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SICHERHEI
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Kinder an Bord
EMPFEHLUNGEN FÜRKINDERSITZE
Ein falsch eingebauter Kindersitz
beeinträchtigt den Schutz des Kindes bei
einer Kollision.
Schnallen Sie den Sicherheitsgurt bzw.
die Gurte des Kindersitzes so fest, dass
möglichst wenig Spielraum
zwischen dem
Körper des Kindes und dem Gurt besteht,
und zwar auch auf kurzen Strecken.
Achten Sie beim Einbau des Kindersitzes in
Fahrtrichtung darauf, dass er mit der Lehne
an die Lehne des Fahrzeugsitzes anstößt
und die Kopfstütze nicht im Weg ist. Nur so
ist der Sitz optimal montiert.
Wenn Sie die Kopfstütze ausbauen müssen,
achten Sie darauf, sie gut zu verstauen oder
zu befestigen, damit sie bei einem heftigen
Bremsmanöver nicht zum Geschoss wird.
Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht in
Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz befördert
werden, außer wenn die hinteren Plätze
bereits von anderen Kindern belegt sind
oder die Rücksitze nicht benutzt werden
können oder keine vorhanden sind.
Deaktivieren Sie den Beifahrerairbag, wenn
ein Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung
dort eingebaut ist.
Andernfalls könnte das Kind beim Entfalten
des Airbags schwere oder sogar tödliche
Verletzungen erleiden.
Lassen Sie sicherheitshalber:
- niemals eines oder mehrere Kinder
allein und unbeaufsichtigt in einem
Fahrzeug zurück,
-
Kinder oder Tiere nie bei geschlossenen
Fenstern in einem Fahrzeug zurück, das voll
in der Sonne steht,
- die Schlüssel nie in Reichweite von im
Fahrzeug befindlichen Kindern.
Einbau einer Sitzerhöhung
Der Schultergurt muss über die Schulter
des Kindes verlaufen, ohne den Hals zu
berühren.
Vergewissern Sie sich, dass der Bauchgurt
des Sicherheitsgurtes über die Schenkel des
Kindes verläuft.
PEUGEOT empfiehlt Ihnen, eine
Sitzerhöhung mit Lehne zu benutzen, die
mit einer Gurtführung in Schulterhöhe
ausgestattet ist.
KINDERSICHERUNG
Die Kindersicherung macht ein Öffnen der
Seitentüren von innen unmöglich.
Manuell
Ein Schild zeigt Ihnen an, wo sich die
Kindersicherung befindet.
- Öffnen Sie die Tür vollständig über den
Druckpunkt hinaus.
- Legen Sie den Hebel an der hinteren
Türkante um.
Elektrisch
Bei eingeschalteter Zündung auf
diesen Knopf drücken. Die Diode
leuchtet auf.
Achtung: Die Kindersicherung
ist unabhängig von der
Zentralverriegelung.
Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab,
auch wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzeitig
verlassen.
Es empfiehlt sich, bei jedem Einschalten der
Zündung zu prüfen,ob die Kindersicherung
aktiviert ist.
Im Falle eines heftigen Aufpralls wird die
elektrische Kindersicherung automatisch
deaktiviert.
Um einem versehentlichen Öffnen der
Türen vorzubeugen, benutzen Sie bitte die
"Kindersicherung".
Achten Sie darauf, dass die hinteren
Seitenfenster nie mehr als ein Drittel offen
stehen.
Rüsten Sie die hinteren Seitenfenster mit
Rollos aus, um Kleinkinder vor der Sonne zu
schützen.
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Zugbetrieb
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Die Gewichte im Einzelnen finden
Sie in den Fahrzeugpapieren
(Fahrzeugschein, ...) oder im Abschnitt
8, Absatz "Gewichte".
ANHÄNGER, WOHNWAGEN, BOOTSANHÄNGER, ETC. ANKUPPELN
Verteilung der Lasten
Verteilen Sie die Last im Anhänger so, dass
sich die schwersten Gegenstände so nahe
wie möglich an der Achse befinden und die
höchstzulässige Stützlast nicht überschritten
wird.
Kühlung
Beim Ziehen eines Anhängers am Berg
steigt die Kühlflüssigkeitstemperatur. Da der Ventilator elektrisch angetrieben
wird, ist seine Kühlkapazität nicht von der
Motordrehzahl abhängig.
Legen Sie deshalb einen hohen Gang ein,
um die Motordrehzahl zu verringern, und
verlangsamen Sie das Tempo.
Achten Sie auf jeden Fall besonders auf die
Temperatur der Kühlflüssigkeit.
