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Regenerieren Sie den Filter, indem Sie
bis zum Erlöschen der Warnleuchte mit
einer Geschwindigkeit von mindestens
60 km/h fahren, sobald es die
Verkehrsbedingungen zulassen.
Falls die Leuchte weiterhin leuchtet, ist zu
wenig Dieseladditiv vorhanden.
Weitere Informationen zu den
Füllstandskontrollen und insbesondere
zum Füllstand des Diesel-Additivs finden
Sie in der entsprechenden Rubrik.
Bei einem Neuwagen kann es bei den
ersten Regenerierungen des Partikelfilters
verbrannt riechen. Dies ist normal.
Nach längerem Betrieb des Fahrzeugs
bei sehr geringer Geschwindigkeit oder
im Leerlauf kann beim Beschleunigen
ausnahmsweise Wasserdampf am Auspuff
austreten. Dies hat keine Auswirkung auf
das Fahrzeugverhalten und die Umwelt.
Schaltgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Automatisiertes Schaltgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Automatikgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Bremsbeläge
Der Verschleiß der Bremsen ist vom
Fahrstil abhängig, vor allem bei
Fahrzeugen, die im Stadtverkehr
und auf kurzen Strecken eingesetzt
werden. Deshalb kann eine Kontrolle
der Bremsen auf ihren Zustand
auch zwischen den Wartungen des
Fahrzeugs erforderlich sein.
Neben einem Leck im Bremskreis weist ein
Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes auf
eine Abnutzung der Bremsbeläge hin.
Abnutzung der
Bremsscheiben/Bremstrommel
Bezüglich der Kontrolle
des Abnutzungsgrades der
Bremsscheiben/Bremstrommel wenden
Sie sich bitte an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Feststellbremse
Wenn die Feststellbremse zu viel
Spiel hat oder wenn man feststellt,
dass sie an Wirksamkeit verloren
hat, muss sie auch zwischen zwei
Wartungen neu eingestellt werden.
Die Feststellbremse muss von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt überprüft werden.
Räder und Reifen
Der Reifendruck muss wenigstens
einmal im Monat sowie vor
langen Fahrten an allen Reifen,
einschließlich des Ersatzrads, im
kalten Zustand geprüft werden.
Die auf dem Aufkleber angegebenen
Reifendruckwerte gelten für kalte Reifen. Wenn
Sie mehr als 10 Minuten oder mehr als 10
Kilometer bei mehr als 50 km/h gefahren sind,
müssen Sie 0,3 bar (30 kPa) zu den auf dem
Aufkleber angegebenen Werten hinzufügen.
Durch Reifenunterdruck erhöht sich der
Kraftstoffverbrauch. Unzureichender
Reifendruck führt zu vorzeitigem
Reifenverschleiß und beeinträchtigt die
Straßenhaftung – Unfallgefahr!
Das Fahren mit verschlissenen oder
beschädigten Reifen beeinträchtigt
die Wirksamkeit der Bremsen und das
7
Praktische Tipps
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136
Lenkverhalten. Regelmäßige Inspektion der
Reifen (Lauffläche und Seiten) und der Felgen
sowie Kontrolle der Ventile wird empfohlen.
Der Einsatz von verschieden großen Reifen
und von anderen Reifen als spezifiziert
beeinträchtigt die Lebensdauer der Reifen, ihre
Drehung, die Bodenfreiheit und die Genauigkeit
des Geschwindigkeitsmessers, ferner wird die
Straßenhaftung beeinträchtigt.
Das Einbauen von verschiedenen Reifen
an der Vorder- und der Hinterachse kann zu
Steuerfehlern im ESP-System führen.Ver wenden Sie nur von PEUGEOT
empfohlene Produkte oder solche von
gleicher Qualität und mit gleichwertigen
Eigenschaften.
Um den Betrieb so wichtiger Bauteile
wie der Bremsanlage zu optimieren, hat
PEUGEOT spezielle Produkte ausgewählt
und hält diese für Sie bereit.
Nach einer Autowäsche, bei Feuchtigkeit
oder bei winterlichen Bedingungen
können Bremsscheiben und Bremsbeläge
mit Raureif oder Eis beschlagen;
die Bremsleistung kann dadurch
beeinträchtigt sein. Treten Sie wiederholt
leicht auf die Bremse, um diese zu
enteisen und zu trocknen.AdBlue® (Motoren
BlueHDi)
SystemSCR
Mithilfe von AdBlue®, einer speziellen
Flüssigkeit, die Harnstoff enthält, wandelt der
Katalysator bis zu 85
% des Stickstoffoxids
(NOx) in Stickstoff und Wasser, also
Substanzen, die weder gesundheits- noch
umweltschädlich sind, um.
