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Sicherheit
5Das „PEUGEOT Connect SOS“-System
erhebt und verarbeitet ausschließlich folgende
Daten, die sich auf das Fahrzeug beziehen:
Fahrgestellnummer, Fahrzeugtyp (PKW oder
leichtes Nutzfahrzeug), Kraftstoffart oder
Energiequelle, die letzten drei Standorte und
die Fahrtrichtung sowie eine Protokolldatei der
automatischen Aktivierung des Systems und
deren Zeitstempel.
Die Empfänger von Daten, die über das System
verarbeitet werden, sind die einschlägigen
Notrufabfragestellen, die von den betreffenden
Behörden des Landes, auf dessen Hoheitsgebiet
sie sich befinden, dazu bestimmt werden, Anrufe
an die einheitliche europäische Notrufnummer
„112“ als Erste anzunehmen und zu bearbeiten.
DatenspeicherungDie im Systemspeicher enthaltenen Daten
sind außerhalb des Systems vor Auslösen eines
Anrufs nicht zugänglich. Das System ist so
gestaltet, dass sichergestellt wird, dass es nicht
rückverfolgbar ist und im Normalbetrieb keine
dauerhafte Verfolgung erfolgt.
Das System ist so gestaltet, dass sichergestellt
wird, dass die Daten im internen Speicher des
Systems automatisch und kontinuierlich gelöscht
werden. Es werden ausschließlich die letzten drei
Standorte des Fahrzeugs gespeichert.
* Je nach Erfassungsbereich von ‚PEUGEOT Connect SOS‘, ‚PEUGEOT Connect Assistance‘ und der offiziellen Landessprache, die der Besitzer des Fahrzeuges
ausgewählt hat.
Die Liste der erfassten Länder und der Telematikdienste ist bei den Vertretern des Händlernetzes erhältlich oder auf der Website Ihres Landes zu finden.
Das Datenprotokoll wird auf keinen Fall mehr
als 13 Stunden nach dem Zeitpunkt, an dem ein
Notruf ausgelöst wurde, gespeichert.
Zugang zu Daten Sie haben das Recht auf Zugang zu
den Daten und können gegebenenfalls die
Berichtigung, Löschung oder Sperrung von
Daten verlangen, die Sie betreffen und deren
Verarbeitung nicht den Vorschriften der Richtlinie
2016/679 (DSGVO) entspricht. Jede gemäß
dieser Richtlinie vorgenommene Berichtigung,
Löschung oder Sperrung muss den Dritten,
denen die Daten übermittelt wurden, mitgeteilt
werden, sofern sich dies nicht als unmöglich
erweist und kein unverhältnismäßiger Aufwand
damit verbunden ist.
Sie haben außerdem das Recht, sich bei
der zuständigen Datenschutzbehörde zu
beschweren.
PEUGEOT Connect
Assistance
► Drücken Sie Taste 2 länger als 2 Sekunden,
um Hilfe anzufordern, wenn Sie mit dem Fahrzeug
liegengeblieben sind (eine Ansage bestätigt, dass
die Nummer angewählt wurde.*).
► Durch sofortiges erneutes Drücken wird der
Anruf storniert.
Mithilfe des Datenschutzmodus können Sie verwalten, welche Daten (Daten und/oder
Standort) zwischen Ihrem Fahrzeug und der
Marke PEUGEOT ausgetauscht werden.
Kann im Menü Einstellungen auf dem
Touchscreen konfiguriert werden.
Je nach Ausstattung können Sie die Ortung
standardmäßig deaktivieren/reaktivieren, indem
Sie die zwei Tasten gleichzeitig drücken und
anschließend die Taste „ASSISTANCE“ zur
Bestätigung drücken.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
gekauft haben, sollten Sie die Konfiguration
dieser Dienste von einem Vertreter des
Händlernetzes überprüfen und von diesem ggf.
abändern lassen. In mehrsprachigen Ländern ist
die Konfiguration auch in einer Landessprache
Ihrer Wahl möglich.
Aus technischen Gründen, insbesondere für die Bereitstellung bestmöglicher
Telematikdienste zugunsten des Kunden, behält
sich der Hersteller das Recht vor, jederzeit eine
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Sicherheit
Aktualisierung des im Fahrzeug verbauten
Telematiksystems durchzuführen.
