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ERGONOMI
E und
KOMFOR
T
3
Rückspiegel und Fenster
ELEKTRISCHE FENSTERHEBER
1. Schalter für Fensterheber auf der
Fahrerseite
2. Schalter für Fensterheber auf der
Beifahrerseite
Die Fenster lassen sich auf zwei Arten
bedienen: Fahren Sie das Fenster ganz herunter
und dann wieder nach oben. Mit jedem
Schalterdruck fährt es in Schritten von
einigen Zentimetern nach oben. Setzen
Sie dies so lange fort, bis das Fenster ganz
geschlossen ist.
Halten Sie den Schalter noch für mindestens
eine Sekunde gedrückt, nachdem das
Fenster seine geschlossene Position erreicht
hat.
Während dieser Aktionen ist der
Einklemmschutz deaktiviert.
Einklemmschutz
Das Fenster stoppt beim Hochfahren und
fährt wieder ein Stück herunter, wenn es auf
ein Hindernis trifft.
Automatisch
Drücken oder ziehen Sie den Schalter über
den Widerstand hinaus. Das Fenster öffnet
bzw. schließt sich vollständig nach dem
Loslassen des Schalters. Es bleibt stehen,
wenn der Schalter erneut betätigt wird.
Die elektrischen Fensterheber werden
inaktiviert:
-
ca. 45 Sekunden nach dem Ausschalten der
Zündung,
- nach dem Öffnen einer der Vordertüren, wenn
die Zündung ausgeschaltet ist.
Was Sie beachten sollten
Wenn das Fenster beim Betätigen des
Fensterhebers klemmt, muss es in die
entgegengesetzte Richtung bewegt werden.
Drücken Sie dazu auf den entsprechenden
Schalter.
Wenn der Fahrer den Fensterheber
für die Beifahrerseite betätigt, muss er
sich vergewissern, dass niemand das
ordnungsgemäße Schließen des Fensters
behindert.
Er muss sich ferner vergewissern, dass die
Fensterheber vom Beifahrer oder anderen
Insassen richtig bedient werden.
Achten Sie beim Betätigen der Fensterheber
bitte auf die mitfahrenden Kinder.
Nach mehrmals aufeinander folgenden
Schließ-/Öffnungsbetätigungen der
elektrischen Fensterheber wird eine
Schutzfunktion ausgelöst, die lediglich
das Schließen des Fensters zulässt. Nach
dem Schließvorgang müssen Sie etwa
40 Minuten warten; anschließend ist der
Fensterheberschalter wieder funktionsfähig.
Manuell
Drücken oder ziehen Sie den Schalter,
jedoch nicht über den Widerstand hinaus.
Das Fenster bleibt stehen, sobald der
Schalter losgelassen wird.
Reinitialisierung
Nach einem Wiederanschließen der Batterie
oder im Falle einer Funktionsstörung
müssen Sie die Einklemmschutzfunktion
reinitialisieren.
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Fahrsicherheit
FAHRSICHERHEIT
HUPE
Auf die Mitte des Lenkrads drücken.
FESTSTELLBREMSE
Bremse anziehen
Ziehen Sie die Feststellbremse, um das
Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
Prüfen Sie, ob die Bremse richtig angezogen
ist, bevor Sie aus dem Fahrzeug aussteigen.
Ziehen Sie die Feststellbremse nur, wenn
das Fahrzeug steht
.
Für den Fall, dass Sie die Feststellbremse
unter außergewöhnlichen Umständen
während der Fahrt verwenden, ziehen Sie
sie zurückhaltend an, um die Hinterräder
nicht zu blockieren (Rutschgefahr).
WARNBLINKER
Durch Druck auf diese Taste werden die
Blinkleuchten eingeschaltet.
Sie funktionieren auch bei ausgeschalteter
Zündung.
Machen Sie von den Warnblinkern nur
bei Gefahr, bei einem Nothalt oder in
außergewöhnlichen Situationen Gebrauch.
Schlagen Sie beim Parken am Hang die
Räder zum Bordstein ein und ziehen Sie die
Feststellbremse an.
