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Sobald der AdBlue®-Tank leer ist,
verhindert eine gesetzlich vorgeschriebene
Anlasssperre das Starten des Motors.
Bei einem Defekt des SCR-Systems
entspricht der Emissionswert Ihres
Fahrzeugs nicht mehr der Euro-Norm 6
und
Ihr Fahrzeug verschmutzt die Umwelt.
Bei einer Störung des SCR-Systems wenden
Sie sich daher umgehend an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, da der Motorstart
nach 1
100
km mit gestörtem System
automatisch gesperrt wird und Sie folglich
das Fahrzeug nicht mehr anlassen können.
In beiden Fällen gibt Ihnen eine
Reichweitenanzeige an, welche Entfernung
Sie noch bis zur Stillsetzung des Fahrzeugs
zurücklegen können.
Weitere Informationen zu den Warnleuchten
und den zugehörigen Warnungen finden Sie
in der entsprechenden Rubrik.
Gefrieren von AdBlue
®
AdBlue® friert ab einer Außentemperatur
von ca. -11 °C ein.
Das SCR-System enthält eine
Heizvorrichtung für den AdBlue
®-Tank, die
es Ihnen ermöglicht, bei allen klimatischen
Bedingungen fahren zu können.
Nachfüllen von AdBlue®
Lesen Sie vor dem Nachfüllen die
nachstehenden Vorsichtshinweise
aufmerksam durch.
Einsatz- und Sicherheitshinweise
AdBlue® ist eine Urea-Lösung. Diese
Flüssigkeit ist nicht entflammbar, farb- und
geruchlos (bewahren Sie sie an einem kühlen
Ort auf).
Bei Hautkontakt reinigen Sie die Haut
mit fließendem Wasser und Seife. Bei
Augenkontakt die Augen sofort mindestens
15
Minuten lang mit Wasser oder einer
speziellen Augenreinigungslösung spülen.
Sollte die Reizung oder ein Brennen
fortbestehen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Bei Verschlucken den Mund sofort mit klarem
Wasser ausspülen und viel Wasser trinken.
Unter bestimmten Umständen (z. B. bei
hoher Außentemperatur) ist es möglich,
dass Ammoniak freigesetzt wird. Daher
dar f die Flüssigkeit nicht eingeatmet
werden. Die Ammoniakdämpfe können die
Schleimhautreizungen (Augen, Nase und
Rachen) verursachen. AdBlue
® dar f nicht in die Hände von
Kindern gelangen und muss in der
Originalverpackung aufbewahrt werden.
Das Additiv AdBlue
® niemals in einen
anderen Behälter umfüllen; es würde
hierbei verunreinigt.
AdBlue
® niemals mit Wasser verdünnen.
AdBlue® niemals in den Dieseltank füllen.
Behälter sind bei einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder bei einer
qualifizierten Fachwerkstatt erhältlich. Verwenden Sie ausschließlich AdBlue
® gemäß
ISO 22241.
7
Praktische Tipps
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Füllen Sie die Flüssigkeit AdBlue® niemals
an einer Tankstation nach, die LK Ws
vorbehalten ist.
Lagerung
AdBlue® friert ab einer Temperatur von ca.
-11
°C und verliert seine Eigenschaften ab
25
°C. Es ist im Originalbehälter an einem
kühlen Ort und vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützt aufzubewahren.
Unter korrekten Lagerbedingungen kann es
mindestens ein Jahr gelagert werden.
War die Flüssigkeit gefroren, kann sie nach
dem vollständigen Auftauen wieder verwendet
werden.
Keine Behälter mit AdBlue
® im Fahrzeug
lagern.
Die AdBlue
®-Flaschen oder -Kanister
dür fen nicht in den Hausmüll gewor fen
werden.
Entsorgen Sie die leeren Behälter bei
einem entsprechenden Wertstoffhof oder
geben Sie sie in der Verkaufsstelle ab.
Auffüllen
Bei kaltem Wetter muss zunächst die
Temperatur geprüft werden – sie dar f nicht
unter -11
°C betragen. Ist es kälter, dar f kein
AdBlue
® in den Tank gefüllt werden.