Die Flüssigkeit AdBlue
® befindet
sich in einem speziellen Tank
mit einem Fassungsvermögen
von ca. 17
Litern (2,0 -Liter-
Motoren BlueHDi) oder 15 Litern
(1,5-Liter-Motoren BlueHDi).
Bei Erreichen des Reservestands wird
automatisch ein Alarm ausgelöst. Sie können
dann noch weitere 2 400 km fahren, bevor der
Tank leer ist.
Sobald der AdBlue®-Tank leer ist,
verhindert eine gesetzlich vorgeschriebene
Anlasssperre das Anlassen des Motors.
Bei einem Defekt des SCR-Systems
entspricht der Emissionswert Ihres
Fahrzeugs nicht mehr der Euro-Norm 6
und Ihr Fahrzeug verschmutzt die Umwelt.
Bei einer Störung des SCR-Systems
wenden Sie sich daher umgehend an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt,
da der Motorstart nach 1
100 km mit
gestörtem System automatisch gesperrt
wird und Sie folglich das Fahrzeug nicht
mehr anlassen können.
In beiden Fällen gibt Ihnen eine
Reichweitenanzeige an, welche Entfernung
Sie noch bis zur Stillsetzung des
Fahrzeugs zurücklegen können.
Weitere Informationen zu den Warnleuchten
und den zugehörigen Warnungen finden Sie
in der entsprechenden Rubrik.
Im Sinne des Umweltschutzes und der neuen
Euro-Norm 6 hat PEUGEOT entschieden,
seine Diesel-Fahrzeuge mit einem
Abgasaufbereitungssystem auszustatten,
das sich aus dem SCR-System (selektive
katalytische Reduktion) und einem Partikelfilter
zusammensetzt. Dieses System bewirkt weder
eine Leistungsminderung noch einen erhöhten
Kraftstoffverbrauch.
Gefrieren des AdBlue
®
AdBlue® friert ab einer Außentemperatur
von ca. -11 °C ein.
Das SCR-System enthält eine
Heizvorrichtung für den AdBlue
®-Ta n k ,
die es Ihnen ermöglicht, bei sehr kalten
klimatischen Bedingungen zu fahren.
Praktische Tipps
Page 139 of 240

137
Nachfüllen von AdBlue®
AdBlue® muss nachgefüllt werden, sobald
die erste Warnung anzeigt, dass das
Reserveniveau erreicht wurde.
Damit das SCR-System richtig
funktioniert, achten Sie auf Folgendes:
-
V
er wenden Sie ausschließlich AdBlue
®
gemäß der ISO -Norm 22241.
-
F
üllen Sie AdBlue
® niemals in einen
anderen Behälter um, da es hierdurch
verunreinigt werden würde.
-
AdBlue
® dar f niemals mit Wasser
verdünnt werden.
Sie erhalten AdBlue
® von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder von einer
qualifizierten Fachwerkstatt.
Sie können auch eine Tankstelle
aufsuchen, an der es AdBlue
®-Pumpen
gibt, die speziell für Privatfahrzeuge
konzipiert wurden (für die Versionen
mit Zugang zum AdBlue
®-Tank über die
Tankklappe).
Füllen Sie AdBlue
® niemals an einer
Tankstation nach, die Lkw vorbehalten ist.
Einsatz- und Sicherheitshinweise
AdBlue® dar f nicht in die Hände
von Kindern gelangen und muss in
seinem Originalbehälter oder in seiner
Originalflasche aufbewahrt werden.
Lagerung
Bei AdBlue® handelt es sich um eine
Harnstoff-Lösung. Diese Flüssigkeit ist nicht
entflammbar, farb- und geruchlos (wenn sie an
einem kühlen Ort aufbewahrt wird).
Bei Hautkontakt waschen Sie die Haut mit
Wasser und Seife. Bei Augenkontakt sofort
gründlich mindestens 15
Minuten lang
mit klarem Wasser oder einer speziellen
Augenreinigungslösung spülen. Sollten Sie
eine andauernde Reizung oder ein Brennen
feststellen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Bei Verschlucken den Mund sofort mit klarem
Wasser ausspülen und viel Wasser trinken.
Unter bestimmten Umständen (z.
B. hohen
Temperaturen) ist es möglich, dass Ammoniak
freigesetzt wird. Daher dar f der Dampf
nicht eingeatmet werden. Ammoniak kann
die Schleimhäute reizen (Augen, Nase und
Rachen).
AdBlue
® friert ab einer Temperatur von ca.
