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FAHREN MIT DEM HYUNDAI
21FAHREN BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
C170A01A-AST Überprüfungen vor dem Fahrantritt
1. Reifen: Vor dem Fahren auf Autobahnen denReifenluftdruck kontrollieren. Ein zu niedriger Reifenluftdruck führt zu Überhitzung und möglichen Schädendes Reifens. Keine verschlissenen oder beschädigten Reifen verwenden, da dies zu einer Verringerung desHaftvermögens oder zu einer Reifenpanne führt. HINWEIS: Den auf den Reifen angegebenen maximalen Reifendruck nicht überschreiten.
2. Kraftstoff, Kühlmittel und Motoröl: Bei hoher Geschwindigkeit wird 1,5mal mehr Kraftstoff verbraucht als imStadtverkehr. Nicht vergessen, sowohl Motorkühlmittel als auch Motoröl zu überprüfen.
3. Keil- /Flachriemen: Ein lockerer oder beschädigter Keil-/Flachiemen kann zu einer Überhitzung des Motors führen.VERWENDUNG DER BELEUCHTUNG
C180A01A-AST Die Leuchten regelmäßig auf korrekten Betrieb überprüfen und säubern. Bei Tagfahrten mit schlechter Sicht ist es nützlich, mit eingeschaltetemAbblendlicht zu fahren. Dies ermöglicht es nicht nur, gesehen zu werden, sondern auch besser zu sehen.ANHÄNGER- ODER FAHRZEUG- SCHLEPPBETRIEB
C190A01A-GST Wenn Sie mit lhrem Fahrzeug einen Anhänger oder ein Fahrzeug ziehenwollen, beachten Sie die geltenden gesetzlichen Regelungen. Da die gesetzlichen Regelungen fürdas Ziehen von Anhängern, anderen Fahrzeugen oder Geräten von Land zu Land unterschiedlich sind, müsseneventuell unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden. Fragen Sie lhren Hyundai-Vertragshändler, bevor Sie ein Gespann lenken.
VORSICHT:
Benutzen Sie lhren Hyundai in denersten 2.000 km nicht als Zugfahrzeug, damit der Motorrichtig eingefahren werden kann. Wenn Sie diese Vorschrift nicht beachten, kann ein Motor- oderGetriebeschaden die Folge sein.
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C190C02Y-GST Bremsanlage des Anhängers Wenn lhr Anhänger mit einer Bremsanlage ausgerüstet ist, stellenSie sicher, daß sie den gesetzlichen Vorschriften entspricht, richtig eingestellt und funktionsfähig ist. HINWEIS: Wenn Sie lhr Fahrzeug im Gespannbetrieb einsetzen, benötigtes durch die erhöhte Belastung kürzere Wartungsintervalle. Siehe "Wartung unter verschiedenenEinsatzbedingungen" auf Seite 5- 6.
VORSICHT:
o Verbinden Sie die Bremsanlage des Anhängers niemals direkt mit der Bremsanlage desZugfahrzeugs.
o Wenn Sie mit einem Anhänger
auf steilen Steigungen oderGefällstrecken (über 12%) unterwegs sind, achten Sie genau auf die Kühlwassertemperatur-anzeige, um sicherzustellen, daß der Motor nicht überhitzt wird.
! C190D01A-GST Sicherungsketten Wenn sich beim Gespannbetrieb die Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger löst, können das Fahrzeug oder der Anhänger ohne Kontrolle aufandere Fahrspuren gelangen und schließlich von der Straße abkommen. ln den meisten Ländern sind daherSicherungsketten zwischen Fahrzeug und Anhänger vorgeschrieben, um diese Gefahr zu vermeiden.
C190B01S-AST Anhängezugvorrichtung Achten Sie auf die richtige Anhängezugvorrichtung und darauf,daß sie passend zum Anhänger oder zum gezogenen Fahrzeug angebracht ist.Verwenden Sie ausschließlich Qualitätsanhängezugvorrichtungen ohne Niveauausgleich, die die Stützlastgleichmäßig auf das Fahrgestell verteilen. Die Anhängezugvorrichtung muß voneinem qualifizierten Mechaniker angebracht und fest mit dem Fahrzeug verschraubt werden.BENUTZEN SIE KEINESFALLS ANHÄNGEZUGVORRICHTUNGEN, DIE NICHT FEST MIT DEMFAHRZEUG VERBUNDEN ODER NUR AM STOSSFÄNGER BEFESTIGT SIND.
