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Fahrhinweise
Wartung bei Anhängerbetrieb
Wenn Sie regelmäßig mit Anhänger
fahren, muss Ihr Fahrzeug häufiger
gewartet werden. Besonders wichtig sind
in diesem Zusammenhang das Motoröl,
die Automatik-Getriebeflüssigkeit, die
Achsschmierung und das Motorkühlmit-
tel. Auch die Bremsanlage benötigt eine
häufigere Prüfung. Alle Wartungs-
maßnahmen und Prüfungen sind in
dieser Anleitung beschrieben, das
Stichwortverzeichnis wird Ihnen helfen,
die entsprechenden Informationen
schnell aufzufinden. Wir empfehlen,
diese Abschnitte nochmals zu lesen,
bevor Sie eine Fahrt mit Anhänger
unternehmen.
Bitte denken Sie daran, dass auch der
Anhänger und die Zugvorrichtung
gewartet werden müssen. Folgen Sie
dazu dem Wartungsplan des
Anhängerherstellers und lassen Sie die
Wartung regelmäßig durchführen.
Führen Sie auch eine Sichtprüfung vor
jeder Fahrt mit Anhänger durch. Es ist
besonders wichtig, dass alle Schrauben
und Muttern der Zugvorrichtung fest
angezogen sind.
Wenn Sie den Anhängerbetrieb
planen
Beachten Sie bitte folgende wichtige
Punkte, wenn Sie den Anhängerbetrieb
planen:
• Denken Sie über die Verwendung einerSchlingerdämpfung nach. Ihr
Vertragswerkstatt für
Anhängerkupplungen informiert Sie
gern.
• Ziehen Sie mit Ihrem Fahrzeug während der ersten 2.000 km keinen
Anhänger, damit der Motor ordnungs-
gemäß eingefahren wird. Wenn dieser
Hinweis missachtet wird, kann dies zu
schwerwiegenden Motor- und
Getriebeschäden führen.
• Für den Fall, dass Sie einen Anhänger ziehen möchten, empfehlen wir, sich
wegen der Anhängerzugvorrichtung
etc. an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden.
• Fahren Sie immer mit mäßiger Geschwindigkeit (unter 100 km/h).
• Fahren Sie auf längeren Steigungs- strecken nicht schneller als 70 km/h
bzw. halten Sie das Geschwindig-
keitslimit ein, wenn dieses geringer ist.
• Der wesentlichen Punkte im Anhängerbetrieb betreffen das
Gewicht:
ACHTUNG
• Bedingt durch die höhere Belastung im Anhängerbetrieb,könnte der Motor bei hohenAußentemperaturen oder beimBefahren von Steigungen überhitzen. Wenn eine Überhitzungdes Motorkühlmittels angez eigt
wird, schalten Sie die Klimaanlage aus und halten Siedas Fahrzeug an einer sicherenStelle an, um den Motor abkühlenzu lassen.
• Wenn Sie mit Anhänger fahren, prüfen Sie den Füllstand derGetriebeflüssigkeit häufiger als im Standard-Wartungsplan vorge -
schrieben.
Fahrhinweise
100
5
Anhängergewicht
Wie groß ist das sichere Höchstgewicht
eines Anhängers? Das Gewicht des
Anhängers darf niemals das maximal
zulässige Gesamtgewicht überschreiten.
Dies kann jedoch schon zuviel sein.
Das maximale Gewicht hängt davon ab,
wie Sie Ihren Anhänger verwenden
wollen. So spielen z. B. die
Geschwindigkeit, die Höhe des
Einsatzortes, die Stärke von
Steigungen/Gefällen, die Außentempe-
ratur und die Häufigkeit des
Anhängerbetriebs eine wichtige Rolle.
Das Anhängergewicht kann auch von der
speziellen Zusatzausstattung Ihres
Fahrzeugs abhängig sein.
M/T : Schaltgetriebe
A/T : Automatikgetriebe Motor
Position
Benzinmotor (2,4L) Dieselmotor
(2,0L 2,2L)
M/T A/T M/T A/T
Maximal zulässiges
Gesamtgewicht
des Anhängers
kg (lbs.)