-11
°C und verliert seine Eigenschaften ab
+25 °C. Es sollte an einem kühlen Ort und
vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt
aufbewahrt werden.
Lagern Sie niemals Behälter oder Dosen
mit AdBlue® in Ihrem Fahrzeug.
Vorgehensweise
Achten Sie vor dem Nachfüllen darauf, dass
das Fahrzeug auf einer ebenen und geraden
Fläche steht.
Im Winter muss zunächst die Temperatur
geprüft werden – sie dar f nicht unter -11 °C
betragen. Ist es kälter, dar f AdBlue
® nicht in
den AdBlue®-Tank gefüllt werden. Stellen Sie
Ihr Fahrzeug in diesem Fall einige Stunden
lang an einen wärmeren Ort, bevor Sie AdBlue
®
nachfüllen.
Im Falle einer Panne aufgrund fehlenden
AdBlue
®, das durch die Meldung „ AdBlue
nachfüllen: Starten nicht möglich“
angezeigt wird, müssen Sie mindestens
5
Liter nachfüllen.
AdBlue
® niemals in den Dieseltank füllen.
Unter korrekten Lagerbedingungen kann es
mindestens ein Jahr gelagert werden.
War die Flüssigkeit gefroren, kann sie nach
dem vollständigen Auftauen wieder verwendet
werden.
7
Praktische Tipps
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138
Für die Besonderheiten der
Zugriffskonfiguration für den AdBlue®-
Tank (über den Kofferraum oder
die Tankklappe), siehe die im Detail
gegebenen Beschreibungen weiter unten.
Sollten Spritzer der Flüssigkeit AdBlue
®
vorhanden sein, sind diese umgehend mit
kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch
zu entfernen.
Bei kristallisierter Flüssigkeit verwenden
Sie zum Entfernen einen Schwamm und
warmes Wasser.
Wichtig! Beim Nachfüllen nach einer
AdBlue
®-Panne müssen Sie ca.
5
Minuten warten, bevor Sie die Zündung
wieder einschalten. In dieser Zeit dür fen
weder die Fahrer tür geöffnet, noch das
Fahrzeug entriegelt oder der Schlüssel
in das Zündschloss eingeführt werden .
Nach Ablauf dieser Zeit schalten Sie die
Zündung ein und lassen nach weiteren
10
Sekunden den Motor an.
F
S
chalten Sie die Zündung aus und ziehen
Sie den Schlüssel ab, um den Motor
auszuschalten.
Zugang über den Kofferraum
(1,6 Liter BlueHDi Euro 6.1)F Drehen Sie den schwarzen Deckel
um 1/4-Umdrehung entgegen dem
Uhrzeigersinn, ohne dabei Druck
auszuüben; dann den Deckel nach oben
abnehmen.
F
D
rehen Sie den blauen Deckel um
1/6-Umdrehung entgegen dem
Uhrzeigersinn.
F
N
ehmen Sie den Deckel nach oben ab.
F
H
eben Sie den Kofferraumbelag an und
entnehmen Sie dann je nach Ausstattung
das Reserverad und/oder den Staukasten.
Zugang über die Tankklappe
(1,5 BlueHDi Euro 6.2)
F Drehen Sie bei entriegeltem Fahrzeug
und geöffneter Tankklappe den blauen
Tankdeckel des AdBlue
®-Tanks um
1/6-Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn.
F
N
ehmen Sie den blauen Deckel ab.
Praktische Tipps
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139
Nachfüllen
F Besorgen Sie sich eine Dose oder Flasche AdBlue®. Prüfen Sie das Ver fallsdatum und
lesen Sie die Gebrauchshinweise auf dem
Etikett aufmerksam durch, bevor Sie den
Inhalt in den AdBlue
®-Tank Ihres Fahrzeugs
füllen.
Oder
F
S
etzen Sie die AdBlue
®-Zapfpistole hinein
und füllen Sie den Tank, bis die Zapfpistole
automatisch abschaltet.
Wichtig:
-
U
m ein Überlaufen des AdBlue
®-
Tanks zu vermeiden, wird Folgendes
empfohlen:
•
F
üllen Sie mit dem AdBlue
®-Behälter
10 bis 13 Liter auf.
Oder
•
V
ersuchen Sie beim Tanken an der
Tankstelle nicht, nach dem ersten
automatischen Stopp der Zapfpistole
noch weiter zu tanken.
-
I
st der AdBlue
®-Tank Ihres Fahrzeugs
völlig leer – was durch eine
entsprechende Meldung und die
Anlasssperre angezeigt wird – müssen
Sie mindestens 5 Liter in den AdBlue
®-
Tank füllen.
