ZUR BEACHTUNG Die Verwendung
dieser Geräte im Fahrgastraum (ohne
Außenantenne) könnte nicht nur für die
Passagiere gesundheitsschädlich sein,
sondern auch Betriebsstörungen an den
elektronischen Systemen des Fahrzeugs
bewirken, die somit die Sicherheit
beeinträchtigen können.
Für die Verwendung von offiziell in der EG
zugelassenen Mobiltelefonen (GSM,
GPRS, UMTS) wird empfohlen,
sich strengstens an die Anweisungen des
jeweiligen Herstellers zu halten.
ZUR BEACHTUNG
58) Achtung beim Anbau von
zusätzlichen nicht serienmäßigen
Spoilern und Leichtmetallfelgen:
Diese könnten die Belüftung der
Bremsen und damit ihre
Wirksamkeit bei starken oder
wiederholten Bremsvorgängen
oder auf abfälligen Strecken
einschränken. Weiterhin immer
sicherstellen, dass keine
Fußmatten usw. den Pedalweg
behindern.
PARKSENSOREN
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Abb. 89Die Sensoren befinden sich in der
hinteren Stoßstange des Fahrzeugs Abb.
90 und haben die Aufgabe, das
Vorhandensein von Hindernissen hinter
dem Fahrzeug zu erfassen und dem
Fahrer durch ein intermittierendes
Tonzeichen zu melden.DIE AKTIVIERUNG
Version mit hinteren
Sensoren
Bei den Versionen mit hinteren Sensoren
erfolgt die Aktivierung beim Einlegen
des Rückwärtsgangs.
Version mit Sensoren
vorne und hinten
Bei den Versionen mit vorderen und
hinteren Sensoren aktiviert sich das
System durch Einlegen des
Rückwärtsgangs oder durch Betätigung
der Taste
Abb. 91.
Wird der Rückwärtsgang
herausgenommen, bleiben die hinteren
und vorderen Sensoren aktiv, bis die
Geschwindigkeit etwa 15 km/h
überschreitet, um den Abschluss des
Einparkmanövers zu ermöglichen.
89A0K0360
90A0K0060
91A0K0361
81
Das System kann auch durch Drücken
der Taste
am Mitteltunnel *aktiviert
werden: wenn das System aktiv ist,
leuchtet auf der Taste eine
Kontrollleuchte.
Bei jedem Drehen des Schlüssels auf
MAR blinkt die LED in der Taste
kurz,
um anzuzeigen, dass das System eine
Diagnose ausführt. Das Aufleuchten der
LED ist daher nicht als eine Störung
anzusehen.
Die Sensoren werden durch erneutes
Drücken der Taste
oder beim
Überschreiten einer Geschwindigkeit von
15 Km/h deaktiviert: ist das System
nicht aktiv, ist die Kontrollleuchte auf der
Taste ausgeschaltet.
DISPLAY-MITTEILUNGEN
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Versionen mit hinteren Sensoren
Bei der Aktivierung der Sensoren wird auf
dem “Konfigurierbaren
Multifunktionsdisplay” (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen) die in der
Abbildung Abb. 92 dargestellte
Bildschirmseite angezeigt.Versionen mit Sensoren vorne und hinten
Bei der Aktivierung der Sensoren wird
die in Abb. 93 dargestellte Bildschirmseite
am „konfigurierbaren
Multifunktionsdisplays” eingeblendet.Sind mehrere Hindernisse gegenwärtig,
wird das sich am nächsten befindliche
Hindernis auf dem Display gemeldet. Im
Falle der Version mit vorderen und
hinteren Sensoren wird das nächste
Hindernis in der vorderen und hinteren
Zone angezeigt.
AKUSTISCHES SIGNAL
Der Fahrer erhält die Informationen über
das Vorhandensein eines Hindernisses
und dessen Abstand zum Fahrzeug durch
akustische Signale über im Innenraum
angebrachte Summer:
❒Bei den Versionen mit hinteren
Sensorenweist ein Summer im
Armaturenbrettbereich auf das
Vorhandensein von Hindernissen
hinter dem Fahrzeug hin; Die
Lautstärke des akustischen Signals
kann im „Set-Up-Menü" unter
„Lautstärke Mitteilungen" eingestellt
werden (siehe Abschnitt „Menü-
Punkte” im Kapitel „Kenntnis der
Instrumententafel”).
92A0K0059
93A0K0814
82
DAS FAHRZEUG KENNEN
Die Information über das
Vorhandensein und den Abstand des
Hindernisses wird nicht nur akustisch,
sondern auch über eine Display-
Anzeige gemeldet.
