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Fahrbetrieb
6Wenn der Fahrer dieser Empfehlung nicht
nachkommt, wird die Warnung stündlich bis zum
Anhalten des Fahrzeugs wiederholt.
Das System reinitialisiert sich, wenn eine der
folgenden Bedingungen erfüllt wird:
–
wenn das Fahrzeug sich bei laufendem Motor
seit mehr als 15
Minuten nicht fortbewegt.
–
wenn die Zündung seit einigen Minuten
ausgeschaltet ist.
–
wenn der Sicherheitsgurt des Fahrers gelöst und
dessen Tür offen ist.
Sobald das Fahrzeug langsamer 65 km/h
fährt, geht das System in den Standby-
Modus über
.
Die Fahrzeit wird erneut berechnet, sobald die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs wieder über
65
km/h liegt.
Warnung
Fahreraufmerksamkeit über
Kamera
Je nach Ausführung wird das System „Warnung
Fahreraufmerksamkeit“ um das System „Warnung
Fahreraufmerksamkeit über Kamera“ ergänzt.
Mit Hilfe einer Kamera oben an der Windschutzscheibe bewertet das System
die Aufmerksamkeit, Ermüdungserscheinungen
oder Ablenkung des Fahrers, indem es die
Abweichungen von der Fahrbahn im Verhältnis zu
den Markierungen am Boden identifiziert.
Diese Funktion ist besonders gut für
Schnellstraßen (Geschwindigkeiten über 65
km/h)
geeignet.
Der Fahrer wird zunächst mit der Meldung
„ Vorsicht!“ in Verbindung mit einem akustischen
Signal gewarnt.
Nach drei Warnungen der ersten Stufe löst das
System eine weitere Warnung mit der Meldung
„ Riskantes Fahren: legen Sie eine Pause ein“ in
Verbindung mit einem lauteren akustischen Signal
aus.
Unter bestimmten Fahrbedingungen (schlechte Fahrbahn oder starker Wind)
kann das System unabhängig von der
Aufmerksamkeit des Fahrers Warnungen
aussenden.
In folgenden Situationen kann das System gestört werden oder nicht funktionieren:
–
fehlende, abgenutzte, verdeckte (Schnee,
Schlamm) oder übereinander liegende
Fahrbahnmarkierungen (Baustellenbereiche);
–
geringer
Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug (Fahrbahnmarkierungen werden nicht
erkannt);
–
enge, kurvenreiche Straßen.
Toter-Winkel-Assistent
Schlagen Sie in den allgemeinen
Hinweisen zu Fahrassistenzsystemen
und Einparkhilfen nach.
Dieses System beinhaltet Sensoren an den Seiten
der Stoßfänger und warnt den Fahrer, wenn
sich ein herannahendes Fahrzeug (PKW, LKW,
Motorrad) im toten Winkel (Bereich außerhalb
des Sichtfeldes des Fahrers) seines Fahrzeugs
befindet, sobald dies eine mögliche Gefahr
darstellt.
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Fahrbetrieb
Die Warnung erfolgt über eine konstant
aufleuchtende Kontrollleuchte im Außenspiegel auf
der betroffenen Seite:
–
umgehend, wenn das eigene Fahrzeug überholt
wird;
–
nach ca. einer Sekunde, wenn man ein
Fahrzeug langsam überholt.
Betrieb
Die am vorderen und hinteren Stoßfänger
eingebauten Sensoren überwachen die Bereiche
des toten Winkels.
Die Warnung erfolgt über eine orangefarbene
Kontrollanzeige im entsprechenden Außenspiegel,
sobald ein Fahrzeug - PKW, LKW oder Fahrrad -
erkannt wird.
Dafür müssen die folgenden Bedingungen erfüllt
sein:
–
alle Fahrzeuge fahren in derselben Richtung
und auf angrenzenden Fahrspuren,
–
die Fahrzeuggeschwindigkeit muss im Bereich
zwischen 12 und 140
km/h liegen,
–
Sie überholen ein Fahrzeug mit einem
Geschwindigkeitsunterschied von weniger als
10
km/h, –
ein Fahrzeug überholt Sie mit einem
Geschwindigkeitsunterschied von weniger als
25 km/h,
–
der V
erkehr läuft fließend,
–
ein Überholmanöver dauert länger und das
überholte Fahrzeug verbleibt im Bereich des toten
Winkels,
–
Sie fahren geradeaus bzw
. in einer leichten
Kurve,
–
Ihr Fahrzeug zieht keinen
Anhänger,
Wohnwagen usw.
