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Fahren und Bedienung175Die Intervalle der Führungslinien sind
wie folgt:3 (rot):30 cm4 (gelb):70 cm5 (grün):150 cmEinstellungen
Einstellungen wie z. B. die Helligkeit
können über das Infotainment
System vorgenommen werden.
Weitere Informationen finden Sie im
Infotainment-Handbuch.
Deaktivierung
Die Kamera wird nach einer Verzö‐
gerung deaktiviert, wenn der Rück‐
wärtsgang nicht eingelegt ist.
StörungUnter folgenden Umständen arbeitet
die Rückfahrkamera möglicherweise nicht ordnungsgemäß:
● geringe Umgebungshelligkeit
● direktes Sonnen- oder Schein‐ werferlicht auf der Kameralinse
● Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der Kameralinse. Linse säubern,
mit Wasser abspülen und mit
einem weichen Tuch abreiben
● die hinteren Türen/Hecktür ist nicht richtig geschlossen
● Unfallschäden am Fahrzeugheck
● extreme Temperaturschwankun‐ gen
Spurverlassenswarnung Die Spurverlassenswarnung arbeitet
mit einer Frontkamera und überwacht
die Fahrspurmarkierungen, zwischen denen das Fahrzeug fährt. Das
System erkennt Spurwechsel und
warnt den Fahrer bei einem unbeab‐
sichtigten Spurwechsel durch opti‐
sche und akustische Signale.
Kriterien für das Erkennen eines
unbeabsichtigten Spurwechsels sind:
● keine Betätigung des Blinkers● kein aktives Lenken
Wenn der Fahrer diese Aktionen
ausführt, wird keine Warnung ausge‐
geben.Aktivierung
Die Spurverlassenswarnung wird
durch Drücken auf ì in der Dach‐
konsole aktiviert. Die LED in der
Taste erlischt, um anzuzeigen, dass
das System eingeschaltet ist.
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176Fahren und Bedienung
Wenn die Kontrollleuchte ì 3 100
im Instrument leuchtet, ist das
System betriebsbereit. Im Driver
Information Center erscheint außer‐
dem eine entsprechende Meldung
3 104.
Um den Fahrer zu warnen, erlischt
die Kontrollleuchte ì, wenn das
System nicht bereit ist.
Das System arbeitet nur bei Fahrge‐
schwindigkeiten von mehr als
60 km/h, wenn Fahrspurmarkierun‐
gen vorhanden sind und erkannt
werden.
Wenn beim Wechseln der Spur kein
Blinker gesetzt wird, wird ein unbeab‐
sichtigter Spurwechsel erkannt. Die
Kontrollleuchte ì blinkt und es
ertönt ein Warnton, um den Fahrer zu warnen.
DeaktivierungDurch Drücken von ì wird das
System deaktiviert. Die LED in der
Taste leuchtet auf. Im Driver Informa‐
tion Center erscheint auch eine
entsprechende Meldung.
Bei Geschwindigkeiten unter
60 km/h ist das System außer Funk‐
tion.
Hinweise zur Bedienung
Die Spurverlassenswarnung kann
unter folgenden Bedingungen nicht
einwandfrei arbeiten:
● Die Windschutzscheibe ist nicht sauber.
● Es herrschen widrige Außenbe‐ dingungen wie starker Regen,
Schneefall, direktes Sonnenlicht
oder Schatten.
Wenn keine Fahrspurmarkierung
erkannt wird, ist das System nicht
funktionsfähig.Störung
Bei einer Störung im System wird im
Driver Information Center eine Warn‐ meldung angezeigt (möglicherweise
in Kombination mit der Kontroll‐
leuchte A) und die LED in der Taste
leuchtet auf.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
nehmen.
Fahrerinformationszentrum 3 104.
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Fahren und Bedienung177Kraftstoffe
Kraftstoffe für Diesel- Motoren
Nur Dieselkraftstoffe nach EN 590
verwenden. Der Kraftstoff muss
schwefelarm (max. 10 ppm) sein.
