ACHTUNG!
Bevor Sie den Schalthebel aus derStellung PARK bewegen, müssen
Sie den Zündschalter von LOCK/
OFF (Aus) auf ON/RUN (Ein)
schalten und das Bremspedal
durchtreten. Andernfalls kann
dies zu einer Beschädigung des
Schalthebels führen.
AUF KEINEN FALL den Motor hochdrehen, wenn aus den Stel-
lungen PARK oder NEUTRAL in
eine andere Fahrstufe geschaltet
wird, da dadurch der Antriebs-
strang beschädigt werden kann!
Die folgenden Anzeigen sollten ge-
nutzt werden, um sicherzustellen,
dass sich der Wählhebel wirklich in
der Stellung PARK befindet:
Schieben Sie beim Schalten in Stel- lung PARK den Wählhebel ganz
nach vorn links, bis er seine Endpo-
sition erreicht hat. Beachten Sie die Schalthebelan-
zeige, sie muss die Stellung PARK
anzeigen.
Prüfen Sie bei freigegebenem Bremspedal, dass der Schalthebel
nicht aus der Stellung PARK be-
wegt wird.
REVERSE (Rückwärtsgang)
Diese Stellung dient dazu, das Fahr-
zeug rückwärts zu bewegen. Schalten
Sie den Gangwahlhebel erst dann in
die Stellung REVERSE, nachdem das
Fahrzeug still steht.
NEUTRAL (Leerlauf)
Diese Stellung wird verwendet, wenn
das Fahrzeug längere Zeit bei laufen-
dem Motor steht. In dieser Stellung
kann der Motor angelassen werden.
Ziehen Sie die Feststellbremse fest an,
und schalten Sie das Getriebe in Stel-
lung PARK (Parken), wenn Sie das
Fahrzeug verlassen müssen.
WARNUNG!
Lassen Sie das Fahrzeug auf keinen
Fall in NEUTRAL rollen und schal-
ten Sie keinesfalls die Zündung
aus, um das Fahrzeug bergab rollen
zu lassen. Derartige Praktiken kön
nen sich negativ auf die Verkehrssi-
cherheit auswirken und schränken
Ihre Möglichkeiten ein, schnell auf
wechselnde Verkehrs- oder Fahr-
bahnbedingungen zu reagieren! Sie
können möglicherweise die Kon-
trolle über das Fahrzeug verlieren
und einen Unfall verursachen.ACHTUNG!Abschleppen, Rollen und jede an-
dere Bewegung des Fahrzeugs bei
Schalthebelstellung NEUTRAL
(Leerlauf) kann schwere Getriebe-
schäden zur Folge haben. Weitere
Informationen hierzu finden Sie
unter „Schleppen im Freizeitbe-
reich“ in „Start und Betrieb“ und
unter „Abschleppen eines fahrun-
tüchtigen Fahrzeugs“ in „Pannen-
und Unfallhilfe“.
246
DRIVE (Fahrt)
Diese Fahrstufe eignet sich für die
meisten Fahrsituationen im Stadtver-
kehr sowie auf Landstraße und Auto-
bahn. Diese Fahrstufe sorgt für be-
sonders weiche Hochschalt- und
Zurückschaltvorgänge und für den
günstigsten Kraftstoffverbrauch. Das
Getriebe schaltet automatisch durch
die Untersetzungsgänge 1, 2, und 3,
den Direktantriebsgang 4 und den
Schnellgang 5. Die Stellung DRIVE
(Fahrt) sorgt unter allen normalen
Betriebsbedingungen für optimale
Fahreigenschaften.Falls das Getriebe viele Gangwechsel
durchführt (z. B. bei Betrieb des
Fahrzeugs mit hoher Last, bei vielen
Hügeln, beim Fahren gegen starken
Wind oder beim Ziehen eines Anhän
gers), verwenden Sie die AutoStick®
Schaltfunktion (länder-/modellab-
hängig, weitere Informationen finden
Sie unter „AutoStick®“ in diesem Ab-
schnitt), um einen niedrigeren Gang zu
wählen. Unter diesen Bedingungenverbessert ein niedriger Gang die Leis-
tung und erhöht die Getriebelebens-
dauer, da durch weniger Schaltvor-
gänge weniger Wärme erzeugt wird.
