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Prüfen und Nachfüllen
Dies bedeutet, dass der Kühlmittelstand zu
niedrig oder die K üh
lmitt
eltemperatur zu
hoch sein kann.
Kühlmitteltemperatur zu hoch
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, das
Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und
abkühlen lassen. Prüfen Sie den Kühlmittel-
stand.
Ist der Kühlmittelstand in Ordnung, kann die
Störung durch Ausfall des Kühlerlüfters verur-
sacht worden sein. Prüfen Sie die Sicherung
des Kühlerlüfters und lassen Sie diese ggf.
ersetzen ››› Seite 108.
Sollte nach kurzer Fahrtstrecke erneut die
Kontrollleuchte aufleuchten, fahren Sie nicht
weiter und stellen Sie den Motor ab . Setzen
Sie sich mit einem SEAT-Betrieb oder einem
Fachbetrieb in Verbindung.
Kühlmittelstand zu niedrig
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet , das
Fahrzeug anhalten, den Motor abstellen und
abkühlen lassen. Prüfen Sie zuerst den Kühl-
mittelstand. Ist der Flüssigkeitsstand im Be-
hälter unterhalb der „MIN“-Markierung, muss
Kühlmittel nachgefüllt werden ››› .
ACHTUNG
● Wenn Ihr F ahr
zeug einmal aus technischen
Gründen liegen bleiben sollte, stellen Sie es
in sicherem Abstand zum fließenden Verkehr ab. Schalten Sie den Motor aus, schalten Sie
die W
arnb
linkanlage ein und stellen Sie das
Warndreieck auf.
● Öffnen Sie niemals die Motorraumklappe
wenn Sie bemerk
en, dass Dampf oder Kühl-
mittel austritt – Verbrühungsgefahr! Warten
Sie solange, bis kein Dampf oder Kühlmittel
mehr sichtbar oder hörbar austritt.
● Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein ge-
fährlicher Ber
eich! Bevor Sie Arbeiten im Mo-
torraum durchführen, stellen Sie den Motor
ab und lassen ihn abkühlen. Beachten Sie
stets die Warnhinweise auf ››› Seite 280. Kühlmittel nachfüllen
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 60.
Wenn der Kühlmittelstand unter die Markie-
rung MIN gesunken ist, füllen Sie Kühlmittel
nach.
Kühlmittelstand prüfen
– Stellen Sie das Fahrzeug auf einem ebenen
Untergru
nd ab.
– Schalten Sie die Zündung aus.
– Lesen Sie den Kühlmittelstand am Kühlmit-
telau
sgleichsbehälter ab. Der Kühlmittel-
stand muss bei kaltem Motor zwischen den
Markierungen liegen. Bei warmem Motor kann er auch etwas über der oberen Mar-
kierun
g liegen.
Kühlmittel nachfüllen – Lassen Sie den Motor abkühlen.
– Legen Sie einen Lappen auf den Deckel des
Kühlmitt
elausgleichsbehälters und schrau-
ben Sie den Deckel vorsichtig linksherum
ab ››› .
– Füllen Sie nur Kühlmittel nach, wenn sich
noc h K
üh
lflüssigkeit im Ausgleichsbehälter
befindet, andernfalls könnte in der Folge
ein Schaden am Motor entstehen! Sollte im
Ausgleichsbehälter kein Kühlmittel mehr
sein, fahren Sie nicht weiter. Fachmänni-
sche Hilfe in Anspruch nehmen ››› .
– Wenn sich noch eine Restmenge von Kühl-
flüs s
igk
eit im Ausgleichsbehälter befindet,
füllen Sie Kühlmittel bis zur oberen Markie-
rung nach.
– Füllen Sie solange das Kühlmittel nach, bis
der Flüssigk
eitsstand stabil bleibt.
– Schrauben Sie den Deckel fest zu.
Ein Kühlmitt
elverlust lässt in erster Linie auf
Undichtigkeiten schließen. Fahren Sie unver-
züglich zu einem Fachbetrieb und lassen Sie
das Kühlsystem prüfen. Falls das Kühlsystem
dicht ist, kann ein Verlust dadurch auftreten,
dass das Kühlmittel durch Überhitzung kocht
und aus dem Kühlsystem gedrückt wird. »
287
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 290 of 332

Empfehlungen
ACHTUNG
● Das K
ühlsystem steht unter Druck! Öffnen
Sie niemals den Deckel des Kühlmittel-Aus-
gleichsbehälters bei warmem oder heißem
Motor – Verbrühungsgefahr!
