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MOBILITÄT
Reifen regelmäßig auf Beschädigun-
gen, Fremdkörper und Verschleiß kon-
trollieren.
Hinweise auf einen Reifenschaden
oder sonstigen Defekt am Fahrzeug:
• Ungewöhnliche Vibrationen.
• Ungewöhnliche Abroll– oder Laufge-
räusche.
• Ungewöhnliches Fahrverhalten wie
heftiges Ziehen nach links oder
rechts.
• Ungleichmäßiges Verschleißmuster,
zum Beispiel, erhöhter Verschleiß in
der Nähe der Reifenschulter.
Schäden können z. B. durch folgende
Situationen verursacht werden:
• Überfahren von Bordsteinkanten.
• Straßenschäden.
• Unzureichender Reifenfülldruck.
• Überladen des Fahrzeugs.
• Falsche Reifenlagerung.Unabhängig von der Reifenprofiltiefe
die Reifen spätestens nach 6 Jahren
austauschen.
Das Herstellungsdatum des Reifens
befindet sich auf der Reifenseitenwand.
Montage und Auswuchten des Rads
von einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einer anderen verlässlichen Werkstatt
durchführen lassen.
Reifenschäden
Allgemein
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Bei beschädigten Reifen kann der Reifen-
fülldruck abnehmen, was zu einem Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug führen
kann. Es besteht Unfallgefahr. Bei Hinweis
auf Reifenschäden während der Fahrt
sofort Geschwindigkeit reduzieren und
anhalten. Räder und Reifen prüfen lassen.
Dazu vorsichtig zu einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen verlässlichen
Werkstatt fahren. Bei Bedarf das Fahrzeug
dorthin schleppen oder transportieren las-
sen. Beschädigte Reifen nicht reparieren,
sondern austauschen lassen.
WARNUNG
Durch schnelles Überfahren von Hinder-
nissen, z. B. Bordsteinkanten oder Stra-
ßenschäden, können Reifen beschädigt
werden. Größere Räder haben einen
geringeren Reifenquerschnitt. Bei geringe-
rem Reifenquerschnitt nimmt die Gefahr
von Reifenbeschädigungen zu. Es besteht
Unfallgefahr und die Gefahr von Sach-
schäden. Hindernisse möglichst umfahren
oder langsam und vorsichtig überfahren.
Reifenalter
Empfehlung
Herstellungsdatum
BezeichnungHerstellungsdatum
DOT … 382038. Woche 2020
Austausch von Rädern und
Reifen
Montage und Auswuchten
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Die folgenden Eigenschaften sind
durch den Hersteller des Fahrzeugs für
zugelassene Räder und Reifen pro
Fahrzeugtyp und Sonderausstattung
empfohlen und freigegeben:
• Rad- und Reifenkombinationen.
• Felgenausführungen.
• Reifengröße.
• Reifenfabrikate.
Zugelassene Räder und Reifen für das
Fahrzeug sowie Sonderausstattungen
können bei einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen
verlässlichen Werkstatt erfragt werden.
Für jede Reifengröße werden
bestimmte Reifenfabrikate vom Herstel-
ler des Fahrzeugs empfohlen. Die Rei-
fenfabrikate sind an einem Stern auf
der Reifenseitenwand erkennbar.
Die Haftung neuer Reifen ist fertigungs-
bedingt noch nicht optimal.
Während der ersten 300 km verhalten
fahren.
Zulässige Räder und Reifen
Allgemein
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Räder und Reifen, die nicht für Ihr Fahr-
zeug geeignet sind, können Teile des
Fahrzeugs beschädigen. Beispielsweise
können sie infolge von Toleranzen trotz
gleicher Nenngröße mit der Karosserie in
Berührung kommen. Es besteht Unfallge-
fahr. Der Hersteller des Fahrzeugs emp-
fiehlt, Räder und Reifen zu verwenden, die
für den entsprechenden Fahrzeugtyp als
geeignet eingestuft sind.
WARNUNG
Durch montierte Stahlräder kann es zu
technischen Problemen kommen, z. B.
selbstständiges Lösen der Radschrauben
und Beschädigung der Bremsscheiben. Es
besteht die Gefahr eines Unfalls. Keine
Stahlräder montieren.
