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3 3-1. BEDIENUNG
BEDIENUNG
Die Fenster können unter folgenden
Voraussetzungen bedient werden.
• In Betriebsbereitschaft.
• In Fahrbereitschaft.
• Für eine bestimmte Zeit nach Her-
stellung des Ruhezustands.
• Die Fernbedienung befindet sich im
Innenraum.
Der Fahrzeugschlüssel muss sich im
Fahrzeuginnenraum befinden.
• Schalter bis zum Druck-
punkt drücken.
Das Fenster wird geöffnet, solange der
Schalter gehalten wird.
• Schalter über den Druck-
punkt hinaus drücken.
Das Fenster wird automatisch geöffnet.
Erneutes Drücken des Schalters stoppt die
Bewegung.
• Schalter bis zum Druck-
punkt ziehen.
Das Fenster wird geschlossen, solange der
Schalter gehalten wird.
• Schalter über den Druck-
punkt hinaus ziehen.
Bei geschlossener Tür wird das Fenster
automatisch geschlossen. Erneutes Ziehen
stoppt die Bewegung.
Der Einklemmschutz verhindert, dass
beim Schließen eines Fensters Objekte
oder Körperteile zwischen Türrahmen
und Fenster eingeklemmt werden.
Wird beim Schließen eines Fensters
Widerstand oder eine Blockierung
erfasst, wird der Schließvorgang unter-
brochen.
Bei Gefahr von außen oder wenn Verei-
sung ein normales Schließen verhin-
Überblick
Fensterheber
Funktionsvoraussetzungen
Öffnen
Schließen
Einklemmschutz
Prinzip
Allgemein
Sicherheitshinweis
WARNUNG
Zubehör an den Fenstern, z. B. Antennen,
kann den Einklemmschutz beeinträchti-
gen. Es besteht Verletzungsgefahr. Kein
Zubehör im Bewegungsbereich der Fen-
ster befestigen.
Schließen ohne Einklemmschutz
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1043-1. BEDIENUNG
dert, wie folgt vorgehen:
1 Schalter über den Druck-
punkt hinaus ziehen und halten.
Das Fenster wird mit eingeschränktem Eink-
lemmschutz geschlossen. Übersteigt die
Schließkraft einen bestimmten Wert, wird
der Schließvorgang unterbrochen.
2 Schalter innerhalb von ca. 4
Sekunden erneut über den Druck-
punkt hinaus ziehen und halten.
Das Fenster wird ohne Einklemmschutz
geschlossen.
In diesem Kapitel sind alle Serien-,
Länder- und Sonderausstattungen
beschrieben, die in der Modellreihe
angeboten werden. Es werden daher
auch Ausstattungen und Funktionen
beschrieben, die in einem Fahrzeug z.
B. aufgrund der gewählten Sonderaus-
stattung oder der Ländervariante nicht
verfügbar sind. Das gilt auch für sicher-
heitsrelevante Funktionen und
Systeme. Bei Verwendung der entspre-
chenden Funktionen und Systeme sind
die jeweils geltenden Gesetze und
Bestimmungen zu beachten.
Voraussetzung für entspanntes und
möglichst ermüdungsfreies Fahren ist
eine Sitzposition, die an die Bedürf-
nisse der Insassen angepasst ist.
Bei einem Unfall spielt die korrekte
Sitzposition eine wichtige Rolle. Die
Hinweise in den folgenden Kapiteln
beachten:
• Sitze, siehe Seite 105.
• Sicherheitsgurte, siehe Seite 109.
• Kopfstützen, siehe Seite 114.
• Airbags, siehe Seite 182.
Sitze, Spiegel und Lenkrad
Fahrzeugausstattung
Sicher sitzen
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3 3-1. BEDIENUNG
BEDIENUNG
1Lehnenneigung
2Höhe
3Lehnenbreite*
4Lordosenstütze
*
5Vo r / Zu rü c k
6Sitzneigung*
*: falls vorhanden
Den Hebel ziehen und die Rückenlehne
nach Bedarf be- oder entlasten.
