Pannenhilfe
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6
ACHTUNG
Verwenden Sie kein Reifen-
dichtmittel, wenn Ihr Fahrzeugmit einem Reifenluftdruck-Überwachungssystemausgestattet ist. FlüssigesReifendichtmittel kann dieReifenluftdrucksensorenbeschädigen.
VORSICHT- TPMS
• Das TPMS-System kann Sie nicht vor schweren und
plötzlichen Reifenschäden
warnen, die durch äußere
Umstände wie Nägel oder auf
der Straße liegende
Gegenstände verursacht
werden.
• Wenn Sie eine Instabilität Ihres Fahrzeugs fühlen,
nehmen sie sofort den Fuß
vom Gaspedal, treten Sie
allmählich mit geringem
Druck die Bremse und fahren
Sie langsam eine sichere
Stelle abseits der Straße an.
Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa zehn Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als 25
km/h gefahren sind, passiert
Folgendes:
• Die TPMS-Störungsanzeige blinktetwa eine Minute lang und leuchtet
dann permanent weiter, da kein
TPMS-Sensor am Reserverad
montiert ist (ersetztes Rad mit
Sensor befindet sich nicht im
Fahrzeug).
• Beim Fahren leuchtet permanent die TPMS-Störungsanzeige, da
kein TPMS-Sensor am Reserverad
montiert ist (ersetztes Rad mit
Sensor befindet sich im Fahrzeug). Sie können mit einer einfachen
Sichtprüfung nicht feststellen, dass
der Reifenluftdruck zu gering ist.
Verwenden Sie für die Messung des
Reifenluftdrucks immer ein genau
messendes Manometer. Bitte
beachten Sie, dass das Ergebnis
einer Luftdruckmessung bei einem
heißen Reifen (beim Fahren
erwärmt) höher ausfällt als bei einem
kalten Reifen (mindestens 3 Stunden
nicht gefahren oder während der
letzte 3 Stunden weniger als 1,6 km
(1 Meile) gefahren).
Lassen Sie den Reifen abkühlen,
bevor Sie den Luftdruck messen.
Vergewissern Sie sich immer, dass
der Reifen kalt ist, bevor Sie den
empfohlenen Luftdruck aufpumpen.
“Kalter Reifen“ bedeutet, dass das
Fahrzeug seit 3 Stunden abgestellt
war oder während der letzten 3
Stunden weniger als 1,6 km (1 Meile)
gefahren wurde.
Pannenhilfe
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VORSICHT- TPMS
• Das TPMS-System kann Sie nicht
vor schweren und plötzlichen
Reifenschäden warnen, die durch
äußere Umstände wie Nägel oder
auf der Straße liegende
Gegenstände verursacht werden.
• Wenn Sie bemerken, dass das Fahrzeug instabil wird, gehen Sie
sofort vom Gas, treten Sie
behutsam die Bremse und halten
Sie vorsichtig an einer sicheren
Stelle abseits der Straße an.
VORSICHT- TPMS-Schutz
Das Ändern, Modifizieren oder
Deaktivieren der Komponenten des
Reifenluftdruck-
Überwachungssystems (TPMS)
kann dazu führen, dass die
Systemfunktion (das Warnen des
Fahrers vor zu geringem
Reifenluftdruck und/oder TPMS-
Störungen) beeinträchtigt wird. Das
Ändern, Modifizieren oder
Deaktivieren der Komponenten des
Reifenluftdruck-
Überwachungssystems (TPMS)
kann die Garantie für diese
Fahrzeugteile außer Kraft setzen.
VORSICHT- BetrifftEUROPA
• Nehmen Sie keine
Veränderungen am Fahrzeug vor,
die die TPMS-Funktion
beeinträchtigen könnten.
• Handelsübliche Räder haben keinen TPMS-Sensor.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir
die Verwendung von Ersatzteilen,
die bei einem HYUNDAI
Vertragshändler erworben
wurden.
• Verwenden Sie bei handelsüblichen Rädern einen
von HYUNDAI zugelassenen
TPMS-Sensor. Wenn Ihr Fahrzeug
nicht mit einem TPMS-Sensor
ausgerüstet ist oder das TPMS
nicht ordnungsgemäß
funktioniert, kommt Ihr Fahrzeug
möglicherweise nicht über die
nächste Hauptuntersuchung.