WARNUNG
Durch falsche Rad-/Reifenkombinationen
werden die Fahreigenschaften des Fahr-
zeugs und verschiedene Systeme in ihrer
Funktion beeinträchtigt, z. B. Anti-Bloc-
kier-System oder Fahrzeugstabilitätsrege-
lung. Es besteht Unfallgefahr. Zur
Erhaltung der guten Fahreigenschaften
nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher
Profilausführung verwenden. Der Herstel-
ler des Fahrzeugs empfiehlt, Räder und
Reifen zu verwenden, die für den entspre-
chenden Fahrzeugtyp als geeignet einge-
stuft sind. Nach einem Reifenschaden die
ursprüngliche Rad-/Reifenkombination
wiederherstellen.
Empfohlene Reifenfabrikate
Neue Reifen
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MOBILITÄT
Für den Betrieb auf winterlichen Fahr-
bahnen werden Winterreifen empfoh-
len.
Winterreifen können Sie am Berg- und
Schneeflockensymbol sowie an der
Kennzeichnung M+S an der Reifensei-
tenwand erkennen.
Sogenannte Ganzjahresreifen, die über
die M+S-Kennzeichnung, nicht aber
über das Berg- und Schneeflockensym-
bol verfügen, haben bessere Winterei-
genschaften als Sommerreifen,
erreichen aber in der Regel nicht die
Leistungsfähigkeit von Winterreifen.
Bei montierten Winterreifen die dafür zulässige Höchstgeschwindigkeit
beachten und nicht überschreiten.
Beim Wechsel von Bereifung mit Not-
laufeigenschaften zu Normalbereifung
darauf achten, dass im Fahrzeug ein
Reserverad oder ein Reifenpannenset
verfügbar ist. Weitere Informationen
sind bei einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt
oder einer anderen verlässlichen Werk-
statt erhältlich.
Den auf der Reifenseitenwand angege-
benen maximalen Reifenfülldruck nicht
überschreiten.
• Räder und Reifen kühl, trocken und
dunkel lagern, wenn sie nicht ver-
Runderneuerte Reifen
WARNUNG
Runderneuerte Reifen können unter-
schiedliche Reifenunterbauten besitzen.
Ihre Lebensdauer kann aufgrund ihres
fortgeschrittenen Alters eingeschränkt
sein. Es besteht die Gefahr eines Unfalls.
Der Fahrzeughersteller empfiehlt keine
Verwendung von runderneuerten Reifen.
Winterreifen
Allgemein
Höchstgeschwindigkeit der Win-
terreifen
Wechsel von Bereifung mit Not-
laufeigenschaften
Radwechsel zwischen den
Achsen
WARNUNG
Bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Rei-
fengrößen oder Felgenabmessungen an
Vorder- und Hinterachse kann ein Rad-
wechsel zwischen den Achsen einem Rei-
fenschaden bzw. Schaden am Fahrzeug
zur Folge haben. Es besteht die Gefahr
eines Unfalls. An Fahrzeugen mit unter-
schiedlichen Reifengrößen oder Felgenab-
messungen an Vorder- und Hinterachse
darf kein Radwechsel zwischen den Ach-
sen vorgenommen werden.
Reifen lagern
Reifenfülldruck
Lagerung
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wendet werden.
• Reifen vor Öl, Fett und Lösungsmit-
tel schützen.
• Reifen nicht in Plastiktüten belassen.
• Räder oder Reifen von Schmutz
befreien.
Die Bereifung mit Notlaufeigenschaften
ermöglicht eine eingeschränkte Weiter-
fahrt bei komplettem Reifenfülldruck-
verlust.
Die Räder bestehen aus begrenzt
selbsttragenden Reifen. Gegebenen-
falls verfügen sie zusätzlich über
besondere Felgen.
Durch die Verstärkung der Seitenwand
bleibt der Reifen bei Reifenfülldruckver-
lust noch eingeschränkt fahrbar.