❒In den Versionen mit hinteren und
vorderen Sensorenweist ein vorderer
Summer auf das Vorhandensein
von Hindernissen vor dem Fahrzeug,
und ein im hinteren Bereich des
Fahrzeugs installierter Summer auf
vorhandene Hindernisse hinter dem
Fahrzeug hin. Dadurch erhält der
Fahrer ein Gefühl für die Richtung
(vorne bzw. hinten), in der sich
Hindernisse befinden.
Je nach Position des Hindernisses (vor
bzw. hinter dem Fahrzeug) wird der Ton
von den entsprechenden Signalgebern
erzeugt (vordere bzw. hintere). Es wird
stets das dem Fahrzeug am nächsten
liegende Hindernis gemeldet.
Wird der Rückwärtsgang eingelegt, wird
automatisch ein akustisches Signal
aktiviert, wenn sich im Aktionsbereich ein
Hindernis befindet.
Das akustische Signal:
❒wird lauter,wenn sich der Abstand
zwischen Fahrzeug und Hindernis
verkleinert;
❒wird konstant,wenn der Abstand
zwischen Fahrzeug und Hindernis
kleiner als ca. 30 cm ist und hört
sofort auf, wenn sich der Abstand
zum Hindernis vergrößert;❒bleibt konstant,wenn der Abstand
zwischen Fahrzeug und Hindernis
sich nicht verändert, unter diesen
Umständen wird mit den seitlichen
Sensoren geprüft. Das Signal wird
dann nach etwa 3 Sekunden
unterbrochen, um beispielsweise
Meldungen beim Einparken entlang
einer Mauer zu vermeiden.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Der Betrieb der Sensoren wird
automatisch bei Einführung des
elektrischen Kabelsteckers des
Anhängers in die Steckdose der
Anhängerkupplung des Fahrzeugs
deaktiviert.
11)
Die Sensoren werden beim Herausziehen
des Steckers des Anhängerkabels
automatisch reaktiviert.
59) 60)
ALLGEMEINE HINWEISE
Bei Parkmanövern immer insbesondere
auf Hindernisse achten, die sich ober-
oder unterhalb der Sensoren befinden
können.
Unter gewissen Umständen können
Gegenstände in großer Nähe hinter dem
Fahrzeug vom System nicht erkannt
werden und daher das Fahrzeug
beschädigen, bzw. selbst beschädigt
werden.
Nachstehend einige Bedingungen, welche
die Leistungen des Einparksystems
beeinträchtigen können:
❒Eine geringere Empfindlichkeit der
Sensoren und eine Reduzierung
der Leistung der Einparkhilfe können
hervorgerufen werden, wenn sich
auf den Sensoroberflächen: Eis,
Schnee, Schlamm, Überlackierungen
❒Die Sensoren ermitteln einen nicht
existierenden Gegenstand
("Echostörung"), was durch
Störungen mechanischen Ursprungs
wie z.B. Waschen des Fahrzeuges,
Regen (extremer Wind), Hagel
auftreten kann.
83
AN DER
TANKSTELLE
Vor dem Tanken den Motor abstellen.
BENZINMOTOREN
Nur bleifreies Benzin 95 ROZ
entsprechend der europäischen
Spezifikation EN 228 benutzen.
Verwenden Sie ausschließlich bleifreies
Benzin mit einer Oktanzahl (R.O.Z.) von
mindestens 95. Niemals, auch nicht
minimal, bleihaltiges Benzin einfüllen,
damit der Katalysator nicht beschädigt
wird.
DIESELMOTOREN
Das Fahrzeug darf nur mit Dieselkraftstoff
betankt werden, der der europäischen
Norm EN590 entspricht. Die Verwendung
von anderen Produkten oder Gemischen
kann den Motor auf irreparable Weise
schädigen und führt zum Verfall des
Garantieanspruchs bei entstandenen
Schäden.
Funktionsweise bei
niedrigen Temperaturen
Bei niedrigen Außentemperaturen kann
das Fließvermögen des Dieselkraftstoffs
aufgrund von Paraffinbildung
unzureichend werden und demzufolge
Funktionsstörungen der Kraftstoffzufuhr
verursachen.Zur Vermeidung von Betriebsstörungen
sind daher im Handel je nach Jahreszeit
Sommer- bzw. Winter- oder Artik-
Dieselkraftstoffe (in kalten Berggebieten)
erhältlich.
