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Fahrerassistenzsysteme
Ist das Start-Stopp-System nicht eingeschal-
t et, er
sc
heint die Kontrollleuchte im Dis-
play des Kombiinstruments. ACHTUNG
Lassen Sie Ihr Fahrzeug keinesfalls mit aus-
ges c
haltetem Motor rollen. Sie könnten die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Das
kann zu einem Unfall und zu schweren Verlet-
zungen führen.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausges
chaltetem Motor. Sie müssen mehr Pe-
dalkraft zum Anhalten aufwenden.
● Die Servolenkung leistet bei ausgeschalte-
tem Motor keine Unt
erstützung. Daher ist der
Kraftaufwand am Lenkrad größer.
● Schalten Sie das Start-Stopp-System beim
Fahren in W
asser (Durchqueren von Wasser-
läufen) aus. Hinweis
● Bei Fahr z
eugen mit Start-Stopp-System und
Schaltgetriebe müssen Sie zum Starten des
Motors die Kupplung betätigen.
● Wenn die Voraussetzungen zum Ausschal-
ten des Mot
ors nicht erfüllt sind, wird das
Start-Stopp-Symbol am Kombiinstrument
durchgestrichen angezeigt.
● Wenn das Lenkrad mehr als 270° einge-
schl
agen ist, kann das Fahrzeug nicht neu
gestartet werden. Um das Fahrzeug starten
zu können, justieren Sie das Lenkrad so, dass eine Drehung von weniger als 270° einge-
stel
lt
ist.
● Es gibt verschiedene Ausführungen des
Kombiins
truments, daher können die Anzei-
gen am jeweiligen Display unterschiedlich
sein. Start-Stopp-Betrieb aus- und ein-
sch
a
lten Abb. 174
Ansicht des Tasters für den Start-
St op
p-B etrie
b Sobald die Zündung eingeschaltet wird, wird
auc
h der
Star
t-Stopp-Betrieb automatisch ak-
tiviert.
Den Start-Stopp-Betrieb manuell ausschal-
ten
– Taste
› ›
› Abb . 174 in der Mittelkonsole
drüc
ken. Nach dem Ausschalten des Start- Stopp-Betriebs leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
– Wenn der St
art-Stopp-Betrieb des Fahr-
zeugs g
erade eingeschaltet ist, wird der
Motor sofort gestartet.
Den Start-Stopp-Betrieb manuell einschalten
– Taste
› ››
Abb
. 174 in der Mittelkonsole
drüc k
en. Die Kontrollleuchte erlischt.
Müdigkeitserkennung (Pausen-
empfehlun
g)*
Einführung
››› T
ab. auf Seite 2
Die Müdigkeitserkennung informiert den Fah-
rer, wenn dessen Fahrverhalten auf Müdig-
keit schließen lässt. ACHTUNG
Das erhöhte Komfortangebot durch die Mü-
digkeitserk ennu
ng darf nicht dazu verleiten,
ein Risiko einzugehen. Bei längeren Fahrten
regelmäßige und ausreichend lange Pausen
einlegen.
● Die Verantwortung für die eigene Fahrtüch-
tigkeit lieg
t immer beim Fahrer. » 183
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 186 of 264

Bedienung
●
Niemal s
im ermüdeten Zustand ein Fahr-
zeug führen.
● Das System erkennt eine Müdigkeit des
Fahrers
nicht unter allen Umständen. Weitere
Informationen erhalten Sie unter ››› Sei-
te 184, Funktionseinschränkungen.
● Das System kann in einigen Situationen ein
gewol
ltes Fahrmanöver fälschlicherweise als
Müdigkeit des Fahrers interpretieren.
● Es erfolgt keine Akutwarnung bei so ge-
nanntem „Seku
ndenschlaf“!
● Auf Anzeigen im Display des Kombi-Instru-
ments acht
en und entsprechend der Aufforde-
rungen handeln. Hinweis
● Die Müdigkeitserk ennu
ng ist nur für das
Fahren auf Autobahnen und gut ausgebauten
Straßen entwickelt worden.
