherist der Kraftstoffverbrauch. Das Fahren bei einer gemäßigten
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Geschwindigkeit ist besonders auf Autobahnen eine der effektivsten Möglichkeiten, den Kraftstoffverb-rauch zu senken.
o Das Brems- oder Kupplungspedal
nicht übermäßig beanspruchen. Dies würde den Kraftstoffverbrauch erhöhen und auch zu einemgrößeren Verschleiß der Teile führen. Verbleibt der Fuß beim Fahren auf dem Bremspedal, kannes darüber hinaus zu einer Überhitzung der Bremsen kommen, wodurch die Bremswirkungvermindert wird und ernste Folgen entstehen können.
o Immer auf die Reifen achten. Sie müssen immer den vorgeschrie-benen Reifenluftdruck aufweisen. Ein zu hoher oder zu niedrigerReifenluftdruck führt zu unnötigem Reifenverschleiß. Den Reifenluftdruck mindestens einmal monatlich überprüfen.
o Sicherstellen, daß die Räder richtig eingestellt sind. Durch dasÜberfahren von Bordsteinkanten oder zu schnelles Fahren überunregelmäßigen Boden kann die Radausrichtung beeinträchtigt werden. Eine schlechteRadausrichtung führt zu schnellerer Abnutzung der Reifen und sonstigenProblemen sowie zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch.
o Das Fahrzeug in gutem Zustand halten. Aus Gründen eines geringeren Kraftstoffverbrauchs undverringerter Wartungskosten das Fahrzeug entsprechend dem in Kapitel 5 aufgeführten Wartungs-schema warten. Wird das Fahrzeug extremen Fahrbedingungen ausgesetzt, ist eine häufigereWartung erforderlich. (Genauere Informationen siehe Kapitel 5.)
o Das Fahrzeug sauberhalten. Zur Gewährleistung einer maximalenLebensdauer muß der Hyundai sauber und frei von korrosivenStoffen gehalten werden. Dazu ist es besonders von Bedeutung, daß Schlamm, Schmutz, Eis, usw. sichnicht auf dem Fahrzeugunterboden ansammeln können. Das zusätzliche Gewicht kann zu einemerhöhten Kraftstoffverbrauch führen, und die Verschmutzung trägt darüber hinaus zur Korrosion bei. o Das Fahrzeug bei Reisen leicht
beladen. Kein unnötiges Gewichtim Fahrzeug transportieren. HohesGewicht erfordert einen höheren Kraftstoffverbrauch.
o Den Motor nicht länger als notwendig im Leerlauf drehen lassen. Zum Warten (nicht imVerkehr) den Motor ausschalten und erst dann wieder anlassen, wenn weitergefahren werden soll.
o Ihr Hyundai benötigt keine zusätzliche Warmlaufzeit. Sobaldder Motor ruhig läuft, kannangefahren werden. Bei extrem kalten Witterungsbedingungen geben Sie Ihrem Fahrzeug einigeSekunden mehr Zeit, um ein besseres Ansprechverhalten beim Beschleunigen zu erreichen.
o Den Motor nicht zu untertourig oder zu hochtourig fahren. Untertourigbedeutet, daß bei einem zu hohen Gang zu langsam gefahren wird, wodurch es zum Bocken des Mo-tors kommt. lst dies der Fall, in einen niedrigeren Gang schalten. Hochtourig bedeutet, den Motor über den sicheren Grenzwert hinaus hochzufahren. Dies kann vermieden
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