Beim Tanken von Dieselkraftstoff, der
nicht für die Betriebstemperatur geeignet
ist, empfiehlt es sich, dem Kraftstoff
den Zusatzstoff TUTELA DIESEL ART in
dem auf dem Behälter des Produkts
angegebenen Mischungsverhältnis
zuzusetzen, wobei zuerst das
Frostschutzmittel und dann der
Dieselkraftstoff einzufüllen ist.
Bei längerem Betrieb/Stehen des
Fahrzeugs in kritischen Bereichen (z.B. in
den Bergen) empfiehlt es sich, den vor Ort
verfügbaren Dieselkraftstoff zu tanken. In
diesem Fall sollte der Tank auch immer
mehr als 50% seines Fassungsvermögens
gefüllt sein.
BEFÜLLBARKEIT
Nach dem ersten Auslösen der
Zapfpistole zwei weitere Füllvorgänge
durchführen, um den Tank ganz
aufzufüllen. Danach nicht weiter
nachfüllen, weil dies Störungen im
Kraftstoffkreislauf verursachen könnte.KRAFTSTOFFTANKDECKEL
Die Tankklappe ist entriegelt, wenn die
Zentralverriegelung ausgeschaltet ist, und
sie wird automatisch verriegelt, wenn
die Zentralverriegelung aktiviert wird.
Öffnen
Auf die Klappe A Abb. 94 drücken, um sie
zu entriegeln und zum Tankdeckel B zu
gelangen. Dann auf den Deckel B
drücken und diesen nach links drehen.
61)
Der Deckel ist mit einer Vorrichtung gegen
Verlieren C ausgestattet, womit man Ihn
an der Klappe befestigen kann, damit
er nicht verloren geht. Den Deckel
während dem Tanken an der Vorrichtung
D einhängen.
94A0K0598
85
Notöffnung der
Tankklappe
Im Notfall kann die Klappe geöffnet
werden, indem man die Kordel A Abb. 95
auf der rechten Seite des Kofferraums
zieht.
Mit der Kordel kann das Schloss der
Klappe entriegelt werden: einfach die
Kordel ziehen und dann die Heckklappe
aufdrücken.
Schließen
Den Deckel B aus der Haltevorrichtung D
aushaken und in seinen Sitz bringen.
Den Tankdeckel nach rechts eindrehen,
bis ein Einrasten bemerkt wird. Dann
die Klappe A schließen und kontrollieren,
dass diese korrekt geschlossen ist.Der hermetische Verschluss kann zu
einem geringfügigen Druckanstieg im
Tank führen. Ein eventuelles
Entlüftungsgeräusch beim Abschrauben
des Verschlusses ist deshalb durchaus
normal.
ZUR BEACHTUNG
61) Sich dem Tankstutzen niemals
mit offenen Flammen oder
brennenden Zigaretten nähern:
Brandgefahr. Sich nie mit dem
Gesicht dem Stutzen nähern, um
keine schädlichen Dämpfe
einzuatmen.
UMWELTSCHUTZ
Die für die Verringerung der
Abgasemissionen der Benzinmotoren
eingesetzten Vorrichtungen sind:
Katalysator, Lambdasonden und eine
Verdampfungshemmanlage.
Die für die Verringerung der
Abgasemissionen der Dieselmotoren
eingesetzten Vorrichtungen sind:
Oxidations-Katalysator, Abgasrückführung
(AGR) und Partikelfilter (DPF).
62)
PARTIKELFILTER DPF
(Diesel Particulate Filter)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Der Diesel Particulate Filter (DPF) ist
ein mechanischer Filter, der in der
Abgasanlage eingebaut ist und der die
kohlenstoffhaltigen Partikel aus dem
Abgas von Dieselmotoren effizient
entfernt.
Die Verwendung des Partikelfilters ist
notwendig, um die
Kohlepartikelemissionen gemäß den
aktuellen/zukünftigen gesetzlichen
Vorschriften fast vollständig zu beseitigen.
95A0K0599
86
DAS FAHRZEUG KENNEN
Während des normalen Gebrauchs des
Fahrzeugs registriert das Steuergerät der
Motorkontrolle eine Reihe von
Verwendungsdaten (Verwendungszeit,
Streckenart, erreichte Temperaturen usw.)
und bestimmt die im Filter angesammelte
Partikelmenge.
Da der Filter ein Sammelsystem ist, muss
er regelmäßig durch Verbrennung der
Kohlepartikel regeneriert (gereinigt)
werden.
Die Regenerierung wird von der
Motorkontrollsteuerung je nach
Ansammlungszustand des Filters und den
Einsatzbedingungen des Fahrzeugs
automatisch verwaltet.
