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Fahrhinweise
5
Die Warnblinker erlöschen, wenn die
Fahrgeschwindigkeit wieder mehr als
10 km/h beträgt, nachdem das
Fahrzeug angehalten hat. Die
Warnblinker erlöschen, wenn das
Fahrzeug eine gewisse Zeit lang mit
niedriger Geschwindigkeit fährt. Der
Fahrer kann die Warnblinkanlage von
Hand ausschalten, indem er die
entsprechende Taste drückt.
Informationen
Das ESS-System wird nicht aktiviert,
wenn die Warnblinker bereits
blinken.
Sicherheitshinweise zum
BremsenNasse Bremsen können gefährlich
sein! Die Bremsen können nass
werden, wenn das Fahrzeug durch
Wasseransammlungen fährt oder
gewaschen wird. Bei nassen
Bremsen verlängert sich der
Anhalteweg des Fahrzeugs. Nasse
Bremsen können dazu führen, dass
das Fahrzeug zur Seite zieht.
Um die Bremsen zu trocknen,
betätigen Sie leicht das Bremspedal,
bis die reguläre Bremsleistung
wiederhergestellt ist. Achten Sie
darauf, dabei nicht die Kontrolle über
das Fahrzeug zu verlieren. Wenn
sich die Bremsleistung nicht wieder
normalisiert, halten Sie das
Fahrzeug an, sobald dies gefahrlos
möglich ist. Ferner empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden.
Lassen Sie Ihren Fuß beim Fahren
nicht auf dem Bremspedal ruhen.
Schon leichter aber anhaltender
Pedaldruck kann dazu führen, dass
die Bremsen zu heiß werden,
verschleißen und möglicherweise
sogar versagen.
i
Wenn Sie das Fahrzeug parken
oder abstellen, lassen Sie es
immer völlig zum Stehen
kommen und lassen Sie den
Fuß auf dem Bremspedal.
Bringen Sie den Wählhebel in
die Stellung „P“ (Parken),
aktivieren Sie dann die
Feststellbremse und drücken
Sie den Start/Stop-Knopf in die
Stellung OFF (AUS).
Fahrzeuge, deren Feststell-
bremse nicht ordnungsgemäß
angezogen ist, können sich
versehentlich in Bewegung
setzen und Sie oder andere
Personen verletzen.
VORSICHT
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Fahrhinweise
• Durchfahren Sie keine Wasserläufe, bei denen das
Wasser bis über den
Fahrzeugboden reichen würde.
• Prüfen Sie den Zustand der Bremsen, nachdem Sie in
Wasser oder Schlamm gefahren
sind. Treten Sie bei niedriger
Geschwindigkeit mehrmals das
Bremspedal, bis Sie feststellen,
dass die normale Bremskraft
wieder vorhanden ist.
• Verkürzen Sie die geplanten Durchsichtsintervalle, wenn Sie
im Gelände in Sand, Schlamm
oder Wasser gefahren sind
(siehe „Wartung bei ersch -
werten Betriebsbedingungen“ in
Kapitel 7).
• Waschen Sie das Fahrzeug stets gründlich, nachdem Sie es
genutzt haben. Reinigen Sie
insbesondere den Fahrzeug-
boden.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
• Achten Sie darauf, dass vier
Reifen derselben Größe und
desselben Typs am Fahrzeug
montiert sind.
• Beachten Sie, dass Fahrzeuge mit permanentem Allradantrieb
auf einem Pritschenwagen-
transportiert werden müssen
(kein Abschleppen).
ANMERKUNG
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Fahrhinweise• Bleiben Sie im Modus „4WDAuto“, wenn Sie Straßen
befahren, deren Zustand normal
ist.
• Beim Befahren von Straßen, deren Zustand normal ist, treten
im Modus „4WD Lock“ (vor
allem in Kurven) möglicher -
weise leichte Vibrationen oder
Geräusche auf. Dabei handelt es
sich um ein absolut normales
Phänomen und nicht um eine
Fehlfunktion. Wenn der Modus
„4WD Lock“ deaktiviert wird,
verschwinden die Geräusche
oder Vibrationen sofort.
Beim Deaktivieren der Betriebsart
4WD LOCK ist möglicherweise
ein Stoß zu spüren, wenn die
Antriebskraft wieder allein zu den
Vorderrädern geleitet wird.
ANMERKUNG
Deaktivieren Sie die Betriebsart
4WD LOCK beim Fahren auf
normalen Straßen, indem Sie
die Taste 4WD LOCK drücken
(Kontrollleuchte 4WD LOCK
erlischt). Beim Fahren auf
normalen Straßen verursacht
die Betriebsart 4WD LOCK (vor
allem in Kurven) möglicher-
weise Geräusche und Vibra-
tionen. Die Geräusche und
Vibrationen verschwinden,
wenn die Betriebsart 4WD
LOCK deaktiviert wird.
Anhaltendes Fahren trotz
Geräusch- und Vibrationsbil-
dung kann dazu führen, dass
Bauteile des Antriebs
beschädigt werden.