● Bei einer Störung des Systems Fachbetrieb
aufsuchen u
nd System prüfen lassen. Funktionsweise und Bedienung
Abb. 175
Im Display des Kombiinstruments:
S ymbo
l der Müdigk
eitserkennung. Die Müdigkeitserkennung ermittelt zu Beginn
einer F
ahr
t d
as Fahrverhalten des Fahrers
und berechnet daraus eine Müdigkeitsein-
schätzung. Diese wird ständig mit dem aktu-
ellen Fahrverhalten verglichen. Erkennt das
System eine Müdigkeit des Fahrers, warnt es
akustisch mit einem Warnton und optisch im
Display des Kombi-Instruments durch ein
Symbol ››› Abb. 175 in Verbindung mit einer
ergänzenden Textmeldung. Die Meldung im
Display des Kombi-Instruments wird für etwa
5 Sekunden angezeigt und ggf. einmal wie-
derholt. Die zuletzt erfolgte Meldung wird
vom System gespeichert.
Die Meldung im Display des Kombi-Instru-
ments kann durch Drücken der Taste im Scheibenwischerhebel bzw. der Taste
im Multifunktionslenkrad ausgeschaltet wer-
den
››
›
Seit
e 26. Über die Multifunktionsanzeige
›››
Sei-
t
e 26 kann die Meldung im Display des Kom-
bi-Instruments erneut aufgerufen werden.
Betriebsbedingungen
Das Fahrverhalten wird nur bei Geschwindig-
keiten über etwa 65 km/h (40 mph) bis etwa
200 km/h (125 mph) ausgewertet.
Ein- und Ausschalten
Die Müdigkeitserkennung kann im System
Easy Connect über die Taste und die
F u
nktion s
taste
aktiviert oder deaktiviert
w er
den ››
› Seite 106. Ein „Häkchen“ kenn-
zeichnet eine aktivierte Einstellung.
Funktionseinschränkungen
Die Müdigkeitserkennung hat systembeding-
te Grenzen. Folgende Bedingungen können
dazu führen, dass die Müdigkeitserkennung
nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert:
● Bei Geschwindigkeiten von unter 65 km/h
(40 mph).
● Bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h
(125 mph).
● Bei kurvigen Strecken.
● Bei schlechten Straßen.
● Bei ungünstigen Wetterbedingungen.
● Bei sportlicher Fahrweise.
● Bei starker Ablenkung des Fahrers.
184
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Fahrerassistenzsysteme
Die Müdigkeitserkennung wird zurückge-
setz t, w
enn s ic
h das Fahrzeug länger als 15
Minuten im Stillstand befindet, die Zündung
ausgeschaltet wird oder der Fahrer den Si-
cherheitsgurt gelöst und die Tür geöffnet hat.
Bei einer längeren langsamen Fahrt (unter 65
km/h (40 mph)) wird die Einschätzung der
Müdigkeit vom System automatisch zurück-
gesetzt. Bei anschließendem schnellerem
Fahren wird das Fahrverhalten erneut berech-
net.
Parkhilfe
Benutzerhinw
eiseJe nach Fahrzeugausstattung werden Sie
dur
c
h v
erschiedene Einparkhilfen beim Ein-
parken und Rangieren unterstützt.
Die Einparkhilfe hinten ist eine akustische
Einparkhilfe, die Sie vor Hindernissen hinter
dem Fahrzeug warnt ›››
Seite 186.
Die Einparkhilfe plus unterstützt den Fahrer
beim Manövrieren und Einparken, indem er-
kannte Hindernisse vor und hinter dem Fahr-
zeug ›››
Seite 187 visuell und akustisch an-
gezeigt werden. ACHTUNG
● Acht en
Sie stets - auch durch direkten Blick
- auf das Verkehrsgeschehen und das Fahr-
zeugumfeld. Die Systeme können die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen. Die
Verantwortung beim Einparken, Ausparken
oder ähnlichen Fahrmanövern liegt stets
beim Fahrer.
● Passen Sie die Geschwindigkeit und den
Fahrsti
l immer an die Sicht-, Wetter-, Fahr-
bahn- und Verkehrsverhältnisse an.
● Die Sensoren haben tote Bereiche, in denen
weder Personen noc
h Objekte erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kinder
und Tiere.
● Halten Sie jederzeit die Umgebung des
Fahrzeug
s im Blick: nutzen Sie dabei auch die
Rückspiegel. VORSICHT
Die Funktionen der Einparkhilfe können durch
vers c
hiedene Faktoren, die Schäden am Fahr-
zeug oder der Umgebung verursachen kön-
nen, beeinträchtigt werden:
● Bestimmte Objekte werden unter Umstän-
den vom S
ystem nicht erkannt oder darge-
stellt:
–Objekte wie Absperrketten, Anhänger-
deichseln, Stangen, Zäune, Pfosten oder
feine Bäume.