Während der Regenerierung sind folgende
Situationen möglich: begrenzter Anstieg
der Leerlaufdrehzahl, Aktivierung des
Kühlerventilators, begrenzter Anstieg des
Abgasrauchs, erhöhte Temperatur am
Auspuff.
Diese Situationen dürfen nicht als
Störungen angesehen werden. Sie haben
keine Auswirkung auf das normale
Fahrzeugverhalten und die Umwelt. Wird
eine entsprechende Meldung auf dem
Display angezeigt, gelten die Angaben im
Abschnitt „Kontrollleuchten und
Meldungen” im Kapitel „Kenntnis der
Instrumententafel”.
ZUR BEACHTUNG
62) Während des Betriebs
entwickeln der Katalysator und
der Partikelfilter (DPF) sehr hohe
Temperaturen. Das Fahrzeug
deshalb nicht auf brennbarem
Material (Gras, trockenes Laub,
Tannennadeln usw.) parken:
Brandgefahr.
87
88
Diese Seite wurde absichtlich freigelassen
KENNTNIS DER INSTRUMENTENTAFEL
Dieser Teil der Betriebsanleitung liefert alle
nützlichen Informationen, um die
Funktionen der Instrumententafel zu
kennen, zu interpretieren und korrekt
einzusetzen.DISPLAY ......................................... 91
MENÜOPTIONEN ........................... 94
INSTRUMENTENTAFEL UND
BORDINSTRUMENTE .....................103
TRIP COMPUTER ...........................105
KONTROLLLEUCHTEN UND
MELDUNGEN ................................109
- UNGENÜGENDE
BREMSFLÜSSIGKEIT/HANDBREMSE
ANGEZOGEN ..................................... 110
- EBD DEFEKT ................................... 111
- AIRBAG DEFEKT ............................. 111
- SICHERHEITSGURTE NICHT
ANGESCHNALLT ............................... 111
- DEFEKT DER LICHTMASCHINE ...... 112
- UNZUREICHENDER
MOTORÖLDRUCK ............................. 113
-MOTORÖL VERSCHLISSEN (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen) ..... 114
- ÜBERTEMPERATUR
MOTORKÜHLFLÜSSIGKEIT ............... 116
- DEFEKT DES ALFA-TCT-
GETRIEBES ........................................ 117
-UNVOLLSTÄNDIGES SCHLIESSEN
DER TÜREN ....................................... 117
-GRENZGESCHWINDIGKEIT
ÜBERSCHRITTEN .............................. 118
- DEFEKT DER AKTIVEN LENKUNG
DUAL PINION ..................................... 118
- FEHLZUSTAND DES ALFA ROMEO
CODE SYSTEMS/DEFEKT DES
ALARMS ............................................ 119
- KRAFTSTOFFRESERVE/
BESCHRÄNKTE REICHWEITE ........... 119
- ALLGEMEINER FEHLER .................. 120
- ALLGEMEINER FEHLER .................. 121
-NEBELRÜCKLICHT ........................... 122
- ABS DEFEKT ................................... 123-BREMSBELÄGE ABGENUTZT .......... 123
- BEIFAHRERAIRBAG
AUSGESCHALTET ............................. 123
- EOBD-SYSTEM/EINSPRITZUNG
DEFEKT .............................................. 124
- KERZENVORWÄRMUNG/DEFEKT
BEI KERZENVORWÄRMUNG
(Diesel-Versionen) ............................... 125
-WASSER IM DIESELFILTER
(nur Diesel-Versionen) ......................... 125
- REINIGUNG DES DPF (Partikelfilter)
läuft (nur Dieselversionen mit DPF) ...... 127
- iT.P.M.S.-SYSTEM ............................ 129
- ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSKONTROLLSYSTEM
ESC .................................................... 131
- ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSKONTROLLSYSTEM
ESC .................................................... 132
- CRUISE CONTROL (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen) ..... 133
- STANDLICHTER ............................... 133
- FOLLOW ME HOME ........................ 133
- ABBLENDLICHT .............................. 133
- NEBELSCHEINWERFER .................. 134
- FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
LINKS ................................................. 134
- FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
RECHTS ............................................. 134
- FERNLICHT ..................................... 134
-KRAFTSTOFFSPERRSYSTEM .......... 135
- MÖGLICHE GLATTEISBILDUNG
AUF DER STRASSE ........................... 135
- STÖRUNG DES BREMSLICHTS ...... 135
- DEFEKT DES
DÄMMERUNGSSENSORS ................. 135
- DEFEKT AM REGENSENSOR .......... 136
- STÖRUNG DER PARKSENSOREN .. 136
89