Gleichwertige standardisierte Kraft‐
stoffe mit einem Volumenanteil an
Biodiesel (= FAME gemäß EN14214)
von max. 7 % (wie DIN 51628 oder gleichwertige Normen) sind zulässig.
In Ländern außerhalb der Europä‐
ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff
mit einem Schwefelgehalt unter
50 ppm verwenden.Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff,
der nicht EN 590 oder gleicharti‐
gen Spezifikationen entspricht,
kann zu Leistungsverlust des
Motors, erhöhtem Verschleiß oder
Schäden am Motor führen und
Ihre Garantieansprüche
einschränken.
Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle,
Dieselkraftstoffe, die ganz aus Pflan‐
zen hergestellt werden, wie z. B.
Rapsöl oder Biodiesel, Aquazole und ähnliche Diesel-Wasser-Emulsionen
dürfen nicht verwendet werden. Es ist nicht zulässig, Dieselkraftstoffe zur
Verdünnung mit Kraftstoffen für Otto-
Motoren zu vermischen.
Fließvermögen und Filtrierbarkeit von
Dieselkraftstoffen sind temperaturab‐
hängig. Bei niedrigen Temperaturen
Dieselkraftstoff mit garantierten
Wintereigenschaften tanken.
Diesel-Kraftstofffilter 3 193, Diesel-
Kraftstoffsystem entlüften 3 193.
Tanken9 Gefahr
Vor dem Tanken Motor abstellen
und etwaige externe Heizungen
mit Brennkammern ausschalten.
Mobiltelefon abschalten.
Beim Tanken die Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.
9 Gefahr
Kraftstoff ist brennbar und explo‐
siv. Das Rauchen beim Tanken ist daher untersagt. Auch der
Umgang mit offenem Feuer und
Funken ist untersagt.
Wenn Sie Kraftstoffgeruch in
Ihrem Fahrzeug feststellen,
lassen Sie die Ursache unverzüg‐
lich in einer Werkstatt beheben.
Achtung
Bei falscher Betankung nicht die
Zündung einschalten.
Der Kraftstoffeinfüllstutzen mit Bajo‐
nettverschluss befindet sich links
vorn am Fahrzeug.
Die Tankdeckelklappe lässt sich nur
öffnen, wenn das Fahrzeug entriegelt und die Tür offen ist. Die Tankdeckel‐
klappe von Hand öffnen.
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178Fahren und Bedienung9Gefahr
Fahrzeuge mit Stopp-Start-
System: Den Motor ausschalten und den Zündschlüssel abziehen,
um zu verhindern, dass das
System den Motor automatisch
neu startet.
Füllmengen 3 258.
Den Tankdeckel durch Drehen nach
links abschrauben.
Der Tankdeckel lässt sich am unteren Haken der Tankdeckelklappe einhän‐
gen.
Zum Tanken die Zapfpistole bis zum
Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐
ren und betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten
darf die Zapfpistole noch maximal
zweimal erneut betätigt werden, um
den Tank vollständig aufzufüllen.Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
Nach dem Tanken den Kraftstofftank‐
deckel wieder aufsetzen und rechts‐
herum drehen.
Tankklappe schließen.
Tankdeckel Nur Original-Tankdeckel verwenden.Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben
spezielle Tankdeckel.
Kraftstoffverbrauch, CO 2-
Emission Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert)
des Opel Movano liegt zwischen 9,5
und 6,6 l/100 km.
Länderabhängig wird der Kraftstoff‐
verbrauch in km/l angezeigt. In
diesem Fall liegt der Kraftstoffver‐
brauch (kombiniert) des Opel Movano
in einem Bereich von ca. 10,5 bis
15,2 km/l.
Der CO 2-Ausstoß (kombiniert) liegt
zwischen ungefähr 173 und
248 g/km.
Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐
fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐
zeugs enthalten ist, oder in anderen
nationalen Zulassungspapieren.
Allgemeine Informationen
Die genannten Angaben zum Kraft‐
stoffverbrauch und spezifischen CO
2-
Ausstoß beziehen sich auf das EU-
Basismodell mit Standardausrüs‐
tung.