Notlaufbetrieb des GetriebesDas Getriebe wird elektronisch auf
abnormale Bedingungen überwacht.
Wenn eine Bedingung erkannt wird,
die Getriebeschäden zur Folge haben
könnte, schaltet das Getriebe auf Not-
laufbetrieb um. In diesem Modus bleibt
das Getriebe so lange in der jeweiligen
Fahrstufe, bis das Fahrzeug angehal-
ten wird. Nachdem das Fahrzeug ange-
halten wurde, bleibt das Getriebe im
zweiten Gang, unabhängig davon,
welche Fahrstufe ausgewählt wurde.
Parkstellung, Rückwärtsgang und
Leerlauf funktionieren weiterhin.
Eventuell leuchtet die Systemkontroll-
leuchte (MIL) auf. Der Notlaufbetrieb
ermöglicht es, dass das Fahrzeug in
eine autorisierte Fachwerkstatt für
eine Wartung gefahren werden kann,
ohne Schäden am Getriebe befürchten
zu müssen.Bei einer vorübergehend aufgetretenen
Störung kann das Getriebe anhand der
folgenden Schritte zurückgestellt wer-
den, damit alle Vorwärtsgänge wieder
funktionsfähig sind:
1. Das Fahrzeug zum Stillstand brin-
gen.
2. Schalten Sie das Getriebe in Stel-
lung PARK.
3. Den Motor abstellen.
4. Etwa 10 Sekunden lang warten.
5. Den Motor erneut starten.
6. Stellen Sie den Schalthebel in den
gewünschten Gang. Wird die Störung
nicht mehr erfasst, kehrt das Getriebe
in den Normalbetrieb zurück.
247
HINWEIS: Selbst wenn das Ge-
triebe rückgestellt werden kann,
empfehlen wir Ihnen, so schnell
wie möglich Ihre Vertragswerk-
statt aufzusuchen. Ihre Vertrags-
werkstatt besitzt ein Diagnosege-
rät, mit dem festgestellt werden
kann, ob dieses Problem erneut
auftreten kann. Kann das Getriebe
nicht rückgestellt werden, ist eine
Wartung durch autorisiertes Fach-
personal erforderlich.
Overdrive-Betrieb
Das Automatikgetriebe umfasst einen
elektronisch gesteuerten Overdrive
(5. Gang). Das Getriebe schaltet au-
tomatisch in den Overdrive, wenn die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
der Schalthebel steht in StellungDRIVE,
die Fahrgeschwindigkeit ist ausrei- chend hoch, und
der Fahrer tritt nicht fest auf das Gaspedal. AUTOSTICK®
(länder/modellabhängig)
AutoStick® ist eine interaktive Ge-
triebefunktion, um das Getriebe als
Schaltgetriebe zu verwenden, damit
Sie das Fahrzeug besser steuern kön
nen. AutoStick® gestattet dem Fahrer,
die Motorbremswirkung zu maximie-
ren, unerwünschte Hochschaltvor-
gänge und Zurückschaltvorgänge zu
eliminieren und die Gesamtleistung des
Fahrzeugs zu verbessern.Dieses System ermöglicht außerdem
mehr Kontrolle beim Überholen, im
Stadtverkehr, bei kalten, rutschigen
Straßenverhältnissen, bei Fahrten im
Gebirge, bei Anhängerbetrieb und in
vielen anderen Situationen.
BETRIEB – 3,6-L-MOTORWenn sich das Getriebe in der Fahrstufe
DRIVE (Fahren) oder SPORT
befindet, schaltet es automatisch durch
die acht verfügbaren Gänge. Um
AutoStick® einzuschalten (länder-/
modellabhängig), tippen Sie einfach
auf eine der Schaltwippen (+/-), wäh
rend DRIVE (Fahren) oder SPORT gewählt ist (länder/modellabhängig).