Sitze
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Durch die Sitzeinstellung während der
Fahrt kann es zu unerwarteten Sitzbewe-
gungen kommen. Die Kontrolle über das
Fahrzeug kann verloren gehen. Es besteht
Unfallgefahr. Den Sitz auf der Fahrerseite
nur im Stand einstellen.
WARNUNG
Durch eine zu weit nach hinten geneigte
Rückenlehne ist eine Schutzwirkung des
Sicherheitsgurts nicht mehr gewährleistet.
Es besteht bei einem Unfall die Gefahr,
unter dem Sicherheitsgurt durchzurut-
schen. Es besteht Verletzungsgefahr oder
Lebensgefahr. Den Sitz vor der Fahrt ein-
stellen. Rückenlehne in möglichst auf-
rechte Position stellen und während der
Fahrt nicht verändern.
WARNUNG
Beim Bewegen der Sitze besteht Eink-
lemmgefahr. Es besteht Verletzungsgefahr
oder die Gefahr von Sachschäden. Vor
dem Einstellen darauf achten, dass der
Bewegungsbereich des Sitzes frei ist.
Manuell einstellbare Sitze
Überblick
Lehnenneigung
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1063-1. BEDIENUNG
Den Hebel so oft nach oben ziehen
oder nach unten drücken, bis der Sitz
die gewünschte Höhe erreicht hat.
Den Hebel ziehen und den Sitz in
gewünschte Richtung schieben.
Nach dem Loslassen des Hebels den
Sitz leicht vor- oder zurückbewegen,
damit der Sitz richtig einrastet.Den Hebel so oft nach oben ziehen
oder nach unten drücken, bis der Sitz
die gewünschte Neigung erreicht hat.
*: falls vorhanden
Die Sitzeinstellung für den Fahrersitz
wird für das aktuelle Profil gespeichert.
Wird das Fahrzeug mit dem Fahrzeug-
schlüssel entriegelt, wird diese Einstel-
lung automatisch abgerufen, wenn die
Funktion, siehe Seite 99dafür aktiviert
wurde.
Die aktuelle Sitzposition kann mit der
Memory-Funktion gespeichert werden,
siehe Seite 116.
Höhe
Vor/ZurückSitzneigung
Elektrisch einstellbare Sitze
*
Allgemein
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3 3-1. BEDIENUNG
BEDIENUNG
1Vor/Zurück, Höhe, Sitzneigung
2Fahrersitzspeicher
3Lehnenneigung
4Lehnenbreite
5Lordosenstütze
Den Schalter nach vorn oder hinten
drücken.Den Schalter nach oben oder unten
drücken.
Den Schalter nach oben oder unten
kippen.
Den Schalter nach vorn oder hinten kip-
pen.
Überblick
Vor/ZurückHöhe
Sitzneigung
Lehnenneigung
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■Allgemein
Sobald die elektronische Sitzverstel-
lung nicht mehr richtig funktioniert, wird
auf dem Control Display eine Prüfungs-
kontrollmeldung angezeigt.
Um die Genauigkeit der elektronischen
Sitzeinstellung wiederherzustellen,
müssen die Vordersitze kalibriert wer-
den.
■Sicherheitshinweis
■Kalibrieren des Vordersitzes
1Den Schalter nach vorne gedrückt
halten, bis sich der Sitz nicht weiter
bewegt.
2Den Schalter erneut nach vorne
drücken, bis sich der Sitz nicht wei-
ter bewegt.
3Die gewünschte Sitzposition erneut
einstellen.
Sobald die Meldung auf dem Control
Display verschwindet, ist die Kalibrie-
rung abgeschlossen. Wenn die Mel-
dung weiterhin angezeigt wird, die
Kalibrierung wiederholen.
