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SICHERHEIT
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Einparkhilfe
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EINPARKHILFE VORN UND/
ODER HINTEN
Sofern Ihr Fahrzeug entsprechend
ausgestattet ist, besteht das akustische
und/oder graphische System aus vier in
der vorderen und/oder hinteren Stoßstange
eingebauten Abstandssensoren. Diese
erkennen jedes Hindernis im Sichtfeld
(Person, Fahrzeug, Baum, Schranke) vor
oder hinter dem rangierenden Fahrzeug.
Gegenstände, die aufgrund ihrer Größe oder
Dicke bei Beginn des Einparkens erfasst
werden, werden gegebenenfalls am Ende des
Einparkvorgangs nicht mehr erfasst, wenn
sie sich im toten Winkel zwischen und unter
den Sensoren befi nden. Beispiele: Pfl öcke,
Baustellenleitpfosten oder Bürgersteig-Poller.
Das System entbindet den Fahrer
nicht von einer umsichtigen und
verantwortungsbewussten Fahrweise.
Aktivieren
Das System wird aktiviert, sobald
- Sie den Rückwärtsgang einlegen,
- die Geschwindigkeit unter 10 km/h
im Vorwärtsgang beträgt.
Beim Aktivieren ertönt ein akustisches
Signal, während gleichzeitig je nach
Bildschirm das Fahrzeug angezeigt wird.
Der Abstand wird angegeben:
- durch ein akustisches Warnsignal,
das in immer schnellerer Folge
ertönt, je mehr sich das Fahrzeug
dem Hindernis nähert,
- durch eine Grafi k auf dem
Bildschirm mit Balken, die sich dem
Fahrzeug nähern.
Das Hindernis wird anhand des von
den Lautsprechern ausgesandten
akustischen Signals vorn oder hinten
und links oder rechts geortet.
Inaktivieren des Systems
Drücken Sie erneut auf den Schalter am
Armaturenbrett, um das System zu inaktivieren.
Die Schalterleuchte erlischt.
Achten Sie bei schlechtem Wetter oder im
Winter darauf, dass die Sensoren nicht mit
Schmutz, Eis oder Schnee bedeckt sind.
In diesem Fall (z.B. bei verschmutzten Sensoren)
blinkt die Kontrollleuchte beim Einlegen des
Rückwärtsgangs. Gleichzeitig ertönt ein
akustisches Signal verbunden mit einer Meldung
auf dem Bildschirm.
Wenden Sie sich an das PEUGEOT-Händlernetz.
Inaktivieren
Drücken Sie auf den Schalter am
Armaturenbrett, um das System zu
inaktivieren (und ggfs. schlafende
Kinder nicht aufzuwecken). Die
Kontrollleuchte im Schalter leuchtet auf.
Das System wird wieder inaktiviert:
- wenn Sie den Rückwärtsgang
verlassen,
- wenn die Geschwindigkeit über
10 km/h beträgt,
- am Ende des Einparkvorgangs im
Stand (nur bei Einparkhilfe vorn).
REAKTIVIEREN
Wenn der Abstand zwischen Fahrzeugheck
und Hindernis weniger als ca. dreißig
Zentimeter beträgt, geht das Signal in einen
Dauerton über, während gleichzeitig je nach
Bildschirm das Symbol "Gefahr" erscheint.
Das System wird automatisch
inaktiviert, wenn ein Anhänger
angekuppelt oder ein Fahrradträger
montiert wird (Fahrzeug mit einer
Anhängerkupplung oder einem Fahrradträger,
die von PEUGEOT empfohlen sind).
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Fahrsicherheit
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
UND ELEKTRONISCHER
BREMSKRAFTVERTEILER
(EBV)
Das mit dem elektronischen
Bremskraftverteiler verbundene
Antiblockiersystem sorgt für erhöhte
Stabilität und Manövrierfähigkeit
Ihre Fahrzeugs beim Bremsen,
insbesondere auf schlechtem oder
rutschigem Belag.
HUPE
Auf eine der Lenkradspeichen drücken. Achten Sie beim Radwechsel
(Reifen und Felgen) darauf, dass
die Räder zugelassen sind.