Bei Tippen auf (-), um den AutoStick®
Modus einzuschalten, schaltet das Ge-
triebe in den niedrigeren Gang zurück,
während Verwendung von (+), um den
AutoStick®Modus einzuschalten, den
aktuellen Gang beibehält. Wenn
AutoStick®
aktiviert ist, wird der aktuelle Gang
im Kombiinstrument angezeigt. Im
AutoStick®Modus schaltet das Ge-
triebe hoch oder zurück, wenn (+/-)
manuell vom Fahrer ausgewählt wird,
es sei denn, der Motor könnte absterben
oder überhöhte Drehzahlen wären die
Folge. Es bleibt der aktuelle Gang ein-
gelegt, bis ein weiteres Hoch- oder Zu-
rückschalten erforderlich ist. Ausnah-
men werden nachfolgend beschrieben:
Wenn AutoStick® in der Betriebsart
DRIVE (Fahren) aktiviert wird,
schaltet das Getriebe automatisch
hoch, sobald die Motorhöchstdreh-
zahl erreicht wird. Wenn das Gaspe-
dal vollständig durchgedrückt wird,
schaltet das Getriebe wenn möglich
zurück (basierend auf aktueller
248
absterben oder überhöhte Drehzahlen
wären die Folge. Es bleibt der aktuelle
Gang eingelegt, bis ein weiteres Hoch-
oder Zurückschalten erforderlich ist.
Ausnahmen werden nachfolgend be-
schrieben: Das Getriebe schaltet automatischhoch, wenn es notwendig ist, um
Überdrehen des Motors zu verhin-
dern.
Wenn das Gaspedal vollständig
durchgedrückt wird, schaltet das
Getriebe wenn möglich zurück (ba-
sierend auf Fahrgeschwindigkeit
und eingelegtem Gang).Das Getriebe schaltet automatisch
zurück, wenn das Fahrzeug verlang-
samt (um ein Absterben des Motors
zu verhindern), und es wird der
aktuelle Gang angezeigt.Das Getriebe schaltet automatisch
zurück in den ersten Gang, wenn das
Fahrzeug anhält. Nach dem Anhal-
ten sollte der Fahrer beim Beschleu-
nigen manuell hochschalten (+).
Sie können aus dem Stillstand im ersten oder zweiten Gang anfahren.
Wenn Sie (im Stillstand) auf (+)
tippen, ist ein Anfahren im zweiten
Gang möglich. Bei Schnee oder Eis
auf der Fahrbahn ist Anfahren im
zweiten Gang hilfreich.
Das System ignoriert Hochschalt- versuche bei zu geringer Fahrge-
schwindigkeit.
Bei aktiviertem AutoStick® ist eine Verwendung des Tempomaten zu
vermeiden.
Mit AutoStick® sind die Schaltvor- gänge des Getriebes deutlicher
spürbar.
Um den AutoStick®Modus zu deak-
tivieren, halten Sie den Schalthebel
nach rechts oder halten Sie die (+)
Schaltwippe (länder/modellabhän
gig), bis „D“ erneut auf dem Kombi-
instrument angezeigt wird. Sie kön
nen jederzeit in den oder aus dem
AutoStick®Betrieb schalten, ohne
dabei den Fuß vom Gaspedal nehmen
zu müssen.
WARNUNG!
Schalten Sie bei glatter Fahrbahn
nicht herunter, um mit dem Motor
zu bremsen. Dabei könnten die
Antriebsräder ihren Griff verlieren,
was zu einem Ausbrechen des Fahr-
zeugs und damit zu einem Zusam-
menstoß oder Personenschäden
führen kann.