Ungebremst750
(1653) 750
(1653) 750
(1653) 750
(1653)
Gebremst
2500
(5512) 2000
(4409) 2500
(5512) 2000
(4409)
Maximal zulässige Stützlast an der
Anhängerkupplung kg (lbs.)
100
(220) 100
(220) 100
(220) 100
(220)
Abstand zwischen Radmitte
Hinterrad und Kopf der Anhänger-
kupplung (Empfehlung) mm(lnch)
1103 (44 5)
C190E01JM
StützlastGesamtgewicht des
Anhängers
Fahrhinweise
102
5
Dieser Abschnitt soll Ihnen helfen, Ihr
Fahrzeug und/oder Anhänger korrekt zu
beladen und sicherstellen, dass Sie das
maximal zulässige Gesamtgesicht Ihres
Fahrzeugs/Gespanns nicht über-
schreiten. Bei einer korrekten Beladung
wird das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
am wenigsten beeinträchtigt. Bevor Sie
Ihr Fahrzeug (mit oder ohne Anhänger)
beladen, machen Sie sich mit den
nachfolgenden Begriffen vertraut, damit
Sie die unter "Technische Daten" oder
auf dem Fahrzeug-Ausführungnschild
angege-benen Fahrzeuggewichte
ermitteln können.
Leergewicht ohne Zusatzaus-
stattung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs mit vollem Kraftstofftank
inklusive der Standardausstattung. Diese
Gewichtsangabe beinhaltet keine
Insassen, Beladung und Zusatzaus-
stattung.
Leergewicht mit Zusatzaus-
stattung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs bei der Fahrzeugübergabe, d.
h. inklusive eventueller Zusatzaus-
stattung.
Zuladung
Dieser Wert beinhaltet das Gewicht aller
Dinge, die im "Leergewicht ohne
Zusatzausstattung" nicht enthalten sind,
also beispielsweise die Ladung als auch
die Zusatzausstattung des Fahrzeugs.
Achslast
Diese Gewichtsangabe beziffert das
Gewicht auf der jeweiligen Achse
(Vorder- bzw. Hinterachse), das sich aus
dem "Leergewicht mit Zusatzausstattung"
und der gesamten Zuladung ergibt.
Zulässige Achslast
Dieser Wert bezeichnet die maximal
zulässige Last auf einer einzelnen Achse
(Vorder- oder Hinterachse). Die
entsprechenden Angaben finden Sie auf
dem Ausführungnschild.
Die maximal zulässige Achslast darf
niemals überschritten werden.
Fahrzeug-Gesamtgewicht
Dieser Wert errechnet sich aus dem
"Leergewicht ohne Zusatzausstattung"
und der Zuladung einschließlich des
Gewichts der Insassen.
Maximal zulässiges Fahrzeug-
Gesamtgewicht
Dieses Gewicht ist das maximal
zulässige Gewicht des Fahrzeugs
(einschließlich sämtlicher Zusatzaus-
stattung, der Insassen und der Ladung).
Das zulässige Fahrzeug-Gesamtgewicht
geht aus dem Schild mit der
Ausführungngenehmigung hervor.
Überladung
FAHRZEUGGEWICHT
VORSICHT - Fahrzeug-
gewicht
Angaben zu den maximal
zulässigen Achslasten sowie zum
maximal zulässigen Fahrzeug-
Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs
finden Sie auf dem Aufkleber an der
Fahrertür (oder Beifahretür). Die
Überschreitung dieser Werte kann
zu einem Unfall und zur
Beschädigung des Fahrzeugs
führen. Um die Zuladung zu
ermitteln, können Sie die einzelnen
Gegenstände (und Personen) vor
dem Einladen wiegen. Achten Sie
darauf, dass Ihr Fahrzeug nicht
überladen wird.
