82
Die Standheizung wird über den Kraftstoff
im Kraftstofftank des Fahrzeugs versorgt.
Vergewissern Sie sich daher vor jeder
Verwendung, dass ausreichend Kraftstoff
vorhanden ist.
Wenn der Tank auf Reser ve steht, kann
die Standheizung nicht mehr betrieben
werden.
Die Lüftung wird aktiviert, wenn die
Batterie ausreichend geladen ist.
Die Heizung wird aktiviert, wenn:
-
d
ie Batterieladung ausreichend ist,
-
d
er Kraftstoffstand ausreichend ist,
-
z
wischen zwei Heizvorgängen der
Motor angelassen worden ist.
Schalten Sie die Standheizung beim
Tanken stets aus, um einer Brand- oder
Explosionsgefahr vorzubeugen. Verglaste Flächen wie Heckscheibe
oder Windschutzscheibe können an
bestimmten Stellen sehr heiß werden.
Niemals Gegenstände auf diese
Oberflächen legen; diese Oberflächen
niemals berühren. Verbrennungsgefahr!
Wer fen Sie die Batterien der
Fernbedienung nicht weg. Sie enthalten
umweltbelastende Metalle. Geben
Sie sie an einer dafür zugelassenen
Sammelstelle ab.
Um Vergiftungs- und Erstickungsrisiken
zu vermeiden, dar f die programmierbare
Standheizung auch kurzfristig nicht in
geschlossenen Räumen wie Garagen
oder Werkstätten betrieben werden, wenn
diese nicht über eine Absaugvorrichtung
für Abgase verfügen.
Parken Sie das Fahrzeug nicht auf
entflammbarem Untergrund (trockenes
Gras, Laub, Papier usw.) – Brandgefahr!
Ergonomie und Komfort
91
Programmierung
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
der Funktion er folgt über
das Konfigurationsmenü des
Fahrzeugs.
Standardmäßig ist dieses System aktiviert.
Leuchtweitenregulierung
der Scheinwerfer
Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu
behindern, müssen die Scheinwerfer mit
Halogenleuchten je nach Fahrzeugbeladung in
der Höhe eingestellt werden.
0 leer
1 Teilbeladung
2 mittlere Beladung
3 maximal zugelassene Beladung
4 5 6 nicht belegt Die Ausgangsstellung ist 0
.
Scheibenwischerschalter
Programmierung
Ihr Fahrzeug kann auch mit Funktionen ausgestattet
sein, die aktiviert/deaktiviert werden können:
- Frontscheibenwischer mit Wischautomatik,
- H
eckscheibenwischer mit
Einschaltautomatik beim Einlegen des
Rückwärtsgangs.
Um eine ordnungsgemäße Funktion
der Scheibenwischer zu gewährleisten,
entfernen Sie bei winterlichen
Bedingungen Schnee, Eis oder
Raureif von der Frontscheibe, den
Scheibenwischerarmen und -blättern
sowie von der Frontscheibendichtung.
Schalten Sie die Scheibenwischer nicht
bei trockener Frontscheibe ein. Bei extrem
kalter oder warmer Witterung, überprüfen
Sie vor Einschalten der Scheibenwischer,
dass die Scheibenwischerblätter nicht auf
der Frontscheibe kleben.
Manuelle Bedienung
Die Scheibenwischer werden vom Fahrer direkt
betätigt.
Mit manueller Intervallschaltung
Mit Wischautomatik
Frontscheibenwischer
Wahlbetätigung der Wischgeschwindigkeit:
Anheben oder Absenken der Betätigung auf die
gewünschte Position. Schnelles Wischen (starker Regen).
Normales Wischen (mäßiger
Regen).
Wischen im Intervallbetrieb (proportional
zur Fahrzeuggeschwindigkeit)
Aus
4
Beleuchtung und Sicht
93
Um auf Dauer ein effizientes
Wischergebnis mit den Flachblattwischern
zu erzielen, empfehlen wir Ihnen:
-
v
orsichtig damit umzugehen,
-
s
ie regelmäßig mit Seifenwasser zu
reinigen,
-
k
eine Pappe damit auf der
Windschutzscheibe festzuklemmen,
-
s
ie bei den ersten Verschleißanzeichen
auszuwechseln.
Vor dem Entfernen eines
Wischerblatts vorne
F Wird der Scheibenwischerschalter innerhalb 1 Minute nach Ausschalten der Zündung
betätigt, stellen sich die Scheibenwischer
senkrecht.
