Notöffnung von innen
Um die Notöffnung von Innen
auszuführen, müssen die Kopfstützen der
Rücksitze entfernt und die Sitze komplett
umgeklappt werden (siehe Kapitel
„Erweiterung des Kofferraumes”) und
dann muss man den Hebel A Abb. 64
drücken.
SCHLIESSEN
Die Klappe herunterdrücken und dabei
auf das Schloss drücken, bis ein
Einrasten zu vernehmen ist.
Im inneren Teil der Klappe befinden sich
Griffe A Abb. 65, die ein bequemeres
Festhalten zum Schließen der Heckklappe
ermöglichen.
ZUR BEACHTUNG Vor dem Schließen
des Kofferraums prüfen, dass man den
Schlüssel hat, da der Kofferraum
automatisch verriegelt wird.INITIALISIERUNG DES
KOFFERRAUMS
ZUR BEACHTUNG Nach einem Trennen
der Batterie oder einer Unterbrechung der
Sicherung muss der Öffnungs-/
Schließmechanismus des Kofferraumes
wie nachstehend initialisiert werden:
❒Alle Türen und den Kofferraum
schließen.
❒Die Taste
am Schlüssel drücken.
❒Die Taste
am Schlüssel drücken.
ERWEITERUNG DES
KOFFERRAUMS
Der geteilte Rücksitz ermöglicht die
teilweise (1/3 oder 2/3) oder vollständige
Erweiterung des Kofferraums.
Um den Kofferraum zu erweitern, bezieht
man sich auf die Abschnitte „Entfernen
der Hutablage” und „Umklappen der
Sitze”.Entfernen der Hutablage
Folgendermaßen vorgehen:❒Die Enden der beiden Zugstreben A
Abb. 66 für die Abstützung der
Hutablage B lösen, indem man die
Ösen C aus den Haltestiften zieht.
❒Die Stifte A Abb. 67 außen an der
Ablage lösen und die Hutablage B
herausziehen.
64A0K0583
65A0K0584
66A0K0586
60
DAS FAHRZEUG KENNEN
❒Nachdem man die Hutablage
entfernt hat, kann Sie quer in den
Kofferraum oder zwischen die
Rückenlehnen der Vordersitze und
die umgeklappten Kissen der
Rücksitze (bei komplett erweitertem
Kofferraum) gelegt werden.
Umklappen der Sitze
Folgendermaßen vorgehen:
❒Die Kopfstützen bis zur maximalen
Höhe anheben, beide Tasten A und
B Abb. 68 an den Seiten der beiden
Halterungen drücken und dann die
Kopfstützen nach oben hin
herausziehen.
❒Die Sicherheitsgurte zur Seite
schieben und prüfen, dass sie glatt
liegen.❒Den Hebel A Abb. 69 nach oben
ziehen, um den linken oder rechten
Abschnitt der Rückenlehne
umzuklappen, und die Rückenlehne
nach unten bis zum Sitzkissen
begleiten (das Anheben des Hebels A
wird durch ein „rotes Band” B
angezeigt).
Wiedereinsetzen des
Rücksitzes
Die Sicherheitsgurte zur Seite schieben
und prüfen, dass sie glatt liegen.
Die umgeklappte Rückenlehne anheben,
bis das Einrasten beider
Einhakmechanismen bemerkt wird und
prüfen, dass das „rote Band” an den
Hebeln A Abb. 69 nicht mehr sichtbar ist.
Dieses „rote Band” zeigt an, dass die
Rückenlehne nicht eingerastet ist.
Die Kopfstützen wieder korrekt einbauen.
VERANKERUNG DES
LADEGUTS
Im Kofferraum befinden sich zwei Haken
A Abb. 70
Haltegurten, mit denen man die Ladung
fest blockieren kann und zwei Haken
am hinteren Querträger B.
24) 25)
ZUR BEACHTUNG Keine Gewichte von
mehr als 100 kg an einem einzelnen
Haken verankern.
HAKEN ZUM AUFHÄNGEN
VON TASCHEN
Im Kofferraum befinden sich außerdem
auch Haken für das Aufhängen von
Taschen.