Nach dem Auffüllen
Über den Kofferraum
(1,6 BlueHDi Euro 6.1)
F Setzen Sie den blauen Deckel auf den Tank
und drehen Sie ihn um 1/6 -Umdrehung im
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
F
S
etzen Sie den schwarzen Deckel auf
und drehen Sie ihn um 1/4-Umdrehung im
Uhrzeigersinn, ohne Druck auszuüben. Die
Deckelmarkierung muss mit der Markierung
des Tanks übereinstimmen.
F
S
etzen Sie das Reserverad und/oder den
Staukasten je nach Ausstattung wieder in
den Kofferraumboden ein.
F
B
ringen Sie den Kofferraumbelag wieder an
und schließen Sie die Klappe.
Über den Tankdeckel
(1,5 BlueHDi Euro 6.2)
F Setzen Sie den blauen Deckel auf den Tank
und drehen Sie ihn um 1/6 -Umdrehung im
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
F
Sc
hließen Sie die Tankklappe.
Die AdBlue
®-Flaschen oder -Behälter
dürfen nicht im Hausmüll entsorgt
werden.
Entsorgen Sie sie bei einem
entsprechenden Wertstoffhof oder
geben Sie sie in der Verkaufsstelle ab.
7
Praktische Tipps
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140
Kraftstoffpanne (Diesel)
Bei Fahrzeugen mit HDi-Motor muss die
Kraftstoffanlage entlüftet werden, wenn der
Tank komplett leer gefahren wurde.
Für Modelle mit manueller Entlüftungspumpe
siehe Abbildung des Motorraums.
Wenn Ihr Tankbehälter mit einer Sicherung
gegen Falschtanken ausgestattet ist, lesen
Sie hierzu bitte den entsprechenden Abschnitt.
Wenn der Motor nicht sofort anspringt,
weitere Startversuche unterlassen und
den Vorgang wiederholen.
Motor 1,5 BlueHDi
(Euro
6.2)
F Tanken Sie mindestens 5 Liter
Dieselkraftstoff.
F
S
chalten Sie die Zündung ein (ohne den
Motor zu starten).
F
W
arten Sie ca. 1 Minute und schalten Sie
die Zündung aus.
F
B
etätigen Sie den Anlasser, um den Motor
zu starten.
Wenn der Motor nicht startet, wiederholen Sie
den Vorgang.
1,6 BlueHDi Euro 6.1-Motor
F Tanken Sie mindestens 5 Liter Dieselkraftstoff.
F
S
chalten Sie die Zündung ein (ohne den
Motor zu starten).
F
W
arten Sie ca. 6 Sekunden und schalten
Sie die Zündung aus.
F
W
iederholen Sie den Vorgang 10 Mal.
F
B
etätigen Sie den Anlasser, um den Motor
zu starten.
1,6 Liter e-HDi
F Tanken Sie mindestens 5 Liter Dieselkraftstoff.
F
Ö
ffnen Sie die Motorhaube.
F
L
ösen Sie ggf. die Abdeckung, um an die
Entlüftungspumpe zu gelangen.
F
B
etätigen Sie die Entlüftungspumpe, bis ein
Widerstand zu spüren ist (die Pumpe kann
beim ersten Druck schwergängig sein).
F
B
etätigen Sie den Anlasser, um den Motor
zu starten (sollte der Motor beim ersten
Versuch nicht anspringen, warten Sie etwa
15 Sekunden und starten Sie dann erneut).
F
B
etätigen Sie nach mehreren erfolglosen
Versuchen die Entlüftungspumpe erneut
und versuchen Sie anschließend, den Motor
zu starten.
F
S
etzen Sie die Abdeckung wieder auf und
lassen Sie sie einrasten.
F
Sc
hließen Sie die Motorhaube wieder.
Provisorisches
Reifenpannenset
Scannen Sie den QR- Code auf Seite 3 ein,
u m die Demonstrationsvideos aufzurufen.
Bestehend aus einem Kompressor und einer
Dichtmittelpatrone, können Sie mit diesem Set
den defekten Reifen provisorisch reparieren ,
um zur nächstgelegenen Fachwerkstatt zu
fahren.
Es ist für die Reparatur der meisten
Reifendefekte vorgesehen, die an der
Lauffläche oder an der Schulter des Reifens
auftreten können.
Zugang zum
Reifenpannenset
Das Reifenpannenset ist im Staukasten unter
dem Kofferraumboden untergebracht.
Bei Pannen und Störungen
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Der Stromkreis des Fahrzeugs ermöglicht
den Anschluss des Kompressors für die
notwendige Dauer der Reparatur des
beschädigten Reifens.