F
F
ahren Sie mit dem gewünschten
Vorgang oder mit dem Austauschen der
Wischerblätter fort.
Nach Wiederanbringen des
Wischerblatts vorne
F Um die Scheibenwischer wieder in die Ausgangsposition zu bringen, schaltet
man die Zündung ein und betätigt den
Scheibenwischerschalter.
Austausch eines
Scheibenwischerblattes
Ausbau/Einbau vorne
Berühren Sie nicht das Wischerblatt, um
bleibende Schäden zu vermeiden.
Lassen Sie es bei der Handhabung
nicht los. Es besteht die Gefahr, die
Windschutzscheibe zu beschädigen. F
R
einigen Sie die Windschutzscheibe mit
Scheibenwaschflüssigkeit.
Verwenden Sie keinen Regenabweiser
(z.B.
Rain-X).
F
L
ösen Sie das Ihnen am nächsten liegende
Wischerblatt und ziehen Sie es ab.
F
B
auen Sie das neue Wischerblatt ein und
rasten Sie es am Arm ein.
F
W
iederholen Sie den Vorgang beim
anderen Wischerblatt.
F
B
eginnen Sie mit dem Ihnen am nächsten
liegenden Wischerblatt. Halten Sie den
Arm jeweils wieder am starren Abschnitt.
Klappen Sie ihn behutsam mit dem
Wischerblatt auf die Windschutzscheibe.
Ausbau/Einbau hinten
F Halten Sie den Arm jeweils am starren Abschnitt und heben Sie ihn bis zum
Anschlag an.
F
R
einigen Sie die Heckscheibe mit
Scheibenwaschflüssigkeit.
F
L
ösen Sie das alte Wischerblatt und ziehen
Sie es ab.
F
B
auen Sie das neue Wischerblatt ein und
rasten Sie es am Arm ein.
F
H
alten Sie den Arm jeweils wieder
am starren Abschnitt. Klappen Sie ihn
behutsam mit dem Wischerblatt auf die
Heckscheibe.
F Führen Sie diese Bedienungsschritte zum Austausch der Wischerblätter von der Fahrerseite aus.
F
B
eginnen Sie mit dem von Ihnen am weitesten
entfernten Wischerblatt. Halten Sie den Arm jeweils am
starren Abschnitt und heben Sie ihn bis zum Anschlag
an.
4
Beleuchtung und Sicht
97
Um die Geolokalisierung zu reaktivieren,
drücken Sie erneut gleichzeitig die Tasten
„Peugeot Connect SOS“ und „Peugeot Connect
Assistance“, gefolgt von einem Drücken auf
„Peugeot Connect Assistance“ zur Bestätigung.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
gekauft haben, sollten Sie die Konfiguration
dieser Dienste von Vertreter des
Händlernetzes überprüfen und von diesem
ggf. abändern lassen. In mehrsprachigen
Ländern ist die Konfiguration auch in einer
Landessprache Ihrer Wahl möglich.
Aus technischen Gründen, insbesondere für
die Bereitstellung bestmöglicher PEUGEOT
CONNECT-Dienste zugunsten des Kunden,
behält sich der Hersteller das Recht vor,
jederzeit eine Aktualisierung des im Fahrzeug
verbauten Telematiksystems durchzuführen.
Sie können die Geolokalisierung durch
gleichzeitiges Drücken der Tasten „Peugeot
Connect SOS“ und „Peugeot Connect
Assistance“, gefolgt von einem Drücken auf
„Peugeot Connect Assistance“ zum Bestätigen
deaktivieren.Wenn Sie das Angebot Peugeot
Connect Packs einschließlich des
SOS- und Assistance-Pakets nutzen,
verfügen Sie über weitere Dienste in
Ihrem persönlichen Bereich über die
Internetseite Ihres Landes.Warnblinker
F Durch Drücken dieses roten Schalters beginnen alle vier Fahrtrichtungsanzeiger zu blinken.
Er funktioniert auch bei ausgeschalteter Zündung.
Einschaltautomatik für
Warnblinker
Bei einer Notbremsung und je nach
Bremsverzögerung sowie bei einem ABS-
Eingriff oder einem Aufprall schalten sich die
Warnblinker automatisch ein.
Beim ersten Beschleunigen schalten sie sich
automatisch wieder aus.