– Objekte oberhalb der Sensoren wie z. B.
Wandvorsprünge –
Obj ekt
e mit bestimmten Oberflächen
oder Strukturen, wie z. B. Maschendraht-
zäune oder Pulverschnee.
● Bestimmte Oberflächen von Gegenständen
und Kleidun
g können die Signale von Ultra-
schallsensoren nicht reflektieren. Das System
kann diese Gegenstände oder Personen, die
solche Kleidungsstücke tragen, nicht erfas-
sen oder nicht richtig erkennen.
● Die Signale der Ultraschallsensoren können
durch äußere
Schallquellen beeinflusst wer-
den. Unter bestimmten Umständen kann dies
verhindern, dass die Anwesenheit von Perso-
nen oder Objekte erkannt wird.
● Niedrige Hindernisse, die bereits durch ei-
ne Warnun
g gemeldet wurden, können beim
Annähern aus dem Messbereich des Systems
verschwinden und deswegen nicht mehr ge-
meldet werden. Unter bestimmten Umstän-
den können auch bestimmte Hindernisse, wie
hohe Bordsteinkanten, die den Fahrzeugun-
terboden beschädigen könnten, nicht erkannt
werden.
● Bei Nichtbeachtung der ersten Warnung
des Park
Pilot könnte das Fahrzeug erhebli-
che Schäden erleiden.
● Stöße oder Beschädigungen am Kühlergrill,
Stoßfänger
, Radlauf und Unterboden können
die Sensoren verstellen. Dadurch können die
Einparkhilfen beeinträchtigt werden. Funkti-
on bei einem Fachbetrieb prüfen lassen. » 185
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 188 of 264

Bedienung
Hinweis
● In bestimmt en
Situationen kann das Sys-
tem warnen, obwohl sich kein Hindernis im
Erfassungsbereich befindet, wie z. B.:
– bei rauem Asphalt, Kopfsteinpflaster
oder einem von Unkräutern überwucher-
ter Boden,
– bei externen Ultraschallquellen wie zum
Beispiel Reinigungsfahrzeugen oder an-
deren Fahrzeugen,
– bei starkem Regen, Schnee oder bei star-
ken Fahrzeugabgasen,
– wenn das Kennzeichen (beide, vorne und
hinten) nicht perfekt auf der Fläche der
Stoßstange angebracht ist,
– In Situationen, bei denen es Höhenunter-
schiede gibt.
● Um die korrekte Funktion des Systems zu
garantieren, die Ultr
aschallsensoren in den
Stoßfängern sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten und nicht durch Aufkleber oder andere
Gegenstände abdecken.
● Wenn Sie zur Reinigung der Ultraschallsen-
soren Hochdruck
geräten oder Dampf verwen-
den, nicht direkt auf diese halten und immer
einen Abstand von mehr als 10 cm einhalten.
● Einige Zubehörteile, die später am Fahr-
zeug montiert w
urden, wie ein Fahrradträger,
können die Funktion der Parkhilfe beeinträch-
tigen.
● Um sich mit dem System vertraut zu ma-
chen, empfehl
en wir Ihnen, das Parken an ei-
nem verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz zu üben. Es sollten dabei gute Licht- und Wit-
terun
g
sverhältnisse herrschen.
● Sie können die Lautstärke und die Tonhöhe
der Signal
e sowie die Anzeige ändern ››› Sei-
te 189.
● Bei Fahrzeugen ohne Fahr
erinformations-
system können Sie diese Parameter von ei-
nem SEAT Betrieb bzw. Fachbetrieb ändern
lassen.
● Beachten Sie die Hinweise zum Fahren mit
Anhänger ››
› Seite 190.
● Die Anzeige im Display von Easy Connect
erscheint
etwas zeitverzögert. Einparkhilfe hinten*
Die Einparkhilfe hinten hilft dem Fahrer da-
bei, mit
Hi
lfe ak
ustischer Hilfen zu manövrie-
ren und einzuparken.
Beschreibung
Im hinteren Stoßfänger befinden sich Senso-
ren. Wenn diese ein Hindernis erkennen, wer-
den Sie durch akustische Signale darauf hin-
gewiesen.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 204. Die ungefähre Reichweite der hinteren Sen-
soren beginnt bei:
Seitenbereich0,60 m
Mittelbereich1,60 m
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto
kürzer w
ir
d der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor bzw. zurück
››› in Benutzerhinweise auf Seite 185,
››› in Benutzerhinweise auf Seite 185!