Stellen Sie Ihr Fahrzeug in dem Fall für einige
Stunden an einen wärmeren Ort (Garage),
bevor Sie nachfüllen.
F
V
ergewissern Sie sich vor dem Nachfüllen,
dass das Fahrzeug auf einer ebenen und
geraden Fläche steht.
F
S
chalten Sie die Zündung aus, um den
Motor auszuschalten, und ziehen Sie den
Schlüssel ab.
Oder
F
D
rücken Sie mit dem Keyless-System auf
die Taste „ START/STOP “, um den Motor
auszuschalten. F
Ö
ffnen Sie bei entriegeltem Fahrzeug die
Tankklappe; der blaue Deckel des AdBlue
®-
Tanks befindet sich links neben dem
schwarzen Tankdeckel.
F
D
rehen Sie den blauen Deckel um
1/6-Umdrehung entgegen dem
Uhrzeigersinn.
F
N
ehmen Sie den blauen Deckel nach unten
ab.
Praktische Tipps
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Wichtig
AdBlue® niemals in den Dieseltank füllen.
Um zu verhindern, dass der AdBlue®-Ta n k
überläuft, wird empfohlen ihn mit 10
bis
13
Litern zu befüllen.
Ist der AdBlue
®-Tank Ihres Fahrzeugs
völlig leer – was durch eine entsprechende
Meldung und die Anlasssperre angezeigt
wird – müssen Sie mindestens 4
Liter in
den Tank füllen. Sollten Spritzer der Flüssigkeit AdBlue
®
vorhanden sein, sind diese umgehend mit
kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch
zu entfernen.
Bei kristallisierter Flüssigkeit verwenden
Sie zum Entfernen einen Schwamm und
warmes Wasser.
F
S
etzen Sie den blauen Deckel auf den Tank
und drehen Sie ihn um 1/6
-Umdrehung im
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
F
Sc
hließen Sie die Tankklappe.
F
N
ehmen Sie den AdBlue
®-Behälter
bzw. die AdBlue®-Flasche, prüfen Sie
das Ver fallsdatum und lesen Sie die
Gebrauchshinweise auf dem Etikett
aufmerksam durch, bevor Sie den Inhalt in
den AdBlue
®-Tank Ihres Fahrzeugs füllen.
7
Praktische Tipps
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Warndreieck
Schalten Sie aus Sicherheitsgründen die
Warnblinkanlage ein und ziehen Sie Ihre
Sicherheitsweste über, bevor Sie aus dem
Fahrzeug aussteigen, um das Warndreieck
aufzustellen.
AblageAufbau des Warndreiecks
Für die mit einem Originalwarndreieck
ausgestatteten Fahrzeuge:
F
N
ehmen Sie das Warndreieck aus der
Hülle,
F
f
alten Sie die Füße auseinander,
F
heb
en Sie die beiden Seiten des Dreiecks
nach oben,
F
r
asten Sie sie ein, um den Aufbau
abzuschließen.
Für andere Versionen halten Sie sich bitte
an die mit dem Warndreieck gelieferten
Aufbauanweisungen.
Aufstellen des Warndreiecks
F Stellen Sie das Warndreieck hinter dem Fahrzeug auf, und zwar gemäß der vor Ort
geltenden Gesetzgebung.
Auf der Innenseite der Heckklappe befindet
sich ein Staufach zur Aufnahme des
Warndreiecks.
F
Ö
ffnen Sie die Heckklappe.
F
L
ösen Sie die Abdeckung, indem Sie die
Schraube um eine 1/4-Drehung entgegen
dem Uhrzeigersinn drehen.
Leer gefahrener Tank
(Diesel)
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor muss die
Kraftstoffanlage entlüftet werden, wenn der
Tank komplett leer gefahren wurde.
Weitere Informationen zum
Fehlbetankungsschutz (Diesel) finden
Sie in der entsprechenden Rubrik.
Wenn der Motor nicht sofort anspringt,
unternehmen Sie keine weiteren
Startversuche, sondern beginnen Sie
noch einmal von vorne.