Wenn die Meldung nach der wiederhol-
ten Kalibrierung nicht ausgeblendet
wird, das System von einem autorisier-
ten Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen zuverlässigen Werkstatt über-
prüfen lassen.Die Wölbung der Rückenlehne lässt
sich verändern, sodass die Lendenwir-
belsäule, oder Lordose, unterstützt
wird. Für eine aufrechte Sitzhaltung
werden oberer Beckenrand und Wirbel-
säule abgestützt.
Mit einer angepassten Lehnenbreite
kann der Seitenhalt bei Kurvenfahrten
verbessert werden.
Um die Lehnenbreite anzupassen, kön-
nen die Seitenwangen der Rücken-
lehne auf der Fahrerseite verändert
werden.
Kalibrieren der Vordersitze
WARNUNG
Beim Bewegen der Sitze besteht Eink-
lemmgefahr. Es besteht Verletzungsgefahr
oder Gefahr von Materialschaden. Vor
dem Einstellen darauf achten, dass der
Bewegungsbereich des Sitzes frei ist.
Lordosenstütze
Prinzip
Einstellen
• Taste vorn/hinten drüc-
ken: Wölbung wird ver-
stärkt/abgeschwächt.
• Taste oben/unten drüc-
ken: Wölbung wird nach
oben/unten verlagert.
Lehnenbreite
Prinzip
Allgemein
Einstellen
• Taste vorn drücken: Leh-
nenbreite wird reduziert.
• Taste hinten drücken: Leh-
nenbreite wird vergrößert.
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3 3-1. BEDIENUNG
BEDIENUNG
Zur Sicherheit der Insassen ist das
Fahrzeug mit zwei Sicherheitsgurten
ausgestattet. Jedoch können die
Sicherheitsgurte ihre Schutzwirkung
nur entfalten, wenn sie korrekt angelegt
werden.
Die Sicherheitsgurte vor jeder Fahrt auf
den belegten Sitzplätzen anlegen. Die
Airbags dienen der Ergänzung der
Sicherheitsgurte und gelten als zusätz-
liche Schutzvorrichtung. Die Airbags
ersetzen nicht die Sicherheitsgurte.
Alle Sicherheitsgurt-Anlegpunkte sind
darauf ausgelegt, die bestmögliche
Schutzwirkung der Sicherheitsgurte bei
ordnungsgemäßer Anwendung und
korrekter Einstellung zu erzielen. Hin-
weise zum korrekten Sitzen, siehe
Seite S.104.
Sicherheitsgurte
Allgemein
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Wenn mit einem Sicherheitsgurt mehr als
eine Person angegurtet wird, ist eine
Schutzwirkung des Sicherheitsgurts nicht
mehr gewährleistet. Es besteht Verlet-
zungsgefahr oder Lebensgefahr. Nur eine
Person pro Sicherheitsgurt angurten.
Säuglinge und Kinder nicht während der
Fahrt auf den Schoß nehmen. Stattdessen
Säuglinge und Kinder in den dafür vorge-
sehenen Kinderrückhaltesystemen beför-
dern und sichern.
WARNUNG
Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann eingeschränkt sein oder ausfallen,
wenn diese falsch angelegt sind. Ein
falsch angelegter Sicherheitsgurt kann
zusätzliche Verletzungen verursachen, z.
B. bei einem Unfall oder Brems- und Aus-
weichmanövern. Es besteht Verletzungs-
gefahr oder Lebensgefahr. Darauf achten,
dass die Sicherheitsgurte bei allen Fahr-
zeuginsassen korrekt angelegt sind.
WARNUNG
Sicherheitsgurte sind auf die Knochen-
struktur des menschlichen Körpers ausge-
legt und sollten niedrig über den vorderen
Teil des Beckens, bzw. über Becken, Brust
und Schultern angelegt sein. Ein Tragen
des Beckengurts über dem Bauch sollte
vermieden werden.