Hinweise zur Weiterfahrt mit Reifen-
panne beachten.Die Reifen sind mit RSC Runflat
System Component auf der Reifensei-
tenwand gekennzeichnet.
• Fahrzeug möglichst weit weg vom
fließenden Verkehr und auf festem
Boden abstellen.
• Warnblinkanlage einschalten.
• Fahrzeug gegen Wegrollen sichern,
dazu Parkbremse feststellen.
• Lenkradverriegelung in Geradeaus-
stellung der Räder einrasten lassen.
• Alle Insassen aussteigen lassen und
außerhalb des Gefahrenbereichs
bringen, z. B. hinter die Leitplanken.
• Eventuell Warndreieck in entspre-
chendem Abstand aufstellen.
*: falls vorhanden
Mit dem Reifenreparaturset können
kleinere Reifenschäden kurzzeitig
abgedichtet werden, um dem Fahrer
Bereifung mit Notlaufeigen-
schaften
Prinzip
Allgemein
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Bei Reifen mit Notlaufeigenschaften ohne
oder mit geringem Reifenfülldruck verän-
dern sich die Fahreigenschaften, z. B. ver-
minderte Spurstabilität beim Bremsen,
verlängerter Bremsweg und geändertes
Eigenlenkverhalten. Es besteht Unfallge-
fahr. Gemäßigt fahren und eine Geschwin-
digkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
Kennzeichnung
Reifenpanne beheben
Sicherheitsmaßnahmen
Mobility System*
Prinzip
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MOBILITÄT
eine Weiterfahrt zu ermöglichen.
• Das eingefüllte Reifendichtmittel ver-
schließt die Beschädigung von
innen, wenn es aushärtet.
• Hinweise zur Anwendung des Rei-
fenreparatursets auf dem Kompres-
sor und der Reifendichtmittelflasche
beachten.
• Die Verwendung des Reifenrepara-
tursets kann bei Reifenschäden ab
einer Größe von ca. 4 mm unwirk-
sam sein.
• Eingedrungene Fremdkörper mög-
lichst im Reifen belassen. Fremdkör-
per nur entfernen, wenn diese
sichtbar aus dem Reifen herausra-
gen.
• Der Kompressor kann zur Kontrolle
des Reifenfülldrucks verwendet wer-
den.
Die Unterbringung für das Reifenreparatur-
set befindet sich im Gepäckraum hinter der
rechten Seitenverkleidung.
1Reifendichtmittelflasche
2Auslass der Reifendichtmittelfla-
sche
3Einfüllschlauch
4Anschluss der Reifendichtmittelfla-
sche
5Anschluss des Radventils
1Kompressor
2Reifenfülldruckanzeige
3Taste des Druckminderventils
4Halter für Reifendichtmittelflasche
5Anschluss für Steckdose
6Ein-/Ausschalter
Allgemein
Überblick
Unterbringung
Reifendichtmittelflasche und Ein-
füllschlauch
Kompressor
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• Fahrzeug möglichst weit weg vom
fließenden Verkehr und auf festem
Boden abstellen.
• Warnblinkanlage einschalten.
• Parkbremse feststellen.
• Lenkradverriegelung in Geradeaus-
stellung der Räder einrasten lassen.
• Sobald es der Verkehrsfluss zulässt,
alle Insassen aussteigen lassen und
außerhalb des Gefahrenbereichs
bringen, z. B. hinter die Leitplanken.
• Gegebenenfalls in angemessenem
Abstand das Warndreieck aufstellen
oder die Warnblinkanlage einschal-
ten.
• Den Warnaufkleber für die zulässige
Höchstgeschwindigkeit vom Kom-
pressor abnehmen und im sichtba-
ren Bereich im Fahrzeuginnenraum
anbringen.
• Den Warnaufkleber vom Reifen-
dichtmittelbehälter entfernen und an
der Felge anbringen.
1Die Reifendichtmittelflasche in die
Halterung am Gehäuse des Kom-
pressors einsetzen.2Die Reifendichtmittelflasche im Uhr-
zeigersinn um 90° bis zum
Anschlag drehen.