Wenn Sie das Angebot Peugeot Connect Packs einschließlich des SOS- und
Assistance-Pakets nutzen, verfügen Sie über
weitere Dienste in Ihrem persönlichen Bereich
über die Internetseite Ihres Landes.
Weitere Informationen über Not- und
Pannenhilferuf finden Sie in den allgemeinen
Nutzungsbedingungen dieser Dienste.
Hupe
► Drücken Sie auf den mittleren Bereich des
Lenkrads.
Fußgängerhupe (Elektrisch)
Dieses System warnt Fußgänger vor dem
herannahenden Fahrzeug. Die Fußgängerhupe ist betriebsbereit, sobald das
Fahrzeug im Vorwärts- oder Rückwärtsgang fährt
und bei Geschwindigkeiten von bis zu 30
km/h.
Diese Funktion kann nicht deaktiviert werden.
Funktionsstörung
Im Fall einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Das elektronische Stabilitätsprogramm, bestehend
aus den folgenden Systemen:
–
Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
–
Bremsassistent (BA)
–
Antriebsschlupfregelung (ASR)
–
Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC)
–
Intelligente T
raktionskontrolle
–
Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Antiblockiersystem (ABS)/Elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Diese Systeme sorgen für erhöhte Stabilität und
Manövrierfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim Bremsen
und stellen eine bessere Kurvensteuerung sicher,
besonders auf schlechter oder rutschiger Fahrbahn.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder bei
einer Notbremsung.
Der elektronischer Bremskraftverteiler (EBV) sorgt
für eine optimale Steuerung des Bremsdrucks auf
den einzelnen Rädern.
►
Bremsen Sie im Falle einer Notbremsung
mit voller Kraft, und zwar konstant, ohne den
Pedaldruck zu verringern.
Das ABS kann sich bei normaler Funktionsweise durch leichte Vibrationen im
Bremspedal bemerkbar machen.
Beim konstanten Leuchten dieser Kontrollleuchte liegt eine Störung im
Antiblockiersystem ABS vor.
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher
Bremswirkung. Fahren Sie vorsichtig und mit
gemäßigter Geschwindigkeit.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Beim Aufleuchten dieser an die STOP- und ABS-Kontrollleuchte gekoppelten
Kontrollleuchte in Verbindung mit einem Warnton
und einer Meldung auf dem Bildschirm liegt eine
Funktionsstörung im elektronischen
Bremskraftverteiler (EBV) vor.
Unbedingt anhalten!.
Stellen Sie das Fahrzeug ab, sobald dies gefahrlos
möglich ist und schalten Sie die Zündung aus.
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Sicherheit
5Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeugs zugelassen sind.
Nach einem Aufprall Lassen Sie es von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Bremsassistent (BA)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich bei
Notbremsungen der optimale Bremsdruck schneller
erzielen und damit der Bremsweg verkürzen.
Er wird je nach der Geschwindigkeit, mit der man
auf das Bremspedal tritt, aktiviert, und macht sich
in einem verringerten Pedalwiderstand und einer
erhöhten Bremswirkung bemerkbar.
Antriebsschlupfregelung (ASR) / Dynamische
Stabilitätskontrolle (DSC)
Die Antriebsschlupfregelung (oder
Traktionskontrolle) sorgt für optimalen Antrieb
durch Verwendung der Motorbremse und durch
Einwirken auf die Bremsen der Antriebsräder,
um ein Durchdrehen eines oder mehrerer Räder
zu verhindern. Darüber hinaus sorgt sie für eine
bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs.
Bei einer Abweichung zwischen der vom Fahrzeug
verfolgten und der vom Fahrer gewünschten Spur
verwendet die dynamische Stabilitätskontrolle
automatisch die Motorbremse und wirkt auf die
Bremse eines oder mehrerer Räder, um das
Fahrzeug innerhalb der Grenzen der physikalischen
Gesetze wieder in die gewünschte Spur zu lenken.
Diese Systeme werden automatisch bei jedem
Fahrzeugstart aktiviert.