Sollte sich die Nadel derKühlwassertemperaturanzeige zum Bereich "H" (HOT) hin bewegen, fahren Sie, sobald diesgefahrlos möglich ist, an den Fahrbahnrand und halten an, und lassen Sie den Motor so lange imLeerlauf laufen, bis er sich abgekühlt hat. Setzen Sie lhre Fahrt erst dann fort, wenn derMotor ausreichend abgekühlt ist.
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C190E01TG-GST Zulässiges Anhängergewicht Die Stützlast kann durch andere Ver- teilung der Last im Anhänger erhöht oder verringert werden.Zur Kontrolle dient die Feststellung des Gesamtgewichts des Anhängers und der Stützlast. HINWEIS:
1. Beladen Sie den hinteren Teil des Anhängers niemals stärker als den vorderen Teil. Etwa 60% der Last sollten sich im vorderen unddie übrigen 40% im hinteren Teil des Anhängers befinden.
C190E01JM
Stützlast An hängelastC190E02JM
Bruttoachslast Bruttofahrzeu-
ggwicht
2. Das tatsächliche Gesamtgewicht
das Fahrzeugs darf das zulässige Gesamtgewicht, das auf dem Typenschild angegeben ist (siehe Seite 8-2), nicht überschreiten.Das tatsächliche Gesamtgewicht ist das Gewicht des Zugfahrzeugs plus dem Gewicht des Fahrers,der Passagiere, des Gepäcks, der Fracht, der Anhän
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gezugvorrichtung der Stützlast des Anhängers und eventueller zusätzlicher Ausrüstung.
3. Die vordere und hintere Achslast dürfen die zulässige Achslast,die auf dem Typenschild angegeben ist (siehe Seite 8-2),nicht überschreiten.
Es ist möglich, daß das Fahrzeug zwar nicht das zulässigeGesamtgewicht, wohl aber die zulässige Achslast überschreitet. Unsachgemäße Beladung desAnhängers und/oder zuviel Gepäck im Kofferraum kann die Hinterachse überlasten. Indiesem Fall die Last anders verteilen und die Achslast erneut prüfen.
4. Die max. zulässige statische Senkrechtbelastung derAnhängezugvorrichtung beträgt90 kg.
C190E01TG
5. Max. zulässiger Überhang des Kupplungspunktes : 1255 mm.
Kupplungspunkt
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C190F01A-GST Tips für den Anhängerbetrieb
1. Bevor Sie losfahren, überprüfen Siedie korrekte Verbindung von Anhängezugvorrichtung undSicherungskette und die Funktionsfähigkeit von Rück-, Brems- und Blinkleuchten desAnhängers.
2. Halten Sie beim Fahren immer eine
angemessene Geschwindigkeit unddie gesetzlichen Bestimmungen ein.
3. Anhängerbetrieb erhöht den
Kraftstoffverbrauch.
4. Um die Motorbremse und die
Ladekapazität des Drehstromgen- erators gut auszunutzen, vermeiden Sie Fahren im 5. Gang (bei Schaltgetriebe) bzw. im Overdrive(Automatikgetriebe).
5. Sichern Sie immer alle
Gegenstände im Anhänger, damitdie Last bei der Fahrt nicht verrutschen kann. 6. Prüfen Sie Zustand und Luftdruck
aller Reifen am Fahrzeug und am Anhänger. Zu niedriger Luftdruck kann die Fahreigenschaften entscheidend verschlechtern.Vergessen Sie nicht den Reservereifen.
7. Ein Gespann ist empfindlicher gegen Seitenwind und Turbulenzen. WennSie von einem großen Fahrzeug überholt werden, behalten Siekonstante Geschwindigkeit bei und steuern Sie geradeaus. Sollten die Turbulenzen zu groß werden,versuchen Sie, langsamer zu werden, um aus den Turbulenzen des anderen Fahrzeugsherauszukommen.
