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Selbsthilfe263
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
•
Nicht weiter als 50 km schleppen.
•
Mit dem Abschleppwagen darf da s Fahrzeug nur mit angehobenen
Vorderrädern abgeschleppt werden.
ACHTUNG!
Das Fahrverhalten sowie die Bremswirkung verändern sich erheblich beim
An- oder Abschleppen eines Fahrzeuges. Beachten Sie folgendes, um
Verletzungen und Unfälle zu vermeiden!•
Ungeübte Fahrer sollten nicht abschleppen – Unfallgefahr!
•
Fahrer des gezogenen Fahrzeuges:
− Zum Bremsen ist erheblich mehr Pedalkraft erforderlich, da der
Bremskraftverstärker nicht arbeitet. Achten Sie darauf, dass Sie nicht
auf das ziehende Fahrzeug auffahren.
− Sie benötigen mehr Kraft zum Lenken des Fahrzeuges, da die Servo-
lenkung bei stehendem Motor nicht funktioniert.
•
Fahrer des ziehenden Fahrzeuges:
− Geben Sie besonders vorsichtig und behutsam Gas, und vermeiden
Sie plötzliche Fahrmanöver.
− Bremsen Sie früher als gewöhnlich und dafür mit leichtem Pedal-
druck ab.Vorsicht!
Beim Anschleppen kann unverbrannter Kraftstoff in die Katalysatoren
gelangen und zu Beschädigungen führen ⇒Seite 260.
Hinweis
•
Beachten Sie beim An- oder Abschleppen die gesetzlichen Vorschriften.
•
Ein Fahrzeug mit Automatik-Getrie be kann aus technischen Gründen
nicht angeschleppt werden.
•
Falls aufgrund eines Defekts das Getriebe des Fahrzeugs kein Schmier-
mittel mehr enthält, darf das Fahrze ug nur mit angehobenen Antriebsrädern
abgeschleppt werden.
•
Falls ein Abschleppen über mehr als 50 km nötig ist, muss das Fahrzeug
mit Automatikgetriebe mit angehobe nen Vorderrädern fachmännisch abge-
schleppt werden.
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Selbsthilfe
264Anheben des FahrzeugsAufnahmepunkte
Ihr Fahrzeug darf mit einer Hebebü hne nur an den in den Abbildungen
⇒ Abb. 176 und ⇒Abb. 177 ⇒ gezeigten Punkten angehoben werden.
Anheben des Fahrzeugs mit dem Wagenheber ⇒Seite 247.
Um Beschädigungen des Fahrzeugunterbodens zu vermeiden, sollte beim
Anheben unbedingt eine Gummizwischenlage verwendet werden.
Vor dem Auffahren auf eine Hebebühne muss sichergestellt werden, dass
genügend Abstand zwischen tief liegenden Fahrzeugteilen und der Hebe-
bühne vorhanden ist.
ACHTUNG!
Ungeeignete Hebebühnen und ein unsachgemäßes Anheben des Fahr-
zeuges können zu Unfällen und Verletzungen führen. Außerdem besteht
die Gefahr, dass das Fahrze ug von der Hebebühne fällt.•
Heben Sie das Fahrzeug nur dann an, wenn sich keine Personen im
Fahrzeug befinden.
•
Heben Sie das Fahrzeug nur an den in den Abbildungen ⇒Abb. 176 und
⇒ Abb. 177 gezeigten Punkten an. Wird das Fahrzeug nicht an den
gezeigten Punkten angehoben, kann das Fahrzeug von der Hebebühne
fallen, wenn z. B. der Motor oder das Getriebe ausgebaut wird.
•
Lassen Sie niemals bei angehobenem Fahrzeug den Motor an – Unfall-
gefahr! Durch Motorvibrationen kann das Fahrzeug von der Hebebühne
fallen.
•
Wenn Arbeiten unter dem Fahrzeug ausgeführt werden müssen, muss
das Fahrzeug mit geeigneten Unterstellböcken abgestützt werden. Sonst
besteht Unfallgefahr!
•
Verwenden Sie zum Anheben des Fahrzeuges nur Zweisäulen- oder
Zweistempel-Hebebühnen mit ausreichend langen Tragarmen und entspre-
chender Tragfähigkeit.