Sicherheitsgurte sollten so straff wie mög-
lich angelegt werden ohne abzuschnüren,
um die ausgelegte Schutzwirkung des
Sicherheitsgurts zu gewährleisten. Ein loc-
ker anliegender Sicherheitsgurt vermindert
die Schutzwirkung erheblich.
Eine Verschmutzung des Sicherheitsgur-
tes durch Polituren, Öle, Chemikalien und
insbesondere Batteriesäure sollte unbe-
dingt vermieden werden. Es kann sicher
mit einer milden Seifenwasserlauge gerei-
nigt werden. Der Sicherheitsgurt sollte
ausgetauscht werden, wenn er ausge-
franst, verschmutzt oder beschädigt ist.
Sicherheitsgurte sollten beim Anlegen
nicht verdreht werden. Jeder Sicherheits-
gurt darf nur von einem Insassen gleich-
zeitig verwendet werden. Einen Gurt um
ein Kind herum anzulegen, das auf dem
Schoß des Insassen sitzt, ist untersagt.
Nachdem ein Sicherheitsgurt bei einem
schweren Aufprall beansprucht wurde,
muss die gesamte Sicherheitsgurteinheit
ausgetauscht werden. Dies gilt auch dann,
wenn die Einheit keine erkennbaren Schä-
den aufweist.
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• Den Sicherheitsgurt in die Sicher-
heitsgurtführung einlegen.
• Den Sicherheitsgurt verdrehungsfrei und straff über Becken und Schulter
eng am Körper anlegen.
• Den Sicherheitsgurt im Beckenbe-
reich tief an der Hüfte anlegen. Der
Sicherheitsgurt darf nicht auf den
Bauch drücken.
• Den Sicherheitsgurt nicht an schar-
fen Kanten scheuern, über feste
oder zerbrechliche Gegenstände
führen oder einklemmen.
• Auftragende Kleidung vermeiden.
• Den Sicherheitsgurt im Oberkörper-
bereich öfter nach oben nachspan-
nen.
Die richtige Sitzhaltung beim Fahren ist
wesentlicher Bestandteil für eine
sichere Fahrweise. Eine richtige Sitz-
haltung beugt nicht nur Ermüdungser-
scheinungen während der Fahrt vor,
sondern trägt auch dazu bei, dass die
Insassenschutzvorrichtung, z. B. die
Sicherheitsgurte und die Airbags, eine
Reduzierung der Einwirkung auf den
Insassen bewirkt.
WARNUNG
An den Sicherheitsgurten dürfen keinerlei
Änderungen oder Ergänzungen vorge-
nommen werden, wenn dadurch die Gurt-
strafffunktion der Aufrollautomatik
beeinträchtigt wird oder die Sicherheits-
gurteinheit nicht mehr so eingestellt wer-
den kann, dass er straff anliegt.
WARNUNG
Ist die Rückenlehne nicht verriegelt, ist die
Schutzwirkung des mittleren Sicherheits-
gurts nicht gewährleistet. Es besteht Ver-
letzungsgefahr oder Lebensgefahr. Bei
Verwendung des mittleren Sicherheits-
gurts die breitere Rückenlehne verriegeln.
WARNUNG
Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann in folgenden Situationen einge-
schränkt sein oder ausfallen:
• Die Sicherheitsgurte oder Sicherheits-
gurtschlösser sind beschädigt, ver-
schmutzt oder auf andere Art verändert
worden.
• Die Sicherheitsgurtstrammer oder Gur-
taufroller wurden verändert.
Sicherheitsgurte können bei einem Unfall
unmerklich beschädigt werden. Es besteht
Verletzungs- oder Lebensgefahr. Sicher-
heitsgurte, Sicherheitsgurtschlösser,
Sicherheitsgurtstrammer, Gurtaufroller und
Gurtverankerungen nicht verändern und
sauber halten. Nach einem Unfall die
Sicherheitsgurte bei einem Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen verlässlichen
Werkstatt überprüfen lassen.
Korrekter Gebrauch von
Sicherheitsgurten
Richtige Sitzhaltung beim
Fahren
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