In den folgenden Situationen erfolgt keine
Warnung:
–
bei bewegungslosen Gegenständen (parkende
Fahrzeuge, Leitplanken, Straßenlaternen, Schilder
usw.),
–
bei herannahendem V
erkehr,
–
auf kurvigen Straßen oder in scharfen Kurven,
–
beim Überholen eines sehr langen Fahrzeugs
(bzw. durch ein sehr langes Fahrzeug) (LKW,
Reisebus usw.), das gleichzeitig hinten im toten
Winkel und vorn im Blickfeld des Fahrers erkannt
wird,
–
bei einem schnellen Überholmanöver
,
–
bei dichtem V
erkehr: Die vorne und hinten
erkannten Fahrzeuge werden mit einem LKW oder
einem feststehenden Gegenstand verwechselt.
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Fahrbetrieb
6Aktivierung/Deaktivierung
Mit/ohne Audiosystem
► Drücken Sie diese Taste, um das System zu
aktivieren oder zu deaktivieren.
Die Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn das
System aktiviert wird.
Mit Touchscreen
Die Einstellungen werden über das
Konfigurationsmenü des Fahrzeugs
geändert.
Das System wird beim Abschleppen mit einer von PEUGEOT zugelassenen
Abschleppvorrichtung automatisch deaktiviert.
Funktionsstörung
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs:
Bei einer Funktionsstörung blinkt(en) diese
Kontrollleuchte(n).
oder
Blinkt die Kontrollleuchte dieser Taste und erscheint eine Meldung in Verbindung mit
einem akustischen Signal.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Einparkhilfe
Schlagen Sie in den allgemeinen Hinweisen zu Fahrassistenzsystemen
und Einparkhilfen nach.
Anhand der Sensoren im Stoßfänger signalisiert
Ihnen dieses System den Abstand zu einem
Hindernis (beispielsweise Fußgänger,
Fahrzeug, Baum, Schranke) an, das sich im
Erfassungsbereich befindet.
Einparkhilfe hinten
Die Einparkhilfe hinten wird beim Einlegen des
Rückwärtsgangs aktiviert. Dies wird durch ein
akustisches Signal bestätigt.
Die Einparkhilfe hinten wird deaktiviert, sobald Sie
den Rückwärtsgang verlassen.
Akustische Hilfe
Die Funktion signalisiert das Vorhandensein
von Hindernissen innerhalb des
Sensorerkennungsbereichs des Fahrzeugs.
Der Abstand wird durch ein unterbrochenes
akustisches Signal angegeben, das in immer
schnellerer Folge ertönt, je mehr sich das
Fahrzeug dem Hindernis nähert.
Wenn der Abstand zwischen Fahrzeug und
Hindernis weniger als 30 Zentimeter beträgt, wird
ein Dauerton ausgegeben.
Durch die Klangwiedergabe über den jeweiligen
Lautsprecher (rechts oder links) kann der Fahrer
feststellen, auf welcher Seite sich das Hindernis
befindet.
Grafische Darstellung
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Fahrbetrieb
Diese ergänzt das akustische Signal durch
Anzeige von Balken auf dem Bildschirm, die
sich dem Fahrzeug immer weiter nähern (grün:
Hindernisse in größerer Entfernung, gelb:
Hindernisse in der Nähe, rot: Hindernisse in
unmittelbarer Nähe).
In unmittelbarer Nähe des Hindernisses erscheint
das Symbol „Gefahr“ auf dem Bildschirm.
Einparkhilfe vorne
Zusätzlich zur Einparkhilfe hinten wird die
Einparkhilfe vorne aktiviert, sobald bei einer
Geschwindigkeit bis 10 km/h ein Hindernis vor dem
Fahrzeug erfasst wird.
Die Einparkhilfe vorne wird ausgesetzt, wenn das
Fahrzeug mit eingelegtem Vorwärtsgang länger
als drei Sekunden hält, wenn kein Hindernis mehr
erfasst wird bzw. wenn eine Geschwindigkeit von
10
km/h überschritten wird.
Durch die Tonwiedergabe über den jeweiligen Lautsprecher (vorne oder
hinten) kann der Fahrer feststellen, ob sich das
Hindernis vor oder hinter dem Fahrzeug
befindet.
Deaktivierung/Aktivierung
Ohne Audiosystem
► Drücken Sie diese Taste, um das System zu
deaktivieren oder zu aktivieren.
Die Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn das
System deaktiviert wird.