67A0K058568A0K0625
69A0K0628
61
wo vorgesehen)
für die Verankerung von (für Versionen/Märkte
SCHLIESSEN
Die Motorhaube bis auf ca. 20 Zentimeter
über dem Motorraum absenken, dann
fallen lassen und durch Anheben
kontrollieren, dass sie vollständig
verschlossen und nicht nur in
Sicherheitsstellung eingerastet ist. Im
letzterem Fall keinen Druck auf die
Motorhaube ausüben, sondern diese
anheben und den Vorgang wiederholen.
26) 27)
ZUR BEACHTUNG Das ordnungsgemäße
Schließen der Motorhaube ist stets zu
kontrollieren, um ein Öffnen während der
Fahrt zu vermeiden.
Im Motorraum befindet sich folgendes
Schild Abb. 72:
ZUR BEACHTUNG
26) Aus Sicherheitsgründen muss
die Motorhaube während der
Fahrt immer gut geschlossen sein.
Deshalb immer prüfen, dass die
Motorhaube richtig geschlossen
und eingerastet ist. Bemerkt man
während der Fahrt, dass die
Motorhaube nicht richtig
geschlossen ist, sofort anhalten
und die Motorhaube auf korrekte
Weise schließen.
27) Diese Verfahren nur bei
stehendem Fahrzeug ausführen.
GEPÄCKTRÄGER/
SKITRÄGER
Die Anschlussbefestigungen A befinden
sich in den in der Abbildungen gezeigten
Bereichen und können nur bei geöffneten
Türen erreicht werden.
28) 29)
8) 9)
Bei Lineaccessori Alfa Romeo steht ein
spezieller Gepäckträger/Skiträger für das
Fahrzeug zur Verfügung.
72A0K2012
73A0K0590
63
AUSRICHTUNG DER
NEBELSCHEINWERFER
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Für die Kontrolle und eventuelle
Einstellung, das spezielle Alfa Romeo
Servicenetz aufsuchen.
EINSTELLUNG DER
SCHEINWERFER IM
AUSLAND
Die Abblendscheinwerfer sind für den
Straßenverkehr im Erstvertriebsland
ausgerichtet. Beim Fahren in Ländern mit
entgegengesetzter Fahrtrichtung müssen
die Bereiche des Scheinwerfers gemäß
den Vorgaben der
Straßenverkehrsordnung des Landes, in
dem gefahren wird, verdeckt werden, um
keine in entgegengesetzter Richtung
verkehrenden Fahrzeuge zu blenden.ESC-SYSTEM
KURZ DARGESTELLT
Das ESC-System verbessert die
Kontrolle und die Stabilität des
Fahrzeugs unter verschiedensten
Fahrbedingungen.
Das ESC-System korrigiert die Unter-
und Übersteuerung des Fahrzeugs und
verlagert die Bremskraft auf die
richtigen Räder. Auch das vom Motor
abgegebene Drehmoment kann
verringert werden, um eine bessere
Fahrzeugkontrolle zu gewährleisten.
30) 31) 32) 33) 34)
Das ESC-System benutzt in das Fahrzeug
installierte Sensoren zur Verarbeitung der
vom Fahrer eingeschlagenen
Fahrtrichtung und vergleicht diese mit der
effektiven Fahrtrichtung des Fahrzeugs.
Weicht die gewünschte von der effektiven
Fahrtrichtung ab, greift das ESC-System
ein und sorgt für eine entsprechende
Unter- und Übersteuerung des Fahrzeugs.
❒Übersteuerung: Die Übersteuerung
findet dann statt, wenn das
Fahrzeug im Vergleich zum
eingestellten Lenkradwinkel stärker
abbiegt.❒Untersteuerung: Die Untersteuerung
findet dann statt, wenn das Fahrzeug
im Vergleich zum eingestellten
Lenkradwinkel weniger abbiegt.
Das ESC-System beinhaltet seinerseits
folgende Systeme:
❒EBD
❒ABS
❒CBC
❒ASR
❒HILL HOLDER
❒HBA
❒MSR
❒DST
❒„ELECTRONIC Q2” („E-Q2”)
❒„PRE-FILL” (RAB - Ready Alert
Brake)
EINSCHALTEN DES
SYSTEMS
Das ESC-System schaltet sich
automatisch beim Anlassen des Motors
ein und kann nicht ausgeschaltet werden.