Das Antiblockiersystem wird
automatisch aktiviert, sobald die Räder
zu blockieren drohen.
Ein Aufl euchten dieser
Warnleuchte in Verbindung mit
einem akustischen Signal und
einer Meldung weist auf eine
Störung im ABS hin, die dazu
führen kann, dass man beim Bremsen
die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.
Ein gleichzeitiges Aufl euchten
dieser Leuchte mit der STOP
-
Warnleuchte in Verbindung mit
einem akustischen Signal und
einer Meldung weist auf eine
Funktionsstörung des elektronischen
Bremskraftverteilers hin, die dazu
führen kann, dass man beim Bremsen
die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.
Halten Sie unbedingt an.
Wenden Sie sich in beiden Fällen
an das PEUGEOT-Händlernetz.
Das Antiblockiersystem kann sich im
normalen Betrieb durch leichte Vibrationen
im Bremspedal bemerkbar machen.
Bremsen Sie im Falle einer
Notbremsung mit voller Kraft,
und zwar konstant, ohne den
Pedaldruck zu verringern.
NOTBREMSUNGEN (BFN)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich
bei Notbremsungen der optimale
Bremsdruck schneller erzielen.
Treten Sie hierzu mit voller Kraft auf
das Bremspedal und halten Sie es
gedrückt.
Er wird je nach der Geschwindigkeit,
mit der man auf die Bremse
tritt, aktiviert und ändert den
Pedalwiderstand unter dem Fuß.
Um die Bremsunterstützung durch
den Bremsassistenten zu verlängern,
halten Sie das Bremspedal gedrückt.
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SICHERHEIT
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Fahrsicherheit
4
ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG
(ASR) UND ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSPROGRAMM
(ESP)
Aktivierung ASR und ESP
Bei eingeschalteter Zündung sind ASR
und ESP immer aktiv.
ASR/ESP deaktivieren
Unter außergewöhnlichen Bedingungen
(Starten des Fahrzeugs, wenn es im
Morast, Schnee, auf beweglichem
Untergrund, usw. festgefahren ist) kann
es sich als zweckmäßig erweisen,
Antriebsschlupfregelung (ASR) und
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
zu inaktivieren, damit die Räder durchdrehen
und wieder Bodenhaftung fi nden.
-
Schalter unter dem Lenkrad links am
Armaturenbrett drücken.
Die Kontrollleuchte leuchtet
auf, verbunden mit einer
Meldung: ASR und ESP
haben keine Einwirkung
mehr auf den Motorbetrieb,
wirken jedoch weiter auf die
Bremsen.
Funktionskontrolle
Elektronisches Stabilitätsprogramm
(ESP) und Antriebsschlupfregelung
(ASR) bieten zusätzliche Sicherheit
bei normaler Fahrweise, sollten jedoch
den Fahrer nicht dazu verleiten, riskanter
oder zu schnell zu fahren.
Das System funktioniert nur unter
der Bedingung, dass die Vorschriften
des Herstellers bezüglich der Räder
(Bereifung und Felgen), der Bremsanlage,
der elektronischen Bauteile und der
Montage- und Reparaturverfahren des
PEUGEOT-Händlernetzes eingehalten
werden.
Lassen Sie das System nach einem
Aufprall vom PEUGEOT-Händlernetz
überprüfen.
Sie schalten sich wieder ein:
-
automatisch ab 50 km/h,
-
manuell durch erneuten Druck auf
den Schalter.
Funktionskontrolle ASR
und ESP
Die Kontrollleuchte blinkt bei
der Aktivierung der ASR oder
des ESP.
Diese Systeme sind mit dem
Antiblockiersystem verbunden und
ergänzen es.
Die ASR sorgt für optimalen Antrieb
und verhindert ein Durchdrehen der
Räder, indem sie auf die Bremsen
der Antriebsräder und den Motor
einwirkt. Darüber hinaus sorgt sie für
eine bessere Richtungsstabilität des
Fahrzeugs beim Beschleunigen.
Bei einer Abweichung zwischen der
vom Fahrzeug verfolgten und der vom
Fahrer gewünschten Spur wirkt das
ESP automatisch auf die Bremse eines
oder mehrerer Räder und auf den
Motor, um das Fahrzeug innerhalb der
Grenzen der physikalischen Gesetze in
die gewünschte Spur zu lenken.