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und
CO 2-Ausstoß wurden gemäß der
Verordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der jeweils neuesten geltenden Fassung)ermittelt und beziehen sich auf das
Page 181 of 275

Fahren und Bedienung179Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten
Zustand, wie in der Verordnung
angegeben.
Die Angaben dienen lediglich dem
Vergleich verschiedener Fahrzeug‐
varianten und dürfen nicht als Garan‐ tie für den tatsächlichen Kraftstoffver‐ brauch eines bestimmten Fahrzeugs
betrachtet werden.
Zusätzliche Ausrüstung kann zu
Werten leicht über dem genannten
Kraftstoffverbrauch bzw. CO 2-
Ausstoß führen. Zudem wird der
Kraftstoffverbrauch weitgehend vom
individuellen Fahrstil sowie von Stra‐
ßen- und Verkehrsverhältnissen
bestimmt.Anhängerzugvorrich‐
tung
Allgemeine Informationen Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐
sene Anhängerzugvorrichtung
verwenden. Das Anbringen der
Zugvorrichtung sollten Sie in einer
Werkstatt vornehmen lassen. Gege‐
benenfalls müssen Änderungen am
Fahrzeug, die die Kühlung, Hitze‐
schutzschilde oder andere Systeme
betreffen, durchgeführt werden.
Fahrverhalten,
Fahrhinweise
Bei Anhängern mit Bremsen Abreiß‐
seil einhängen.
Vor Montage eines Anhängers die
Kugel der Anhängerkupplung
schmieren. Nicht jedoch, wenn zur
Verringerung der Schlingerbewe‐
gung des Anhängers ein Stabilisator
verwendet wird, der auf den Kugel‐
kopf wirkt. Für Anhänger mit geringer
Fahrstabilität wird die Verwendung
eines Stabilisators empfohlen.Eine Höchstgeschwindigkeit von
80 km/h darf nicht überschritten
werden, auch nicht in Ländern, in
denen höhere Geschwindigkeiten
zulässig sind.
Sollte der Anhänger zu schlingern
beginnen, langsamer fahren, nicht
gegenlenken, notfalls scharf brem‐
sen.
Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ gen wie bei entsprechender Bergauf‐
fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐
keit fahren.
Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen 3 259.
Anhängerbetrieb
Anhängelast Die zulässigen Anhängelasten sind
fahrzeug- und motorabhängige
Höchstwerte und dürfen nicht über‐
schritten werden. Die tatsächliche
Anhängelast ist die Differenz
zwischen dem tatsächlichen Gesamt‐
gewicht des Anhängers und der
tatsächlichen Stützlast mit Anhänger.
Page 182 of 275

180Fahren und BedienungDie zulässige Anhängelast ist in den
Fahrzeugpapieren spezifiziert.
Dieser Wert ist generell für Steigun‐
gen bis max. 12 % gültig.
Die zulässige Anhängelast gilt bis zur angegebenen Steigung und bis zu
einer Höhe von 1000 Metern über
dem Meeresspiegel. Da sich die
Motorleistung wegen der dünner
werdenden Luft bei zunehmender
Höhe verringert und sich dadurch die
Steigfähigkeit verschlechtert, sinkt
auch das zulässige Zuggesamtge‐
wicht um 10 % pro 1000 Meter
zusätzlicher Höhe. Auf Straßen mit
leichten Anstiegen (weniger als 8 %,
z. B. auf Autobahnen) muss das
Zuggesamtgewicht nicht verringert
werden.
Das zulässige Zuggesamtgewicht
darf nicht überschritten werden. Das
zulässige Zuggesamtgewicht ist auf
dem Typschild angegeben 3 238.
Stützlast Die Stützlast ist die Last, die vom
Anhänger auf den Kugelkopf der
Anhängerkupplung ausgeübt wird.Sie kann durch Veränderung der
Gewichtsverteilung beim Beladen
des Anhängers verändert werden.