Sie treten bei Problemen mit der
Bodenhaftung oder dem Halten der Spur in
Aktion (durch das Blinken dieser Kontrollleuchte auf
dem Kombiinstrument bestätigt).
Deaktivierung/Reaktivierung
Unter außergewöhnlichen Bedingungen (Starten
des Fahrzeugs, wenn es im Morast, Schnee, auf
beweglichem Untergrund usw. festgefahren ist) kann
es sich als zweckmäßig erweisen, die Systeme
DSC und ASR zu deaktivieren, damit die Räder
durchdrehen und wieder Bodenhaftung finden
können.
Es wird jedoch empfohlen, die Systeme sobald wie
möglich wieder zu aktivieren.
Nur das ASR-System kann über den Touchscreen deaktiviert werden.
Deaktivierung über die Taste oder Advanced
Grip Control
Drücken Sie diese Taste oder drehen Sie den Drehregler in diese Position. Die Kontrollleuchte der Taste oder des Drehreglers
leuchtet auf: das DSC/ASR-System hat keinen
Einfluss mehr auf den Antrieb.
Deaktivierung über den Touchscreen
Deaktivieren Sie im Menü
„ Fahrbeleuchtung/Fahrzeug” das
ASR-System.
Eine Bestätigungsmeldung wird angezeigt und diese Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument leuchtet auf.
Das ASR-System hat keinen Einfluss mehr auf den
Betrieb des Motors.
Reaktivierung über die Taste oder Advanced
Grip Control
Drücken Sie auf diese Taste.
Oder
Drehen Sie den Drehregler auf diese Position.
Die Kontrollleuchte der Taste bzw. des Drehreglers
erlischt.
Erneute Aktivierung über den Touchscreen
Aktivieren Sie im Menü „Fahrbeleuchtung/ Fahrzeug” das ASR-System.
Eine Bestätigungsmeldung wird angezeigt und diese Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument erlischt.
Diese Systeme werden nach jedem Ausschalten der
Zündung oder ab 50
km/h automatisch reaktiviert.
Bei einer Geschwindigkeit von unter 50
km/h
müssen diese Systeme manuell reaktiviert werden.
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Sicherheit
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung und
einem akustischen Signal auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
ASR / DSC Diese Systeme bieten zusätzliche Sicherheit
bei normaler Fahrweise, sollten jedoch den
Fahrer nicht dazu verleiten, riskanter oder zu
schnell zu fahren.
Unter bestimmten Umständen (Regen, Schnee,
Eis) besteht das Risiko, die Traktion zu verlieren.
Für Ihre Sicherheit ist es daher wichtig, diese
Systeme unter allen Bedingungen aktiviert
zu lassen, besonders bei sehr schwierigen
Bedingungen.
Die Systeme funktionieren nur zuverlässig
unter der Voraussetzung, dass die Vorschriften
des Herstellers sowohl bezüglich der Räder
(Bereifung und Felgen), der Bremsanlage, der
elektronischen Bauteile als auch der Montage-
und Reparaturverfahren der Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes eingehalten werden.
Es wird empfohlen, mit Winter- oder
Ganzjahresreifen zu fahren, um die Vorteile
dieser Technik in der kalten Jahreszeit nutzen
zu können. Auf alle vier Räder müssen Reifen
aufgezogen werden, die für das Fahrzeug
zugelassen sind.
Die Reifenspezifikationen sind auf dem Reifen-
und Farbcodeaufkleber angegeben. Zusätzliche
Informationen zum Thema Kenndaten finden Sie
im entsprechenden Abschnitt.
Intelligente Traktionskontrolle
(Je nach Ausführung)
Das intelligente Traktionskontrollsystem verbessert
die Bodenhaftung beim Fahren im Schnee.
Diese Funktion erkennt Situationen mit geringer
Haftung, die das Anfahren und den Vortrieb des
Fahrzeugs auf frisch gefallenem hohem oder
festgefahrenem Schnee schwierig gestalten.
In diesen Situationen kommt das System zum
Einsatz, indem es das Durchdrehen der Vorderräder
begrenzt, um den Vortrieb und die Richtungsstabilität
Ihres Fahrzeugs zu optimieren.