Mit Autoradio oder Touchscreen
Die Einstellungen werden über das
Konfigurationsmenü des Fahrzeugs
geändert.
Die Einparkhilfe hinten wird bei Montage eines Anhängers oder eines
Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung (bei
Fahrzeugen mit nach Herstellervorgaben
montierter Anhängerkupplung) automatisch
deaktiviert.
Funktionsgrenzen
Wenn der Kofferraum zu schwer beladen ist,
kann der Neigungswinkel des Fahrzeugs die
Entfernungsmessungen beeinträchtigen.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung beim Schalten in den Rückwärtsgang leuchtet diese
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung und
einem akustischen Signal (kurzer Piepton) auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Visiopark 1
Schlagen Sie in den allgemeinen
Hinweisen zu Fahrassistenzsystemen
und Einparkhilfen nach.
Sobald bei laufendem Motor der Rückwärtsgang
eingelegt ist, zeigt dieses System mithilfe einer
Kamera hinten am Fahrzeug Ansichten der nahen
Umgebung Ihres Fahrzeugs auf dem Touchscreen
an.
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Fahrbetrieb
6
Der Bildschirm wird zweigeteilt in eine
Kontextansicht und eine Draufsicht auf das
Fahrzeug und seine nahe Umgebung.
Die Sensoren der Einparkhilfe ergänzen die
Informationen über die Draufsicht des Fahrzeugs.
Es können verschiedene Kontextansichten
angezeigt werden:
– Standardansicht
–
180°-Umgebungsansicht
–
Zoom-Ansicht
Standardmäßig ist der AUTO-Modus aktiviert.
In diesem Modus wählt das System die beste
Ansicht zur Anzeige aus (Standard oder Zoom).
Sie können während eines Manövers jederzeit die
Ansichtsart wechseln.
Der Systemzustand wird beim Ausschalten der
Zündung nicht gespeichert.
Funktionsprinzip
Mit der Kamera hinten wird die nähere Umgebung
des Fahrzeugs beim Manövrieren mit niedriger
Geschwindigkeit aufgezeichnet.
Von oben wird ein Bild dessen rekonstruiert, was
sich in der näheren Umgebung des Fahrzeugs
befindet (dargestellt zwischen den Ecken); dies
erfolgt in Echtzeit im Laufe des Manövers.
Dadurch kann die Ausrichtung Ihres Fahrzeugs
beim Einparken vereinfacht und jedes Hindernis in
der Nähe sichtbar gemacht werden. Diese Ansicht
verschwindet automatisch, wenn das Fahrzeug zu
lange still steht.
Die Anzeige verschwindet bei Geschwindigkeiten von über ca. 10 km/h.
Die Funktion deaktiviert sich automatisch etwa
7 Sekunden, nachdem Sie den Rückwärtsgang
herausgenommen haben oder wenn eine Tür
oder der Kofferraum geöffnet wird.
Aktivierung
Die Aktivierung erfolgt bei Einlegen des
Rückwärtsgangs bei einer Geschwindigkeit unter
10
km/h automatisch.
Sie können den Anzeigemodus jederzeit wählen,
indem Sie auf diesen Bereich drücken.
Wählen Sie bei Anzeige der Untermenüs eine der
folgenden Ansichten:
„Standardansicht“
„180°-Umgebungsansicht“
„Zoom-Ansicht“
„Modus AUTO“
Die Funktion wird in folgenden Situationen
deaktiviert:
–
bei Montage eines
Anhängers oder eines
Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung
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Fahrbetrieb
(bei Fahrzeugen mit nach Herstellervorgaben
montierter Anhängerkupplung),
–
bei mehr als ca. 10
km/h,
–
beim Öffnen des Kofferraums,
–
bei V
erlassen des Rückwärtsgangs (das Bild
bleibt 7 Sekunden lang angezeigt),
–
durch Drücken des weißen Pfeils in der
oberen linken Ecke des Touchscreens,
Modus AUTO
Dieser Modus ist standardmäßig aktiviert.
Mithilfe der Sensoren im hinteren Stoßfänger
kann während eines Manövers, bei Annäherung
an ein Hindernis in Höhe der roten Linie (weniger
als 30
cm) die Ansicht automatisch von der
Rückansicht (Standard) zur Draufsicht (Zoom)
wechseln.
Standardansicht
Der Bereich hinter Ihrem Fahrzeug wird auf dem
Bildschirm angezeigt.
