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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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6
GC000080
ACHTUNG:_
Hartes Wasser oder Salzwasser
sind für den Motor schädlich. Spe-
zielle Kühlflüssigkeit verwenden.
Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit
verwendet wurde, dieses so bald
wie möglich durch Kühlflüssigkeit
ersetzen, da der Motor sonst Über-
hitzung-, Frost- und Korrosions-
schäden ausgesetzt ist.
Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit
nachgefüllt wurde, so bald wie
möglich den Frostschutzmittel-
gehalt der Kühlflüssigkeit vom
YAMAHA-Händler überprüfen las-
sen.
_
GW000067
WARNUNG
_ Den Kühlerverschlußdeckel unter kei-
nen Umständen bei heißem Motor auf-
drehen. _4. Den Behälterdeckel schließen und
dann die Ausgleichsbehälter-Abdek-
kung festschrauben.HINWEIS:_
Der Kühlerlüfter schaltet sich je nach
der Temperatur der Kühlflüssigkeit au-
tomatisch ein oder aus.
Bei Überhitzung des Motors die An-
weisungen auf Seite 6-45 befolgen.
_
GAU01612
Kühlflüssigkeit wechseln
1. Das Motorrad auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und ggf. den Motor
abkühlen lassen.
2. Die Abdeckung A und die Verklei-
dungsteile A abnehmen; siehe dazu
die Seiten 6-6 und 6-8.
3. Ein Auffanggefäß unter den Motor
stellen.
4. Den Kühlerverschlußdeckel aufdre-
hen.
GW000067
WARNUNG
_ Den Kühlerverschlußdeckel unter kei-
nen Umständen bei heißem Motor auf-
drehen. _1. KühlerverschlußdeckelRechts
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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5. Die Wasserpumpen-Ablaßschraube
herausdrehen und die Kühlflüssigkeit
ablassen.
6. Die Schlauchschellen-Schraube lok-
kern, den Kühlerschlauch abziehen
und die Kühlflüssigkeit ablassen.
7. Nach dem Ablassen der Kühlflüssig-
keit das Kühlsystem mit sauberem
Leitungswasser spülen.
8. Den Kühlerschlauch anschließen und
dann die Schlauchschellen-Schraube
festziehen.
9. Die Kühlflüssigkeits-Ablaßschraube
montieren und dann vorschriftsmäßig
festziehen.
HINWEIS:_ Die Unterlegscheibe prüfen und, falls be-
schädigt, erneuern. _
10. Die Ausgleichsbehälter-Abdeckung
abschrauben.
1. Wasserpumpen-Ablaßschraube
2. Schlauchschellen-SchraubeRechts
Anzugsmoment
Kühlflüssigkeits-Ablaßschraube
12 Nm (1,2 m·kg)
1. Schraube (× 2)Links
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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11. Den Kühlflüssigkeits-Ausgleichs-
behälter losschrauben.
12. Den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen
und dann den Behälter umstülpen, um
ihn zu entleeren.
13. Den Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbe-
hälter festschrauben.
14. Den Ausgleichsbehälter bis zur Maxi-
malstand-Markierung mit der empfoh-
lenen Kühlflüssigkeit befüllen, dann
den Behälterdeckel schließen und die
Abdeckung montieren.
15. Den Kühler mit der empfohlenen Kühl-
flüssigkeit befüllen.
GC000080
ACHTUNG:_
Hartes Wasser oder Salzwasser
sind für den Motor schädlich. Spe-
zielle Kühlflüssigkeit verwenden.
Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit
verwendet wurde, dieses so bald
wie möglich durch Kühlflüssigkeit
ersetzen, da der Motor sonst Über-
hitzungs-, Frost- und Korrosions-
schäden ausgesetzt ist.
Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit
nachgefüllt wurde, so bald wie
möglich den Frostschutzmittel-
gehalt der Kühlflüssigkeit vom
YAMAHA-Händler überprüfen las-
sen.
_16. Den Kühlerverschlußdeckel zudre-
hen, dann den Motor anlassen, einige
Minuten lang warmfahren und an-
schließend abstellen.
1. Schraube (× 2)Links
Mischungsverhältnis Frostschutzmittel/
Wasser
1:1
Empfohlenes Frostschutzmittel
Hochwertiges Frostschutzmittel auf
Äthylenglykolbasis mit Korrosions-
schutz-Additiv für Aluminiummotoren
Füllmenge
Gesamtmenge
2,15 L
Ausgleichsbehälter-Fassungs-
vermögen
0,44 L
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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17. Den Kühlerverschlußdeckel aufdre-
hen und den Kühlflüssigkeitsstand im
Kühler erneut prüfen; ggf. Kühlflüs-
sigkeit bis zur Oberkante nachfüllen;
anschließend den Kühlerverschluß-
deckel zudrehen.
18. Den Motor anlassen und das Kühlsy-
stem auf Undichtigkeit prüfen. Bei Un-
dichtigkeit das Kühlsystem vom
YAMAHA-Händler überprüfen lassen.
19. Die Abdeckung und die Verkleidungs-
teile montieren.
GAU04256*
Luftfiltereinsatz prüfen Der Luftfiltereinsatz sollte in den empfohle-
nen Abständen (siehe dazu die Tabelle
“Wartungsintervalle und Schmierdienst”)
geprüft werden. Bei übermäßig staubigem
oder feuchten Einsatz ist der Filter häufiger
zu prüfen.
1. Den Fahrersitz abnehmen; siehe dazu
Seite 3-13.