● Der Kühlmittelzusatz und damit das Kühl-
mittel s
ind gesundheitsschädlich. Bewahren
Sie das Additiv nur im verschlossenen Origi-
nal-Behälter und sicher vor Kindern auf. An-
dernfalls besteht Vergiftungsgefahr.
● Bei Arbeiten im Motorraum müssen Sie
auch bei ausg
eschalteter Zündung damit
rechnen, dass sich der Kühlerventilator von
selbst einschaltet – Verletzungsgefahr! ACHTUNG
Wenn das Kühlsystem zu wenig Frostschutz-
mittel enthält, k
ann der Motor ausfallen, wo-
durch die Gefahr schwerer Verletzungen be-
steht.
● Der prozentuale Anteil des Kühlmittelzusat-
zes
muss eingehalten werden. Dabei ist die
voraussichtlich niedrigste Umgebungstempe-
ratur im vorgesehenen Nutzungsgebiet des
Fahrzeugs zu berücksichtigen.
● Bei extrem niedriger Umgebungstempera-
tur kann d
as Kühlmittel gefrieren, sodass
kein Weiterfahren mehr möglich ist. Da in die-
ser Situation auch die Heizung nicht funktio-
niert, besteht die Gefahr des Erfrierens, wenn
die Insassen keine ausreichend schützende
Winterkleidung tragen. VORSICHT
Füllen Sie kein Kühlmittel nach, wenn sich im
Ausgl eic
hsbehälter keine Kühlflüssigkeit
mehr befindet! Es könnte Luft ins Kühlsystem
gelangt sein. Fahren Sie in diesem Fall nicht
weiter. Fachmännische Hilfe in Anspruch neh-
men. Gefahr eines Motorschadens! VORSICHT
Die Original-Kühlmittelzusätze dürfen nie-
ma l
s mit Kühlmitteln gemischt werden, die
nicht von SEAT freigegeben sind. Anderenfalls
drohen erhebliche Schäden am Motor und am
Motorkühlsystem.
● Wenn die Flüssigkeit im Kühlmittelausg-
leichs
behälter nicht lila, sondern z. B. braun
ist, wurde der Kühlmittelzusatz G 13 wahr-
scheinlich mit einem ungeeigneten Fremd-
kühlmittel vermischt. In diesem Fall muss das
Motorkühlmittel umgehend gewechselt wer-
den. Anderenfalls können schwere Funktions-
störungen und Motorschäden entstehen! Umwelthinweis
Kühlmittel und Kühlmittelzusätze können die
Umw elt
verschmutzen. Ausgelaufenes Kühl-
mittel ist aufzuwischen und umweltgerecht zu
entsorgen. Bremsflüssigkeit
Br emsflüs
s
igkeitsstand prüfen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 61.
Die Lage des Bremsflüssigkeitsbehälters
können Sie aus der entsprechenden Motor-
raumabbildung entnehmen ››› Seite 283. Er
ist am schwarz-gelben Verschlussdeckel zu
erkennen.
Der Flüssigkeitsstand sinkt im Fahrbetrieb
geringfügig ab, weil sich die Bremsbeläge
abnutzen und automatisch nachstellen.
Wenn sich der Bremsflüssigkeitsstand inner-
halb kurzer Zeit übermäßig verringert oder
unterhalb der Markierung „MIN“ liegt, be-
steht die Möglichkeit eines Lecks in der
Bremsanlage. Ein zu niedriger Bremsflüssig-
keitsstand wird durch die Kontrollleuchten im
Kombiinstrument angezeigt ›››
Seite 126. ACHTUNG
Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und
die Bremsflüs s
igkeit prüfen, lesen und be-
achten Sie die Warnhinweise ››› Seite 280. Bremsflüssigkeitswechsel
Wie oft die Bremsflüssigkeit gewechselt wer-
den mu
ss, s
teht im Service-Plan.
288
Page 291 of 332

Prüfen und Nachfüllen
Wir empfehlen, die Bremsflüssigkeit bei ei-
nem S
EA
T-Betrieb wechseln zu lassen.
Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen, lesen
und beachten Sie die Warnhinweise ››› in
Sic herheit
shin
weise zum Arbeiten im Motor-
raum auf Seite 280 in „Sicherheitshinweise
zu Arbeiten im Motorraum“.
Bremsflüssigkeit hat feuchtigkeitsbindende
Eigenschaften und nimmt im Lauf der Zeit
Feuchtigkeit aus der umgebenden Luft auf.
Ein zu hoher Wassergehalt der Flüssigkeit
kann aber auf Dauer Korrosionsschäden in
der Bremsanlage verursachen. Außerdem
wird der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit er-
heblich gesenkt, so dass es bei starker Bean-
spruchung der Bremse zu Blasenbildung in
der Bremsanlage kommen kann, was die
Bremswirkung beeinträchtigt.
Stellen Sie sicher, dass immer die richtige
Bremsflüssigkeit benutzt wird. Ausschließlich
Bremsflüssigkeit nach der VW-Norm 501 14
verwenden.
Die Bremsflüssigkeit nach der VW-
Norm 501 14 ist bei einem SEAT-Händler
oder einem SEAT-Betrieb erhältlich. Falls die-
ses nicht verfügbar ist, nur hochwertige
Bremsflüssigkeit verwenden, die den Anfor-
derungen nach DIN ISO 4925 CLASS 4 bzw.
US-Norm FMVSS 116 DOT 4 entspricht.
Falls eine andere Bremsflüssigkeit oder eine
Bremsflüssigkeit mit geringerer Qualität ver-
wendet wird, kann dies die Funktion der Bremsanlage beeinträchtigen und die Brems-
wirku
ng reduzieren. Die Bremsflüssigkeit
nicht verwenden, wenn auf dem Behälter der
Bremsflüssigkeit nicht angegeben wird, dass
es die Norm VW 501 14, DIN ISO 4925 CLASS
4 bzw. die US-Norm FMVSS 116 DOT 4 erfüllt. ACHTUNG
Bremsflüssigkeit ist giftig. Alte Bremsflüssig-
keit beeinträc
htigt die Bremsleistung.
● Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und
die Bremsflüss
igkeit prüfen, lesen und be-
achten Sie die Warnhinweise ››› Seite 280.
● Bewahren Sie die Bremsflüssigkeit nur im
vers
chlossenen Original-Behälter und sicher
vor Kindern auf. Vergiftungsgefahr!
● Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit entspre-
chend der Ang
aben im Service-Plan. Bei zu al-
ter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Be-
anspruchung der Bremse zu Blasenbildung in
der Bremsanlage kommen. Dadurch wird die
Bremswirkung und somit die Fahrsicherheit
beeinträchtigt. Es besteht Unfallgefahr! VORSICHT
Bremsflüssigkeit beschädigt den Fahrzeug-
lac k.
Wischen Sie Bremsflüssigkeit auf dem
Fahrzeuglack sofort ab. Umwelthinweis
Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit müssen
nac h den g
esetzlichen Bestimmungen aufge- fangen und entsorgt werden. Die SEAT-Betrie-
be v
er
fügen über die notwendigen Vorrich-
tungen und geschultes Personal zur ord-
nungsgemäßen Lagerung und Entsorgung
dieser Abfallstoffe. Scheibenwaschwassertank
Scheiben w
aschwasserstand prüfen
und nachfüllen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 61
.
Die Scheibenwaschanlage erhält das Wasch-
wasser aus dem Waschwasserbehälter, der
sich im Motorraum befindet. Der Behälter hat
eine Kapazität von ca. 3 Litern.
Der Behälter befindet sich im Motorraum.
Klares Wasser genügt nicht, um die Scheiben
intensiv zu reinigen. Wir empfehlen Ihnen da-
her, dem Waschwasser immer ein Reini-
gungsmittel beizumischen. Auf dem Markt
sind zugelassene Scheibenreiniger mit hoher
Reinigungskraft und Frostschutzgrad erhält-
lich, die daher das ganze Jahr über verwen-
det werden sollten. Bitte beachten Sie die auf
der Verpackung angegebenen Mischungsvor-
schriften. »
289
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 292 of 332

Empfehlungen
ACHTUNG
Die Arbeiten am Motor oder im Motorraum
müssen sehr v
orsichtig ausgeführt werden.
● Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motor-
raum die ents
prechenden Warnhinweise
››› Seite 280. VORSICHT
● Auf k einen F
all dürfen Sie dem Scheiben-
waschwasser Kühlerfrostschutz oder andere
Zusätze beimischen.
● Verwenden Sie nur anerkannt hochwertige
Scheibenreinig
er mit dem vom Hersteller vor-
geschriebenen Wasseranteil. Bei anderen
Reinigern oder Seifenlösungen können die
winzigen Öffnungen der Fächerdüsen ver-
stopft werden. Fahrzeugbatterie
S ymbo l
e und Warnhinweise für die Ar-
beiten an der Fahrzeugbatterie Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 62.
Tragen Sie einen Augenschutz!
Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschu-
he und Augenschutz tragen!
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verbo-
ten!
Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hoch-
explosives Knallgasgemisch!
Kinder von Säure und Batterien fernhalten!
ACHTUNG
Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an
der elektri s
chen Anlage können Verletzun-
gen, Verätzungen, Unfall- und Brandgefahren
entstehen:
● Tragen Sie einen Augenschutz. Keine säure-
oder bleih
altigen Partikel in die Augen, auf
die Haut oder an die Kleidung kommen las-
sen.
● Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhand-
schuhe u
nd Augenschutz tragen. Batterien
nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen
kann Säure austreten.
● Säurespritzer im Auge sofort einige Minu-
ten lan
g mit klarem Wasser spülen. Danach
sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsu-
chen. Säurespritzer auf der Haut oder auf der
Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisie-
ren und mit viel Wasser nachspülen. Bei ge-
trunkener Säure sofort einen Arzt aufsuchen.
● Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen
sind v
erboten! Funkenbildung bei Arbeiten mit Kabeln und elektrischen Geräten und
durc
h el
ektrostatische Entladung vermeiden.
Batteriepole niemals kurzschließen. Verlet-
zungsgefahr durch energiereiche Funken.
● Bei der Ladung von Batterien entsteht ein
hochexp
losives Knallgasgemisch. Fahrzeug-
batterie nur in gut belüfteten Räumen aufla-
den.
● Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
● Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anla-
ge sc
halten Sie den Motor, die Zündung so-
wie alle elektrischen Geräte aus. Das Minus-
kabel an der Batterie muss abgeklemmt wer-
den. Beim Glühlampenwechsel genügt das
Ausschalten der Lampe.
● Bevor Sie die Batterie abklemmen, deakti-
vieren
Sie durch Entriegeln des Fahrzeugs die
Diebstahlwarnanlage! Andernfalls wird Alarm
ausgelöst.
● Beim Trennen der Batterie vom Bordnetz
zuers
t das Minuskabel und dann das Pluska-
bel abklemmen.
● Vor dem Wiederanklemmen der Batterie al-
le elektri
schen Geräte ausschalten. Zuerst
das Pluskabel und dann das Minuskabel an-
klemmen. Die Anschlusskabel dürfen auf kei-
nen Fall vertauscht werden – Kabelbrandge-
fahr!
● Laden Sie niemals eine gefrorene oder auf-
getaut
e Batterie auf – Explosions- und Verät-
zungsgefahr! Ersetzen Sie eine Batterie,
wenn sie einmal gefroren war. Eine entladene
Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
ren um 0°C (+32°F) gefrieren. 290
Page 293 of 332

Prüfen und Nachfüllen
●
Ac ht
en Sie darauf, dass die Entgasungs-
schläuche immer an den Batterien befestigt
sind.
● Verwenden Sie keine defekte Batterie. Ex-
plos
ionsgefahr! Erneuern Sie beschädigte
Batterien umgehend. VORSICHT
● Klemmen Sie die F
ahrzeugbatterie niemals
bei eingeschalteter Zündung oder bei laufen-
dem Motor ab, da sonst die elektrische Anla-
ge bzw. elektronische Bauteile beschädigt
werden.
● Setzen Sie die Fahrzeugbatterie nicht für
länger
e Zeit dem direkten Tageslicht aus, um
das Batteriegehäuse vor UV-Strahlen zu
schützen.