Bei einer Betriebsstörung
der Systeme leuchtet
die Kontrollleuchte auf,
verbunden mit einem
akustischen Signal und einer
Meldung auf dem Bildschirm.
Wenden Sie sich an das PEUGEOT-
Händlernetz, um das System
überprüfen zu lassen.
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Fahrsicherheit
REIFENDRUCKÜBERWACHUNG
Sensoren überwachen den
Reifendruck während der Fahrt und
lösen bei einem Defekt oder einer
Reifenpanne Alarm aus (bei über
25 km/h).
Ein blinkendes Symbol, das ein Rad
darstellt, zeigt an, welches Rad/welche
Räder betroffen ist/sind.
Zu wenig Luft auf dem Reifen
Die SERVICE-Warnleuchte
leuchtet auf, während
gleichzeitig die Meldung
"Reifendruck zu niedrig"
und ein
Radsymbol auf dem Bildschirm erscheinen
und ein akustisches Warnsignal ertönt.
Prüfen Sie den Reifendruck
schnellstmöglich.
Wenn der beschädigte Reifen
vorübergehend im Kofferraum
verstaut wird, erscheint die
Meldung erneut, um daran zu erinnern,
dass der Reifen repariert werden
muss. Eine weitere Meldung gleicher
Art kann dann nicht mehr angezeigt
werden.
Kein(e) Sensor(en) erfasst
Die SERVICE-Warnleuchte
leuchtet auf, während
gleichzeitig die Meldung
"X Reifendrucksensor(en) nicht
erfassbar"
und ein Radsymbol auf
dem Bildschirm erscheinen und ein
akustisches Signal ertönt.
Die Überwachung bei einem oder
mehreren Rädern funktioniert nicht mehr.
Wenden Sie sich an das PEUGEOT-
Händlernetz, um die defekten Sensoren
austauschen zu lassen. Diese Meldung erscheint auch,
wenn ein Rad vom Fahrzeug
abmontiert wird (zur Reparatur)
oder ein Rad ohne Radsensor
(Winterreifen) montiert wird.
Jede Reparatur und jeder
Reifenwechsel an einem mit
diesem System ausgerüsteten Rad
sollten nur durch das PEUGEOT-
Händlernetz vorgenommen werden.
Die Reifendrucküberwachung
ist eine Fahrhilfe. Sie entbindet
den Fahrer weder von seiner
Aufmerksamkeit noch von seiner
Verantwortung.
Das System ersetzt nicht die
regelmäßige Prüfung des Reifendrucks
(einschließlich des Ersatzrades),
um optimales Fahrverhalten zu
gewährleisten und einen vorzeitigen
Verschleiß der Reifen insbesondere bei
erschwerten Fahrbedingungen (starke
Beladung, hohe Geschwindigkeiten) zu
vermeiden.
Es kann durch elektromagnetische
Strahlung benachbarter Frequenzen
vorübergehend gestört werden.
Reifenpanne
Die STOP-Warnleuchte
leuchtet auf, während
gleichzeitig die Meldung
"defekte(r) Reifen"
und ein Radsymbol
auf dem Bildschirm erscheinen und ein
akustisches Warnsignal ertönt.
Sofort anhalten und jedes plötzliche
Lenk- und Bremsmanöver vermeiden.
Beschädigten Reifen (geplatzt oder
mit starkem Luftverlust) wechseln und
Reifendruck so schnell wie möglich
kontrollieren lassen.
Abschnitt 7, Unterabschnitt
"Radwechsel".
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SICHERHEIT
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Sicherheitsgurte
4
SEITLICHE SICHERHEITSGURTE
VORN UND HINTEN
Die vorderen Plätze und die hinteren
seitlichen Plätze in Reihe 2 sind mit
pyrotechnischen Gurtstraffern und
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet. Der Beckengurt muss so tief wie möglich
am Becken anliegen. Der Schultergurt
muss über die Schulter verlaufen, und
zwar so, dass er nicht am Hals anliegt.
Vergewissern Sie sich, dass der Gurt richtig
eingerastet ist, indem Sie daran ziehen.