❈Alle im unten genannten
Zeitraum in EUROPA verkauften
Fahrzeuge müssen mit TPMS
ausgestattet sein.
- Neues Fahrzeugmodell: 1.November 2012 -
- Aktuelles Fahrzeugmodell: 1. November 2014 - (auf Grundlage
der Fahrzeugzulassungen)
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Pannenhilfe
IM FALL EINER REIFENPANNE (MIT RESERVERAD, AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Wagenheber und Werkzeug
Wagenheber, Wagenheberkurbel
und Radmutternschlüssel befinden
sich im Kofferraum. Heben Sie die
Abdeckung im Kofferraumboden an,
um an das Werkzeug zu gelangen.
(1) Wagenheberkurbel
(2) Wagenheber
(3) Radmutternschlüssel
(4) SteckschlüsselAnweisungen zur Benutzung desWagenhebers
Der Wagenheber ist nur für den
Radwechsel in einem Notfall
vorgesehen.
Verstauen Sie den Wagenheber so,
dass er während der Fahrt keine
Klappergeräusche verursachen
kann.
Folgen Sie den Anweisungen zur
Benutzung des Wagenhebers, um
das Verletzungsrisiko zu reduzieren.
VORSICHT - Radwechsel
• Versuchen Sie niemals, Reparaturen an einem
Fahrzeug durchzuführen, das
auf der Fahrspur einer
öffentlichen Straße oder der
Autobahn steht.
• Bewegen Sie Ihr Fahrzeug unbedingt vollständig von
einer Straße oder auf den
Randstreifen, bevor Sie mit
dem Radwechsel beginnen.
Benutzen Sie den Wagenheber
nur auf ebenem und festem
Untergrund. Wenn Sie abseits
der Straße keinen ebenen und
festen Untergrund finden
können, rufen Sie einen
Pannendienst zu Hilfe.
• Achten Sie darauf, dass Sie den Wagenheber
ausschließlich an den vorne
und hinten vorgesehenen
Ansatzpunkten am Fahrzeug
anzusetzen; verwenden Sie
niemals die Stoßfänger oder
andere Fahrzeugteile zum
Anheben.
(Fortsetzung)
ODM062003
Pannenhilfe
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6
Ersatzrad abbauen und verstauen
Ihr Ersatzrad befindet sich unter dem
Fahrzeug, direkt unter dem
Laderaum.
Um das Ersatzrad vom Fahrzeug zu
lösen:
1. Öffnen Sie die Heckklappe.
2. Entfernen Sie die
Kunststoffabdeckung der
Sechskantschraube mit einer
Münze oder einem
Schlitzschraubendreher. 3. Befestigen Sie die Stecknuss am
Radmutternschlüssel.
4. Lösen Sie die Schraube so weit, dass sich das Reserverad
absenken lässt.
Drehen Sie den Radmuttern-
schlüssel so lange gegen den
Uhrzeigersinn, bis das Ersatzrad
den Boden berührt.
ODM062004
(Fortsetzung)
• Ein angehobenes Fahrzeugkann leicht von dem
Wagenheber rollen und
schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen.
• Sorgen Sie dafür, dass sich keine Person unter dem
Fahrzeug befindet, wenn das
Fahrzeug mit einem
Wagenheber angehoben ist.
• Lasser Sie den Motor nicht an und lassen Sie ihn auch nicht
laufen, wenn das Fahrzeug
mit einem Wagenheber ange -
hoben ist.
• Sorgen Sie dafür
, dass sich
keine Person in dem Fahrzeug
befindet, wenn es mit einem
Wagenheber angehoben wird.
• Vergewissern Sie sich, dass Kinder sich während eines
Radwechsels an einem
sicheren Ort abseits der
Straße und abseits des
Fahrzeugs befinden, welches
mit dem Wagenheber an-
gehoben wird.