Es wird dringend empfohlen, auf rutschiger Fahrbahn mit Winterreifen zu fahren.
Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht dieses
System die Reduzierung der Ausbruchsgefahr des
Fahrzeugs und des Anhängers.
Funktionsweise
Das System wird beim Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert. Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) darf
keine Funktionsstörung aufweisen.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit muss zwischen 60
und 160
km/h liegen.
Wenn das System Schwingungsbewegungen
des Anhängers erfasst, betätigt es die
Bremsen, um den Anhänger zu stabilisieren, und
reduziert ggf. die Motorleistung, um das Fahrzeug
zu verlangsamen. (Die Korrektur wird durch das
Blinken dieser Kontrollleuchte im Kombiinstrument
sowie durch das Aktivieren der Bremsleuchten
signalisiert).
Weitere Informationen zu Gewichten und
Anhängelasten finden Sie in der Rubrik Motordaten
und Anhängelasten oder im Fahrzeugschein Ihres
Fahrzeugs.
Um während der Fahrt mit einer
Anhängerkupplung volle Sicherheit zu
gewährleisten, siehe entsprechenden Abschnitt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit einer Meldung und einem
akustischen Signal auf.
Wenn Sie weiterhin einen Anhänger ziehen,
verringern Sie Ihre Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig!
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
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Sicherheit
5Das System „Anhänger-Stabilitätskontrolle“ bietet unter normalen Fahrbedingungen
mehr Sicherheit, vorausgesetzt die
Nutzungsempfehlungen bezüglich des
Anhängers sowie die geltende Gesetzgebung
Ihres Landes werden eingehalten. Das System
darf den Fahrer nicht dazu verleiten, zusätzliche
Risiken einzugehen, wie beispielsweise unter
schlechten Funktionsbedingungen einen
Anhänger zu nutzen (Überladung, Nichteinhalten
der Stützlast, abgenutzte oder nicht richtig
aufgepumpte Reifen, defekte Bremsanlage) oder
mit zu hoher Geschwindigkeit zu fahren.
Unter bestimmten Umständen kann
es vorkommen, dass das System die
Schwingungsbewegungen des Anhängers
nicht erkennt, beispielsweise bei einem leichten
Anhänger.
Beim Fahren auf glatter oder schlechter
Fahrbahn kann es passieren, dass das System
ein plötzliches Schlingern des Anhängers nicht
verhindern kann.
Advanced Grip Control
(Je nach Ausführung)
Ein spezielles patentiertes Antriebsschlupfsystem,
das das Fahrverhalten auf Schnee, Schlamm und
Sand verbessert. Dieses System, dessen Funktionsweise für jede
Fahrsituation optimiert wurde, hilft Ihnen in den
meisten Fällen bei geringer Bodenhaftung (bei
Verwendung als PKW).
In Verbindung mit den Allwetterreifen Peak
Mountain Snow Flake bietet dieses System einen
Kompromiss zwischen Sicherheit, Bodenhaftung
und Fahrverhalten.
Das Gaspedal muss ausreichend fest getreten
werden, damit das System die Motorleistung
nutzen kann. Dabei können vorübergehend hohe
Motordrehzahlen auftreten.
Mit einem Drehknopf mit fünf Positionen können Sie
einen den Fahrbedingungen entsprechenden Modus
wählen.
In Verbindung mit jeder Betriebsart leuchtet eine
Kontrollleuchte auf und es wird eine Meldung
angezeigt, um Ihre Auswahl zu bestätigen.
Betriebsmodi
Standard (ESP)
Dieser Modus ist auf geringen Schlupf bei verschiedenen, auf normaler Fahrbahn
gewöhnlich auftretenden
Bodenhaftungsbedingungen abgestimmt.
Nach jedem Ausschalten der Zündung wird das System automatisch wieder in diesen
Modus zurückgesetzt.
Schnee
Dieser Modus passt sich an die Bodenhaftungsbedingungen für jedes
einzelne der beiden Vorderräder beim Anfahren an.
(Modus bis 80
km/h aktiv)
Gelände (Schlamm, feuchtes Gras usw.)