F
S
ie können sie auch durch Drücken der
Taste ausschalten.
Hupe
F Drücken Sie auf den mittleren Bereich des Lenkrads.
Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Das Stabilitätsprogramm bestehend aus den
folgenden Systemen:
-
A
ntiblockiersystem (ABS) und
elektronischer Bremskraftverteiler (EBV)
-
B
remsassistent (BA)
-
A
ntriebsschlupfregelung (ASR)
-
D
ynamische Stabilitätskontrolle (DSC)
-
A
utomatisches Bremsen nach dem Aufprall
(PC SB)
-
A
nhänger-Stabilitätssystem (TSM)
5
Sicherheit
98
Begriffserläuterung
Antiblockiersystem
(ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Diese Systeme sorgen für erhöhte Stabilität
und Manövrierfähigkeit Ihres Fahrzeugs
beim Bremsen und stellen eine bessere
Kurvensteuerung sicher, besonders auf
schlechter oder rutschiger Fahrbahn.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder
bei einer Notbremsung.
Das Bremssystem EBV sorgt für eine optimale
Steuerung des Bremsdrucks auf den einzelnen
Rädern.
Bremsassistent (BA)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich bei
Notbremsungen der optimale Bremsdruck
schneller erzielen und damit der Bremsweg
verkürzen.
Er wird je nach der Geschwindigkeit, mit
der man auf das Bremspedal tritt, aktiviert,
und macht sich in einem verringerten
Pedalwiderstand und einer erhöhten
Bremswirkung bemerkbar.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Dieses System sorgt für optimalen Antrieb und
beschränkt ein Durchdrehen der Räder, indem
es auf die Bremsen der Antriebsräder und den
Motor einwirkt. Darüber hinaus sorgt sie für
eine bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs
beim Beschleunigen.
Dynamische Stabilitätskontrolle
(DSC)
Bei einer Abweichung zwischen der vom
Fahrzeug ver folgten und der vom Fahrer
gewünschten Spur überprüft dieses System
Rad für Rad und wirkt automatisch auf die
Bremse eines oder mehrerer Räder und den
Motor ein, um das Fahrzeug innerhalb der
Grenzen der physikalischen Gesetze in die
gewünschte Spur zu lenken.
Anhänger-Stabilitätssystem
(TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht
dieses System die Kontrolle über das
Fahrzeug durch Reduzierung der Gefahr eines
Ausbrechens.
Antiblockiersystem
(ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Beim konstanten Leuchten dieser
Warnleuchte liegt eine Störung im
Antiblockiersystem ABS vor.Beim Aufleuchten dieser an
die STOP
- und ABS-Leuchte
gekoppelten Warnleuchte in
Verbindung mit einem Warntonund
einer Meldung auf dem Bildschirm
liegt eine Funktionsstörung im
elektronischen Bremskraftverteiler
( E BV ) vo r.
Das Antiblockiersystem kann sich, wenn
es arbeitet, durch leichte Vibrationen im
Bremspedal bemerkbar machen.
Bremsen Sie im Falle einer Notbremsung
mit voller Kraft, und zwar konstant, ohne
den Pedaldruck zu verringern.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und
Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeug zugelassen sind.
Lassen Sie die Systeme nach einem Aufprall von
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder einer qualifizierte Fachwerkstatt überprüfen.
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher Bremswirkung.
Fahren Sie vorsichtig und mit gemäßigter Geschwindigkeit.
Wenden Sie sich schnell an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Halten Sie unbedingt an, sobald dies
gefahrlos möglich ist.
Wenden Sie sich an das PEUGEOT-Händlernetz
oder eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Sicherheit
100
Post Collision Safety Brake
(PCSB)
Mit automatischem Bremsen nach dem Aufprall
bei einem Unfall löst das ESP-System einen
automatischen Bremsvorgang aus, um das
Risiko von kumulativen Schäden aufgrund von
Rückstoß zu minimieren, zum Beispiel, wenn der
Fahrer nicht reagiert.
Die Bremsautomatik greift nach einem frontalen,
lateralen oder einem Aufprall von hinten ein.
Funktionsbedingungen
Der Aufprall hat zum Auslösen der Airbags
oder der pyrotechnischen Gurtstraffer geführt.
Nach dem Aufprall müssen die Bremssysteme
und die elektrischen Funktionen des Fahrzeugs
funktionsfähig bleiben.