•
Hebebühnen mit Flüssigkeitskissen (Annahmebühnen) dürfen zum
Anheben nicht verwendet werden.
Abb. 176 Anheben mit
der Hebebühne: Aufnah-
mepunkt vorne linksAbb. 177 Anheben mit
der Hebebühne: Aufnah-
mepunkt hinten links
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Selbsthilfe265
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Vorsicht!
•
Achten Sie darauf, dass das Fahrzeug keineswegs an der Motorölwanne,
am Getriebe, an der Hinterachse oder an der Vorderachse angehoben wird –
Gefahr schwerwiegender Schäden am Fahrzeug!
•
Vor dem Auffahren auf eine Hebebühne muss sichergestellt werden, dass
genügend Abstand zwischen tief liegenden Fahrzeugteilen und der Hebe-
bühne vorhanden ist.
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Beschreibung der Angaben267
Sicher ist sicher
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Rat und Tat
Technische Daten
Te c h n i s c h e D a t e nBeschreibung der AngabenWas Sie wissen solltenGrundsätzliches
Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren haben stets Vorrang.Alle Angaben in dieser Anleitung gelt en für das Grundmodell in Spanien. Mit
welchem Motor Ihr Fahrzeug ausgestattet ist, können Sie auch dem Fahrzeug-
datenträger im Serviceplan bzw. den amtlichen Fahrzeugpapieren
entnehmen. Durch Mehrausstattungen oder Modellausführungen sowie bei Sonderfahr-
zeugen und Fahrzeugen für andere Länder können die angegebenen Werte
abweichen.
In diesem Abschnitt 'Technische Daten' verwendete Abkürzungen Abkürzung BedeutungkW Kilowatt, Leistungsangabe des Motors
PS Pferdestärke, (veraltete) Leistungsangabe des Motors
bei 1/min Umdrehungen des Mo tors (Drehzahl) pro Minute
Nm Newtonmeter, Maßeinheit zu r Angabe des Motordrehmoments
l/100 km Kraftstoffverbrauch in Liter auf 100 Kilometer g/km Erzeugte Kohlendioxidmenge in Gramm pro gefahrenen KilometerCO
2
Kohlendioxid
CZ Cetanzahl, Maß zur Bestimmung der Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffs
ROZ Research-Oktan-Zahl, Maß zur Bestimmung der Klopffestigkeit des Benzinkraftstoffs
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Beschreibung der Angaben
268FahrzeugkenndatenFahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer) lässt sich von
außen durch ein Sichtfenster in der Windschutzscheibe ablesen. Das Sicht-
fenster befindet sich auf der linken Fahrzeugseite im unteren Bereich der
Windschutzscheibe. Sie befindet sich auch im Motorraum rechts.
Typsch ild
Das Typschild befindet sich auf dem linken Unterholm im Motorraum.
Fahrzeugdatenträger
Der Fahrzeugdatenträger ist in der Reserveradmulde im Gepäckraum aufge-
klebt.
Der Fahrzeugdatenträger enthält folgende Daten:•
Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer)
•
Fahrzeugtyp / Motorleistung / Getriebe
•
Motor- und Getriebekennbuchstaben / Lacknummer / Innenausstattung
•
Mehrausstattungen / PR-Nummern
Diese Fahrzeugdaten finden Sie auch im Serviceplan.
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Beschreibung der Angaben269
Sicher ist sicher
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Rat und Tat
Technische Daten
Wie wurden die Angaben ermittelt?Kraftstoffverbrauch
Die Verbrauchs- und Emissionsdaten auf dem Fahrzeugdatenträger sind für jedes Fahrzeug individuell.Der Kraftstoffverbrauch, die CO
2 –Emission und das tatsächliche Fahr-
zeugleergewicht Ihres Fahrzeugs ge hen aus dem Fahrzeugdatenträger
hervor.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte beziehen sich auf die
Gewichtsklasse, der Ihr Fahrzeug auf grund der Motor- und Getriebekombina-
tion sowie der spezifischen Ausstattung zugeordnet ist. Die Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach der Verbrauchs-Messvor-
schrift 1999/100/EG ermittelt. Diese Mess
vorschrift schreibt eine an dem
Fahralltag orientierte, realistische Verbrauchsermittlung vor.