Es ist unnötig, nach dem Parken des
Fahrzeugs einen Gang einzulegen, vor allem
im beladenen Zustand. Wenn die Feststellbremse
angezogen oder nicht richtig
gelöst ist, wird dies durch das
Aufleuchten dieser Kontrollleuchte
im Kombiinstrument angezeigt.
Einschaltautomatik für Warnblinker
Bei einer Notbremsung schalten sich
die Warnblinker je nach Stärke der
Bremsverzögerung automatisch ein. Beim
ersten Beschleunigen schalten sie sich
automatisch wieder aus.
Sie können Sie durch Druck auf den
Schalter ausschalten.
Bremse lösen
Ziehen Sie am Griff und drücken Sie auf den
Knopf, um die Feststellbremse herunter zu
klappen.
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Einparkhilfe
SICHERHEI
T
4
Die akustische und/oder grafische
Einparkhilfe hinten besteht aus vier in
der hinteren Stoßstange eingebauten
Abstandssensoren. Diese erkennen jedes
Hindernis (Person, Fahrzeug, Baum,
Schranke), das sich hinter dem rangierenden
Fahrzeug befindet.
Bestimmte Gegenstände, die bei
Beginn des Einparkens erfasst werden,
werden gegebenenfalls am Ende des
Einparkvorgangs nicht mehr erfasst, wenn
sie sich im toten Winkel zwischen und unter
den Sensoren befinden. Beispiele: Pflöcke,
Baustellenleitpfosten oder Bürgersteig-
Poller.
Rückwärtsgang einlegen EINPARKHILFE HINTEN
Anzeige auf dem Bildschirm
Einparkhilfe ausschalten
Schalten Sie in den Leerlauf. Ein akustisches Signal bestätigt die
Aktivierung des Systems durch das Einlegen
des Rückwärtsgangs.
Der Abstand wird durch ein akustisches
Warnsignal angegeben, das in immer
schnellerer Folge ertönt, je mehr sich das
Fahrzeug dem Hindernis nähert. Wenn
der Abstand zwischen Fahrzeugheck und
Hindernis weniger als ca. dreißig Zentimeter
beträgt, geht das Signal in einen Dauerton
über.
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Einparkhilfe
Aktivierung/Neutralisierung
Anomalie
Im Falle einer Anomalie wird beim Einlegen
des Rückwärtsgangs die Leuchtdiode
der Taste aktiviert, begleitet von einem
akustischen Signal und einer Meldung auf
dem Bildschirm. Wenden Sie sich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
an eine qualifizierte Werkstatt.
Was Sie beachten sollten
Vergewissern Sie sich bei schlechtem Wetter
oder im Winter, dass die Sensoren nicht mit
Schmutz, Eis oder Schnee bedeckt sind.
Das System wird automatisch inaktiviert,
wenn ein Anhänger angekuppelt oder ein
Fahrradträger angebaut wird (Fahrzeug
mit von PEUGEOT empfohlener
Anhängekupplung / Fahrradträger).
Die Einparkhilfe entbindet den
Fahrer keinesfalls von seiner
Aufmerksamkeitspflicht und seiner
Verantwortung. Sie können das System durch
Drücken dieser Taste aktivieren
oder neutralisieren.
Die Aktivierung und
Neutralisierung des Systems
werden beim Anhalten des
Fahrzeugs gespeichert.
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ABS
ABS
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Fahrsicherheit
SICHERHEI
T
4
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS - EBV)
ABS und EBV (elektronischer
Bremskraftverteiler) sorgen für erhöhte Stabilität
und Manövrierfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim
Bremsen, insbesondere auf schadhafter oder
rutschiger Fahrbahn.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder,
der EBV sorgt für eine optimale Steuerung des
Bremsdrucks auf den einzelnen Rädern. Das Aufleuchten dieser
Warnleuchte, zusammen mit
einem akustischen Signal
und einer Meldung auf dem
Bildschirm, weist auf eine Störung
im Antiblockiersystem hin, die
dazu führen kann, dass man beim Bremsen
die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.