ALLRADANTRIEB
(länder/modellabhängig)Dieses Fahrzeug ist mit einem aktiven,
bei Bedarf zuschaltbaren Allradantrieb
(AWD) ausgestattet, der optimale
Traktion für eine Vielzahl von Fahr-
bahnoberflächen und Fahrbedingun-
gen bietet. Das System minimiert das
Durchdrehen einzelner Räder, indem
es die Antriebskraft automatisch und
je nach Bedarf auf die Vorder- oder
Hinterräder umleitet.Um den Kraftstoffverbrauch zu redu-
zieren, schaltet Ihr Fahrzeug mit All-
radantrieb automatisch auf Hinter-
radantrieb (RWD) um, wenn das
250
AQUAPLANING
Auf regennasser Fahrbahn kann sich
vor den Rädern ein Wasserkeil auf-
stauen, der die Räder von der Fahr-
bahn abhebt. In einer solchen Situa-
tion, Aquaplaning genannt, ist das
Fahrzeug nicht mehr lenkbar und
kann auch nicht gebremst werden.
Der Gefahr von Aquaplaning können
Sie durch folgende Maßnahmen ent-
gegenwirken:
1. Bei Regen und auf rutschiger
Fahrbahn die Geschwindigkeit ver-
ringern.
2. Bei stehendem Wasser oder Pfüt
zen auf der Fahrbahn die Geschwin-
digkeit verringern.
3. Die Reifen ersetzen, sobald Ver-
schleißanzeiger sichtbar werden.
4. Auf den richtigen Reifendruck
achten.
5. Ausreichend Abstand zum voraus-
fahrenden Fahrzeug halten, um Auf-
fahren bei einem plötzlichen Brems-
manöver zu vermeiden.DURCHFAHREN VON
WASSER
Das Durchfahren von Wasser, das tie-
fer als einen Zentimeter ist, erfordert
erhöhte Vorsicht, um Sicherheit zu
gewährleisten und Schäden am Fahr-
zeug zu vermeiden.
FLIESSENDES/
ANSTEIGENDES WASSER
WARNUNG!
Befahren oder überqueren Sie keine
Straßen oder Wege, auf denen Was-
ser fließt und/oder ansteigt (z. B.
abfließendes Wasser nach heftigem
Regen). Die Wasserströmung kann
den Fahrbahnbelag abtragen oder
aufweichen, was ein noch tieferes
Einsinken des Fahrzeugs zur Folge
hat. Außerdem kann das Fahrzeug
von fließendem und/oder steigen-
dem Wasser mitgerissen werden.
Die Nichtbeachtung dieses Warn-
hinweises kann für Sie, die Fahr-
zeuginsassen und Personen in der
Umgebung des Fahrzeugs schwere
oder sogar lebensgefährliche Ver-
letzungen zur Folge haben.SEICHTES, STEHENDES
WASSER
Obwohl Sie mit dem Fahrzeug grund-
sätzlich durch seichtes, stehendes
Wasser fahren können, müssen Sie
zuvor die folgenden Vorsichts- und
Warnhinweise beachten.
ACHTUNG!
Vor dem Durchfahren von ste-
hendem Wasser stets dessen Tiefe
prüfen. Niemals durch stehendes
Wasser fahren, das tiefer ist als
der untere Felgenrand der mon-
tierten Reifen.
Überprüfen Sie die über-
schwemmte Fahrbahn auf befahr-
baren Zustand und Hindernisse.Überschreiten Sie beim Fahren
durch stehendes Wasser nicht eine
Geschwindigkeit von 8 km/h. So
wird eine Wellenbildung mini-
miert.
(Fortsetzung)
252
ACHTUNG!(Fortsetzung)
Das Durchfahren von stehendem Wasser kann Schäden an Bautei-
len des Antriebsstrangs zur Folge
haben. Die Fahrzeugflüssigkeiten
(Schmierung von Motor, Ge-
triebe, Achse usw.) sind nach dem
Durchfahren stehenden Wassers
stets auf Anzeichen einer Ver-
schmutzung (d. h. milchiges
Aussehen oder Schaum) zu unter-
suchen. Bei Anzeichen einer Ver-
schmutzung das Fahrzeug kei-
nesfalls weiterfahren, da dies zu
Folgeschäden führen kann. Sol-
che Schäden fallen nicht unter die
begrenzte Gewährleistung für
Neufahrzeuge.