Der Gurtkraftbegrenzer verringert den
Druck des Gurtes auf den Brustkorb
der Insassen und bietet ihnen auf
diese Weise besseren Schutz.
Das Aufl euchten der Warnleuchte kann
auch durch eine auf dem Beifahrersitz
abgelegte Tasche oder ein Tier, das
darauf sitzt, ausgelöst werden.
Warnleuchte für nicht angelegten
Sicherheitsgurt vorn
Wenn Fahrer und/oder
Beifahrer den Sicherheitsgurt
nicht angelegt haben, leuchtet diese
Warnleuchte auf.
Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h
blinkt sie, während gleichzeitig ein
anschwellendes akustisches Signal
(für die Dauer von ca. 90 Sekunden)
ertönt und auf dem Bildschirm eine
Meldung erscheint.
Seitliche Sicherheitsgurte
hinten, Reihe 2
Wenn Sie den Sicherheitsgurt nicht
benutzen, schieben Sie des Komforts
halber die Gurtaufhängung bis zum
Anschlag nach oben, um Vibrationen
des Gurtriegels zu vermeiden.
Höhenverstellung
- zum Tieferstellen der Gurtaufhängung
Bedienungselement zusammendrücken
und nach unten schieben,
-
zum Höherstellen der Gurtaufhängung
Bedienungselement nach oben
schieben.
Gurt anlegen
-
Gurt nach vorne ziehen und Riegel
im Gurtschloss einrasten lassen.
-
Am Gurt ziehen, um zu prüfen, ob
er richtig eingerastet ist.
Sicherheitsgurte mit
Aufrollautomatik
Sie sind mit einer automatischen
Blockiervorrichtung bei einem Aufprall
oder einer Notbremsung ausgerüstet.
Mehr Sicherheit beim Frontalaufprall
wird dadurch gewährleistet, dass man
Sicherheitsgurte mit pyrotechnischem
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
eingeführt hat. Je nach Heftigkeit des
Aufpralls werden die Gurte durch den
pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, so dass sie fest am Körper der
Insassen anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung
eingeschaltet ist.
Seitliche Sicherheitsgurte
hinten, Reihe 3
Die hinteren seitlichen Plätze in
Reihe 3 sind mit zwei Automatik-
Dreipunktgurten mit Gurtkraftbegrenzer
ausgerüstet.
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Sicherheitsgurte
Je nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische System
vor den Airbags und unabhängig
davon ausgelöst werden. Es strafft
unverzüglich die Gurte, so dass diese
eng am Körper der Insassen anliegen.
Die Auslösung der Gurtstraffer ist
mit der Freisetzung einer leichten
unschädlichen Rauchfahne und einem
Geräusch verbunden, verursacht
durch die Aktivierung der im System
eingebauten pyrotechnischen Patrone.
Die Gurtkraftbegrenzer verringern den
Druck der Gurte auf den Körper der
Insassen.
Die Gurtaufroller sind mit einer
automatischen Blockiervorrichtung
im Falle eines Aufpralls oder einer
Notbremsung ausgerüstet.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
mit Einschalten der Zündung aktiv.
Sie können den Gurt lösen, indem Sie
auf den roten Knopf am Gurtschloss
drücken. Führen Sie den Gurt beim
Aufrollen mit der Hand.
Der obere Teil des Gurtes (Schultergurt) muss
über die Schulter verlaufen, und zwar so, dass
er nicht am Hals anliegt.
Der Beckengurt muss so tief wie möglich am
Becken anliegen.
Vertauschen Sie die Gurtschlösser nicht, sie
würden in diesem Fall ihre Schutzfunktion nicht
voll erfüllen. Wenn die Sitze mit Armlehnen
ausgerüstet sind, muss der Beckengurt immer
unter der Armlehne hindurch geführt werden.
Überprüfen Sie die ordnungsgemäße
Verriegelung des Gurtes durch ein kurzes,
kräftiges Ziehen.
Was Sie beachten sollten
Der Fahrer muss sich vor Beginn
der Fahrt vergewissern, dass alle
Insassen die Sicherheitsgurte korrekt
angelegt haben.