● Schützen Sie die Batterie bei längeren
Standzeit
en vor Frost, damit sie nicht „ein-
friert“ und dadurch zerstört wird. Warnleuchte
Leuchtet auf
Störung im Generator.
Die Warnleuchte
leuc
ht
et beim Einschal-
ten der Zündung auf. Sie muss nach dem An-
springen des Motors erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte während der
Fahrt auf, wird die Fahrzeugbatterie nicht mehr vom Generator geladen. Es sollte umge-
hend der nächst
e Fachbetrieb aufgesucht
werden.
Da sich die Fahrzeugbatterie immer weiter
entlädt, sollten Sie alle nicht unbedingt erfor-
derlichen elektrischen Geräte ausschalten.
Säurestand der Batterie prüfen Der Säurestand der Batterie sollte bei hohen
Kilomet
erl
aufleistungen, in Ländern mit war-
mem Klima und bei älteren Batterien regel-
mäßig kontrolliert werden.
– Öffnen Sie die Motorraumklappe und klap-
pen Sie an s
chließend die Batterieabde-
ckung vorne hoch ››› in Sicherheitshin-
w ei
se
zum Arbeiten im Motorraum auf Sei-
te 281 ››› in Symbole und Warnhinweise
für die Arbeit en an der F
ahr
zeugbatterie
auf Seite 290. Bei Fahrzeugen mit Batterie
unter dem Reserverad: Öffnen Sie die Heck-
klappe und heben Sie den Bodenbelag des
Gepäckraumes an. Die Batterie befindet
sich beim Reserverad
– Prüfen Sie die Farbanzeige im runden Sicht-
fens
ter an der Oberseite der Batterie.
– Befinden sich Luftblasen im Sichtfenster,
beseitigen
Sie diese, indem Sie vorsichtig
auf das Sichtfenster klopfen. Die Lage der Fahrzeugbatterie können Sie
aus der ents
prechenden Motorraumabbil-
dung in ››› Seite 283 entnehmen.
Die Anzeige im Sichtfenster („magisches Au-
ge“) ändert ihre Farbe je nach Ladezustand
oder Säurestand der Batterie.
Zwei Farben werden unterschieden:
● Schwarz: Batterieladung in Ordnung
● Durchsichtig/gelb: die Batterie muss er-
setzt w
erden. Fachbetrieb aufsuchen.
Batterie laden oder ersetzen Die Batterie ist wartungsfrei und wird im Rah-
men de
s
Service regelmäßig überprüft. Alle
Arbeiten an der Fahrzeugbatterie erfordern
spezielle Fachkenntnisse und Spezialwerk-
zeuge.
Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb und lan-
gen Standzeiten lassen Sie die Fahrzeugbat-
terie auch zwischen den Service-Terminen
von einem Fachbetrieb prüfen.
Treten Startprobleme wegen zu geringer Bat-
terieladung auf, kann dies auf eine defekte
Fahrzeugbatterie hindeuten. In diesem Fall
empfehlen wir Ihnen, die Fahrzeugbatterie
von einem Fachbetrieb prüfen und aufladen
bzw. ersetzen zu lassen. »
291
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 294 of 332

Empfehlungen
Batterie laden
Da s
Aufl
aden der Fahrzeugbatterie sollte von
einem Fachbetrieb durchgeführt werden, da
Batterien mit einer besonderen Technologie
eingesetzt werden, die spannungsbegrenztes
Laden erfordert.
Fahrzeugbatterie ersetzen
Die Fahrzeugbatterie ist entsprechend dem
Einbauort entwickelt und mit Sicherheits-
merkmalen ausgestattet.
Original SEAT-Batterien erfüllen die War-
tungs-, Leistungs- und Sicherheitsanforde-
rungen des Fahrzeugs. ACHTUNG
● Wir empf eh
len Ihnen, nur wartungsfreie
bzw. zyklenfeste, auslaufsichere Batterien
entsprechend der Normen T 825 06 und
VW 7 50 73 zu verwenden. Die Version der
Norm ist August 2001 oder nachfolgend.