Beim Aufleuchten dieser an die
Bremskontroll- und STOP-Leuchte
gekoppelten Warnleuchte,
zusammen mit einem akustischen
Signal und einer Meldung auf
dem Bildschirm, liegt eine Störung
im elektronischen Bremskraftverteiler vor,
die dazu führen kann, dass man beim
Bremsen die Kontrolle über das Fahrzeug
verliert.
BREMSASSISTENT FÜR
NOTBREMSUNGEN (BFN)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich bei
Notbremsungen der optimale Bremsdruck
schneller erzielen.
Treten Sie hierzu mit voller Kraft auf das
Bremspedal und halten Sie es gedrückt.
Er wird je nach der Geschwindigkeit, mit der
man auf die Bremse tritt, aktiviert und ändert
den Pedalwiderstand unter dem Fuß.
Um die Bremsunterstützung durch den
Bremsassistenten zu verlängern, halten Sie
das Bremspedal gedrückt.
Was Sie beachten sollten
Das Antiblockiersystem wird automatisch
aktiviert, wenn die Räder zu blockieren
drohen. Der Bremsweg lässt sich damit nicht
verkürzen.
Auf sehr rutschiger Fahrbahn (Glatteis,
Öl, usw.) kann das ABS den Bremsweg
verlängern. Treten Sie bei einer
Notbremsung das Bremspedal voll durch,
und zwar konstant, ohne den Pedaldruck
zu verringern. So können Sie auch auf
rutschiger Fahrbahn das Fahrzeug weiter
lenken und ein Hindernis umfahren.
Im normalen Betrieb kann sich das ABS
durch leichte Vibrationen im Bremspedal
bemerkbar machen.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen
und Felgen) darauf, dass die Räder von
PEUGEOT empfohlen sind.
Halten Sie unbedingt sofort an.
Wenden Sie sich in beiden Fällen an das
PEUGEOT-Händlernetz oder an eine
qualifizierte Werkstatt.
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ESP OFF
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Fahrsicherheit
ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG (ASR) UND ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSPROGRAMM (ESC)
Diese Systeme sind mit dem
Antiblockiersystem verbunden und ergänzen
es.
Die ASR dient dazu, die Antriebskraft optimal
zu verteilen und zu verhindern, dass man
beim Beschleunigen die Kontrolle über das
Fahrzeug verliert.
Sie sorgt für optimalen Antrieb und
verhindert ein Durchdrehen der Räder,
indem sie auf die Bremsen der Antriebsräder
und den Motor einwirkt. Darüber hinaus
sorgt sie beim Beschleunigen für eine
bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs .
Halten Sie beim ESP das Fahrzeug auf Kurs
und versuchen Sie nicht gegenzusteuern.
Bei einer Abweichung zwischen der
vom Fahrzeug verfolgten und der vom
Fahrer gewünschten Spur wirkt das ESC
automatisch auf die Bremse eines oder
mehrerer Räder und auf den Motor, um das
Fahrzeug in die gewünschte Spur zu lenken.
ASR/ESP inaktivieren
Unter außergewöhnlichen Bedingungen
(Starten des Fahrzeugs, wenn es im
Morast, Schnee, auf beweglichem
Untergrund, usw. festgefahren ist) kann
es sich als zweckmäßig erweisen,
Antriebsschlupfregelung (ASR) und
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
zu inaktivieren, damit die Räder durchdrehen
und wieder Bodenhaftung finden.
Funktionskontrolle
Was Sie beachten sollten
Elektronisches Stabilitätsprogramm
(ESP) und Antriebsschlupfregelung (ASR)
bieten zusätzliche Sicherheit bei normaler
Fahrweise, sollten jedoch den Fahrer nicht
dazu verleiten, riskanter oder zu schnell zu
fahren.
Das System funktioniert nur unter der
Bedingung, dass die Vorschriften des
Herstellers bezüglich der Räder (Bereifung
und Felgen), der Bremsanlage, der
elektronischen Bauteile und der Montage-
und Reparaturverfahren des PEUGEOT-
Händlernetzes eingehalten werden.
Lassen Sie die Systeme nach einem Aufprall
vom PEUGEOT-Händlernetz oder von einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Funktionskontrolle ASR und ESC
Die Leuchtdiode blinkt,
wenn ASR oder ESC in
Betrieb sind.