Schnallen Sie sich - auch auf kurzen
Strecken - immer an, gleichgültig auf
welchem Platz Sie sitzen.
Die Sicherheitsgurte haben einen
automatischen Gurtaufroller, mit dem
die Gurtlänge automatisch an den
Körper angepasst wird. Der Gurt wird
automatisch eingezogen, wenn er nicht
mehr benutzt wird.
Benutzen Sie kein Zubehör (Wäsche- oder
andere Klammern, Sicherheitsnadeln, ...),
wodurch die Gurte Spiel haben könnten.
Vergewissern Sie sich nach dem
Gebrauch, dass der Gurt richtig
aufgerollt ist.
Achten Sie darauf, dass der
Sicherheitsgurt nach dem Umklappen
oder Versetzen eines Rücksitzes oder
einer Rückbank richtig eingezogen ist
und das Gurtschloss frei liegt, um den
Gurt schließen zu können. Zum Anlegen des Gurtes den
Gurtriegel in Position bringen und dann
im Gurtschloss einrasten lassen.
Sicherheitsgurte hinten Mitte,
Reihe 2 und 3
Der mittlere Sitz in Reihe 2 und der
mittlere Platz der Rückbank verfügen
über einen integrierten Automatik-
Dreipunktgurt.
Die Airbag-Kontrollleuchte schaltet sich
ein, wenn die Gurtstraffer ausgelöst
wurden. Wenden Sie sich an das
PEUGEOT-Händlernetz.
Ein Sicherheitsgurt kann nur
wirksamen Schutz bieten, wenn:
- nur eine einzige erwachsene
Person damit angeschnallt ist,
-
er nicht verdreht ist; überprüfen
Sie dies, indem Sie ihn in einer
gleichmäßigen Bewegung anziehen,
- er so fest wie möglich am Körper
anliegt.
Empfehlungen für die Beförderung
von Kindern:
-
Benutzen Sie einen geeigneten Kindersitz
für Personen unter 12 Jahren oder unter
1,50 m Körpergröße,
- Transportieren Sie Kinder niemals auf
dem Schoß, auch nicht mit angelegtem
Sicherheitsgurt.
Weitere Informationen zu den Kindersitzen
fi nden Sie im Abschnitt 4, Absatz "Kinder an
Bord".
Aufgrund der geltenden Sicherheitsvorschriften
muss jeder Eingriff an den Sicherheitsgurten
von der Überprüfung bis hin zur Wartung
und Ausrüstung von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes vorgenommen
werden, das die Garantie dafür übernimmt.
Lassen Sie die Gurte in regelmäßigen
Abständen (auch nach einem
unbedeutenderen Aufprall) durch einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
überprüfen: Sie dürfen keine Verschleiß- und
Schnittspuren aufweisen, nicht ausgefranst
sein und weder umgearbeitet noch geändert
worden sein.
Reinigen Sie die Gurte mit Seifenwasser oder
einem im PEUGEOT-Händlernetz erhältlichen
Textilreiniger.
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SICHERHEIT
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Airbags
4
Die Airbags dienen dazu, die
Fahrzeuginsassen (außer auf den
mittleren Plätzen den Reihen 2 und 3)
bei einem starken Aufprall optimal
zu schützen. Sie ergänzen die
Wirkung der Sicherheitsgurte mit
Gurtkraftbegrenzer.
Bei einem Aufprall registrieren die
elektronischen Sensoren die frontale
und seitliche Kollisionen in den
Aufprallerfassunngsbereichen:
- Bei einem heftigen Aufprall
entfalten sich die Airbags sofort und
schützen die Fahrzeuginsassen. Unmittelbar nach dem Aufprall
entweicht das Gas aus den Airbags,
so dass diese den Insassen weder
die Sicht nehmen noch sie beim
Aussteigen hindern:
- Bei einem nicht sehr heftigen
Aufprall, einem Aufprall von
hinten und beim Überschlagen
des Fahrzeugs unter bestimmten
Bedingungen werden die Airbags
nicht ausgelöst. In diesen Fällen
bietet der Sicherheitsgurt allein
optimalen Schutz.
Die Stärke eines Aufpralls hängt
von der Art des Hindernisses und
der Fahrzeuggeschwindigkeit zum
Zeitpunkt des Aufpralls ab.