Pannenhilfe
Warnsignal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-2
• Warnblinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-2
Wenn eine Panne während der Fahrt auftritt . . . . 6-2
• Wenn der Motor vor einer Kreuzung oder beimÜberqueren abstirbt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-2
• Wenn Sie während der Fahrt eine Reifenpanne haben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . \
. . 6-2
• Wenn der Motor während der Fahrt abstirbt . . . . . . 6-3
Wenn der motor nicht anspringt . . . . . . . . . . . . . . 6-3
• Wenn der Anlasser den Motor nicht oder zu langsam dreht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-3
• Wenn der Anlasser normal dreht, der Motor aber nicht anspringt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-4
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-4
• Motor mit Starthilfekabeln anlas-sen . . . . . . . . . . . . . 6-5
• Fahrzeug anschieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-6
Wenn der motor zu heiß wird . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-7
Reifenluftdruck-Überwachungssystem (TPMS)- Ausführung A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-9
• Geringer Reifenluftdruck-Warnleuchte . . . . . . . . . . 6-11
• TPMS (Reifenluftdruck-Überwachungssystem)
-Störungsleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-13
• Reifen mit TPMS wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-13
Reifenluftdruck-Überwachungssystem (TPMS) - Ausführung B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-16
• Reifenluftdruck prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-16 • Reifenluftdruck-Überwachungssystem . . . . . . . . . . . 6-17
• TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-20
• Reifen mit TPMS wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-21
Im fall einer reifenpanne (mit reserverad) . . . . . 6-23
• Wagenheber und Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-23
• Ersatzrad abbauen und verstauen. . . . . . . . . . . . . . . 6-24
• Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-26
• Anzugsdrehmoment für Radmuttern . . . . . . . . . . . . 6-29
• Aufkleber Wagenheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-33
• EG-Konformitätserklärung für Wagenheber . . . . . . 6-34
Im fall einer reifenpanne (mit Tire Mobility Kit). . 6-35
• Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-\
35
• Bestandteile des Tire Mobility Kit . . . . . . . . . . . . . . . 6-37
• Verwendung des Tire Mobility Kit . . . . . . . . . . . . . . 6-38
• Dichtmittel verteilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-39
• Reifenluftdruck aufbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-40
• Anmerkungen für die sichere Verwendung des Tire Mobility Kit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-41
• Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-41
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-42
• Fahrzeug abschleppen lassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-42
• Abnehmbare Abschleppöse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-43
• Abschleppen im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-44
6
Pannenhilfe
26
WARNSIGNAL
Warnblinker
Die Warnblinker dienen als Warnsignal
für andere Verkehrsteilnehmer, damit
diese sich beim Heranfahren, beim
Überholen oder beim Vorbeifahren
besonders vorsichtig verhalten.Schalten Sie die Warnblinker ein, wenn
Sie wegen einer Panne anhalten müssen
oder wenn Sie am Straßenrand anhalten
müssen.
Der Warnblinker kann jederzeit
unabhängig von der Stellung des
Zündschlüssels betätigt werden. Der
Warnblinkerschalter befindet sich in der
mittleren Schalterkonsole. Nach dem
Drücken des Warnblinkerschalters
blinken alle Blinkleuchten gleichzeitig.
• Die Warnblinker funktionieren sowohl
bei laufendem als auch bei stehendem
Motor.
• Bei eingeschalteten Warnblinkern können die Richtungsblinker nicht
zusätzlich eingeschaltet werden.
• Seien Sie sehr vorsichtig, wenn das Fahrzeug mit eingeschalteten
Warnblinkern abgeschleppt wird.
Wenn der Motor vor einer Kreuzung
oder beim Überqueren abstirbt
• Wenn der Motor vor einer Kreuzungoder beim Überqueren abstirbt, schalten
Sie den Schalthebel in die Stellung N
(Neutral) und schieben Sie danach das
Fahrzeug an eine sichere Stelle.
• Wenn Ihre Fahrzeug ohne Zündschloss und mit Schaltgetriebe ausgestattet ist,
kann das Fahrzeug vorwärts bewegt
werden, indem Sie den 2. (zweiten) oder
3. (dritten) Gang einlegen und danach
den Anlasser betätigen, ohne das
Kupplungspedal zu treten.
Wenn Sie während der Fahrt eine
Reifenpanne haben
Wenn ein Reifen während der Fahrt Luft
verliert:
1. Nehmen Sie den Fuß vom Gaspedalund lassen Sie das Fahrzeug
geradeaus ausrollen. Treten Sie nicht
abrupt die Bremse und versuchen Sie
nicht, das Fahrzeug schnell von der
Straße zu bekommen, da Sie hierbei
die Kontrolle über Ihr Fahrzeug
verlieren könnten.