Dieser Modus lässt beim Anfahren für das Rad mit weniger Bodenhaftung viel Schlupf
zu, damit das Rad den Schlamm entfernt und wieder
Bodenhaftung bekommen kann. Parallel dazu wird
das Rad mit mehr Bodenhaftung so gesteuert, dass
möglichst viel Drehmoment übertragen wird.
Das System verringert beim Anfahren den Schlupf
und passt sich damit optimal an die Bedürfnisse des
Fahrers an.
(Modus bis 50
km/h aktiv)
Sand
Dieser Modus lässt simultan für beide Antriebsräder wenig Schlupf zu, damit sich
das Fahrzeug fortbewegt und nicht stecken bleibt.
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Sicherheit
(Modus bis 120 km/h aktiv)
Verwenden Sie auf Sand keinen anderen Modus, damit das Fahrzeug nicht stecken
bleibt.
Deaktivierung
Sie können das ASR- und das DSC-System deaktivieren, indem Sie das Einstellrad auf
„ OFF“ drehen.
Bei einem Verlassen der Fahrspur haben
das ASR- und das DSC-System keinen
Einfluss mehr auf den Antrieb oder die Bremsen.
Diese Systeme werden ab einer Geschwindigkeit
von 50
km/h oder bei jedem Einschalten der
Zündung erneut aktiviert.
Empfehlungen Ihr Fahrzeug ist vor allem für das Befahren
von asphaltierten Straßen ausgelegt. Sie können
jedoch gelegentlich auch andere, weniger
befahrbare Wege nutzen.
Nicht möglich sind dagegen Fahrten im offenen
Gelände, wie zum Beispiel:
–
das Überqueren und Befahren von Gelände,
bei dem der Unterboden beschädigt oder
Teile (Kraftstoffleitung, Kraftstoffkühler ...)
durch Hindernisse oder insbesondere Steine
abgerissen werden könnten,
–
das Fahren in Gelände mit starken Steigungen
und geringer Bodenhaftung,
–
das Überqueren eines W
asserlaufs.
Sicherheitsgurte
Gurtaufroller
Die Sicherheitsgurte haben einen automatischen
Gurtaufroller, mit dem die Gurtlänge automatisch
an den Körper angepasst wird. Der Gurt wird
automatisch eingezogen, wenn er nicht benutzt wird.
Die Gurtaufroller sind mit einer automatischen
Blockiervorrichtung ausgerüstet, die bei einem
Aufprall, einer Notbremsung oder einem Überschlag
des Fahrzeugs wirksam wird. Sie können gelöst
werden, indem Sie fest am Gurt ziehen und ihn
wieder loslassen, damit er sich wieder leicht einrollt.
Pyrotechnischer Gurtstraffer
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden die Gurte
durch die pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, sodass sie fest am Körper der Insassen
anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Gurtkraftbegrenzer
Dieses System verringert den Druck des Gurtes auf
den Brustkorb der Insassen und bietet ihnen auf
diese Weise besseren Schutz.
Bei einem AufprallJe nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische System vor den Airbags
und unabhängig davon ausgelöst werden. Beim
Auslösen der Gurtstraffer kommt es zu einer
leichten, unschädlichen Rauchentwicklung und
die Aktivierung der Pyropatrone im System
verursacht einen Knall.
In allen Fällen leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte
auf.
Lassen Sie nach einem Aufprall das Gurtsystem
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen und gegebenenfalls
austauschen.
Sicherheitsgurte vorne
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Sicherheit
5Die vorderen Sicherheitsgurte sind
mit pyrotechnischen Gurtstraffern und
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit auf den vorderen
Plätzen.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden die Gurte
durch die pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, sodass sie fest am Körper der Insassen
anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Der Gurtkraftbegrenzer verringert den Druck des
Sicherheitsgurtes auf den Brustkorb der Insassen
und bietet ihnen auf diese Weise besseren Schutz.
Sicherheitsgurt anlegen
► Legen Sie den Gurt an und lassen Sie den
Riegel im Gurtschloss einrasten.
►
Überprüfen Sie, ob der Sicherheitsgurt
eingerastet ist, indem Sie daran ziehen.
Entriegelung
► Drücken Sie auf den roten Knopf am
Gurtschloss.
►
Führen Sie den Gurt mit der Hand zurück.