2. Den Kraftstofftank losschrauben und
dann leicht anheben.3. Den Kraftstoffhahn auf “OFF” stellen
und dann die Kraftstoffschläuche ab-
ziehen sowie den Steckverbinder des
Kraftstoffstandgebers lösen.
HINWEIS:_ Die Schläuche vor dem Ausbau markieren,
um sie beim Einbau nicht zu vertauschen. _
1. Schraube (× 2)
1. Kraftstoffhahn
2. Schlauch (× 2)
3. Steckverbinder (Kraftstoffstandgeber)
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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4. Den Kraftstofftank an der Vorderseite
anheben, um Zugang zum Luftfilter-
gehäuse zu verschaffen, und dann
den Tank, wie in der Abbildung ge-
zeigt, abstützen.5. Den Luftfilter-Gehäusedeckel ab-
schrauben.6. Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
7. Den Luftfiltereinsatz auf Beschädigun-
gen und übermäßige Ansammlung
von Staub prüfen und gegebenenfalls
erneuern.
1. Schraube (× 6)
2. Luftfilter-Gehäusedeckel
1. Luftfiltereinsatz
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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8. Den Filtereinsatz in das Luftfilter-
gehäuse einsetzen.
GC000082*
ACHTUNG:_
Der Filtereinsatz muß richtig im Fil-
tergehäuse sitzen.
Den Motor niemals ohne Luftfilter
betreiben, da eindringende Staub-
partikel erhöhten Verschleiß an
Kolben und/oder Zylindern verur-
sachen.
_9. Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest-
schrauben.
10. Den Steckverbinder des Kraftstoff-
standgebers und die Schläuche an-
schließen, dann den Kraftstoffhahn
auf “ON” stellen; anschließend den
Tank in die ursprüngliche Lage brin-
gen und festschrauben.
GW000131
WARNUNG
_ Sicherstellen, daß die Kraftstoff- und Un-
terdruckschläuche korrekt verlegt, rich-
tig angeschlossen und nicht gequetscht
sind. Einen beschädigten Schlauch un-
bedingt erneuern. _11. Den Fahrersitz montieren.
GAU01335
Lufteinlaßkanal Regelmäßig prüfen, ob das Schutzgitter
vor dem Lufteinlaßkanal nicht zugesetzt
ist, und ggf. angesammelten Schmutz
entfernen.1. Lufteinlaßkanal
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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GAU00630
Vergaser einstellen Die Vergaser sind grundlegende Bestand-
teile der Antriebseinheit und erfordern eine
höchstgenaue Einstellung. Die meisten
Einstellarbeiten sollten dem YAMAHA-
Händler vorbehalten bleiben, der über die
notwendigen Kenntnisse und Erfahrung
verfügt. Die im folgenden beschriebene
Einstellung können Sie jedoch im Rahmen
der regelmäßigen Wartung selbst ausfüh-
ren.
GC000095
ACHTUNG:_ Die im YAMAHA-Werk vorgenommene
Vergasereinstellung beruht auf zahlrei-
chen Tests. Eine Änderung dieser Ein-
stellung kann zu Leistungsabfall und
Motorschäden führen. _
GAU00632
Leerlaufdrehzahl einstellen Die Leerlaufdrehzahl muß in den empfoh-
lenen Abständen (siehe dazu die Tabelle
“Wartungsintervalle und Schmierdienst”)
folgendermaßen geprüft und ggf. einge-
stellt werden.
1. Den Motor anlassen und warmfahren.HINWEIS:_ Der Motor ist ausreichend warmgefahren,
wenn er spontan auf Gasgeben anspricht. _
2. Die Leerlaufdrehzahl prüfen und ggf.
vorschriftsmäßig einstellen. Zum Er-
höhen der Leerlaufdrehzahl die Ein-
stellschraube nach
a drehen. Zum
Verringern der Leerlaufdrehzahl die
Einstellschraube nach
b drehen.HINWEIS:_ Falls sich die Leerlaufdrehzahl nicht wie
oben beschrieben einstellen läßt, den Mo-
tor von einem YAMAHA-Händler überprü-
fen lassen. _1. Leerlauf-EinstellschraubeLeerlaufdrehzahl
1.250–1.350 U/min
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Regelmäßige Wartung und kleinere Reparaturen
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GAU00635
Gaszugspiel einstellen Der Gasdrehgriff muß in Drehrichtung ein
Spiel von 6–8 mm aufweisen. Das Gaszug-
spiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und
ggf. vom YAMAHA-Händler einstellen las-
sen.
GAU00637
Ventilspiel einstellen Mit zunehmender Betriebszeit verändert
sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinder-
füllung nicht mehr den optimalen Wert
erreicht. Darüber hinaus kann es durch
falsches Ventilspiel zu Schäden am Motor
kommen. Um dem vorzubeugen, muß das
Ventilspiel in den empfohlenen Abständen
(siehe dazu die Tabelle “Wartungsinter-
valle und Schmierdienst”) vom YAMAHA-
Händler geprüft und ggf. eingestellt wer-
den.
GAU00658
Reifen prüfen Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und
Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung
der folgenden Punkte gewährleistet.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen
und ggf. korrigieren; siehe dazu folgende
Tabelle.
GW000082
WARNUNG
_
Den Reifenluftdruck stets bei kalten
Reifen (d. h. Reifentemperatur ent-
spricht Umgebungstemperatur)
prüfen und korrigieren.
Der Reifenluftdruck ist stets der
Zuladung (d. h. dem Gesamt-
gewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und zulässigem Zubehör)
sowie der Fahrgeschwindigkeit
anzupassen.
_
a. Gaszugspiel am DrehgriffG_5mt.book Page 21 Monday, July 30, 2001 6:34 PM