Das automatische Bremsen wird von dem Aufleuchten
der Bremsleuchten des Fahrzeugs begleitet.
Das System greift nicht ein, wenn ein
Fahrereingriff erkannt wird:
-
G
aspedal getreten,
-
F
ahrpedal getreten.
Das System kann die Grenzen der physikalischen
Gesetze nicht außer Kraft setzen.
Es obliegt dem Fahrer, die
Fahrzeuggeschwindigkeit ständig an
die Verkehrsbedingungen und die
Straßenbedingungen anzupassen.
Funktionsstörung
Fehler in der Bremsanlage
Störung der Airbags oder der
pyrotechnischen Gurtstraffer
Fahren Sie vorsichtig.
Wenden Sie sich schnellstmöglich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
an eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Anhänger-Stabilitätssystem
(TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht
dieses System die Reduzierung der
Ausbruchsgefahr des Fahrzeugs und des
Anhängers.
Funktionsweise
Wenn das System bei einer Fahrgeschwindigkeit
zwischen 60 km/h und 160 km/h
Schwingungsbewegungen des Anhängers erfasst,
betätigt es die Bremsen, um den Anhänger zu
stabilisieren, und reduziert ggf. die Motorleistung,
um das Fahrzeug zu verlangsamen.
Die Korrektur wird durch Blinken
dieser Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument sowie durch
Aufleuchten der Bremsleuchten
signalisiert.
Funktionsstörung
Wenn eine Funktionsstörung
des Systems vorliegt, leuchtet
diese Warnleuchte auf dem
Kombiinstrument auf. Zudem wird
eine Meldung angezeigt und ein
akustisches Signal ausgegeben.
Gleichzeitiges Aufleuchten dieser beiden
Warnleuchten.
Gleichzeitiges Aufleuchten dieser beiden Warnleuchten.
Das System wird beim Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert.
Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) dar f
keine Funktionsstörung aufweisen.
Weitere Informationen zu Gewichten
und Anhängelasten finden Sie in der
Rubrik „Technische Daten“ oder in der
Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs.
Um während der Fahrt mit einer
Anhängerkupplung
die vollständige
Sicherheit zu gewährleisten, siehe
entsprechenden Abschnitt.
Wenn Sie weiterhin einen Anhänger ziehen,
verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren
Sie vorsichtig!
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, um das System
überprüfen zu lassen.
Sicherheit
102
Sand
Dieser Modus lässt simultan für
beide Antriebsräder wenig Schlupf
zu, damit sich das Fahrzeug
fortbewegen kann und nicht
stecken bleibt.
(Modus bis 120 km/h aktiv)
Verwenden Sie auf Sand keinen anderen Modus,
damit das Fahrzeug nicht stecken bleibt.
Sie können die Systeme ASR
und DSC deaktivieren, indem
Sie das Einstellrad auf „ OFF“
drehen. Empfehlungen
Ihr Fahrzeug ist vor allem für das Befahren
von asphaltierten Straßen ausgelegt. Sie
können jedoch gelegentlich auch andere,
weniger befahrbare Wege nutzen.
Nicht möglich sind dagegen Fahrten im
offenen Gelände, wie zum Beispiel:
-
d
as Überqueren und Befahren
von Gelände, bei dem der
Unterboden beschädigt oder Teile
(Kraftstoffleitung, Kraftstoffkühler...)
durch Hindernisse oder insbesondere
Steine abgerissen werden könnten,
- d as Fahren in Gelände mit
starken Steigungen und geringer
Bodenhaftung,
-
d
as Durchqueren eines Wasserlaufs.
Bei einem unbeabsichtigten Verlassen der
Fahrspur haben die Systeme ASR und DSC
keinen Einfluss mehr auf den Antrieb oder die
Bremsen.
Diese Systeme werden ab einer
Geschwindigkeit von 50
km/h oder bei jedem
Einschalten der Zündung erneut aktiviert.
Hill Assist Descent
Control (Bergabfahrhilfe)
Fahrer-Assistenzsystem für Straßen mit starkem
Gefälle und geringer Bodenhaftung (Schlamm,
Geröll etc.) oder einem starken Gefälle.
Das System reduziert die Rutsch- oder
Ausbruchsgefahr des Fahrzeugs beim Befahren
von Straßen mit starkem Gefälle im Vor wärts-
oder Rückwärtsgang.