● Lesen und beachten Sie vor allen Arbeiten
an den Batterien die
Warnhinweise ››› in
Symbo l
e und Warnhinweise für die Arbeiten
an der Fahrzeugbatterie auf Seite 290. Umwelthinweis
Batterien enthalten giftige Substanzen wie
Sch w
efelsäure und Blei. Sie müssen daher
vorschriftsmäßig entsorgt werden und gehö-
ren auf keinen Fall in den Hausmüll! Räder
Räder u nd R
eif
en
Allgemeine Hinweise Beschädigungen vermeiden
– Überfahren Sie Bordsteine und dergleichen
nur lan g
sam und im rechten Winkel.
– Schützen Sie Ihre Reifen vor Öl, Fett und
Krafts
toff.
– Prüfen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Be-
sc hädigu
ngen (Stiche, Schnitte, Risse und
Beulen). Entfernen Sie Fremdkörper aus
dem Reifenprofil.
Reifen lagern – Kennzeichnen Sie abmontierte Räder, da-
mit bei der W
iedermontage die bisherige
Laufrichtung beibehalten werden kann.
– Abmontierte Räder bzw. Reifen immer kühl,
trock
en und möglichst dunkel lagern.
– Reifen, die auf keiner Felge montiert sind,
müssen in senkr
echter Position aufbewahrt
werden.
Neue Reifen
Neue Reifen müssen eingefahren werden
››› Seite 210. Aufgrund von Konstruktionsmerkmalen und
Profil
gestaltung kann die Profiltiefe von Neu-
reifen je nach Ausführung und Hersteller un-
terschiedlich ausfallen.
Versteckte Schäden
Schäden an Reifen und Felgen treten häufig
versteckt auf. Ungewohnte Vibrationen bzw.
einseitiges Ziehen des Fahrzeugs können auf
einen Reifenschaden hinweisen. Lassen Sie
die Reifen umgehend von einem Fachbetrieb
überprüfen.
Laufrichtungsgebundene Reifen
Bei laufrichtungsgebundenen Reifen ist die
Reifenflanke mit Pfeilen markiert. Die so
markierte Laufrichtung sollten Sie unbedingt
einhalten. Dadurch werden die optimalen
Laufeigenschaften bezüglich Aquaplaning,
Haftvermögen, Geräuschbildung und Abrieb
sichergestellt. ACHTUNG
● Neue Reif en h
aben während der ersten 500
km noch nicht die optimale Haftfähigkeit.
Fahren Sie entsprechend vorsichtig – Unfall-
gefahr!
● Fahren Sie nie mit beschädigten Reifen! Es
best
eht Unfallgefahr!
● Wenn Sie während der Fahrt ungewohnte
Vibrationen oder ein
seitiges Ziehen des Fahr-
zeugs feststellen, halten Sie sofort an und 292
Page 295 of 332

Räder
überprüfen Sie die Reifen auf
Be
s
chädigungen. Reifenfülldruck kontrollieren
Abb. 231
Einbauort des Aufklebers für den
R eif
enfül
ldruck. Die Angaben zum Reifenfülldruck befinden
s
ic
h auf
dem Aufkleber an der Fahrertürsäule
››› Abb. 231.
1. Lesen Sie vom Aufkleber den erforderli- chen Reif
enfülldruck (Sommerreifen) ab. 2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an
kalten R
eifen. Reduzieren Sie nicht den
bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Bela- dung ents
prechend an.
Reifendruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Geschwin-
digkeiten besonders wichtig. Der Druck sollte
deshalb mindestens einmal monatlich und
zusätzlich vor jeder längeren Fahrt überprüft
werden.
Je nach Fahrzeug kann der Reifenfülldruck
auf halbe Last eingestellt werden, um den
Fahrkomfort zu verbessern („Komfort“-Reifen-
druck). Beim Fahren mit Komfort-Reifendruck
kann sich der Kraftstoffverbrauch leicht erhö-
hen. ACHTUNG
Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Rei-
fen be sonder
s leicht platzen – Unfallgefahr!
● Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen
mit z
u niedrigem Fülldruck einem hohen Maß
an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt
er sich zu stark, was zur Laufflächenablösung
und sogar zum Platzen des Reifens führen
kann. Halten Sie stets die angegebenen Rei-
fenfülldruckwerte ein.
● Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck
verkürz
t die Lebensdauer der Bereifung und
verschlechtert das Fahrverhalten des Fahr-
zeugs – Unfallgefahr! Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den
Kraf t
stoffverbrauch. Lebensdauer von Reifen
Abb. 232
Reifenprofil-Verschleißanzeiger Abb. 233
Schema für das Tauschen der
Räder . » 293
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 296 of 332

Empfehlungen
Die Reifenlebensdauer ist abhängig vom Rei-
f enfül
l
druck, der Fahrweise und der korrekten
Montage.
Verschleißanzeiger
Im Profilgrund der Originalbereifung befin-
den sich quer zur Laufrichtung 1,6 mm hohe
„Verschleißanzeiger“ ››› Abb. 232. Diese Ver-
schleißanzeiger sind je nach Fabrikat sechs-
bis achtmal in gleichen Abständen auf der
Lauffläche angeordnet. Markierungen an den
Reifenflanken (zum Beispiel die Buchstaben
„TWI“ oder Symbole) kennzeichnen die Lage
der Verschleißanzeiger. Bei 1,6 mm Restprofil
– gemessen in den Profilrillen neben den Ver-
schleißanzeigern – ist die gesetzlich zulässi-
ge Mindestprofiltiefe erreicht. Die Reifen
müssen ersetzt werden. In Exportländern
können andere Werte gelten ››› .
R eif
endruc
k
Ein zu niedriger Reifenfülldruck kann einen
vorzeitigen Verschleiß und sogar das Platzen
des Reifens zur Folge haben. Der Reifenfüll-
druck sollte deshalb mindestens einmal mo-
natlich geprüft werden ››› Seite 293.
Fahrweise
Schnelles Kurvenfahren, rasantes Beschleu-
nigen und scharfes Bremsen erhöhen die Ab-
nutzung der Reifen. Räder tauschen
Bei deutlich s
tärkerer Abnutzung der Vorder-
radbereifung empfiehlt es sich, entsprechend
dem Schema die Vorderräder gegen die Hin-
terräder zu tauschen ››› Abb. 233. Dadurch
haben alle Reifen etwa die gleiche Lebens-
dauer.
Räder auswuchten
Die Räder eines neuen Fahrzeuges sind aus-
gewuchtet. Im Fahrbetrieb kann aber durch
verschiedene Einflüsse eine Unwucht entste-
hen, die sich durch eine Unruhe der Lenkung
bemerkbar macht.
Da eine Unwucht auch erhöhten Verschleiß
von Lenkung, Radaufhängung und Reifen be-
wirkt, sollten die Räder in diesem Fall neu
ausgewuchtet werden. Außerdem muss ein
Rad nach der Montage eines neuen Reifens
neu ausgewuchtet werden.
Radstellungsfehler
Eine fehlerhafte Einstellung des Fahrwerks
bewirkt nicht nur erhöhten Reifenverschleiß,
sondern beeinträchtigt auch die Fahrsicher-
heit. Bei starkem Reifenverschleiß sollten Sie
deshalb die Radstellung vom Fachbetrieb
überprüfen lassen. ACHTUNG
Wenn ein Reifen während der Fahrt platzt, be-
st eht
Unfallgefahr! ●
Spät e
stens, wenn die Reifen bis auf die Ver-
schleißanzeiger abgefahren sind, müssen sie
ersetzt werden ››› Seite 294. Andernfalls be-
steht Unfallgefahr! Bei hoher Geschwindig-
keit auf nasser Straße greifen abgefahrene
Reifen schlecht. Zudem besteht eine erhöhte
Gefahr des „Aufschwimmens“ (Aquaplaning)
für das Fahrzeug.
● Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen
mit z
u niedrigem Fülldruck einem hohen Maß
an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt
er sich zu stark. Dies kann zur Laufflächenab-
lösung und sogar zum Platzen des Reifens
führen – Unfallgefahr! Halten Sie stets die an-
gegebenen Reifenfülldruckwerte ein.
● Bei starkem Reifenverschleiß lassen Sie
vom Fac
hbetrieb die Einstellung des Fahr-
werks überprüfen.
● Halten Sie Chemikalien wie Öl, Kraftstoff
oder Bremsflüss
igkeit von Reifen fern.
● Lassen Sie defekte Felgen oder Reifen so-
fort
ersetzen! Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den
Kraf t
stoffverbrauch. Neue Reifen und Räder
Neue Reifen und Felgen müssen eingefahren
w
er
den.
294