Dabei werden folgende Prüfbedingungen angewendet:
Hinweis
•
Je nach Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen, Umweltein-
flüssen und Fahrzeugzustand können si ch darüber hinaus in der Praxis
Verbrauchswerte ergeben, die von den nach dieser Messvorschrift ermit-
telten Werten abweichen. städtisch
Die Messung des Stadt-Zyklus beginnt mit einem Kaltstart des Motors. Anschließend wird Stadtfahrbetrieb simuliert.
außerstädtisch Beim außerstädtischen Zyklus wird dem Fahralltag entsprechend das Fahrzeug in allen Gängen mehrfach beschleunigt und
abgebremst. Die Fahrgeschwindigkeit variiert dabei zwischen 0 und 120 km/h.
Gesamtverbrauch Die Berechnung des Gesamtverbrauchs erfolgt mit einer Gewich
tung von etwa 37% für den städtischen und 63% für den außer-
städtischen Zyklus.
CO2-Emission Zur Bestimmung der Kohlendioxyd-Emissionen werden bei den be
iden Zyklen die Abgase aufgefangen. Danach werden diese
Gase analysiert, und u. a. der CO
2-Emissionswert erhalten.
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Beschreibung der Angaben
270GewichteDer Wert für das Leergewicht gilt für das Grundmodell mit 90 % Kraftstofftank-
füllung, ohne Mehrausstattungen. In de n angegebenen Werten sind 75 kg für
den Fahrer enthalten.
Durch besondere Modellausführungen und Mehrausstattungen und durch
nachträglichen Einbau von Zubehör kann sich das Leergewicht erhöhen
⇒ .
ACHTUNG!
•
Beachten Sie bitte, dass sich beim Transport von schweren Gegen-
ständen die Fahreigenschaften durch die Schwerpunktverlagerung verän-
dern - Unfallgefahr! Passen Sie Ihre Fahrweise und die Geschwindigkeit
stets den Gegebenheiten an.
•
Überschreiten Sie niemals die zulässigen Achslasten und das zulässige
Gesamtgewicht. Wenn die zulässigen Achslasten bzw. das zulässige
Gesamtgewicht überschritten werden, können sich die Fahreigenschaften
des Fahrzeuges ändern und zu Unfä llen, Verletzungen und Fahrzeugbe-
schädigungen führen.
AnhängerbetriebAnhängelastenAnhängelasten
Die von uns freigegebenen Anhänge- und Stützlasten wurden im Rahmen
intensiver Versuche nach genau festgelegten Kriterien ermittelt. Die zuläs-
sigen Anhängelasten gelten für Fahrzeuge in der EU und generell für eine
Geschwindigkeitsbegrenzu ng auf 80 km/h (im Ausnahmefall auf 100 km/h). Bei Fahrzeugen für andere Länder können diese Werte abweichen. Die
Angaben in den amtlichen Fahrze
ugpapieren haben stets Vorrang ⇒.
Stützlasten
Die maximal zulässige Stützlast der Anhängerdeichsel auf dem Kugelkopf der
Anhängevorrichtung darf 85 kg nicht überschreiten.
Im Interesse der Fahrsicherheit empfehlen wir, die maximal zulässige Stütz-
last immer auszunutzen. Eine zu geringe Stützlast beeinträchtigt das Fahrver-
halten des Gespannes.
Kann die maximal zulässige Stützlast nicht eingehalten werden (z. B. bei
kleinen, leeren und leichten Einachs-Anhängern bzw. Tandem-Achs-
Anhänger mit einem Achsabstand weni ger als 1,0 m), ist eine Mindeststütz-
last von 4 % des Anhängergewichts vorgeschrieben.
ACHTUNG!
•
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie mit einem Anhänger nicht schneller
als 80 km/h fahren. Das gilt auch für Länder, in denen höhere Geschwin-
digkeiten zulässig sind.
•
Überschreiten Sie niemals die zulässigen Anhängelasten und die zuläs-
sige Stützlast. Bei einer Überschreitung des zulässigen Gewichts können
sich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges ändern und zu Unfällen, Verlet-
zungen und Fahrzeugbeschädigungen führen.
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