Die blauen Rasterlinien 1 stellen die Breite Ihres
Fahrzeugs bei ausgeklappten Außenspiegeln dar;
sie orientieren sich an der Lenkradstellung.
Ausgehend vom hinteren Stoßfänger stellen die
rote Linie 2 den Abstand von 30
cm und die beiden
blauen Linien 3 und 4 1
m bzw. 2 m dar.
Diese Ansicht ist mit dem AUTO-Modus oder im
Menü „Auswahl der Ansicht“ verfügbar.
Zoom-Ansicht
Die Kamera zeichnet bei den Fahrmanövern die
Umgebung auf, um eine Draufsicht vom Heck des
Fahrzeugs in seiner unmittelbaren Umgebung
erstellen zu können, sodass mit dem Fahrzeug
Fahrmanöver im Verhältnis zu den umgebenden
Hindernissen vorgenommen werden können.
Diese Ansicht ist mit dem AUTO-Modus oder im
Menü „Auswahl der Ansicht“ verfügbar.
Die Hindernisse können weiter entfernt erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Während des Fahrmanövers ist es wichtig,
mithilfe der Seitenspiegel die Seiten des
Fahrzeugs zu überwachen.
Die Einparkhilfe bietet außerdem zusätzliche
Informationen über die Umgebung des
Fahrzeugs.
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Fahrbetrieb
6180°-Umgebungsansicht
Durch die 180°-Umgebungsansicht kann im
Rückwärtsgang aus einer Parklücke ausgeparkt
werden und dabei das
Annähern
von Radfahrern,
anderen Fahrzeugen oder Fußgängern
vorausgesehen werden.
Diese Ansicht wird nicht empfohlen, um ein
vollständiges Fahrmanöver vorzunehmen.
Sie umfasst drei Bereich: links A , Mitte B und
rechts C.
Diese Ansicht ist nur über das Menü „Auswahl der
Ansicht“ verfügbar.
Modus Schnellstart
Dieser Modus ermöglicht es, sehr schnell die
Kontextansicht (linke Seite) und obere Ansicht
anzuzeigen.
Eine Meldung (in englischer Sprache) erscheint
und weist Sie darauf hin, die Umgebung des
Fahrzeugs vor dem Manövrieren zu überprüfen.
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Kraftstoffkompatibilität
Dieselkraftstoffe gemäß EN 590, EN 16734
und EN 16709 enthalten jeweils bis zu 7 %, 10
%, 20 % und 30 % Fettsäuremethylester. Die
Verwendung von B20- oder B30-Kraftstoffen,
selbst wenn es nur gelegentlich ist, ist mit
besonderen Wartungsbedingungen („erschwerte
Bedingungen“) verbunden.
Paraffinischer Dieselkraftstoff gemäß EN15940.
Die Verwendung jeder anderen Art von
(Bio)-Kraftstoff (reine oder verdünnte
pflanzliche oder tierische Öle, Heizöl ...) ist
ausdrücklich verboten (Gefahr der
Beschädigung des Motors und des
Kraftstoffkreislaufs).
Es dürfen nur Dieseladditive gemäß der Norm B715000 verwendet werden.
Diesel bei niedrigen
Temperaturen
Bei Temperaturen unter 0 °C könnte die Bildung
von Paraffinen in Sommerdieselkraftstoffen zu
Betriebsstörungen des Motors führen. Unter
diesen Temperaturbedingungen sollten Sie
Seit über 20 Jahren erweitert die Partnerschaft zwischen PEUGEOT und TOTAL
die Grenzen der Leistung, um Erfolge unter schwierigsten Bedingungen zu
erzielen – wie die Siege beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, bei der Rallye
Dakar und auch die aller unserer Rally-Kunden weltweit beweisen. Um diese
herausragenden Leistungen zu erzielen, haben die Teams von Peugeot Sport
den Schmierstoff TOTAL QUARTZ gewählt - einen High-Tech-Schmierstoff, der
den Motor unter extremsten Bedingungen schützt.
T QUARTZ sch\374tzt Ihr
Auswirkungen der Z eit
TOTAL QUARTZ INEO FIRST ist ein leistungsstarker Schmierstoff, der aus der
Zusammenarbeit der Teams von R&D Peugeot und Total entstanden ist. Speziell
ausgelegt für die Motoren der Peugeot-Fahrzeuge ermöglicht seine innovative
Technologie eine deutliche Reduzierung der C0
2-Emissionen sowie den wirksamen
Schutz Ihres Motors gegen Verschmutzung.
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