Auf einer Gefällstrecke unterstützt es den
Fahrer, indem es je nach eingelegtem Gang eine
konstante Geschwindigkeit aufrechterhält und
dabei gleichzeitig nach und nach die Bremsen
löst.
Das System ist nur bei einem Gefälle von
mehr als 5 % aktivierbar.
Das System kann mit dem Getriebe im
Leerlauf verwendet werden.
Legen Sie alternativ einen der
Geschwindigkeit entsprechenden Gang
ein, damit der Motor nicht ausgeht.
Bei Modellen mit Automatikgetriebe kann
das System mit dem Wählhebel in den
Positionen N, D oder R verwendet werden.
Wenn das System mit der Regulierung
beginnt, wird das System Active Safety
Brake automatisch deaktiviert.
Das System ist nicht mehr ver fügbar:
-
w
enn die Geschwindigkeit des
Fahrzeugs mehr als 70
km/h beträgt,
-
w
enn die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs vom Adaptiver
Geschwindigkeitsregler geregelt wird,
je nach Getriebetyp.
Funktion einschalten
Standardmäßig ist das System ausgeschaltet.
Der Systemzustand wird beim Ausschalten der
Zündung nicht gespeichert.
Der Fahrer kann das System bei laufendem
Motor, bei stehendem Fahrzeug oder bei
Geschwindigkeiten von bis zu etwa 50
km/h
auswählen.
Sicherheit
103
F Drücken Sie bei einer Geschwindigkeit von unter 50 km/h
diese Taste, bis die zugehörige
Kontrollleuchte aufleuchtet,
um das System auszuwählen;
die Warnleuchte auf dem
Kombiinstrument erscheint grün.
F Sobald das Fahrzeug bergabwärts zu fahren beginnt, können Sie Gas- und
Bremspedal loslassen. Die Geschwindigkeit
wird vom System geregelt.
Das System wird bei einer Geschwindigkeit von
unter 30
km/h aktiviert.
- Wenn der 1. oder 2. Gang
eingelegt ist, verringert sich
die Geschwindigkeit und die
Warnleuchte blinkt schnell.
-
w
enn sich das Getriebe
im Leerlauf befindet oder
Wenn das Kupplungspedal
getreten wird, verringert sich
die Geschwindigkeit und die
Konrollleuchte blinkt langsam.
In diesem Fall ist die beim
Herunterfahren aufrechterhaltene
Geschwindigkeit geringer.
Wenn Sie beim Anfahren auf einer
Gefällstrecke Gas- und Bremspedal loslassen,
löst das System die Bremsen, um das
Fahrzeug langsam in Bewegung zu setzen.
Wenn das System in Betrieb ist, leuchten die
Bremsleuchten automatisch auf.
Wenn die Geschwindigkeit 30
km/h
überschreitet, geht die Regulierung
automatisch in den Pausenmodus über.
Die Warnleuchte auf dem Kombiinstrument
erscheint wieder grau, aber die Kontrollleuchte
leuchtet weiterhin auf.
Sobald die Geschwindigkeit wieder unter
30
km/h absinkt und die Voraussetzungen für
den Systembetrieb er füllt sind (Gefällstrecke,
Pedale freigegeben), nimmt das System die
Regulierung wieder auf.
Sie können Brems- oder Gaspedal jederzeit
betätigen.
Ausschalten
F Drücken Sie auf diese Taste, bis die zugehörige Kontrollleuchte erlischt; die
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
erlischt.
Bei mehr als 70
km/h wird das System
automatisch deaktiviert; die Kontrollleuchte der
Ta s t e e r l i s c h t .
Funktionsstörung
Wenn eine Störung des
Systems auftritt, leuchtet diese
Kontrollleuchte in Verbindung mit
der Anzeige einer Meldung auf dem
Kombiinstrument auf.
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte vorne
Die vorderen Sicherheitsgurte sind
mit pyrotechnischen Gurtstraffern und
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Dadurch erhöht sich bei einem Frontal- und
Seitenaufprall die Sicherheit auf den vorderen
Plätzen. Je nach Heftigkeit des Aufpralls
werden die Gurte durch den pyrotechnischen
Gurtstraffer schlagartig gespannt, sodass sie
fest am Körper der Insassen anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung
eingeschaltet ist.
Der Gurtkraftbegrenzer verringert den Druck
des Gurtes auf den Brustkorb der Insassen und
bietet ihnen auf diese Weise besseren Schutz. Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
5
Sicherheit