ACHTUNG
Wenn die 4WD-Warnleuchte
( ) im Kombiinstrument
permanent leuchtet, liegt
möglicherweise eine Störung
des Allradantriebs vor. Wenn
die 4WD-Warnleuchte ( )
aufleuchtet, empfehlen wir, das
Fahrzeug möglichst umgehend
in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt überprüfen zu lassen.
VORSICHT
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Fahrhinweise
5
Sichere Nutzung desAllradantriebs
Vor der fahrt
• Achten Sie darauf, dass alle
Fahrgäste Sicherheitsgurte tragen.
• Sitzen Sie aufrecht und näher am Lenkrad als gewöhnlich. Stellen
Sie das Lenkrad so ein, dass es
bequem für Sie ist.
Fahren auf Eis und Schnee
• Fahren Sie langsam an, indem Siebehutsam Gas geben.
• Benutzen Sie Winterreifen oder Schneeketten.
• Halten Sie genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
• Nutzen Sie beim Verzögern die Motorbremse.
• Vermeiden Sie zu hohes Tempo, abruptes Beschleunigen, plötzliche
Bremsmanöver und heftige
Lenkbewegungen, damit das
Fahrzeug nicht ins Rutschen gerät.
Fahren auf Sand und Schlamm
• Fahren Sie langsam undgleichmäßig.
• Benutzen Sie beim Fahren im Schlamm ggf. Schneeketten.
• Halten Sie genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
• Drosseln Sie das Tempo und achten Sie stets auf den
Straßenzustand.
• Vermeiden Sie zu hohes Tempo, abruptes Beschleunigen, plötzliche
Bremsmanöver und heftige
Lenkbewegungen, damit Sie sich
nicht festfahren. Wenn das Fahrzeug in Schnee,
Sand oder Schlamm feststeckt,
legen Sie etwas Rutschhem
-
mendes unter die Antriebs-
räder, um für Traktion zu
sorgen, oder lassen Sie die
Räder abwechselnd vor- und
rückwärts drehen, um das
Fahrzeug ggf. freizuschaukeln.
Lassen Sie den Motor jedoch
nicht zu lange mit hoher
Drehzahl laufen, damit der
Allradantrieb nicht beschädigt
wird.ACHTUNG
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Fahrhinweise
5
Fahrt durch Wasser
• Fahren Sie nach Möglichkeit nichtdurch tiefes Wasser. Dabei kann
der Motor absterben und Wasser in
die Auspuffanlage gelangen.
• Wenn Sie durch Wasser fahren müssen, halten Sie das Fahrzeug
an, aktivieren Sie die Betriebsart
4WD LOCK und fahren Sie
langsamer als 8 km/h.
• Wechseln Sie nicht den Gang, während Sie durch Wasser fahren.
Zusätzliche Fahrumstände
• Machen Sie sich vor Fahrtantrittmit den Geländebedingungen
vertraut.
• Lassen Sie beim Fahren im Gelände größte Vorsicht walten
und meiden Sie gefährliche
Bereiche.
• Fahren Sie langsam, wenn starker Wind weht.
• Drosseln Sie in Kurven das Tempo. Da der Schwerpunkt allrad-
getriebener Fahrzeuge höher liegt
als bei herkömmlichen Fahrzeugen
mit Vorderradantrieb, kann sich
das Fahrzeug leichter über-
schlagen, wenn die Kurven -
geschwindigkeit zu hoch ist. • Halten Sie das Lenkrad immer gut
fest, wenn Sie im Gelände fahren.
OTLE055003
Greifen Sie nicht in das
Lenkrad, wenn Sie im Gelände
fahren. Ihr Arm kann durch eine
plötzliche Bewegung oder einen
Rückschlag des Lenkrades
aufgrund von Bodenhinder -
nissen verletzt werden.
Andernfalls verlieren Sie
möglicherweise die Kontrolle
über die Lenkung und
verursachen einen Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge.
VORSICHT Fahren Sie stets langsam durch
Wasser. Wenn Sie zu schnell
fahren, dringt möglicherweise
Wasser in den Motorraum ein,
sodass die Zündung nass wird
und der Motor abstirbt.
ACHTUNG
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5-82
Vorkehrungen im Notfall
Reifen
Verwenden Sie keine Reifen und
Felgen, die sich in Größe oder Typ
von den ursprünglich am Fahrzeug
montierten unterscheiden. Sie
könnten Sicherheit, Funktion und
Lenkverhalten Ihres Fahrzeugs
beeinträchtigen und einen Über-
schlag mit schweren Verletzungen
verursachen.
Achten Sie beim Ersetzen der Reifen
darauf, dass an allen vier Rädern
Reifen und Felgen gleicher Größe
und gleicher Bauart montiert
werden. Dies gilt auch für Profil,
Fabrikat und Tragfähigkeit. Falls Sie
Ihr Fahrzeug mit einer Rad-
/Reifenkombination ausrüsten, die
nicht von HYUNDAI für das Fahren
im Gelände empfohlen wird, sollten
Sie diese Reifen nicht für
Autobahnfahrten verwenden.