8. Wenn Sie lhr Gespann parken,
beachten Sie die üblichenSicherheitsregeln, besonders, wenn Sie am Hang parken. Schlagen Sie die Lenkung zumRandstein hin ein, betätigen Sie die Feststellbremse und legen Sie den ersten Gang oder denRückwärtsgang ein (Schaltgetriebe) bzw. stellen Sie den Wählhebel in Parkposition (Automatikgetriebe).Sichem Sie die Räder das Anhängers zusätzlich mit Unterlegkeilen.
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Gebremst
Ungebremst Maximales
Anhängergesamtgewicht in kg
VORSICHT:
Die folgenden Werte stellen Empfehlungen für den Gespannbetrieb dar. Wenn der beladene Anhänger die Werte inder untenstehenden Tabelle überschreitet, ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet.!
WARNUNG:
Falsche Beladung lhres Fahrzeugs oder des Anhängers beeinträchtigen die Lenkbarkeit und Bremswirkung erheblich; ein Unfall mit schwerenVerletzungen kann die Folge sein. kg
Sitützlast 90-
Anhänger
1800750
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9. Wenn der Anhänger elektrisch betriebene Bremsen hat, lassen Sie das Gespann etwas rollen und betätigen Sie dann den Bremsschalter des Anhängers vonHand. So können Sie sicher sein, daß die Bremsen funktionieren, und gleichzeitig die korrektenelektrischen Verbindungen prüfen.
10.Kontrollieren Sie auf lhrer Fahrt
gelegentlich, ob die Ladung desAnhängers gesichert ist und die Beleuchtungsanlage einwandfrei funktioniert.
11.Vermeiden Sie ruckartiges Anfahren, plötzliche Beschleun-igung und abruptes Bremsen.
12. Vermeiden Sie scharfes Wenden und abrupten Spurwechsel.
13.Vermeiden Sie zu langes und zu häufiges Bremsen. Dadurch könnten die Bremsen überhitzen und in der Wirkung nachlassen. 14. Wenn Sie bergab fahren, schalten
Sie in einen niedrigen Gang undnutzen Sie die Motorbremswirkung. Wenn Sie eine lange Steigung hinauffahren, verringern Sie dieGeschwindigkeit und schalten Sie in einen niedrigeren Gang, um den Motor nicht zu überlasten bzw. zuüberhitzen.
15.Wenn Sie an einer Steigung
anhalten müssen, verhindern Siedas Zurückrollen des Gespanns nicht mit dem Gaspedal; dadurch kann das Automatikgetriebeüberhitzen. Benutzen Sie die Bremse oder die Feststellbremse.
HINWEIS: Prüfen Sie bei Gespannbetrieb öfter das Getriebeöl. VORSICHT:
Bei Überhitzung während desGespannbetriebs (Zeiger derTemperaturanzeige reicht zum roten Bereich) folgende Maßnahmen ergreifen, um das Problemauszuschalten oder zu vermindern:
1. Klimaanlage abschalten.
2. Geschwindigkeit verringern.
3. An Steigungen in niedrigeren Gang schalten.
4. Beim Halt im Stop-and-Go-
Verkehr Schalthebel in Neutral- oder Parkposition stellen und Standgas erhöhen.
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Der Motor Springt nicht an .............................................. 3-2 Starthilfe.......................................................................... 3-3
Überhitzung des Motors .................................................. 3-4Ersatrad ........................................................................... 3-5
Bei einer Reifenpanne .................................................... 3-6
Auswechseln eines Defekten Reifens ............................ 3-6
Abschleppen des Fahrzeugs ........................................ 3-11
Abschleppen im Notfall ................................................... 3-13
Wenn Sie Ihre Schlüssel Verlieren ................................. 3-14
IM NOTFALL
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3IM NOTFALL
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D010B01TG-AST Der Motor dreht sich nicht oder nur langsam
D010A01A-AST
1. Darauf achten, ob der Wählhebel inPosition "N" oder "P" steht und die Notbremse angelegt ist.
2. Die Batterieanschlüsse darauf überprüfen, ob sie sauber sind und fest sitzen.
3. Die Innenraumbeleuchtung
einschalten. Verdunkelt sich die Leuchte beim Betätigen des Anlassers oder geht sie aus, ist die Batterie entladen.