Empfehlungen für den Fahrbetrieb
Das abgeschleppte Fahrzeug muss sich
im Freilauf befinden: Gangschaltung im
Leerlauf.
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Zugbetrieb
Was Sie beachten sollten
Bei besonders starker Beanspruchung
(Ziehen der maximalen Anhängelast an einer
starken Steigung bei hoher Temperatur) wird
die Motorleistung automatisch begrenzt.
In diesem Falle bringt die automatische
Abschaltung der Klimaanlage dem Motor
wieder mehr Leistung.
Reifen
Prüfen Sie den Reifendruck an
Zugfahrzeug (siehe Abschnitt 8, Absatz
"Kenndaten") und Anhänger und beachten
Sie die empfohlenen Reifendruckwerte. Abschnitt 6, Absatz "Füllstände" Beim Aufleuchten der Warnleuchte
für die Kühlflüssigkeitstemperatur
anhalten und den Motor so schnell
wie möglich abstellen.
Bremsen
Bei Zugbetrieb verlängert sich der
Bremsweg. Deshalb stets mit mäßigem
Tempo fahren, rechtzeitig zurückschalten
und sanft abbremsen.
Zugbetrieb
Wir empfehlen Ihnen, Original-PEUGEOT-
Anhängerkupplungen und -Verkabelungen
zu benutzen, die schon bei der Konzeption
Ihres Fahrzeugs getestet und zugelassen
wurden. Sie sollten die Vorrichtung vom
PEUGEOT-Händlernetz montieren lassen.
Sollte die Montage nicht vom PEUGEOT-
Händlernetz ausgeführt werden, muss der
Einbau unbedingt unter Verwendung der
elektrischen Vorbereitung am Fahrzeugheck
sowie entsprechend den Empfehlungen des
Herstellers erfolgen.
Ergänzend zu den oben aufgeführten
allgemeinen Hinweisen machen wir
Sie auf das Risiko des Einbaus von
Anhängerkupplungen oder elektrischen
Zubehörteilen aufmerksam, die nicht
von Automobiles PEUGEOT empfohlen
werden. Der Einbau solcher Produkte kann
eine Fehlfunktion des Elektroniksystems
Ihres Fahrzeugs nach sich ziehen. Bitte
erkundigen Sie sich zuvor beim Hersteller.
Seitenwind
Die Seitenwindempfindlichkeit ist größer,
deshalb angepasst und mit mäßiger
Geschwindigkeit fahren.
ABS/ESC
ABS und ESC wirken nur auf das Fahrzeug,
nicht auf den Anhänger oder Wohnwagen.
Einparkhilfe hinten
Wenn das Fahrzeug als Zugfahrzeug
benutzt wird, ist die Einparkhilfe unwirksam.
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ZUBEHÖ
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Ausrüstung
Eine weitere Produktpalette für die Bereiche
Komfort, Freizeit und Pflege steht ebenfalls
zur Verfügung:
Alarmanlage, Diebstahlgravur,
Verbandskasten, Sicherheitsweste,
Einparkhilfe vorn und hinten, Warndreieck,
Diebstahlschutzmutter für Aluminiumfelgen, ...
Airbagtaugliche Vordersitzbezüge, Sitzbank,
Gummimatten, Teppichmatten, Schneeketten,
Jalousien, Fahrradträger für Heckklappe, ...
Autoradio, Freisprecheinrichtung,
Lautsprecher, CD-Wechsler,
Navigationssystem, USB Box, Multimedia-
Set, ...
Bei allen Audio- und Telematikgeräten,
die angeboten werden, sind beim Einbau
eines Geräts aus dieser Produktgruppe
die Besonderheiten des Geräts und die
Kompatibilität mit den Leistungsmerkmalen
der Serienfahrzeugausstattung zu
berücksichtigen. Informieren Sie sich
zuvor bei einem Vertreter PEUGEOT-des
Händlernetzes.
Um die Pedale ungehindert betätigen zu
können:
- achten Sie darauf, dass die Fußmatten
und die zugehörigen Befestigungen
korrekt ausgerichtet sind,
- legen Sie keinesfalls mehrere
Fußmatten übereinander.
Maximallast der Dachträger
- Querträger auf Längsträgern: 75 kg
(diese Träger sind nicht mit dem
Panoramaglasdach kombinierbar)
SONSTIGES ZUBEHÖR
Diese Zubehörteile, die auf Zuverlässigkeit
und Sicherheit getestet und zugelassen
wurden, sind alle für Ihr Fahrzeug
geeignet. Ein umfangreiches Sortiment mit
empfohlenem Zubehör und Originalteilen ist
erhältlich.
