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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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GAU00162
FußbremshebelDer Fußbremshebel zur Betätigung der
Hinterradbremse befindet sich an der rech-
ten Fußraste. Zum Betätigen der Hinterrad-
bremse, den Hebel mit dem Fuß nach un-
ten drücken.
GAU02935
TankverschlußÖffnen
Die Schloßabdeckung aufklappen, den
Schlüssel in das Tankschloß stecken und
um 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen.
Der Tankverschluß kann nun geöffnet wer-
den.
Schließen
Den Tankverschluß mit eingestecktem
Schlüssel in Schließstellung bringen. Zum
Absperren den Schlüssel gegen den Uhr-
zeigersinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
gelungsstellung) drehen und abziehen. Da-
nach die Schloßabdeckung zuklappen.
HINWEIS:@ Der Tankverschluß kann nur mit einge-
stecktem Schlüssel verriegelt werden.
Der Schlüssel läßt sich nur in der Ver-
riegelungsstellung abziehen. @
GW000023
WARNUNG
@ Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß der
Tankverschluß korrekt verschlossen ist. @
1. Fußbremshebel
1. Schloßabdeckung
2. Öffnen.
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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GAU01183
KraftstoffVor jedem Fahrtantritt sicherstellen, daß
genügend Kraftstoff vorhanden ist. Den
Tank nur bis zur Unterkante des Einfüllstut-
zens auffüllen, wie in der Abbildung ge-
zeigt.
GW000130
WARNUNG
@ Den Tank niemals überfüllen, anderen-
falls kann durch Wärmeausdehnung
Kraftstoff am Tankverschluß austreten.
Unter keinen Umständen Kraftstoff auf
den heißen Motor verschütten. @
GAU00186
ACHTUNG:@ l
Kraftstoff greift Lack und Kunst-
stoff an. Deshalb verschütteten
Kraftstoff sofort mit einem trocke-
nen, sauberen Lappen abwischen.
l
Nur D: Der Tankverschluß der Mo-
delle für Deutschland unterschei-
det sich von den anderen und darf
nur durch einen Tankverschluß des
gleichen Typs ersetzt werden.
@
GAU00191
HINWEIS:@ Tritt bei hoher Last (Vollgas) Motorklingeln
bzw. -klopfen auf, Markenkraftstoff eines
renommierten Anbieters oder Benzin mit
höherer Oktanzahl verwenden. @
1. Einfüllstutzen
2. Kraftstoff
Empfohlener Kraftstoff
Bleifreies Normalbenzin mit
mindestens 91 Oktan
Tankvolumen
Gesamtinhalt
20 L
Davon Reserve
ca. 4,5 L
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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GAU00196
Tankbelüftungsschlauch (nur D)Der Kraftstofftank weist einen Belüftungs-
schlauch auf. Vor dem Betrieb folgende
Kontrolle vornehmen:l
Den Schlauchanschluß prüfen.
l
Den Schlauch auf Risse und Schäden
prüfen, ggf. austauschen.
l
Sicherstellen, daß das Schlauchende
nicht verstopft ist; ggf. den Schlauch
reinigen.
GAU02976
Chokehebel “ ”Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein
fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch, das eine
spezielle Kaltstarteinrichtung, der sog.
Choke, liefert.
Zum Aktivieren des Chokes (Kaltstartanrei-
cherung des Gemischs) den Chokehebel
bis zum Anschlag in Richtung
a schieben.
Während des Warmfahrens kann der
Chokehebel allmählich zurückgestellt wer-
den.
Zum Abschalten des Chokemechanismus
(normaler Fahrbetrieb mit warmem Motor)
den Hebel bis zum Anschlag in Richtung
b
schieben.
GAU01698*
SitzbankFahrersitz
AbnehmenDen Schlüssel in das Sitzschloß stecken
und wie abgebildet drehen.