Wasser, das in den Motor ein- dringt, kann Blockieren und Ab-
sterben des Motors und schwere
Motorschäden zur Folge haben.
Solche Schäden fallen nicht unter
die begrenzte Gewährleistung für
Neufahrzeuge.
WARNUNG!
Beim Durchfahren von stehendem
Wasser sind die Traktionseigen-
schaften der Räder beeinträchtigt.
Überschreiten Sie beim Fahren
durch stehendes Wasser nicht eine
Geschwindigkeit von 8 km/h.Beim Durchfahren von stehendem
Wasser ist die Bremsleistung ein-
geschränkt, was zu einem längeren
Bremsweg des Fahrzeugs führt.
Fahren Sie daher nach dem
Durchfahren von stehendem Was-
ser langsam und betätigen Sie die
Bremse mehrmals leicht, um die
Bremsbeläge zu trocknen.Wasser, das in den Motor eindringt,
kann Blockieren und Absterben
des Motors und Liegenbleiben des
Fahrzeugs zur Folge haben. Die Nichtbeachtung dieser Si-cherheitshinweise kann für Sie,
die Fahrzeuginsassen und Perso-
nen in der Umgebung des Fahr-
zeugs schwere oder sogar lebens-
gefährliche Verletzungen zur
Folge haben. SERVOLENKUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einem elektrohyd-
raulischen Servolenkungssystem aus-
gestattet, das Ihr Fahrzeug zuverlässig
reagieren lässt und seine Manövrierfä
higkeit auf engem Raum erhöht. Das
System ändert den Lenkwiderstand:
beim Einparken ist es leichtgängig,
während der Widerstand während der
Fahrt höher ist. Falls das elektrohyd-
raulische Servolenkungssystem einen
Fehler feststellt, der zum Ausfall der
Servolenkung führt, bietet es eine me-
chanische Lenkfunktion.ACHTUNG!
Extreme Lenkmanöver können zur
Folge haben, dass die Leistung der
elektrisch angetriebenen Servolen-
kungspumpe reduziert oder das
System vollständig abgeschaltet
wird, um Schäden am System zu
vermeiden. Nachdem das System
abgekühlt ist, wird der normale
Betrieb wieder aufgenommen.
253
Schlagen Sie beim Parken an einem
Gefälle die Vorderräder zum Bordstein
ein. Schlagen Sie beim Parken an einer
Steigung die Vorderräder zur Straße
ein. Ziehen Sie die Feststellbremse an,
bevor Sie den Schalthebel in die Stel-
lung PARK bewegen. Andernfalls wird
das Bewegen des Schalthebels in die
Stellung PARK möglicherweise durch
die Last auf dem Getriebesperrmecha-
nismus erschwert. Vor dem Verlassen
des Fahrzeugs immer die Feststell-
bremse anziehen.WARNUNG!
Niemals die Parkstellung einesAutomatikgetriebes als Ersatz für
die Feststellbremse verwenden.
Die Feststellbremse vor dem Ver-
lassen des Fahrzeugs stets fest an-
ziehen, um es gegen Wegrollen zu
sichern, da dies zu Schäden oder
Verletzungen führen kann.
Beim Verlassen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel aus dem
Zündschloss abziehen und das
Fahrzeug abschließen.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
Kinder auf keinen Fall unbeauf- sichtigt im Fahrzeug oder mit Zu-
griff auf ein entriegeltes Fahrzeug
lassen. Kinder unbeaufsichtigt im
Fahrzeug zu lassen ist aus ver-
schiedenen Gründen gefährlich.
Ein Kind oder andere Personen
können schwer oder sogar lebens-
gefährlich verletzt werden. Kin-
der sollten ermahnt werden, die
Feststellbremse, das Bremspedal
oder den Schalthebel auf keinen
Fall zu berühren.
Lassen Sie das Schlüssel
Griffstück nicht im oder in der
Nähe des Fahrzeugs, und lassen
Sie bei einem Fahrzeug mit Key-
less EnterNGo™ die Zündung
nicht in der Stellung ACC (Zusatz-
verbraucher) oder ON/RUN (Ein/
Start). Ein Kind könnte die Fens-
terheber oder andere elektrische
Systeme betätigen oder das Fahr-
zeug in Gang setzen.