65
EINGREIFEN DES
SYSTEMS
Der Eingriff des Systems wird durch das
Blinken der Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel angezeigt, um den
Fahrer zu informieren, dass sich
das Fahrzeug in einer kritischen
Stabilitäts- und Haftsituation befindet.
EBD-SYSTEM
Das EBD-System ist ein Bestandteil des
ESC-Systems und greift während der
Bremsvorgänge ein, um die Bremskraft
optimal unter den Vorder- und
Hinterrädern zu verteilen.
Auf diese Art wird eine bessere Stabilität
während der Bremsvorgänge des
Fahrzeugs gewährleistet. Die Hinterräder
werden nicht blockiert und das Fahrzeug
bleibt stabil.
ABS-SYSTEM
Dieses System bildet einen festen
Bestandteil der Bremsanlage und
vermeidet das Blockieren oder
Durchdrehen eines oder mehrerer Räder
bei jedem Straßenzustand bzw. jeder
Bremsstärke, so dass das Fahrzeug auch
bei Notbremsungen kontrollierbar bleibt
und die Bremswege optimiert werden.Das System greift bei Bremsvorgängen
ein, kurz bevor die Räder blockieren, was
für Notbremsungen oder bei schwacher
Haftung der Fall ist, wo die Räder häufiger
blockieren.
Das System verbessert auch die
Fahrzeugkontrolle und -stabilität, wenn
der Bremsvorgang auf einem Untergrund
erfolgt, wo die Haftung zwischen den
Rädern auf der rechten und der linken
Seite unterschiedlich ist.
Eingreifen des Systems
Der Eingriff des ABS-Systems ist an einer
leichten Pulsierung des Bremspedals
mit einer Geräuschbildung bemerkbar.
Diese Erscheinungen sind bei aktiven
System völlig normal.
35) 36) 37) 38) 39) 40) 41)
CBC-SYSTEM (Cornering
Braking Control)
Das System greift bei Bremsvorgängen in
Kurven ein und optimiert die
Bremskraftverteilung auf die vier Räder:
Das System verhindert eine Blockierung
der kurveninneren Räder (die weniger
durch das Fahrzeuggewicht belastet
sind), und trägt somit zu einer besseren
Fahrzeugstabilität und Lenkbarkeit bei.ASR-SYSTEM (AntiSlip
Regulation)
42) 43) 44)
Es handelt sich um ein Bestandteil des
ESC-Systems, das automatisch eingreift,
wenn ein oder beide Antriebsräder
durchrutschen und bei Haftungsverlust
auf nassem Untergrund (Aquaplaning), bei
Beschleunigung auf körnigem,
verschneiten oder vereistem Untergrund,
usw.
Je nach Schlupfbedingungen werden
zwei unterschiedliche Kontrollsysteme
aktiv:
❒Drehen beide Antriebsräder durch,
greift das ASR-System ein und
reduziert die Antriebsleistung des
Fahrzeugs.
❒Dreht nur eines der beiden
Antriebsräder durch, wird das
wegrutschende Rad automatisch
gebremst.
Eingreifen des Systems
Der Eingriff des Systems wird durch das
Blinken der Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel angezeigt, um den
Fahrer zu informieren, dass sich
das Fahrzeug in einer kritischen
Stabilitäts- und Haftsituation befindet.
66
DAS FAHRZEUG KENNEN
HILL-HOLDER-SYSTEM
Das System ist Bestandteil des
ESC-Systems und hilft unter den
folgenden Bedingungen bei der Anfahrt
an Steigungen:
❒Bergauf: Bei stillstehendem Fahrzeug
auf einer Straße mit einem Gefälle
von über 5 %, laufendem Motor,
gedrücktem Bremspedal und
Schalthebel im Leerlauf oder
eingelegtem Gang (nicht der
Rückwärtsgang)
❒Bergab: Bei stillstehendem Fahrzeug
auf einer Straße mit eine, Gefälle von
über 5 %, laufendem Motor,
gedrücktem Bremspedal und
eingelegtem Rückwärtsgang.
Beim Anlassen behält das Steuergerät
des ESC-Systems den Bremsdruck
an den Rädern bei, bis die für die Anfahrt
notwendige Motordrehzahl erreicht ist,
bzw. auf jeden Fall für maximal 2
Sekunden. Dadurch ist es möglich,
bequem den rechten Fuß vom Brems- auf
das Gaspedal zu setzen.Wenn nach Ablauf von 2 Sekunden das
Anfahren noch nicht erfolgt ist, schaltet
das System automatisch aus und der
Bremsdruck lässt allmählich nach.