Zusammensetzung des
Pannensets
1.12V-Kompressor mit integriertem
Druckmesser
2. Dichtmittelflasche mit integriertem
Schlauch
3. Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
Reparaturanleitung
F Parken Sie das Fahrzeug, ohne dabei den
Verkehr zu behindern, und ziehen Sie die
Feststellbremse an.
F
B
efolgen Sie die Sicherheitsanweisungen
(Notsignal, Warndreieck, Tragen einer
Warnweste usw.) gemäß der geltenden
Gesetzgebung in dem Land, in dem Sie
unterwegs sind.
F
S
chalten Sie die Zündung aus. F
R
ollen Sie den unter dem Kompressor
verstauten Schlauch ganz aus. F
E
ntfernen Sie die Ventilkappe des zu
reparierenden Reifens und bewahren Sie
sie an einem sauberen Ort auf.
F
S
tellen Sie sicher, dass der Schalter des
Kompressors auf der Position „ O“ steht.
F
R
ollen Sie das unter dem Kompressor
verstaute elektrische Kabel vollständig ab.
F
V
erbinden Sie den Schlauch des
Kompressors mit dem Dichtmittelflasche.
F
D
rehen Sie die Dichtmittelflasche um und
befestigen Sie es auf der am Kompressor
vorgesehenen Einkerbung. F
Schließen Sie den Schlauch der
Dichtmittelflasche an das Ventil des defekten
Reifens an und ziehen Sie ihn fest an.
F Bringen Sie den Höchstge-
schwindigkeitsaufkleber an.
F
S
chließen Sie den Elektroanschluss des
Kompressors an den 12V-Anschluss des
Fahrzeugs an.
Fremdkörper, die in den Reifen eingedrungen
sind (z. B. Nagel, Schraube), sollten nach
Möglichkeit nicht entfernt werden.
8
Bei Pannen und Störungen
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142
F Schalten Sie die Zündung ein.F
B
ringen Sie den Schalter in Position „
O“.
F
T
rennen Sie den Elektroanschluss des
Kompressors vom 12V-Anschluss des
Fahrzeugs.
F
B
ringen Sie die Kappe auf dem Ventil
wieder an.
F E ntfernen Sie das Pannenset.
F N ehmen Sie die Flasche mit dem
Dichtmittel ab. Sollten Sie nach ca. 7 Minuten den
Reifendruck von 2
Bar nicht erreichen,
so ist der Reifen nicht reparabel. Wenden
Sie sich in diesem Fall an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt, um Ihre
Reifenpanne beheben zu lassen.
Vorsicht! Das Dichtmittel ruft bei Einnahme
Gesundheitsschäden hervor und führt zu
Augenreizungen.
Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite
von Kindern auf.
Das Haltbarkeitsdatum der Flüssigkeit steht
auf der Flasche.
Entsorgen Sie die Flasche nach Ver wendung
nicht in der Umwelt, sondern bringen Sie
sie zu einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder zu einem mit deren
Entsorgung beauftragten Unternehmen.
Vergessen Sie nicht, sich eine neue Flasche
mit Dichtmittel zu besorgen; Sie erhalten
diese bei einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt.Fahren Sie mit einem Reifen, der mithilfe
des Pannensets repariert wurde, nicht
schneller als 80
km/h.
Reifendruck kontrollieren/
aufpumpen
Sie können den Kompressor auch ohne
Dichtmittel benutzen, um Ihre Reifen
zu kontrollieren oder gelegentlich
aufzupumpen.
F
E
ntfernen Sie die Ventilkappe des Reifens
und bewahren Sie sie an einem sauberen
Or t auf.
F
R
ollen Sie den unter dem Kompressor
verstauten Schlauch ganz aus.
Der Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
muss ins Innere des Fahrzeugs, im
Bereich des Fahrers geklebt werden, um
ihn daran zu erinnern, dass ein Rad nur
vorübergehend benutzt werden darf.
F
S
chalten Sie den Kompressor ein, indem
Sie den Schalter auf die Position „ I“ stellen,
bis der Reifendruck 2 bar beträgt. Das
Dichtmittel wird unter Druck in den Reifen
gespritzt; klemmen Sie den Ventilschlauch
während dieses Vorgangs nicht ab (Gefahr
von Spritzern). Die Reifendruckwerte sind auf diesem
Aufkleber angegeben.
F
F
ahren Sie sofort etwa fünf Kilometer mit
reduzierter Geschwindigkeit (zwischen
20 und 60 km/h), um das Loch zu
verschließen.
F
H
alten Sie an, um die Reparatur und den
Druck mithilfe des Reifenpannensets zu
kontrollieren .
Bei Pannen und Störungen