Die höchstzulässige Stützlast ist auf
dem Typschild der Anhängerzugvor‐
richtung und in den Fahrzeugpapie‐
ren angegeben. Streben Sie immer
die höchstzulässige Last an, vor
allem bei schweren Anhängern. Die
Stützlast sollte nie unter 25 kg sinken.
Bei Anhängelasten von 1200 kg oder
mehr darf die Stützlast nicht weniger
als 50 kg betragen.
Hinterachslast Bei Anhängerbetrieb und voll belade‐
nem Zugfahrzeug (einschließlich aller
Insassen) darf die zulässige Hinter‐
achslast (siehe Typschild oder Fahr‐ zeugpapiere) nicht überschritten
werden.
ZugvorrichtungAchtung
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die
Kugelstange zu demontieren.
Warnsignal
Anhängerzugvorrichtung
Bei Fahrzeugen mit Anhängerzugvor‐
richtung ändert sich im Anhängerbe‐
trieb bei Betätigung der Blinker die
Tonhöhe des Warnsignals.
Die Tonhöhe des Warnsignals ändert
sich, wenn eine Blinkleuchte des
Anhängers oder des Zugfahrzeugs
defekt ist.
Anhänger-Stabilitäts- Assistent
Erkennt das System eine starke
Schlingerbewegung, wird die Motor‐
leistung reduziert und das Gespann
gezielt abgebremst, bis das Schlin‐
gern aufhört. Das Lenkrad so ruhig
wie möglich halten, während das
System aktiv ist.
Der Anhänger-Stabilitäts-Assistent
(TSA) ist eine Funktion des elektroni‐
schen Stabilitätsprogramms (ESP)
3 165.
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Fahren und Bedienung181Zusatzfunktionen
Nebenantrieb
Aktivierung
Den Nebenantrieb aktivieren, wenn
das Fahrzeug stationär ist und der
Motor im Leerlauf läuft:
● Den Schalthebel in Neutralstel‐ lung stellen (Fahrzeuge mit auto‐matisiertem Schaltgetriebe:
Wählhebel in Stellung N).
● Kupplungspedal betätigen.
● Schalter auf der Instrumententa‐ fel drücken: die LED im Schalter
leuchtet nach ca.
zwei Sekunden auf.
● Kupplungspedal loslassen.
Die Leerlaufdrehzahl des Motors wird
auf 1200 U/min erhöht.Achtung
Während des Betriebs des Neben‐ antriebs nie den Wählhebel aus
der Neutralstellung (Fahrzeuge
mit automatisiertem Schaltge‐
triebe: Wählhebel in Stellung N)
schalten, um eine Beschädigung
des Getriebes zu vermeiden.
Wenn der Gang gewechselt
werden muss, d. h. um die Fahr‐ geschwindigkeit anzupassen,
muss der Nebenantrieb immer
zuerst deaktiviert werden.
Deaktivierung
Den Nebenantrieb deaktivieren: ● Kupplungspedal betätigen.
● Schalter auf der Instrumententa‐ fel drücken: die LED im Schalter
erlischt nach ca. zwei Sekunden.
● Kupplungspedal loslassen.
Störung Wenn die LED im Schalter beimVersuch, den Nebenantrieb zu akti‐
vieren und/oder das System nicht
funktioniert, nicht aufleuchtet:
Das Kupplungspedal schrittweise
loslassen.
- oder - ● Den Schalthebel in Neutralstel‐ lung stellen (Fahrzeuge mit auto‐
matisiertem Schaltgetriebe:
Wählhebel in Stellung N).
● Kupplungspedal betätigen.
● Schalter auf der Instrumententa‐ fel drücken: die LED im Schalter
leuchtet nach ca.
zwei Sekunden auf.
● Kupplungspedal loslassen.
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182Fahren und BedienungDann das oben genannte Verfahrenwiederholen.
Hinweis
Der Nebenantrieb ist nicht verfüg‐
bar, wenn die Kontrollleuchte A
3 99, C 3 100 oder W 3 101
aufleuchten.