Bl
eibt
der Ab s
tand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Ein-/ausschalten
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des
Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Ein kurzer Quittierton ertönt.
Beim Auskoppeln des Rückwärtsgangs geht
die Einparkhilfe sofort aus.
186
Page 189 of 264

Fahrerassistenzsysteme
Einparkhilfe plus* Abb. 176
Darstellungsbereich. Die Einparkhilfe plus unterstützt Sie akus-
ti
s
ch u
nd optisch beim Einparken.
Im vorderen und hinteren Stoßfänger befin-
den sich Sensoren. Wenn diese ein Hindernis
erkennen, werden Sie durch akustische und
optische Signale im System Easy Connect da-
rauf hingewiesen.
Bei Kollisionsgefahr an der Vorderseite des
Fahrzeugs klingen die akustischen Signale in
der Front, und im Falle von Kollisionsgefahr
im hinteren Teil des Fahrzeugs im klingt das
akustische Signal hinten.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 204.
Der Darstellungsbereich beginnt etwa bei: 1,20 m
0,60 m
1,60 m
0,60 m
Je näher Sie dem Hindernis k
ommen, desto
kürzer wird der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor (oder zu-
rück)!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Bedienung der Einparkhilfe Abb. 177
Mittelkonsole: Taste für Einparkhil-
f e. A
B
C
D Manuelles Einschalten der Einparkhilfe
●
Drücken Sie die Taste ein M
al
.
Manuelles Ausschalten der Einparkhilfe
● Drücken Sie erneut die
Taste .
Manuelle Abschaltung des Displays der Ein-
parkhilfe (akustische Signale bleiben aktiv)
● Drücken Sie eine Taste des Hauptmenüs
des Infot
ainment-Systems, das werkseitig
montiert ist.
● ODER: Drücken Sie die Funktionstaste
RÜCKWÄRTS .
Automati
sches Einschalten der Einparkhilfe
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf Po
sition R stellen.
● ODER: Wenn sich dem Fahrzeug ein Hinder-
nis
von vorn auf dem Fahrweg nähert, bei ei-
ner Geschwindigkeit unter 10 km/h (6 Mei-
len/h) ››› Seite 188, Automatische Aktivie-
rung. Wird das Hindernis ab einer Entfernung
von ca. 95 cm erkannt, wenn das automati-
sche Einschalten im Infotainment-System ak-
tiviert wurde. Es zeigt sich eine reduzierte An-
zeige.
Automatisches Ausschalten der Einparkhilfe
● Wählhebel in Stellung P legen.
● ODER
: Beschleunigen Sie auf über etwa 10
km/h (6 mph) im Vor
wärtsgang. »
187
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 190 of 264

Bedienung
Zeitweise Stummschaltung des Tons der Ein-
p ark
hilf
e
● Funktionstaste im Lenkra
d drücken.
Änderung der verkleinerten Ansicht im Voll-
bildmodus
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf Po
sition R stellen.
● ODER: Drücken Sie auf das Fahrzeugsym-
bol an der r
eduzierten Anzeige.
Optional, Bild des Rückfahrassistenten än-
dern (Rear View Camera „RVC“)
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf Po
sition R stellen.
● ODER: Drücken der Funktionstaste RVC .
Beim Eins
chalten des Systems ertönt kurzer
Bestätigungston und das Symbol in der Taste
leuchtet gelb. Automatische Aktivierung Abb. 178
Miniaturdarstellung der automati-
s c
hen Ein s
chaltung Beim automatischen Einschalten der Einpark-
hi
lf
e Plu s
wird ein Miniaturbild des Fahrzeugs
und die Segmente auf der linken Seite des
Displays angezeigt ››› Abb. 178.
Die automatische Einschaltung erfolgt bei
langsamer Annäherung an ein Hindernis vor
dem Fahrzeug. Sie funktioniert immer nur
dann, wenn die Geschwindigkeit erstmalig
unter etwa 10 km/h (6 mph) fällt.
Wenn Sie die Einparkhilfe über die Taste
ausschalten, müssen Sie zur automatischen
Wiedereinschaltung eine der folgenden Akti-
onen durchführen:
● Zündung aus- und wieder einschalten.
● ODER: Fahrzeug auf über 10 km/h (6 mph)
besc
hleunigen und anschließend die Ge- schwindigkeit wieder unter diesen Wert sin-
ken las
sen.