WENN EINE PANNE
WÄHREND DER FAHRT
AUFTRITT
ODM042242
ODM042243
■ Ausführung A
■Ausführung B
63
Pannenhilfe
Bremsen Sie erst vorsichtig, wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit soweit
reduziert wurde, dass dies gefahrlos
möglich ist, und fahren Sie das
Fahrzeug von der Straße. Stellen Sie
das Fahrzeug so weit wie möglich
abseits der Straße auf festem und
ebenem Untergrund ab. Wenn Sie eine
Schnellstraße/Autobahn befahren,
stellen Sie das Fahrzeug nicht auf dem
Mittelstreifen ab.
2. Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, schalten Sie die
Warnblinker ein, betätigen Sie die
Feststellbremse und legen Sie bei
einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe
die Parkstufe (P) und bei einem
Fahrzeug mit Schaltgetriebe den
Rückwärtsgang ein.
3. Sorgen Sie dafür, dass alle Insassen das Fahrzeug verlassen. Stellen Sie
sicher, das alle Fahrzeuginsassen auf
der der Fahrbahn abgewandten Seite
aussteigen.
4. Wenn Sie ein Rad wechseln möchten, beachten Sie die Anweisungen zum
Radwechsel in diesem Kapitel.Wenn der Motor während der
Fahrt abstirbt
1. Reduzieren Sie allmählich dieGeschwindigkeit und fahren Sie
geradeaus. Lenken Sie das Fahrzeug
vorsichtig an eine sichere Stelle
abseits der Straße.
2. Schalten Sie die Warnblinker ein.
3. Versuchen Sie, den Motor wieder anzulassen. Versuchen Sie erneut den
Motor anzulassen. Für den Fall, dass
sich das Fahrzeug nicht starten lässt,
empfehlen wir, sich an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden.
Wenn der Anlasser den Motor
nicht oder zu langsam dreht
1. Vergewissern Sie sich bei einemFahrzeug mit Automatikgetriebe, dass
der Wählhebel in Stellung N (Neutral)
oder P (Parkstufe) steht und dass die
Feststellbremse betätigt ist.
2. Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen sauber sind und fest auf den
Batteriepolen sitzen.
3. Schalten Sie die Innenraumbe- leuchtung ein. Wenn das Licht bei der
Betätigung des Anlassers schwächer
wird oder erlischt, ist die Batterie
entladen.
4. Prüfen Sie, ob die Anschlüsse am Anlasser fest sitzen.
5. Schieben Sie das Fahrzeug nicht an und lassen Sie das Fahrzeug nicht
anschleppen. Beachten Sie die
Hinweise im Abschnitt "Motor mit
Starthilfekabeln anlassen".
WENN DER MOTOR NICHT
ANSPRINGT
Pannenhilfe
66
Vorgehensweise beim Fremdstart
1. Vergewissern Sie sich, dass diestromabgebende Batterie eine 12V-
Batterie ist und dass ihr Minuskabel an
der Fahrzeugmasse befestigt ist.
2. Wenn sich die stromabgebende Batterie in einem anderen Fahrzeug
befindet, dürfen sich die Fahrzeuge
nicht berühren.
3. Schalten Sie alle nicht benötigten elektrischen Verbraucher ab.
4. Schließen Sie die Starthilfekabel exakt in der im Bild gezeigten Reihenfolge
an. Schließen Sie zuerst eine Klammer
des Plus-Kabels (rot) an den Pluspol
der entladenen Batterie an (1).
Schließen Sie danach die andere
Klammer des Plus-Kabels (rot) an den
Pluspol der stromabgebenden Batterie
an (2).
Schließen Sie nun eine Klammer des
Minus-Kabels (schwarz) an den
Minuspol der stromabgebenden
Batterie an (3). Die andere Klammer
des Minus-Kabels schließen Sie an ein
solides festes Metallteil (z. B. Lasche
zum Anheben des Motors) im
Motorraum des zu startenden
Fahrzeugs in einiger Entfernung von
der Batterie an (4). Befestigen Sie die
Klammer nicht an oder neben einem
Bauteil, welches sich beim Anlassen
bewegt. Achten Sie darauf, dass die
Kabelklammern keine anderen Teile
als die beschriebenen Batteriepole
oder den beschriebenen Massepunkt
am Motor berühren. Bücken Sie sich
nicht über die Batterie, während Sie
die Klammern an den Batteriepolen
befestigen.