Motoren BlueHDi
F Tanken Sie mindestens 5 Liter Dieselkraftstoff.
F
S
chalten Sie die Zündung ein (ohne den
Motor zu starten).
F
W
arten Sie ca. 6 Sekunden und schalten
Sie die Zündung aus.
F
W
iederholen Sie den Vorgang 10 Mal.
F
B
etätigen Sie den Anlasser, um den Motor
zu starten.
Bei Pannen und Störungen
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2,0 HDi-Motor
F Tanken Sie mindestens 5 Liter Dieselkraftstoff.
F
Ö
ffnen Sie die Motorhaube.
F
L
ösen Sie ggf. die Abdeckung, um an die
Entlüftungspumpe zu gelangen.
F
L
ösen Sie die Entlüftungsschraube.
F
B
etätigen Sie die Entlüftungspumpe, bis im
transparenten Schlauch Kraftstoff zu sehen
ist.
F
Z
iehen Sie die Entlüftungsschraube wieder
fest.
F
B
etätigen Sie den Anlasser, bis der Motor
anspringt (sollte der Motor beim ersten
Versuch nicht anspringen, warten Sie etwa
15 Sekunden und versuchen Sie es dann
erneut).
F
B
etätigen Sie nach mehreren erfolglosen
Versuchen die Entlüftungspumpe erneut
und versuchen Sie anschließend, den Motor
zu starten.
F
B
ringen Sie die Abdeckung wieder an und
stellen Sie sicher, dass sie richtig einrastet.
F
Sc
hließen Sie die Motorhaube.
Bordwerkzeug
Es handelt sich um alle Werkzeuge, die mit
Ihrem Fahrzeug geliefert werden.
Der Inhalt hängt von der Ausstattung Ihres
Fahrzeugs ab:
-
pro
visorisches Reifenpannenset,
-
Reserverad.
Werkzeugliste
1. Unterlegkeile zum Blockieren des
Fahrzeugs (je nach Ausstattung).
2. Fassung für
Diebstahlsicherungsschrauben (befindet
sich im Handschuhfach) ( je nach
Ausstattung)
Zur Anpassung des Radschlüssels an
spezielle Diebstahlsicherungsschrauben.
3. Abnehmbare Abschleppöse.
Für weitere Informationen zum Thema
Abschleppen des Fahrzeugs und
Verwendung der abnehmbaren Abschleppöse,
siehe entsprechenden Abschnitt
Für die Versionen
mit provisorischem
Reifenpannenset:
Für weitere Informationen zum provisorischen
Reifenpannenset siehe entsprechenden
Abschnitt. 4. Provisorisches Reifenpannenset.
Enthält einen 12-V-Kompressor und eine
Patrone mit Reifendichtmittel, um den
Reifen provisorisch zu reparieren; der
Reifendruck kann eingestellt werden.
8
Bei Pannen und Störungen
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Für weitere Informationen zum Reserverad
siehe entsprechenden Abschnitt. All diese Werkzeuge sind speziell auf Ihr
Fahrzeug abgestimmt und können je nach
Ausstattung variieren.
Ver wenden Sie sie nicht für andere Zwecke.
Der Wagenheber darf nur bei einer
Reifenpanne zum Radwechsel verwendet
werden.
Verwenden Sie keinen anderen als den mit
dem Fahrzeug gelieferten Wagenheber.
Wenn das Fahrzeug nicht mit dem
Originalwagenheber ausgestattet ist, wenden
Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt, um sich den richtigen
Wagenheber zu besorgen.
Der Wagenheber entspricht der europäischen
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Der Wagenheber bedarf keiner Wartung.
Zugang zum Werkzeug
Ein Teil des Werkzeugs ist unter dem Boden an
den Kofferraumschwellen verstaut.
Der linke Kasten enthält den Radschlüssel und
seine Verlängerung.
Im rechten Kasten befinden sich die Radkeile
und die Abschleppöse.
Zugang:
F
Ö
ffnen Sie den Kofferraum,
F
K
lappen Sie den faltbaren Boden zurück,
F
B
auen Sie die dritte Sitzreihe ein,
F
N
ehmen Sie das benötigte Werkzeug von
der Verkleidung der Kofferraumschwellen
ab.