Während dieser Freigabephase könnte ein
typisches Geräusch für das mechanische
Lösen der Bremsen zu hören sein, das
auf die bevorstehende Bewegung des
Fahrzeugs hinweist.
ZUR BEACHTUNG Das Hill Holder-
System ist keine Handbremse, daher darf
das Fahrzeug nicht verlassen werden,
ohne dass die Handbremse gezogen, der
Motor abgestellt und der erste Gang
eingelegt wurde (beachten Sie hierzu die
Angaben in den Abschnitten „Beim
Parken” im Kapitel „Anlassen und
Fahren”).
ZUR BEACHTUNG Bei geringen Gefällen
(unter 8 %) könnte sich das Hill Holder-
System bei voll beladenem Fahrzeug nicht
aktivieren und eine leichte rückwärtige
Bewegung verursachen, was ein Risiko
eines Aufpralls auf ein anderes Fahrzeug
oder Hindernis darstellen könnte. Die
Verantwortung für die Verkehrssicherheit
obliegt immer und überall dem Fahrer.HBA-SYSTEM (Hydraulic
Brake Assist)
45) 46) 47)
Das HBA-System dient zur Optimierung
der Bremsleistung des Fahrzeugs
während eines Notbremsvorgangs. Das
System erkennt den Notbremsvorgang,
überwacht die Geschwindigkeit und
die Kraft, mit der das Bremspedal nieder
getreten wird und dem entsprechend wird
auch der optimale Druck auf die
Bremsen übertragen. Dies hilft bei der
Verkürzung der Bremswege: Das
HBA-System ergänzt somit das
ABS-System.
Die beste Assistenz erhält man vom
HBA-System, wenn man das Bremspedal
schnell betätigt. Damit das System
wirksam ist, muss das Bremspedal
während des Vorgangs ständig und nicht
intermittierend nieder getreten werden.
Den Druck auf das Bremspedal so lange
nicht verringern, bis der Bremsvorgang
nicht mehr erforderlich ist.
Das HBA-System wird deaktiviert, wenn
das Bremspedal losgelassen wird.
67
MSR-SYSTEM
(Motorschlepp
momentregelung)
Dieses System ist integrierter Teil des
ABS-Systems. Bei einem abrupten
Herunterschalten greift das System durch
Rückgabe des Motorbremsmoments
ein und verhindert so das Blockieren der
Räder speziell bei niedrigen
Haftbedingungen, die zu einem Verlust
der Fahrzeugstabilität führen könnten.
DST-SYSTEM (Dynamic
Steering Torque)
Diese Funktion integriert die aktive
Lenkung Dual Pinion in die Funktionen
des ESC. Bei speziellen Manövern steuert
das ESC-System die Lenkung zu einem
Lenkdrehmoment, um den Fahrer zu
unterstützen und das Manöver auf die
beste Art und Weise durchzuführen.
Die Funktion sieht die koordinierte Aktion
der Bremsen und der Lenkung vor, um die
Sicherheit des ganzen Fahrzeuges zu
erhöhen. Die Lenkung trägt ein
zusätzliches Drehmoment bei.SYSTEM „ELECTRONIC
Q2” („E-Q2”)
Das „Electronic Q2”-System wirkt bei
einer Beschleunigung in einer Kurve,
bremst das interne Antriebsrad ab und
steigert so Antriebskraft des äußeren
Rades (auf dem ein größeres
Fahrzeuggewicht lastet): Das
Antriebsmoment wird somit optimal unter
Berücksichtigung der Fahrbedingungen
und des Zustands der
Fahrbahnoberfläche zwischen den
Antriebsrädern verteilt, so dass ein
besonders sportlicher und effizienter
Fahrstil ermöglicht wird.
„PRE-FILL”-SYSTEM
(RAB - Ready Alert Brake)
(nur in der Betriebsart „Dynamic”)
Die Funktion wird automatisch aktiviert,
wenn das Gaspedal plötzlich losgelassen
wird und so den Hubweg der
Bremsbeläge (vorne und hinten)
verringert, damit das Bremssystem
prompter eingreifen und den Bremsweg
beim nächsten Bremsvorgang verkürzen
kann.