1. Tankbelüftungsschlauch
1. Chokehebel “ ”
1. Fahrersitzschloß
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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AufsetzenDie Zunge an der Vorderseite des Sitzes in
die Sitzhalterung stecken und den Sitz her-
unterdrücken.Beifahrersitz
Abnehmen
Zunächst den Fahrersitz abnehmen und
dann den Beifahrersitz nach oben abzie-
hen.
AufsetzenDie Aussparung an der Hinterseite und die
Haken an der Vorderseite des Sitzes in die
Sitzhalterungen stecken und den Sitz nach
hinten drücken. Anschließend den Fahrer-
sitz wieder aufsetzen.HINWEIS:@ Sicherstellen, daß die Sitzbank richtig mon-
tiert ist. @
GAU00264
HelmhalterDer Helmhalter befindet sich unter dem
Fahrersitz. Den Fahrersitz abnehmen, den
Helm anhängen und den Fahrersitz wieder
aufsetzen.
GW000030
WARNUNG
@ Niemals mit einem am Helmhalter ange-
hängten Helm fahren. Dieser kann sich
an Hindernissen verfangen oder irgend-
wo anschlagen und auf diese Weise
einen Sturz oder Unfall verursachen. @
1. Aussparung
2. Sitzhalterung
1. Aussparung
2. Haken (´ 2)
3. Sitzhalterung (´ 3)
1. Helmhalter
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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GAU01688
AblagefachIn diesem Ablagefach kann ein Bügel-
schloß untergebracht werden. Es ist
ratsam, ein Original-Bügelschloß von
YAMAHA zu benutzen. Stets sicherstel-
len, daß es gut im Ablagefach festge-
schnallt ist. Die Befestigungsgummis
auch ohne Schloß festschnallen, um sie
nicht zu verlieren.
Die Betriebsanleitung und Fahrzeugpapie-
re zum Schutz vor Feuchtigkeit in einem
Plastikbeutel aufbewahren. Bei der Fahr-
zeugwäsche darauf achten, daß kein Was-
ser in das Ablagefach hineingerät.
GAU01862*
Teleskopgabel einstellenAn der Teleskopgabel können Federvor-
spannung sowie Zug- und Druckstufen-
dämpfung folgendermaßen eingestellt
werden.
GW000037
WARNUNG
@ Beide Gabelholme stets gleichmäßig
einstellen. Eine ungleichmäßige Einstel-
lung beeinträchtigt das Fahrverhalten. @
Federvorspannung
Zum Erhöhen der Federvorspannung die
Einstellschraube in Richtung
a, zum Redu-
zieren der Federvorspannung die Einstell-
schraube in Richtung
b drehen.
1. Bügelschloß
1. Einstellschraube (Federvorspannung)
1. Einstellung hier ablesen.
2. Gabelverschlußschraube
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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GC000013
ACHTUNG:@ Die Einstellung läßt sich an den umlau-
fenden Rillen ablesen. Beide Gabelhol-
me stets gleichmäßig einstellen. @CI-18G
Zugstufendämpfung
Zum Erhöhen der Zugstufen-Dämpfungs-
kraft die Einstellschraube in Richtung
a,
zum Reduzieren der Zugstufen-Dämpfungs-
kraft die Einstellschraube in Richtung
b
drehen.CI-33G
Druckstufendämpfung
Zum Erhöhen der Druckstufen-Dämpfungs-
kraft die Einstellschraube in Richtung
a, zum
Reduzieren der Druckstufen-Dämpfungskraft
die Einstellschraube in Richtung
b drehen.CI-33G
HARTNOR-
MALWEICH
Einstel-
lung123 4 5
1. Einstellschraube (Zugstufendämpfung)MINIMAL (weich) 25 Rasten gelöst*
NORMAL 9 Rasten gelöst*
MAXIMAL (hart) 0 Rasten gelöst*
* nach vollständigem Hineindrehen
1. Einstellschraube (Druckstufendämpfung)MINIMAL (weich) 25 Rasten gelöst*
NORMAL 12 Rasten gelöst*
MAXIMAL (hart) 0 Rasten gelöst*
* nach vollständigem Hineindrehen
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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GC000015
ACHTUNG:@ Den Einstellmechanismus unter keinen
Umständen über die Minimal- oder Maxi-
maleinstellung hinaus verdrehen. @HINWEIS:@ Zwischen einzelnen Gabelbeinen können
kleine Unterschiede in der Anzahl Rasten
zwischen der Minimal- und Maximaleinstel-
lung auftreten, so daß die hier erwähnten
Standardangaben leicht von Ihrem Modell
abweichen können. Ungeachtet der Anzahl
Einstellpositionen erstreckt sich jedoch im-
mer der gesamte Einstellbereich zwischen
der Minimal- und Maximaleinstellung. @
GAU01592*
Federbein einstellenDie Federvorspannung, Zug- und Druckstu-
fendämpfung des Hinterradfederbeins kann
folgendermaßen eingestellt werden.