Abschleppen
Fahrzeuge mit Allradantrieb müssen
so mit einem Nachläufer oder
Plateauwagen abgeschleppt
werden, dass keines der Räder den
Boden berührt. Weitere Infor-
mationen finden Sie unter
„Abschleppen“ in Kapitel 6.
Prüfung auf Rollenprüfstand
Fahrzeuge mit permanentem
Allradantrieb müssen auf einem
speziellen 4-Rad-Rollenprüfstand
geprüft werden.
Fahrhinweise
Lassen Sie niemals den Motor
an/laufen, wenn ein Fahrzeug
mit permanentem Allradantrieb
aufgebockt ist. Das Fahrzeug
könnte vom Wagenheber
rutschen/rollen und Personen
schwer oder sogar lebens-
gefährlich verletzen.
VORSICHT
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5-86
Fahrhinweise
Die Start-/Stopp-Automatik (ISG)
senkt den Kraftstoffverbrauch, indem
sie bei stehendem Fahrzeug
automatisch den Motor abstellt (z. B.
an roten Ampeln, an Stoppschildern
oder in Verkehrsstaus).
Der Motor springt automatisch an,
sobald die Startvoraussetzungen
erfüllt sind.
Die Start-Stopp-Automatik ist immer
aktiv, wenn der Motor läuft.
Informationen
Wenn der Motor automatisch von
der Start-/Stopp-Automatik gestartet
wird, leuchten aufgrund der niedrigen
Batteriespannung möglicherweise
einige Sekunden lang verschiedene
Warnleuchten auf (ABS, ESC, ESC
OFF, EPS, Feststellbremse etc.). Dies
ist jedoch kein Indiz für eine Störung
der Start-/Stopp-Automatik.
So aktivieren Sie die Start-
/Stopp-Automatik
Voraussetzungen für die Aktivierung
In den folgenden Situationen ist die
Start-/Stopp-Automatik funktions-
bereit:
- Der Fahrergurt ist angelegt.
- Die Fahrertür und die Motorhaube
sind geschlossen.
- Der Unterdruck des Bremskraft- verstärkers ist angemessen.
- Der Batterieladezustand ist aus- reichend.
- Die Außentemperatur liegt zwi- schen -10°C und 35°C.
- Die Motorkühlmitteltemperatur ist nicht zu gering.
- Das System befindet sich nicht im Diagnosemodus.
- Der Lenkeinschlag ist nicht zu groß. (Fahrzeug mit Automatik-
getriebe)
- Das Fahrzeug befährt einen steilen Anstieg. (Fahrzeug mit Automatik -
getriebe)
Informationen
• Die Start-/Stopp-Automatik wird nicht aktiviert, wenn die entspre-
chenden Voraussetzungen nicht
erfüllt sind. In diesem Fall leuchtet
die Kontrollleuchte der Taste ISG
OFF auf und die "Auto Stop"-
Kontrollleuchte ( ) im Kombi -
instrument leuchtet gelb.
• Für den Fall, dass die obige Kontrollleuchte im Kombi -
instrument nicht erlischt, empfehlen
wir, die Start-/Stopp-Automatik in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
i
i
START-/STOPP-AUTOMATIK (ISG) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
WTF-444
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Fahrhinweise
5
Auto stop
So stellen Sie den Motor in der
Betriebsart "Leerlauf-Stopp" ab:
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
1. Drosseln Sie die Fahrgesch-
windigkeit auf 5 km/h.
2. Schalten Sie nach "N" (Leerlauf).
3. Lassen Sie das Kupplungspedal los.
Die Kontrollleuchte ( ) der Start-
/Stopp-Automatik leuchtet grün auf,
wenn der Motor ausgeht.
Informationen
Nach der Motorabschaltung im
Stand muss die Fahrgeschwindigkeit
mindestens bis auf 10 km/h
zunehmen, damit der Motor erneut im
Stand abgeschaltet wird.
Fahrzeug mit Automatikgetriebe
1. Verringern Sie die Fahrgesch- windigkeit auf 0 km/h.
2. Treten Sie das Bremspedal, während sich der Wählhebel in
der Stellung "D" (Fahrgang) oder
"N" (Leerlauf) befindet.
Die Kontrollleuchte ( ) der Start-
/Stopp-Automatik leuchtet grün auf,
wenn der Motor ausgeht.
Informationen
Nach der Motorabschaltung im
Stand muss die Fahrgeschwindigkeit
mindestens bis auf 8 km/h zunehmen,
damit der Motor erneut im Stand
abgeschaltet wird.
Wenn der Fahrer in der Betriebsart
"Auto Stop" die Haube öffnet, wird
die Start-/Stopp-Automatik (ISG)
deaktiviert. Wenn das System deaktiviert ist:
Die Leuchte der Taste ISG OFF
leuchtet auf.
i
i
■
Ausführung A
OTLE055007■Ausführung B
OTLE058022
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