ODM062005
Pannenhilfe
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6
8. Führen Sie die Wagenheberkurbel
in den Wagenheber und drehen
Sie die Kurbel so lange im
Uhrzeigersinn, bis das Rad den
Boden nicht mehr berührt bzw.
sich ca. 30 mm über dem Boden
befindet. Vergewissern Sie sich
vor dem Abschrauben der
Radmut-tern, dass das Fahrzeug
stabil auf dem Wagenheber steht
und dass es nicht in Bewegung
geraten kann. 9. Lockern Sie die Radmuttern und
drehen Sie sie mit der Hand von
den Radbolzen. Ziehen Sie das
Rad von den Radbolzen und
legen Sie das Rad flach hin, damit
es nicht wegrollen kann. Um das
Ersatzrad an das Fahrzeug
anzubauen, nehmen Sie das
Ersatzrad und halten Sie es so,
dass die Bohrungen in der Felge
mit den Radbolzen fluchten und
schieben Sie das Rad auf die
Radbolzen. Wenn dabei Schwie-
rigkeiten auftreten, kippen Sie das
Rad leicht und schieben Sie es
zunächst auf den oben stehenden
Radbolzen. Kippen Sie das Rad
danach leicht hin und her, bis das
Rad auf die restlichen Radbolzen
geschoben werden kann.
VORSICHT
Räder können scharfkantig sein.
Fassen Sie sie vorsichtig an, um
schwere Verletzungen zu
vermeiden. Vergewissern Sie
sich vor dem Anbau des Rades,
dass sich keine Fremdkörper (z.
B. Schlamm, Teer, kleine Steine
usw.) auf der Radnabe und der
Felge befinden. Solche
Fremdkörper können verhindern,
dass die Felge vollständig an der
Radnabe anliegen kann.
Beseitigen Sie eventuell
anhaftende Fremdkörper. Wenn
die Felge nicht vollständig an
der Anlagefläche der Radnabe
anliegt, könnten sich die
Radmuttern und damit das Rad
vom Fahrzeug lösen. Der
Verlust eines Rades kann dazu
führen, dass Sie die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren.
Dies könnte zu schweren
Verletzungen oder zum Tod
führen.
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Pannenhilfe
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6
Befestigen Sie nach einem
Radwechsel das defekte Rad an der
vorgesehenen Stelle und verstauen
Sie den Wagenheber und das
Werkzeug ordnungsgemäß in den
entsprechenden Staufächern. Verstauen Sie Wagenheber,
Wagenheberkurbel, Radmuttern-
schlüssel und Ersatzrad sorgfältig,
um Klappergeräusche während der
Fahrt zu vermeiden.
ACHTUNG
Die Radbolzen und Radmuttern
Ihres Fahrzeugs besitzenmetrisches Gewinde. Verge-wissern Sie sich bei derRadmontage
, dass dieselben
Radmuttern aufgeschraubt werden, die vorher abgeschraubtwurden - oder, dass beim Erset -
zen der Radmuttern Muttern mit metrischem Gewinde undder
selben Bauart verwendet
werden. Wenn Muttern mit nicht- metrischem Gewinde aufmetrische Bolzen (oder umge-kehrt) geschraubt werden, wirddas Rad nicht ausreichend sic
her
befestigt und die Gewinde der Radbolzen werden zerstört, sodass die Radbolzen ersetztwerden müssen.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)Beachten Sie bitte, dass diemeisten Radmuttern keinmetrisches Gewinde besitzen.Stellen Sie unbedingt sicher,dass Radmuttern, die Sie alsZubehör erwerben, metrischesGewinde haben und der Bauartder Original-Muttern entsprech -
en, bevor Sie diese Radmuttern ansc hrauben. Wir empfehlen,
sic
h im Zweifelsfall an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu wenden.
VORSICHT - Radbolzen
Wenn Radbolzen beschädigt
sind, besteht die Gefahr, dass
die Räder nicht sicher befestigt
werden können. Räder könnten
sich während der Fahrt lösen
und dies könnte zu einem Unfall
mit schweren Verletzungen
führen.
VORSICHT - Falscher
Reifenluftdruck im Ersatzrad
Nachdem Sie das Ersatzrad
montiert haben, prüfen Sie den
Luftdruck und korrigieren Sie
ihn so bald als möglich auf den
spezifizierten Wert. Siehe
Abschnitt "Räder und Reifen"
im Kapitel 8.
Pannenhilfe
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6
Nachdem Sie sich davon überzeugt
haben, dass der Reifen ordnungs-
gemäß abgedichtet wurde, können
Sie mit dem Reifen vorsichtig (bis zu
200 km) und mit einer maximalen
Geschwindigkeit von 80 km/h
weiterfahren, um eine Werkstatt oder
einen Reifenhandel zu erreichen, wo
der Reifen ersetzt werden kann.