● ODER: Den Wählhebel auf P st
ellen und
wieder aus dieser Stellung herausnehmen.
● ODER: Die automatis
che Einschaltung im
Menü des Systems Easy Connect aktivieren
und deaktivieren.
Die automatische Einschaltung mit Anzeige
des Miniatursymbols der Einparkhilfe kann
wie folgt im Menü des Systems Easy Connect
aktiviert und deaktiviert werden ›››
Sei-
te 24:
● Schalten Sie die Zündung ein.
● Wählen Sie: Taste CAR > Einstellungen
>
Einparken und Rangieren .
● Wählen Sie die Option automatische
Aktivierung . Die Fu
nktion i s
t aktiviert,
wenn das Kontrollkästchen zur Prüfung der
Funktionstaste mit einem Häkchen versehen
ist .
Wenn das System automatisch aktiviert wird,
wird nur ein Signalton ausgegeben, wenn
sich Hindernisse im vorderen Bereich und in
einem Abstand von weniger als 50 cm befin-
den. VORSICHT
Die automatische Aktivierung der Einparkhil-
fe fu nktionier
t nur, wenn Sie sehr langsam188
Page 191 of 264

Fahrerassistenzsysteme
fahren. Wenn die Fahrweise nicht den Um-
ständen ang
ep
asst wird, kann es zu Unfällen
kommen und schwere Verletzungen verursa-
chen. Segmente der optischen Anzeige
Abb. 179
Anzeige der Parkhilfe auf dem Bild-
s c
hirm de s
Easy Connect Systems. Mit Hilfe der Segmente um das Fahrzeug kön-
nen
Sie die Entf
ernun
g zu einem Hindernis
abschätzen.
Die optische Anzeige der Segmente funktio-
niert wie folgt:
werden angezeigt, wenn
sich ein Hindernis außerhalb des Fahr-
weges oder entgegengesetzt der Fahrt-
richtung und in einer Entfernung von
mehr als 30 cm zum Fahrzeug befindet.
werden angezeigt, wenn
sich Hindernisse auf dem Fahrweg des
Weiße Segmente:
Gelbe Segmente: Fahrzeugs befinden und sie mehr als 30
cm vom F
ahrzeug entfernt sind.
in dieser Farbe werden die
Segmente angezeigt, wenn die Hinder-
nisse weniger als 30 cm entfernt sind.
Mit den Radios SEAT Media System Plus/Na-
vi-System wird außerdem durch einen gelben
Stern die erwartete Fahrbahn des Fahrzeugs
signalisiert, basierend auf dem Winkel des
Lenkrads.
Wenn sich das Hindernis in diesem Fall in
Fahrtrichtung befindet, ertönt das entspre-
chende akustische Warnsignal.
Je näher Ihr Fahrzeug einem Hindernis
kommt, um so näher rücken die Segmente an
das Fahrzeug. Spätestens, wenn das vorletz-
te Segment angezeigt wird, ist der Kollisions-
bereich erreicht. Im Kollisionsbereich werden
Hindernisse - auch außerhalb des Fahrwegs -
rot dargestellt. Fahren Sie nicht weiter vor
bzw. zurück ››› in Benutzerhinweise auf
Seit e 185
, ››
› in Benutzerhinweise auf Sei-
t e 185
!
An z
eige und Signaltöne einstellen Die Anzeige und die Signaltöne werden in Ea-
sy
C
onnect * ein
gestellt.
Rote Segmente:
Automatische Einschaltung
on – die Option Automatische Ein-schaltung w
ird aktiviert ››› Seite 188.
off – die Option Automatische Ein-
schaltung wird deaktiviert ››› Seite 188.
Lautstärke vorn*
Lautstärke im vorderen und seitlichen Be-
reich
Klang-/Toneinstellungen vorn*
Frequenz (Klang) des Tons im vorderen Be-
reich.
Lautstärke hinten*
Lautstärke im hinteren Bereich.
Klang-/Toneinstellungen hinten*
Frequenz (Klang) des Tons im hinteren Be-
reich.
Lautstärke verringern
Bei eingeschalteter Einparkhilfe verringert
sich die Lautstärke der aktiven Audio/Video-
quelle je nach gewählter Option.
Fehlermeldungen Wenn bei aktivierter Einparkhilfe oder bei de-
r
en Ein
sc
halten im Kombiinstrument eine »
189
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 192 of 264

Bedienung
Fehlermeldung zur Einparkhilfe erscheint,
lie g
t ein
Systemfehler vor.