(Fortsetzung)
WARNUNG! (Fortsetzung)
Überzeugen Sie sich vor dem Los-
fahren, dass die Feststellbremse
vollständig gelöst ist. Fahren mit
angezogener Feststellbremse kann
zu Bremsversagen und zu einem
Zusammenstoß führen. Ziehen Sie die Feststellbremse vor dem Verlassen des Fahrzeugs
stets fest an, da es sonst wegrollen
und Beschädigungen oder Verlet-
zungen verursachen kann. Stellen
Sie außerdem sicher, dass das Ge-
triebe in Stellung PARK geschal-
tet ist. Andernfalls kann das
Fahrzeug wegrollen und Schäden
oder Verletzungen verursachen.ACHTUNG!Wenn die „Bremswarnleuchte“ bei
gelöster Feststellbremse eingeschal-
tet bleibt, zeigt dies eine Störung der
Bremsanlage an. Die Bremsanlage
sofort durch eine Vertragswerkstatt
instand setzen lassen.
255
ANTIBLOCKIERSYSTEM
Das Antiblockiersystem (ABS) ver-
leiht Ihrem Fahrzeug bei den meisten
Bremssituationen erhöhte Stabilität
und Bremsleistung. Das System ver-
fügt über ein Steuergerät zum auto-
matischen Regeln des Bremsdrucks.
Dadurch wird ein Blockieren der Rä
der und damit ein Rutschen auf glat-
ten Fahrbahnoberflächen verhindert.
Die elektronische Bremskraftvertei-
lung (EBD) verhindert, dass die Hin-
terräder blockieren und sorgt für eine
bessere Kontrolle der verfügbaren
Bremskraft für die Hinterachse.Sobald das Fahrzeug nach Antritt ei-
ner Fahrt eine Geschwindigkeit von
11 km/h überschreitet, hören Sie mög
licherweise ein Klicken, verbunden
mit dem Laufgeräusch eines Elektro-
motors. Diese Geräusche entstehen
beim Selbsttest des Antiblockiersys-
tems, um eine einwandfreie Funktion
des Systems sicherzustellen. Dieser
Selbsttest findet jedes Mal beim Star-
ten des Fahrzeugs und Beschleunigen
über 11 km/h statt.
Das ABS wird bei Bremsvorgängen
bei bestimmten Fahrbahnverhältnis
sen oder Bremsbedingungen aktiviert.
Das ABS spricht beim Bremsen auf
Eis, Schnee, Kies, Schotter und Bahn-
schienen oder bei Notbremsungen an.ABS-Regeleingriffe können mit folgen-
den Erscheinungen verbunden sein: der ABS-Motor läuft (er kann nochkurze Zeit nach dem Bremsvorgang
weiterlaufen),
klickende Geräusche der Magnet- ventile,
pulsieren des Bremspedals und
ein leichter Abfall bzw. ein Absacken
des Bremspedals am Ende eines
Bremsvorgangs.Alle diese Erscheinungen gehören zur
normalen Funktion des ABS.
WARNUNG!
Das Antiblockiersystem (ABS) ar-
beitet mit elektronischen Kom-
ponenten, die empfindlich auf Stör-
strahlungen durch falsch
installierte oder leistungsstarke
Sendegeräte reagieren können. Sol-
che
Störstrahlungen können den
Ausfall der ABS-Funktion verursa-
chen. Die Installation eines solchen
Systems muss von qualifiziertem
Fachpersonal durchgeführt wer-
den.
Wenn Sie bei einem Antiblockier-
system das Bremspedal „pum-
pen“, wird die Bremsleistung ver-
ringert, was zu einer Kollision
führen kann. Durch Pumpen wird
der Bremsweg länger. Betätigen
Sie das Bremspedal kräftig, um
das Fahrzeug möglichst schnell
zum Stillstand zu bringen.
(Fortsetzung)
256