Höhenverstellung
► Während Sie das Bedienungselement A zum
Tieferstellen der Gurtaufhängung nach unten
bewegen, verschieben Sie die Einheit.
►
Schieben Sie zum Höherstellen der
Gurtaufhängung die Einheit nach oben.
Der obere Teil des Gurtes muss in der Schulterhöhle platziert werden.
Sitzbank vorne mit zwei Plätzen
Wenn das Fahrzeug vorne mit einer Sitzbank
ausgestattet ist, achten Sie darauf, dass der richtige
Sicherheitsgurt mit dem richtigen Gurtschloss
verwendet wird.
Verwechseln Sie nicht den Sicherheitsgurt oder das
Gurtschloss des Fahrers mit dem Gurtschloss oder
dem Sicherheitsgurt des mittleren Platzes.
Sicherheitsgurte hinten
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Sicherheit
Eine Sitzbank mit drei Plätzen (einteilig oder 1/3-
Sitz und 2/3-Sitzbank) ist mit Dreipunktgurten mit
Verankerung und Aufroller auf den Seitenplätzen
ausgestattet.
Am mittleren Platz befinden sich eine an der
Rückenlehne angebrachte Führung und ein
Aufrollmechanismus.
Die Aufroller auf den Seitenplätzen in der 2. Sitzreihe
verfügen über ein Gurtkraftbegrenzungssystem.
Die Plätze in der 3. Sitzreihe sind mit
Dreipunktgurten mit Verankerung und Aufrollern
ausgestattet.
Achten Sie bei der 2. und 3. Sitzreihe darauf, dass der richtige Gurt im jeweils
richtigen Gurtschloss verankert wird.
Der Sicherheitsgurt bzw. das Gurtschloss der
Seitenplätze darf nicht mit dem Gurtschloss
oder dem Sicherheitsgurt des mittleren Platzes
verwechselt werden.
Achten Sie beim Herunterklappen der seitlichen
Sitze oder der Rückenlehnen in die Tischposition
darauf, dass die Schlaufe des mittleren
Sicherheitsgurtes nicht eingeklemmt wird.
Achten Sie darauf, dass der Sicherheitsgurt nach
dem Umklappen oder Versetzen eines Sitzes
oder einer Sitzbank hinten richtig in die Halterung
eingezogen ist und das Gurtschloss frei liegt, um
den Gurt schließen zu können.
Achten Sie bei Eingriffen an den seitlichen Sitzen
(Einbauen/Ausbauen) oder beim Zusteigen in die
3. Sitzreihe darauf, dass der mittlere Gurt nicht
einhakt.
Mit Einzelsitzen
Allure, Business VIP
Diese sind mit Dreipunktgurten ausgestattet, die
jeweils über eine Führung und einen Gurtaufroller an
der Rückenlehne verfügen.
Kontrollleuchten für den/die
Sicherheitsgurt(e)
A.Kontrollleuchte für nicht angelegte/gelöste
Sicherheitsgurte vorne
B.Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt links
C. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt, mittlerer Sitz (falls Ihr Fahrzeug
mit einer vorderen Sitzbank mit zwei Plätzen
ausgerüstet ist).
D. Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt rechts (falls Ihr Fahrzeug
mit einer vorderen Sitzbank mit Einzelsitzen
ausgerüstet ist).
Kontrollleuchte für nicht angelegten/gelösten
Sicherheitsgurt rechts (falls Ihr Fahrzeug mit
einer vorderen Sitzbank mit zwei Plätzen
ausgerüstet ist).
Beim Einschalten der Zündung leuchtet(n) die
Kontrollleuchte(n) auf, wenn der betreffende
Sicherheitsgurt nicht angelegt bzw. gelöst wurde.
Ab ca. 20
km/h blinkt/blinken die Kontrollleuchte(n)
für zwei Minuten in Verbindung mit einem
akustischen Signal. Nach Ablauf der zwei Minuten
bleibt/bleiben die Kontrollleuchte(n) so lange
eingeschaltet, bis der Fahrer oder der Beifahrer den
Sicherheitsgurt angelegt hat.
Hinweise
Der Fahrer muss sich vor der Fahrt vergewissern, dass die Insassen die