Wenn die Fehlermeldung nicht vor Ausschal-
ten der Zündung erlischt, wird diese beim
nächsten Einschalten der Einparkhilfe durch
Einlegen des Rückwärtsgangs nicht mehr an-
gezeigt.
Einparkhilfe Plus*
Wenn eine Störung der Einparkhilfe vorliegt,
erscheint im Kombiinstrument eine Fehler-
meldung zur Einparkhilfe und zusätzlich
blinkt die LED in der Taste .
Bei einem defekten Sensor wird im Display
von Easy Connect das Symbol vor/hinter
dem Fahrzeug angezeigt. Wenn ein Sensor
hinten defekt ist, werden nur noch Hindernis-
se im Bereich A und
B
› ›
› Abb . 176 ange-
z
eigt. Wenn ein Sensor vorn defekt ist, wer-
den nur noch Hindernisse im Bereich C und
D angezeigt.
La s
sen Sie die
Störung möglichst bald in ei-
ner Fachwerkstatt beheben.
Anhängevorrichtung Bei Fahrzeugen mit werkseitig montierter An-
hän
g
erk up
plung, wenn der Anhänger elekt-
risch verbunden ist, werden die hinteren Sen-
soren für die Parkhilfe nicht aktiviert, wenn
der Rückwärtsgang eingelegt wird, indem Sie den Wählhebelstellung auf
R stell
en oder die
Taste drücken.
Einparkhilfe Plus
Der Abstand zu möglichen Hindernissen auf
der Rückseite des Fahrzeugs wird nicht auf
dem Bildschirm und auch nicht durch akusti-
sche Signale angezeigt.
Im Bildschirm des Easy Connect-Systems wer-
den nur die im vorderen Bereich erkannten
Hindernisse angezeigt und die Anzeige des
Fahrwegs wird ausgeblendet.
Rückfahrassistent „Rear View
Camera“* Bedienu
ngs- und Sicherheitshinweise ACHTUNG
● Die Rückfahrk amer
a ermöglicht keine ge-
naue Berechnung des Abstands von Hinder-
nissen (Personen, Fahrzeuge usw.) und kann
auch die Beschränkungen des Systems nicht
überwinden, weshalb ihre fahrlässige oder
unkonzentrierte Nutzung Unfälle und schwere
Verletzungen verursachen könnte. Der Fahrer
muss stets die Umgebung überwachen, um
die Fahrsicherheit zu gewährleisten.
● Die Kameralinse vergrößert und verzerrt
das Blic
kfeld und kann Objekte auf dem Bild-
schirm gegenüber der Wirklichkeit verändert und ungenau darstellen. Die Distanzwahrneh-
mung w
ir
d durch diesen Effekt ebenfalls ver-
zerrt.
● Aufgrund der Bildschirmauflösung oder
aufgrund un
zureichender Lichtbedingungen
können Gegenstände nicht oder unklar darge-
stellt werden. Schenken Sie Masten, Zäunen,
Gittern oder Bäumen geringer Dicke besonde-
re Aufmerksamkeit, da sie das Fahrzeug be-
schädigen könnten, ohne auf dem Bildschirm
erkannt zu werden.
● Die Rückfahrkamera hat tote Winkel, in de-
nen weder Personen noc
h Gegenstände dar-
gestellt werden können (Kleinkinder, Tiere
und bestimmte Gegenstände könnten im
Blickfeld nicht erkannt werden). Beobachten
Sie immer aufmerksam das Umfeld des Fahr-
zeugs.
● Halten Sie die Kameralinse sauber, schnee-
und eisfrei u
nd decken Sie sie nicht ab.
● Das System kann die Aufmerksamkeit des
Fahrers
nicht ersetzen. Überwachen Sie stets
das Parkmanöver und die Umgebung des
Fahrzeugs. Passen Sie die Geschwindigkeit
und den Fahrstil immer an die Sicht-, Wetter-,
Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse an.
● Lassen Sie sich von den Bildern, die im
Bilds
chirm angezeigt werden, nicht vom Ver-
kehrsgeschehen ablenken.
● Die Rückfahrkamera liefert nur zweidimen-
sional
e Bilder. Aufgrund des Mangels der
räumlichen Tiefe können beispielsweise vor-
ragende Gegenstände oder Vertiefungen der
Fahrbahn nur schwierig oder überhaupt nicht
erkannt werden. 190