Einbau von Funksendern
Vor dem nachträglichen Einbau eines
Funksenders mit Außenantenne an Ihrem
Fahrzeug empfehlen wir Ihnen, sich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes zu
wenden.
Der PEUGEOT-Vertragshändler kann Sie
über die Eigenschaften der Funksender
informieren (Frequenzband, maximale
Sendeleistung, Antennenposition, spezielle
Einbauvoraussetzungen), die gemäß der
Richtlinie über die elektromagnetische
Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen
(2004/104/EG) eingebaut werden können.
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Ausrüstung
Der Einbau eines nicht von
Automobiles PEUGEOT empfohlenen
elektrischen Gerätes oder Zubehörteils
kann zu einer Betriebsstörung in der
elektronischen Anlage Ihres Fahrzeugs
führen. Wir bitten Sie, dies zur Kenntnis
zu nehmen, und empfehlen Ihnen, sich
an einen Vertreter des Händlernetzes zu
wenden, der Ihnen gerne die empfohlenen
Geräte und Zubehörteile zeigt.
Je nach Vertriebsland ist das Mitführen von
Sicherheitswesten, Warndreiecken und
Ersatzglühlampen im Fahrzeug Pflicht.
Telematikmodul "Active Fleet Data"
Das Telematikmodul wird direkt an die
Zentraleinheit des Fahrzeugs angeschlossen
(Multiplex-Netz: Full CAN) und ermöglicht im
Rahmen eines Rundum-Servicedienstes das
Senden folgender Informationen in Echtzeit:
- Zahl der zurückgelegten Kilometer,
- Zahl der Kilometer bis zur nächsten
Durchsicht,
- Warnmeldungen und Störungen
(Ölstand, Kühlflüssigkeitsstand,
Öltemperatur, Kühlflüssigkeitstemperatur
usw.).
Verantwortliche von Fahrzeugflotten
können so Betreuung und Verwaltung Ihrer
Dienstfahrzeuge optimieren.
Wenden Sie sich je nach Vertriebsland für
weitere Informationen an das PEUGEOT-
Händlernetz.
Schmutzfänger vorne, Schmutzfänger
hinten, Leichtmetallräder 15/17 Zoll,
Radkastenverkleidung, Lederlenkrad, ...
Scheibenwaschflüssigkeit, Reinigungs-
und Wartungsmittel für innen und außen,
Ersatzglühlampen, ...
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Wartung mit Total
Partner in Sachen Leistung und
Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs
Innovation im Dienste der Leistung
Die Forschungs- und Entwicklungsteams von TOTAL
erarbeiten gemeinsam mit PEUGEOT Schmierstoffe,
die den jüngsten technischen Innovationen der
Fahrzeuge der Marke PEUGEOT Rechnung tragen.
Damit haben Sie die Gewähr, die besten Leistungen
und eine maximale Lebensdauer Ihres Motors zu
erzielen.
EMPFEHLUNG
Reduzierung von Schadstoffemissionen
Die TOTAL-Schmierstoffe wurden entwickelt, um
die Effizienz der Motoren und den Schutz des
Nachbehandlungssystems zu optimieren. Es ist
wichtig, die Wartungsanweisungen von PEUGEOT
einzuhalten, um deren richtige Funktionsweise zu
gewährleisten.
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Öffnen der motorhaube
ÖFFNEN DER MOTORHAUBE
Haubenstütze
Befestigen Sie die Haubenstütze in der
entsprechenden Aufnahme, die durch
einen Aufkleber auf der linken Seite des
Fahrzeugs gekennzeichnet ist,
um die Motorhaube offen zu halten.
Rasten Sie die Haubenstütze vor dem
Schließen der Motorhaube vorsichtig in der
zugehörigen Klemme ein.
Außen
Heben Sie die Motorhaube etwas an und
schieben Sie Ihre flache Hand mit der
Handfläche nach unten dazwischen, um den
Zugang zum Hebel zu erleichtern.
Drücken Sie mit dieser Hand den Hebel
nach links und öffnen Sie die Motorhaube.
Innen
Ziehen Sie den Hebel unter dem
Armaturenbrett an, um die Motorhaube zu
entriegeln.
Schließen
Senken Sie die Motorhaube ab und
lassen Sie sie aus geringer Höhe zufallen.
Überprüfen Sie, ob sie richtig eingerastet ist.
Öffnen Sie Motorhaube möglichst nicht bei
starkem Wind.