4. Die Anlasseranschlüsse auf festen Sitz überprüfen.
5. Zum Starten das Fahrzeug nicht schieben oder ziehen. Siehe die Anweisungen zur "Starthilfe" auf den folgenden Seiten. D010C01Y-AST Der Motor dreht sich normal, springt aber nicht an
1. Den Kraftstoffstand überprüfen.
2. Alle Verbindungsklemmen der
Zündanlage und der Zündkerzen überprüfen. Unterbrochene oder lose Verbindungsklemmenaustauschen.
3. Die Kraftstoffleitung im Motorraum
überprüfen.
4. Springt der Motor immer noch nicht an, einen Hyundai-Vertragshändleraufsuchen.
D010D01A-AST Motor geht während der Fahrt aus
1. Verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie weiter geradeaus. Verlassen Sie vorsichtig dieFahrbahn und halten Sie an einem sicheren Platz.
2. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
3. Versuchen Sie, den Motor wieder
zu starten. Springt der Motor nicht an, lesen Sie Abschnitt "Motor springt nicht an".
WARNUNG:
Springt der Motor nicht an, zum Starten das Fahrzeug nicht schieben oder ziehen. Dadurch könnte es zu Kollisionen oderanderen Beschädigungen kommen. Darüber hinaus kann unverbrannter Kraftstoff zu Katalysatorschädenführen.
HTG5019
DER MOTOR SPRIGT NICHT AN
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IM NOTFALL
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STARTHILFE
D020A02A-AST
WARNUNG:
Starthilfe kann gefährlich sein! Werden diese Anweisungen nicht genau befolgt, können schwereVerletzungen von Personen und Beschädigungen des Fahrzeugs die Folge sein! Bestehen nochUnklarheiten über die Starthilfe, qualifizierte Hilfe in Anspruch nehmen. Fahrzeugbatterienenthalten Schwefelsäure. Diese ist giftig und hochkorrosiv. Bei der Starthilfe eine Schutzbrille tragenund darauf achten, daß keine Säure auf Personen, Kleidung oder Fahrzeug gelangt. o Sollte versehentlich Säure auf die
Haut oder in die Augen gelangen,sofort verunreinigte Kleidung entfernen und den betroffenen Bereich mit klarem Wassermindestens 15 Min. abspülen. Dann sofort ärztliche Hilfe aufsuchen. Muß eine Person zu einer Notaufnahmetransportiert werden, während der Fahrt weiterhin mit einem Schwamm oder einem Tuch auf die betroffeneStelle Wasser auftragen.
o Das während der Starthilfe von der
Batterie abgegebene Gas isthochexplosiv. Im Gefahrenbereich nicht rauchen und Funkenbildung und offene Flammen vermeiden.
o Die für die Starthilfe verwendete Batterie muß eine Spannung von12V aufweisen. Läßt sich nichtbestimmen, ob es sich um eine 12V- Batterie handelt, mit dieser Batterie keine Starthilfe versuchen.
o Für die Starthilfe eines Fahrzeugs mit einer entladenen Batterie mußgenau entsprechend der folgendenSchritte vorgegangen werden. 1. Befindet sich die Startbatterie in
einem anderen Fahrzeug,sicherstellen, daß sich die zwei Fahrzeuge nicht berühren.
2. Alle unnötigen Leuchten und sonstige Verbraucher beiderFahrzeuge ausschalten.
3. Die Klemmen des Starthilfekabels genau entsprechend der auf derVorseite aufgeführten Reihenfolge anschließen, d.h. zuerst eineKlemme des Starthilfekabels an den "Plus-"Pol (+) oder das "Plus"-Kabel (+) der entladenen Batterieanschließen. Dann das andere Ende desselben Kabels an die "Plus"- Klemme der Startbatterieanschließen. Danach die eine Klemme des zweiten Kabels an den "Minus"-Pol der Startbatterieanschließen. Zum Schluß das andere Ende dieses Kabels an ein starres Metallteil desMotors in einem gewissen Abstand zur Batterie anschließen. Das Kabel nicht an ein umlaufendes Teilanschließen.
HTG4001Startbatterie Entladene Batterie