ZUR BEACHTUNG
30) Das ESC-System ist
selbstverständlich nicht imstande,
die physischen Gesetze oder den
Zustand des Straßenmantels zu
verändern.
31) Das ESC-System kann keine
Unfälle verhindern, auch nicht
diejenigen, die auf eine zu
schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren
auf Straßen mit schlechter
Bodenhaftung oder auf
Aquaplaning zurückzuführen sind.
32) Die Leistungen des ESC-
Systems dürfen nie auf eine
unverantwortliche und gefährliche
Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der
anderen Verkehrsteilnehmer darf
nie in Frage gestellt werden.
33) Für eine korrekte Funktionsweise
des ASR-Systems ist es
unabdingbar, dass die Reifen alle
dieselbe Marke aufweisen, in
perfektem Zustand sind und den
Vorgaben bezüglich Typ, Marke
und Abmessungen entsprechen.
68
DAS FAHRZEUG KENNEN
34) Die Leistungen der ESC- und
ASR-Systeme dürfen den Fahrer
nicht zu unnötigen und
ungerechtfertigten Risiken
verleiten. Das Fahrverhalten muss
immer den Straßenbedingungen,
den Sichtverhältnissen und dem
Verkehr angemessen sein. Die
Verantwortung für die
Verkehrssicherheit obliegt immer
und überall dem Fahrer.
35) Bei Eingreifen des ABS-Systems
pulsiert das Bremspedal: An
dieser Stelle nicht den Druck auf
das Pedal verringern, sondern
es ohne Zögern weiter gedrückt
halten. Auf diese Weise wird das
Fahrzeug, so schnell es die
Straßenbedingungen erlauben,
zum Stehen gebracht.
36) Für die maximale Wirksamkeit
der Bremsanlage ist eine
Einlaufzeit von ungefähr 500 km
notwendig: In dieser Zeit sind
starke, wiederholte oder lang
anhaltende Bremsvorgänge zu
vermeiden.
37) Wenn das ABS-System
anspricht, so ist dies ein Zeichen
dafür, dass der Grenzbereich
der Haftung der Reifen auf dem
Straßenbelag bald erreicht ist:
Langsamer fahren und die Fahrt
der gegebenen Haftfähigkeit
anpassen.38) Das ABS-System ist
selbstverständlich nicht imstande,
die physischen Gesetze oder die
durch den Zustand des
Straßenmantels erreichte Haftung
zu verändern.
39) Das ABS-System kann keine
Unfälle verhindern, auch nicht
diejenigen, die auf eine zu
schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren
auf Straßen mit schlechter
Bodenhaftung oder auf
Aquaplaning zurückzuführen sind.
40) Die Leistungen des ABS-
Systems dürfen nie auf eine
unverantwortliche und gefährliche
Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der
anderen Verkehrsteilnehmer darf
nie in Frage gestellt werden.
41) Für die korrekte Betriebsweise
des ABS-Systems ist es
unabdingbar, dass die Reifen an
allen Rädern derselben Marke und
Typs und in perfektem Zustand
sind, vor allem müssen sie dem
vorgeschriebenen Typ und Größe
entsprechen.42) Das ASR-System ist
selbstverständlich nicht imstande,
die physischen Gesetze oder die
durch den Zustand des
Straßenmantels erreichte Haftung
zu verändern.
43) Das ASR-System kann keine
Unfälle verhindern, auch nicht
diejenigen, die auf eine zu
schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren
auf Straßen mit schlechter
Bodenhaftung oder auf
Aquaplaning zurückzuführen sind
44) Die Leistungen des ESC-
Systems dürfen nie auf eine
unverantwortliche und gefährliche
Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der
anderen Verkehrsteilnehmer darf
nie in Frage gestellt werden.
45) Das HBA-System ist
selbstverständlich nicht imstande,
die physischen Gesetze oder die
durch den Zustand des
Straßenmantels erreichte Haftung
zu verändern.
46) Das HBA-System kann keine
Unfälle verhindern, auch nicht
diejenigen, die auf eine zu
schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren
auf Straßen mit schlechter
Bodenhaftung oder auf
Aquaplaning zurückzuführen sind
69