5. Starten Sie den Motor des stromabgebenden Fahrzeugs und
lassen Sie ihn mit einer Drehzahl von
ca. 2000 1/min laufen. Lassen Sie
danach den Motor des Fahrzeugs mit
der entladenen Batterie an.
Für den Fall, dass sich die Ursache fürdie Batterieentladung nicht auf Anhiebermitteln lässt, empfehlen wir, das System in einer HYUNDAIVertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Fahrzeug anschieben
Fahrzeuge, die mit einem Handschalt-
getriebe ausgerüstet sind, sollten nicht
angeschoben werden, da das Abgas-
reinigungssystem dadurch beschädigt
werden könnte.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
können nicht angeschoben werden.
Folgen Sie den Hinweisen in diesem
Abschnitt, um den Motor mit
Starthilfekabeln anzulassen.
VORSICHT
Versuchen Sie niemals, ein
Fahrzeug anzuschleppen. Wenn der
Motor plötzlich anspringt, besteht
die Gefahr, dass Sie auf das
ziehende Fahrzeug auffahren.
ACHTUNG- Starthilfekabel
Schließen Sie das Starthilfekabelvom Minuspol der stromabgebendenBatterie nicht direkt an den Minuspolder entladenen Batterie an. Dieentladene Batterie kann überhitzen,reißen und Batteriesäure kannauslaufen.
67
Pannenhilfe
WENN DER MOTOR ZU HEIß WIRD
Wenn die Kühlmitteltemperaturanzeige
eine Überhitzung anzeigt, wenn
Leistungsverlust feststellbar ist oder
wenn laute Klopf- oder Klingelgeräusche
hörbar sind, ist der Motor wahrscheinlich
überhitzt. Wenn dieser Fall auftritt,
verhalten Sie sich bitte wie folgt:
1. Halten Sie das Fahrzeug an dernächsten sicheren Stelle abseits der
Straße an.
2. Schalten Sie in die Neutralstellung (Schaltgetriebe) oder in die Parkstufe
(P) (Automatikgetriebe) und betätigen
Sie die Feststellbremse. Wenn die
Klimaanlage eingeschaltet ist, schalten
Sie sie ab.
3. Stellen Sie den Motor ab, wenn Kühlmittel ausläuft oder Dampf unter
der Motorhaube austritt. Öffnen Sie die
Motorhaube erst, wenn kein Kühlmittel
und kein Dampf mehr austritt. Wenn
kein sichtbarer Kühlmittelverlust
feststellbar ist und kein Dampf austritt,
lassen Sie den Motor laufen und
prüfen Sie, ob der Kühlerlüfter läuft.
Wenn der Lüfter nicht läuft, stellen Sie
den Motor ab. 4. Prüfen Sie, ob der Antriebsriemen der
Kühlmittelpumpe fehlt. Wenn der
Antriebsriemen noch vorhanden ist,
prüfen Sie, ob er ausreichend
gespannt ist. Wenn der Antriebsriemen
ausreichend gespannt zu sein scheint,
prüfen Sie, ob Kühlmittel aus dem
Kühler oder den Kühlmittelschläuchen
ausläuft oder von der Fahrzeugun-
terseite tropft. (Wenn die Klimaanlage
in Betrieb war, ist es normal, dass
beim Anhalten kaltes Wasser aus der
Klimaanlage läuft.) 5. Wenn der Antriebsriemen der
Kühlmittelpumpe gerissen ist oder
Kühlmittel ausläuft, stellen Sie den
Motor sofort ab. Ferner empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden.
VORSICHT
Halten Sie bei laufendem Motor Ihre
Haare, Hände und Ihre Kleidung
fern von sich bewegenden Teilen
wie Lüfter und Antriebsriemen, um
Verletzungen zu vermeiden.
VORSICHT
Schrauben Sie den Kühlerdeckel
nicht ab, solange der Motor noch
heiß ist. Kochend heißes Kühlmittel
können unter Druck austreten und
es besteht die Gefahr von
Verbrühungen.