GC000015
ACHTUNG:@ Den Einstellmechanismus unter keinen
Umständen über die Minimal- oder Maxi-
maleinstellung hinaus verdrehen. @
Federvorspannung
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Fede-
rung härter) den Einstellring in Richtung
a,
zum Reduzieren der Federvorspannung (Fe-
derung weicher) den Einstellring in Richtung
b
drehen.
Die jeweilige Kerbe im Federvorspannring auf
die Gegenmarkierung am Stoßdämpfer aus-
richten.CI-15G
1. Federvorspannring
2. Gegenmarkierung
WEICHNOR-
MALHART
Einstel-
lung123 4 56789
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Armaturen, Bedienungselemente und deren Funktion
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Zugstufendämpfung
Zum Erhöhen der Zugstufen-Dämpfungskraft
den Einstellmechanismus in Richtung
a,
zum Reduzieren der Zugstufen-Dämpfungs-
kraft den Einstellmechanismus in Richtung
b
drehen.CI-29G
Druckstufendämpfung
Zum Erhöhen der Druckstufen-Dämpfungs-
kraft die Einstellschraube in Richtung
a, zum
Reduzieren der Druckstufen-Dämpfungskraft
die Einstellschraube in Richtung
b drehen.CI-28GGAU00315
WARNUNG
@ Der Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter
hohem Druck. Vor Arbeiten am Stoß-
dämpfer die folgenden Erläuterungen
sorgfältig durchlesen und die gegebe-
nen Vorsichtsmaßnahmen befolgen. Der
Hersteller übernimmt keinerlei Haftung
für Unfälle, Verletzungen oder Schäden,
die auf unsachgemäße Behandlung des
Stoßdämpfers zurückzuführen sind.l
Den Stoßdämpfer unter keinen Um-
ständen öffnen oder manipulieren.
l
Den Stoßdämpfer vor Hitze und of-
fenen Flammen schützen. Der hit-
zebedingte Druckanstieg kann eine
Explosion des Stoßdämpfers be-
wirken.
l
Den Gaszylinder vor Verformung
und Beschädigung schützen. Ein
deformierter Zylinder vermindert
die Dämpfwirkung.
l
Arbeiten am Stoßdämpfer sollten
nur vom YAMAHA-Händler ausge-
führt werden.
@
1. Einstellmechanismus (Zugstufendämpfung)MINIMAL (weich) 20 Rasten gelöst*
NORMAL 10 Rasten gelöst*
MAXIMAL (hart) 0 Rasten gelöst*
* nach vollständigem Herausdrehen
1. Einstellschraube (Druckstufendämpfung)MINIMAL (weich) 0 Rasten gelöst*
NORMAL 10 Rasten gelöst*
MAXIMAL (hart) 24 Rasten gelöst*
* nach vollständigem Herausdrehen
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