Es ist möglich, dass in bestimmten
Fällen Reifen mit größeren
punktuellen Undichtigkeiten oder mit
Beschädigungen der Reifenflanke
nicht vollständig abgedichtet werden
können.
Nachlassender Luftdruck des betrof-
fenen Reifens kann das Fahrver-
halten ungünstig beeinflussen.
Vermeiden Sie aus diesem Grund
abrupte Lenkbewegungen und
andere kritische Fahrmanöver,
besonders wenn das Fahrzeug stark
beladen ist oder wenn Sie einen
Anhänger ziehen.
Das Tire Mobility Kit ist nicht für eine
dauerhafte Reifeninstandsetzung
vorgesehen und es kann nur für
einen Reifen verwendet werden. Diese Benutzerhinweise zeigen
Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie
vorübergehend eine punktuelle
Reifenundichtigkeit einfach und
zuverlässig abdichten können.
Lesen Sie dazu den Abschnitt
“Anmerkungen für die sichere
Anwendung des Tire Mobility Kit”.
VORSICHT
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht, wenn ein Reifen stark
beschädigt ist, weil er vorher
platt oder mit zu geringem
Luftdruck gefahren wurde.
Nur punktuelle Undichtigkeiten
im Bereich der Reifenlauffläche
können mit dem Tire Mobility Kit
abgedichtet werden.
Beschädigungen der Reifen
-
flanken dürfen aus Sicherheits -
gründen nicht repariert werden.
Pannenhilfe
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6
Reifenluftdruck aufbauen
1.Stoppen Sie nach einer
Fahrstrecke von ca. 3 km an einer
geeigneten Stelle.
2.Schrauben Sie den Verbindungs- schlauch (9) direkt auf das
Reifenventil.
3.Verbinden Sie den Kompressor und die Batterie mit dem Kabel und
den Steckern.
4.Korrigieren Sie den Reifenluft- druck auf 220 kPa. Gehen Sie bei
eingeschalteter Zündung wie folgt
vor :
- Um den Reifenluftdruck zuerhöhen: Schalten Sie den
Kompressor ein, Schalterstellung
I. Zum Prüfen des aktuellen
Reifenluftdrucks schalten Sie den
Kompressor für kurze Zeit aus. - Um den Reifenluftdruck zu
verringern: Drücken Sie den
Knopf (8) auf dem Kompressor.
VORSICHT
Der Reifen muss mit einem
Luftdruck von mindestens 220
kPa befüllt sein. Wenn dies nicht
der Fall ist, setzen Sie die Fahrt
nicht fort. Rufen Sie einen
Pannenhilfsdienst oder einen
Abschleppdienst zu Hilfe.
ACHTUNG
Wenn der Reifenluftdruck nicht gehalten wird, fahren Sie dasFahrzeug ein zweites Mal, sieheAbschnitt 'Dichtmittel verteilen'.Wiederholen Sie danach dieSchritte 1 bis 4.
Die Verwendung des Tire MobilityKit kann bei Reifen-beschädigungen, die größer alsca. 4 mm sind, ungeeignet sein.
Wir empf
ehlen, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu wenden, falls sich der Reifennicht mit dem Tire Mobility Kitfahrtauglich machen lässt.
ACHTUNG
Fahren Sie nicht schneller als 80
km/h. Fahren Sie nachMöglichkeit nicht langsamer als20 km/h.
Wenn Sie während der Fahrtungewöhnliche Vibrationen,Störungen des Fahrbetriebsoder eine ungewöhnliche Ge -
räuschentwicklung feststellen, reduzieren Sie die Gesc hwin-
digkeit und fahren Sie vorsichtig weiter, bis Sie das F
ahrzeug
sicher am Straßenrand anhalten können.
Rufen Sie einen Pannenhilfs-dienst oder einen Abschlepp-dienst zu Hilfe. Bei derV erwendung des
Tire Mobility Kit
werden möglic
herweise die
Reifendrucksensoren und das Rad durch das Dichtmittelbeschädigt. Entfernen Sie die aufden Reifendrucksensoren unddem Rad anhaftendenDichtmittelrückstände. Fernerempfehlen wir, das System ineiner HYUNDAIVertragswerkstatt inspizieren zulassen.
VORSICHT
Lassen Sie den Kompressor
nicht länger als 10 Minuten
laufen, da der Kompressor
sonst überhitzt und beschädigt
werden könnte.