3Den Einfüllschlauch an den Auslass
der Reifendichtmittelflasche
anschließen und im Uhrzeigersinn
um 90° bis zum Anschlag drehen.
4Die Ventilkappe vom Rad abschrau-
ben und das Anschlussstück des
Einfüllschlauchs auf das Ventil
schrauben.
Sicherheitsmaßnahmen
Vorbereiten des Reifenrepa-
ratursets
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5 5-1. MOBILITÄT
MOBILITÄT
5Bei ausgeschaltetem Kompressor
den Stecker in die Steckdose im
Fahrzeuginnenraum stecken.
1Den Kompressor bei eingeschalte-
tem Standby-Zustand bzw. Fahrbe-
reitschaft einschalten.
Kompressor maximal 10 Minuten
laufen lassen, um das Reifendicht-
mittel einzufüllen und einen Reifen-
fülldruck von 2,5 bar zu erreichen.
Während der Reifen mit Reifen-
dichtmittel befüllt wird, kann der
Reifendruck kurzzeitig ca. 6 bar erreichen. Den Kompressor in die-
ser Phase nicht ausschalten.
2Kompressor ausschalten.
Den Reifenfülldruck an der Reifenfüll-
druckanzeige des Kompressors able-
sen. Der Reifendruck muss mindestens
2,5 bar betragen.
Wenn der Reifendruck zu hoch ist, den
Reifendruck mit dem Druckreduzier-
ventil am Kompressor reduzieren.
Nicht weiterfahren, solange der Reifen-
druck von mindestens 2,5 bar nicht
erreicht ist. Mit einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen
verlässlichen Werkstatt in Verbindung
setzen.
Reifendichtmittel einfüllen
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Bei einem blockierten Abgasrohr oder
unzureichender Belüftung können gesund-
heitsschädliche Abgase in das Fahrzeug
eindringen. Die Abgase enthalten farb-
und geruchlose Schadstoffe. In geschlos-
senen Räumen können sich auch außer-
halb des Fahrzeugs Abgase ansammeln.
Es besteht Lebensgefahr. Das Abgasrohr
frei halten und für ausreichend Belüftung
sorgen.
HINWEIS
Bei zu langem Betrieb kann der Kompres-
sor überhitzen. Es besteht die Gefahr von
Sachschaden. Kompressor nicht länger
als 10 Minuten laufen lassen.
Reifendichtmittel einfüllen
Reifenfülldruck prüfen und
anpassen
Reifendruck zu hoch
Mindest–Reifenfülldruck wird nicht
erreicht
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1Stecker aus der Steckdose im Fahr-
zeuginnenraum abziehen.
2Den Schlauch von der Reifendicht-
mittelflasche und dem Ventil am
Rad abziehen.
3Ventilkappe anschrauben.
4Das Reifenreparaturset im Gepäck-
raum verstauen.
5Sofort ca. 10 km fahren, damit sich
das Reifendichtmittel gleichmäßig
im Reifen verteilt.
Zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80
km/h nicht überschreiten.
Wenn möglich, 20 km/h nicht unterschreiten.
Bei den ersten Radumdrehungen kann Rei-
fendichtmittel aus der beschädigten Stelle
spritzen.
1An geeigneter Stelle anhalten.
2Den Schlauch direkt an den Kom-
pressor anschließen und im Uhrzei-gersinn um 90° drehen, bis er
hörbar einrastet.
3Die Ventilkappe vom Rad abschrau-
ben und das Anschlussstück des
Schlauchs auf das Ventil schrau-
ben.
4Verbinder in die Steckdose im Fahr-
zeuginnenraum einstecken.
5Den Reifenfülldruck an der Reifen-
fülldruckanzeige des Kompressors
ablesen.
Nicht weiterfahren, solange nicht
ein Reifendruck von mindestens 1,3
bar angezeigt wird. Mit einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen verlässlichen Werkstatt in
Verbindung setzen.
6Reifendruck auf 2,5 bar korrigieren.
• Reifenfülldruck erhöhen: Bei einge-
schaltetem Standby- oder Fahrbe-
Mindest–Reifenfülldruck wird
erreicht
Anpassung des Reifendrucks
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