Die Airbags funktionieren nur
bei eingeschalteter Zündung.
Dieses System funktioniert nur einmal.
Bei einem zweiten Aufprall (beim
gleichen oder einem anderen Unfall)
funktioniert der Airbag nicht.
Die Auslösung des oder der Airbags
ist mit der Freisetzung einer leichten
unschädlichen Rauchfahne und einem
Geräusch verbunden, verursacht
durch die Aktivierung der im System
eingebauten pyrotechnischen Patrone.
Dieser Rauch ist nicht schädlich, kann
jedoch bei empfi ndlichen Personen
Reizungen auslösen.
Das Explosionsgeräusch kann
kurzzeitig zu einer leichten
Gehörbeeinträchtigung führen.
AIRBAGS
Beim Einbau eines Kindersitzes
entgegen der Fahrtrichtung muss
der Beifahrerairbag unbedingt
inaktiviert werden. Abschnitt 4,
Unterabschnitt "Kinder an Bord".
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Airbags
Was Sie beachten sollten
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem
Beifahrerairbag, Seitenairbags und
Kopfairbags ausgerüstet ist, halten Sie
sich bitte an folgende Empfehlungen.
Setzen Sie sich normal und aufrecht hin.
Schnallen Sie sich mit dem
Sicherheitsgurt an und achten Sie auf
den richtigen Sitz des Gurtes.
Achten Sie darauf, dass sich nichts
zwischen den Insassen und den
Airbags befi ndet (Kinder, Tiere,
Gegenstände). Dadurch könnten
diese in ihrer Funktionstüchtigkeit
beeinträchtigt oder die Insassen
verletzt werden.
Lassen Sie die Airbag-Systeme nach
einem Unfall oder Diebstahl des
Fahrzeugs überprüfen.
Eingriffe an den Airbag-Systemen
dürfen nur von qualifi zierten
Fachkräften des PEUGEOT-
Händlernetzes vorgenommen werden.
Frontairbags
Halten Sie das Lenkrad beim Fahren
nicht an den Speichen und legen Sie
die Hände nicht auf das Mittelteil des
Lenkrads.
Legen Sie auf der Beifahrerseite die
Füße nicht auf das Armaturenbrett.
Rauchen Sie nach Möglichkeit
nicht, da beim Entfalten der Airbags
durch die Zigarette oder Pfeife
Verbrennungen oder Verletzungen
verursacht werden können.
Ferner sollten Sie das Lenkrad niemals
ausbauen, durchbohren oder heftigen
Stößen aussetzen.
Seitenairbags
Ziehen Sie nur zugelassene
Schutzbezüge über die Sitze, da bei
diesen nicht die Gefahr besteht, dass
sie das Entfalten der Seitenairbags
behindern. Wenden Sie sich an das
PEUGEOT-Händlernetz.
Befestigen Sie niemals etwas an den
Rückenlehnen der Sitze und kleben
Sie nichts darauf. Dadurch könnten
beim Entfalten des Seitenairbags
Verletzungen am Oberkörper oder am
Arm entstehen.
Rücken Sie mit dem Oberkörper möglichst
nicht näher als nötig an die Tür.
Kopfairbags
Befestigen Sie nichts am Dachhimmel
und kleben Sie nichts darauf.
Dadurch könnten beim Entfalten des
Kopfairbags Verletzungen am Kopf
entstehen.
Drehen Sie die Haltegriffe am
Dachhimmel nicht heraus, sie sind Teil
der Befestigung der Kopfairbags.
Auf den Airbag Abdeckungen dürfen
weder Aufkleber noch sonstige
Gegenstände befestigt werden.
Selbst bei Einhaltung aller genannten
Vorsichtsmaßnahmen kann die Gefahr
von Verletzungen bzw. leichten
Verbrennungen an Kopf, Oberkörper
oder Armen beim Auslösen eines
Airbags nicht ausgeschlossen
werden. Der Airbag füllt sich nahezu
augenblicklich (innerhalb einiger
Millisekunden) und entleert sich
daraufhin ebenso schnell wieder,
wobei die warmen Gase durch dafür
vorgesehene Öffnungen entweichen.