Für die Versionen mit
Reserverad:
5. Radschlüssel
Zum Abziehen der Radkappe
und Herausdrehen der
Befestigungsschrauben des Rades.
6. Wagenheber mit integrierter Handkurbel
Zum Anheben des Fahrzeugs.
7. Werkzeug für die Zierkappen ( je nach
Ausstattung)
Zum Entfernen der Radmutterkappen bei
Leichtmetallfelgen.
8. Schlüsselverlängerung
Zum Lösen/Befestigen der Mutter am
Seilzug der Winde.
Bei Pannen und Störungen
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Für die Versionen
mit provisorischem
Reifenpannenset:
Modell ohne Ablagebox
Dieses Reifenpannenset befindet sich in einer
Tasche hinter dem linken Sitz der zweiten
Sitzreihe.
F
K
lappen Sie die Lehne auf die Sitzfläche,
um an die Tasche zu kommen.
Modell mit Ablagebox
Dieses Reifenpannenset befindet sich in der
Ablagebox vor dem linken Sitz der zweiten
Sitzreihe.
F
Ö
ffnen Sie den Deckel der Ablagebox, um
an das Set zu kommen.
Für die Versionen mit
Reserverad:
F Bauen Sie zunächst das Reser verad aus.
Für weitere Informationen zum Reserverad
siehe entsprechenden Abschnitt.
F
D
rücken Sie auf die Feder, um die
Abdeckung zu entriegeln.
F
H
alten Sie die Feder gedrückt, schieben Sie
die Abdeckung in die Mitte und nehmen Sie
sie ab.
Dieser Werkzeugkasten befindet sich in der
Mitte des Notrads unter dem Fahrzeug.
Er enthält einen Wagenheber und das
Werkzeug zum Abziehen der Radmutter-
Zierkappen.
Reifenpannenset
Bestehend aus einem Kompressor und einer
Dichtmittelpatrone, können Sie mit diesem Set
den defekten Reifen provisorisch reparieren
,
um zur nächstgelegenen Fachwerkstatt zu
fahren.
Es ist für die Reparatur der meisten
Reifendefekte vorgesehen, die an der
Lauffläche oder an der Schulter des Reifens
auftreten können. In den Reifen eingedrungene
Fremdkörper sollten möglichst nicht entfernt
werden.
Der Stromkreis des Fahrzeugs ermöglicht
den Anschluss des Kompressors für die
notwendige Dauer der Reparatur des
beschädigten Reifens.
8
Bei Pannen und Störungen
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Zusammensetzung des Pannensets
1.12V-Kompressor mit integriertem
Druckmesser
2. Dichtmittelfläschchen mit integriertem
Schlauch
3. Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
Der Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
muss ins Innere des Fahrzeugs geklebt
werden, im Sichtfeld des Fahrers, um
Sie daran zu erinnern, dass ein Rad nur
vorübergehend benutzt werden darf.
Fahren Sie mit einem Reifen, der mit Hilfe
des Pannensets repariert wurde, nicht
schneller als 80 km/h.
Reparaturanleitung
F Schalten Sie die Zündung aus.
F K leben Sie den
Höchstgeschwindigkeitsaufkleber ins Innere
des Fahrzeugs.
F
R
ollen Sie den unter dem Kompressor
verstauten Schlauch ganz aus.
F
E
ntfernen Sie die Ventilkappe des zu
reparierenden Reifens und bewahren Sie
sie an einem sauberen Ort auf.
F
V
erbinden Sie den Schlauch
des Kompressors mit dem
Dichtmittelfläschchen.
Fremdkörper, die in den Reifen
eingedrungen sind, sollten nach
Möglichkeit nicht entfernt werden. F
D
rehen Sie das Dichtmittelfläschchen
um und befestigen Sie es auf der am
Kompressor vorgesehenen Einkerbung.
F
S
chließen Sie den Schlauch des
Dichtmittelfläschchens an das Ventil des
defekten Reifens an und ziehen Sie ihn fest
an.
Bei Pannen und Störungen