Sie schalten sich wieder ein:
- automatisch ab 50 km/h, Bei einer Betriebsstörung
der Systeme leuchtet die
Kontrollleuchte auf, verbunden
mit einem akustischen Signal
und einer Meldung auf dem
Bildschirm.
Lassen Sie das System vom PEUGEOT-
Händlernetz oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Die Leuchte kann auch aufleuchten, wenn
die Reifen einen zu geringen Reifendruck
aufweisen. Prüfen Sie den Druck jedes
Reifens.
- Drücken Sie den
Schalter oder
drehen Sie das
Rädchen auf die
Position ESP OFF
(je nach Version).
- Die Kontrollleuchte leuchtet auf: ASR
und ESP arbeiten nicht mehr.
- manuell durch erneuten
Druck auf den Schalter oder
durch Drehen des Rädchens
auf diese Position (je nach
Version).
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Fahrsicherheit
SICHERHEI
T
4
"GRIP CONTROL"
Richtige Anwendung
Ihr Fahrzeug ist vor allem für das Befahren
von asphaltierten Straßen ausgelegt. Sie
können jedoch gelegentlich auch andere,
weniger befahrbare Wege nutzen.
Nicht möglich sind Fahrten im offenen
Gelände, insbesondere wenn Ihr Fahrzeug
stark beladen ist, z. B.:
- das Überqueren und Befahren von
Gelände, bei dem der Unterboden
beschädigt oder Teile (Kraftstoffleitung,
Kraftstoffkühler, ...) insbesondere durch
Hindernisse oder Steine abgerissen
werden könnten,
- das Fahren in Gelände mit starken
Steigungen und geringer Bodenhaftung,
- das Überqueren eines Wasserlaufs.
Bei Schnee, Matsch und im Sand wird
diese Antriebsregulierung durch einen
Kompromiss zwischen Sicherheit,
Bodenhaftung und Traktion erreicht, dies in
Verbindung mit der Michelin
®
Latitude Tour
HP M+S Bereifung.
Diese Antriebsregulierung ermöglicht die
Fortbewegung in der meisten Fällen von
schwacher Bodenhaftung. Es muss ein ausreichender Druck auf
das Gaspedal vorhanden sein, damit
die verschiedenen Parameter durch die
Motorleistung optimal gesteuert werden
können.
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ESP OFF
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Fahrsicherheit
Dieser ESC
-Modus ist auf einen
geringen Schlupf abgestimmt,
so wie er bei gewöhnlichen
Bodenhaftungsbedingungen auf
der Straße auftritt.
Nach jedem Ausschalten der Zündung kehrt
das System automatisch in den ESC-Modus
zurück.
Der Modus ESC
OFF
ist lediglich
für besondere
Bedingungen
beim Starten
oder bei niedriger
Geschwindigkeit geeignet.
Über 50 km/h kehrt das System automatisch
in den ESC-Modus zurück.
Dieser Schnee
-Modus
ermöglicht die Anpassung an
die Bodenhaftungsbedingungen
für jedes einzelne der beiden
Vorderräder beim Starten.
Das System verringert beim Anfahren
den Schlupf und sorgt damit je nach
Bodenhaftung für eine optimale
Beschleunigung.
Dieser Gelände
-Modus (für
Schlamm, nasses Gras, ...)
lässt beim Anfahren für das Rad
mit weniger Bodenhaftung viel
Schlupf zu, damit das Rad den
Schlamm entfernt und wieder
Grip bekommen kann. Parallel dazu wird das
Rad mit mehr Bodenhaftung so gesteuert,
dass möglichst viel Drehmoment übertragen
wird.
Das System verringert beim Anfahren den
Schlupf und passt sich damit optimal an die
Bedürfnisse des Fahrers an.
Dieser Sand
-Modus lässt
simultan für beide Antriebsräder
wenig Schlupf zu, damit sich das
Fahrzeug fortbewegt und nicht
stecken bleibt.
Verwenden Sie keinen anderen Modus bei
Sand, damit das Fahrzeug nicht stecken
bleibt.